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Monthly Snap March 2021

March is over and we are officially in spring mode! You can actually tell by reading our blogs: The NETWAYS Shop and NWS both have had a spring cleaning in the shape of make-overs!   NWS- NETWAYS Web Services   Our NWS customer center now has a fresh new...

Monthly Snap March 2021

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Latest Posts

Warum uns eine entfremdete Gesellschaft schadet?

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Wenngleich uns die aktuellen Umstände aufgrund der Corona-Pandemie zu einer gewissen Isolation und Einschränkung von Kontakten zwingen, wurden viele bereits laufenden Prozesse dadurch lediglich beschleunigt. Jede Gesellschaft befindet sich in einem ständigen Wandel...

Was nehme ich aus meiner Ausbildung mit?

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Unser drittes Lehrjahr (mich eingeschlossen) steht nach drei interessanten und lehrreichen Jahren kurz vor den Abschlussprüfungen. In wenigen Wochen geht es dann darum, dass erlernte Wissen in der Abschlussprüfung korrekt wieder zugeben. Neben dem schriftlichen Teil...

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Adbloker und Pi-Hole

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Adblocker und Pi-Hole Pi-Hole ist ein netzwerkweiter Adblocker, aber was ist eigentlich Adblocker? Ein Werbeblocker bzw. Adblocker ist ein Programm, mit dem verschiedene Arten von Werbung aus der Webanfragen eines Webbenutzers entfernt werden. Diese Programme zielen...

Redis Eviction Policies

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After install Redis you don't have any settings configured to control memory consumption. In Production this brings OOM to the arena which leads into a broken applications. First thingy what users do is to configure MaxMemory config setting (like me of course ;-)). In...

Administrators Toolbox: Die Zsh

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Einfuehrung Zu jeder stereotypischen Hacking-Szene in einem Film oder einer Serie gehoert das Terminal in dem kryptische Ausdruecke, Befehle oder Programmcode ueber den Bildschirm huschen. Je nach Ausfuehrung ist das unterschiedlich laecherlich, aber nichtsdestotrotz...

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stackconf online 2021 – Speakers Line-Up & Latest News

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Speakers Line-Up We are approaching stackconf 2021 with big steps and our online event is enjoying a great response of outstanding talks. The program is taking more and more shape and we can already present a top-class, international speakers line-up.   3 days of...

Icinga2 und Influx2: So bringen wir beide zum reden

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Auch wenn die Überschrift es vermuten lässt. Das hier ist kein Clickbait sondern eine Kurzanleitung zum Thema. Das Problem: Seitdem die time series database influxdb in der Version 2.0 erschienen es kann man das icinga2 influx feature nicht mehr ohne weiteres nutzen....

Elastic Stack Trainings – Last Minute Call

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Möchtest Du mehr rund um Elasticsearch, Logstash, Kibana & Beats erfahren? Schau Dir doch mal unsere Elastic Stack Schulungen an. Du hast bereits am 02. Februar 2021 die Chance, in die Elastic Stack Welt einzutauchen. Selbstverständlich hast Du, vor allem in...

Web Services

NWS bekommt einen neuen Anstrich

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Im Zweifel für den Angeklagten – Nicht bei DMCA

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DMCA, was soll das denn sein? So geht es den meisten, denn normalerweise hat man nicht so viel mit dem Amerikanischen Urheberrecht zu tun. Bei DMCA handelt es sich nämlich um den Digital Millennium Copyright Act, ein Gesetz, welches schon von Bill Clinton Ende der...

Hardware

Frühlingsputz im Shop: Neue Features, neues Design

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Vielleicht ist es manchen von Euch schon aufgefallen: Seit einigen Tagen erstrahlt unser Online Shop in neuem Glanz! Wir haben hier einiges an Arbeit hineingesteckt, um nicht nur Frühjahrsputz zu machen, sondern mal richtig zu renovieren. Bei uns ist es jetzt nicht...

brevis.one: Neue Software-Version 21 verfügbar!

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brevis.one hat uns mitgeteilt, dass die neue Software-Version 21 ab sofort für updateberechtigte Gateways verfügbar ist und zusätzlich auch spannende neue Funktionen erhalten hat. Ab Version 21 stellt brevis.one allen Kunden Software-Updates zur Verfügung, die ein...

Company

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Warum uns eine entfremdete Gesellschaft schadet?

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Wenngleich uns die aktuellen Umstände aufgrund der Corona-Pandemie zu einer gewissen Isolation und Einschränkung von Kontakten zwingen, wurden viele bereits laufenden Prozesse dadurch lediglich beschleunigt. Jede Gesellschaft befindet sich in einem ständigen Wandel...

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NWS- NETWAYS Web Services

 

Our NWS customer center now has a fresh new look as Sebastian shared with us. And Marius told us which options are customizable in Endlich: Dein NWS JaaS-  Jitsi as a Service!

 

Tech- topics!

 

Marianne taught us how to deal with slow web interfaces in The Need For Speed. And Lennart wrote about our selection of plugin- packages in Monitoring-Plugins Software-Repository von NETWAYS. And then he showed us how to install Icinga swiftly in Ein simpler Installer für Icinga. Patrick taught us about privacy settings with Wireguard in Lust auf mehr Privacy? DIY Wireguard mit DNSCrypt & Quad9. What is OpenBugBounty.org? Tim gave us the facts and the story behind the blog. And Saeid wrote about the advantages of Adblocker and Pi-hole.

 

International Womens` Day 

 

At NETWAYS the number of women is increasing steadily. Inspired by the international Womens` Day on March 8, we have several blog posts for you focusing on women in our company and women in the IT business overall. Read Leonies` blog Zum Internationalen Frauentag, as well as the blog series Woman@NETWAYS where she interviewed Pamela, Isi and Angelika!

 

NETWAYS Shop

 

Nicole informed us the advantages of the SMS Eagle MHD-8100 4G, and she announced that our online shop had a make-over, and not only looks better, but has new features as well!

 

#lifeatnetways

 

In the blog series Azubis erzählen, Natalie wrote about our apprentices` „Technology-week“. And we had a new post in the series Natalie meets: This time she met Ravi! And in NETWAYS stellt sich vor you can get to know Julian better! How to stay fit in lockdown? Sometimes a little push is all it takes!

Catharina Celikel
Catharina Celikel
Office Manager

Catharina unterstützt seit März 2016 unsere Abteilung Finance & Administration. Die gebürtige Norwegerin ist Fremdsprachenkorrespondentin für Englisch. Als Office Manager kümmert sie sich deshalb nicht nur um das Tagesgeschäft sondern übernimmt nebenbei zusätzlich einen Großteil der Übersetzungen. Privat ist der bekennende Bücherwurm am liebsten mit dem Fahrrad unterwegs.

Warum uns eine entfremdete Gesellschaft schadet?

Wenngleich uns die aktuellen Umstände aufgrund der Corona-Pandemie zu einer gewissen Isolation und Einschränkung von Kontakten zwingen, wurden viele bereits laufenden Prozesse dadurch lediglich beschleunigt. Jede Gesellschaft befindet sich in einem ständigen Wandel und die durch Kapitalismus getriebene Globalisierung aber auch Industrialisierung bisheriger Agrargesellschaften verändert unsere Beziehungen zueinander permanent.

In Abhängigkeit zu den jeweiligen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen “ermöglichen” modernen Gesellschaftsformen einen hohen Grad an Individualität und Unabhängigkeit innerhalb der Familie und darauf aufbauenden Strukturen. In Konsequenz hat dieser Verlust an Abhängigkeit jedoch meist auch den Verlust an Verantwortung zur Folge und genau darum geht es in diesem Artikel.

Aber gehen wir nochmal zwei Schritte zurück, denn das Thema scheint ggf. auf den ersten Blick nicht von Relevanz für uns oder für Euch. Wie Arbeit in Zukunft aussehen kann und wird ist hinzu ein Arbeitsbereich, dem sich ganze Hochschulbereiche widmen und daher ist es eher mein Versuch die gesellschaftlichen Wechselwirkungen zu verstehen und einzuordnen. Gleichzeitig bin ich mir bewusst, diesen gesellschaftlichen Wandel nicht direkt verändern zu können, jedoch in meiner Verantwortung der Firma gegenüber empfinde ich zumindest die Pflicht, mir darüber Gedanken zu machen. Diese habe ich dann eben gleich aufgeschrieben.

Entfremdung zur Arbeit

Nach ein bisschen Recherche zum Thema Entfremdung zur Arbeit landet man sehr schnell bei Karl Marx. Seine Ansichten und Niederschriften mögen umstritten sein, jedoch hat er aus meiner Sicht sehr gut beschrieben, welche Auswirkungen moderne Arbeitsformen (damals Fabrikarbeit im Rahmen der aufkommenden Industrialisierung) auf uns haben. Seine ökonomisch-philosphischen Manuskripte aus dem Jahr 1844 sind erst nach seinem Tod bekannt geworden und beweisen im Bereich Entfremdung enorme Weitsicht. Zum Begriff der Entfremdeten Arbeit schreibt Marx,

“dass der Arbeiter umso ärmer werde je mehr Reichtum er produziere. Er selbst werde eine umso billigere Ware je mehr Waren er erschaffe. Das Ware-Sein entfremde den Arbeiter von seiner produzierenden Tätigkeit und dem Produkt, da es für ihn nicht mehr ein direktes Lebensmittel oder Bedürfnis sei. Seine Freiheit werde vom Zweck zu einem bloßen Mittel. Letztendlich entfremde sich der Mensch von sich selbst.”

Selbstverständlich ist das Produkt heute mehr als ein Lebensmittel oder Ware zur Deckung von Grundbedürfnissen. Dank unserer Konsumgesellschaft bekommt man heute alles blitzschnell geliefert, auch wenn man es nicht braucht und das muss ja schließlich jemand machen. Die Herausforderung dem Produkt nahe zu sein, stellt sich dem Unternehmer jedoch heute in gleicher Weise.

Die Notwendigkeit dieser Motivation und emotionaler Bindung zum Arbeitsergebniss hängt natürlich vom entsprechenden Arbeitgeber- bzw. Arbeitnehmermarkt ab. Der arme Lurch, der bei Foxconn 6 Tage die Woche iPhones zusammenbaut, benötigt keine emotionale Bindung zum Produkt. Die Fertigungsprozesse und Qualitätskontrollen sind so feinmaschig, dass ein Bewusstsein für das finale Produkt nicht notwendig ist. Darüber hinaus erlauben es die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine schier unendliche Zahl an neuen Arbeitskräften zu gewinnen. Somit ist es also egal, ob jemand “motiviert” arbeitet. Wenn er seine vorbestimmten Sollzahlen nicht bringt, fliegt er raus. Da er sich den Arbeitsplatzverlust nicht leisten kann, muss er also.

In einem Arbeitnehmermarkt, wie bspw. der IT-Branche sieht das etwas anders aus. Die Wahl des Arbeitgebers ist hier für viele nicht alternativlos und der Arbeitgeber verspürt einen größeren Druck, bestehende Mitarbeiter:innen zu halten und Neue zu gewinnen. Eine, manchmal fast religiöse, Einstimmung seiner Mitarbeiter:innen auf das Produkt ist für viele Unternehmen daher essentiell. Wenn man kein eigenes Produkt hat, dient oft der Kunde zur Aufrechterhaltung der Beziehung. “Customer Obsession” ist hier so ein Begriff.

Bei NETWAYS haben wir eigene Produkte, verbringen aber auch einen großen Teil unserer Zeit mit der Veredelung bestehender Produkte durch Installation und Anpassung bei unseren Kunden vor Ort oder natürlich Remote. Darüber hinaus gibt es natürlich auch administrative Bereiche, deren Beziehung zum Produkt etwas anders aussieht. Ich halte es für äußerst wichtig, selbst zu wissen, wie man am Erfolg des Unternehmens mitwirkt und auch daran partizipieren kann. Hier bin ich stets bemüht (diese Zeugnisformulierung ist bewusst gewählt, da ich natürlich ne Menge Fehler mache), dass in Jahresmeetings und bei anderen Gelegenheit zu verdeutlichen und die Transparenz zu schaffen. Alle gemeinsam sind wichtig um erfolgreich zu sein und es ist entscheidend dies auch zu spüren.

Ein anderer, vermutlich wichtigerer Aspekt, ist die soziale Bindung zu Kollegen:innen. Auch wenn wir an vielen Stellen versuchen, über die Teamgrenzen hinweg zu kommunizieren und jeden Montag im Jitsi-Shuffle mit zufällig gewählten Teammitglieder zusammentreffen, fehlt der persönliche Kontakt. Dies fehlt nicht jedem und der Blogpost zu Remote vs. Office bzw. Remote UND Office kommt mal andere Stelle. So viel sei gesagt, es ist aus meiner Sicht komplex und wie so oft ist die einfache Antwort auf “Wie mache ich es richtig?” meistens falsch.

Wer bei dem Thema und den langfristigen Auswirkungen wirklich einsteigen will, dem sei dieser Artikel von der University of Oxford ans Herz gelegt.

Entfremdung zur Familie

Hier ist nicht die Entfremdung während der Pubertät gemeint. Diese scheint mir, wenn auch schwer zu ertragen, normal zu sein und ist ein wichtiger Teil des Erwachsenwerdens. Entweder die Kinder reden gar nicht mehr mit Euch oder sie haben über Nacht die Sprache geändert. Wer nicht weiss von was ich spreche, dem sei mal das letzte Werk von Rezo ans Herz gelegt, in dem er die Corona-Politik zerlegt. Inhaltlich gut, sprachlich für mich an der Grenze des ertragbaren.

Mir geht es eher um die Wichtigkeit der Familie in unserer Gesellschaft. Wie bereits eingangs erwähnt, kommt der Familie durch die Veränderung der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Abhängigkeit eine zunehmend geringere Bedeutung zu. Letztendlich konkurriert die Familie mit anderen Gesellschaftsformen und wenn die Abhängigkeit zur Familie mangels Sicherheitsbedürfnis schwindet, findet eine entsprechende Entkopplung statt.

Ich hoffe sehr dass sich manche Familien in den letzten Monaten, auch bei räumlicher Distanz, wieder etwas näher gekommen sind. Sei es durch Einkäufe, gegenseitige Unterstützung oder eben auch die wenigen Reisen im letzten Jahr. Letzteres merke ich ganz persönlich enorm, da ich auch an den Wochenenden immer zu Haus war. Ich vermisse das Reisen enorm, aber die Intensität wie vor 2020 wird es bei mir (und auch bei NETWAYS) nicht mehr geben.

Ein wichtiger Punkt, darf dabei nicht vergessen werden. Wenn wir weniger Bezug zur Familie haben, folgt daraus natürlich auch ein sinkendes Bedürfnis Kinder zu bekommen. Zwar hängt die Geburtenrate im Allgemeinen von Einkommen und sozialen Standards ab, jedoch spiegeln sich eigene Erfahrungen in späteren Bedürfnissen wieder. Wer also eine starke und unterstützende Familie zu Hause vorfindet, hat viel häufiger das Bedürfnis eine eigene zu Gründen. Auch wenn dies gesellschaftlich nicht mehr zwingend notwendig ist.

Bei ca. 1,4 Kindern je Frau gibt es in Deutschland übrigens viel zu wenig Kinder. Auch wenn der Staat sich bemüht Anreize zu schaffen und dies in den letzten Jahren aus meiner Sicht nicht schlecht gemacht hat, liegt es an uns eine offene Gesellschaft für alle und speziell für Kinder zu Formen.

Ein durchaus in die Jahre gekommener brand eins Artikel beschreibt ziemlich gut, wie wenig Möglichkeit der Staat hat und warum Wohlstand zu mehr Kinderlosigkeit führt.

Entfremdung zum Staat

Eigentlich wollte ich ja nur das Thema Arbeit beleuchten, aber der Sachverhalt ist einfach größer und aktuell ganz besonders spürbar. Sehr viele Menschen fühlen sich aktuell von den Regierenden im Stich gelassen. Das andauernde Hin- und Her und planlose Wandern von einem Lockdown in den anderen hat die Menschen mürbe gemacht. Oder wie Rezo es sagen würde (ich möchte ja auch junge Leserschaft begeistern): “Sie fühlen sich gefickt.”

Neben den vielen handwerklichen Fehlern, die die Verantwortlichen mit Sicherheit machen, kommt hier aber auch immer deutlicher die Entfremdung vom Bürger zum Staat zum Vorschein. Der normale Bürger betrachtet sich zunehmend weniger als fundamentalen Baustein des Staates, sondern hat eine Kundenbeziehung eingenommen.

“Der Staat muss das, der Staat muss dies und zwar alles schnell” könnte man durchaus als gesellschaftlichen Ton aufnehmen. Und ja, der Staat, genauer genommen, der Sozialstaat muss auch liefern und die grundsätzlichen Rahmenbedingungen für eine gesunde, gebildete und pluralistische Gesellschaft schaffen. Der Staat braucht aber unsere Mitwirkung, denn er ist nicht Amazon (da bin ich echt froh), der einfach nach Bestellung liefert. Der Staat braucht auch engagierte Bürger, die bereit sind sich zu beteiligen, ein Ehrenamt anzunehmen, zur freiwilligen Feuerwehr zu gehen oder ganz einfach gesprochen, mal beim Nachbarn klingeln wenn man ihn seit Tagen nicht gesehen hat.

Wenngleich das politische Engagement in den letzten Jahren auf gleichem Niveau liegt, ist das Vertrauen in unsere Politiker (nicht nur in Deutschland) deutlich gesunken. Das ist ein fundamentales Problem, denn es erschwert das Verhältnis zwischen Regierenden und Regierten enorm. Hier sind freie Medien, Wissenschaft und somit Bildung der Schlüssel, damit die nächste Generation das System versteht und daran teilhaben will. Mit welch stoischen Reaktionen, gerade zur Zeit, oft wissenschaftliche Fakten ignoriert werden, ist für mich unbegreiflich. So mancher Kommentar in sozialen Medien, aber eben auch Aussagen von Politikern, sind eine Anklage an unser Bildungssystem.

Und jetzt?

Gute Frage: In Bezug auf Arbeit versuchen wir innerhalb der NETWAYS Gruppe funktionierende Lösungen zu finden, welche einen großen Deckungsgrad für die Bedürfnisse aller haben. Wenn man dabei über seine eigenen Bedürfnisse hinaus denkt, stellt man schnell fest, dass es dabei komplexe Zusammenhänge gibt, die wir als Unternehmen und Einheit dieser Gesellschaft abbilden sollten. Wenn wir eine Gesellschaft möchten, in der wir füreinander einstehen, Neugierde behalten und bereit sind uns für mehr zu engagieren als uns selbst, bekommen wir das nicht geschenkt. Jedes Unternehmen, jede Familie und jeder Mensch muss sich dafür ins Zeug legen.

Der Graben zwischen denen, die in einer Gesellschaft oben bzw. unten stehen ist schon groß genug und ich denke es ist es wert ihn zumindest nicht größer werden zu lassen. Das erfordert, dass wir aufeinander zugehen und hinter die Fassade schauen. Auch wem es augenscheinlich gut geht und finanziell unabhängig ist, kann unter Einsamkeit und Isolation leiden. Jetzt kann man aktuell natürlich schwer gemeinsam Essen gehen, aber macht es doch einfach mal wie früher. Ruft an!

Bernd Erk
Bernd Erk
CEO

Bernd ist Geschäftsführer der NETWAYS Gruppe und verantwortet die Strategie und das Tagesgeschäft. Bei NETWAYS kümmert er sich eigentlich um alles, was andere nicht machen wollen oder können (meistens eher wollen). Darüber hinaus startete er früher das wöchentliche Lexware-Backup, welches er nun endlich automatisiert hat. So investiert er seine ganze Energie in den Rest der Truppe und versucht für kollektives Glück zu sorgen. In seiner Freizeit macht er mit sinnlosen Ideen seine Frau verrückt und...

NETWAYS Chefs – Andrew backt Osterkekse!

This entry is part of 4 in the series NETWAYS Chefs

Wer uns kennt weiß, dass gutes Essen bei NETWAYS eine große Rolle spielt: Angefangen bei der phänomenalen Verpflegung bei unseren Schulungen und Events, über gesunde Snacks oder weniger gesunde Leckereien, die uns den Büroalltag versüßen, bis hin zu gemeinsamen Koch-Events in der NETWAYS Küche. In dieser Blogserie stellen wir die Lieblingsrezepte unser Kolleg*innen vor.

Andrew backt gerne und bringt zum Glück auch gerne die Leckereien mit ins Büro und teilt mit uns! Über sein Rezept sagt er:

“Vanille Osterkekse sind einfach zu backen und schmecken fabelhaft!”

Und hier ist das Rezept! Viel Spaß beim Nachbacken!

Zutaten


300 g Mehl
120 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
Eine Prise Salz
200 g weiche Butter
2 Eigelb

100 g Aprikosen Konfitüre

 

Zubereitung

 

1. Zuerst alle Zutaten außer der Konfitüre auf einer Arbeitsfläche oder in einem Mixer zu einem glatten Teig verkneten.

 

2. Den Teig in eine Frischhaltefolie wickeln und für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

 

3. Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und mit beliebigen Formen Kekse ausstechen. Gerne die Hälfte der Kekse mit einer kleineren Form zusätzlich ausstechen.

 

4. Die Kekse auf das Backblech legen und für ca. 10 Minuten backen lassen bis sie eine hellgelbe Farbe erhalten.

5. Während die Kekse backen, Schokolade deiner Wahl schmelzen. Dann auf die abgekühlten Kekse Schokolade verteilen und beliebig dekorieren. Wir haben hier bunte Zuckerstreusel verwendet.

 

6. Lass die Kekse abkühlen und dann auf die Kekse ohne Aussparung die Marmelade verteilen. So viel Marmelade auftragen, dass der gesamte Keks bedeckt ist und dann die dekorierte obere Hälfte darauf legen.

 

7. Eure Kekse sind nun fertig! Lasst euch die Osterkekse schmecken und nicht vergessen mit den Kollegen zu teilen!

 

 

 

 

 

 

 

 

Andrew Constant
Andrew Constant
Junior Systems Engineer

Andrew ist der NETWAYS Familie 2020 beigetreten. Er absolviert derzeit seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration im Bereich der NETWAYS Web Services. Der ehemalige Fremdsprachenkorrespondent und aus Northamptonshire stammende Engländer besticht durch seinen Humor und ergänzt das Team sehr gut. Seine Freizeit verbringt er gerne mit der Fotografie aber auch nach wie vor als Tandem Partner für neue Sprachen.

Was nehme ich aus meiner Ausbildung mit?

Unser drittes Lehrjahr (mich eingeschlossen) steht nach drei interessanten und lehrreichen Jahren kurz vor den Abschlussprüfungen.

In wenigen Wochen geht es dann darum, dass erlernte Wissen in der Abschlussprüfung korrekt wieder zugeben. Neben dem schriftlichen Teil der Prüfung, wird auch eine praktische Projektarbeit ausgearbeitet. Das Thema des Projektes ist frei von dem Auszubildenden zu wählen und einzureichen. Nach Absegnung der IHK, geht es dann darum das Projekt innerhalb 35 Stunden auszuarbeiten und eine Präsentation zu erstellen. In den vergangenen Jahren konnte ich mein Wissen rund um das große Thema IT stark erweitern. Sei es es durch Schulungen, Projekte oder die Arbeit mit Kunden. Aus allen Tätigkeiten, welche ich durchlaufen habe, konnte ich immer etwas lernen und mitnehmen.

Was nehme ich aus der Ausbildung mit?

Recherche geht über fragen

Als Auszubildender ist es natürlich logisch, dass man bei neuen Themen nicht direkt den richtigen Weg zur Lösung eines Problems weis. Zu Beginn meiner Ausbildung war in solchen Situationen immer mein Ausbilder meine erste Anlaufstelle. Mein Ausbilder hilf natürlich immer gerne, aber der Lerneffekt blieb da dann meistens weg.
Sollte ich nach meiner Lehre auf Probleme stoßen, ist es meist nicht mehr so einfach möglich schnell den Ausbilder zu fragen wie man etwas macht. Das Ziel der Ausbildung ist es ja, jemand heranzuziehen, der selbstständig arbeiten kann.
Durch diese Erkenntnis habe ich mit der Zeit angefangen, die Lösungen alleine raus zu finden.
Heute ist meine erste Anlaufstelle bei Problemen das Internet.

Fehler sind menschlich

Fehler passieren. Vorallem in der Ausbildung.
Aber man darf sich von denen nicht unterkriegen lassen, sondern daraus lernen.

Man lernt nie aus

Nach all dem Wissen, dass ich während der Zeit als Auszubildender gesammelt habe, ist das wahrscheinlich dass wichtigste was ich aus meiner Lehre mitnehme. MAN LERNT NIE AUS.
Die IT ist eine ständig und schnell wachsende Branche, was bedeutet dass immer wieder neue Produkte auf den Markt kommen. Sei es ein Update von einem Betriebssystem, Protokolle, etc.
Um nicht den Anschluss an den Stand der Dinge zu verlieren, ist es also dass aller wichtigste, sich auch nach seiner Ausbildung noch weiterzubilden.

Tobias Bauriedel
Tobias Bauriedel
Junior Consultant

Tobias ist ein offener und gelassener Mensch, dem vor allem der Spaß an der Arbeit wichtig ist. Bei uns macht er zurzeit seine Ausbildung zum Fachinformatiker. In seiner Freizeit ist er viel unterwegs und unternimmt gern etwas mit Freunden.

Woman@NETWAYS: Eine Quereinsteigerin berichtet

This entry is part 4 of 4 in the series Women@NETWAYS

In unserer Kurzserie anlässlich des Weltfrauentages am 08. März stellen wir Dir einige Frauen der NETWAYS Family vor, die einen Einblick in ihren Arbeitsalltag, ihre Ansichten und Vorstellungen sowie Tipps zum Thema Frauen in der Arbeitswelt geben. Leonie hat sich für jeden Blogpost ein paar Fragen ausgedacht und als krönenden Abschluss der Serie gibt es hier einige Antworten von unserer Kollegin Angelika, Partner Manager bei Icinga

 

Kannst Du ein wenig darüber erzählen, was genau Du arbeitest und wie ein typischer Tag für Dich aussieht?

Ich arbeite bei Icinga als Partner Managerin an der Schnittstelle zwischen Produktmanagement, Marketing und Vertriebspartnern.

Ich stehe in engem Austausch mit unserem globalen Partnernetzwerk. Daily Business ist es, in unserem Partner Portal die Anfragen von potenziellen Kunden, die über unsere Webpage reinkommen, den entsprechenden Partnern zuzuweisen. Diese Anfragen („Leads“) müssen dann auch nachverfolgt werden, d.h. ich bleibe am Ball für Rückfragen und Statusberichte. Wir möchten sicherstellen, dass sich der Endkunde von Icinga und seinen Partnern bestens betreut fühlt.

Teil meiner Aufgabe ist es auch, dieses Netzwerk von Icinga-Partnern beständig weiter auszubauen. Dazu gehört Recherchetätigkeit, um passende IT-Dienstleister in den entsprechenden Ländern zu identifizieren. Manchmal wenden sich solche Firmen auch ihrerseits mit einer Partneranfrage an uns.

Weiterhin unterstütze ich sie mit geeignetem Marketingmaterial in ihren Vertriebsaktivitäten. Aktuell erstelle ich z.B. zusammen mit den Kolleginnen aus dem Marketing eine Sales Präsentation, welche die Benefits unseres Produkts noch besser kommuniziert und uns als Marke ansprechend präsentiert. Dieses Material nutze ich zunächst für Akquise und Onboarding von neuen Partnern – gleichzeitig dient es diesen dann später beim Consulting und dem Verkauf unserer Support Contracts.

 

Wie wurdest Du in der Tech-Branche aufgenommen?

Mein beruflicher Background liegt tatsächlich in einem völlig anderen Bereich – ich war Projektleiterin in der Konsumgüter-Marktforschung!

Ich finde jedoch, ich wurde als Branchenfremde ausgesprochen nett aufgenommen. Nicht nur bei Icinga und NETWAYS, sondern auch von den Partnern. Natürlich hatte ich anfangs im Gespräch mit „Tech-Heads“ etwas Manschetten. Aber ich erlebe, dass ich in meinem Aufgabenbereich auch ohne technischen Background auf Augenhöhe wahrgenommen werde. Und schließlich erwartet auch niemand von einer Vertriebsmanagerin, dass sie fließend Icinga spricht… 🙂

 

Was war der ausschlaggebende Punkt für Dich, in diese Branche einzusteigen? Bist Du bewusst oder eher durch Zufall in der IT-Branche gelandet?

Es war bei mir tatsächlich Zufall, denn ich bin nicht besonders technikaffin. Die Stellenbeschreibung passte einfach super zu meinem Profil und klang für mich nach einer spannenden Herausforderung. Außerdem hatte ich nach über 20 Jahren im gleichen Arbeitsumfeld durchaus Lust, mich nochmal neu auszuprobieren, neue Dinge zu lernen und mich persönlich weiterzuentwickeln. Die IT-Branche ist für mich eine komplett neue Welt. Als Quereinsteigerin habe ich noch viel zu lernen, was Icinga, aber auch IT und Open Source insgesamt angeht – das ist spannend!

 

Hast Du den Eindruck, dass es ein Mangel an „Women in Tech“ gibt und falls ja, woran könnte das liegen? Was könnte man dagegen tun?

Die Zahlen sind eindeutig, es gibt ganz sicher weniger Frauen als Männer. Das liegt einfach daran, dass Mädchen und Frauen sich traditionell bei der Berufswahl eher selten in Richtung „technische Berufe“ orientieren.

Vielleicht wird sich das aber bald ändern – die Digitalisierung und der allgemeine Strukturwandel machen unseren Bereich zu einer DER Zukunftsbranchen. Um darüber hinaus „psychologische Hürden“ abzubauen, ist es sicher hilfreich, wenn möglichst viele Frauen über Ihre positiven Erfahrungen sprechen – so wie wir hier.

 

Wenn Du diese Branche mit der vergleichst, in der Du mal gearbeitet hast, welche Vorteile kannst Du nennen, die es für Dich in der Tech-Branche gibt?

Ich kann nur sagen, ich bin ein absoluter Fan dieser lockeren “Come-As-You-Are” Einstellung, die besonders in der IT gelebt wird. Alle dürfen so sein, wie sie wollen – es gibt sehr wenig Vorurteile.

Gerade hier bei NETWAYS und Icinga legen wir viel Wert auf Diversität. Egal, wo Du herkommst, wie Du aussiehst, ob Du jung oder alt bist: jeder Mensch ist und fühlt sich willkommen und darf seine*ihre Talente einbringen, damit wir unser gemeinsames Ziel erreichen. Wir sind ein bunter Haufen und das finde ich persönlich sehr bereichernd!

 

Was wünscht Du anderen „Women in Tech“ und Dir für die Zukunft?

Dass es immer selbstverständlicher wird, als Frau in diesem Bereich zu arbeiten und erfolgreich zu sein.

 

Leonie Pehle
Leonie Pehle
Junior Sales Manager

Leonie ist seit September 2019 bei NETWAYS und macht eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement. In ihrer Freizeit ist sie aktive Hobbyfotografin, immer auf der Suche nach dem perfekten Schnappschuss. Darüber hinaus ist sie immer im Stadion zu finden,  wenn der 1.FC Nürnberg spielt.

Veranstaltungen

Tue 20

Icinga 2 Advanced Training | Online

April 20 @ 09:00 - April 22 @ 17:00
Tue 20

InfluxDB & Grafana | Online

April 20 @ 09:00 - April 21 @ 17:00
Tue 27

Elastic Stack Training | Online

April 27 @ 09:00 - April 29 @ 17:00
Tue 27

Graylog Training | Online

April 27 @ 09:00 - April 28 @ 17:00
NETWAYS Headquarter | Nürnberg
May 04

GitLab Fundamentals Training | Online

May 4 @ 09:00 - May 5 @ 17:00