pixel
Seite wählen

NETWAYS Blog

Icinga Camp Berlin 2022

Das erste Icinga Camp nach 2019 fand nun fast 3 Jahre später statt. NETWAYS hat als Sponsor und Hilfe in der Organisation zusammen mit der Icinga das Event zusammen auf die Beine gestellt und zu einem vollen Erfolg gemacht.
Es wurde der aktuelle Stand der Dinge geteilt, neue Features vorgestellt und Perspektiven und Erfolge von Nutzern geteilt.

Für alle, die es nicht zur Veranstaltung schafften, haben wir nun alle Vorträge auf YouTube online gestellt. Die Videos sind im folgenden in den Überschriften der jeweiligen Vorträge verlinkt.

Wir begannen die Veranstaltung um 09:00 Uhr in Berlin mit frischem Kaffee und vielen Möglichkeiten, die anderen Besucher und das Team Icinga zu treffen. Es war eine großartige Gelegenheit, alte Freunde zu treffen und neue Gesichter in der Community willkommen zu heißen. Nach einer herzlichen Begrüßung durch den CEO Bernd, begannen wir direkt mit unserem ersten Vortrag:

 

How Companies tackle their Monitoring Challenge with Icinga – von Blerim Sheqa

In den letzten Monaten gab es verstärkt Bemühungen, mit Icinga-Nutzern zusammenzuarbeiten, um Customer Stories zu erstellen. Diese erklären, wie die Leute Icinga nutzen, was ihre besonderen Herausforderungen in deren Monitoring waren und wie Icinga geholfen hat, Probleme zu lösen. Für mehr Informationen, neben dem Überblick von Blerim, gibt es die vollständigen Stories auf der Icinga Website. 

 

Current State of Icinga DB – von Eric Lippmann

Der nächste Vortrag war das diesjährige Update von Icinga DB – und dieses Mal durfte Eric über die nun veröffentlichte Version vorstellen! Eric hat darüber gesprochen, wie Icinga DB funktioniert, was sie für Eure Monitoring Umgebung tun kann und welchen Herausforderungen wir während der Entwicklung gegenüberstanden. Darüber hinaus eröffnet Icinga DB neue Möglichkeiten, die mit IDO nicht möglich waren – also testet unsere Icinga DB gerne selbst!

 

Nach den Eröffnungsvorträgen von Team Icinga gab es in der ersten Kaffeepause einiges zu erzählen. Es wurde viel über Erfahrungen mit Icinga DB geplaudert, und Ideen ausgetauscht, was als nächstes in Angriff genommen werden soll. Es war eine schöne Pause, bevor es zurück in den Raum ging. Die Bühne wurde dann der Icinga-Community überlassen:

 

Monitoring at Scale with Icinga – geschrieben von Matthew Smith, präsentiert von Dave Kempe

Der Autor des Vortrags war leider nicht in der Lage, für uns zu sprechen, aber zum Glück konnte sein Kollege Dave kurzfristig einspringen. In diesem Vortrag hörten wir über die Erfahrungen von der australischen Firma Sol1. Diese haben durch ihre jahrelange Arbeit mit Icinga in großen Umgebungen einiges an Erfahrung sammeln können. Sie erzählten von den Vorteilen und möglichen Gefahren, die bei der Verwendung einer externen source of truth zur Konfiguration der Überwachung zu beachten sind, und welche Lektionen sie auf diesem Weg gelernt haben.

 

The Linuxfabrik Monitoring Plugin Collection – von Markus Frei

Die Plugins der Linuxfabrik wurden bereits Anfang des Jahres auf dem Icinga blog vorgestellt. In seinem Vortrag geht Markus ein wenig mehr ins Detail über die Hintergründe der Plugin-Kollektion und zeigt uns, wie sie unter der Haube funktioniert.

 

Die Mittagspause bot eine weitere Gelegenheit, bei einem leckeren Buffet Leute zu treffen und sich über alle Dinge rund um Icinga zu unterhalten. Nach anderthalb Stunden geselligen Beisammenseins kehrten wir zu unseren Plätzen zurück, um uns weitere Vorträge über interessante Tools anhören zu können:

 

Parallel Realities – Configuration Branches – von Thomas Gelf

Die zweite Hälfte des Tages wurde von Thomas eingeleitet, der uns zeigte, was er ein paar Stunden zuvor veröffentlicht hatte: Ein neues Icinga-Modul, das sich in den Icinga Director integriert und eine Art Git-ähnliche Versionskontrolle für die Konfiguration bietet. Mit verschiedenen Director Branches kann man nun mehrere Zustände der Konfiguration haben, die zur gleichen Zeit erstellt, ausgetauscht und reviewed werden können. Lies hier den vollständigen Blogpost über das Release von Icinga Director Branches.

Meerkat – a new Icinga Dashboarding tool – von Dave Kempe

Als Nächstes folgte der zweite Auftritt von Dave an diesem Tag, dieses Mal mit seinem originellen Vortrag über Meerkat. Dashboarding ist ein wichtiger Bestandteil, um einen Überblick über Ihre Systeme zu erhalten. Das Open-Source-Tool kann bei der Visualisierung von Daten mit vielen praktischen Funktionen, die während der Präsentation vorgestellt wurden, sehr helfen.

Some Icinga stickers on a table

Kaffeepause Nummer zwei signalisierte nun, dass die letzten Vorträge des Tages anstanden. Wir holten uns ein paar Snacks und Merch und gingen dann zurück in den Konferenzraum.

 

Icinga Web 2 + Guacamole: Speeding up your incident resolution – von Cecilia Gripenberg

Wir versetzten uns in die Perspektive eines Service-Desk-Mitarbeitenden und erfuhren, wie man den Leuten, die Icinga benutzen, das Leben mit Guacamole (nicht der auf Avocado basierenden) erleichtern kann. Ceclila zeigte uns, wie die Integration von Remote-Desktop-Tools beim Monitoring helfen kann.

 

Doing Community Surveys for an Open Source Project – von Feu Mourek

Der letzte Vortrag des Tages war etwas weniger technisch als die vorangegangenen. In meinem Vortrag teilte ich Erfahrungen, die wir bei Icinga mit der Durchführung von Umfragen gesammelt haben. Wie man gute Fragen stellt und woran man denken muss, wenn man Daten sammelt.

 

Damit war das Icinga Camp bereits am Ende seines offiziellen Programms angelangt. Während einige von uns die Heimreise antraten, blieben andere noch für ein weiteres leckeres Essen und etwas Gesellschaft in der Stadt.

Alles in allem bin ich sehr froh, Teil des diesjährigen Icinga Camps in Berlin gewesen zu sein, und ich freue mich darauf, Euch alle bei der nächsten Veranstaltung wieder zu treffen!
Vielen Dank an Alle: die sich mit einem Talk eingebracht haben, das Orga Team und natürlich auch Alle, die das Camp besucht haben! Denn ohne Euch wäre das alles nicht möglich gewesen.

Vielen Dank und bis zum nächsten Mal!

Feu Mourek
Feu Mourek
Developer Advocate

Feu verbrachte seine Kindheit im schönen Steigerwald, bevor es sich aufmachte die Welt zu Erkunden. Seit September 2016 unterstützt es Icinga zunächst als Developer und seit 2020 als Developer Advocate, und NETWAYS als Git und GitLab Trainer. Seine Freizeit verbringt es hauptsächlich damit Video-, und Pen and Paper Rollenspiele zu spielen, sich Häuser zu designen (die es sich nie leisten können wird) oder ganz lässig mit seinem Cabrio durch die Gegend zu düsen.

Weder eins noch null – Nicht-binäre Leute

This entry is part 4 of 5 in the series Queerer Monat

Einer unserer Werte ist Diversität. Bei uns sind alle willkommen: Egal, ob straight, bi, gay oder gray, ob Frau, Mann oder was ganz anderes, ob Cis oder Trans, ob ein Partner, keiner oder eine ganze Schar, oder irgendwie ganz anders ver-queert. Egal, welche Nationalität oder Herkunft – was zählt, bist Du als Mensch und wir respektieren Dich und sind #proud, dich bei uns zu haben! Seit über einem Jahr gibt es bei NETWAYS auch die Gruppe Queerways, die dem Austausch rund um LGBTQI+ dient. Anlässlich des Pride Months Juni haben wir eine kleine Serie entwickelt, mit der wir euch queere Themen näherbringen wollen. Heute, pünktlich zum International Non-Binary People’s Day – mache ich mit meinem Post den Abschluss zu unserem queeren Monat. 

Was sind denn bitte nicht-binäre Leute? Irgendwas mit Computern?

Nichtbinär, manchmal auch non-binär oder wie im Englischen nonbinary, ist ein Überbegriff für alle Menschen, die weder männlich noch weiblich sind – also nicht im binären System sich einer 1 oder 0 zuordnen lassen. Transgeschlechtlich ist ein Überbegriff für alle Menschen, die nicht das Geschlecht sind, dem sie bei der Geburt zugewiesen wurden. Die wenigsten nicht-binären Menschen haben bei Geburt nicht eines der beiden Geschlechter “männlich” oder “weiblich” zugewiesen bekommen, würden damit also technisch unter den Trans* Schirmbegriff fallen. Das heißt aber nicht, dass sich Jedermensch damit wohl fühlt, trans genannt zu werden, denn Transgeschlechtlichkeit kommt oft mit gewissen Erwartungen einher. Trans ist wie bei jeder anderen Identität, wer sich selbst als trans definiert. Dem gegenüber steht der Begriff cis: cis Menschen sind alle die, bei denen das bei Geburt zugewiesene Geschlecht auch gestimmt hat und gelebt wird.

Sexualität vs. Identität

Nicht Binär Flagge

Die Flagge der nicht Binären Leute ist gelb-weiß-lila-schwarz

Der inzwischen nicht mehr so gern gesehene Begriff der “Transsexualität” hat im deutschsprachigen Raum zu Verwirrungen geführt, denn der englische Begriff “-sexual” wurde ins Deutsche fälschlicherweise als “-sexuell” übersetzt anstelle von “-geschlechtlich”. Trans* ist also keine sexuelle Orientierung, wie Homosexualität, Bisexualität oder Heterosexualität, sondern ein geschlechtliches Sein. Die sexuelle Orientierung von trans Personen ist genauso vielfältig wie bei cis Personen.

Wie sieht denn so ein nicht-binärer Mensch aus?

Komplett individuell, es gibt keinen “nicht-binären Look” und keinen Standard wie jemand auszusehen hat. Es gibt nicht-binäre Menschen, die sich sehr feminin geben, oder maskulin oder eben solche die versuchen, davon abzuweichen. Nur weil sich eine Person, die man als Frau wahrnimmt, nicht traditionell weiblich gibt, heißt das nicht, dass sie keine ist. Ungeachtet der eigenen Identität kann man sich darstellen wie es einem am besten in den Kram passt. Und medizinisch gibt es einige Möglichkeiten, die man wahrnehmen kann, um sich in seinem Körper wohler zu fühlen, die manche in Anspruch nehmen und manche nicht. Es wird aber im Allgemeinen als weniger höflich angesehen, Menschen nach ihren medizinischen Hintergründen und Plänen diesbezüglich zu fragen. 

Umgang mit Sprache

Die deutsche Sprache ist alles andere als geschlechtsneutral. Alles worüber man sprechen kann, ist entweder männlich, weiblich oder neutral, wobei das Neutrum in der Regel als entmenschlichend angesehen wird. Für trans Menschen, die sich oft sehr stark mit ihrem Geschlecht auseinandersetzen, ist es in der Regel super wichtig, dass über sie auch richtig gesprochen wird. Bei nicht-binären Menschen gibt es da aber das Problem, dass für sie oft weder männliche noch weibliche Anreden richtig passen und sie sich vielleicht auch nicht mit der objektifizierenden Natur des Neutrums identifizieren. Die richtige Sprache ist immer eine individuelle Entscheidung und sollte also am besten einfach kurz erfragt werden – die meisten Menschen, denen das Thema am Herzen liegt, werden bei einer respektvollen Anfrage auch gerne eine Erklärung geben. Am häufigsten wird man über Pronomen “gegendert”. Pronomen sind Worte, die wir verwenden um ein Nomen zu ersetzen. Ein Nomen könnte eine Person sein, oder ein Tier, Ort oder Objekt, im Deutschen sind diese auch leicht daran zu erkennen, dass man sie auch mitten im Satz groß schreibt. Oft verwenden wir die vollen Namen von Dingen, wenn wir sie beschreiben. Frau Merkel, der Eiffelturm, der Tisch – das sind alles Beispiele von Nomen. (Personal-)Pronomen nutzen wir dann, wenn wir die Namen nicht immer aussprechen wollen. Gängige deutsche Personalpronomen sind ich, du, er, sie, es, wir, ihr und der Plural sie. Es wird aber von Sprachforschen und queeren Aktivist:innen stets an guten Alternativen für geschlechtsbefreite Pronomen / Sprache gearbeitet. 

Persönliche Erfahrungen

Ich selbst bin, wie vielleicht bereits hervorgegangen ist, non binary. Meine Pronomen sind im Deutschen es/sein. So gerne ich auch sagen würde, dass jede:r bei NETWAYS immer alles richtig macht im Bezug auf meine Identität, ist dies leider weder wahr noch realistisch. Wir sind alle Menschen und damit Gewohnheitstiere, die seit jeher in einer binär dominierten Welt leben. Ich habe schon die ein oder andere Email an unseren Verteiler geschickt – “Betreff: In privater Sache”. Habe oft an meine Pronomen erinnern müssen und viele Gespräche geführt. Aber was NETWAYS auszeichnet und besonders macht: Ich werde akzeptiert, die Leute sind neugierig und stellen ihre Fragen offen und diese sind selten zu übergriffig. Ich habe das Gefühl, dass ich existieren darf und meine Mitarbeitenden mir zur Seite stehen, auch wenn sie mich nicht immer verstehen – und fairerweise, das tu ich selbst ja auch nicht immer. Also wenn ihr irgendwelche Fragen habt, gibt es unter nonbinary.ch eine super gute Ressource, um noch mehr zu dem Thema zu lernen. Ihr könnt auch gerne auf mich zukommen, auf Twitter findet man mich als @the_feufeu

Feu Mourek
Feu Mourek
Developer Advocate

Feu verbrachte seine Kindheit im schönen Steigerwald, bevor es sich aufmachte die Welt zu Erkunden. Seit September 2016 unterstützt es Icinga zunächst als Developer und seit 2020 als Developer Advocate, und NETWAYS als Git und GitLab Trainer. Seine Freizeit verbringt es hauptsächlich damit Video-, und Pen and Paper Rollenspiele zu spielen, sich Häuser zu designen (die es sich nie leisten können wird) oder ganz lässig mit seinem Cabrio durch die Gegend zu düsen.

Ethische Nicht-Monogamie

This entry is part 3 of 5 in the series Queerer Monat

Einer unserer Werte bei NETWAYS ist Diversität. Bei uns sind alle willkommen: Egal, ob hetero, bi, homo oder asexuell, ob Frau, Mann oder was ganz anderes, ob cis oder trans, ob eine Partnerperson, keine oder eine ganze Schar, oder irgendwie ganz anders ver-queert. Egal, welche Nationalität oder Herkunft – was zählt, bist Du als Mensch und wir respektieren Dich und sind stolz, Dich bei uns zu haben!

Seit über einem Jahr gibt es bei NETWAYS auch die Gruppe Queerways, die dem Austausch rund um LGBTQIA+ dient. Anlässlich des queeren Monats Juni haben wir eine kleine Serie entwickelt, mit der wir Euch queere Themen näherbringen wollen.

Heute möchte ich im Rahmen des Queeren Monats ein bisschen aus der Welt der ethischen Nicht-Monogamie erzählen. An alle, die das noch nicht von mir wussten erstmal wieder ein kleines Outing – ich selbst lebe auch nicht monogam. Unser liebster Chef der Bernd hat auch schonmal dazu kommentiert: “Ihr dürft gerne alle eure Partner:innen mitbringen auf die Grillfeier, aber wenns mehr als 3 sind bitte Bescheid geben, dann kaufen wir entsprechend mehr Grillzeug ein” und zwinkert mir dabei schelmisch zu.

Beziehungen gibt es in den verschiedensten Formen und Konstellationen. Sie können so unterschiedlich und divers sein wie die Farben des Regenbogens. Ob man nun auf der Beziehungs-Rolltreppe steht oder lieber seinen eigenen Weg sucht oder nicht, welche Art von Beziehunsform zu einem passt, das muss Jedermensch für sich selbst herausfinden – ein richtig oder falsch gibts dabei nur bedingt.

 

Was ist ethische Nicht-Monogamie?

original tweet: hold up...people have all netflix, prime, hbo max, hulu, disney+ and every subscription ever?? with reply: benefits of polyamory

Weniger bekannte Vorteile von mehreren Partnerpersonen. Mehr davon auf Twitter.

Ethische Nicht-Monogamie ist ein breiter Begriff, der jede Form von Beziehung – ob nun freundschaftlich, romantisch oder sexuell – umfasst, die nicht die Form einer exklusiven, monogamen Beziehung zwischen zwei Menschen annimmt.
Es kann befreiend sein, Spaß machen, eine Wahl des Lebensstils sein oder einfach nur eine Art des Seins.

Was jedoch noch wichtiger ist als der Punkt Nicht-Monogamie, ist die Ethik dahinter: Um ein ethisches Beziehungsleben zu führen, müssen alle Beteiligten informiert sein und von sich aus zustimmen.

 

Ist das denn überhaupt queer?

Ethical Non Monogamy flag

Es gibt es auch eine Flagge aus dem LGBTA Wiki

Wenn man “queer sein” als eine Abweichung von den typischen Normen und den ungeschriebenen Regeln, die in zwischenmenschlichen

Beziehungen so herrschen ansieht, auf jeden Fall! Es gibt natürlich auch Menschen, die sowohl heterosexuell als auch nicht trans* sind, die eine Alternative zur Monogamie praktizieren.

 

Es gibt aber sehr viele direkte Überschneidungen mit der queeren Community, wie zum Beispiel den Wunsch, man selbst sein und lieben zu können, wie es sich für jemandem natürlich anfühlt.

Es wird der gleiche Kampf um Anerkennung und um Rechte gekämpft, wie die Legalisierung von Heirat. Es entsteht oft die gleiche Angst vor Zurückweisung, Ablehnung oder Gewalt, sollte man einem neuen Menschen seine Wahrheit anvertrauen.

Und natürlich einer ganzen Welle an Vorurteilen…

 

“Ach, irgendwann findest du schon noch die richtige Person.”

Wäre eines dieser Vorurteile die mich persönlich immer etwas aus der Bahn werfen. Genauso wie “Ach reicht dir eine:r nicht?”, “Wenn du deine andere Hälfte gefunden hast, dann lässt du den Quatsch.” oder “Wenn du deine erste Partnerperon wirklich lieben würdest, würdest du keine weitere Beziehung wollen.”
Manche dieser Aussagen sind vielleicht gar nicht bös gemeint, aber sie können dennoch sehr verletztend rüberkommen – warum solche Fragen doof rüberkommen könnten und was es dazu noch so zu wissen gibt wird in diesem Blogpost ganz gut beantwortet, finde ich.

Respektvolle Fragen, die vermeiden irgendwelche Annahmen zu treffen, können helfen, einen netteren Umgang zu schaffen.

Es gibt unzählige verschiedene Arten von Nicht-Monogamie, und genauso viele verschiedene Perspektiven und Hintergründe. Die einzige Grundlage, die auch hilft vom Betrügen von Partnerpersonen abzugrenzen, ist, dass alle Beteiligten Bescheid wissen und zugestimmt haben.

Es geht nicht primär um Sex, kann es aber. Es geht nicht primär um Liebe, kann es aber. Es geht um Kommunikation und zwischenmenschliche Beziehungen, und darum diese in all ihren Facetten leben zu können.

 

Verschiedene Formen

Wie eben schon angemerkt, die verschiedenen Arten von Nicht-Monogamie sind zahllos. Hier ein kleiner Überblick – man darf diese Liste auch gerne zum Weitersuchen verwenden 🙂

  • Polyamorie: Ein Beziehungskonzept, bei dem Menschen mehrere romantische oder sexuelle Beziehungen zur gleichen Zeit haben können. (Vorsicht bei Begrifflichkeiten! Polygamie wäre die Heirat mehrere Personen, und nicht alle polyamoren Menschen wollen Heiraten. Amorie = Liebe, Gamie = Heirat)
  • Dreier: Ein Paar bringt eine dritte Person mit, um Sex mit ihnen zu haben, ob für einen One-Night-Stand oder regelmäßig. 
  • Swingen: Wenn ein Paar Sex mit einem anderen Paar hat und/oder die Partnerpersonen “tauscht”.
  • Hierarchische Beziehungen: Eine Beziehung, in der es eine Reihe von “primären Partnerpersonen” gibt, in der Regel ein Paar, die sich gegenseitig den Vorrang geben, aber auch “sekundäre Partnerpersonen” haben.
  • Beziehungsanarchie: Ein meist nicht-hierarchischer Beziehungsansatz, bei dem es keine festen Regeln oder Erwartungen gibt, außer denen, auf die sich die beteiligten Partnerpersonen einigen.
  • Offene Beziehungen: Wenn ein Paar oder eine Gruppe von Partnerpersonen derzeit offen für neue romantische oder sexuelle Partnerperson sind.
  • Gelegenheitsdating oder Gelegenheitssex: Wenn man sich zwanglos mit mehreren Personen verabredet und mit ihnen Sex hat, wobei jeder weiß, dass es passiert.
  • Polyfidelität: Eine Beziehung zwischen einer Gruppe von Menschen, in der alle Mitglieder gleichberechtigte Partnerpersonen in der Beziehung sind und niemand Sex mit oder Dates mit Menschen außerhalb der Gruppe hat:
    • Triaden (Dreiergruppen)
    • Quads (Vierergruppen)
    • V (eine Dreierbeziehung, in der eine Person zwei weitere dated, die sich aber nicht gegenseitig)
Feu Mourek
Feu Mourek
Developer Advocate

Feu verbrachte seine Kindheit im schönen Steigerwald, bevor es sich aufmachte die Welt zu Erkunden. Seit September 2016 unterstützt es Icinga zunächst als Developer und seit 2020 als Developer Advocate, und NETWAYS als Git und GitLab Trainer. Seine Freizeit verbringt es hauptsächlich damit Video-, und Pen and Paper Rollenspiele zu spielen, sich Häuser zu designen (die es sich nie leisten können wird) oder ganz lässig mit seinem Cabrio durch die Gegend zu düsen.

stackconf wrap up – DAY 3

Day 3 was stackconfs last day, and my first day at the conference.

 

Datacenter on fire

Works on my machine - OPs problem now

Starting off with a meme about burning hardware!

Remember that story about the fire in the OVH Strasbourg Data Center from earlier this year? Kris Buytaert was one of the Engineers on call that night and in his talk he spoke about what it was like to be in the team that was there while the outage happened. He explains how they mitigated the damages and how they recovered from the incident. But he didn’t just talk about this specific incident, but also gave an insight on how to make your infrastructure secure, good business continuity plans and building cloud agnostic stacks that survive disasters.

In this context Christians burned PC also came up again – how does burning hardware come up in every conference?

The burt out remains of Christians PC

The burt out remains of Christians PC

 

The next talk was “Kubernetes Native Continuous Deployment with FluxCD, Flagger, and Linkerd”. Leonid Belkind and Or Elimelech from StackPulse decided to share their way of managing a Kubernetes native CD pipeline with the toolchain you can see in the title. If you feel like you would like some inspiration for building your own, then this talk is for you. They explain the pros and cons – the possibilities and limitations of each tool in their setup and how it all clicks together.

Sharing Open Source Spirit

Marius watching Feus talk in the office

Marius watching the stackconf in the office

The last talk before our coffee break has been my own: Contributing to Open Source with the example of Icinga. The main point of my talk was to invite everyone out there to help out the open source projects that spark your interest or you have been using for years! I showed you around in our repositories, on our website and forum. As contributing is a lot easier than one might think, my main goal is to take away some of the fear people in the community might have!

The coffee break itself was fun as always, with Christian and Bernd just chatting along, getting increasingly confused by the tabletop-games talk in the chat.

 

Right after we hopped into the talk by Michael Coté: Platform as a Product. He talked about how OPs can change the way they work to make life easier for everyone involved in devops and have everyones needs met. He gives some great ideas about how to innovate providing services and transforming away from a service delivery mindset to a platform-as-a-product approach.

Behind the curtains

The stackconf team, ready to snap some pics!

The stackconf team, ready to snap some pics!

On Twitter in the meantime, you can have some insights as to what is going on behind the screnes (or stream, rather).

Julien Pivotto gave us an extensive status update on Prometheus and what there is planned in 2021 and beyond. If you are using Prometheus or considering it, this might be the talk for you! A very in depth explanation on what it has to offer and what has changed in the recent past and a few tips and tricks on how to implement it properly!

Panel discussions

panel discussion screenshot

The hosts were joined by devops experts

I didn’t really sit in with Christian and Bernd for very long in the lunch break – they started off by chatting about snacks and I had to get some myself. Sadly the online conference doesn’t provide the usual snack buffet that you have in person…

When I rejoined the fun, Bernd and Christian were joined by a whole bunch of people for a panel discussion: there were Frank Karlitschek from Nextcloud GmbH, Kris Buytaert from Inuits.eu, Patrick Debois from Snyk, Rosemary Wang from HashiCorp and Serhat Can from Atlassian. A lot of well known organisations and people gathered to discuss all sorts of topics, from “What do you prefer: online vs in person conferences” over “How do we deal with the fact that former decentralised components have an outage” to “How can Open Source survive and be founded if traditional business models?” and “How to find the right balance between complexity and simplicity”.

Learning by doing

live coding

Adam coding live in his talk!

Adam Gordon Bell from Earthly talked about Learning by Pulling Things Apart – and in this case how to pull a container apart to understand how it works. A really nice intro into how the mechanics behind docker work and having a look from bottom up. A live coding session helped understand how to build up a container, which he also detailed in a blogpost that was shared in the chat.

Alberto Marti from OpenNebula spoke about GAIA-X and in his talk he analysed the benefits and challenges associated with Edge Computing, introduced the “True Hybrid Cloud” concept, and explored how this new EU-funded Edge Computing platform contributes to consolidate Europe’s digital sovereignty.

After another short coffee break Anjana Fernando from WSO2 Inc. picked up again with his talk about Microservices Observability with Programming Language: Ballerina. This was a topic that I found very interesting, as I haven’t even heard of Ballerina before. This talk was again centered around an extensive live coding / live demo session which we were walked through nicely.

Big Data and Machine Learning…

… are best when combined. The Weaviate Vector Search Engine aims to do exactly that – we were introduced to the inner workings of Weaviate by Laura Ham from SeMI Technologies with the example of finding the right wine for your seafood dish. Later in the talk we were shown how to actually work with the tool and received some super interesting explanation about how Weaviate connects data purely by proximity, so that it finds fitting results without the search term appearing anywhere in the result datapoint.

After a nice outro by Christian and Bernd we were left with a bit of an empty feeling, but looking forward to the next stackconf – hopefully all together with seeing each other and snacks in Berlin next year! Save the date for the next, stackconf, May 17 & 18, 2022 in Berlin.

Feu Mourek
Feu Mourek
Developer Advocate

Feu verbrachte seine Kindheit im schönen Steigerwald, bevor es sich aufmachte die Welt zu Erkunden. Seit September 2016 unterstützt es Icinga zunächst als Developer und seit 2020 als Developer Advocate, und NETWAYS als Git und GitLab Trainer. Seine Freizeit verbringt es hauptsächlich damit Video-, und Pen and Paper Rollenspiele zu spielen, sich Häuser zu designen (die es sich nie leisten können wird) oder ganz lässig mit seinem Cabrio durch die Gegend zu düsen.

stackconf online – Recap of Day 03

The final day of stackconf online has now come to a close. It has been a wonderful three days full of interesting talks, fun commentary and lots of learning!

Before I dive into the events of day 03, I want to shed some light on the evening event of day 02, which was all about socialising over long distances via the medium of video games:

For the evening event Christian and Bernd streamed Mario Kart 8 on the Nintendo Switch with an open party, so everyone could join in. We had a bunch of fun races and chats. Different people who were at the location took turns playing. 

Wonderful Morning at Day 03

Starting into day 03 with three cups of coffee, as is customary after the night of the evening event, we got some useful tips about integrating security into DevOps. Jose Ortega talked about integrating security into iteration and pipeline application development with containers and how to secure development environments on top of general best practices.

Ignat Korchagin followed up with his talk “Speeding up Linux disk encryption”. He started off with the basics on encryption, explaining the different kinds and their pros and cons and built up from there explaining more in depth how one should secure ones’ data with LUKS/dm-encrypt.

Next up was Pooja Purswani, with her talk “WebThings: Let’s Make Your Things Smarter“. Contrary to what the title would lead you to believe, she pays special attention to the privacy risks in the web and smart devices. Pooja offers a way out with the current decentralised IoT project from Mozilla which focuses on improving interoperability, privacy and security through standardization.

Containers, Accessibility and Bare Metal Automation

After a short and entertaining break about electric scooters and how docker changed the world, Michel Schildmeijer took over the wheel with his talk “Replace your Docker based Containers with Cri-o Kata Containers for better security”. He gives us insights into the technology of kata containers and how they enable you to have all of the advantages of docker containers, with the added benefits of a more secure environment.

After the lunch break, the ignite talks provided a nice lightweight way back into the conference with their short and informative nature.
The first one “Opensource in Advanced Research Computing, How Canada did it !” by Mohamed Elsakhawy gave us an insight into how Canada’s Advanced Research Computing organizations deal with open source software.
Followed by my talk titled “Flying Blind – Accessibility in our Tools” where I tried to raise some awareness for visually impaired individuals and how they interact with the web.

 

 

The first full length talk after the break was submitted by Rain Leander. The title “Leveraging Procedural Knowledge: From Riding a Bike to Bare Metal Automation” already gives a good idea over what the talk was about: The rate at which people in IT have to deal with new tools and ideas is absolutely insane. The viewers learnt about how to engage with new technologies in an easier manner, by looking at what kind of knowledge you take over from other technologies.

The longer break here was again filled with interesting discourse about a diverse range of topics like horses, twitter voice posts and eco friendliness that were discussed with the audience via chat.

Keycloak and Managed Kubernetes made it round

“Securing Infrastructure with Keycloak” by Rahul Bajaj was all about authentication and authorisation and identity preservation. Rahul explained the different bits and pieces of Single Sign On technologies and the different layers involved. He also demonstrated how he implemented the stack in the Foreman project.

Joerg Schad presented “Challenges in Building Multi-Cloud-Provider Platform with Managed Kubernetes”. A lot of cloud services emerged over time, and building your service cloud-agnostic has grown increasingly difficult. Today, most cloud providers support Kubernetes based platforms. The talk tackled some of the issues you could encounter and how to avoid them.

All in all, I would say that the stackconf online was a really nice conference and managed to capture the spirit of a NETWAYS event rather well, despite there not being a physical location. If you haven’t been able to attend the conference live yourself, you can check out the recordings on YouTube. They should be uploaded soon!

Feu Mourek
Feu Mourek
Developer Advocate

Feu verbrachte seine Kindheit im schönen Steigerwald, bevor es sich aufmachte die Welt zu Erkunden. Seit September 2016 unterstützt es Icinga zunächst als Developer und seit 2020 als Developer Advocate, und NETWAYS als Git und GitLab Trainer. Seine Freizeit verbringt es hauptsächlich damit Video-, und Pen and Paper Rollenspiele zu spielen, sich Häuser zu designen (die es sich nie leisten können wird) oder ganz lässig mit seinem Cabrio durch die Gegend zu düsen.