Server Monitoring
Server im Blick mit Icinga
Mit Server Monitoring behältst du CPU, RAM, Festplatten, Prozesse und Dienste deiner Linux- und Windows-Server im Blick. Trends und Schwellwerte zeigen dir Engpässe, bevor sie zum Ausfall werden.
Rechtzeitig gewarnt
Du siehst am Verlauf, wenn eine Partition kritisch wird. Nicht erst bei einer festen Grenze, die für dich zu spät oder zu früh greift.
Passende Grenzwerte
Deine Datenbank braucht andere Schwellenwerte als dein Webserver. Wir stimmen sie auf das ab, was für den jeweiligen Server normal ist.
Dienste im Blick
Nach einem Neustart oder Absturz siehst du sofort, ob ein wichtiger Dienst wieder läuft. Nicht erst, wenn sich ein Nutzer meldet.
Alarm mit Sinn
Du bekommst nur Meldungen, die wirklich wichtig sind. Priorisiert an die richtige Person, statt einer Sammelmail.
Open Source
Icinga läuft als Open Source Software, ganz ohne Lizenzfalle. Du behältst volle Kontrolle über Konfiguration und Checks.
Betrieb auslagerbar
Auf Wunsch übernimmt MyEngineer den laufenden Betrieb für dich. Du siehst nur noch das Dashboard.
Was ist Server Monitoring?
Server Monitoring bedeutet: Du behältst Betriebssystem-Ressourcen (CPU, RAM, Swap, Festplatten), laufende Prozesse und Dienste sowie Software wie Datenbanken oder Webserver im Blick. Egal ob dein Server physisch, virtuell oder ein Container ist. So erkennst du Engpässe, bevor sie bei deinen Nutzern ankommen.
Zur Abgrenzung: Netzwerk-Monitoring prüft die Infrastruktur zwischen deinen Servern (Switches, Router, Firewalls). Log Management wertet Ereignisse aus. Server Monitoring schaut auf den Zustand jedes einzelnen Systems. Zusammen mit dem Netzwerk läuft alles in deinem zentralen IT Monitoring zusammen, mit einem Dashboard und einer Alarmierung für beides.
Typische Probleme ohne Server Monitoring
Stiller Speicherfresser
Läuft dein Arbeitsspeicher voll, entscheidet der Kernel selbst, welchen Prozess er beendet.
Volle Partition
Deine Partition für Logs oder Backups läuft langsam voll. Das kündigt sich Tage vorher an und ohne Monitoring merkst du es zu spät.
Fehlgeschlagener Job
Dein Backup-Job schlägt seit Tagen lautlos fehl. Auffällig wird das oft erst beim Restore, im schlimmsten Fall im Ernstfall.
Kommt dir eines dieser Probleme bekannt vor?
Vereinbare ein kurzes Gespräch und finde heraus, wo bei dir die größten blinden Flecken liegen.
So arbeiten wir mit dir
Vier Schritte, identisch zu jeder NETWAYS-Lösung. Von der Analyse deiner Infrastruktur bis zum stabilen Monitoring im laufenden Betrieb.
Analyse & Konzept
Du zeigst uns deine Server. Gemeinsam legen wir fest, welche Rolle jeder Server hat. Denn dein Datenbankserver braucht andere Schwellwerte als dein Webserver.
→ Du bekommst: eine Check-Liste passend zu deinen Serverrollen.
Aufbau & Integration
→ Schwellwerte auf Basis deiner echten Daten.
Inbetriebnahme & Schwellwerte
→ Alarme, die etwas bedeuten, kein Hintergrundrauschen.
Support & Betrieb
Du entscheidest: MyEngineer übernimmt den Betrieb inklusive nächtlicher Reaktion, oder dein Team lernt den Umgang mit Checks, Downtimes und Eskalationsregeln.
→ Damit erhältst du ein Monitoring, das mit deiner Server-Landschaft mitwächst.
Was dein Server Monitoring abdeckt
Ob einzelner Server oder komplette Landschaft, die Bausteine lassen sich einzeln oder kombiniert einführen.
System & Ressourcen
CPU, RAM, Swap und Festplatten mit Trendverlauf, für Linux per SSH und für Windows per NSClient++.
Effekt: Engpässe fallen auf, bevor sie kritisch werden.
Prozesse & Dienste
Laufende Dienste und geplante Jobs inklusive Erfolgskontrolle, auf Linux- und Windows-Systemen.
Effekt: Ausgefallene Dienste und stille Job-Fehler fallen sofort auf.
Datenbanken
Verbindungen, Replikation und Speicherwachstum bei MySQL, PostgreSQL, MSSQL und Oracle.
Effekt: Performance-Probleme zeigen sich, bevor die Anwendung langsam wird.
Virtualisierung
vSphere-Ressourcen, Snapshot-Alter und Container-Host-Metriken, unabhängig vom Server-Typ.
Effekt: Ein Monitoring, egal ob physisch, virtuell oder containerisiert.
Das erreichst du mit Server Monitoring
Nur echte Warnungen · Übersicht pro Server · Störungen früh erkennen
Weniger Alarme
Deine Schwellwerte passen zur echten Last jedes Servers. Deshalb meldet sich bei dir nur, was wirklich zählt.
Klare Übersicht
Du siehst Ressourcenverläufe getrennt nach Datenbank-, Web- und Fileservern, statt einem Durchschnittswert über die ganze Flotte.
Ruhiger Betrieb
Volle Partitionen, hängende Dienste und fehlgeschlagene Backups fallen dir tagsüber auf, nicht als Anruf um drei Uhr nachts.
Womit wird deine Lösung gebaut
Bewährte Open Source Komponenten, betrieben im eigenen Haus oder über NETWAYS Managed Services. Du entscheidest, was du selbst machst und was NETWAYS übernimmt.
Icinga
Das Herzstück: skalierbares Open Source Monitoring für Hosts, Services und Netzwerke – mit Checks, Abhängigkeiten und Alarmierung. Das NETWAYS-Kernprojekt.
Grafana
Dashboards und Reports, die den Zustand der IT für Ops und Management sichtbar machen. So siehst du alle Performance-Daten auf einen Blick.
Prometheus
Prometheus ist der De facto Standard fürs metrikbasierte Monitoring im Cloud nativen Umfeld. Es sammelt und speichert Zeitreihen aus all deinen Diensten.
OpenTelemetry
Herstellerneutraler Standard für Metriken, Logs und Traces: einheitliche Instrumentierung, die den Weg zu durchgängiger Observability in verteilten Umgebungen öffnet.
Was du schon nutzt, binden wir an
Icinga überwacht praktisch alles, was eine Schnittstelle hat: per Plugin, Agent oder SNMP. Hier eine Auswahl dessen, was wir typischerweise anbinden.
Server & Systeme
- Linux
- Windows
- SSH / Agenten
- Prozesse & Dienste
- Container
Anwendungen & Dienste
- HTTP / HTTPS
- Datenbanken
- TLS-Zertifikate
- APIs
Server-Hersteller
- Dell (iDRAC)
- HPE (iLO)
- Lenovo
- Cisco
- Fujitsu
Netzwerk & Hardware
- Switches & Router
- Firewalls
- SNMP
- IPMI
- USV / Sensoren
Software
- SAP
- Oracle Database
- Microsoft SQL Server
- VMware vSphere
- Exchange / Active Directory
Netzwerk-Hardware
- Cisco
- Juniper
- Aruba (HPE)
- Fortinet
- MikroTik
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Fragen & Antworten
Die meistgestellten Fragen zu dieser Lösung
Was gehört alles zum Server Monitoring?
Zum Server Monitoring gehören die Betriebssystem-Ressourcen wie CPU, RAM, Swap und Festplatten, laufende Prozesse und Dienste sowie Software wie Datenbanken oder Webserver. Wir passen die Auswahl an deine Serverrollen an, ein Datenbankserver braucht andere Checks als ein reiner Webserver.
Wie erkenne ich eine volllaufende Festplatte, bevor sie voll ist?
Eine volllaufende Festplatte erkennst du am Verlauf, nicht erst an einer festen Grenze. Icinga zeigt dir den Trend über Tage und Wochen, sodass du reagierst, während noch Zeit bleibt, statt erst beim Alarm um Mitternacht.
Warum brauchst du für deinen Datenbankserver andere Schwellwerte als für deinen Webserver?
Für deinen Datenbankserver brauchst du andere Schwellwerte als für deinen Webserver, weil beide unterschiedlich stark ausgelastet sind und unterschiedlich reagieren. Ein Wert, der bei der Datenbank normal ist, kann beim Webserver schon ein Warnsignal sein. Wir stimmen die Schwellwerte deshalb auf die jeweilige Serverrolle ab.
Was ist der Unterschied zwischen Server- und Netzwerk-Monitoring?
Der Unterschied zwischen Server Monitoring und Netzwerk Monitoring liegt im Blickwinkel. Server Monitoring schaut auf den Zustand jedes einzelnen Systems, also Ressourcen, Prozesse und Dienste. Netzwerk Monitoring prüft die Infrastruktur dazwischen, etwa Switches, Router und Firewalls.
Gibt es Server Monitoring auch als Managed Service?
Ja, Server Monitoring gibt es auch als Managed Service. Auf Wunsch übernimmt unser Team den laufenden Betrieb inklusive nächtlicher Reaktion auf Alarme, du siehst dann nur noch das Dashboard.


