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NETWAYS Blog

Abteilungsdurchlauf im Support – Fluch oder Segen? 

Bevor ich damit beginne, über den Support zu philosophieren, sollte ich vielleicht erst einmal klären, welchen Support ich meine. Wir haben nämlich drei unterschiedliche Support-Abteilungen im Haus: zum einen den NWS Support, der sich um alle Bedürfnisse rund um Apps wie Jitsi, Nextcloud uvm. kümmert. Als nächstes hätten wir da noch unser geliebtes Monitoring-Programm Icinga und deren Support (ja, die sitzen in denselben Büros wie NETWAYS!und zu guter Letzt den NPS Support und genau um diesen soll es in meinem Blogartikel nun gehen. 

 

 

NETWAYS Professional Services 

Das Support-Team der Professional Services besteht im Normalfall aus 5 Personen +/- 1-2 Azubis. Dort kann man alle Themen antreffen von Icinga über Elastic Stack bis Grafana. Aber die Damen und Herren aus dem Support machen nicht nur Support, sondern auch Betriebsunterstützung – ein großes Thema! Neben diesen beiden Hauptaufgaben arbeiten sie daran, die Weltherrschaft zu übernehmen und all ihr Wissen über alles Mögliche zu verbreiten. 

 

 

Wie können wir behilflich sein?

Kundenanfragen kommen zu allen möglichen Themen rein und die Probleme entstehen oftmals aus sehr einfachen, kleinen Fehlern, sei es ein vergessenes Semikolon oder auch zu wenig Arbeitsspeicher für PHP. Wenn man ganz viel Glück hat, meldet sich der Kunde mit der Info, den Fehler selbst gefunden und somit das Problem gelöst zu haben, während man dem Kunden gerade antworten wollte. Das ist natürlich der beste und einfachste Fall! Aber im Support kommen nicht nur technische Anfragen rein, sondern auch Fragen zu Lizenz-Modellen. Manchmal verirren sich Kunden von NWS und Sales in den Bereich des NPS Supports. Wir leiten die Tickets dann an die entsprechende Abteilung zu den Kollegen und Kolleginnen weiter! 

Es kommt öfter vor, dass man mit Problemen konfrontiert ist, bei denen man auf den ersten Blick nicht weiterkommt, weil man mit der Thematik nicht ganz vertraut ist. Dann muss man sich das Problem mal näher anschauen und ggf. nachstellen. So findet man oftmals die Lösung, jedoch nicht immer. Ist letzteres der Fall, müssen die Tickets dann an die entsprechende Abteilung weitergereicht werden, zum Beispiel an Icinga. Das passiert immer dann, wenn es beispielsweise um einen Bug geht, welcher nur von Icinga gelöst werden kann. 

 

Last Man Standing

Viel wichtiger sind aber interne Fragen wie: “Wer macht heute die Schicht bis 17:30 Uhr?” Da schreien die meisten dann: “Ich nicht!” Der Hintergrund hierzu ist, dass wir sehr viele Frühaufsteher haben, die dementsprechend früh beginnen, zu arbeiten. Aber im Prinzip kommen alle einmal dran. Ich persönlich bevorzuge es, montags später zu beginnen und länger zu bleiben, da man es dann einfach schon hinter sich hat. Thomas (der Teamlead) “opfert” sich oft für das Team und übernimmt die Freitagsschicht. 

 

 

Zeit ist Geld

Da wir schon von zeitaufwändigen Dingen wie Arbeit sprechen, kommen wir doch direkt zu Meetings: Meetings haben in der Vergangenheit zu viel Zeit gefressen – daher wurde da jetzt umstrukturiert! Nun sind auch wirklich nur noch die Leute bei Meetings anwesend, welche für offene Fragen nötig sind oder an ungeklärten Themen beteiligt sind. Dazu wurde die Anzahl der Meetings verringert. 

Und trotz der aktuellen Situation, wegen welcher wir im Home Office sind, schaffen wir es, uns im Support sehr gut über Softwares wie Mumble zu vernetzen. Alle im Team sind für einen Spaß immer zu haben und das Arbeiten mit ihnen ist sehr angenehm! Wenn man mal etwas nicht weiß, ist es nicht schlimm – man bekommt immer Hilfe und wird nicht alleine gelassen!

 

 

Mein Fazit

Es ist dort echt cool und man lernt wirklich eine Menge Dingeeinfach, weil so viele unterschiedliche Anfragen reinkommen. Das Team ist extrem cool und es macht sehr viel Spaß, mit den Leuten zusammen zu arbeiten. Allerdings – und das muss ich offen gestehen – schlägt mein Herz eher für das Consulting, da ich mehr Wert auf den persönlichen Kontakt lege. 🙂 

Nathaniel Donahue
Nathaniel Donahue
Junior Consultant

Nathaniel hat 2019 die Wirtschaftsschule abgeschlossen. Wegen seinem Interesse am IT-Bereich entschied er sich dafür eine Ausbildung zum Fachinformatiker im Bereich Systemintegration zu machen und fing im September 2019 bei NETWAYS Professional Services an. Auch in seiner Freizeit sitzt er gerne am Computer, allerdings meistens zum Spielen, oder er unternimmt etwas mit seinen Freunden.

Natalie meets Bernd

This entry is part 3 of 7 in the series Natalie meets...

Endlich ist es soweit! Es ist Weihnachten. Das bedeutet gleichzeitig auch, dass sich das Jahr 2020 langsam dem Ende zuneigt. Unglaublich, wie schnell die letzten 12 Monate vergangen sind! Oder geht es da nur mir so?

Das heutige Interview wird ein besonderes, und zwar machen wir eine kleine Zeitreise. Da unsere diesjährige Weihnachtsfeier schweren Herzens abgesagt wurde, schwelgen wir dafür in Erinnerungen und blicken zurück auf die lustigsten, verrücktesten und schönsten Momente rund um NETWAYS. Wer könnte als Interviewpartner hierfür besser in Frage kommen als… unser Chef Bernd!

 

Hallo Bernd! Danke, dass Du dem Interview zugestimmt hast. Ich bin schon sehr gespannt auf Deine Antworten!

Legen wir mal feierlich los: Bist Du denn in Weihnachtsstimmung und was macht das Weihnachtsfest so besonders für Dich? Haben Du und Deine Familie bestimmte Traditionen?

Das Besondere an Weihnachten ist für mich die Zeit mit den Menschen um mich rum. Aus denen ziehe ich die meiste Energie und bei NETWAYS gibt es kaum etwas vergleichbares zur Weihnachtsfeier, denn da sind wirklich fast alle da. Das wird mir dieses Jahr wirklich sehr fehlen.

Privat gibt es nicht wirklich besondere Traditionen. Wir haben kein festes Essen oder Termine. Ich weigere mich beharrlich gegen den Besuch der Kirche. Nicht weil ich da nicht gerne hin gehe (mach ich ab und zu) aber es ist mir unangenehm, wie den Menschen, die immer hingehen an Weihnachten der Platz weggenommen wird. Zugegeben sind es wegen COVID-19 dieses Jahr sowieso anders aus.

 

Mit welchem Weihnachtssong könnte man Dich regelrecht durchs Office jagen? 😉

Positiv oder negativ? Auf der Positivliste ist Driving Home for Christmas. Zumindest wenn man wirklich gerade mit dem Auto zu seinen Eltern fährt, tritt der Song den Nagel auf den Kopf.

Auf der Negativliste wäre da Feliz Navidad – Das ist ja sowas von stumpfsinnig 😀

 

Kommen wir nun zu NETWAYS: Wie lange bist Du schon dabei und wie kam es dazu, dass Du bei NETWAYS angefangen hast?

Ich bin seit 2007 bei NETWAYS und habe über einen gemeinsamen Freund Julian, unseren Eigner kennengelernt. Anfänglich war ich erst für die Technik und den operativen Betrieb zuständig und habe dann ein paar Jahre später die Geschäftsführung übernommen.

 

In all den Jahren, die Du nun schon dabei bist, hast Du bestimmt einige Firmenevents miterlebt. Hast Du ein (alljährliches) Lieblingsevent, auf das Du Dich immer besonderes freust? Wenn ja, welches wäre das und wieso?

Wie oben erwähnt ist die Weihnachtsfeier mein absolutes Highlight. Das ist das Fest, wo nahezu alle anwesend sind und darauf freue ich mich jedes Jahr. Das wir es dieses Jahr so nicht machen können, ist für mich persönlich wirklich traurig. Aber auch das Sommerfest (BBQ) ist immer sehr schön. Wir hatten immer große Glück und im Gegensatz zur Weihnachtsfeier sind da die Familien dabei. Ach ja, Skifahrt ist auch sehr schön. Ich fahr zwar nicht, aber ich bin nach dem Wochenende trotzdem erledigt.

 

In der Erinnerungskiste kramen, bedeutet, alte Geschichten wieder aufleben zu lassen, aber auch, Bilder Geschichten erzählen zu lassen.

Erzähle uns daher bitte mit einem Bild, was ein für Dich lustiges Erlebnis bei NETWAYS war, welches Du so schnell nicht mehr vergessen wirst. 

Da gibt es so viele Bilder, von denen ich das ein oder andere hier auch nicht zeigen könnte, die mir da in den Kopf schießen. In Summe war unser Ausflug nach Mallorca 2017 schon ein absoluter Knaller. In dem Hotel haben sie am Abend sogar einen geschlossen Barbereich für uns aufgemacht – Hauptsache wir geben Ruhe.

 

Was hat es mit der Bezeichnung „In-N-Out Community Manager“ in Deinem Twitter Profil und dem dazugehörigen Canva in Deinem Office auf sich? 

Wie ich das erstmal mit Julian an der Westküste der USA war, sind wir da eingefallen und ich hatte zuvor schon mal von In-N-Out gehört. Es gibt vier Dinge, die ich an In-N-Out mag:

  • Die Sachen sind alle frisch, vieles wird in den Läden selbst zubereitet (was auch der Grund ist warum die so schnell nichts hier in Deutschland aufmachen, da sie auch ihrer Fleischbetriebe entsprechend zu den Filialen ausrichten).
  • Es ist kein Franchiseunternehmer und die Mitarbeiter werden gut bezahlt
  • Sie haben zwar ein „Secret-Menu“ aber der Stand ist simple. Keine zwanzig Fragen nach „welches Brot“, „welche Soße“ und „mit oder ohne X“
  • Der Burger schmeckt mir einfach sehr gut

 

Mir ist schon oft zu Ohren gekommen (und ich kann das auch nur bestätigen), dass Du Deinen Job als CEO echt ziemlich gut machst und dass NETWAYS ein toller Arbeitgeber ist!

Was sind, Deiner Meinung nach, die 3 wichtigsten Faktoren als CEO, damit ein Unternehmen gut läuft?

Das ist sehr nett, vielen Dank! Das ist eine sehr gute und schwierige Frage, aber ich werde mich mal daran versuchen.

Ich vermute es gibt nicht einen Muster-CEO für jede Firma, sondern es hängt enorm von dem Anspruch und den eigenen Plänen ab. Für ein Startup-Unternehmen mit dem Ziel es zu verkaufen, wäre ich nicht besonders gut geeignet. Ich hätte permanent das Gefühl, dass ich den leicht ersetzbaren Teil der Belegschaft im Stich lasse. Im realen Leben ist das leider oft so, dass die High-Flyer beim Verkauf einen ordentlichen Bonus und Anteile bekommen und die Teamassistenz bekommt einen Tritt und kann sich einen neuen Job suchen. Dafür bin ich nicht gemacht.

Ich denke das Wichtigste ist die Liebe zu den Menschen, denn das ist das, woraus ein CEO meiner Meinung nach, seine Energie ziehen sollte. Wenn der Chef den ganzen Tag programmieren will und keine Zeit für Gespräche hat, dann soll er CTO oder ähnliches werden und den Stuhl abgeben.

Und jeder Arbeitnehmer muss sich bedingungslos auf seinen CEO verlassen können. Das bedeutet nicht, das ein CEO keine Fehler machen darf, mach ich vermutlich andauernd. Es ist aber dann eben auch nicht schlimm sich den Fehler einzugestehen.

Transparenz fällt mir noch als wichtiges Kriterium ein, denn das hat mir oft bei meinen vorherigen Arbeitgebern gefehlt.

 

Was ist für Dich das Besondere an NETWAYS, das Dich jeden Tag gerne zur Arbeit kommen lässt?

Die Menschen in der Firma

 

Heute ist der erste Weihnachtsfeiertag. Neben lecker duftenden Weihnachtskeksen, himmlischen Klängen, die über Spotify ertönen, trägt auch ein Ugly Christmas Sweater ordentlich zur richtigen, besinnlichen Stimmung bei 🙂 Besitzt Du einen solchen? Falls ja, wollen wir ein Foto sehen!

Ja, ich habe so ein Star Wars-Sweater, aber ich finde leider weder den Sweater noch ein Bild. In den letzten Jahren hat sich aber auch meine Mütze etabliert, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. Nicht schön, aber fein.

Last but not least: Beschreib‘ doch mal die Firma in 3 Worten:

Menschlich, tolerant, liebenswert

 

Danke, Bernd, dass Du Dir die Zeit für das Interview genommen hast! In diesem Sinne: „Merry Christmas and a happy new year!“ 😊

 

Dir fehlt noch was auf Deiner Liste mit Vorsätzen für 2021? Wir wäre es damit, dieser coolen und sympathischen Firma anzugehören, die Du in unserer „Natalie meets“-Serie kennenlernst? Wenn auch Du Interesse an einer Stelle bei NETWAYS hast, dann schau Dir gerne unsere offenen Stellen an! Wir freuen uns auf Dich!

Natalie Regn
Natalie Regn
Junior Marketing Manager

Natalie macht seit September 2019 ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement hier bei NETWAYS. Vor ihrer Zeit bei NETWAYS war sie ein Jahr als Au-pair in Schottland unterwegs. Passend dazu widmet sie sich seit vielen Jahren dem Spielen der Great Highland Bagpipe. Natalie ist in ihrer Freizeit nicht nur musikalisch unterwegs, sondern auch sportlich. Sie trainiert im Fitnessstudio, geht gerne in den Kletterpark und in die Trampolinhalle.

Natalie meets Catharina – Weihnachtsspecial

This entry is part 4 of 7 in the series Natalie meets...

„Nun leuchten helle Weihnachtskerzen und zaubern Glück und Freud’ in alle Herzen.“

Da Weihnachten vor der Tür steht, möchten wir natürlich gerne wissen, wie unsere Kolleg*innen das Fest der Liebe verbringen. Bei NETWAYS gibt es Mitarbeitende aus verschiedensten Ländern wie z. B. Indien, England und auch Norwegen, wo Catharina aufgewachsen ist. Da habe ich es mir nicht nehmen lassen, ihr ein paar Fragen zu stellen, um herauszufinden, wie man in diesem Land die Weihnachtszeit verbringt.

 

Hallo Catharina! Momentan dreht sich ja alles um Weihnachten und daher auch gleich meine erste Frage: Bist Du denn schon in Weihnachtsstimmung?

Ja, selbstverständlich! Die Stimmung schleicht sich schon Ende Oktober heran, wenn es langsam dunkler wird und wir schon nachmittags Kerzen anzünden. Und ab dem ersten Advent verstärkt sich das Ganze, wenn wir Plätzchen backen und Geschenke einpacken.

 

Wie und wann feiert man in Norwegen Weihnachten? Kannst Du uns ein bisschen darüber erzählen, wie ein typisches, norwegisches Weihnachtsfest aussieht?

In Norwegen ist Weihnachten das Wichtigste Fest des Jahres, und Wochen vorher wird in jeder Ecke geputzt, geschmückt und natürlich viel gebacken. Es ist alles sehr feierlich, und die schönsten Anziehsachen werden herausgekramt. Da Bekleidung in Norwegen sonst eher leger ist, ist Weihnachten eine der wenigen Anlässe für die Männer, Krawatten anzuziehen, die sonst nur zu Hochzeiten und am Nationalfeiertag herausgeholt werden – und natürlich für Weihnachtsfeiern in der Adventszeit.

An sich wird Weihnachten ungefähr wie hier in Deutschland gefeiert. Traditionell wird am 23. Dezember abends der Baum geschmückt, und am 24. abends, nach einem leckeren Essen, werden die Geschenke ausgepackt. Zu vielen Haushalten kommt auch noch der Weihnachtsmann. Man sieht ihn nicht immer, aber wenn man ihm einen Teller Milchreis rausstellt kann man gut erkennen, dass er hungrig war nach der vielen Arbeit, und haufenweise Geschenke liegen unter dem Baum.  Die Bescherung dauert in der Regel viele Stunden, denn Verwandte aus dem ganzen Land schicken Geschenke mit der Post. Nicht umsonst ist das Fest für Kinder etwas ganz Besonderes. Aber Weihnachten ist dann noch nicht vorbei. Auch wenn am 27. eigentlich normaler Arbeitstag ist, haben dann viele Leute Urlaub und man hört oft den Spruch, man sei am 3. Weihnachtstag zur Tante eingeladen, oder am 5. Weihnachtstag zur Oma. Erst nach Silvester hört das tägliche Plätzchenessen auf, oder ebbt zumindest etwas ab!

 

Hand auf’s Herz: Vermisst Du den norwegischen Winter sehr? Wie kalt ist es durchschnittlich dort, wo du aufgewachsen bist?

Tatsächlich wird es bei mir auf den Inseln im Norden Norwegens nicht so kalt. Der Golfstrom sorgt für ein mildes Klima, und Temperaturen unter -5 Grad sind dort fast seltener als hier. Was ich nicht vermisse ist, dass der Winter dort sehr lang ist, aber ich vermisse den Schnee und am Wochenende spontan Ski fahren zu können – und natürlich das Nordlicht, welches nie an Magie verliert, egal wie oft man es sieht.

 

Gibt es ein traditionelles, norwegisches Gericht, was an Weihnachten nicht fehlen darf?

Ja, sogar mehrere! Es gibt je nach Region Traditionsgerichte, aber mittlerweile werden diese im ganzen Land gekocht, und jede Familie hat seine eigene Tradition, welches der Gerichte an Heiligabend gekocht wird. Die anderen Gerichte werden dann auf die anderen Tage „verteilt“. Manche essen Schweinerippe mit Kruste, manche finden, getrocknete Lammrippen sind ein Muss an Weihnachten, und manche ziehen eine Pute vor, während andere finden, die Pute gehört zu Silvester dazu.

Es gibt aber auch traditionelle Fischgerichte, die Weihnachten nicht fehlen dürfen. Auch der Frühstückstisch ist traditionsgebunden in Norwegen: Die ältere Generation zum Beispiel, legt extra für das Weihnachtsfrühstück gerne viele Heringe ein, getreu einem traditionellen Rezept. Die „Kjøttrull“ hingegen, gerolltes gewürztes Lammfleisch, wird auch von jüngeren Familien selbst gerollt und gekocht, in den Wochen vor dem Fest. Aber auch klassischer Räucherlachs gehört dazu.

Norwegischer Pfefferkuchen

Norwegischer Schokoreis

 

 

 

 

 

 

 

Hmmm, lecker! Da bekommt man ja gleich Lust, etwas davon zu essen. Feiert ihr Weihnachten hier noch genauso wie in Norwegen oder haben Du und Deine Familie andere Traditionen?

Eigentlich ja, aber mein Mann ist in Deutschland aufgewachsen, wie auch meine Kinder, und wir sind etwas flexibler, was die Menüauswahl betrifft, je nachdem mit wem wir Weihnachten feiern.

 

Gibt es etwas, was Du an der Adventszeit in Deutschland vermisst?

Eigentlich nur die Menschen in Norwegen, denn alles andere kann man ja selbst organisieren. In der Adventszeit wird bei uns in der Familie viel gebacken und gebastelt, und es ist auf jeden Fall sehr gemütlich. Ein bisschen Schnee kurz vor Weihnachten wäre natürlich toll. 😊

 

Danke für Deine festlichen Antworten! Kommen wir doch mal zum Unternehmen: Wie lange bist Du denn schon bei NETWAYS?

Ich habe 2016 bei NETWAYS angefangen.

 

In welcher Abteilung bist Du tätig und was sind Deine Aufgaben?

Ich arbeite in der Abteilung Finance and Administrations, und kümmere mich um Administratives wie zum Beispiel die Firmenwägen und die Büroausstattung, aber auch ein paar kleinere Aufgaben aus der Buchhaltung.

 

Beschreib‘ doch mal die Firma in 3 Worten:

Menschlich, offen und empfehlenswert!

 

Last but not least: Würdest Du die Firma für andere mögliche Bewerber*innen weiterempfehlen? Wenn ja, warum?

Ja, auf jeden Fall! Bei NETWAYS hat man die richtige Mischung aus professionellem Arbeiten auf hohem Niveau mit einer großen Prise Menschlichkeit. Der Spaß darf auch nicht zu kurz kommen, und wir haben ein sehr gutes Arbeitsklima.

 

Danke, dass Du dir die Zeit für das Interview genommen hast! Und vorab schon mal: Frohe Weihnachten!

Gerne doch, und auch dir ein schönes Fest!

 

Wenn Du vor dem Blogpost noch nicht in Weihnachtsstimmung warst, dann hoffentlich jetzt! 😉

Wenn auch Du Interesse an einer Stelle bei NETWAYS hast, dann schau‘ Dir gerne unsere offenen Stellen an! Wir freuen uns auf Dich!

Natalie Regn
Natalie Regn
Junior Marketing Manager

Natalie macht seit September 2019 ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement hier bei NETWAYS. Vor ihrer Zeit bei NETWAYS war sie ein Jahr als Au-pair in Schottland unterwegs. Passend dazu widmet sie sich seit vielen Jahren dem Spielen der Great Highland Bagpipe. Natalie ist in ihrer Freizeit nicht nur musikalisch unterwegs, sondern auch sportlich. Sie trainiert im Fitnessstudio, geht gerne in den Kletterpark und in die Trampolinhalle.

Bernd hilft – Warum Krisen selten Chancen sind!

This entry is part 4 of 4 in the series Bernd hilft!

Das die aktuelle Stimmungslage aufgrund von COVID-19 (nachfolgende Generationen können sich vielleicht nicht mehr daran erinnern) nicht die Beste ist, ist wohl kein Geheimnis. Gerade Selbständige, Künstler und Kleinunternehmer außerhalb unserer IT-Blase leiden enorm unter den vorhandenen Einschränkungen und die Prognose für die kommenden Wochen ist nicht berauschend. Dem ein oder anderen, der es durch den ersten Lockdown geschafft, wird vermutlich bald die Luft ausgehen.

Mit dem Ausfall sämtlicher Events in diesem Jahr leiden wir mit unsere Event-Tochter enorm und es gibt keinen Tag, an dem ich mir keine Gedanken über die Firma, Mitarbeiter und die nähere Zukunft mache. Dabei haben wir noch das “Glück”, dass nur ein Teil unserer Unternehmensgruppe betroffen ist und wir dank unserer Kunden in den Bereichen Consulting, Shop und Web Services gut unterwegs sind.

Was man dieser Tage ständig hört sind Sätze wie “Wir kommen gestärkt aus der Krise” oder “Die Krise ist für uns alle eine Chance”. Dabei muss ich immer an das Buch “Die Kunst des klaren Denkens” von Rolf Dobelli denken. Darin erklärt er relativ einfach, warum dies meistens ein Trugschluss ist und für die meisten ein unerfüllter Wunschtraum bleibt. Ich versuche mich, zugegeben etwas weniger wissenschaftlich, auch mal an dem Thema abzuarbeiten und aus meiner Sicht darzustellen, warum solche Aussagen meist nicht richtig sind. Hinzu ist die Betrachtung meist auch zu kurz gedacht und das stört mich eigentlich am meisten. Was stimmt also nicht mit solchen Aussagen?

Sie sind oft egoistisch

Warum? Erklär mal dem Besitzer einer kleinen italienischen Pizzeria, der gerade einen Teil seiner Belegschaft gekündigt hat, dass er gestärkt aus der Krise kommen wird. Vermutlich wird er dich direkt in den Pizzaofen schieben, da er vor Corona gut davon leben konnte, aber seine Ersparnisse schwer mehrere Monate Verdienstausfall überbrücken können. Vorausgesetzt er ist nicht der einzig überlebende Pizzahersteller im Ort, wird er danach nämlich auch nicht viel mehr verkaufen. Den Verlust der vergangenen Monate mit dem gesteigerten Absatz wieder reinzuholen ist hinzu besonders unwahrscheinlich.

Unabhängig von Pandemien geht das auch jedem Arbeitnehmer so, der seinen Job aufgrund Missmanagements oder schlechter Auftragslage verliert. Möglicherweise geht es dem Unternehmen danach wieder besser, aber er hat eben trotzdem keinen Job mehr.

Sie sind kurzsichtig

Selbstverständlich zwingen äußere Umstände oft in neue Lebens- und Arbeitssituationen, welche zuvor undenkbar gewesen wären. Vermutlich hat nichts in den letzten 10 Jahren die digitale Transformation so angeschoben, wie der letzte und kommende Lockdown. Haben viele bisher ihre Woche damit verbracht zwischen Deutschen Flughäfen ihr Unwesen zu treiben, hat man gelernt das es mit Jitsi, Zoom oder Telefon auch funktioniert. Das Unmögliche ist plötzlich möglich, weil es möglich sein muss.

Wer die richtige Umgebung zur Verfügung hat und sich kurzfristig auf Remotearbeit einstellen kann, dem bringt diese bspw. den Vorteil nicht jeden Tag in die Arbeit zu fahren. Gerade in der jetzigen Situation für viele ein Segen. Gleichzeitig haben diese Veränderungen aber auch negative Effekte, in die sich ein Großteil der Menschen nicht hineindenken möchte oder kann. Zunahme von häuslicher Gewalt und Depression wären kurzfristige Faktoren, ein sozialer Bruch in der Gesellschaft eben ein längerfristiger.

Ein Beispiel: Etwas das man einfach erkennen kann ist die Tatsache, dass der RandoLiefer-Bote (Name wurde von der Redaktion geändert) vermutlich nicht überbezahlt wird und zu der Gruppe von Menschen gehört, die sich nicht in den Status Remote begeben können.

Etwas schwieriger ist dabei jedoch zu erkennen, das ganze Märkte dabei zerstört werden. Letztendlich kann es sich nämlich bald keine Pizza-, Sushi- oder Burgerbude mehr leisten, dort nicht gelistet zu sein, da sie am Markt sonst unsichtbar sind. RandoLiefer wird wie Amazon beim Warenkauf zur Standardanlaufstelle für Essen zu Hause oder im Büro. In der Kette führt das dazu, das die Läden weniger Geld verdienen und in einer Spirale festsitzen. Sie müssen die kleinerer Marge hinnehmen, da sie nicht gut MIT aber auch nicht OHNE den Kunden der genannten Plattform leben können. Durch Preiserhöhung die Abgabe an den Markplatzbetreiber zu kompensieren geht leider nur in spezielle Bereichen, da der Mitbewerber enorm ist.

Immer dann, wenn Unternehmen zum Marktplatz werden und dann den Kundenstrom steuern bleiben viele auf der Strecke. Der Marketplace Anbieter bei Amazon schaut dann genau so in die Röhre, wie die kleine Pizzabude am Eck. So werden viele keine Gewinner nach der Krise sein, auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht.

Sie sind meistens falsch

Zugegeben sind Punkt 1 und 2 eher von meiner Sozi-Einstellung geprägt, wenngleich ich der festen Meinung bin das es genauso ist. Ein Fakt und wissenschaftlich belegt ist jedoch, dass die getroffene Aussage “Wir kommen gestärkt aus der Krise” tatsächlich meistens falsch ist. Die wissenschaftliche Untermauerung ist unter dem Begriff Survivorship Bias ausführlich dokumentiert. Nahezu auf jedem DevOps-Event werdet ihr vermutlich mal auf folgendes Bild gestoßen sein:

Im zweiten Weltkrieg hat man sich bei den vom Kampf zurückgekehrten Bombern mit den Einschusslöchern beschäftigt, um die Stellen für zukünftige Auseinandersetzungen besser zu panzern. Abraham Wald ist es zuzuschreiben, diesem Irrtum ein Ende gesetzt zu haben. Er kam nämlich auf die Idee, dass die kritischen Stellen auf den zurückgekehrten Bombern kaum zu finden sein, denn die Bomber mit Schwachstellen sind abgestürzt und nicht zurückgekehrt. Er behielt recht und es wurden die Stellen der Bomber besser gepanzert, die keine größere Zahl Einschusslöcher aufwiesen, jedoch in Wirklichkeit zum Absturz führten.

Das gleiche Prinzip oder sagen wir besser der gleiche Irrtum liegt der Aussage “Wir kommen gestärkt aus der Krise” zu Grunde. Letztendlich redet einfach niemand über die “abgestürzten”. Wenn eine Branche in freiem Fall ist, wird niemand von all denen sprechen, die es nicht überlebt haben. Letztendlich wird der Branchenprimus womöglich überleben, aber die anderen schaffen es oft nicht. Das Gleiche gilt für Success-Stories von Unternehmen. Natürlich vermitteln diese einen guten Eindruck und hinterlassen den Gedanken das der Erfolg garantiert ist. Klar, macht schließlich auch niemand eine Success-Story über gescheiterte Projekte, auch wenn es die überall gibt. Auch Kundenumfragen schlagen in die gleiche Kerbe. Sie werden in der Regel immer eine positive Tendenz haben. Dem Kunden, dem du beruhigt den Rücken herunterrutschen kannst, wird sich kaum bemühen lassen, deine Umfrage auszufüllen.

Und jetzt?

Mit Sicherheit kann der ein oder andere Vorteile aus Krisen ziehen und geht gestärkt aus ihnen heraus. Verkäufer von Hygieneprodukten, Masken und Desinfektionslösungen würde ich da aktuelle eine hohe Chance zugestehen. Auch hat der ein oder andere mit Sicherheit schon davon profitiert, dass ein Marktbegleiter vor die Hunde ging und konnte so deutlich seinen Absatz steigern. Klar ist auch, dass man in Krisen nicht den Kopf in den Sand stecken darf. Gerade dann ist der “erfolgreicher”, der mit der Situation umzugehen gelernt hat, neue Produkte entwickelt und nicht dem womöglich toten Geschäftsmodell hinterhertrauert. Wer kann muss jetzt in die eigene Zukunft investieren, um dann sozusagen in der Pole-Position zu stehen. Survival of the Fittest ist natürlich auch ein marktwirtschaftlicher Bereinigungsprozess oder wie heißt es so schön: “Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit”.

In den meisten Fällen jedoch führt es dazu, dass die Großen und Reichen noch größer und noch reicher werden. Für sie ist die Krise eine Chance die entsprechende Marktmacht auszubauen und auf dem Rücken von schwächeren noch mehr Geld zu verdienen. Letztendlich liegt es am Konsumenten, sein Essen selbst zu holen, beim Laden um die Ecke zu kaufen oder zu bestellen oder eben auch in Deutschland sein Kubernetes-Cluster zu starten – ZwinkerSmiley.

Ich befürchte zwar, dass uns Krisen (auch diese) meist nicht zu besseren Menschen machen, aber die Hoffnung stirbt niemals. Bleibt gesund!

Bernd Erk
Bernd Erk
CEO

Bernd ist Geschäftsführer der NETWAYS Gruppe und verantwortet die Strategie und das Tagesgeschäft. Bei NETWAYS kümmert er sich eigentlich um alles, was andere nicht machen wollen oder können (meistens eher wollen). Darüber hinaus startete er früher das wöchentliche Lexware-Backup, welches er nun endlich automatisiert hat. So investiert er seine ganze Energie in den Rest der Truppe und versucht für kollektives Glück zu sorgen. In seiner Freizeit macht er mit sinnlosen Ideen seine Frau verrückt und...

Von Problemen, Arschengeln und Lösungen

In den letzten Wochen und Monaten sind viele Veränderungen eingetreten. Die Welt hat sich gefühlt entschleunigt. Freunde und Bekannte haben mir berichtet, ihnen ginge es schon seit Langem nicht mehr so gut, wären so entspannt wie lange nicht mehr. Man hätte Zeit, Angefangenes fertigzustellen, Neues auszuprobieren, einfach mal nichts zu tun oder in sich zu gehen und nachzudenken. Ein paar Freunde haben erzählt, dass sie in der Homeoffice-Zeit während Corona erkannt haben, dass sie in ihrem Job nicht glücklich sind. Die Aufgaben seien nicht interessant, die Vorgesetzten reiben sie auf, unter den Kollegen gibt es mehr Streit und Neid statt Harmonie… Die Gründe sind vielfältig. Im Folgenden erzähle ich euch, was ich aus diesen Gesprächen für mich mitgenommen habe.

Wir arbeiten durchschnittlich 40 Jahre unseres Lebens – die einen etwas mehr, die anderen etwas weniger – und verdienen dabei laut Statistik etwa 2,5 Mio. Euro. Wir scheinen irgendwann nicht mehr zu hinterfragen, warum wir tun, was wir tun, und einigen kommt es so vor, als bekämen sie in monatlichen Raten Schmerzensgeld ausbezahlt. Denkt man mal darüber nach, würde bestimmt niemand einwilligen, sich ein (Arbeits-)Leben lang dafür bezahlen zu lassen, Dinge zu tun, die er eigentlich gar nicht will.

Seit Corona sollte uns klar geworden sein, was die zwei wichtigsten Dinge im Leben sind. An erster Stelle: unsere Gesundheit. Ein indisches Sprichwort besagt „Der Gesunde hat viele Wünsche, der Kranke nur einen“. Das zweitwichtigste ist unsere Zeit. In Deutschland, Österreich und der Schweiz liegt die Lebenserwartung ca. bei 83,9 Jahren, wobei Frauen ca. 4,7 Jahre länger leben als Männer. Die Frage ist doch: Was fangen wir mit unserer zur Verfügung stehenden Zeit an?

 

“Um wirklich erfolgreich zu sein, muss man nicht gegen die anderen, sondern gegen sich selbst antreten.” – Carl Lewis

Im Prinzip sind es drei Fragen, die man sich mindestens einmal gestellt haben sollte:

Erste Frage: Was mache ich gerne?
Das haben wir früher, als wir klein waren, alle intuitiv gewusst. Je älter wir werden, desto mehr tendieren wir dazu, diese Dinge zu “vergessen”. Wir haben gelernt, uns anzupassen, nicht aufzufallen, einer gesellschaftlichen Norm zu entsprechen. Leider können dabei auch Talente und Fähigkeiten unentdeckt versiegen, die einen Menschen einzigartig und besonders machen. Das kann zum Beispiel sein kreativ zu sein, Dinge verschönern, mit Menschen kommunizieren, Menschen helfen, etwas organisieren. Was in Deinem Beruf tust Du wirklich gerne? Natürlich macht in einem Beruf nie immer alles Spaß, aber wieviel Prozent von dem, was Du tust, tust Du auch wirklich gerne?

Zweite Frage: Was kann ich gut?
Bitte nicht verwechseln mit Frage eins. Viele meinen, dass das, was sie gerne machen, sie auch gut können. Das ist oft der Fall, muss aber nicht sein. Ich zum Beispiel singe gerne, aber nicht gut… Andersherum geht das natürlich auch: Man kann gut in etwas sein, es aber nicht gerne machen. Vielleicht hilft es, an dieser Stelle Eltern, Geschwister oder auch gute Freunde zu fragen, wenn man selbst nicht weiterkommt.

Dritte und wahrscheinlich die wichtigste Frage: Was will ich?
Wenn man Leute fragt, was sie privat oder beruflich vom Leben wollen, können nur wenige diese Frage beantworten. Dagegen können sie Tausende Dinge aufzählen, die sie nicht wollen. Was willst Du wirklich? Dabei können die Antworten ganz unterschiedlich ausfallen. Für den einen bedeutet Erfolg, eine teure Uhr zu tragen oder ein luxuriöses Auto zu fahren, der andere möchte mittags nach Hause gehen und mit der Familie Mittagessen oder im Büro duschen können.

 

Wenn man sich diese drei Fragen als drei sich überschneidende Kreise vorstellt, dann ergibt sich daraus eine Schnittmenge. Den Inhalt dieser Schnittmenge gilt es herauszufinden. Über dieses Thema haben sich schon viele Leute Gedanken gemacht, deswegen gibt es dafür auch viele unterschiedliche Bezeichnungen: innere Ausrichtung, personal value proposition, core value, Wertezentrale, the overarching purpose… Wenn jemand herausfindet, dass er gerne Menschen hilft, dann wäre zum Beispiel Nachhilfelehrer oder auch der Arztberuf naheliegend.

Wenn wir das einmal herausgefunden haben, dann geht es los – meist mit Problemen. Dann kommen ganz viele „Gründe“ oder auch Glaubenssätze, die man uns früher eingeredet hat, warum wir etwas doch nicht können. Bei Problemen ist es oft der erste Schritt zu reflektieren, was das Problem mit uns selbst zu tun hat. Wichtig ist zu erkennen, dass wir nicht auf Dinge oder Situationen an sich reagieren. Wir reagieren auf die Bedeutung, die wir einer Sache zusprechen. Haben wir ein Problem mit jemandem, so spiegelt das vielmehr unser eigenes Problem wider als das der anderen Person. Ein liebevoll gemeinter Ausdruck dafür ist zum Beispiel „Arschengel“. Jeder von uns hat ganz sicher seinen ein oder anderen ganz persönlichen Arschengel. Personen, von denen wir meinen, dass diese gemein, ungerecht, einfach arschig zu uns sind, uns aber durch unsere eigene Reaktion lediglich den Spiegel vorhalten, weil uns an uns selber etwas stört. Wir mögen diese Leute nicht, aber sie helfen uns, unsere eigenen Schwachpunkte aufzudecken.

 

Wie lösen wir das Problem? Im Prinzip gibt es vier Möglichkeiten, damit umzugehen:

Variante 1) Wir akzeptieren es!
Wir sagen „ja!“ zur Situation, wir nehmen sie an und haben dadurch kein Problem mehr. Problem gelöst. So einfach ist es leider nicht immer.

Variante 2) Wir akzeptieren es nicht, leben aber damit.
Diese Variante ist nicht unbedingt zu empfehlen, da sehr viel Energie aufgewendet werden muss, sich tagtäglich mit etwas zu beschäftigen, mit dem man nicht einverstanden ist. Das kann nur eine kurzfristige Lösung sein, ohne selber dabei Schaden zu nehmen, krank zu werden oder in Richtung Burnout abzurutschen.

Variante 3) Wir müssen eine Lösung finden.
Das klappt nicht immer auf das erste Mal und manchmal ist es ein langwieriger Prozess, damit alle beteiligten Parteien die Lösung akzeptieren können. Wenn das auch nicht funktioniert, wenn wir bereits des Öfteren versucht haben, eine Lösung zu finden, gibt es immer noch…

Variante 4) „Adios Amigos!“
Das sollte allerdings die letzte wahrzunehmende Variante sein, wenn alle anderen Versuche gescheitert sind. Eine Kündigung/Trennung ist eine finale Angelegenheit und kann wohl nur in den seltensten Fällen rückabgewickelt werden.

 

Ein paar Beispiele:

  • Dich stört im Unternehmen, dass keine Pausenräume vorhanden sind? – Dann hast Du vier Möglichkeiten, um darauf zu reagieren.
  • Dich stört, dass der Chef keine gute Führungskraft ist? – Dann hast Du vier Möglichkeiten.
  • Dich stört, dass Dein Partner nachts schnarcht? – Vier Möglichkeiten…

 

Das Prinzip kann man auf die meisten Probleme anwenden, beruflich wie auch privat. Entscheidend ist dabei das eigene Mindset, die innere Einstellung zum Problem. Wenn man ein Problem überhaupt nicht lösen möchte, sondern lieber seine Energie investieren (oder verschwenden) möchte, zu schimpfen, sich aufzuregen, zu prokrastinieren, um dem eigentlichen Problem aus dem Weg zu gehen, helfen die vier aufgezeigten Varianten natürlich nicht weiter.

Meine Freunde haben ihre Probleme inzwischen alle erfolgreich gelöst – zum einen akzeptiert, dass man nun einen längeren Arbeitsweg hat, zum anderen mittels Kommunikation eine Lösung mit den Kollegen gefunden und als drittes sich entschlossen, die Situation nicht zu akzeptieren und nach gescheiterten Lösungsversuchen die Kündigung einzureichen.

Tut, was ihr wollt, aber seid glücklich dabei! Das Leben ist zu kurz, um es nicht zu genießen!

Veranstaltungen

Mrz 02

Icinga 2 Fundamentals Training | Online

März 2 @ 09:00 - März 5 @ 17:00
Mrz 09

Ansible Fundamentals Training | Online

März 9 @ 09:00 - März 11 @ 17:00
Mrz 12

Ansible AWX (Tower) Training | Online

März 12 @ 09:00 - 17:00
Mrz 23

GitLab Advanced Training | Online

März 23 @ 08:00 - März 25 @ 17:00
Mrz 23

Ansible Advanced Training | Online

März 23 @ 09:00 - März 24 @ 17:00