Ernährung im Büro – „Just fit – Just awesome“

This entry is part 1 of 7 in the series Just fit – Just awesome

Ich möchte heute unsere Serie “Just fit – Just awesome” um das Thema Ernährung im Büro ergänzen.

Leider kommt das Thema aufgrund von Zeitmangel, fehlendem Wissen und manchmal auch einfach Faulheit, viel zu kurz. Jeder hat eine andere Auffassung von gesund und ausgewogen. Aber worauf kommt es wirklich an? Was ist wirklich wichtig? Worauf sollte man wirklich achten?

Solange man nicht an einer ernstzunehmenden Krankheit leidet, gibt es einige wenige Faktoren, auf die man achten sollte, damit ernährungstechnisch nichts mehr schief gehen kann:

 

1. Ausreichend aber nicht zu viele Kalorien zu sich nehmen

Kalorien werden in sogenannte Makronährstoffe aufgeteilt

  • Kohlenhydrate (50%) gehören zu den Energielieferanten Nummer eins. Sie sind unter anderem auch für den Großteil unserer Sättigung zuständig. Man sollte jedoch ein Auge darauf haben überwiegend komplexe Kohlenhydrate zu sich zu nehmen. Darunter zählen z.B. Vollkorn Produkte, Kartoffeln und Hülsenfrüchte
  • Eiweiße (30%) sind die Baustoffe für Zellen und Gewebe. Sie sind wichtig zum Aufbau, zum Erhalt und zur Erneuerung der Körperzellen. Das heißt unter anderem auch für die Heilung von Wunden und Krankheiten. Besonders wertvoll sind Proteine mit hoher biologischer Wertigkeit (Fettarme Milch und Milchprodukte, fettarmes Fleisch, Fisch und Eier)
  • Fette (20%) sind neben den Kohlenhydraten der wichtigste Energiespeicher unserer Zellen. Jedoch muss man zwischen gesättigten, ungesättigten Fetten und Transfetten unterscheiden. Wichtig für unseren Körper und die Energiegewinnung sind die ungesättigten Fette (Omega3, Omega6). Enthalten sind diese mitunter in Fisch, pflanzlichen Ölen, Nüssen und Avocados.

Der Bedarf an Makronährstoffen variiert von Mensch zu Mensch. Ausschlaggebende Faktoren sind Alter, Größe, Gewicht und Aktivitätslevel. Falls man es wirklich genau wissen möchte, gibt es hierfür unzählige Onlinerechner im Internet zu finden. Aufpassen muss man dabei nur, dass manche Rechner die Aktivität anders mit einbeziehen als andere. Am Besten wäre es hier wohl sich ein paar herauszupicken, mit seinen eigenen Faktoren durchrechnen und am Ende den Durchschnittswert daraus zu ermitteln. Dies ist aber wirklich nur wichtig, wenn man sich die Mühe machen möchte und alles haargenau notiert.

Reichen würde es im Großen und Ganzen schon zu wissen, wie viele Kohlenhydrate man heute bereits gegessen hat, oder ob man überhaupt schon Eiweiß zu sich genommen hat.

2. Mikronährstoffe aufnehmen

Mikronährstoffe werden in Vitamine und Mineralstoffe aufgeteilt und sind Nährstoffe, die unserem Körper keine Energie liefern, aber in vielen anderen Funktionen für unseren Körper notwendig sind. Die Aufgaben der Mikronährstoffe sind sehr spezifisch und völlig unterschiedlich, auch innerhalb der einzelnen Mikronährstoff-Gruppen. Wichtig ist hier deshalb, viel verschiedenes Obst und Gemüse essen.

3. Vergiss nicht ausrechend Wasser zu trinken.

Mehr Infos gabs hierzu unter Wasser marsch! – “Just fit – just awesome”

4. Nicht am Arbeitsplatz essen

Iss dein Mittagessen nicht am Arbeitsplatz. Gerade bei Schreibtischarbeiten:

Eine kurze Bildschirmpause tut auch den Augen und dem Kopf gut. Wenn man durch Arbeit abgelenkt ist, isst man meist mehr und fühlt sich am Ende gar nicht richtig satt. Triff dich doch mit deinen Kollegen, das fördert zusätzlich den Team-Zusammenhalt. 

5. Vorkochen ist die Devise

Selbstgekochtes Essen hat meist mehr Nährwerte, ist kalorienärmer und günstiger. Einfach am Vorabend eine Portion mehr kochen und diese für den nächsten Tag einpacken. Dies funktioniert sowohl mit warmen Speisen als auch mit kalten sehr gut.

6. Gesunde Snacks für den kleinen Hunger zwischendurch

Bereite dir auch kleine, gesunde Snacks am Vorabend oder morgens zu, damit der Griff zu den Süßigkeiten ausbleibt. Gute Beispiele sind hier etwa Studentenfutter, oder Nüsse im allgemeinen sowie Obst. 

 

Wenn man den genannten Punkten ein wenig Aufmerksamkeit schenkt, versorgt man seinen Körper mit ausreichend Nähstoffen und ist fit für alles was einem das Leben so bereithält. Meist dauern die Vorbereitungen nicht länger als 30 Minuten. Selbst für die Vorbereitung zählt: Planung ist alles.

Janina Tritschler
Janina Tritschler
Consultant

Janina ist seit Dezember 2018 Consultant bei NETWAYS. Als OSMC-Referentin und Icinga Camp Fan kennen wir sie aber schon länger. Vorher hat sie als DevOps Engineer gearbeitet. Ihr gefällt die IT im Allgemeinen und im Besonderen, sich als Frau in dieser Männerwelt zu behaupten. Außerdem mag sie Cupcakes und Kraftsport.

Richtig atmen – „Just fit – Just awesome“

This entry is part 2 of 7 in the series Just fit – Just awesome

Im ersten Blogbeitrag „Bewegte Zeiten“ hat uns Julia drei Gründe für mehr Bewegung im Alltag genannt die wir alle hoffentlich erfolgreich umsetzen.

Heutzutage ist es gar nicht so einfach den Kopf mal frei zu bekommen. Die sozialen Medien, Mails, Anrufe, die ständige Erreichbarkeit – all das fördert einen chronischen Anspannungszustand. Wir halten im Alltag Stress solange aus, bzw. verdrängen ihn, bis unser Körper oder die Psyche streiken. Deswegen ist es wichtig, dass auf eine Stressphase auch wieder eine Entspannungsphase folgt.

In der heutigen Ausgabe unserer Blog-Serie zu #Wellbeing-Themen möchte ich euch den Zusammenhang zwischen Atmung und Stress gerne etwas genauer erläutern. Unsere Atmung ist eine lebenswichtige Funktion, die durch das vegetative Nervensystem gesteuert wird und läuft im Normalfall ganz automatisch ab. Wir müssen nicht einmal daran denken, um den nächsten Atemzug zu nehmen. Unser Atem versorgt unseren Körper mit Sauerstoff und ohne Atem gäbe es kein Leben. So lange wir leben strömt unser Atem in unseren Körper ein und wieder aus. Durch bewusste Atmung können wir direkten Einfluss auf unser Nervensystem und damit auf unser Empfinden von Anspannung oder Entspannung nehmen.

Unsere Atmung und unser körperliches und auch psychisches Befinden hängen eng zusammen. Das heißt, unser Körper ist durch die jeweilige Art und Weise unserer Atmung entspannter oder angespannter. Bei Angst, Stress oder Aufregung atmen wir schnell, flach und unregelmäßig. Dadurch wird mehr Energie benötigt und unsere Körper „denkt“ wir befinden uns in einer Kampf- oder Fluchtreaktion. Dies wiederum führt zur Ausschüttung der Stresshormone Kortison und Adrenalin. Wenn wir in eine Schrecksituation geraten, halten wir die Luft im Körper spontan an und atmen danach in einen angespannten Brustkorb wieder ein. Dies kann zu einem unangenehmen Spannungsgefühl in der Brust führen.

Wenn unsere Einatmung weniger tief d.h. flacher ist und wir somit nicht mehr genügend Kohlendioxid ausatmen, kann es zu einer Störung des Gleichgewichts zwischen Sauerstoff und Kohlendioxid kommen. Dies kann Folgen für unseren gesamten Organismus haben. Unsere Zellen werden schlechter versorgt und wichtige Aufbaustoffe können nicht mehr in das Innere der Zellen gelangen. Daraus kann z. B. Stress, , weniger Energie – geringere Belastbarkeit, Kreislaufstörungen, Kopfschmerzen, Müdigkeit die Folge sein.

Da nicht jeder ganz nebenbei entspannt ein- und ausatmet, sollten wir unserer Atmung immer mal wieder besondere Aufmerksamkeit schenken, damit wir frei und für unser Wohlbefinden bestmöglich Atmen.
Entspannung erreichen wir, wenn wir uns bewusst auf das Atmen konzentrieren und dadurch den Atem zum Fließen bringen. So bekommen wir unseren Kopf frei und der Stresslevel wird gesenkt. An jedem Atemzug sollten Bauch, Brust, Rücken und unsere Flanken gleichermaßen beteiligt sein. Das Einatmen sollte in Ruhe über die Nase erfolgen und der Bauch sollte von unten nach oben mit Luft gefüllt werden.

Legen wir also den Schalter von unbewusster zu einer bewussten Atmung um! Das tolle daran ist, dass wir ohne jegliche Hilfsmittel unseren Atem ganz selbst und bewusst steuern können. Wir können uns also ganz aktiv entspannen und dadurch glücklicherweise direkt unser Wohlbefinden verbessern. Ist das nicht eine wunderbare Nachricht?

Zum Schluss möchte ich euch noch eine kleine Übung für den Alltag mit auf den Weg mitgeben:

Tiefe Bauchatmung:

  • nimm eine aufrechte Sitzposition ein
  • Lege deine Hände auf deinen Bauch
  • Spüre wie sich mit jeder Einatmung deine Bauchdecke hebt und bei jeder Ausatmung wieder senkt.
  • Wiederhole diese Übung um dich stressfreier zu fühlen

Versuche dabei möglichst tiefe Atemzüge zu nehmen um die Veränderung im Bauch zu spüren aber ohne aktive Muskelkraft. So werden sich in deinem Körper in kurzer Zeit Ruhe und Entspannung ausbreiten. Am besten wirkt die Übung, wenn du dabei dein Bürofenster öffnest und frische Luft ein- und ausatmest.

Also: Auf eine bewusste Atmung!

Vanessa Erk
Vanessa Erk
Head of Finance & Administration

Vanessa ist unser Head of Finance und somit mit ihrem Team für das Geld, Controlling und die Personalverwaltung zuständig. Außerhalb des Büros ist sie sportlich unterwegs und widmet sich hauptsächlich dem Yoga. Auf das offizielle Yoga-Teacher-Training (RYT 200), das sie mit Bravour bestanden hat folgte gleich eine Zusatzausbildung zur Vertiefung ihres Wissens. Ihr Fleiß wird zukünftig wohl noch mehreren älter werdenden NETWAYS´lern zugutekommen.

Wasser marsch! – “Just fit – just awesome”

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In den vorherigen Blog-Artikeln in unser Blog-Serie Wellbeing haben Julia und Vanessa schon betont, wie wichtig es ist, sich zu bewegen und entspannt durchzuatmen, um seinen Körper gesund zu halten und Stress abzubauen. Damit der Körper all das umsetzen kann, braucht er genügend Flüssigkeit und deswegen möchte ich unsere Serie fortsetzen mit dem Thema „Trinken“.

Eine ausreichende Wasseraufnahme ist für die Funktion der unterschiedlichen Organe und des gesamten Körpers absolut essenziell. Durch Wasser wird beispielsweise die Herzkreislauffunktion geregelt und der Stoffwechsel kann optimal funktionieren. Da unser Körper durchschnittlich aus 60% – 80% Wasser besteht, ist es wichtig, dass wir ihn mit genügend Flüssigkeit versorgen, sodass die ganzen Abläufe optimal umgesetzt werden können.

Wenn du auch zu der Sorte Mensch gehörst, die das Trinken regelmäßig vergisst, dann kennst du vielleicht die Symptome von Wassermangel, die damit einhergehen:

  • Trockener Mund
  • Leichte Kopfschmerzen (die Migräne auslösen können)
  • Müdigkeit, Schlappheitsgefühl
  • Trockene Haut
  • Muskelkrämpfe
  • Trockene Augen
  • Konzentrationsschwierigkeiten

Wassermangel macht sich schnell bemerkbar

Das Blut kann eindicken und dadurch nur noch langsamer fließen, somit können Nähr- und Sauerstoffe schlechter zu ihren Bestimmungsorten transportiert werden. Stoffwechselendprodukte werden nicht mehr richtig abgetragen und die Leistung der Muskulatur und des Gehirns wird vermindert. Langfristig gesehen kann eine Unterversorgung mit Flüssigkeit zu einer Beeinträchtigung der Nierenfunktion führen.

Durch folgende Formel kannst du errechnen, wie viel Wasser du brauchst:

Aber keine Sorge: Das musst du nicht alles trinken! Rund 300 Milliliter kann der Körper bei seinen Stoffwechselvorgängen selbst herstellen, etwa einen Liter Wasser bekommt er über feste Nahrung.

Das erleichtert den Griff zum Wasser

Um das Trinken im Arbeitsalltag leichter zu integrieren, hilft es, sich das Wasser immer griffbereit hinzustellen, sodass man immer mal zwischen durch einen Schluck nehmen kann. Auch hilft es seine Tagesration Wasser lieber aus Gläsern zu trinken, als aus großen Flaschen, da man so Schritt für Schritt an sein Ziel kommt und nicht dauernd die große Wasserflasche, die man noch leeren muss, vor Augen hat.

Also: Auf bewusstes Trinken (Wasser)

Andreas Wienkop
Andreas Wienkop
Office Manager

Andreas ist seit 2015 bei NETWAYS. Im November 2018 hat er seine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann erfolgreich abgeschlossen und ist nun im Bereich Finance & Administration tätig. In seiner Freizeit widmet er sich dem Reisen und dem Boxen.

Bewegte Zeiten – „Just fit – Just awesome“

This entry is part 4 of 7 in the series Just fit – Just awesome


Machen wir uns nichts vor: Wir alle sitzen viel. Zu viel! Schulter- und Nackenschmerzen, “Rücken” oder schlechte Laune, weil man gefühlt den ganzen Tag nicht vom Schreibtisch weg gekommen ist: Wer kennt das nicht?! Aber das lässt sich ja ändern! Nur: Wie? Na klar: Bewegung hilft! Während unserer #Startupdays vergangene Woche haben wir im Team “Just fit – Just awesome” ein Konzept entwickelt, das Sport, gesunde Ernährung und eine bewegungsfördernde Raumkonzeption für unsere neuen Büro-Räume,  die wir 2019 beziehen, umfasst. Dazu gehört auch, dass wir ab sofort und regelmäßig hier im Blog in einer Serie und in einem Newsletter über #Wellbeing-Themen berichten.
In diesem ersten #Wellbeing Blogpost möchte ich drei Gründe für mehr Bewegung im Alltag mit euch teilen.

1. Das Glück der kleinen Schritte

Einige Experten meinen, es sind die rhythmischen Bewegungen, die Gleichklang in die Psyche bringen. Andere vermuten, dass biochemischen Prozesse und Hormonausschüttungen für unser Wohlfühlen verantwortlich sind. Fest steht: Sport und Bewegung erzeugen ein Glücksgefühl. Wenn das kein Grund für Bewegung ist! Außerdem bauen sportliche Aktivitäten die Stresshormone Cortisol und Adrenalin ab und entspannen das vegetative Nervensystem. Die Folge: Du schläfst besser, konzentrierst dich leichter und kannst mit Stresssituationen souveräner umgehen.
Also: Los geht’s – vielleicht mal mit einem “Walking Meeting” oder einem Gang zum Wasserspender?

2. Füttert eure Gelenke.

Wer sich zwischendurch immer mal wieder bewegt, kräftigt nicht nur seine Muskulatur und beugt damit Verspannungen vor, sondern füttert damit auch große Teile seines Körpers. Die Bandscheiben und eigentlich alle Knorpel, die sich in jedem Gelenk deines Körper befinden, freuen sich über den Wechsel von An- und Entspannung. Denn Knorpel ernährt sich einzig und allein durch dieses Wechselspiel. Das funktioniert ähnlich wie bei einem Schwamm, der zusammengedrückt wird und sich wieder ausdehnt. Der Knorpel wird ausgepresst und saugt sich voll mit frischen Nährstoffen.

Fehlt die körperliche Bewegung, bleiben Abbauprodukte einfach im Knorpel liegen, wichtige Nährstoffe werden nicht in ausreichender Menge hintransportiert. Unsere Gelenke verhungern sozusagen! Und das führt zu Gelenkschmerzen. Also: Futter bei die Gelenke!

3. Bewegung ist gut für die Faszien – und damit für den Rücken!

Faszien? Ja, das sind bindegewebige Strukturen in deinem Körper, die jeden Muskel, jede einzelne Muskelfaser, deine Knochen und Organe mit einem feinen Netz überziehen und die über Nervenimpulse Informationen durch deinen Körper senden und deswegen enorm wichtig für ein gutes und gesundes Körpergefühl sind. In Medizin und Wissenschaft erlangen die Faszien immer größere Beachtung. Ohne Bewegung “verkleben” sie. Daran liegt es zum Beispiel, dass ein Arm, der längere Zeit eingegipst war, sich steif anfühlt, wenn der Gips ab kommt und erst wieder mobilisiert werden muss.
Wenn sie für Rückenschmerzen keine eindeutige Ursache ausmachen konnten, waren Ärzte und Patienten früher oft ratlos. Seit einigen Jahren ist jedoch ein neuer möglicher Grund für die Beschwerden im Gespräch: die Faszien. Ohne Bewegung versteift dieses Gewebe und das führt zu Schmerzen. Fazit: Faszien und dein Rücken lieben Bewegung!

Also: Auf bewegte Zeiten!

 

Julia Hornung
Julia Hornung
Marketing Manager

Julia ist seit Juni 2018 Mitglied der NETWAYS Family. Vor ihrer Zeit in unserem Marketing Team hat sie als Journalistin und in der freien Theaterszene gearbeitet. Ihre Leidenschaft gilt gutem Storytelling, klarer Sprache und ausgefeilten Texten. Privat widmet sie sich dem Klettern und ihrer Ausbildung zur Yogalehrerin.

Just fit – just awesome: Rückenschule

This entry is part 5 of 7 in the series Just fit – Just awesome

In unsere Serie „Just fit – just awesome“ ist ja schon einiges passiert, Julia hat uns erzählt warum Bewegung wichtig ist. Vanessa erklärte uns, wieso es gesund ist, richtig zu atmen. Und Andreas und Janina haben darüber berichtet, weshalb wir viel trinken müssen und auf unsere Ernährung achten sollen.

Und heute verrate ich euch, warum wir auf unsere Haltung bei der Arbeit und auf unseren Rücken achten sollten.

An einem durchschnittlichen Tag ist der Mensch 16 bis 17 Stunden wach, und davon sitzt er bis zu 11 Stunden, egal ob im Büro, im Auto, beim Mittagessen oder abends auf der Couch. Seien wir mal ehrlich: Wer kennt das nicht, dass man lange sitzt und zwischendurch nicht aufstehen kann – oder es vielleicht auch vergisst? Und, dass man dann Rückenschmerzen hat!?

Bei einem derartigen Lebenswandel ist die Gefahr für Rückenschmerzen und spätere Schäden am Rücken sehr hoch. Und um dies zu vermeiden, sind eine richtige Körperhaltung, Übungen und Pausen vom Sitzen wichtig.

Im Grunde weiß das jedes Kind. Aber weil der Mensch ja vergesslich und der Körper bequem ist, schadet es nicht, sich dieses Wissen immer mal wieder ins Gedächtnis zu rufen. Und vor allem, ein paar Übungen parat zu haben, die schnelle Abhilfe bei Steifheit schaffen und Verspannungen vorbeugen.

Sitzt du gut?

Gesundes Sitzen am Schreibtisch ist besonders wichtig, da wir an unserem Schreibtisch die meiste Zeit des Tages verbringen. Richtig sitzt man, wenn das Becken nach vorne gekippt ist und der Oberkörper aufrecht ist. Wenn du jetzt das Gefühl hast, du machst ein Hohlkreuz, dann ist dein Becken in der richtigen Position. Die Muskulatur von Bauch und Rücken sollen gleichermaßen angespannt sein.

Man kann das kontrollieren, indem man eine Hand auf den Rücken und eine Hand auf den Bauch legt. Wenn du nach vorne kippst sollten sich die Rückenmuskeln anspannen, wenn du nach hinten kippst spannen sich die Bauchmuskeln an. Sind die Bauchmuskeln angespannter als die Rückenmuskeln, kann das irgendwann zu Rückenschmerzen führen.

Wichtig ist auch die Position von Armen und Beinen, sind diese nicht mindestens im 90-Grad-Winkel, kann es zu Durchblutungsstörungen kommen. Das passiert zum Beispiel, wenn deine Beine überkreuzt sind und das ist – du ahnst es – schädlich für den Rücken!

Dynamisches Sitzen ist ebenfalls sehr wichtig, denn wenn wir starr vor unserem Bildschirm sitzen, wird unsere Wirbelsäule monoton belastet. Das heißt, dadurch wird die Bandscheibe nicht richtig durchblutet und die Rückenmuskulatur arbeitet schwerer und wird überbelastet. Das hat zur Folge, dass wir unter Kopf- und Rückenschmerzen, Verspannungen und abfallender Leistungsfähigkeit leiden. Studien belegen sogar, dass langes und falsches Sitzen die Lebensdauer verkürzt!

Wechsle zwischen diesen drei Sitzhaltungen!

Es gibt drei Sitzpositionen, die gut für den Rücken sind und wir sollten alle 15 Minuten die Sitzposition ändern, damit wir dynamischer Sitzen:

Vordere Sitzhaltung:
Man beugt sich mit dem Oberkörper leicht nach vorn. Oberschenkel sind leicht nach hinten gebeugt und die Unterarme stützen den Körper auf dem Schreibtisch ab.

Aufrechte Sitzhaltung:
Ober- und Unterarm, sowie die Ober- und Unterschenkel bilden einen 90 Grad Winkel. Die Fersen stehen parallel zu den Kniekehlen und sind fest auf dem Boden.

Hintere Sitzhaltung:
Hier ist der Oberkörper weit nach hinten gelehnt und die Beine bilden einen offenen Winkel.

Stärke deine Muskeln

Und um den Rücken dann noch zu stärken, hier fünf Übungen, die innerhalb weniger Minuten direkt am Arbeitsplatz gemacht werden können:

1. Übung – Kopfdreher:

  • Setz dich gerade hin und leg deine Hände auf die Oberschenkel
  • Wenn du einatmest, hebst du die Knie an und drehst den Kopf leicht nach rechts
  • Beim ausatmen den Kopf wieder zurück in die Ausgangsposition drehen
  • Einatmen, den Kopf nach links

Diese Übung kannst du fünfmal pro Seite durchführen

2. Übung – Rückendehner:

  • Setz dich wieder gerade auf den Stuhl und lehn dich an
  • Beim Einatmen gehen die Hände senkrecht nach oben
  • Und beim Ausatmen wieder langsam zurück nach unten

Diese Übung sollte auch fünfmal wiederholt werden

3. Übung – Brustdehner:

  • Eine aufrechte Haltung auf dem Bürostuhl einnehmen und die Arme seitlich ausstrecken
  • Wenn du einatmest, die Arme nach hinten strecken und Brustkorb öffnen
  • Fünf Sekunden halten und dann langsam lösen

Diese Übung kann fünfmal wiederholt werden

4. Übung – Oberkörperdehner

  • Oberkörper nach vorne beugen und auf den Schenkeln ablegen
  • Den Kopf locker hängen lassen und einen Katzenbuckel machen
  • Die Fußgelenke mit den Händen umfassen und richtig dehnen
  • Diese Haltung 30 Sekunden halten und dann langsam Wirbel für Wirbel aufrollen

5. Übung – Muskeldrücker

  • Gerade hinsetzen und Arme hinter dem Rücken übereinanderlegen
  • Bauch- und Gesäßmuskeln anspannen und die Arme beim Einatmen gegen die Lehne drücken, dabei tief atmen
  • Beim Ausatmen den Druck lösen und entspannen

Diese Übung kann ebenfalls fünfmal wiederholt werden

 So und jetzt ran an den Rücken und strecken, dehnen, stärken!

Nadja Myers
Nadja Myers
Accountant

Nadja hat bei NETWAYS eine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation absolviert. Nach bestandener Prüfung unterstützt Sie nun die Abteilung Finance & Administration. Als Accountant sorgt sie jetzt gemeinsam mit ihrem Team für die Gewährleistung des internationalen Buchhaltungsmottos "Keine Buchung ohne Beleg".

NETWAYS Wellbeing Tag

This entry is part 6 of 7 in the series Just fit – Just awesome

Wenn die Augen geschlossen sind, nimmt man alles um sich herum anders wahr. Man weiß, dass die Kollegen da sind, aber eigentlich ist man allein. Doris Stimme erinnert daran, tief in den Bauch zu atmen. Jede Bewegung, jede Atmung ganz bewusst zu machen. Für 5 Minuten die Welt ausschließen und in sich gehen und nur für sich selbst da sein. Wie erholsam das sein kann!

Am Montag den 20. Mai gab es eine Premiere bei NETWAYS: Unser erster Gesundheitstag! Wer unseren Blog verfolgt kennt bestimmt die Blog-Serie „Just fit – just awesome“. Viele Kollegen haben ein großes Interesse an gesundheitlichen Themen. Den Gesundheitstag hat Vanessa ins Leben gerufen. Zusammen mit Doris von Coaching mit Phantasie hatte Vanessa ein schönes und abwechslungsreiches Programm ausgearbeitet und wir waren gespannt, was uns genau erwarten würde. Die Teilnahme war natürlich freiwillig, aber trotz Krankheitsfällen und Terminen haben gut 20 von uns den Weg ins Kesselhaus gefunden wo Doris und ihre Co-Trainerin Doris auf uns warteten.

Los geht`s!

Im ersten Teil erzählte uns Doris von Achtsamkeit, über die Wichtigkeit des bewussten Erlebens. Sitze ich richtig? Was nehme ich gerade von meinem Umfeld wahr? Wie ist meine Atmung?
Danach hat Doris uns gezeigt, welche Vorteile eine bewusste Atmung in den Bauch für uns hat. Nicht nur nimmt man wesentlich mehr Sauerstoff auf, sondern man kann in wenigen Minuten seinen Körper beruhigen, Stressgefühle vermindern und auch noch den Körper entgiften!
Nach einer kurzen Pause ging es weiter mit einem Augentraining. Wir haben einfache Übungen gelernt, mit denen man die Augen entspannen kann, aber auch Übungen zur Stärkung der Augenmuskulatur. Und das Beste? Es geht ganz schnell!

Im nächsten Teil ging es um Business Yoga! Es klingt komplizierter als es ist. Die meisten der Übungen kann man super am Schreibtisch ausführen.

Nach einer kurzen Pause, in der Doris und Doris Yoga-Matten ausgerollt haben, ging das Übungsprogramm weiter mit Übungen zur Stärkung der Rückenkraft, und endete passenderweise mit Wegen zur Entspannung. So ruhig und tiefenentspannt ist man nicht oft! Das hat allen spürbar gut getan.

Und was gehört zu Gesundheit ebenso wie zu unser aller Berufsalltag? Richtig: Essen! Unser nächstes Thema am Nachmittag: Gesunde Ernährung im Büroalltag. Anhand einfacher Rezepte bereiteten wir einen schnellen Smoothie aus Ingwer, Giersch, Wassermelone und Beeren, Energy-Balls auf Nussbasis und Knäckebrot aus Linsen- und Vollkornmehl. Rundum durchbewegt, entspannt und genährt verließen wir das Kesselhaus.

Und was hat das Ganze gebracht?

Es ist sehr individuell, was jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin für sich daraus mitgenommen hat. Für die einen waren die gesunden Rezepte das wichtigste, anderen blieben vor allem die Übungen für den Rücken in Erinnerung. Mich persönlich haben mehrere Themen bereichert.
Dankeschön für einen sehr gelungenen, ersten Gesundheitstag!

Catharina Celikel
Catharina Celikel
Office Manager

Catharina unterstützt seit März 2016 unsere Abteilung Finance & Administration. Die gebürtige Norwegerin ist Fremdsprachenkorrespondentin für Englisch. Als Office Manager kümmert sie sich deshalb nicht nur um das Tagesgeschäft sondern übernimmt nebenbei zusätzlich einen Großteil der Übersetzungen. Privat ist der bekennende Bücherwurm am liebsten mit dem Fahrrad unterwegs.
Mach mal Pause! – „Just fit – Just awesome“

Mach mal Pause! – „Just fit – Just awesome“

This entry is part 7 of 7 in the series Just fit – Just awesome

Zwischen 10 und 15 Urlaubstage. So viel bekommt ein Arbeitnehmer in den USA durchschnittlich zugesprochen. Einen gesetzlichen Mindesturlaub gibt es nicht, es liegt also am Arbeitgeber wie viel Urlaub man machen darf. In Deutschland hingegen hat man als Vollzeitmitarbeitern bei einer 5-Tage-Woche einen gesetzlichen Anspruch auf mindestens 20 Arbeitstage. Üblich sind sogar bis zu 35 Tage. In den USA werden Urlaubstage oft nicht genommen und verfallen somit. Die Gründe dafür sind ganz unterschiedlich: Entweder will man nicht als “Faul” angesehen werden oder man lieber mehr Geld anstelle freier Tage haben möchte. Wieder andere fürchten, gekündigt zu werden oder denken, dass kein anderer ihre Arbeit erledigen kann. Ein sechstel aller Urlaubstage gehen einfach verloren. Auch in Deutschland, und besonders in unserer Branche, ist immer wieder zu beobachten, dass Arbeitnehmer ihre Urlaubszeit nicht voll ausschöpfen, dabei ist es so wichtig sich von der Arbeit auch mal zu lösen.

 

Mach mal Pause!

Pausen im Alltag und Urlaub generell senken den Stresspegel und sind wichtig für die seelische und körperliche Gesundheit. Menschen, die einen Erholungseffekt erreichen, können nachgewiesenermaßen Probleme besser lösen, arbeiten schneller und sind eher bereit, Kollegen zu helfen (Studie Universitäten Mainz und Konstanz). Urlaub wirkt sich somit auch auf den Arbeitgeber positiv aus.

Kann ich nicht einfach Urlaub auf Vorrat machen? Das funktioniert in der Regel fast nie, wie eine Metastudie der Psychologin Jessica de Bloom zeigt ist die Urlaubserholung meistens schon nach einer Woche aufgebraucht. Ob ein langer Urlaub besser ist als ein kurzer, ist nicht wirklich wissenschaftlich erwiesen und hängt stark von der einzelnen Person ab.

Es ist also wichtig, regelmäßig abzuschalten. Das heißt nicht, dass man sein ganzes Geld in Reisen investieren muss, denn was noch besser als Urlaub wirkt, ist jeden Tag ein bisschen Urlaub zu machen. Das kann ein heißes Bad sein, ein langer Spaziergang, Sport oder einfach Zeit mit Freunden und Familie verbringen. Es ist dabei lediglich wichtig, sich bewusst Zeit für etwas zu nehmen, das einem gut tut. Meiner Erfahrung nach funktionieren am besten Aktivitäten, die nicht thematisch mit der eigenen Arbeit zu tun haben. So kann sich der Kopf mal auf was ganz anderes fokussieren.

 

Work-Life-Balance

Das bringt mich nun zum Buzzword “Work-Life-Balance”. Auch wenn es ein Modebegriff ist, es steckt schon etwas gutes dahinter. Der Begriff steht für einen “Zustand, in dem Arbeits- und Privatleben miteinander in Einklang stehen.” Klingt nach einer guten Sache, doch wie stellt man es an? Ein paar kleine Tipps aus meinem Alltag:

Termine eintragen: Ein voller Terminkalender kann zwar auf der einen Seite allein schon beim Anblick Stress auslösen, allerdings ist es dennoch sinnvoll, insbesondere auch private Termine immer einzutragen. So sorgt man automatisch dafür, dass man die Verabredung (auch wenn sie mit einem selbst ist) auch eher einhält.

Internet aus: Auch wenn es immer verlockend ist, es tut auch mal richtig gut, das Smartphone einfach mal zur Seite zu legen für ein paar Stunden. Besonders die Zeit vor dem Einschlafen sollte nicht eine Zeit der Informationsflut sein. Aber auch beim Abendessen mit dem Partner oder Freunden kann die Abstinenz von Smartphones zu belebten und erholsamen Gesprächen führen.

Belohn dich selbst: Nach dem Abschluss eines Projekts, klein oder groß, gönn dir erst mal einen Keks – oder eine andere Belohnung für dich selbst. Mach eine kleine Pause und ordne die Gedanken neu, schließe das Projekt auch gedanklich ab. So kannst du frisch die nächste Herausforderung starten.

Sortierte ToDo-Liste: Anstelle einer simplen Liste, teile ich meine ToDo-Liste in Zeiteinheiten auf. So behalte ich den Fokus immer auf die aktuell wirklich wichtigen Sachen und verliere langfristig aber trotzdem nichts aus den Augen:

  • Today: Aufgaben, die bis heute Abend erledigt sein müssen
  • This Week: Aufgaben, die bis zum Ende der Woche erledigt sein müssen
  • Next Week: Aufgaben, die erst nächste Woche anstehen, bzw. bei denen wenig bis kein Zeitdruck herrscht
  • Someday: Sachen, die ich nicht vergessen will, aber noch keinen Zeitplan dafür habe

Dieses Prinzip habe ich mir nicht selbst ausgedacht, sondern mal in einem Blog gelesen, den ich jetzt nicht mehr finde. Aus der Erfahrung heraus kann ich aber sagen, dass es sehr dabei hilft, fokussiert an aktuellen Aufgaben zu arbeiten und auch mental alles andere vorerst auszublenden. Klar erfordert es ein bisschen Aufwand alles immer zu sortieren (bei mir normalerweise einmal am Tag, am Morgen), es führt aber auch dazu, dass man sich vorab mehr mit den einzelnen Aufgaben auseinander setzt und mit der Zeit lernt, wichtiges von unwichtigem zu unterscheiden.

 

Fazit

Urlaub ist nicht gleich Urlaub, denn auch kurze Pausen können viel dabei helfen sich zu erholen. Das wichtigste ist dabei das Prinzip der regelmäßigen Erholung, idealerweise natürlich jeden Tag ein bisschen. Für eine gute Balance zwischen Arbeit und Freizeit ist es immer hilfreich, alles das zu tun, was einem dabei hilft, die Gedanken von der täglichen Arbeit abzulenken.

Blerim Sheqa
Blerim Sheqa
Product Manager

Blerim ist seit 2013 bei NETWAYS und seitdem schon viel in der Firma rum gekommen. Neben dem Support und diversen internen Projekten hat er auch im Team Infrastruktur tatkräftig mitgewirkt. Hin und wieder lässt er sich auch den ein oder anderen Consulting Termin nicht entgehen. Inzwischen ist Blerim als Product Manager für Icinga tätig und kümmert sich dort auch um die Partner.