stackconf calls for papers | Share your stack!

Modern IT has changed a lot in the past ten years. Thoughts, workflows and thus our conference topics have progressively extended to more dynamic and agile environments, from only data center to a whole stack.

The former Open Source Data Center Conference (OSDC) has developed its profile from a mainly on-site approach to open source infrastructure solutions to a broader spectrum of agile methods, continuous integration, container, hybrid and cloud technologies. That’s why we thought: It’s time for a name-change! We are proud to present to you the stackconf!

stackconf is the European tech conference for open source infrastructure solutions in the spectrum of agile methods, continuous integration, container, hybrid and cloud technologies.

Be ready for trendsetting tech talks

Bridge the gap between development, testing and operations! stackconf covers this paradigm from multiple perspectives. Be ready for trendsetting concepts, state-of-the-art technical expertise, top-level discussions and new perspectives in dealing with complex IT infrastructures!

You have a valid solution? Get on stage! Call for Papers is open until February 15, 2020. Share your insights and experiences!

Choose your lecture format

There are three possible formats for your talk:

  • IGNITE TALK | Five minutes to talk accompanied by 20 slides, 15 seconds each.
  • MEDIUM TALK | The short lecture format limited to 30 minutes, including a Q&A session.
  • FULL TALK | The long lecture format of 60 minutes, including a Q&A session.

Please fill in the form on the event website to register your interest in presenting at the stackconf 2020.

Be an Early Bird for stackconf

Speakers attend for free. All others: Get your Early Bird tickets and meet us at stackconf, June 17 & 18, 2020, in Berlin!

Proposals, tickets and much more at stackconf.eu.

Julia Hornung
Julia Hornung
Marketing Manager

Julia ist seit Juni 2018 Mitglied der NETWAYS Family. Vor ihrer Zeit in unserem Marketing Team hat sie als Journalistin und in der freien Theaterszene gearbeitet. Ihre Leidenschaft gilt gutem Storytelling, klarer Sprache und ausgefeilten Texten. Privat widmet sie sich dem Klettern und ihrer Ausbildung zur Yogalehrerin.
OpenStack made easy – Autoscaling on Demand

OpenStack made easy – Autoscaling on Demand

This entry is part 5 of 5 in the series OpenStack made easy

Je nach Art der eigenen Produktion kann es für manche/n ServerbetreiberInnen lohnenswert sein, virtuelle Maschinen für einen gewissen Zeitraum per Skript automatisch zu erstellen und – nach getaner Arbeit – genauso automatisch wieder zu löschen; beispielsweise wenn ein Computing-Job mit eigener Hardware länger dauern würde, als akzeptabel ist. Unsere Cloud nimmt sich dem gerne für Sie an – auch wenn es um andere Ressourcen als Prozessoren geht.

In diesem Beispiel gehe ich auf die ersten Schritte dieses Szenario betreffend ein, wie gegen die API unserer OpenStack-Plattform mittels Linux-CLI gesprochen werden kann.
Hierzu braucht man einen OpenStack-Client auf dem die Skalierung betreibenden Host. Unter Ubuntu wäre das beispielsweise das Paket python-openstackclient .
Als nächstes ist das projektbezogene “OpenStack RC File v3” aus der OpenStack-WebUI notwendig. Diese Datei lässt sich nach Anmeldung im Projekt über das Drop-down-Menü mit der eigenen Projekt-ID rechts oben herunterladen.

Man source die Datei, damit der Client auch weiß, mit welchem Projekt er gegen die API sprechen soll – erfordert Passworteingabe:
source XXXX-openstack-XXXXX-openrc.sh

Um für den Start einer neuen Instanz, die zu übergebenden Optionen setzen zu können, darf jetzt nach Werten (UUID; außer beim Schlüsselpaar) für diese gesucht, für die richtigen entschieden und gemerkt werden:

  • Source, das zu verwendende Installations-Image:
        openstack image list
  • Flavor, also welche Dimensionen die zu bauende VM haben soll:
        openstack flavor list
  • Networks, hier empfehle ich das projekteigene, nach außen abgesicherte Subnet:
        openstack network list
  • Security Groups, hier wird mindestens die Default-Sicherheitsgruppe empfohlen, damit zumindest innerhalb des Projekts alle VMs vollumfänglich miteinander sprechen können:
        openstack security group list
  • Key Pair, zum Verbinden via SSH:
        openstack keypair list

Dann kann die Instanz auch schon gestartet werden – bei mehr als einem zu übergebenden Wert pro Option, die Option mehrmals mit jeweils einem Wert aufführen, zuletzt der Instanz- bzw. Servername:
    openstack server create --image $imID --flavor $flID --network $nID --security-group $sgID --key-name $Name $Servername

Sodala, die VM steht und ist bereit, ihren Beitrag zum Tagesgeschäft zu leisten.
Wer gerne mehr als eine Maschine haben möchte, z. B. drei, gebe noch zusätzlich diese Optionen vor dem Servernamen mit:
    --min 3 --max 3

Geldbeutelschonenderweise, dürfen die Server nach getaner Arbeit auch wieder gelöscht werden:
    openstack server list
    openstack server delete $deID

Automatisch, also ohne nach der ID der Instanz zu schauen, ginge das auch so:
    deID=`openstack server list | grep Instanzname | cut -d ' ' -f 2` ; openstack server delete $deID

Wie gesagt bietet sich das Einbinden des Create-, des Computing- und des Delete-Befehls in ein Skript an. Wem die eigenen Bash-Künste dafür nicht ausreichen, kann sich gerne an unsere MyEngineers wenden. Hier ist die Zwischenschaltung eines Loadbalancers auch kein Problem.

Martin Scholz
Martin Scholz
Systems Engineer

Martin sattelte unlängst vom sozialen Bereich auf die IT um und ist im Managed-Services-Support tätig. Praktischerweise nutzt ihm hier, dass er sich bereits vor geraumer Zeit Linux als User zugewandt hat. Privat ist er bekennende Couch-Potatoe. Es sei denn, er fühlt sich einmal wieder gedrängt, einen Marathon-Marsch zu unternehmen. Kein feliner oder kanider Passant ist vor seiner Kontaktaufnahme sicher.

Erhöhung der Verpflegungsmehraufwendungen ab 2020


Viele unserer Kolleginnen und Kollegen sind regelmässig in Deutschland und auf der Welt unterwegs. Da kommen bei den Spesen, eigentlich Verpflegungsmehraufwendungen, schon manchmal ein paar Euro zusammen. Mit dem Jahressteuergesetz 2019 gab es hier eine Neuregelung bzgl. der Pauschalen des Verpflegungsmehraufwandes.

Davon sind alle, welche regelmässig auf Reisen gehen, positiv betroffen und profitieren von der Anhebung der Verpflegungsmehraufwendungen ab dem 01.01.2020.

Nachfolgend ein Überblick über die Änderungen der Mehraufwendungen ab 01.01.2020

Eintägige Reise:

weniger als 8 Stunden Abwesenheit 0,00 EUR
mehr als 8 Stunden Abwesenheit 14,00 EUR (bisher 12,00 EUR)

Mehrtägige Reisen:

An- und Abreisetag (ohne Zeitvorgaben) 14,00 EUR (bisher 12,00 EUR)
24 Stunden (Zwischentag) 28,00 EUR (bisher 24,00 EUR)

Zu beachten ist an dieser Stelle, das die Bereitstellung einer Mahlzeit eine entsprechende Reduzierung der Verpflegungsmehraufwendung zur Folge hat. Da man für die 40%, selbst bei einer mehrtägigen Reise, wohl kaum ein Abendessen bekommt, empfiehlt es sich eine Einladung anzunehmen. Empfiehlt sich ja eigentlich immer :-).

  • Frühstück: 20%
  • Mittagessen: 40%
  • Abendessen: 40%

Auch für Auslandsreisen gab es Änderungen, deren unterschiedlichen Auslandssätze in einem aktuellen BMF-Schreiben vom Bundesfinanzministerium bekanntgegeben wurden.

 

Vanessa Erk
Vanessa Erk
Head of Finance & Administration

Vanessa ist unser Head of Finance und somit mit ihrem Team für das Geld, Controlling und die Personalverwaltung zuständig. Außerhalb des Büros ist sie sportlich unterwegs und widmet sich hauptsächlich dem Yoga. Auf das offizielle Yoga-Teacher-Training (RYT 200), das sie mit Bravour bestanden hat folgten gleich Zusatzausbildungen zur Vertiefung ihres Wissens. Ihr Fleiß wird zukünftig wohl noch mehreren älter werdenden NETWAYS´lern zugutekommen.

ConiuGo Upgrade

Da wir uns mit großen Schritten dem neuen Jahr 2020 nähern, möchten wir gleich schon mal einen Blick auf das neue Jahr werfen und folgende gute Neuigkeiten aus dem Hause ConiuGo mit Euch teilen:

ConiuGo plant ab Januar 2020 neue Konditionen für das Upgrade aller Meldegeräte seit 1998 auf LTE CAT M! Für GPRS- und UMTS- Modems wird es eine Umtauschaktion geben.

In Zukunft wird sich die Technik und die Industrie auf 4G und 5G stützen, was im Gegenzug natürlich den Rückbau der 2G und 3G Technologie bedeutet. Daher sollten alle Nutzer von ConiuGo-Geräten sich die Teilnahme an der Umtauschaktion gut überlegen und davon profitieren. Folgende Fakten stehen fest für die Zukunft der Funknetze:

  • Die Versorgung mit 4G und 5G startet durch, wobei diese Netze kompatibel zueinander sind und langfristig nebeneinander bestehen.
  • Durch die Umstellung auf 4G und 5G wird die Leistungsfähigkeit der Funknetzwerke um eine Vielfaches steigen, was für die Industrie und alle anderen Nutzer von erheblichem Vorteil ist.
  • Es werden neue Frequenzbänder im MHz als auch im GHz-Bereich hinzukommen. Dies stellt unter anderem die Anbindung von Anlagen innerhalb von Gebäuden sicher (z.B. 700 MHz), aber auch besonders hohe Datenraten über den direkten Weg – sozusagen „auf Sicht“ (z. B. 3,5 GHz).
  • “Alte” Sendemasten der UMTS- und GPRS-Generation werden für neue Frequenzen freigegeben, was schlussendlich zur Einstellung des 2G und 3G Betriebes führen wird.

Da wir aber weiterhin den Service von SMS in den neuen Netzen nutzen können, werden auch weiterhin Modems und Meldegerät, die auf diesem Typ der Standardkommunikation aufbauen, nicht aus den Bereichen Alarmierung wegzudenken sein. Daher ist es nun an der Zeit, sich als Nutzer hier über einen Umstieg Gedanken zu machen, um auch in Zukunft Bereitschaftsdienste, Notrufe und andere Benachrichtungsfälle sicherstellen zu können. Mit der Upgrade-Aktion will ConiuGo seinen Nutzern den Umstieg hier erleichtern und diesen Weg gemeinsam gehen.

Auch zum Thema Umweltschutz hat sich ConiuGo hier Gedanken gemacht. Durch ein Upgrade sollen Geräte der 2G und 3G Generationen weiterhin im Einsatz bleiben können. Bei diesem Upgrade soll die Platine des Modems getauscht werden – die alte, nicht mehr benötigte Platine wird dann fachgerecht entsorgt und die Materialen können sich so wieder in den Kreislauf einreihen. Bei den Telematik- und Fernwirksystem wird im Falle eines Upgrades ein Austausch des Modems vorgenommen – auch hier natürlich mit korrekter Entsorgung aller nicht mehr benötigter Bauteile.

Die genauen Konditionen für diesen Umtausch werden uns Resellern dann im Januar 2020 mitgeteilt – selbstverständlich halten wir Euch hier auf dem Laufenden. Also, dran bleiben und die nächsten Blog-Posts nicht verpassen! Für alle, die noch kein ConiuGo-Gerät haben, können sich bei uns im Shop gerne schonmal nach ConiuGo-Produkten umsehen. Besonders interessant ist diese Produtkreihe auch für Nutzer der Monitoring-Lösung Icinga, da über die ConiuGo-Modems Alarmierungen bequem per SMS versendet werden können.

Ansonsten helfen wir bei Fragen rund um die Hardware von ConiuGo gerne weiter – wir sind erreichbar per Mail oder telefonisch unter der 0911 92885-44. Wer uns gerne bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter schauen oder den Shop und die angebotenen Produkte verfolgen möchte, kann uns seit kurzem auch auf Twitter folgen – über @NetwaysShop twittert das NETWAYS Shop Team!

Leonie Pehle
Leonie Pehle
Junior Office Manager

Leonie ist seit September 2019 bei NETWAYS und macht eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement. In ihrer Freizeit ist sie aktive Hobbyfotografin, immer auf der Suche nach dem perfekten Schnappschuss. Darüber hinaus ist sie immer im Stadion zu finden,  wenn der 1.FC Nürnberg spielt.

Was ist Consul und wozu dient es?

Eine Beschreibung in einem Wort ist hier Service Mesh. Was jemanden, der sich zuerst mit Consul beschäftigt, ebenfalls nicht wirklich weiterhilft. Dieser Blogpost zeigt die Features von Consul auf und gibt Hinweise zu deren Anwendung.

Consul verwaltet Services und Knoten in der Art eines “Verzeichnisdienstes”, also in der Form was läuft wo? Zugegriffen wird dabei über DNS oder alternativ mittels HTTP(s). Consul wird entweder im Modus Server oder Agent betrieben. Die Server speichern die Daten, kommen mehrere zum Einsatz werden die Daten automatisch synchronisiert.

Auf die Daten kann man direkt auf den Servern mittels DNS oder HTTP(s) zugreifen oder über den eh benötigten Agenten. Über den Agenten meldet sich jeder beliebige Knoten bzw. Host in Consul an und wird als Node registriert. Ebenfalls können dann auch Services registriert werden. Ein Webserver z.B. registriert sich so zum Beispiel als neues Cluster-Mitglied zu einem bereits bestehenden Services. Zusätzlich können auch Tags gesetzt werden, die sich via DNS-Abfrage dann als Aliases darstellen.

Nur was macht man nun mit diesen Informationen? Einfach wäre es nun seinen eigentlichen DNS auf diese Informationen weiterzuleiten. Dies geht wie oben schon angedeutet mit Anfragen entweder direkt an die Server oder über einen auf den DNS-Servern betriebenen Agenten. Damit ist leicht ein DNS-Round-Robin zu realisieren.

Möchte man hingegen einen Load-Balancer als Proxy für seinen Dienst betreiben, kommt Consul-Templates als eigenständiges Produkt ins Spiel. Es handelt sich hierbei um eine Template-Engine, die die Informationen aus Consul in Konfigurationsdateien überführt. Die Konfiguration kann dabei noch um zusätzliche Konfigurationsparamter, aus dem in Consul integrierten Key-Value-Store, angereichert werden.

Abschließend bietet Consul als weiteres Feature die Verwaltung einer Certificate Authority (CA). Die ausgestellten Zertifikate können sogleich mit Hilfe des Agents via Proxy (sidecar proxy) zur Absicherung der betriebenen Dienste mittels TLS eingesetzt werden. Das geschieht völlig transparent und Konfigurationsdateien müssen nicht angepasst werden.

Lennart Betz
Lennart Betz
Senior Consultant

Der diplomierte Mathematiker arbeitet bei NETWAYS im Bereich Consulting und bereichert seine Kunden mit seinem Wissen zu Icinga, Nagios und anderen Open Source Administrationstools. Im Büro erleuchtet Lennart seine Kollegen mit fundierten geschichtlichen Vorträgen die seinesgleichen suchen.