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NETWAYS Blog

Technikwoche

This entry is part 15 of 15 in the series Azubis erzählen

Vor einigen Wochen hatten die vier Azubis aus dem ersten Lehrjahr bereits einen Einblick in unsere vier kaufmännischen Abteilungen. Dieses Mal haben Andrew, André, Joshua, Patrick und die beiden kaufmännischen Azubinen aus dem zweiten Lehrjahr, Leonie und Natalie, einen Blick hinter die Kulissen der technischen Abteilungen bekommen. Was wir in den Abteilungen mitnehmen, lernen und sehen durften, haben wir gemeinsam einmal zusammengefasst:

IT-Service Management

Zum Start in die Technikwoche, hatten wir das Vergnügen, Marius H., Tim und André bei ihrer Arbeit begleiten zu dürfen. Die Zauberer hinter IT-Service Management (ITSM) sind dafür zuständig, dass alles was wir im Betrieb verwenden, funktioniert. Sie sind sozusagen die Techniker der Techniker:innen!

Bei jedem Betrieb ist Funktionalität und Geschwindigkeit sehr wichtig, besonders in der IT. Wir brauchen Systeme und Programme, die einfach wirken und funktionieren. Egal, ob es sich um Anmeldedaten, Interne-Datenbanken oder Mailserver handelt, ITSM ist immer dabei das Wesentliche zu bearbeiten.

Wir haben einen Einblick bekommen auf das, was hinter der Kulisse abläuft. Die Anmeldedaten können nicht einfach in einer Datenbank abgespeichert werden, erst einmal müssen viele Variablen angepasst werden. Es gibt verschiedene Gruppen, Berechtigungen und viel mehr anzupassen als man denkt. Auch mit den verschiedenen Formaten und Sprachen, die sie täglich gebrauchen, das habe ich als wirklich beeindruckend empfunden.

ITSM ist auch für die Sicherheit unserer Firma zuständig und das ist schon eine Menge Verantwortung. Die Abteilung baut und pflegt unser VPN-System, sodass die Mitarbeiter:innen von zuhause aus arbeiten und unseren Mailservice verwenden können, dass wir geschützt bleiben. Außerdem sind die drei aus der ITSM-Abteilung auch die treibende Kraft hinter den Apps, die wir intern verwenden. Sie testen neue Setups und Möglichkeiten, die wir nutzen können und prüfen alle Vor- und Nachteile.

Als Fazit können wir sagen, dass es nur positives über ITSM zu sagen gibt und wir es als beruhigend empfinden zu wissen, dass sie sich um uns kümmern. Wir können uns immer auf sie verlassen und sind gespannt, was sie als nächstes planen!

Managed Services

Der zweite Tag der Technikwoche bot uns Einblick in die Abteilung “NMS”. “NMS” steht für “NETWAYS Managed Service” und besitzt noch einmal eine untergeordnete Abteilung namens “NETWAYS Web Service“, kurz “NWS”.

Zuerst zu “NWS”, bei “NWS” werden all die Applicationen, die NETWAYS anbietet, verwaltet, für Kundenwünsche angepasst oder auch auf den neuesten Stand gebracht. Von der Nextcloud zu GitLab, bis hin zu einem eigenen Jitsi-Server. Den Möglichkeiten sind nur wenig Grenzen gesetzt. Per Knopfdruck kann man sich als Kunde einer oder mehrere dieser Apps zusammenstellen und über ein Webinterface verwalten. Auch an Kundensupport mangelt es nicht. Wenn ich Hilfe beim Einstellen gewisser Eigenheit benötige, mir ein 24/7 Support wichtig ist oder man einfach nur eine Empfehlung von den Profis hören will, “NWS” ist für einen da.

Nun zu “NMS”. Die Managed Services Abteilung kümmert sich auch um den Support, der übrigens “MyEngineer” heißt. Aber worin unterscheidet sich jetzt der NETWAYS Web Services von dem NETWAYS Managed Services, könnte man sich nun fragen. “NMS” ‘managed’ die Serverbasis all dieser Apps. Wenn eine neue Maschine hochfährt oder neue Ressourcen freigegeben werden müssen, hat “NMS” diese sofort auf den Schirm. Ohne den Aufwand von unserem Managed Service Team wäre das grandiose App-Angebot, welches wir anbieten, gar nicht möglich.

Icinga

Am Donnerstag hat Eric uns Icinga und deren Entwickler:innen vorgestellt. Nachdem uns anfängliche Kommunikationswege von Protokollen wie HTTP, ICMP und SNMP aufgezeigt worden sind (und uns klar wurde, dass wir wirklich fast alles monitoren können was “sprechen” kann), ging es nach relevanteren Programmiersprachen um das Behandeln und Abspeichern von riesigen Datenmengen. Richtig cool war es hier, direkt aus Entwicklersicht die Perspektive mitzubekommen: Was speichert man wirklich langfristig ab und wie behandelt man keine bzw. kleine Informationsveränderungen, welche Kunden aber doch gerne sichtbar und manipulierbar hätten? Außerdem wurde uns gezeigt wie flexibel IcingaWeb ist, wie man einfach mit gezielter, aber graphisch einstellbarer Syntax richtig coole Abfragen starten kann. Durch die Modularität an Plugins sind der Nachrüstbarkeit und Flexibilität von Icinga keine Grenzen gesetzt, vor allem da die Community mit Plugins aller Sprachen und Arten ihrer Kreativität freien Lauf lässt.

Professional Services

Am Freitag hat uns Dirk das NETWAYS Professional Services (NPS) Team und all unsere Consulting-Produkte vorgestellt. Prinzipiell arbeiten wir unter Tobias R. und Markus W., unseren Heads, in vier Teams die aus zwei Consulting-Teams, einem Support-Team, und einem Azubi-Team bestehen. Somit wird tiefes Wissen gepaart mit Support und Azubi-Nachschub abgedeckt. Meistens ist jeder NPSler wirklich Spezialist:in in ein bis zwei Kernthemen, hat aber auch ein breiteres Allgemeinwissen, um sich schnell in komplexere Themen einzuarbeiten. Später sind Thomas W. und Phlipp dazugekommen, wo wir uns aus dem Support Kundenanfragen/-wünsche anschauen konnten, sowie auf interner PS-Entwicklung eingegangen wurde. Insgesamt wurde klar, dass wir Kunden mit Open Source-Wissen in jeder einzelnen Projektphase unterstützen können, sind aber auch oft da, wenn andere Sysadmins nicht mehr weiterwissen. Teilweise haben wir sehr tiefen Draht zu den Entwickler:innen der eigentlichen Projekte selbst und agieren als Schnittstelle zwischen diesen und unseren Kunden, die Support, Ratschläge, Umgebungserweiterungen, oder Wissensvermittlung benötigen.

 

 

Zusammenfassend, können wir nur noch sagen, dass es eine menge Spaß gemacht hat und wir unglaublich viel gelernt haben!
Wir möchten uns natürlich noch bei allen Kolleg:innen bedanken, die sich die Zeit für uns genommen haben – Vielen Dank 🙂

Natalie Regn
Natalie Regn
Junior Marketing Manager

Natalie macht seit September 2019 ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement hier bei NETWAYS. Vor ihrer Zeit bei NETWAYS war sie ein Jahr als Au-pair in Schottland unterwegs. Passend dazu widmet sie sich seit vielen Jahren dem Spielen der Great Highland Bagpipe. Natalie ist in ihrer Freizeit nicht nur musikalisch unterwegs, sondern auch sportlich. Sie trainiert im Fitnessstudio, geht gerne in den Kletterpark und in die Trampolinhalle.

Azubi-Abteilungswoche

This entry is part 1 of 15 in the series Azubis erzählen

Abteilungswoche Tag eins: Finance & Administration

von Constant Andrew

Beginnen wir einfach beim ersten Tag, an dem wir alles über Finanzen und Administration gelernt haben. Mein erster Eindruck von F&A war, dass sie nur Rechnungen machen, mehr hätte ich zuvor nicht sagen können. Eigentlich macht die Abteilung viel mehr als ich erwartet hatte und ich bin wirklich beeindruckt davon, wie vielseitig deren Arbeit ist. Es geht nicht nur um die Menge an Arbeit, welche sie bewältigen, sondern auch um die Genauigkeit und um den Fokus, den sie benötigen, dass alles reibungslos abläuft. Sie müssen viele Kundendaten bearbeiten und ins System eintragen, sie achten auf alle Kosten von NETWAYS und sind dafür zuständig, Rechnungen zu erstellen und weiterzuverfolgen. Im Großen und Ganzen kann man sagen: F&A hält die Ordnung im Unternehmen, ohne sie würde Chaos herrschen. Letztendlich sind sie ein wichtiges Puzzle-Teil von NETWAYS, ohne dem wir als Unternehmen überhaupt nicht funktionieren könnten.

 

Abteilungswoche Tag zwei: Marketing

von Hartmann Joshua

Am zweiten Tag der Abteilungswoche wurde uns Marketing vorgestellt. Hier haben wir erst einmal mit einem kleinen Stand-Up begonnen, um zu erfahren, woran jeder in seiner Abteilung derzeit arbeitet. Anschließend wurde uns eine Zusammenfassung unseres Tagesablaufs und der Aufgabenbereiche präsentiert, um einen groben Einblick zu bekommen, wie viel Arbeit hinter dem Namen Marketing eigentlich steckt.
Im weiteren Verlauf bekamen wir unsere erste Aufgabe, welche uns ein wenig Einblick verschaffen sollte. Es wurden zwei Teams mit jeweils zwei Azubis gebildet, beide Teams haben eine Aufgabe bekommen, welche sie für das jeweils andere Team bearbeitet haben. Team 1 sollte einen Fragenhagel für ein Video vorbereiten, Team 2 eine Art Drehbuch für ein Takeover Video. Nun wurden die gesammelten Ideen ausgetauscht und beide Teams haben sich ans Werk gemacht. Nach gut zwei Stunden waren beide Aufgaben bearbeitet und die Ergebnisse wurden vorgestellt. Nun ging es mit einer weiteren Aufgabe von Marketing weiter, nämlich mit der sogenannten SWOT Analyse. Hier durften beide Teams sich eine Website oder Social Media-Seite aussuchen und analysieren.
Nach Fertigstellen der Aufgabe wurde noch über das Erarbeitete diskutiert und es gab noch ein Feedback. Ja, das war es schon mit dem Tag, wir haben trotz der kurzen Zeit viel mitgenommen und hatten einen schönen Tag bei Marketing.

 

Abteilungswoche Tag drei: Events & Trainings

von Paskowski André

Am dritten Tag wurde uns die Events-Abteilung gezeigt. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde gab es eine tiefere Einführung in die Thematik. Wie weit im Voraus muss man welche Events planen? Welcher Aufwand ist mit der geplanten Veranstaltung verbunden? Wie erreiche ich meine Teilnehmer? Dies alles ist nur die Oberfläche des Eisberges. Schnell wurde uns klar, wie viel Aufwand und Verantwortung mit einer solchen Veranstaltung verbunden ist. Im Anschluss gab es zur Auflockerung ein Quiz, in dem wir beweisen konnten, ob ein guter Event-Planer in uns steckt. Nach der Mittagspause haben wir uns mit den verschiedenen Trainings/Schulungen beschäftigt, die NETWAYS anbietet. Darauf folgte eine Slideshow mit Fotos zu vergangen Events und Locations. In diesem Moment wurde uns allen klar, wie sehr wir uns wieder auf die Zeit freuen, in der wir uns präsent, unter Menschen zeigen können. Zu guter Letzt wurde uns ein Einblick in die Software gegeben, die bei Events für die tägliche Arbeit verwendet wird.

 

Abteilungswoche Tag vier: Sales

von Dolinic Patrick

Am Freitag wurde uns Sales vorgestellt. Hier liegt der Fokus auf dem direkten Planen/Bearbeiten von Kunden-Anfragen, Problemlösungen und Angebotserstellungen sowie der Übermittlung an NWS oder NPS. Von hier aus wird auch der NETWAYS Shop geleitet und hardwareseitige Lösungen zum Monitoring ergänzt. Christian Stein aus Sales spielt außerdem als Kernentwickler bei “Icinga for Windows” eine tragende Rolle and betreut zusätzlich den YouTube Kanal mit.

 

André Paskowski
André Paskowski
Junior Systems Engineer

André startete im Herbst 2020 seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration im Bereich des NETWAYS IT Service Managements. Dort ist er zuständig für interne Angelegenheiten sowie Problembehebungen und Verbesserungen. Vor seiner IT-Ausbildung bei NETWAYS war André im sozialen Bereich der Erziehung tätig und hat zudem auch eine Ganztagsbetreuung geleitet. Wenn er nicht gerade Games am PC oder Retro-Konsolen spielt, bemalt und baut er Modellfiguren. Zudem ist er stolzer Besitzer einiger Reptilien, denen er ein liebevolles...

Mein erstes Mal PHP

This entry is part 14 of 15 in the series Azubis erzählen

Wie mein Azubi-Kollege Loei schon in seinem Weekly BlogPost hervorgebracht hat, wie es ihm mit Python erging, möchte ich da gleich anknüpfen und meine Erfahrungen ab dem Zeitpunkt vom Praktikum bei NETWAYS und über die Sprache PHP kundgeben. Vorsicht Plain text ?.

Vom Praktikanten zum Azubi. Damals noch im alten Büro, mit meinem jetzt Azubi-Kollege Loei, voller Vorfreude endlich mal wieder in die Tasten zu hauen und Ergebnisse zu sehen. Angekommen im Raum erst einmal hingesetzt und verzweifelt nach dem Tower gesucht. Woas? Keiner da. Wir nutzen Laptops, wer hätte es gedacht? ?

Unser Praktikumsleiter war Marius, unser jetziger Abteilungsleiter und Ausbilder. Am ersten Tag hat Marius uns in das Betriebssystem Linux eingeführt und die gängigen Befehle beigebracht.
Danach ging es schon direkt los mit dem Aufsetzen eines Apache auf dem lokalen System. Fehlen durfte da natürlich nicht Vagrant und VirtualBox. Mit Vagrant war die Aufgabe das sogenannte Vagrantfile und die dazugehörige bootstrap-Datei, die Configs der Maschine, so zu konfigurieren das einige PHP-Pakete wie fpm und zusätzlich proxy-fcgi beim Ersten Start direkt mitinstalliert werden. Die Umgebung damals gleicht der heutigen sehr, mit dem einzigem Unterschied das ich zusätzlich noch in der aktuellen Projekt-Umgebung mariadb nutze.

Anschließend erwartete uns auch direkt die erste Aufgabe. In einem Projekt sollten wir die Schaltjahre bis zu einer angegebenen Jahreszahl, durch Modulo-Berechnung, auf der Konsole und in JSON-Format, ausgeben. Mit Learning by doing kämpften wir uns in der Welt von PHP und Konsolenausgaben den Weg zum Spaghetti-Code. Hatten wir eine Lösung wurde sie direkt evaluiert und wenn nötig abgeändert. Am Ende des Praktikums folgte dann die Bekanntgabe das wir Auszubildende werden könnten. Da die Zeit bis dahin sehr viel Spaß gemacht hat, und wir während dem Praktikum noch einen Azubi kennengelernt hatten der uns viel über NETWAYS erzählte, fiel uns die Entscheidung nicht schwer und nahmen den Vertrag an.

Fast ein Jahr später
Die Zeit, vom Ausbildungsbeginn, 03.09.2018 bis jetzt, den 19.06.2019, verging rasend. Mittlerweile wirken wir, die neuen Developement-Azubis, schon an den großen Projekten mit. Unter anderem dürfen wir kleine Bug-Fixes bis zu Implementierungen verschiedener Funktionen oder Klassen in die großen Projekte einbringen. Das Verwendungsspektrum von PHP ist bei uns sehr vielfältig und eigentlich überall vorzufinden. Meinem Azubi-Kollegen gefiel aber PHP gleich so gut, dass er anfing mit Python herumzuspielen.
Es gibt aber nicht nur PHP in unseren Projekten. Unzählige andere Projekte werden natürlich auch mit CSS, JavaScript, Python und noch weitere vorangetrieben.

Mittlerweile hab ich mich an PHP gewöhnt und darf mich bei den größeren Projekten austoben. Da PHP eine große Rolle spielt, sowohl bei uns in Projekten als auch weltweit im Internet, kann ich PHP nur weiter empfehlen. ?

Azubis erzählen: Mai 2017 Gabriel

This entry is part 4 of 15 in the series Azubis erzählen

Hallo zusammen,
um diese Blogserie “Azubis erzählen” mal wieder aufzufrischen, werde ich hier ein wenig über meine bisherigen Aufgaben erzählen.
Zu mir: mein Name ist Gabriel Hartmann, ich bin 28 Jahre alt und seit September 2016 als Azubi (Junior Systems Engineer) bei NETWAYS. Bevor ich bei NETWAYS als Azubi anfing, habe ich an der FAU Erlangen ein paar Semester Informatik studiert. Nur mit großer Mühe hangelte ich mich von Semester zu Semester durch die Klausuren. Letztendlich konnte ich das Studium nicht abschließen und entschied mich daraufhin für eine Ausbildung. Mit dem Vorwissen aus dem Studium konnte ich alledings durchaus was anfangen. Sebastian – mein Ausbilder – entschied, dass ich die ersten Monate im Architecture Team verbringen würde. Während dieser Zeit lernte ich sehr viel, vorallem über das Thema Docker Container.
Architecture Team
Die ersten Wochen beschäftigte ich mich damit, die Programmiersprache Ruby zu lernen und machte mich mit den Ruby-Frameworks Rails und Sinatra vertraut. Danach arbeitete ich dann an dem NWS SaaS (Software as a Service) Projekt mit. Dabei lernte ich nach und nach, was es mit Microservices und Docker Containern auf sich hat, wie man damit interagiert und wie man eigene Docker Images erstellt und deren Setup automatisert. Im Prinzip ist die Technologie dahinter ähnlich zu der von Virtuellen Maschinen. Kurz gesagt, bieten Container eine einfache Möglichkeit Prozesse oder Programme abgeschottet vom Betriebssystem des Rechners, resourceschonend und plattformunabhängig zu betreiben. Viele Softwareunternehmen verwenden Container um bei der Entwicklung ihrer Softwareprodukte diese mit verschiedenen Konfigurationen und Betriebssystemen automatisiert zu testen. Aber auch in Produktion werden Container oft betrieben.
Bei NWS laufen die Apps jeweils in einem eigenen Container. Um zu gewährleisten, dass die Apps auch dauerhaft laufen und online erreichbar sind, benötigt man eine Orchestrierungsumgebung für die Container, die sich darum kümmert, dass die Container automatisch neugestartet werden wenn sie ausfallen. Wenn das ganze noch hoch verfügbar in einem Rechenzentrum über mehrere Server verteilt laufen soll, dann benötigt man eine Art Kernel für Computer Cluster wie z.B. Mesos. Kurz gesagt kümmert sich Mesos darum, die Ressourcen (CPU, Arbeitsspeicher etc.) der zum Cluster gehörigen Server zu managen und an Frameworks anzubieten, damit diese ihre Tasks darauf laufen lassen können. Marathon ist ein Framework für Mesos, das dazu verwendet werden kann, um Docker Container dauerhaft aktiv zu halten. Wie das genau geht und welche Features Marathon bietet, darauf werde ich hier nicht weiter eingehen. Ich habe das alles auch erst nach ein paar Monaten im Detail kennen gelernt. Meine Aufgabe im Architecture war vorerst, neue Produkte wie z.B. Rocket.Chat und Nextcloud als vorkonfigurierte Apps mit in die NWS Platform aufzunehmen. Die Prozedur dafür sah folgendermaßen aus: man schreibt ein Dockerfile, aus dem dann ein Image gebaut werden kann. Dieses benötigt ein Setupskript, das beim Start des Containers ausgeführt wird und den Container dahingehend vorbereitet, dass der Kunde sich nicht selbst um die Konfiguration kümmern muss. Außerdem wird darin definiert, welche Schritte bei der Aktualisierung auf eine neue Version der App ausgeführt werden sollen. Wenn das dann (endlich) funktioniert, wird die NWS Webseite angepasst, damit das Produkt von dort aus gestartet und mit Kundenspezifischen Daten konfiguriert werden kann. Verschiedene Microservices der SaaS Plattform müssen ebenfalls angepasst werden. Außerdem überlegt man sich Texte, die das Produkt beschreiben, bewerben und häufig aufkommende Fragen von Kunden beantworten. Danach schreibt man Tests, beseitigt Bugs und optimiert. Wenn dann die Produktpläne festehen und alles funktioniert, kann die App als Produkt angeboten werden. Das alles hat mir ziemlich viel Spaß gemacht. Mit der Zeit wird man auch schneller, wenn man mit der Prozedur und der Umgebung vertraut ist.
Nach ca. 7 Monaten stellte ich mich dann einer neuen Herausforderung. Sebastian fragte mich, ob ich einen Workshop über das Thema “Docker Container Orchestration” anhand von Mesos Marathon halten möchte. Vermutlich etwas übereilt willigte ich ein. Als der Termin dann näher rückte, die Aufregung langsam stieg und ich mit der Ausarbeitung des Workshops beschäftigt war, wurde mir erst klar auf was ich mich da eingelassen hatte. Da es aber keinen Weg mehr zurück gab, hieß es Zähne zusammenbeissen und durch. Sebastian und meine Kollegen Achim und Tim unterstützten mich jedoch gut dabei und nachdem dann die Slides und die Handouts fertig waren hielt ich den Workshop auf der OSDC 2017 in Berlin. Auch wenn nicht alles komplett reibungslos ablief hoffe ich, dass die Teilnehmer doch das ein oder andere dabei gelernt haben. Damit endete dann meine Zeit im Architecture Team und ich wechselte in die Hosting Support Abteilung.
Hosting Support Team
Seit nicht ganz zwei Wochen bin ich nun im Hosting Support. Hier geht es hauptsächlich darum sich um Kundenanfragen bzw. Tickets zu kümmern. Da ich im Bereich Hosting bisher wenig Erfahrung habe, mache ich mich nach und nach mit den Tools und den Arbeitsabläufen vertraut. Das ein oder andere Ticket konnte ich jedoch schon bearbeiten. Vorallem Kundenanfragen zum Thema NWS fallen in meinen Aufgabenbereich, da ich mich hier bereits ganz gut auskenne. So bin ich auch im NWS Livechat als Ansprechpartner vertreten, das ist eine Art Helpdesk Chat auf der NWS Webseite der auf unserer NWS App Rocket.Chat basiert. Mit der wöchentlichen Serverwartung wurde ich auch schon vertraut gemacht. Dabei durchsucht man die Logs sämtlicher Kundenserver nach Fehlermeldungen und entscheidet ob für die jeweilig gefundenen Fehler Handlungsbedarf besteht oder nicht. Falls ja, eröffnet man Tickets und benachrichtigt gegebenefalls den Kunden darüber.
Berufsschule
Als Azubi besucht man bei NETWAYS natürlich auch die Berufsschule. Als Auszubildender Fachinformatiker für Systemintegration findet diese blockweise statt, was meiner Meinung nach auch Sinn macht, da man nicht täglich zwischen Schule und Betrieb wechseln muss. Nicole, die ebenfalls im September als Auszubildende Fachinformatikerin für Systemintegration bei NETWAYS angefangen hat, ist in der gleichen Klasse wie ich. Vom Studium ist mir einiges was an Stoff in der Berufsschule behandelt wird bereits bekannt und somit kam ich bisher ganz gut klar.
NETWAYS
Was mir hier besonders gut gefällt, ist das gute Arbeitsklima und dass man während der Arbeit stets nette und gutgelaunte Kollegen um sich hat. Getränke wie Kaffee, Säfte und Eistee sind kostenlos für alle verfügbar. Die Mitarbeiter organisieren untereinander LAN-Partys, die ab und an abends im Büro stattfinden. Außerdem finden jährlich Team Events der einzelnen Abteilungen und verschiedene Seminar-Wochenenden statt, bei denen der Spaß nicht zu kurz kommt und man die Möglichkeit hat, die anderen Kollegen besser kennenzulernen. Das Events Team von NETWAYS organisiert regelmäßig Konferenzen, wie z.B. die bereits erwähnte OSDC. Eine weitere Konferenz, an der ich letzten Jahr teilnehmen durfte, war die OSMC 2016 in Nürnberg, die sich mit dem Hauptgebiet von NETWAYS, dem Monitoring, beschäftigt. In den Talks der verschiedenen Konferenzen erfährt man viel über Open Source Themen und kann sich anschließend mit anderen Teilnehmern aus der ganzen Welt darüber austauschen.
Alles in Allem bin ich sehr happy bei NETWAYS zu sein und bin gespannt was mich künftig noch so erwartet. Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in meine Tätigkeiten als Azubi geben.

Gabriel Hartmann
Gabriel Hartmann
Systems Engineer

Gabriel hat 2016 als Auszubildender Fachinformatiker für Systemintegrator bei NETWAYS angefangen und 2019 die Ausbildung abgeschlossen. Als Mitglied des Web Services Teams kümmert er sich seither um viele technische Themen, die mit den NETWAYS Web Services und der Weiterentwicklung der Plattform zu tun haben. Aber auch im Support engagiert er sich, um den Kunden von NWS bei Fragen und Problemen zur Seite zu stehen.

Azubis erzählen: Oktober 2016 Feu

This entry is part 12 of 15 in the series Azubis erzählen

mw-jmourek

Zuerst möchte ich kurz etwas zu meiner Person erzählen:

Mein Name ist Feu Mourek, ich bin 19 Jahre alt und verstärke die Development-Abteilung als Junior Developer.
Meine Freizeit verbringe ich zumeist damit mit meinen online Freunden Dota 2 zu zocken, mit meinen “Reallife” Freunden durch die Käffer (Substantiv, pl: Dörfer) zu ziehen oder mich um mein Pferdchen zu kümmern.

Ich habe vor einem Jahr mein Abitur erlangt und habe danach Deutschland mit fliegenden Fahnen hinter mir gelassen, mit dem Ziel Europa zu erkunden…
Letztendlich habe ich dann ein halbes Jahr bei meinem Freund in Holland gewohnt, wo ich die Restzeit bis zur Ausbildung verbracht habe; mit kurzen Unterbrechungen wie um zum Bewerbungsgespräch nach Nürnberg tuckern.
Dort habe ich zu meiner großen Freude eine Stelle bei Netways bekommen und bin wieder permanent nach Deutschland gekommen und zu meinen Eltern zurück in die Bude gezogen (6 Stunden pendeln ist dann doch etwas viel, dann gehen die anderthalb Stunden von Scheinfeld aus schon eher)…

Im Zug treffe ich immer mal wieder auf alte Bekannte die sich auch in einer Ausbildung befinden und -wie man es so macht- haben wir unsere Betriebe verglichen und da ist mir erst so richtig aufgefallen wie gut ich es in der Netways-Family eigentlich habe!

Dort wurde ich direkt herzlichst Empfangen und durfte mit meinem Mitazubi Noah und den “alten Hasen” aus dem Development Team mit auf das Dev-Retreat. Das coolste Wochenende seit langem!
Die Atmosphäre ist super gut, und es wird immer auf ein gutes Arbeitsklima und auf eine freundschaftlich-produktive Atmosphäre geachtet.
Angefangen mit einem Feierabends-Umtrunk am Freitag, LAN-Parties, gemeinsamen Team-Building Wochenenden mit Paintball (!) bis zu dem Dauerbuffet – Kaffeemaschine.

Nach der zweiwöchigen Einarbeitung in Linux/Unix, den Softwaretools, den von uns angebotenen Softwarelösungen und PHP bin ich jetzt sogar in der Lage kleinere Bugs in IcingaWeb2 zu fixen und mich nützlich zu machen 🙂
Es gibt viel zu lernen, aber es tut gut ständig gefordert zu werden und über sich hinauszuwachsen!

Jetzt aber zurück zur Arbeit –
Feu out!

Feu Mourek
Feu Mourek
Developer Advocate

Feu verbrachte seine Kindheit im schönen Steigerwald und kämpfte sich bis zum Abitur durch die Schule. Seit September 2016 unterstützt es die Development Abteilung bei NETWAYS als Developer und UX Designer und Community Mensch. Seine Freizeit verbringt es hauptsächlich in den virtuellen Welten von 'Dota 2' und diversen anderen Games, seine jogging Runden an der Pegnitz zu drehen, oder damit, mit Freunden und Kollegen Brett- und Pen and Paper Rollenspiele zu spielen.

Veranstaltungen

Di 20

Icinga 2 Advanced Training | Online

April 20 @ 09:00 - April 22 @ 17:00
Di 20

InfluxDB & Grafana | Online

April 20 @ 09:00 - April 21 @ 17:00
Di 27

Elastic Stack Training | Online

April 27 @ 09:00 - April 29 @ 17:00
Di 27

Graylog Training | Online

April 27 @ 09:00 - April 28 @ 17:00
NETWAYS Headquarter | Nürnberg
Mai 04

GitLab Fundamentals Training | Online

Mai 4 @ 09:00 - Mai 5 @ 17:00