HW group STE und STE PoE: Die kleinen Geschwister des STE2 Netzwerkthermometers

Bevor das HW group STE2 PoE das Licht der Welt erblickte, gab es bereits die Geräte STE und STE PoE. Da sich diese jedoch auch eigenständig sehr bewährt haben, hat HW group diese auch im Portfolio gelassen. Das STE und STE PoE unterscheiden sich jedoch bis auf die Power over Ethernet Option nicht untereinander.

 

Vergleich STE und STE2

STE / STE PoE Set STE2 PoE Set
Sensoranschlüsse 2 x 1-Wire Sensor Temperatur/Luftfeuchtigkeit bis zu 3 x 1-Wire Sensor Temperatur/Luftfeuchtigkeit
potentialfreie Kontakte keine 2 x potentialfreier Eingang
Netzwerk 10/100 Mbit Ethernet 10/100 Mbit Ethernet, WiFi
Protokolle HTTP, DHCP, SNMP, SNTP, SMTP, XML HTTP, DHCP, SNMP, SNTP, SMTP, XML, HWg-Push
Verschlüsselung keine TLS
Alarmierung 2 x E-Mail-Empfänger 2 x E-Mail-Empfänger, 2 x SMS und Ring-Alert
Stromversorgung über Netzteil (5V/150mA), optional über PoE über Netzteil (5V/300mA) oder PoE
Montage Tischgerät Hutschiene, Wand, Tischgerät
Lieferumfang
  • Basis-Gerät STE oder STE PoE
  • Netzteil
  • Temperatursensor 3m
  • Basis-Gerät STE2 PoE
  • Netzteil
  • Temperatursensor 3m
Online Demo verfügbar hier verfügbar hier
Ansicht

 

Beide Gerätegenerationen sind selbstverständlich hochwertig verarbeitet und ihre Qualität zieht auf Langelebigkeit ab. Auch der jeweils beiliegende Sensor sowie das zugehörige Netzteil spielen in der gleichen Liga. Eine ganze Reihe weiterer Sensoren für das STE oder STE2 finden Sie selbstverständlich bei uns im Shop.

Sehr schön ist auch die Tatsache, dass HW group einiges an zusätzlicher Software bietet, mit der man die Features der Geräte noch besser nutzen kann. Folgende Software ist für beide Gerätetypen einsetzbar:

  • HWg-PDMS: Log-Daten können hiermit als MS Excel exportiert werden
  • HWg-Trigger: Gibt eine Warnung aus bei ausgefallenem Gerät, remote Reboot oder Weiterleitung von Alarmen auf SMS

 

Als Fazit können wir unseren Kunden beide Geräte sehr empfehlen. Denn wer keinen Bedarf an den zusätzlichen Features des STE2 PoE hat, der kann ganz beruhigt auf das STE oder STE PoE zurückgreifen.

Bei Fragen rund um die Hardware von HW group helfen wir Ihnen gerne weiter – wir sind erreichbar per Mail: shop@netways.de oder telefonisch unter der 0911 92885-44. Wer uns gerne bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter schauen oder den Shop und die angebotenen Produkte verfolgen möchte, kann uns auch auf Twitter folgen – über @NetwaysShop twittert das NETWAYS Shop Team.

Nicole Frosch
Nicole Frosch
Sales Engineer

Ihr Interesse für die IT kam bei Nicole in ihrer Zeit als Übersetzerin mit dem Fachgebiet Technik. Seit 2010 sammelt sie bereits Erfahrungen im Support und der Administration von Storagesystemen beim ZDF in Mainz. Ab September 2016 startete Sie Ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration bei NETWAYS, wo sie vor allem das Arbeiten mit Linux und freier Software reizt. In ihrer Freizeit überschüttet Sie Ihren Hund mit Liebe, kocht viel Gesundes, werkelt im Garten, liest...

Unboxing a Beauty – SMSEagle MHD-8100

Nachdem wir uns letzte Woche schon ausgiebig mit dem SMSEagle MHD-8100 beschäftigt haben, waren wir vom Shop-Team natürlich besonders neugierig, das neue Gerät auch mal in Händen halten zu können. Diese Woche kam das 8-fach Modem bei uns an und den Moment des ersten Blickes möchten wir gerne mit Euch teilen. Hier ist unser Unboxing-Video für Euch:

 

Wir sind begeistert! Denn folgende Merkmale konnten wir feststellen:

  • Das SMSEagle MHD-8100 hat ein robustes, eloxiertes Metallgehäuse. Besonders schön ist das schlichte Schwarz, das verwendet wurde. Durch die leicht raue Oberfläche lässt sich das Gerät z. B. beim Einbau gut in der Hand halten.
  • Die Kompaktheit des Gateways lässt keine Wünsche übrig.
  • Material für eine Rack-Montage liegt in Form von Schrauben und Winkeln bei. Diese werden direkt am Gehäuse angebracht und passen anschließend für den 19″ Standard.
  • Für alle, die das Gateway nicht fest im Rack verbauen wollen, kommt das Gerät mit ordentlichen Füßchen, die nicht abfallen können. Des Weiteren bieten die Füßchen genug Abstand, so dass eine anständige Luftzirkulation gewährleistet ist.
  • Alle Ports und Schalter sind eindeutig und klar beschriftet, was insbesondere für das Einführen der SIM-Karten in der richtigen Richtung (diese ist aufgedruckt) wichtig ist. Der Druck ist gut und lässt nicht zu wünschen übrig.
  • Alle Spaltmaße und Aussparungen sind sauber und gerade. Sämtliche von außen sichtbaren Ports und Schalter sind in der entsprechenden Flucht.
  • Jedes der 8 Modems verfügt über eine eigene Status-LED, so dass das Troubleshooting vereinfacht wird.
  • Gut sichtbare Status-LED für das gesamte Gerät sowie einen leicht zu erreichenden Reset-Button auf der Vorderseite.
  • Auf der Unterseite des Gerätes wurden per Aufkleber alle wichtigen Infos zum Gerät vermerkt, u. a. MAC-Adressen der beiden Ethernet-Ports.
  • Wie gewohnt liegt dem SMSEagle MHD-8100 ein Quick-Start-Guide bei, mit dessen Hilfe das Gateway schnell und problemlos aufgebaut werden kann.
  • Die Verpackung bietet einen sehr guten Schutz für das Gerät und kann auch nach längerer Zeit im Supportfall wieder zum Versand des Gerätes hergenommen werden. Die Ausschnitte in der Polsterung bieten eine schöne Übersicht über den Inhalt.

 

FAZIT: Unser erster Eindruck vom neuen SMSEagle MHD-8100 ist durchweg positiv.

 

Wir hoffen, Euch hat unser kleines Video gefallen! Wenn Ihr noch mehr davon sehen wollt, dann lasst es uns wissen  – wir sind erreichbar per Mail oder telefonisch unter der 0911 92885-44. Hier beantworten wir auch gerne Fragen rund um die Produkte von SMSEagle. Wer uns gerne bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter schauen oder den Shop und die angebotenen Produkte verfolgen möchte, kann uns auch auf Twitter folgen – über @NetwaysShop twittert das NETWAYS Shop Team!

Nicole Frosch
Nicole Frosch
Sales Engineer

Ihr Interesse für die IT kam bei Nicole in ihrer Zeit als Übersetzerin mit dem Fachgebiet Technik. Seit 2010 sammelt sie bereits Erfahrungen im Support und der Administration von Storagesystemen beim ZDF in Mainz. Ab September 2016 startete Sie Ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration bei NETWAYS, wo sie vor allem das Arbeiten mit Linux und freier Software reizt. In ihrer Freizeit überschüttet Sie Ihren Hund mit Liebe, kocht viel Gesundes, werkelt im Garten, liest...

Wieder verfügbar! SMSEagle MHD-8100 – 8 Modems für parallelen SMS Versand

Nachdem das SMSEagle MHD-8100 sowohl in der 3G als auch in der 4G Version sich direkt nach dem Release größter Beliebtheit erfreute, ist das neue 8-fach Modem nun wieder erhältlich. Wir wollen nochmal beleuchten, was dieses Gerät so beliebt macht.

Mit dem MHD-8100 hat SMSEagle ein wunderbares Hardware-Upgrade geliefert: Vor dem Release des neuen Gerätes gab es zwar einen 8-Modem-Pool, dieser funktionierte allerdings nur in Verbindung mit einem Basisgerät. Dazu mussten dann auch unterschiedliche Einstellungen vorgenommen werden. Dies ist nun mit dem neuen MHD-8100 vorbei: Ein Gerät. 8 Modems. 8-fache Leistung.

 

 

 

Des Weiteren glänzt des MHD-8100 durch eine ganze Reihe von hochqualitativen Features, wie man es aus der SMSEagle-Schmiede kennt:

  • Abdeckung von 3G (GSM/UMTS) und 4G (UMTS/LTE) Netzen
  • Direktes Senden und Empfangen von SMS ohne Drittanbieter
  • Nachrichtendurchsatz von 240 SMS/min
  • Weiterleitung von E-Mail zu SMS und umgekehrt
  • Telefonbuchfunktion: Versenden an einzelne Benutzer oder Benutzergruppen mit zusätzlicher Schichtverwaltung
  • Automatisierte Antworten
  • Scheduling des Versands von Nachrichten sowie periodisches Versenden
  • voll SNMP-fähig durch vorinstallierten SNMP-Agent
  • Verschlüsselung durch volle Unterstützung von HTTPS
  • Bereits integriert: Webserver (Apache2), Datenbankserver (PostgreSQL), Mailserver (Postfix)
  • Failover-Funktion durch High Availability Cluster zwischen zwei Geräten

 

Auch für Kunden, die ein altes Gerät durch ein MHD-8100 ersetzen möchten, ist dies problemlos möglich, da Kontakte z. B. einfach per csv-Datei importiert werden können. Genauso werden Remote-Fans mit dem neuen Gerät gut bedient: Per API können SMS aus externen Anwendungen oder Systemen heraus versendet werden, SMS können an Remote-Skripte weitergeleitet werden und selbst die digitalen Ein- und Ausgänge können per SMS gesteuert werden. Umgekehrt kann das MHD-8100 in vielen Fällen auch autark per SMS alarmieren, z. B. beim Überschreiten von Umweltparametern, die durch eingebaute Temperatur- und Luftfeuchtfeuchtigkeitssensoren gemessen werden. Zusätzlich kann das Gateway auch Dienste wie Web- oder Mailserver oder die eigenen Modems überwachen und selbstständig alarmieren.

Zusätzlich überzeugt das neue Gateway durch weitere anspruchsvolle Qualitätsmerkmale:

  • Das Gerät ist in einem 1 HE Metallgehäuse untergebracht.
  • Sowohl für 3G als auch 4G werden pro Modem je eine 2dBi starke Rundstrahlantenne genutzt, die auch bei schwierigen Empfangsbedingungen das Senden und Empfangen garantieren.
  • Durch HDMI und USB Anschlüsse kann schnell und einfach auf die Konsole des Gerätes zugegriffen werden.
  • Für die bessere Bedienung und Übersicht verfügt das Gateway an der Vorderseite über ein knapp 1″ großes OLED-Display mit 128 x 64 px.
  • Für die einfache und optimale Konfiguration und Bedienung wird das MHD-8100 mit einer mehrsprachigen, reaktiven Web-Oberfläche ausgeliefert.
  • Eine Vielzahl von SMS-Typen werden unterstützt:
    • normale SMS
    • mehrteilige SMS
    • Flash-SMS
    • binäre SMS
    • USSD-Code
    • WAP Push-Link

Darüber hinaus zeichnet sich SMSEagle nicht nur durch exzellente User-Manuals aus (diese sind hier zu finden: https://www.smseagle.eu/downloads/), sondern auch durch einen äußerst freundlichen und reaktiven Support – selbstverständlich nur, wenn das NETWAS Shop Team mal nicht mehr weiter weiß 😉

Bleibt nur noch eins zu sagen: Spread your wings and fly!

Bei Fragen rund um die Hardware von SMSEagle helfen wir gerne persönlich weiter – wir sind erreichbar per Mail oder telefonisch unter der 0911 92885-44. Wer uns gerne bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter schauen oder den Shop und die angebotenen Produkte verfolgen möchte, kann uns auch auf Twitter folgen – über @NetwaysShop twittert das NETWAYS Shop Team!

Nicole Frosch
Nicole Frosch
Sales Engineer

Ihr Interesse für die IT kam bei Nicole in ihrer Zeit als Übersetzerin mit dem Fachgebiet Technik. Seit 2010 sammelt sie bereits Erfahrungen im Support und der Administration von Storagesystemen beim ZDF in Mainz. Ab September 2016 startete Sie Ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration bei NETWAYS, wo sie vor allem das Arbeiten mit Linux und freier Software reizt. In ihrer Freizeit überschüttet Sie Ihren Hund mit Liebe, kocht viel Gesundes, werkelt im Garten, liest...

[Eine nicht ganz ernste] Betrachtung von Aggression am Arbeitsplatz

DISCLAIMER: Der Begriff “Kollege” in der männlichen Form wird nur aufgrund besserer Leserlichkeit genutzt und schließt alle Gender ein. Des Weiteren bezieht sich folgender Text in keiner Weise auf reale Personen.

Nachdem es in unseren letzten beiden Blog-Beiträgen ja sehr sachlich und wissenschaftlich zuging, wollen wir heute – vielleicht auch nicht mit all zu großem Ernst – mal wieder in eine andere Richtung über den Tellerrand blicken. Meine Inspiration für diesen Beitrag kam zum Teil von den ganzen lustigen GIFs, die zu diesem Thema im Netz kursieren — Hand aufs Herz: Wer hat noch nie über Mitarbeiter gelacht, die mithilfe der Tastatur einfach mal den gesamten Schreibtisch leerfegen? — und zum anderen von einer ZDF-Dokumentation “Klaus Kinski – Weltstar und Tyrann” (aka Max Giermann).

Quelle: https://oppositelock.kinja.com/office-rage-gif-compilation-1789090300, embedded via giphy.com

Wenn man dann in der Firma mal die Kollegen fragt, was denn die Auslöser sind, die einen in Sekundenschnelle aggressiv machen können, dann hat das gerade am Arbeitsplatz meistens mit der verfügbaren – oder eben nicht verfügbaren – Hardware und Software zu tun. Als Antwort habe ich unter anderem Aussagen bekommen wie “Bei dem Printer könnte ich jedesmal so ragen!” (Übersetzung der Autorin: “Bei dem Drucker könnte ich sehr oft die Contenance verlieren!”) oder auch “I hau glei alles zam!” (Übersetzung der Autorin: “Ich werde zeitnah hier alles durch Einwirkung von Schlägen zerstören!”). Auch “Anzünden” wird gerne als Problemlösung gesehen. Resignation wird dann eher durch “Einmal mit Profis” ausgedrückt.

 

Auslöser

Lasst uns doch einfach mal ein paar Situationen als Beispiele für Auslöser festhalten (für den Selbsttest einfach Liste ausdrucken und zutreffende Punkte abhaken):

  • Drucker druckt nicht. Selbst nach dem Abbrechen und Neu-Drucken der Dokumente passiert nichts. Neu-Starten der Druckerwarteschlange – nichts. Nach dem verzweifelten Aus-/Einschalten des Druckers macht dieser erstmal Reiningung und Justierung, druckt anschließend eine Testseite mit gefühlt 1000dpi und dann noch sämtlich hängengebliebene Seiten der letzten zwei Wochen.
  • Rechner friert ein. Meistens dreht dann gleichzeitig noch der Lüfter hoch und es entwickelt sich eine infernalische Hitze. Wenn man nicht rechtzeitig reagiert, kann man gerade auch bei Notebooks ein wahres Farbenspektakel auf dem Display erleben. Gern gesehen sind gerade im Windows-Bereich auch nichts-sagende Blue-Screens, wobei blau ja eher als Farbe mit beruhigender Wirkung gilt. (Microsoft hat wohl doch Humor)
  • Äußerst aggressionsfördernd ist auch der gutgemeinte Ratschlag “Have you tried turning it off and on again?” oder Dinge wie “Das habe ich schon immer so gemacht…” oder “Hättest vorher halt gefragt…” oder das von österreichischen Kollegen gern verwendete “Jo eh.” (Entspricht in etwa:🤷‍♀️)
  • Wenn es dann endlich soweit ist, dass man die Wut raus lässt, wird dies meistens durch ein irritiertes “Wos bisd’n heit so aggressiv?” (Übersetzung der Autorin: “Weshalb zürnst du denn heute so?”) und angewiderten Blicken quittiert.
  • Häufig hat Aggression auch ein hohes Ansteckungspotential. Es kann gut und einfach mal passieren, dass man sich von der Aggression eines Kollegen oder einer Kollegin mitreißen lässt. Vor allem wenn es gerade bei einem selbst rückwärts und bergab läuft.
  • Man hat ein Meeting und möchte in dem entsprechenden Raum das Notebook für Präsentationszwecke mit dem dafür vorgesehenen TV-Gerät verbinden. Als erstes poppt AppleTV auf. Nach Umschalten auf HDMI stellt man fest, dass es keinen HDMI auf was auch immer Adapter im Raum gibt. AppleTV fragt nochmal nach, ob man es sich nicht doch anders überlegt hat. Währenddessen hat ein Kollege einen passenden Adapter gefunden, der aber aufgrun mysteriöser Verformung in keine Buchse dieser Welt mehr passt. Schlussendlich sitzen dann 5 Kollgen vor dem 13″ Display des Notebooks.
  • Man möchte kurz etwas am Whiteboard ausarbeiten. Leider hatte vorher jemand mit Edding darauf gemalt. Jo eh.
  • Noch schnell einen Kaffee ziehen, bevor es in die Telko geht? Und dann ist nicht nur der Wassertank leer, sondern auch noch die Milch, dafür aber der Satzbehälter voll? Und dann soll man in den verbleibenden 2 Minuten 35 Sekunden noch die Maschine entkalken, den Wasserfilter wechseln und gleichzeitig noch den WMF-Kundendienst rufen.
  • Klopapier. Der Auslöser schlecht hin. Oft reicht schon der Anblick einer nicht ordnungsgemäß angebrachten Rolle Klopapier für den absoluten, mentalen Meltdown (Deutsche Übersetzung: “Kernschmelze”). [Anmerkung der Autorin: Bei einer Pipi-Pause während des Schreibens dieses Blog-Beitrags genau das erlebt.]
  • Das Wort “NAGIOS”.


 
 

Spezialfall

Eine  eigene Betrachtung bzgl. Auslöser von Aggression haben unter anderem auch Firmenreisen verdient, wie folgender, beispielhafter und auf nicht realen Erlebnissen basierender Ablauf darstellt:

Situation: Abfahrt zu einer Veranstaltung im Ausland um 15:00 Uhr

    • 1 Kollege steht bereits seit 30 Minuten am Abfahrtsort.
    • 1 Kollege holt das Auto. Dabei geht das Rücklicht auf mysteriöse Weise kaputt.
    • 2 Kollegen telefonieren noch mit Kunden.
    • 1 Kollege muss noch den Blog-Post für Freitag in drei Wochen fertig schreiben.
    • 4 Kollegen suchen derweil die Autopapiere vom Poolwagen.
    • 1 Kollege hat die Ausweispapiere zu Hause vergessen.
    • Da alle Kollegen den gleichen Firmen-Koffer benutzen, kommt es zu schwerwiegenden Verwirrungen.
    • Nachdem endlich alle im Auto sitzen, beschließt man, vorsichtshalber nochmal auszusteigen und eine zu rauchen.
    • Endgültige Abfahrt um 17:30 Uhr.
    • Nach Auffahrt auf die Autobahn fällt auf, dass man einen Kollegen vergessen hat. Rückkehr zum Abfahrtsort.
    • Am Abfahrtsort aufgrund des erlebten Stresses noch mal zwei Zigaretten rauchen.
    • 18:30 Uhr: Erneute Abfahrt.
    • 18:40 Uhr Besorgung von Not-Cheeseburgern, da mittlerweile alle hungrig sind.
    • 18:50 Uhr: Erste Rauchpause.

 

Bezüglich der Entstehungsweise von Aggressionen finde ich folgende Theorie gerade für den Bereich Arbeitsplatz sehr passend und nachvollziehbar:

Frustrations-Aggressions-Theorie: Aggression beruht auf aggressiven Impulsen, die nicht spontan, sondern als Reaktion auf störende und unangenehme Ereignisse entstehen. Sind die Frustrationen einmal entstanden, müssen sie sich irgendwie äußern. (Quelle: https://krank.de/aggression/) 

FAZIT

Jeder von uns kann mal einen schlechten Tag haben, gesundheitlich angeschlagen oder anderweitig belastet sein. Niemand ist jeden Tag perfekt, das sollten wir uns immer im Gedächtnis behalten. Auch sollten wir im Auge behalten, dass wir nur gemeinsam stark sind. Schaut aufeinander – ab und zu hilft es, einfach mal zuzuhören oder zu fragen, warum es gerade nicht so läuft wie erwartet. Eine kleine nette Geste kann großes bewirken 😉

Nachdem wir dieses wichtige Thema nun behandelt haben, werden wir uns nächste Woche wieder den seriösen Dingen zuwenden.

Ach, da ja auch allseits bekannt ist, dass viele Menschen aufgrund von Werbung (“Everybody dance now!”) aggressiv werden, wollen wir Euch dieses Erlebnis nicht vorenthalten:

Bei Fragen rund um die Hardware aus unserem Shop helfen wir gerne persönlich weiter – wir sind erreichbar per Mail oder telefonisch unter der 0911 92885-44. Wer uns gerne bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter schauen oder den Shop und die angebotenen Produkte verfolgen möchte, kann uns auch auf Twitter folgen – über @NetwaysShop twittert das NETWAYS Shop Team!

Nicole Frosch
Nicole Frosch
Sales Engineer

Ihr Interesse für die IT kam bei Nicole in ihrer Zeit als Übersetzerin mit dem Fachgebiet Technik. Seit 2010 sammelt sie bereits Erfahrungen im Support und der Administration von Storagesystemen beim ZDF in Mainz. Ab September 2016 startete Sie Ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration bei NETWAYS, wo sie vor allem das Arbeiten mit Linux und freier Software reizt. In ihrer Freizeit überschüttet Sie Ihren Hund mit Liebe, kocht viel Gesundes, werkelt im Garten, liest...
Science Corner: Der Temperatursensor

Science Corner: Der Temperatursensor

This entry is part 2 of 2 in the series Science Corner

Heute geht es um den Bereich Temperaturmessung. Jeder kennt dies von zu Hause, z. B. das Thermometer draußen im Garten, die digitale Wetterstation im Wohnzimmer oder das Bratenthermometer in der gut ausgestatten Küche. Auch in vielen Geräten, die wir im Alltag benutzen, sind Sensoren zur Temperaturmessung verbaut: Im Backofen, in der Spül- oder Waschmaschine, im eigenen Auto. Die Temperatur wird dabei durch unterschiedliche Typen von Temperatursensoren oder -fühlern gemessen, die je nach Einsatzzweck – hauptsächlich den Temperaturbereichen – unterschiedliche Bau- und Funktionsweisen inne haben.Die gängigsten Temperaturfühler sind Thermoelemente und Sensoren, die Temperaturen auf Basis von elektrischem Widerstand messen. Letztere unterscheiden sich nochmals in Thermistoren und Widerstandsthermometer (auch abgekürzt als RTD).

 

Eigenschaften der verschiedenen Sensoren

Thermoelemente werden hauptsächlich bei Temperaturen zwischen -200 und +1250 °C eingesetzt und führen eine vergleichende Messung aus. Dazu verfügt das Thermoelement über eine Messstelle und eine Vergleichstelle, mithilfe derer eine Thermospannung ermittelt wird. Diese Thermospannung stellt die Differenz zwischen dein beiden Messpunkten dar. Nun muss nur vom Wert der Messtelle mithilfe des Differenzwertes die absolute, gemessene Temperatur berechnet werden – also Summe aus Wert der Messstelle und dem Differenzwert.

RTDs oder Widerstandsthermoter und Thermistoren sind sich zwar sehr ähnlich in der Funktionsweise, unterscheiden sich aber dennoch in ihren Eigenschaften. RTDs bestehen zum Beispiel aus reinen Metallen (häufig Platin), sind daher teurer und werden dadurch auch eher in industriellen Bereichen eingesetzt. Gerade für den industriellen Einsatz ist es von Vorteil, dass RTDs in höheren Temperaturbereichen (bis zu 600 °C) arbeiten können und auch von der Bauart her stabiler sind.

Thermistoren, hingegen bestehen aus Metalloxidmischungen oder Halbleitern und haben mitunter eine höhere Genauigkeit als RTDs. Da sie auch mit längeren Anschlusskabeln umgehen und nur niederigere Temperaturbereiche bis 250 °C (die Temperatur, die manche Backöfen gerade noch so schaffen) abdecken können, werden sie eher im alltäglichen Gebrauch verwendet. Häufig finden Thermistoren Anwendung in Laboren, wo Sensoren in Kühl- oder Gefrierschränke über ein entsprechend langes Kabel eingeführt werden.

Funktionsweise von RTDs und Thermistoren

Die Sensoren, die wir im Shop zur Temperaturmessung anbieten, lassen sich hauptsächlich in diese beiden Kategorien aufteilen. Wenn man hier in die elektrotechnische Betrachtung geht, dann sieht es so aus:

RTDs sind sogenannte Kaltleiter (PTC) und erhöhen Ihren elektrischen Widerstand bei Temperaturerhöhung. Werden Platinmesswiderstände wie pt100 oder pt1000 eingesetzt, dann ist der Widerstandsverlauf nahezu linear zur Temperatur. Pt100-Sensoren bieten wir z. B. für die Produkte von TinkerForge an: TinkerForge Temperaturfühler pt100 2-Leiter.
Thermistoren hingegen werden Heißleiter (NTC) genannt und verringern ihren elektrischen Widerstand bei Temperaturerhöhung. Da bei Heißleitern die Linearität ein Problem darstellt, können diese nur in eingeschränkteren Temperaturbereichen genutzt werden. Zu diesen Heißleitern, die auf Halbleitermaterial-Basis arbeiten, gehört z. B. folgender Sensor aus dem Hause HW group: HW group Sensor HTemp-1Wire 3m.

Um nun das Sensorsignal weiterleiten und auswerten zu können, wird ein Messumformer genutzt, der ein standardisiertes Signal erzeugt. Dies wären im Falle von HW group z. B. das STE oder das STE2. Auch mathematisch lässt sich die Änderung des Widerstands in Abhängigkeit zur Temperatur darstellen: ΔR = k * ΔT

Bei Fragen rund um die Hardware aus unserem Shop helfen wir gerne persönlich weiter – wir sind erreichbar per Mail oder telefonisch unter der 0911 92885-44. Wer uns gerne bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter schauen oder den Shop und die angebotenen Produkte verfolgen möchte, kann uns seit kurzem auch auf Twitter folgen – über @NetwaysShop twittert das NETWAYS Shop Team!

Nicole Frosch
Nicole Frosch
Sales Engineer

Ihr Interesse für die IT kam bei Nicole in ihrer Zeit als Übersetzerin mit dem Fachgebiet Technik. Seit 2010 sammelt sie bereits Erfahrungen im Support und der Administration von Storagesystemen beim ZDF in Mainz. Ab September 2016 startete Sie Ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration bei NETWAYS, wo sie vor allem das Arbeiten mit Linux und freier Software reizt. In ihrer Freizeit überschüttet Sie Ihren Hund mit Liebe, kocht viel Gesundes, werkelt im Garten, liest...

Science Corner: Kick-Off

This entry is part 1 of 2 in the series Science Corner

Das Team vom Shop möchte Euch hier zu einer neuen Blog-Serie herzlich einladen: Die Science Corner!

 

Um was soll es gehen?

Gerne möchten wir hier mal ein bisschen schauen, was denn eigentlich in den Geräten und Sensoren steckt, die wir in Rechenzentren, Laboren und vielen anderen Bereichen einsetzen und welche elektrotechnischen und physikalischen Geheimnisse sich dahinter verbergen. Quasi ein “Wie geht das?” für die Produkte, die wir im Shop anbieten und mit denen nicht nur wir, sondern eine Vielzahl von Kunden jeden Tag arbeiten.

 

Welche Themen stehen auf dem Plan?

In den ersten Beiträgen möchten wir gerne mal bei Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensoren hinschauen. Des Weiteren finden wir auch die Funktionsweise von Rauch- oder Bewegungsmeldern sehr interessant. Vielleicht habt Ihr Euch ja auch schon immer mal gefragt, was in einem Modem passiert und wie da auf einmal SMS rauskommen. Fragen über Fragen, die wir versuchen werden zu beantworten!

 

Einführung

Da wir hier jedoch nicht nur eine Ankündigung machen wollen, sondern uns auch gleich im ersten Teil ein bisschen in der Thematik umsehen möchten, werfen wir doch einfach mal einen Blick auf ein paar Basics. Hier kann man schonmal vorausnehmen, dass Temperatursensoren mit Widerständen und Spannungsunterschieden bzw. Luftfeuchtigkeitssensoren z. B. auf Basis von Kapazitäten hygroskopischer Materialien arbeiten. Doch wer erinnert sich noch wirklich an den Physikunterricht in der Schule und kann sicher sagen, wie sich solche Werte definieren und berechnen lassen? Daher steigen wir doch einfach mal an diesem Punkt ein.

Jede Größe wie Spannung oder Kapazität werden grundsätzlich zusammen mit einer der sieben SI-Einheiten (dem internationalen Einheitensystem) oder mit einer Einheit, die sich aus diesen Basiseinheiten ableiten lässt, angegeben und haben zusätzlich auch ein Formelzeichen:

  • Stromstärke: Formelzeichen I, SI-Einheit Ampere (I = 11 A)
  • Spannung: Formelzeichen U, Einheit Volt (U = 24 V)
  • Ladung: Formelzeichen Q, Einheit Coulomb (Q = 2 C)
  • Kapazität: Formelzeichen C, Einheit Farad (C = 1 F)
  • Widerstand: Formelzeichen R, Einheit Ohm (R = 3 Ω)
  • Leistung: Formelzeichen P, Einheit Watt (P = 250 W)

SI-Einheiten

Bildquelle: Von International Bureau for Weights and Measures – https://www.bipm.org/utils/common/pdf/si-brochure/SI-Brochure-9.pdf, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=83239668

 

Um mit diesen Größen arbeiten und rechnen zu können – so wie es z. B. die obengenannten Sensoren machen – muss man diese allerdings auch in Zusammenhang zueinander bringen. Hier kommen wieder unsere aus der Schule bekannten Formeln ins Spiel:

  • Spannung: U = I * R
  • Ladung: Q = I * t (für einen zeitlich konstanten Strom)
  • Kapazität: C = Q / U
  • Widerstand: R = U / I
  • Stromstärke: I = U / R
  • Leistung: P = U / I

 

Hiermit haben wir bereits einiges an Werkzeug in der Hand, mit dem wir uns bereits recht gut mit dem Innenleben verschiedener Sensoren befassen können. Gerne kann hier auch auf die gute, alte und analoge Physik-Formelsammlung zurückgegriffen werden. Ansonten empfiehlt sich auch das Online-Nachschlagewerk Elektronik Kompendium. Wer bei den Rechenregeln bzgl. der Umstellung von Gleichungen nicht mehr so fit ist, kann hier Unterstützung finden: physikunterricht-online.de

Bei Fragen rund um die Hardware aus unserem Shop helfen wir gerne persönlich weiter – wir sind erreichbar per Mail oder telefonisch unter der 0911 92885-44. Wer uns gerne bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter schauen oder den Shop und die angebotenen Produkte verfolgen möchte, kann uns seit kurzem auch auf Twitter folgen – über @NetwaysShop twittert das NETWAYS Shop Team!

Nicole Frosch
Nicole Frosch
Sales Engineer

Ihr Interesse für die IT kam bei Nicole in ihrer Zeit als Übersetzerin mit dem Fachgebiet Technik. Seit 2010 sammelt sie bereits Erfahrungen im Support und der Administration von Storagesystemen beim ZDF in Mainz. Ab September 2016 startete Sie Ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration bei NETWAYS, wo sie vor allem das Arbeiten mit Linux und freier Software reizt. In ihrer Freizeit überschüttet Sie Ihren Hund mit Liebe, kocht viel Gesundes, werkelt im Garten, liest...

HW group bietet Produktvergleich auf Homepage

Seit kurzem bietet der Hersteller HW group auf der eigenen Homepage die Möglichkeit, individuell Produkte zum Vergleich in den sogenannten Comparator zu schieben. Somit können Kunden nun querbeet Produkte aus dem Protfolio vergleichen, um sich so mithilfe der hinterlegten Informationen für das am besten passende Produkt zu entscheiden. Das Beste: Es gibt keine Werbung mit tanzenden Familien.

Das ganze funktioniert denkbar einfach – man startet in der Produktübersicht und wählt sich die entsprechenden Produkte durch einen Klick auf das Waage-Symbol aus. Der Produktvergelich funktioniert aber auch in den anderen Bereichen des Portfolios wie Sensoren, Detektoren oder Convertern genauso wie bei Software-Produkten (egal ob eigene Software oder 3rd Party Produkte) .

 

Wenn man alle Produkte gewählt hat, dann kann man über ein kleines Pop-Up in der unteren rechten Ecke zum Comparator selbst gehen:

 

Im Comparator bekommt man nun eine schön gestaltete Übersicht, die sich sogar noch in Bereiche unterteilt wie Protokolle, Sensoren, Alarme, Stromversorgung, Maße und Gewicht, Betriebsumgebung und die entsprechenden Parameter, Anschlüsse sowie Anwendungsgebiete oder Produkttyp. Auch schön ist, dass man ausgehend von dieser Übersicht auch Produkte sofort wieder entfernen kann, wenn sich diese als nicht passend herausstellen. Dies funktioniert einfach mit einem Klick auf den X-Button neben dem entsprechenden Produktfoto. So muss nicht jedesmal von Vorne mit dem Vergleich begonnen werden.

 

Diese Art von agilem Vergleichstool bietet den Kunden einen gewaltigen Vorteil. Häufig hatte man bei statischen Vergleichen, die oft auch noch in Bildformat hinterlegt waren, das Problem, dass nicht alle oder nicht die richtigen Produkte verglichen werden konnten. Ein Vorteil hier ist auch, das richtiger Text einfach durchsucht werden kann – besonders, wenn man genau einen bestimmten Parameter betrachten will. Auch fallen bei solchen Vergleichen häufig noch Mehrwerte auf, die die entsprechenden Geräte mitbringen. Und mal ganz ehrlich: Wer aus der Technik-Community ist es denn nicht auch leid, stundenlang Manuals, Handbücher und Anleitungen zu wälzen, um Informationen zu sammeln? Das ganze dann vielleicht auch noch händisch in einer Excel-Tabelle aufbereiten?

Sollte der Comparator nicht zum gewünschten Erfolg führen, helfen wir selbstverständlich gerne bei Fragen rund um die Hardware von HW group weiter – wir sind erreichbar per Mail oder telefonisch unter der 0911 92885-44. Wer uns gerne bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter schauen oder den Shop und die angebotenen Produkte verfolgen möchte, kann uns seit kurzem auch auf Twitter folgen – über @NetwaysShop twittert das NETWAYS Shop Team!

Nicole Frosch
Nicole Frosch
Sales Engineer

Ihr Interesse für die IT kam bei Nicole in ihrer Zeit als Übersetzerin mit dem Fachgebiet Technik. Seit 2010 sammelt sie bereits Erfahrungen im Support und der Administration von Storagesystemen beim ZDF in Mainz. Ab September 2016 startete Sie Ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration bei NETWAYS, wo sie vor allem das Arbeiten mit Linux und freier Software reizt. In ihrer Freizeit überschüttet Sie Ihren Hund mit Liebe, kocht viel Gesundes, werkelt im Garten, liest...
HW group: IoT mit Modbus und MQTT

HW group: IoT mit Modbus und MQTT

Auch der NETWAYS Shop muss sich nicht verstecken, wenn es um IoT-fähige Geräte geht. Beispielsweise hat der Hersteller HW group einiges im Portfolio, das per Modbus/TCP und MQTT kommunizieren und steuern kann.

Zu Anfang sollten wir uns nochmal kurz ins Gedächtnis rufen, was die drei Schlagwörter aus dem Titel eigentlich bedeuten:

IoT steht als Abkürzug für das Internet of Things (zu Deutsch auch IdB/Internet der Dinge). Es bezeichnet die Vernetzung von physischen als auch virtuellen Gegenständen und die dabei verwendeten Informations- und Kommunikationstechnologien. Zu beiden letzteren gehören eben auch Modbus/TCP und MQTT. Modbus/TCP wurde 2007 als IEC-Norm festgelegt, zur Kommunikation werden hier TCP/IP-Pakete verwendet. Auch hat Modbus/TCP mit der Nummer 502 seinen eigenen TCP-Port. MQTT (Message Queuing Telemetry Transport) wird als offenes Nachrichtenprotokoll in der M2M-Kommunikation eingesetzt. Verpackt in Nachrichten werden telemetrische Daten zwischen Geräten gesendet, was besonders bei schlechtem Netzwerk oder stark asynchroner Kommunikation von Vorteil ist. Wie wir gleich sehen werden, wird MQTT in vielen Bereichen eingesetzt, von Sensorik, Embedded System und vielerlei anderer Elektronik. Auch gibt es im Bereich IoT noch weitere Kommunikationstechnologien außer Modbus/TCP und MQTT.

 

Eine Auswahl aus HW groups IoT-Geräten

 

Poseidon2-Reihe

Hier möchten wir einen näheren Blick auf das Poseidon2 3266 werfen. An das Poseidon2 3266 können bis zu 8 1-Wire UNI/1-Wire Sensoren verschiedenster Typen (Temperatur, Luftfeuchtigkeit etc.) sowie bis zu 4 Detektoren über digitale Eingänge angeschlossen werden. Neben MQTT und Modbus/TCP unterstützt es mehr als 50 SNMP- und SCADA-Anwendungen sowie sichere M2M-Protokolle wie HTTPs und SNMPv3. Weitere Vertreter der Poseidon2-Reihe sind 3268, 3468 und 4002. Besonders das Poseidon2 4002 verfügt über einen RS-485 Bus im Industriestandard.

Damocles2-Reihe

Als Beispiel möchten hier das Damocles2 1208 herausgriefen, das über 12 digitale, potentialfreie Eingänge sowie 8 digitale Ausgänge verfügt. Auch hier haben wir neben der Unterstützung von Modbus/TCP und MQTT Zugriff auf M2M-Protokolle wie HTTPs und SNMPv3. Genauso stellt HW group hier Kompatibilität für über 50 SNMP- und SCADA-Anwendungen bereit. Die Damocles2-Reihe wird ergänzt mit den Geräten 2404 und MINI.

Weitere IoT-fähige Geräte aus dem Hause HW group

 

Ansonsten helfen wir bei Fragen rund um die Hardware von HW group gerne weiter – wir sind erreichbar per Mail oder telefonisch unter der 0911 92885-44. Wer uns gerne bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter schauen oder den Shop und die angebotenen Produkte verfolgen möchte, kann uns seit kurzem auch auf Twitter folgen – über @NetwaysShop twittert das NETWAYS Shop Team!

Nicole Frosch
Nicole Frosch
Sales Engineer

Ihr Interesse für die IT kam bei Nicole in ihrer Zeit als Übersetzerin mit dem Fachgebiet Technik. Seit 2010 sammelt sie bereits Erfahrungen im Support und der Administration von Storagesystemen beim ZDF in Mainz. Ab September 2016 startete Sie Ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration bei NETWAYS, wo sie vor allem das Arbeiten mit Linux und freier Software reizt. In ihrer Freizeit überschüttet Sie Ihren Hund mit Liebe, kocht viel Gesundes, werkelt im Garten, liest...

AKCP sensorProbe: 2, 4 oder 8 Sensoren, potentialfreie Kontakte und PoE

Die AKCP sensorProbe Reihe bietet nicht nur verschiedene “Größen” – also 2, 4 oder 8 Sensor-Anschlüsse, sondern auch langjährige Erfahrung und Qualität. Auch können die Geräte mit verschiedenen Erweiterungen und einer Vielzahl kompatibler Sensoren und Detektoren aus dem Hause AKCP aufwarten. Keine Steckdose zur Hand? Dann bietet sich hier die PoE-Option der Geräte an.

 

 

Vergleich der sensorProbe Reihe

Feature SP2 SP4 SP8 SP8-X20 SP8-X60
Anschlüsse für RJ45-Sensoren 2 4 8 8 8
potentialfreie Kontakte optional optional optional 20, mehr optional 60, mehr optional
SNMP SNMPv1
SNMP MIB ja
SNMP Polling ja
Notification via SNMP Trap ja
Notification via E-Mail ja
PoE bei Gerät SP2 PoE bei Gerät SP4 PoE bei Gerät SP8 PoE nein nein
Befestigung Wand 1HE Rackmount 1HE Rackmount 1HE Rackmount 1HE Rackmount

 

Alle sensorProbe Geräte können mit den Sensoren aus unserem Shop ausgestattet werden. Ein große Auswahl ist hier zu finden, darunter u. a. Temperatur-, Luftfeuchtigkeit- und viele weitere Sensoren.

Für alle, die Ihre Geräte gerne auch in Icinga 2 integrieren möchten, finden sich auf exchange.icinga.com die passenden Plugins für die verschiedenen AKCP-Produkte.

Ansonsten helfen wir bei Fragen rund um die Hardware von AKCP gerne weiter – wir sind erreichbar per Mail oder telefonisch unter der 0911 92885-44. Wer uns gerne bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter schauen oder den Shop und die angebotenen Produkte verfolgen möchte, kann uns seit kurzem auch auf Twitter folgen – über @NetwaysShop twittert das NETWAYS Shop Team!

Nicole Frosch
Nicole Frosch
Sales Engineer

Ihr Interesse für die IT kam bei Nicole in ihrer Zeit als Übersetzerin mit dem Fachgebiet Technik. Seit 2010 sammelt sie bereits Erfahrungen im Support und der Administration von Storagesystemen beim ZDF in Mainz. Ab September 2016 startete Sie Ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration bei NETWAYS, wo sie vor allem das Arbeiten mit Linux und freier Software reizt. In ihrer Freizeit überschüttet Sie Ihren Hund mit Liebe, kocht viel Gesundes, werkelt im Garten, liest...

HW group stellt vor: Die SD-Geräte sind erhältlich!

Die SD-Geräte von HW group sind Überwachungseinheiten, die ohne Basisgerät auskommen und direkt mit der HW group hauseigenen Plattform SensDesk interagieren:

Sie verfügen alle über WiFi, Ethernet und PoE und sind in einem Metallgehäuse für die Hutschienen- oder Rackmontage erhältlich. Des Weiteren können alle Sensoren von HW group angeschlossen werden und verrfügen auch über Ausgänge, die kinderleicht über SensDesk gesteuert werden können. Dies erfolgt direkt oder über vorher definierte Bedingungen.

Folgende Geräte sind nun verfügbar:

  • SD-2x1Wire: Verbindet 1-Wire und 1-Wire UNI-Sensoren, beispielsweise bis zu 4 Temperatur- , Luftfeuchtigkeits- oder andere Sensoren.
  • SD-WLD: Erkennt Wasserleckagen mit einem Sensorkabel und kann auf bis zu 85 Meter erweiteret werden. Mit einem zusätzlichen Verbindungskabel können bis zu 185 Meter Distanz überbrückt werden.
  • SD-2xIn: Zwei digitale Eingänge für bis zu 2 Ihrer Detektoren, egal ob es sich um Bewegungs-, Rauch-, Gas- oder Türöffnungsmelder handelt.
  • SD-2xOut: Zwei Ausgänge, die über SensDesk aus gesteuert werden, dies erfolgt direkt oder über vorher definierte Bedingungen.

Die SD-Geräte sind als Einzelgeräte oder Sets erhältlich – natürlich bietet der NETWAYS Shop auch das passende Zubehör wie Sensoren und Melder an!

Ansonsten helfen wir bei Fragen rund um die Hardware von HW group gerne weiter – wir sind erreichbar per Mail oder telefonisch unter der 0911 92885-44. Wer uns gerne bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter schauen oder den Shop und die angebotenen Produkte verfolgen möchte, kann uns seit kurzem auch auf Twitter folgen – über @NetwaysShop twittert das NETWAYS Shop Team!

Nicole Frosch
Nicole Frosch
Sales Engineer

Ihr Interesse für die IT kam bei Nicole in ihrer Zeit als Übersetzerin mit dem Fachgebiet Technik. Seit 2010 sammelt sie bereits Erfahrungen im Support und der Administration von Storagesystemen beim ZDF in Mainz. Ab September 2016 startete Sie Ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration bei NETWAYS, wo sie vor allem das Arbeiten mit Linux und freier Software reizt. In ihrer Freizeit überschüttet Sie Ihren Hund mit Liebe, kocht viel Gesundes, werkelt im Garten, liest...