Sollte man beim Weihnachtsfest über Politik sprechen?

Sollte man beim Weihnachtsfest über Politik sprechen?

TLTR – Ja absolut, wann denn sonst?!

Zugegeben hoffe ich sehr, dass ihr euch trotz Weihnachtsvorbereitungen und dem damit verbundenen Stress etwas mehr Zeit zum Lesen nehmt, denn die gegebene Antwort ist natürlich durchaus streitbar. Darüber hinaus ist mir auch völlig bewusst, dass wir in erster Linie ein Technologieunternehmen sind und der Leser nicht wegen unserer bzw. meiner politischen Meinung hier ist. Aber wir haben ein Medium, mit dem wir Kunden, Lieferanten und all diejenigen erreichen können, mit denen wir zusammenarbeiten. Nicht weniger wichtig aber auch ein Medium, mit dem wir uns noch unbekannte Menschen erreichen können und daher hat es für mich durchaus auch einen Platz hier verdient.

Politik und Unternehmen

Was mich derzeit besorgt, ist der zunehmende Trend, Politik und politische Ansichten aus Unternehmen verbannen zu wollen. Gerade in den USA bekamen in den letzten Monaten viele Technologieunternehmen die Macht der Community zu spüren, welche sich sehr deutlich gegen eine staatliche Zusammenarbeit mit der “Immigration and Customs Enforcement” (kurz ICE) aussprach. Diese Bundesbehörde zeichnet u.a. für die teils menschenunwürdige Trennung von Kindern und deren Eltern verantwortlich und ist gerade deshalb im Fokus der Öffentlichkeit. Der öffentliche Druck hatte nicht zuletzt die weitere Zusammenarbeit zwischen ICE und Chef beendet und das Unternehmen zum Einlenken gezwungen.

Drang zur Neutralität

Auch wenn ich keinen direkten Zusammenhang herstellen kann, hat GitLab nur drei Tage darauf seine öffentlichen Richtlinien zur “Customer Acceptance” geändert und aufgrund heftiger Reaktionen einige Tage später wieder entschärft. Dabei ist es mit Sicherheit nicht das einzige Technologieunternehmen und auch GitHub und Google ringen mit der eigenen Position, aber aufgrund der offenen Meinungsfindung ist die Diskussion bei GitLab sehr transparent und dient daher als Beispiel. Im Ergebnis führt es dazu, dass Unternehmen möglichst wenig Positionierung ihrer Mitarbeiter wünschen und dies in internen Regelungen so deutlich formulieren, dass es teils schon staatliche Behörden auf den Plan gerufen hat, die diese Unternehmen an das Recht zur freien Meinungsäußerung erinnert haben. Vor nun fast zwei Jahren habe ich mein damaliges Verständnis von politischer Meinung und Verantwortung der Unternehmen hier Blog zusammengefasst. Die Zustimmungswerte der AfD fand ich schon damals sehr besorgniserregend und muss heute leider sagen, dass es nicht “besser” geworden ist. Jetzt mag nicht jeder gleich die Brücke zum amerikanischen Wertesystem schließen, aber ich habe den Eindruck, dass wir uns als Gesellschaft auf selbiges zubewegen. Auch in unserer Politik geht es immer weniger um wirkliche Sachfragen, sondern um politische Polarisierung und Instrumentalisierung.

Unsere Verantwortung

In einer Zeit des politischen Umbruchs liegt es umso mehr an jedem einzelnen von uns, für seine Überzeugungen einzutreten und diese auch kundzutun. Da gehört es selbstverständlich auch dazu, dass wir nicht immer der gleichen Meinung sind. Das Vertreten einer Meinung, deren Akzeptanz, aber auch der Widerspruch gehören zu unserer Gesellschaft, zu unserem Wertesystem und auch zu unserem Unternehmen. Wenn sich Unternehmen mehr und mehr deshalb von politischer Meinung distanzieren, da sie befürchten, Kunden zu verlieren, ist das aus meiner Sicht fatal. Vielleicht nicht sofort für das Unternehmen, aber mittel- und langfristig für unsere Gesellschaft.

Was hat das jetzt mit dem Weihnachtsfest zu tun?

Am vergangenen Freitag hatten wir unser NETWAYS Weihnachtsfest und meine Lieben haben das Buch “Selbstbetrachtungen” von Mark Aurel geschenkt bekommen. Der römische Kaiser und Philosoph prägte u.a. auch nachfolgendes Zitat:

“Oft tut auch der Unrecht, der nichts tut. Wer das Unrecht nicht verbietet, wenn er kann, der befiehlt es.”

Viele von uns haben doch diesen Opa, Onkel, Schwager oder ähnlichen Verwandten, der irgendwann im Laufe des Abends mit einer oft anstößigen, verzerrten und manchmal auch beleidigenden Aussage glänzt. Ob nun gegen Ausländer, die Greta, Dieselfahrverbot oder Windräder. Eigentlich ist es vollkommen egal, aber ein anderer Teil am Tisch denkt sich sofort:

“Ich sag besser nix, da gibt es nur Streiterei.”

Wenn euch der Gedanke kommt, und dazu möchte ich euch ermutigen, ist es das Richtige das Gegenteil zu tun. Wir brauchen mehr Diskussionen und Meinungsaustausch und vielleicht manchmal auch Streit. Ich will euch ja beim besten Willen nicht das Weihnachtsfest versauen, aber wenn wir es schon daheim nicht machen und dort auch mit unserer Meinung hinterm Zaun halten, wo bitte denn dann?

In diesem Sinne wünsche ich euch auch im Namen aller bei NETWAYS ein schönes Weihnachtsfest. Wenn ihr kein Weihnachten feiert, wünsche ich Euch ein paar Tage Ruhe und das bessere Gefühl, danach nicht vollgefressen auf der Couch zu liegen.

Den Menschen, für die Weihnachten eine schwere Zeit ist, wünsche ich Kraft und auch den Mut, Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Alles Gute für euch!

Bernd Erk
Bernd Erk
CEO

Bernd ist Geschäftsführer der NETWAYS Gruppe und verantwortet die Strategie und das Tagesgeschäft. Bei NETWAYS kümmert er sich eigentlich um alles, was andere nicht machen wollen oder können (meistens eher wollen). Darüber hinaus startet er das wöchentliche Lexware-Backup und investiert seine ganze Energie in den Rest der Truppe und versucht für kollektives Glück zu sorgen. In seiner Freizeit macht er mit sinnlosen Ideen seine Frau verrückt und verbündet sich dafür mit seinem Sohn.

Je suis #nginx! | Я/Мы #nginx!

Der Autor mit einem russischen Plakat: “Je suis Nginx”

Stellt Dir vor, Du hast um 2004 herum als Programmierer für ein Unternehmen gearbeitet. Nach und nach hast Du Dir eine Nebentätigkeit aufgebaut, die Du schließlich hauptberuflich als Unternehmer betreibst. Und jetzt kommt aus heiterem Himmel Dein ehemaliger Arbeitgeber und fordert nichts geringeres, als ihm Dein schönes neues Unternehmen zu überlassen.

Ich weiß, das klingt unvorstellbar – zumindest für ein Land wie Deutschland. Aber genau das ist dem Nginx-Gründer Igor Sysoev so passiert.

Ich selbst weiß noch genau wie mein Ausbilder mir den Übernahmevertrag erläutert hat. Beim Punkt, dass ich dem Betrieb automatisch die Rechte am von mir geschriebenen Code übergebe, wurde ich hellhörig. Ich fragte nach, ob dass denn nur für den auf der Arbeit geschriebenen Code gelte und wo das im Vertrag stehe. Darauf antwortete der Ausbilder, dass es nirgendwo explizit stehen müsste, da es sich aus dem Kontext ergebe.

Zahlen, Daten, Fakten

Igor Sysoev war seit Ende 2000 Chef-Admin der russischen Suchmaschine Rambler. Nebenbei entwickelte er 2004 die Webserver-Software Nginx. 2011 gründete er Nginx Inc. als kommerziellen Verwerter der Software.

Rambler ist gegen diese Tätigkeit nie vorgegangen… bis vor Kurzem, als die Strafverfolger vor Nginx’ Tür standen. Diese nahmen Sysoev vorübergehend fest und werfen ihm als ehemaligen Rambler-Mitarbeiter Urheberrechtsverletzung gegenüber dem Arbeitgeber vor. Und als ob das nicht schon genug wäre: Die Beschuldigungen fußen wohl auf einem Gesetz aus 2006 – sprich, zwei Jahre nach der “Tat”.

Und jetzt?

Gerüchten zufolge hat der russische Geheimdienst FSB es auf den Löwenanteil des russischen Internets abgesehen – dieser läuft auf Nginx. Wenn das stimmt, haben die ihre Rechnung ohne Nginx Inc. gemacht. Diese speichert nämlich Ihren Code im Ausland – und hat jetzt zusätzliche Sicherheits-Maßnahmen ergriffen. Außerdem installieren nicht alle Nutzer Nginx from-Source – viele bedienen sich der Paket-Quellen des Betriebssystems. Deren Maintainer werden jetzt noch ein bisschen genauer hinschauen. Die Docker-Images fußen zwar auf einem GitHub-Repository der Organisation NGINX, Inc., aber alle Mitglieder geben (Stand 16.12.19) einen ausländischen Wohnort an.

Ich selbst habe privat nach Kenntnis der Meldung zwei neue Nginx-Instanzen in Betrieb genommen und kann angesichts meiner Erkenntnisse aus dem letzten Absatz allen Sysadmins Entwarnung geben – und ein Lob zugunsten von Nginx Inc. aussprechen.

Fazit

Dieser Fall zeigt, wie wichtig Open Source und freie Software heutzutage sind. Gerade in Zeiten politischer Unsicherheit ist allen Beteiligten Transparenz wichtiger denn je. Gerade deshalb liegt uns Open Source so am Herzen. Das heißt aber nicht, dass wir ITler uns erdreisten sollten, jetzt die Füße hochzulegen. Im Gegenteil:

Der Autor auf Twitter: “Je suis #Nginx!”

Quellen

Alexander Klimov
Alexander Klimov
Developer

Alexander hat 2017 seine Ausbildung zum Developer bei NETWAYS erfolgreich abgeschlossen. Als leidenschaftlicher Programmierer und begeisterter Anhänger der Idee freier Software, hat er sich dabei innerhalb kürzester Zeit in die Herzen seiner Kollegen im Development geschlichen. Wäre nicht ausgerechnet Gandhi sein Vorbild, würde er von dort aus daran arbeiten, seinen geheimen Plan, erst die Abteilung und dann die Weltherrschaft an sich zu reißen, zu realisieren - tut er aber nicht. Stattdessen beschreitet er mit der...

Wie bekomme ich bessere Informationen über Züge als die DB

marudor.de screenshotAls reisender Consultant mit Bahncard 100 verbringe ich sehr viel Zeit in Zügen der Deutschen Bahn. Das ist auf der einen Seite erfreulich, denn ich verbringe die Zeit nicht auf der Autobahn. Auf der anderen Seite macht es die Bahn einem manchmal schwer, sinnvoll von A nach B zu kommen. Es soll ja schon einmal vorgekommen sein, dass Züge ausfallen oder zu spät kommen. Möglicherweise ist auch mal ein Zug überfüllt, Klima defekt, Bier alle oder sonst etwas.

Die DB selber bietet für so etwas ja seit einiger Zeit den DB Navigator. Die wichtigsten Daten bekommt man hier auch. Allerdings weiß die Bahn eigentlich über ihre Züge viel mehr als sie uns sagt. Dieses Problem löst sehr gut und schon seit einiger Zeit die Seite marudor.de

Man sieht auf der Seite, wenn man nach einem Bahnhof, einem Zug oder einer Route sucht, ein gute Übersicht über den gewünschten Zug. Hier sieht man auf einen Blick:

  • Reihenfolge der Waggons mit EXAKTER Positon am Bahnsteig
  • ICE Baureihe inkl. Revision (dadurch weiß man auch, ob man alte bequeme oder neue unbequeme Sitze bekommt)
  • Die Postition der Comfortsitze im Zug, so dass man direkt da einsteigen kann (roter Punkt)
  • Die Position von Bordrestaurant, Kinderabteil, Behindertenbereich und -toilette
  • Ruhe und Handy-abteil
  • Wifi Accespoints (und ob er funktioniert)
  • Aktuelle UND vergangene Störungen auf der Fahrt

Teilweise bekommt man diese Infos auch woanders, allerdings sind sie bei marudor meistens aktueller und vor allem alles in einem Rutsch. Und nicht zuletzt: Verspätungen und Verspätungsprognosen sind besser und zuverlässiger.

Warum das alles so ist und wieso der marudor das alles macht kann man hier erfahren. Das Video kommt von der GPN 19 und ist sehr interessant anzuschauen.

Christoph Niemann
Christoph Niemann
Senior Consultant

Christoph hat bei uns im Bereich Managed Service begonnen und sich dort intensiv mit dem internen Monitoring auseinandergesetzt. Seit 2011 ist er nun im Consulting aktiv und unterstützt unsere Kunden vor Ort bei größeren Monitoring-Projekten und PERL-Developer-Hells.
Nachhaltigkeit in der Firma?

Nachhaltigkeit in der Firma?

Was bedeutet Nachhaltigkeit für dich?

Jeder von uns hat eine gewisse Vorstellung davon, was man dazu beitragen kann, für künftige Generationen Ressourcen zu erhalten. Manche setzen sich dafür ein, dass nur so viele Bäume gefällt werden, wie auch gepflanzt werden. Und manche finden es am Wichtigsten, dass nicht so viel Essen weggeworfen wird. Was ist dir wichtiger?
Dass weniger Plastikmüll produziert wird? Oder, dass man lokale Produkte kauft wegen der Umwelt?
Nun stellt sich die Frage, was man als Firma umsetzen kann, ohne direkt auf etwas zu verzichten.
Klar, wenn es einer Firma gut geht kann man tatsächlich einiges tun. Aber es muss gar nicht so viel kosten!

 

Was wir bei NETWAYS umsetzen

Also wir trinken unglaublich gerne Kaffee, und auch wenn wir wissen, dass sich dieser nicht auf der neuen Dachterrasse züchten lässt, können wir dennoch nicht darauf verzichten. Also, was tun?
Wir haben den Lieferanten gewechselt und werden nun von der lokalen Kaffeerösterei Rösttrommel beliefert, damit nicht auch noch der geröstete Kaffee weite Wege transportiert werden muss. Außerdem wird nun die Milch jede Woche frisch vom Biohof Stähr hierhin beliefert. Natürlich kostet es ein bisschen mehr als die H-Milch von Discounter um die Ecke, aber wir tun damit etwas Gutes nicht nur umwelttechnisch, sondern auch für unsere Gesundheit. Unser Obstlieferant Fruiton achtet auch auf einen Obstkorb mit Früchten der Saison, und kein Kollege beschwert sich, dass im Dezember keine Erdbeeren dabei sind. Dass wir trotzdem importierte Bananen dabei haben ist eine Wahl, die wir treffen. Keine Firma kann auf alles verzichten, aber was lässt sich machen ohne viel Aufwand? In unserem Büro haben wir zum Beispiel ein Filter am Wasserhahn, so dass wir keine Wasserflaschen bestellen müssen. Das spart Müll ein, es muss weniger hin und her gefrachtet werden, und wir sparen sogar dabei.

Unser Shop muss viel Verpackungsmaterial nutzen, um sicher zu gehen, dass jegliche Sensoren etc. heil beim Kunden ankommen. Aber was spricht dagegen Luftpolsterfolien von unseren Lieferungen wiederzuverwenden? Gar nichts, weshalb wir auch kaum Geld für solche Artikel ausgeben müssen, und gleichzeitig etwas für die Umwelt tun. Die neue Kollegin braucht einen Stifteköcher? Klar ist der aus Plastik günstiger, aber es gibt eine große Auswahl an Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen, die gar nicht so unglaublich teuer sind.

 

Keine Firma kann im Alleingang die Welt retten

Jeder hat eigene Vorstellungen davon was wirklich wichtig ist. Also, was könnt ihr tun?
Wir bei NETWAYS haben viele Ideen, die wir künftig umsetzen können und werden.
Ihr auch?

Catharina Celikel
Catharina Celikel
Office Manager

Catharina unterstützt seit März 2016 unsere Abteilung Finance & Administration. Die gebürtige Norwegerin ist Fremdsprachenkorrespondentin für Englisch. Als Office Manager kümmert sie sich deshalb nicht nur um das Tagesgeschäft sondern übernimmt nebenbei zusätzlich einen Großteil der Übersetzungen. Privat ist der bekennende Bücherwurm am liebsten mit dem Fahrrad unterwegs.

Mein erstes Jahr bei NETWAYS!

Mein erstes Jahr in der Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration bei NETWAYS ist vorbei. Welche Eindrücke ich gesammelt habe und wie es sich entwickelt hat, möchte ich euch in diesem Beitrag erzählen.

Mit welcher Einstellung habe ich die Ausbildung begonnen?

Bevor ich erzähle, was ich alles erlebt habe und wie ich es in der Ausbildung bei NETWAYS finde, sollten wir vielleicht klären, wie meine Einstellung zu Beginn der Ausbildung und vor der Ausbildung war. Natürlich hat man vor Beginn einer Ausbildung hohe Erwartungen, aber auch Angst, dass nicht alles so ist, wie man es sich erhofft. Ich für meinen Teil hatte vor allem vor Ausbildungsbeginn Bange, dass ich mit den Kollegen nicht klar komme oder ich nicht “aufgenommen”  werde.

Als ich meinen Ausbildungsvertrag unterschrieben habe, hatte ich nicht wirklich einen Überblick, was mich alles in der Ausbildung erwarten wird. Alles was ich wusste, war was für Themen mich grob erwarten und was mich als ausgelernter Consultant erwartet.

Haben sich meine Erwartungen erfüllt?

Ich kann nur sagen, dass sich alle Erwartungen die ich an die Ausbildung und Firma hatte, erfüllt haben. Und die Befürchtung dass ich nicht aufgenommen werde, war wenn ich jetzt darüber nachdenke, auch sinnlos. Ich fühle mich hier unter den Kollegen wie in einer großen Familie, in der sich jeder um jeden kümmert. Ein kleines Beispiel dazu wären die Freundschaften, die durch die Arbeit mit den Kollegen bei NETWAYS entstanden sind. Aber sowas kann man im Vorfeld natürlich nicht wissen…

Meine bisherigen Eindrücke von der Ausbildung

Fachinformatiker für Systemintegration ist genau das, was ich mir vorgestellt habe, später mal zu werden. Durch eine Vielzahl an Projekten und Schulungen lerne ich immer neue Dinge dazu, die mir bei den nächsten Aufgaben vielleicht weiterhelfen können. Eine Sache, die mir an diesem Beruf sehr gut gefällt, ist die Abwechslung. Von einem LAMP (Linux Apache MySQL PHP) Projekt bis hin zum Umzug ins neue NETWAYS Büro (was allerdings kein wirklicher Teil der Ausbildung zum Fachinformatiker ist), durfte ich überall mit anpacken und habe dadurch neue, wertvolle Erfahrungen gesammelt.

Wie geht es weiter?

Da ich nun im zweiten Lehrjahr bin, stehen neben Unmengen an Schulungen und Projekten auch der erste “Kontakt” mit dem Kunden vor Ort an. Zwar habe ich auch jetzt schon für NETWAYS-Kunden gearbeitet, aber noch nicht als angehender Consultant direkt vor Ort. Das bedeutet, dass ich mit einem der Consultants mit zu einem Kunden fahre und dort schon aktiv mitarbeite. Die Hauptgründe weshalb wir, Azubis ab dem zweitem Lehrjahr, aber mitfahren dürfen, ist dass wir erste Erfahrungen sammeln, sehen wie ein Consulting-Termin abläuft und daneben auch ein wenig Unterstützung leisten können.

Die Hauptsache für mich ist, dass die nächsten zwei Jahre in der Ausbildung genau so gut und voll mit Informationen und Erfahrungen werden wie das erste Jahr! Nach meinen Erfahrungen im ersten Lehrjahr glaube ich nicht, dass dem etwas im Wege steht.

Tobias Bauriedel
Tobias Bauriedel
Junior Consultant

Tobias ist ein offener und gelassener Mensch, dem vor allem der Spaß an der Arbeit wichtig ist. Bei uns macht er zurzeit seine Ausbildung zum Fachinformatiker. In seiner Freizeit ist er viel unterwegs und unternimmt gern etwas mit Freunden.

NETWAYS Running Squad beim B2Run

Seit Wochen wurden alte B2Run-Geschichten erzählt und Pläne für das Lauftraining geschmiedet. Und auch Bernd feuerte den Ehrgeiz zusätzlich an, indem er dem Gewinner ein paar neue Laufschuhe in Aussicht stellte. Am Dienstag, 23. Juli, war es dann endlich soweit: Nach dreijähriger Pause waren wir wieder am Start! Um 17 Uhr standen alle in ihren sportlichen Lauf-Outfits mit stylishen NETWAYS Running Squad-Shirts zur Abfahrt bereit am NETWAYS Counter. Ziel der Fahrt: Max-Morlock-Stadion, Treffpunkt NETWAYS Biertisch mitten im Stadion.

Nachdem sich jeder nochmal ordentlich gedehnt und mental vorbereitet hatte, ging es geschlossen als Team zur Startgasse an der Steintribüne, wo schon tausende Menschen darauf warteten starten zu können. Ein gut gelaunter Moderator und treibende Musik heizten die Stimmung ein. Dann endlich der Startschuss und die große Menge setzte sich in Bewegung, um möglichst schnell die 6,3 km zu bewältigen. Nach kurzer Zeit war dann auch schon die Anfangseuphorie verschwunden und es machte sich Anstrengung breit. Temperaturen über 30 Grad und die pralle Sonne machten es uns nicht gerade leicht.

Glücklich und erschöpft liefen wir schließlich im Stadion ein, um uns an unserem NETWAYS Biertisch zutreffen und uns über den Lauf auszutauschen.

Mit einer Zeit von 29,14 Minuten kam Thomas als Gewinner von NETWAYS freudig und erleichtert im Ziel an.

Das kühle Bier und die Brezen haben wir uns mehr als verdient!

Wir freuen uns aufs nächste Jahr, um wieder beim B2Run dabei zu sein, schon allein für Markus, unseren Sieger vom letzten B2Run, der sich seinen Wanderpokal zurückholen möchte.

Andreas Wienkop
Andreas Wienkop
Office Manager

Andreas ist seit 2015 bei NETWAYS. Im November 2018 hat er seine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann erfolgreich abgeschlossen und ist nun im Bereich Finance & Administration tätig. In seiner Freizeit widmet er sich dem Reisen und dem Boxen.