OSMC 2015: Der Countdown läuft – nur noch 133 Tage

Werner Fischer mit seinem Vortrag “Server Hardware Monitoring done right”

OSMC? Was soll das denn sein und wer sind die netten Menschen in diesen Videos? Die Open Source Monitoring Conference (kurz: OSMC) ist die internationale Plattform für alle an Open Source Monitoring Lösungen Interessierten, speziell Nagios und Icinga. Jedes Jahr gibt es hier die Möglichkeit sein Wissen über freie Monitoringsysteme zu erweitern und sich mit anderen Anwendern auszutauschen. Die Konferenz richtet sich besonders an IT-Verantwortliche aus den Bereichen System- und Netzwerkadministration, Entwicklung und IT-Management. Und die netten Menschen, die Ihr in unseren Videos zur OSMC seht, gehören dazu. 2015 wird die OSMC zum 10. Mal in Nürnberg stattfinden.

Ansible Host-Gruppen: Wer gehört zu wem?

Immer wieder kommt es vor, dass ich in größeren Ansible-Umgebungen arbeite. Diese enthalten eine Vielzahl von verschiedenen Gruppen im Inventory, die sich auch mal aus anderen Host-Gruppen zusammen setzen. Da ist es nicht immer leicht den Überblick zu behalten.
Da kommt es schon mal vor, prüfen zu wollen oder zu müssen ob alle Gruppen richtig aufgebaut sind oder korrekt interpretiert werden.
Nach ein wenig Recherche war auch schnell mit einem einfachen Ein-Zeiler eine Lösung gefunden, um sich anzeigen zu lassen in welcher Gruppe die einzelnen Server einsortiert sind oder wie sich die Gruppe im Ansible-Inventory zusammen setzt

ansible -i <inventory> localhost -m debug -a 'var=groups'

Dabei lässt sich entweder das Inventory-Verzeichnis oder eine konkrete Inventory-Hostdatei angeben.
Und weil es mit einem Beispiel immer besser ist:

ansible -i hosts localhost -m debug -a 'var=groups'
localhost | SUCCESS => {
    "groups": {
        "all": [
            "maja42310",
            "maja42444",
            "willy1334",
            "willy24242",
            "koenigin_blau"
        ],
        "drohnen": [
            "willy1334",
            "willy24242"
        ],
        "honigbienen": [
            "maja42310",
            "maja42444"
        ],
        "honigbienenvolk": [
            "maja42310",
            "maja42444",           
            "willy1334",
            "willy24242",
            "koenigin_blau"
        ],
        "koenigin": [
            "koenigin_blau"
        ],
        "ungrouped": []
    }
}

Da ich mir das nun mehr als ein mal nicht merken konnte, dachte ich mir ich schreib das mal hier auf. Vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen und ich kann es mir jetzt besser merken:)

Wenn Ihr noch mehr über Ansible erfahren wollt, dann besucht doch einfach eines unserer Trainings bei Netways Events. Sollte es schon etwas konkreter sein und Ihr benötigt gezielt Hilfe, fragt doch gerne unsere Kollegen vom Sales Team ob Ihr nicht Unterstützung von Netways Professional Service bekommt.

Daniel Neuberger
Daniel Neuberger
Senior Consultant

Nach seiner Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration und Tätigkeit als Systemadministrator kam er 2012 zum Consulting. Nach nun mehr als 4 Jahren Linux und Open Source Backup Consulting zieht es ihn in die Welt des Monitorings und System Management. Seit April 2017 verstärkt er das NETWAYS Professional Services Team im Consulting rund um die Themen Elastic, Icinga und Bareos. Wenn er gerade mal nicht um anderen zu Helfen durch die Welt tingelt geht er seiner...

Graylog 3.2 – Jetzt verfügbar

Mit Graylog 3.2 haben die Kollegen von Graylog einen neuen Release bereitgestellt. Die größte Neuheit ist hierbei die Erweiterte Suche, die es erlaubt, bereits durchgeführte Suchen leichter zu wiederholen und Such-Worflows zu definieren. Sowohl für Nutzer der OpenSource als auch der Enterprise Variante gibt es einige Neuheiten. In unseren vergangenen Graylog Webinaren auf unserem YouTube Kanal sind wir bereits grob auf einige Neuerungen eingegangen. Der Downlod erfolgt entweder direkt über die Graylog-Webseite oder die bereitgestellten Pakete. Eine Migrationsanleitung von 3.1 auf 3.2 ist selbstverständlich verfügbar, als Graylog Partner unterstützen wir aber natürlich gerne bei einem Update.

Optimierte Suche

Mit der neuen Such-Funktion von Graylog können mehrere Suchen sehr einfach in eine einzelne Aktion kombiniert werden und liefern das Ergebnis in einer Ansicht aus. Ab hier können diese gelisteten Informationen nun genauer analysiert und gefiltert werden, um potentielle Angriffe, Fehler, Report-Informationen oder andere Daten zu erhalten. Darüber hinaus können Suchabfragen direkt innerhalb der Widgets von Dashboards angepasst und geändert werden, um schnell ein Feintuning vorzunehmen oder gänzlich neue Widgets mit erweiterten Suchkriteieren für eine noch bessere Übersicht anzulegen .

Widget-Daten bearbeiten

Optimierte Such-Konfiguration (ENTERPRISE)

Neben den bereits erwähnten Änderungen wurden auch Kontext-Menüeinträge, Ansichten und Menüpunkte optimiert, erweitert oder gänzlich neu implementiert. Hierdurch gibt es nun die Möglichkeit, schnell einzelne Einträge auszublenden, zur Ansicht hinzuzufügen oder in die Anfrage zu integrieren.

Dadurch können gesammelte Daten noch einfacher und schneller zielgerichtet aufbereitet und dargestellt werden. Ein kompliziertes Arbeiten über mehrere Browser-Tabs gehören somit der Vergangenheit an. Mit den neuen Views ist ebenfalls eine leichtere Bedienung möglich.

Such-Views

Mit den neuen Views können Suchkritieren nun einfach in einen View hinzugefügt und für eine spätere, weitere Verwendung gespeichert werden. Das Speichern der Suchen ist jedoch nur mit Graylog ENTERPRISE möglich. Mit diesem neuen Feature werden Such-Dashboards überflüssig, da die Darstellung der Inhalte direkt in der Suchmaske erfolgt. Neben klassischen Countern sind hier alle Ansichten wie Diagramme, Averages und Daten Tabellen vorhanden. Wird die Such-Query geändert, aktualisieren sich automatisch alle hinterlegten View-Widgets und liefern exakte Informationen basierend auf der Widget-Konfiguration zurück. Gerade für Fehleranalysen oder bei potentiellen Angriffen sind hier schnelle Auswertungen möglich, um potenzielle Ursachen herauszufinden und den Impact so gering wie möglich zu halten.

Neue Alerts (ENTERPRISE)

Mit den neuen Alerts können nun endlich dynamische Inhaltslisten genutzt und gegen mehrere Konditionen auf einmal geprüft werden. Die dynamischen Listen sind dabei eine Kombination aus Alarmierungs-Parametern und Datentabellen. Dies erlaubt es beispielsweise, Alarmierungskriterieren dynamisch anzupassen, je nachdem welche Informationen innerhalb einer Datentabelle vorhanden sind. Hierdurch steigt nicht nur die Flexibilität für die Alarmierung, sondern vereinfacht in vielen Fällen auch die Konfiguration.

Ein Beispiel ist die Alarmierung an Personen innerhalb einer AD-Gruppe. Wird die Liste der Benutzer im AD direkt geändert, werden diese umgehend berücksichtigt. Wenn neue Kollegen in das Team aufgenommen werden, wird dadurch eine Anpassung der Nachrichtenempfänger in Graylog überflüssig . Sobald der Benutzer im AD hinzugefügt wird, wird dieser automatisch bei künftigen Alarmen berücksichtigt.

Um Alarmierungen noch gezielter gestalten zu können, bietet Graylog 3.2 nun die Möglichkeiten mehrere Konditionen für einen Alarm zu definieren. Ein Beispiel wären hierfür fehlerhafte Logins innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Möchte man prüfen, ob sich ein Benutzer 20 mal innerhalb eines Zeitraums von beispielsweise 5 Minuten falsch anmeldet, erfolgt dies über zwei Konditionen. Die erste würde prüfen, wie viele fehlerhafte Logins insgesamt stattfinden. Die zweite Konditionen würde dies auf den Zeitraum von 5 Minuten einschränken. Sobald beide Konditionen eintreffen, also 20 fehlerhafte Loginversuche in einem Zeitraum von 5 Minuten erfolgen, wird alarmiert.

Vollbild Dashboards

Mit Graylog 3.2 ist ein lang erwartetes Feature endlich verfügbar. Ein Vollbild Dashboard.

Nutzt man Graylog auf einem Dashboard Fernseher ist dies nun nativ in einem Vollbild-Modus möglich, ohne hierfür spezielle Browser-Funktionen oder Erweiterungen installieren zu müssen.

 

Neugierig auf die neue Graylog Version geworden? Dann am besten gleich direkt ausprobieren! Alternativ stellen wir die neuen Features bei Interesse gerne vor oder unterstützen bei der Installation, Konfiguration oder grundlegenden Einrichtung. Wir freuen uns über eine Kontaktaufnahme!

 

 

Christian Stein
Christian Stein
Lead Senior Account Manager

Christian kommt ursprünglich aus der Personalberatungsbranche, wo er aber schon immer auf den IT Bereich spezialisiert war. Bei NETWAYS arbeitet er als Senior Sales Engineer und berät unsere Kunden in der vertrieblichen Phase rund um das Thema Monitoring. Gemeinsam mit Georg hat er sich Mitte 2012 auch an unserem Hardware-Shop "vergangen".

E-Mails und Bereitschaft nach der Arbeitszeit – “Just fit – Just awesome”

This entry is part 10 of 10 in the series Just fit – Just awesome

Heute möchte ich unsere Blogserie “Just fit – Just awesome” fortführen und mich dem Thema “E-Mails und Bereitschaft nach der Arbeitszeit” widmen.

E-Mails sind heutzutage ein “notwendiges Übel” und stellen bei durchschnittlichen Büroarbeitern den häufigsten Grund für Unterbrechungen dar. Im Schnitt werden wir während der Arbeitszeit alle 11 Minuten unterbrochen. Eine 2005 vom King’s College in London dazu durchgeführte Studie bestand aus 3 Gruppen:

  • Gruppe A: Probanden, die nicht unterbrochen wurden
  • Gruppe B: Probanden, die unterbrochen wurden
  • Gruppe C: Probanden, die Marihuana geraucht hatten

Das Ergebnis der Studie macht es relativ deutlich: Die Personen der Gruppe B, die während der Tätigkeiten unterbrochen wurden, benötigten ca. 50 % länger für ihre Aufgaben als die Personen der Gruppe A. Das ließe sich vielleicht noch durch Mehrarbeit auffangen. Was noch viel schwerer wiegt, ist allerdings auch die um ca. 50 % erhöhte Fehlerquote im Gegensatz zur Vergleichsgruppe A. Selbst Gruppe C unter Einfluss von Marihuana, schnitt besser ab als Gruppe B, aber auch deutlich schlechter als Gruppe A.

Als Erkenntnis daraus sollte man sich also Gedanken machen, um die Unterbrechungen möglichst zu minimieren. Beim Thema E-Mail gibt es da verschiedene Ansätze: Beispielsweise lässt sich die automatische Benachrichtigung des Mailpostfachs für neu eintreffende Nachrichten abschalten, um Ablenkungen zu vermeiden. Für Microsoft Outlook findet sich hier eine Anleitung. Je nach Aufgabengebiet macht es dann natürlich trotzdem Sinn, zu gewissen Zeiten einen Blick ins Postfach zu werfen, um die angefallenen Nachrichten gezielt abzuarbeiten. Dafür sollten allerdings fixe Zeiten eingeplant werden. In der Praxis kommt es sehr häufig vor, dass auch diese fest eingeplanten Zeiten nicht eingehalten werden und vielleicht aufgrund von vermeintlich zu niedriger Priorität gegenüber anderen Aufgaben verschoben werden. Abhilfe schafft hier, diese Zeiten wie Meetings mit anderen Personen zu behandeln und vielleicht auch strikt in den Kalender einzutragen. Kommen trotzdem Unterbrechungen zustande, ist es sehr effektiv, wenn man sich angewöhnt, in dem Moment Notizen zu machen, um schnell den Wiedereinstig zu finden.

Quelle: https://stockata.de/

Ein weiterer Ansatz ist, die erhaltenen E-Mails grundsätzlich in Frage zu stellen: Viele E-Mails sind nur informativer Natur und ziehen keinen Handlungsschritt nach sich. So kann man sich beispielsweise von einigen Mailverteilern austragen (lassen) und teilweise gegen alternative Methoden wie Übersichtsseiten à la GitHub), RSS-Feader (z.B. für den NETWAYS Blog) und eigene Suchen im Ticketsystem ersetzen. Auch hier sollte man sich den Interessensgebieten dann zu festen Zeiten widmen und die angefallenen Meldungen sichten. Somit lässt sich auch die “Mailflut” nach dem zweiwöchigen Sommerurlaub eindämmen und die Urlaubsstimmung hält vielleicht doch noch ein oder zwei Tage länger an ;-).

In der Regel ist es sowieso meistens so, dass wirklich wichtige Nachrichten auch ohne permanenten Zugriff auf das Mailpostfach ankommen. Zugegeben verschafft der zeitliche Informationsvorsprung manchmal schon Vorteile, verglichen mit den Massen an Mails, die dazu sofort gelesen werden müssen, heben sich diese aber auch schnell wieder auf.

Gerade im IT-Bereich fühlen sich viele auch in der Freizeit verpflichtet, ständig und überall erreichbar zu sein. Neben dem Zugriff auf E-Mails ist das v.a. auch die telefonische Erreichbarkeit. Können wirklich Störungen oder Kundenanfragen auftreten, die sofort behandelt werden müssen, sollte es dafür einen offiziell geregelten (und bezahlten) Bereitschaftsdienst mit wechselnder Belegschaft geben. Wenn sich das Ganze mal “eingeschlichen” hat, ist die Hemmschwelle, dem Kollegen auf dem Privathandy anzurufen, sonst deutlich geringer. Aus meiner Zeit als Systemadministrator weiß ich nur zu gut, dass man sich für sein “Baby” irgendwo auch verantwortlich fühlt und schon alleine aus Gründen der Arbeitsplatzerhaltung manchmal doch außerhalb der Reihe eingreifen muss, das sollte jedoch die große Ausnahme bleiben.

Ein etwas schwammiges Thema ist noch die Arbeit im “HomeOffice”. Hier hilft v.a. eins: Selbstdisziplin! So ist es sehr hilfreich, die normalen Gewohnheiten beizubehalten und sich beispielsweise in “Berufskleidung” zu festen Zeiten an den Schreibtisch zu begeben. Umso besser, wenn dieser in einem eigens dafür vorgesehen Raum steht und so die Trennung zwischen privat und beruflich genutztem Bereich leichter fällt. Auch private Tätigkeiten wie Einkaufen, Abholen von Paketen oder die tägliche Wäsche sollte auf die Pausen- bzw. Feierabendzeiten verlegt werden. Somit gibt es eine klare Trennung zwischen Arbeits- und Freizeit.

Als Fazit lässt sich also sagen, dass weniger manchmal mehr ist bzw. besser formuliert: Umso geordneter die Abläufe sind, desto besser! Damit lassen sich viele Reibungsverluste vermeiden und insgesamt auch effizienter, fehlerfreier und stressfreier arbeiten. Ich wünsche dabei auf jeden Fall viel Erfolg bei der Umsetzung!

Markus Waldmüller
Markus Waldmüller
Lead Senior Consultant

Markus war bereits mehrere Jahre als Sysadmin in Neumarkt i.d.OPf. und Regensburg tätig. Nach Technikerschule und Selbständigkeit ist er nun Anfang 2013 bei NETWAYS als Lead Senior Consultant gelandet. Wenn er nicht gerade die Welt bereist, ist der sportbegeisterte Neumarkter mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf dem Mountainbike oder am Baggersee zu finden.
AKCP sensorProbeX+: Individuelle Monitoring-Lösungen für IoT

AKCP sensorProbeX+: Individuelle Monitoring-Lösungen für IoT

Um den letzten Blogpost vom NETWAYS Shop aufzugreifen, möchte ich noch ein weiteres Modbus/TCP-fähiges Gerät vorstellen. Im Shop bieten wir ein weiteres Produkt von AKCP an, das diese Funktionen sehr gut umsetzen kann.

Das SPX+ Basismodell!

Es gehört zur Sensorprobe+ Serie von AKCP, dient zur High End Raumüberwachung, hat 4 Ports für Sensoren/ Kombisensoren, ein Webinterface und ist zusätzlich voll SNMP-fähig. Im Bild ist die SPX8-X20 zu sehen:

Features

  • Man kann Alarmierungen per E-Mail oder optional per SMS versenden, hat einen Expansion-Port (optional freischaltbar für Modbus), und einen Netzwerk-Port.
  • Bis zu 150 Sensoren, inklusive Expansion Units und virtuelle Sensoren (max. 50 wenn die VPN-Funktion freigeschaltet ist).
  • Sowohl SensorPorts, als auch interne 3G/4G-Modems sind verfügbar, 10 oder 20er Blöcke mit potentialfreien I/Os.
  • Diese Geräte sind sehr leistungsfähig und mit neuester Technik ausgestattet – und dabei durchaus kosteneffizient.
  • Die SPX+ ist voll modular aufgebaut, das heißt, nach Ihren Wünschen konfigurierbar.
  • Je nachdem wie viele Module gewählt werden, kann das Gerät dann auf 19″ 1HE oder aber auch stehend im Schrank montiert werden.

 

Die SPX+ ist erweiterbar und durch den modularen Aufbau können Sie sich für weitere Module und auch Softwareerweiterungen entscheiden.
Diese wären:

  • 5er Pack virtuelle Sensoren
  • SNMPv3
  • VPN
  • Modbus

Ich gehe nochmal auf das Modbus-Feature ein:

SPX+ unterstützt Modbus mit dem RJ45-Erweiterungsport und durch das Hinzufügen eines optionalen Moduls kann das Gerät mit 2x RS485-Anschlüssen ausgestattet werden.
Mit diesem Modul kann die SPX+-Einheit als eine Art Modbus-Master- und -Slave-Gerät gleichzeitig agieren, aber als wäre das nicht genug unterstützt das Gerät beide Modbus-Protokolle, sowohl RTU als auch TCP.

Wichtigste Punkte des SPX+ nochmal zusammengefasst:

  • maximal 50 Sensoren bei freigeschalteter VPN-Funktion
  • voll SNMP fähig
  • nach eigenem Wunsch konfigurierbar
  • vielfältige Modul- und Softwareerweiterung

Ansonsten helfen wir bei Fragen rund um die Hardware von AKCP gerne weiter – wir sind erreichbar per Mail oder telefonisch unter der 0911 92885-44. Wer uns gerne bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter schauen oder den Shop und die angebotenen Produkte verfolgen möchte, kann uns seit kurzem auch auf Twitter folgen – über @NetwaysShop twittert das NETWAYS Shop Team!

Das neue User Interface von Icinga DB

Während mit Icinga DB sehr viel unter der Haube passiert ist, kommt mit dem Release auch ein rundum neu geschriebenes Monitoring Modul für Icinga Web 2. In diesem Zuge erhielt auch das User Interface ein ausführliches Redesign. In diesem Blogpost werden die wichtigsten Änderungen erklärt.

Listen

Wie im bewährten Monitoring Modul gibt es im Monitoring Modul für Icinga DB viele Listenansichten. Daher wurden diese komplett überarbeitet. Allen Listenelementen liegt eine grundlegende einheitliche Anatomie zugrunde.

ListItem Anatomy.jpg

Anatomie eines Listenelements

Visual

Für jedes Listenelement wird ein so genanntes Visual verwendet. Dieses dient dazu, in langen Listen bestimmte Elemente hervorzuheben bzw. einen intuitiven Überblick geben, welchen Zustand das zugrunde liegende Objekt hat. Bei Host- bzw. Servicelisten wird dadurch beispielsweise der State dargestellt. So wird in der Übersicht unmittelbar ersichtlich, bei welchen Objekten Probleme vorliegen.

Title

Der Titel beschreibt ergänzend kurz zusammengefasst den Zustand des Listenelements. So enthält er beispielsweise die Info, dass ein Host gerade Down ist. Während das Visual einen intuitiven Eindruck gibt, erklärt der Titel, was genau passiert ist.

Meta

Der Metabereich ist für zusätzliche Informationen vorgesehen. In der Regel werden hier Zeitangaben des Listenelements angezeigt. In Host und Servicelisten steht hier, wie lange sich das Objekt bereits im entsprechenden Zustand befindet.

Caption

Der Caption-Bereich enthält detaillierte Informationen zum Listenelement. Dies kann im Falle von Hosts und Services der Plugin Output sein. Bei Kommentaren und Downtimes werden hier die Kommentartexte des Users angezeigt. Um die Listendarstellung kompakt und einheitlich zu halten, werden lange Texte auf eine oder mehrere Zeilen gekürzt.

Klickbare Elemente

Viele der Listenelemente enthalten neben dem Hauptelement zwei oder mehrere klickbare Elemente. Alle Teile des Listenelements, die auf weitere Detailinformationen verweisen sind eindeutig hervorgehoben. Dadurch ist sofort erkennbar, hinter welchen Textteilen sich Zusatzinformationen befinden.

Overdue Checks in Host- und Service Listen

In Host und Servicelisten werden Overdue Checks nun besonders auffällig hervorgehoben. Dadurch ist auf den ersten Blick sofort ersichtlich, welche Objekte möglicherweise nicht mehr aktuell sind.

Artboard Copy.jpg

Das neue Icinga DB Design: Hostliste und Detailbereich

Detailgrad der Listenansichten wählen

Der Detailgrad der Host- und Servicelisten ist nun wählbar. Die Standardansicht zeigt den Titel und einen zweizeiligen Plugin Output. In der detaillierten Ansicht wird der gesamt Plugin Output angezeigt. Will man einen größeren Überblick bekommen gibt es außerdem die Minimalansicht. Hier wird in einer Zeile der Plugin Output angeschnitten, wenn genügend Platz vorhanden ist. Dafür sieht man auf einem Bildschirm wesentlich mehr Listenelemente als in den anderen Darstellungen.

State Change Visual in History- und Notification Elementen

In History und Notification Listen sind unter anderem Statewechsel-Elemente zu finden. Hier wird im Visual der Wechsel nun auf den ersten Blick deutlich gemacht. Neben dem aktuellen State wird gleichzeitig auch der vorherige State ersichtlich.

State Changes sind in den Notificationlisten nun besser ersichtlich.

Detailansichten

Optimierte Headerbereiche

Die Headerbereiche der einzelnen Objekttypen erhalten ein neues Design. Während die herkömmlichen Headerbereiche sehr viel Platz brauchten, sind die Informationen kompakter.

Graphen

Die Detailansichten der Elemente waren bisher sehr textlastig. Nach dem Redesign sind die Detailbereiche deutlich visueller angelegt. Nun werden anstatt der bloßen Auflistung Informationen kombiniert und Zusammenhänge dargestellt.

Modaldialoge für schnelle Aktionen

Wollte man bisher aus dem Detailbereich einen Kommentar anlegen oder eine Downtime setzen wurde der Dialog in einer weiteren Spalte angezeigt, so dass die Inhalte der linken Spalte verloren gingen. Im neuen Monitoring Modul gibt es nun ein Modal-Element für kurze Interaktionsdialoge. Für Aktionen im Detailbereich erscheint nun ein Modaldialog. Dadurch bleibt die linke Listenspalte und somit der Kontext besser erhalten.

 

Florian Strohmaier
Florian Strohmaier
Senior UX Designer

Mit seinen Spezialgebieten UI-Konzeption, Prototyping und Frontendentwicklung unterstützt Florian das Dev-Team bei NETWAYS. Trotz seines Design-Backgrounds fühlt er sich auch in der Technik zuhause. Gerade die Kombination aus beidem hat für ihn einen besonderen Reiz.
Nachhaltigkeit in der Firma?

Nachhaltigkeit in der Firma?

Was bedeutet Nachhaltigkeit für dich?

Jeder von uns hat eine gewisse Vorstellung davon, was man dazu beitragen kann, für künftige Generationen Ressourcen zu erhalten. Manche setzen sich dafür ein, dass nur so viele Bäume gefällt werden, wie auch gepflanzt werden. Und manche finden es am Wichtigsten, dass nicht so viel Essen weggeworfen wird. Was ist dir wichtiger?
Dass weniger Plastikmüll produziert wird? Oder, dass man lokale Produkte kauft wegen der Umwelt?
Nun stellt sich die Frage, was man als Firma umsetzen kann, ohne direkt auf etwas zu verzichten.
Klar, wenn es einer Firma gut geht kann man tatsächlich einiges tun. Aber es muss gar nicht so viel kosten!

 

Was wir bei NETWAYS umsetzen

Also wir trinken unglaublich gerne Kaffee, und auch wenn wir wissen, dass sich dieser nicht auf der neuen Dachterrasse züchten lässt, können wir dennoch nicht darauf verzichten. Also, was tun?
Wir haben den Lieferanten gewechselt und werden nun von der lokalen Kaffeerösterei Rösttrommel beliefert, damit nicht auch noch der geröstete Kaffee weite Wege transportiert werden muss. Außerdem wird nun die Milch jede Woche frisch vom Biohof Stähr hierhin beliefert. Natürlich kostet es ein bisschen mehr als die H-Milch von Discounter um die Ecke, aber wir tun damit etwas Gutes nicht nur umwelttechnisch, sondern auch für unsere Gesundheit. Unser Obstlieferant Fruiton achtet auch auf einen Obstkorb mit Früchten der Saison, und kein Kollege beschwert sich, dass im Dezember keine Erdbeeren dabei sind. Dass wir trotzdem importierte Bananen dabei haben ist eine Wahl, die wir treffen. Keine Firma kann auf alles verzichten, aber was lässt sich machen ohne viel Aufwand? In unserem Büro haben wir zum Beispiel ein Filter am Wasserhahn, so dass wir keine Wasserflaschen bestellen müssen. Das spart Müll ein, es muss weniger hin und her gefrachtet werden, und wir sparen sogar dabei.

Unser Shop muss viel Verpackungsmaterial nutzen, um sicher zu gehen, dass jegliche Sensoren etc. heil beim Kunden ankommen. Aber was spricht dagegen Luftpolsterfolien von unseren Lieferungen wiederzuverwenden? Gar nichts, weshalb wir auch kaum Geld für solche Artikel ausgeben müssen, und gleichzeitig etwas für die Umwelt tun. Die neue Kollegin braucht einen Stifteköcher? Klar ist der aus Plastik günstiger, aber es gibt eine große Auswahl an Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen, die gar nicht so unglaublich teuer sind.

 

Keine Firma kann im Alleingang die Welt retten

Jeder hat eigene Vorstellungen davon was wirklich wichtig ist. Also, was könnt ihr tun?
Wir bei NETWAYS haben viele Ideen, die wir künftig umsetzen können und werden.
Ihr auch?

Catharina Celikel
Catharina Celikel
Office Manager

Catharina unterstützt seit März 2016 unsere Abteilung Finance & Administration. Die gebürtige Norwegerin ist Fremdsprachenkorrespondentin für Englisch. Als Office Manager kümmert sie sich deshalb nicht nur um das Tagesgeschäft sondern übernimmt nebenbei zusätzlich einen Großteil der Übersetzungen. Privat ist der bekennende Bücherwurm am liebsten mit dem Fahrrad unterwegs.

SMSEagle: Neue Software-Version 3.41

Für die SMS-Gateways von SMSEagle wurde eine neue Software-Version veröffentlicht. Auf folgende Verbesserungen können sich User nach dem Update auf den neuen Minor-Release freuen:

Neue Features

  • Innerhalb der Option Periodic SMS können Nachrichten nun mit Unicode Encoding versendet werden
  • Der Network Monitor erlaubt es nun, Tasks in einem parallelen Modus laufen zu lassen

Fixes und Verbesserungen

  • Verbesserungen und Fixes in der Web-GUI und der API
  • verbessertes Script für den Modem-Watchdog

Eine vollständige Liste der Neuheiten in Version 3.41 kann hier eingesehen werden.

SMSEagle Gateways können folgendermaßen upgedatet werden

Der Zugang zu Software-Updates für das SMSEagle-Gerät ist innerhalb der Garantiezeit kostenlos. Seit der Softwareversion 3.2 kann ein Update über das Web-GUI durchgeführt werden. Wenn Sie ein Software-Update auf Ihrem Gerät durchführen möchten, öffnen Sie bitte Ihr Web-GUI > Einstellungen > Updates > Jetzt nach Software-Update suchen.

Um ein Update einer Softwareversion < 3.2 zu erhalten, nutzen Sie bitte das SMSEagle Support Center.

Bei Fragen rund um die Gateways von SMSEagle helfen wir gerne weiter – wir sind erreichbar per Mail oder telefonisch unter der 0911 92885-44. Wer uns gerne bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter schauen oder den Shop und die angebotenen Produkte verfolgen möchte, kann uns seit kurzem auch auf Twitter folgen – über @NetwaysShop twittert das NETWAYS Shop Team!

Nicole Frosch
Nicole Frosch
Sales Engineer

Ihr Interesse für die IT kam bei Nicole in ihrer Zeit als Übersetzerin mit dem Fachgebiet Technik. Seit 2010 sammelt sie bereits Erfahrungen im Support und der Administration von Storagesystemen beim ZDF in Mainz. Ab September 2016 startete Sie Ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration bei NETWAYS, wo sie vor allem das Arbeiten mit Linux und freier Software reizt. In ihrer Freizeit überschüttet Sie Ihren Hund mit Liebe, kocht viel Gesundes, werkelt im Garten, liest...

Migration von GitLab mit Upgrade auf EE

Wer GitLab CE produktiv im Einsatz hat und mit den zusätzlichen Features der EE Version liebäugelt, der wird sich beim Umstieg zwangsläufig mit den Migrationsschritten auseinandersetzen, sofern der GitLab Server nicht von einem Hoster betreut wird. In diesem Post zeige ich, wie der Wechsel inklusive Migration auf einen anderen Server gelingen kann und beziehe mich dabei auf die Omnibus Version basierend auf Ubuntu 18.04. Der Ablauf ist gar nicht so kompliziert. Bügelt man die EE-Version einfach über die aktuelle CE Version, dann hat man nur zwei Schritte zu beachten. Wenn man allerdings einen EE Server parallel hochzieht, um dann auf diesen zu migrieren, so kommen ein paar mehr Schritte hinzu.
Deshalb zeige ich im Folgenden wie man per Backup und Restore auch zum Ziel kommt. Die ersten Schritte sind ziemlich identisch mit dem, was GitLab vorgibt.

  1. Zuerst erstellt man sich ein Backup:
    gitlab-rake gitlab:backup:create STRATEGY=copy

    Einfach um sich den aktuellen Stand vor der Migration zu sichern.
    Hier kann nicht viel schief gehen. Man sollte aber darauf achten, dass genügend Speicherplatz unter /var/opt/gitlab/backups zur Verfügung steht. Es sollten mindestens noch zwei Drittel des Speicherplatzes frei sein. Das resultierende Tar-Archiv sollte man sich anschließend weg kopieren, da im weiteren Verlauf ein weitere Backup erstellt wird.

  2.  Nun führt man das Script von GitLab aus, das die apt-Sourcen hinzufügt und ein paar benötigte Pakete vorinstalliert:
    curl https://packages.gitlab.com/install/repositories/gitlab/gitlab-ee/script.deb.sh | sudo bash
  3. Jetzt checkt man noch kurz welche Versionsnummer von GitLab CE momentan installiert ist:
    dpkg -l |grep gitlab-ce
  4. Danach installiert man die GitLab EE Version. Dabei wird die CE Version gelöscht und eine Migration durchgeführt. Um den Versionsstand kompatibel zu halten, verwendet man die gleiche Versionsnummer wie aus dem vorherigen Schritt. Lediglich der teil ‘ce’ wird zu ‘ee’ abgeändert:
    apt-get update && sudo apt-get install gitlab-ee=12.1.6-ee.0
  5. Nun erstellt man erneut ein Backup:
    gitlab-rake gitlab:backup:create STRATEGY=copy
  6. Das neu erstellte Backup transferiert man einschließlich der Dateien /etc/gitlab/gitlab-secrets.json und /etc/gitlab/gitlab.rb auf den EE Server. Das lässt sich z.B. per scp bewerkstelligen:
    scp /var/opt/gitlab/backups/*ee_gitlab_backup.tar ziel-server:./
    scp /etc/gitlab/gitlab-secrets.json ziel-server:./
    scp /etc/gitlab/gitlab.rb ziel-server:./
  7. Auf dem Zielserver sollte man natürlich GitLab EE in der entsprechenden Version installieren. Hier hält man sich am besten an die offizielle Anleitung. Nicht vergessen bei der Installation die Versionsnummer anzugeben.
  8. Jetzt verschiebt man die Dateien die man per scp transferiert hat und setzt die Dateiberechtigungen:
    mv ~/*ee_gitlab_backup.tar /var/opt/gitlab/backups
    mv ~/gitlab-secrets.json ~/gitlab.rb /etc/gitlab/
    chown root:root /etc/gitlab/gitlab-secrets.json /etc/gitlab/gitlab.rb
    chown git:git /var/opt/gitlab/backups/*ee_gitlab_backup.tar
  9. Dann startet man den Restore:
    gitlab-rake gitlab:backup:restore

    Man quittiert die einzelnen Abfragen mit ‘yes’. Hat sich die URL für den neuen EE Server geändert, dann sollte man das in der /etc/gitlab.rb anpassen. In diesem Fall sind auch Änderungen an den GitLab Runnern vorzunehmen. Es reicht dann allerdings wenn man auf dem jeweiligen Runner in der Datei config.toml die URL in der [[runners]] Sektion anpasst, da der Token gleich bleibt.

Troubleshooting:

Es ist allerdings auch möglich, dass es zu Problemen mit den Runnern kommt. Dies zeigt sich z.B. dadurch, dass der Runner in seinen Logs 500er-Fehler beim Verbindungsversuch zum GitLab meldet. In diesem Fall sollte man zuerst versuchen den Runner neu zu registrieren. Falls die Fehler bestehen bleiben, ist es möglich, dass diese durch einen CI-Job verursacht werden, der während der Migration noch lief. So war es zumindest bei mir der Fall. Mit Hilfe der Anleitung zum Troubleshooting und den Infos aus diesem Issue kam ich dann zum Ziel:

gitlab-rails dbconsole
UPDATE ci_builds SET token_encrypted = NULL WHERE status in ('created', 'pending');

Wenn man sich das alles sparen möchte, dann lohnt es sich einen Blick auf unsere GitLab Angebote der NETWAYS Web Services zu werfen.

Gabriel Hartmann
Gabriel Hartmann
Systems Engineer

Gabriel hat 2016 als Auszubildender Fachinformatiker für Systemintegrator bei NETWAYS angefangen und 2019 die Ausbildung abgeschlossen. Als Mitglied des Web Services Teams kümmert er sich seither um viele technische Themen, die mit den NETWAYS Web Services und der Weiterentwicklung der Plattform zu tun haben. Aber auch im Support engagiert er sich, um den Kunden von NWS bei Fragen und Problemen zur Seite zu stehen.

OSMC | Take a glance back…

This entry is part 34 of 35 in the series OSMC | glance back

… and get excited about the future!

Today’s video-goodie for you: OSMC 2018 | Make IT monitoring ready for cloud-native systems by Rodrigue Chakode

The next #OSMC will take November 4 – 7, 2019. Save the date!

Psssst…

Call for papers is open until July 31, 2019!

See you!

Keya Kher
Keya Kher
Creative Designer

Keya ist seit Oktober 2017 in unserem Marketing Team. Sie kennt sich mit Social Media Marketing aus und ist auf dem Weg, ein Grafikdesign-Profi zu werden. Wenn sie sich nicht kreativ auslebt, entdeckt sie andere Städte oder schmökert in einem Buch. Ihr Favorit ist “The Shiva Trilogy”.