OpenStack made easy… Mit Icinga2-Master Maschinen überwachen

Mit unserer OpenStack Cloud ist es kinderleicht seine eigene Umgebung nach eigenen Vorstellungen aufzubauen. Schnell und einfach mittels Terraform einige Maschinen starten, per angehängter Floating IP und zugehöriger Security Group den Dienst für die Außenwelt verfügbar machen und schon läuft das Projekt.

Aber keine Umgebung läuft fehlerfrei und Monitoring ist ein großes Thema – man merkt gerne vor seinen eigenen Benutzern, oder Kunden, wenn einmal etwas nicht ganz so funktioniert wie es soll. Ich denke jedem Leser dieses Blogs ist zum einen die Wichtigkeit eines Monitorings bewusst aber auch die Auswertung von Performancedaten wichtig. Wie überwache ich nun unkompliziert meine OpenStack Umgebung, vor allem wenn meine Server von der Außenwelt gar nicht erreichbar sind? Wir haben da mal etwas vorbereitet!

Neben unserem IaaS Angebot stellen wir – wie sicherlich bekannt – auch diverse SaaS Lösungen bereit. Darunter auch die App Icinga2 Master, mit welcher man binnen weniger Minuten einen vollständigen Icinga2 Master, mitsamt Graphite und Grafana erhält.

Ist dieser erstmal gestartet, findet man nach dem Login unter dem Reiter “Agenten hinzufügen” – oder je nach Browsersprache auch “Add Agent” – diverse Integrationsskripte für unterschiedliche Betriebssysteme.

Diese lädt man einfach nach Anleitung auf den Server, führt es aus und schon ist der Server an den Icinga2 Master angebunden.

server01:~# chmod +x createHost.sh; ./createHost.sh

Alles wichtige wird hier automatisiert. Per default werden einige Checks direkt mit angelegt und mit hilfe des Directors ist es auch einfach weitere Checks für seine Hosts zu verteilen. Auch die API des Directors kann direkt angesprochen werden, es sind einem fast keine Grenzen gesetzt. Zusätzlich findet man noch einige Graphen zu den Performancedaten des angebundenen Agents direkt beim jeweiligen Check. Damit können nicht nur Probleme erkannt werden, sondern auch Trends werden direkt visualisiert. Diese Daten werden wohlgemerkt bei unseren Paketen ein Jahr vorgehalten um auch eine Langzeitübersicht zu gewährleisten.

Der erste Monat des Icinga2 Masters sind außerdem kostenlos – ein Test lohnt sich. Unser MyEngineer hilft auch gerne bei der Einrichtung!

Fabian Rothlauf
Fabian Rothlauf
Senior Systems Engineer

Fabian kehrte nach seinem fünfjährigen Ausflug nach Weimar zurück in seine Geburtsstadt Nürnberg und hat im September 2016 bei NETWAYS als Systems Engineer im Hosting Support angefangen. Der Mopsliebhaber, der schon seit seinem 16. Lebensjahr ein Faible für Adminaufgaben hat, liebt außerdem Grillen, Metal und Computerspiele. An seinem Beruf reizt ihn vor allem die Abwechslung, gute Weiterentwicklungsmöglichketen und dass es selten mal einen Stillstand gibt. Nachdem er die Berufsschulzeit bereits mit Eric und Georg genießen...

NETWAYS Web Services auf der TECHWEEK

Der deutsche Cloud-Markt wächst stetig und die digitale Industrie in Deutschland boomt. Die Veranstaltungsreihe Techweek ist das Event zur digitalen Transformation. Natürlich dürfen wir mit den NETWAYS Web Services bei der Techweek in Frankfurt nicht fehlen! Wir freuen uns darauf, mit den wichtigsten Entscheidungsträgern der deutschen Unternehmenslandschaft ins Gespräch zu kommen und sie von unserer NETWAYS Cloud zu überzeugen!

Ihr seid auch auf der Techweek in Frankfurt? Kommt vorbei, holt euch die neueste NETWAYS Cloud Broschüre und sprecht mit uns! Ihr findet uns an Stand 975.

techweekfrankfurt.de / nws.netways.de/cloud

Julia Hornung
Julia Hornung
Marketing Manager

Julia ist seit Juni 2018 Mitglied der NETWAYS Family. Vor ihrer Zeit in unserem Marketing Team hat sie als Journalistin und in der freien Theaterszene gearbeitet. Ihre Leidenschaft gilt gutem Storytelling, klarer Sprache und ausgefeilten Texten. Privat widmet sie sich dem Klettern und ihrer Ausbildung zur Yogalehrerin.

DevOpsDays Berlin: Last Tickets

On Nov 27 – 28 2019 the DevOpsDays Berlin are taking place!

Success factor open space

One of the success factors of previous DevOpsDays has been the open space format. It’s quick, it’s easy, it’s communicative. It fosters the sharing of ideas and insights in the good old fashion, in a non-technical way by just talking to each other. This doesn’t require any effort besides registering and showing up at the event.

Great international line-up

We have introduced the wonderful DevOpsDays line-up before, but let me drop some of these names again, because of the pleasant expectations they arise: Monica Sarbu (Elastic), Beth North, Daniel Löffelholz (ThoughtWorks), Leonardo di Donato (Sysdig), Jessica Anderson (Meltwater)… Or, put differently: Wrapped around the open spaces will be a great line-up of international speakers! Learn more about it here.

Register now, listen carefully and throw yourself into discussion!

Julia Hornung
Julia Hornung
Marketing Manager

Julia ist seit Juni 2018 Mitglied der NETWAYS Family. Vor ihrer Zeit in unserem Marketing Team hat sie als Journalistin und in der freien Theaterszene gearbeitet. Ihre Leidenschaft gilt gutem Storytelling, klarer Sprache und ausgefeilten Texten. Privat widmet sie sich dem Klettern und ihrer Ausbildung zur Yogalehrerin.
HW group: IoT mit Modbus und MQTT

HW group: IoT mit Modbus und MQTT

Auch der NETWAYS Shop muss sich nicht verstecken, wenn es um IoT-fähige Geräte geht. Beispielsweise hat der Hersteller HW group einiges im Portfolio, das per Modbus/TCP und MQTT kommunizieren und steuern kann.

Zu Anfang sollten wir uns nochmal kurz ins Gedächtnis rufen, was die drei Schlagwörter aus dem Titel eigentlich bedeuten:

IoT steht als Abkürzug für das Internet of Things (zu Deutsch auch IdB/Internet der Dinge). Es bezeichnet die Vernetzung von physischen als auch virtuellen Gegenständen und die dabei verwendeten Informations- und Kommunikationstechnologien. Zu beiden letzteren gehören eben auch Modbus/TCP und MQTT. Modbus/TCP wurde 2007 als IEC-Norm festgelegt, zur Kommunikation werden hier TCP/IP-Pakete verwendet. Auch hat Modbus/TCP mit der Nummer 502 seinen eigenen TCP-Port. MQTT (Message Queuing Telemetry Transport) wird als offenes Nachrichtenprotokoll in der M2M-Kommunikation eingesetzt. Verpackt in Nachrichten werden telemetrische Daten zwischen Geräten gesendet, was besonders bei schlechtem Netzwerk oder stark asynchroner Kommunikation von Vorteil ist. Wie wir gleich sehen werden, wird MQTT in vielen Bereichen eingesetzt, von Sensorik, Embedded System und vielerlei anderer Elektronik. Auch gibt es im Bereich IoT noch weitere Kommunikationstechnologien außer Modbus/TCP und MQTT.

 

Eine Auswahl aus HW groups IoT-Geräten

 

Poseidon2-Reihe

Hier möchten wir einen näheren Blick auf das Poseidon2 3266 werfen. An das Poseidon2 3266 können bis zu 8 1-Wire UNI/1-Wire Sensoren verschiedenster Typen (Temperatur, Luftfeuchtigkeit etc.) sowie bis zu 4 Detektoren über digitale Eingänge angeschlossen werden. Neben MQTT und Modbus/TCP unterstützt es mehr als 50 SNMP- und SCADA-Anwendungen sowie sichere M2M-Protokolle wie HTTPs und SNMPv3. Weitere Vertreter der Poseidon2-Reihe sind 3268, 3468 und 4002. Besonders das Poseidon2 4002 verfügt über einen RS-485 Bus im Industriestandard.

Damocles2-Reihe

Als Beispiel möchten hier das Damocles2 1208 herausgriefen, das über 12 digitale, potentialfreie Eingänge sowie 8 digitale Ausgänge verfügt. Auch hier haben wir neben der Unterstützung von Modbus/TCP und MQTT Zugriff auf M2M-Protokolle wie HTTPs und SNMPv3. Genauso stellt HW group hier Kompatibilität für über 50 SNMP- und SCADA-Anwendungen bereit. Die Damocles2-Reihe wird ergänzt mit den Geräten 2404 und MINI.

Weitere IoT-fähige Geräte aus dem Hause HW group

 

Ansonsten helfen wir bei Fragen rund um die Hardware von HW group gerne weiter – wir sind erreichbar per Mail oder telefonisch unter der 0911 92885-44. Wer uns gerne bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter schauen oder den Shop und die angebotenen Produkte verfolgen möchte, kann uns seit kurzem auch auf Twitter folgen – über @NetwaysShop twittert das NETWAYS Shop Team!

Nicole Frosch
Nicole Frosch
Sales Engineer

Ihr Interesse für die IT kam bei Nicole in ihrer Zeit als Übersetzerin mit dem Fachgebiet Technik. Seit 2010 sammelt sie bereits Erfahrungen im Support und der Administration von Storagesystemen beim ZDF in Mainz. Ab September 2016 startete Sie Ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration bei NETWAYS, wo sie vor allem das Arbeiten mit Linux und freier Software reizt. In ihrer Freizeit überschüttet Sie Ihren Hund mit Liebe, kocht viel Gesundes, werkelt im Garten, liest...

Wie bekomme ich bessere Informationen über Züge als die DB

marudor.de screenshotAls reisender Consultant mit Bahncard 100 verbringe ich sehr viel Zeit in Zügen der Deutschen Bahn. Das ist auf der einen Seite erfreulich, denn ich verbringe die Zeit nicht auf der Autobahn. Auf der anderen Seite macht es die Bahn einem manchmal schwer, sinnvoll von A nach B zu kommen. Es soll ja schon einmal vorgekommen sein, dass Züge ausfallen oder zu spät kommen. Möglicherweise ist auch mal ein Zug überfüllt, Klima defekt, Bier alle oder sonst etwas.

Die DB selber bietet für so etwas ja seit einiger Zeit den DB Navigator. Die wichtigsten Daten bekommt man hier auch. Allerdings weiß die Bahn eigentlich über ihre Züge viel mehr als sie uns sagt. Dieses Problem löst sehr gut und schon seit einiger Zeit die Seite marudor.de

Man sieht auf der Seite, wenn man nach einem Bahnhof, einem Zug oder einer Route sucht, ein gute Übersicht über den gewünschten Zug. Hier sieht man auf einen Blick:

  • Reihenfolge der Waggons mit EXAKTER Positon am Bahnsteig
  • ICE Baureihe inkl. Revision (dadurch weiß man auch, ob man alte bequeme oder neue unbequeme Sitze bekommt)
  • Die Postition der Comfortsitze im Zug, so dass man direkt da einsteigen kann (roter Punkt)
  • Die Position von Bordrestaurant, Kinderabteil, Behindertenbereich und -toilette
  • Ruhe und Handy-abteil
  • Wifi Accespoints (und ob er funktioniert)
  • Aktuelle UND vergangene Störungen auf der Fahrt

Teilweise bekommt man diese Infos auch woanders, allerdings sind sie bei marudor meistens aktueller und vor allem alles in einem Rutsch. Und nicht zuletzt: Verspätungen und Verspätungsprognosen sind besser und zuverlässiger.

Warum das alles so ist und wieso der marudor das alles macht kann man hier erfahren. Das Video kommt von der GPN 19 und ist sehr interessant anzuschauen.

Christoph Niemann
Christoph Niemann
Senior Consultant

Christoph hat bei uns im Bereich Managed Service begonnen und sich dort intensiv mit dem internen Monitoring auseinandergesetzt. Seit 2011 ist er nun im Consulting aktiv und unterstützt unsere Kunden vor Ort bei größeren Monitoring-Projekten und PERL-Developer-Hells.