Das neue User Interface von Icinga DB

Während mit Icinga DB sehr viel unter der Haube passiert ist, kommt mit dem Release auch ein rundum neu geschriebenes Monitoring Modul für Icinga Web 2. In diesem Zuge wurde auch das erhielt auch das User Interface ein ausführliches Redesign. In diesem Blogpost werden die wichtigsten Änderungen erklärt.

Listen

Wie im bewährten Monitoring Modul gibt es im Monitoring Modul für Icinga DB viele Listenansichten. Daher wurden diese komplett überarbeitet. Allen Listenelementen liegt eine grundlegende einheitliche Anatomie zugrunde.

ListItem Anatomy.jpg

Anatomie eines Listenelements

Visual

Für jedes Listenelement wird ein so genanntes Visual verwendet. Dieses dient dazu, in langen Listen bestimmte Elemente hervorzuheben bzw. einen intuitiven Überblick geben, welchen Zustand das zugrunde liegende Objekt hat. Bei Host- bzw. Servicelisten wird dadurch beispielsweise der State dargestellt. So wird in der Übersicht unmittelbar ersichtlich, bei welchen Objekten Probleme vorliegen.

Title

Der Titel beschreibt ergänzend kurz zusammengefasst den Zustand des Listenelements. So enthält er beispielsweise die Info, dass ein Host gerade Down ist. Während das Visual einen intuitiven Eindruck gibt, erklärt der Titel, was genau passiert ist.

Meta

Der Metabereich ist für zusätzliche Informationen vorgesehen. In der Regel werden hier Zeitangaben des Listenelements angezeigt. In Host und Servicelisten steht hier, wie lange sich das Objekt bereits im entsprechenden Zustand befindet.

Caption

Der Caption-Bereich enthält detaillierte Informationen zum Listenelement. Dies kann im Falle von Hosts und Services der Plugin Output sein. Bei Kommentaren und Downtimes werden hier die Kommentartexte des Users angezeigt. Um die Listendarstellung kompakt und einheitlich zu halten, werden lange Texte auf eine oder mehrere Zeilen gekürzt.

Klickbare Elemente

Viele der Listenelemente enthalten neben dem Hauptelement zwei oder mehrere klickbare Elemente. Alle Teile des Listenelements, die auf weitere Detailinformationen verweisen sind eindeutig hervorgehoben. Dadurch ist sofort erkennbar, hinter welchen Textteilen sich Zusatzinformationen befinden.

Overdue Checks in Host- und Service Listen

In Host und Servicelisten werden Overdue Checks nun besonders auffällig hervorgehoben. Dadurch ist auf den ersten Blick sofort ersichtlich, welche Objekte möglicherweise nicht mehr aktuell sind.

Artboard Copy.jpg

Das neue Icinga DB Design: Hostliste und Detailbereich

Detailgrad der Listenansichten wählen

Der Detailgrad der Host- und Servicelisten ist nun wählbar. Die Standardansicht zeigt den Titel und einen zweizeiligen Plugin Output. In der detaillierten Ansicht wird der gesamt Plugin Output angezeigt. Will man einen größeren Überblick bekommen gibt es außerdem die Minimalansicht. Hier wird in einer Zeile der Plugin Output angeschnitten, wenn genügend Platz vorhanden ist. Dafür sieht man auf einem Bildschirm wesentlich mehr Listenelemente als in den anderen Darstellungen.

State Change Visual in History- und Notification Elementen

In History und Notification Listen sind unter anderem Statewechsel-Elemente zu finden. Hier wird im Visual der Wechsel nun auf den ersten Blick deutlich gemacht. Neben dem aktuellen State wird gleichzeitig auch der vorherige State ersichtlich.

State Changes sind in den Notificationlisten nun besser ersichtlich.

Detailansichten

Optimierte Headerbereiche

Die Headerbereiche der einzelnen Objekttypen erhalten ein neues Design. Während die herkömmlichen Headerbereiche sehr viel Platz brauchten, sind die Informationen kompakter.

Graphen

Die Detailansichten der Element waren bisher sehr textlastig. Nach dem Redesign sind die Detailbereiche deutlich visueller angelegt. Nun werden anstatt der bloßen Auflistung Informationen kombiniert und Zusammenhänge dargestellt.

Modaldialoge für schnelle Aktionen

Wollte man bisher aus dem Detailbereich einen Kommentar anlegen oder eine Downtime setzen wurde der Dialog in einer weiteren Spalte angezeigt, so dass die Inhalte der linken Spalte verloren ging. Im neuen Monitoring Modul gibt es nun ein Modal-Element für kurze Interaktionensdialoge. Für Aktionen im Detailbereich erscheint nun ein Modaldialog. Dadurch bleibt die linke Listenspalte und somit der Kontext besser erhalten.

 

Florian Strohmaier
Florian Strohmaier
UX Designer

Mit seinen Spezialgebieten UI-Konzeption, Prototyping und Frontendentwicklung unterstützt Florian das Dev-Team bei NETWAYS. Trotz seines Design-Backgrounds fühlt er sich auch in der Technik zuhause. Gerade die Kombination aus beidem hat für ihn einen besonderen Reiz.

OpenStack made easy… Mit Icinga2-Master Maschinen überwachen

This entry is part 2 of 3 in the series OpenStack made easy

Mit unserer OpenStack Cloud ist es kinderleicht seine eigene Umgebung nach eigenen Vorstellungen aufzubauen. Schnell und einfach mittels Terraform einige Maschinen starten, per angehängter Floating IP und zugehöriger Security Group den Dienst für die Außenwelt verfügbar machen und schon läuft das Projekt.

Aber keine Umgebung läuft fehlerfrei und Monitoring ist ein großes Thema – man merkt gerne vor seinen eigenen Benutzern, oder Kunden, wenn einmal etwas nicht ganz so funktioniert wie es soll. Ich denke jedem Leser dieses Blogs ist zum einen die Wichtigkeit eines Monitorings bewusst aber auch die Auswertung von Performancedaten wichtig. Wie überwache ich nun unkompliziert meine OpenStack Umgebung, vor allem wenn meine Server von der Außenwelt gar nicht erreichbar sind? Wir haben da mal etwas vorbereitet!

Neben unserem IaaS Angebot stellen wir – wie sicherlich bekannt – auch diverse SaaS Lösungen bereit. Darunter auch die App Icinga2 Master, mit welcher man binnen weniger Minuten einen vollständigen Icinga2 Master, mitsamt Graphite und Grafana erhält.

Ist dieser erstmal gestartet, findet man nach dem Login unter dem Reiter “Agenten hinzufügen” – oder je nach Browsersprache auch “Add Agent” – diverse Integrationsskripte für unterschiedliche Betriebssysteme.

Diese lädt man einfach nach Anleitung auf den Server, führt es aus und schon ist der Server an den Icinga2 Master angebunden.

server01:~# chmod +x createHost.sh; ./createHost.sh

Alles wichtige wird hier automatisiert. Per default werden einige Checks direkt mit angelegt und mit hilfe des Directors ist es auch einfach weitere Checks für seine Hosts zu verteilen. Auch die API des Directors kann direkt angesprochen werden, es sind einem fast keine Grenzen gesetzt. Zusätzlich findet man noch einige Graphen zu den Performancedaten des angebundenen Agents direkt beim jeweiligen Check. Damit können nicht nur Probleme erkannt werden, sondern auch Trends werden direkt visualisiert. Diese Daten werden wohlgemerkt bei unseren Paketen ein Jahr vorgehalten um auch eine Langzeitübersicht zu gewährleisten.

Der erste Monat des Icinga2 Masters sind außerdem kostenlos – ein Test lohnt sich. Unser MyEngineer hilft auch gerne bei der Einrichtung!

Fabian Rothlauf
Fabian Rothlauf
Senior Systems Engineer

Fabian kehrte nach seinem fünfjährigen Ausflug nach Weimar zurück in seine Geburtsstadt Nürnberg und hat im September 2016 bei NETWAYS als Systems Engineer im Hosting Support angefangen. Der Mopsliebhaber, der schon seit seinem 16. Lebensjahr ein Faible für Adminaufgaben hat, liebt außerdem Grillen, Metal und Computerspiele. An seinem Beruf reizt ihn vor allem die Abwechslung, gute Weiterentwicklungsmöglichketen und dass es selten mal einen Stillstand gibt. Nachdem er die Berufsschulzeit bereits mit Eric und Georg genießen...

NETWAYS Web Services auf der TECHWEEK

Der deutsche Cloud-Markt wächst stetig und die digitale Industrie in Deutschland boomt. Die Veranstaltungsreihe Techweek ist das Event zur digitalen Transformation. Natürlich dürfen wir mit den NETWAYS Web Services bei der Techweek in Frankfurt nicht fehlen! Wir freuen uns darauf, mit den wichtigsten Entscheidungsträgern der deutschen Unternehmenslandschaft ins Gespräch zu kommen und sie von unserer NETWAYS Cloud zu überzeugen!

Ihr seid auch auf der Techweek in Frankfurt? Kommt vorbei, holt euch die neueste NETWAYS Cloud Broschüre und sprecht mit uns! Ihr findet uns an Stand 975.

techweekfrankfurt.de / nws.netways.de/cloud

Julia Hornung
Julia Hornung
Marketing Manager

Julia ist seit Juni 2018 Mitglied der NETWAYS Family. Vor ihrer Zeit in unserem Marketing Team hat sie als Journalistin und in der freien Theaterszene gearbeitet. Ihre Leidenschaft gilt gutem Storytelling, klarer Sprache und ausgefeilten Texten. Privat widmet sie sich dem Klettern und ihrer Ausbildung zur Yogalehrerin.

DevOpsDays Berlin: Last Tickets

On Nov 27 – 28 2019 the DevOpsDays Berlin are taking place!

Success factor open space

One of the success factors of previous DevOpsDays has been the open space format. It’s quick, it’s easy, it’s communicative. It fosters the sharing of ideas and insights in the good old fashion, in a non-technical way by just talking to each other. This doesn’t require any effort besides registering and showing up at the event.

Great international line-up

We have introduced the wonderful DevOpsDays line-up before, but let me drop some of these names again, because of the pleasant expectations they arise: Monica Sarbu (Elastic), Beth North, Daniel Löffelholz (ThoughtWorks), Leonardo di Donato (Sysdig), Jessica Anderson (Meltwater)… Or, put differently: Wrapped around the open spaces will be a great line-up of international speakers! Learn more about it here.

Register now, listen carefully and throw yourself into discussion!

Julia Hornung
Julia Hornung
Marketing Manager

Julia ist seit Juni 2018 Mitglied der NETWAYS Family. Vor ihrer Zeit in unserem Marketing Team hat sie als Journalistin und in der freien Theaterszene gearbeitet. Ihre Leidenschaft gilt gutem Storytelling, klarer Sprache und ausgefeilten Texten. Privat widmet sie sich dem Klettern und ihrer Ausbildung zur Yogalehrerin.
HW group: IoT mit Modbus und MQTT

HW group: IoT mit Modbus und MQTT

Auch der NETWAYS Shop muss sich nicht verstecken, wenn es um IoT-fähige Geräte geht. Beispielsweise hat der Hersteller HW group einiges im Portfolio, das per Modbus/TCP und MQTT kommunizieren und steuern kann.

Zu Anfang sollten wir uns nochmal kurz ins Gedächtnis rufen, was die drei Schlagwörter aus dem Titel eigentlich bedeuten:

IoT steht als Abkürzug für das Internet of Things (zu Deutsch auch IdB/Internet der Dinge). Es bezeichnet die Vernetzung von physischen als auch virtuellen Gegenständen und die dabei verwendeten Informations- und Kommunikationstechnologien. Zu beiden letzteren gehören eben auch Modbus/TCP und MQTT. Modbus/TCP wurde 2007 als IEC-Norm festgelegt, zur Kommunikation werden hier TCP/IP-Pakete verwendet. Auch hat Modbus/TCP mit der Nummer 502 seinen eigenen TCP-Port. MQTT (Message Queuing Telemetry Transport) wird als offenes Nachrichtenprotokoll in der M2M-Kommunikation eingesetzt. Verpackt in Nachrichten werden telemetrische Daten zwischen Geräten gesendet, was besonders bei schlechtem Netzwerk oder stark asynchroner Kommunikation von Vorteil ist. Wie wir gleich sehen werden, wird MQTT in vielen Bereichen eingesetzt, von Sensorik, Embedded System und vielerlei anderer Elektronik. Auch gibt es im Bereich IoT noch weitere Kommunikationstechnologien außer Modbus/TCP und MQTT.

 

Eine Auswahl aus HW groups IoT-Geräten

 

Poseidon2-Reihe

Hier möchten wir einen näheren Blick auf das Poseidon2 3266 werfen. An das Poseidon2 3266 können bis zu 8 1-Wire UNI/1-Wire Sensoren verschiedenster Typen (Temperatur, Luftfeuchtigkeit etc.) sowie bis zu 4 Detektoren über digitale Eingänge angeschlossen werden. Neben MQTT und Modbus/TCP unterstützt es mehr als 50 SNMP- und SCADA-Anwendungen sowie sichere M2M-Protokolle wie HTTPs und SNMPv3. Weitere Vertreter der Poseidon2-Reihe sind 3268, 3468 und 4002. Besonders das Poseidon2 4002 verfügt über einen RS-485 Bus im Industriestandard.

Damocles2-Reihe

Als Beispiel möchten hier das Damocles2 1208 herausgriefen, das über 12 digitale, potentialfreie Eingänge sowie 8 digitale Ausgänge verfügt. Auch hier haben wir neben der Unterstützung von Modbus/TCP und MQTT Zugriff auf M2M-Protokolle wie HTTPs und SNMPv3. Genauso stellt HW group hier Kompatibilität für über 50 SNMP- und SCADA-Anwendungen bereit. Die Damocles2-Reihe wird ergänzt mit den Geräten 2404 und MINI.

Weitere IoT-fähige Geräte aus dem Hause HW group

 

Ansonsten helfen wir bei Fragen rund um die Hardware von HW group gerne weiter – wir sind erreichbar per Mail oder telefonisch unter der 0911 92885-44. Wer uns gerne bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter schauen oder den Shop und die angebotenen Produkte verfolgen möchte, kann uns seit kurzem auch auf Twitter folgen – über @NetwaysShop twittert das NETWAYS Shop Team!

Nicole Frosch
Nicole Frosch
Sales Engineer

Ihr Interesse für die IT kam bei Nicole in ihrer Zeit als Übersetzerin mit dem Fachgebiet Technik. Seit 2010 sammelt sie bereits Erfahrungen im Support und der Administration von Storagesystemen beim ZDF in Mainz. Ab September 2016 startete Sie Ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration bei NETWAYS, wo sie vor allem das Arbeiten mit Linux und freier Software reizt. In ihrer Freizeit überschüttet Sie Ihren Hund mit Liebe, kocht viel Gesundes, werkelt im Garten, liest...