NEU im Shop: AKCP LoRaWan Geräte für wireless Sensoren

NEU im Shop: AKCP LoRaWan Geräte für wireless Sensoren

Unser Shop ist schon lange eine Bezugsquelle für AKCP Produkte – viele unserer Kunden betreiben Geräte aus den Reihen sensorProbe, sensorProbe+ und securityProbe. Nun wollen wir Euch eine weitere AKCP-Serie anbieten, nämlich die LoRaWAN Gateways, mit denen die Nutzung von Funk-Sensoren umgesetzt wird.

L-DCIM Desktop-Version

Was ist LoRa™ Funktechnologie?

LoRaWAN ist die Abkürzung für Long Range Wide Area Network. Der Netzaufbau ist hierbei sternförmig und Endgeräte senden asymmetrisch an das entsprechende Gateway. Trotz höchster Energieeffizienz – Endgeräte können mit klug gewählten Standbyzeiten mehrere Jahre ohne Batteriewechsel auskommen – können Distanzen zwischen 2 und 40 km erzielt werden, letztere vor allem im ländlichen Bereich. Flächendeckende LoRaWAN-Netze wurden bereits in den Niederlanden, der Schweiz und Südkorea aufgebaut. Berlin hingegen ist laut wikipedia.org die Großstadt mit den weltweit meisten LoRaWAN-Installationen, aber auch Zürich, Bern und Amsterdam gehen hier stark in die Konkurrenz.

 

AKCP LoRa L-DCIM: Das Gateway für AKCP Funk-Sensoren

Das AKCP LoRa L-DCIM ist das Gateway, mit dem die Funk-Sensoren kommunizieren, um Werte zu übertragen. Diese Werte laufen in den integrierten AKCPro Server, die hauseigene Überwachungsplattform von AKCP. Mithilfe von Adaptern kann das L-DCIM auch herkömmliche, verkabelte Sensoren von AKCP nutzen oder aber auch mit Drittanbieter-Sensoren per SNMP oder Modbus kommunizieren. Weiterhin können auch binäre Detektoren wie Rauchmelder über Funkadapter mit potentialfreien Kontakten angeschlossen werden.

L-DCIM Rack-Version

Das AKCP LoRa L-DCIM ist bei uns in folgenden Varianten erhältlich:

  • als Desktopversion, die sich auch zur Wand- oder Hutschienenmontage eignet
  • als Desktopversion mit Material zur Hutschienenmontage
  • als Rack-Version mit 1HE für den Einbau in Standard-19″-Schränke
  • beide Geräte können mit 3G- oder 4G-Modem ausgestattet werden. Bitte kontaktiert uns in diesem Fall.

 

Was kann mit dem AKCP LoRa L-DCIM überwacht werden?

Für das AKCP LoRA L-DCIM gibt es Funk-Sensoren für folgende Anwendungsfälle:

  • Überwachung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit
    • Hier wird ein Kombisensor angeboten, diesen gibt es optional auch mit einem zusätzlichen Kontakt, der das Öffnen und Schließen von Türen erkennen kann. Auch gibt es hier die Möglichkeit, den Kombisensor mit einem Verlegeradius von 1,5m zu beziehen.
  • Thermal Map und Cabinet Thermal Map
    • Diese bilden eine Sensorkette, die mit 3 bzw. 6 Kombisensoren zur Messung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit ausgestattet ist.
  • Potentialfreie Eingänge
    • Dieser Adapter bietet 5 potentialfreie Eingänge, so dass entsprechende Geräte mit dem wireless Gateway gekoppelt werden können.
  • Sensor-Adapter
    • Dieser eignet sich zum Koppeln eines AKCP Detektors wir Rauchmeldern, Wasserleackagesensoren, Türkontakten, Wechselstromsensoren und Bewegungsmeldern.
  • Tank-Füllstand
    • Hier bietet AKCP einen Sensor zur Überwachung von Tank-Füllständen für Tanktiefen von 2 / 5 / 10 / 15 / 20 Metern.
  • Wassereinbruch und -leckage
    • Erkennung von Wassereinbrüchen und -leckage, auch erhältlich mit einem Verlegeradius von 1,5m für den Sensor.
  • Konvertierung von Analog auf Digital
    • Hiermit können analoge Sensor-Signale digital aufbereitet an das L-DCIM Gateway weitergegeben werden (zum Anschluss von bis zu 2 Sensoren für die Bereiche 4 – 20 mA oder 0 – 10 VDC).
  • Cabinet Analysis
    • Für den Rundumüberblick über Serverschränke: Es können pro Cabinet Analysis Sensor maximal 2 Thermal Map Sensoren und 2 Luftstromsensoren angeschlossen sowie 2 potentialfreie Eingänge für Türöffnungssensoren genutzt werden.
  • Modbus-Adapter
    • Insbesondere im IoT-Bereich kann dieser Adapter eingesetzt werden.

AKCPro Server

Durch die integrierte AKCPro Server Software, die selbstverständlich auch unabhängig vom L-DCIM Gateway genutzt werden kann, bleibt der Nutzer nicht beschränkt auf den Einsatz der obigen Sensoren und Anschlussmöglichkeiten. Es können folgende Sensoren und und Geräte per Lizenz integriert werden:

  • Virtuelle Sensoren
  • Virtuelle Modbus TCP/IP Sensoren
  • ONVIF IP Kamera
  • AKCP Geräte

Des Weiteren bietet AKCPro Server auch vielfältige Über- und Ansichten, wie z.B. schematische Darstellungen von Racks und Räumen und der Verteilung der entsprechenden Messpunkte. Besonders nützlich ist die Realtime-Aktualisierung von Daten und der Anzeigemöglichkeit auf Tablets, was z.B. für eine Begehung der entsprechenden Räumlichkeiten einen starken Mehrwert gibt. Eine Übersicht und Online-Demo bietet AKCP auf der Website zu AKCPro Server.

Rack-Übersicht in AKCPro Server

 

Selbstverständlich sind alle oben genannten Produkte und Lizenzen bei uns erhältlich. Solltet Ihr Fragen haben, dann sind wir jederzeit für Euch erreichbar per Mail: shop@netways.de oder telefonisch unter der 0911 92885-44. Wer uns gerne bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter schauen oder den Shop und die angebotenen Produkte verfolgen möchte, kann uns auch auf Twitter folgen – über @NetwaysShop twittert das NETWAYS Shop Team. Bleibt gesund – wir freuen uns auf Euch!

Nicole Frosch
Nicole Frosch
Sales Engineer

Ihr Interesse für die IT kam bei Nicole in ihrer Zeit als Übersetzerin mit dem Fachgebiet Technik. Seit 2010 sammelt sie bereits Erfahrungen im Support und der Administration von Storagesystemen beim ZDF in Mainz. Ab September 2016 startete Sie Ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration bei NETWAYS, wo sie vor allem das Arbeiten mit Linux und freier Software reizt. In ihrer Freizeit überschüttet Sie Ihren Hund mit Liebe, kocht viel Gesundes, werkelt im Garten, liest...

GUDE Expert Net Control 2111-Serie: Schalten und Messen

Viele unserer Kunden setzen bereits auf die Produkte aus dem Hause GUDE. Woran dies liegt, wollen wir uns hier am Beispiel der GUDE Expert Net Control 2111-Serie einmal genauer ansehen. Dieses Rack Monitoring System eignet sich insbesondere für den Einsatz in mittelfgroßen und großen Serverräumen sowie in Rechenzentren.

 

Allgemein

Die Expert Net Control 2111-Serie ist nicht nur für das Fernwirken durch schaltbare Relaisausgänge geignet, sondern kann auch mit bis zu 4 Sensoren ausgestattet werden. Passive Signaleingänge können zur Abfrage von Geräte genutzt werden. Neben dem Einsatz neuester und verschlüsselter Protokolle ist auch die Stromversorgung mit der Option auf Power-over-Ethernet auf dem neuesten Stand.

 

Verarbeitung

GUDE setzt bei all seinen Produkten auf “Made in Germany”. Dies ist bereits von außen sichtbar: Alle Geräte zeichnen sich durch exzellente Verarbeitung aus, die unter anderem durch die Auswahl der Materialien gewährleistet wird. So wie die 2111-Serie verfügt eine Vielzahl der GUDE Geräte über robuste Metallgehäuse. Auch die eingesetzten Kunststoffe sind widerstandsfähig, was die Geräte für den professionellen Einsatz in vielfältigen Szenarien prädestiniert.

 

Hardware-Austattung

Das Rack Monitoring System wird als Set geliefert, das folgendes beinhaltet:

Des Weiteren verfügt die Expert Net Control 2111-Serie über folgende Anschlüsse und Ausstattung:

  • 4 schaltbare, potenzialfreie Ausgänge (3-fach Industrieklemme)
  • 12 passive Signaleingänge mit 12V-Anschluss (3-fach Industrieklemme)
  • 2 Eingänge zur redundanten Stromversorgung (2-fach Industrieklemme)
  • Modell 2111-2 wird mit PoE geliefert
  • 4 RJ-45 hot-plug Anschlüsse für optionale Sensoren, geignet für die Messung von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck
  • RJ-45 Ethernet (10/100 Mbit/s)
  • LED Display für die Anzeige des Status der Stromversorgung und der Ein- und Ausgänge sowie der IP-Adresse, der Sensorwerte und von Fehlermeldungen

 

Netzwerk und Software Features

Wie bereits erwähnt greift die 2111-Serie auf die Nutzung sicherer Protokolle zurück. Daneben gibt es auch die Möglichkeit des Remote-Zugriff über Mobil-Geräte per Android- oder iOS-App.

  • DHCP zur einfachen IP-Adress-Vergabe, bei Bedarf jederzeit auch manuell konfigurierbar
  • IPv6-ready
  • Firmware-Updates im laufenden Betrieb ohne Neustart und ohne Verlust der Konfigurationsdaten sowie der Zustände der Relais
  • Nutzung von Syslog
  • Verschlüsselung (HTTPS, SNMPv1, v2c und v3, SSL, STARTTLS, TLS 1.0, 1.1 und 1.2)
  • Zugriff auch per SSL oder Telnet
  • Unterstützung von Radius- und Modbus TCP-Prokoll
  • Komfortable Konfiguration über Webbrowser oder Programme für Windows und Linux

 

 

Kommunikation

Das Rack Monitoring System kann Nachrichten versenden, sollte es zur Abweichung von den gewünschten Werten kommen. Z. B. bei Überschreitung der definierten Schwellenwerte sowohl der Sensoren als auch der Signaleingänge können Nachrichten per E-Mail, Syslog und SNMP-Traps generiert werden.

 

Zubehör

Das Portfolio von GUDE bietet zahlreiche Sensoren und Detektoren, die optional an das Expert Net Control 2111 angeschlossen werden können. Diese bieten wir selbstverständlich bei uns im Shop an. Auch kann mithilfe eines entsprechenden Clips die Montage auf Hutschienen vorgenommen werden.

 

Da das Sortiment von GUDE sehr umfangreich ist, bieten wir unseren Kunden selbstverständlich professionelle Beratung an. Auch der Hersteller unterstützt hier gerne bei schwierigen Fragestellungen und Einsatzszenarien sowie im Supportfall.

Wir sind jederzeit für Euch erreichbar per Mail: shop@netways.de oder telefonisch unter der 0911 92885-44. Wer uns gerne bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter schauen oder den Shop und die angebotenen Produkte verfolgen möchte, kann uns auch auf Twitter folgen – über @NetwaysShop twittert das NETWAYS Shop Team. Bleibt gesund – wir freuen uns auf Euch!

Nicole Frosch
Nicole Frosch
Sales Engineer

Ihr Interesse für die IT kam bei Nicole in ihrer Zeit als Übersetzerin mit dem Fachgebiet Technik. Seit 2010 sammelt sie bereits Erfahrungen im Support und der Administration von Storagesystemen beim ZDF in Mainz. Ab September 2016 startete Sie Ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration bei NETWAYS, wo sie vor allem das Arbeiten mit Linux und freier Software reizt. In ihrer Freizeit überschüttet Sie Ihren Hund mit Liebe, kocht viel Gesundes, werkelt im Garten, liest...

HW group: Stark auf YouTube!

HW group ist einer der führenden Hersteller im Bereich Monitoring-Hardware, neben der auch das SensDesk Portal als Software-Monitoring-Lösung angeboten wird. Viele Einsatzszenarien für HW group Hardware stellt der Hersteller in anschaulichen Videos im eigenen Channel auf der Plattform YouTube vor. Für uns als NETWAYS ist dennoch immer noch die Überwachung von Rechenzentren und Serverräumen am interessantesten:

 

Im obigen Video werden Sensoren für die Erkennung und das Messen folgender Parameter vorgestellt:

  • Luftstrom
  • Luftfeuchtigkeit
  • Rauch
  • Wasserleckagen
  • Stromfluss
  • Bewegung
  • Türöffnung
  • Thermometer
  • Kameras
  • und vieles mehr

 

Diese Sensoren können an vielen der HW group Basis-Gerät angeschlossen werden. Als kleine Auswahl hier die beliebtesten Produkte unserer Kunden:

 

Die Geräte STE, STE2 und Ares12 sind hautpsächlich als Netzwerkthermometer gedacht wohingegen das WLD speziell für die Erkennung von Wasserleckagen dienen soll. Mithilfe dieser Messgeräte als Basis und den unterschiedlichen Sensoren und Detektoren können die auf YouTube vorgestellten Use Cases einfach realisiert werden. Da insbesondere das STE2 ein Verkaufsschlager ist, sollte man sich in der nachfolgenden Grafik die vielseitigen Optionen des Gerätes ansehen:

 

 

Für die im Video vorgestellte Software SensDesk bietet HW group auch Sensoren, die kein Basisgerät benötigen. Dabei handelt es sich um Funk-Sensoren, die dennoch zusätzlich mit einem RJ-45 Anschluss ausgestattet sind, aus der SD-Serie. Hier gibt es bislang folgende Typen:

  • Kombination aus Temperatur und Luftfeuchtigkeit
  • 2 x Digitale Ausgänge
  • 2 x Digitale Eingänge
  • Wasserleckage-Detektor

 

Wer nun Lust bekommen hat, sich auch die SensDesk Software mal anzusehen, dem sei die Demo-Umgebung dazu empfohlen: SensDesk Demo. Weitere Online Demos zu den unterschiedlichsten HW group Geräten finden Sie auch bei uns im Shop im HW group Demo Bereich. Und wer sich berieseln lassen möchte, findet auch eine Webinar-Reihe zu diesem Thema, die mit SensDesk IoT portal Tutorial 1 – Dashboard beginnt und sechs Teile umfasst.

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Nicole Frosch
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HW group: Neue Features für das STE2

HW group hat das STE2 mit neuen Software-Features versehen. Das Gerät, das nun stolz den Namenszusatz R2 trägt, wurde seit seinem Erscheinen vor 4 Jahren über 13.000 Mal verkauft. Damit es nicht zum alten Eisen gehören wird, gab es hier einen deutlichen Reifeprozess, der auf folgende neue Eigenschaften hinausläuft:

 

Aufgefrischtes Design

Das STE2 R2 kommt nun mit einer angepassten Web-Oberfläche, die eine deutlich modernere Ausstrahlung hat. Die Oberfläche verfügt über eine weichere Schriftart, Schattierungen, moderne Schaltflächen und viele weitere Neuheiten.

 

 

Unterstützung von HTTPS

Mit steigenden Sicherheitsanforderungen ist das HTTPS-Protokoll nun auch in eingebetteten Anwendungen (IoT) der Standard. So wird es neben dem Flaggschiff der HW-Gruppe, dem Poseidon2, nun auch vom Low-End STE2 R2 unterstützt.

Die Webschnittstelle enthält die neue Registerkarte Sicherheit, auf der Sie Ihr eigenes HTTPS-Zertifikat hochladen oder ein selbstsigniertes Zertifikat direkt auf dem Gerät generieren können. Der öffentliche und der private Teil des Zertifikats werden getrennt hochgeladen. Es ist auch möglich, das Zertifikat einer zwischengeschalteten Zertifizierungsstelle hochzuladen. Der Port, an dem das Gerät auf eingehende Verbindungen wartet, ist wie bei HTTP auf der Registerkarte Allgemeine Einstellungen konfigurierbar.

 

 

Alarmierungsziele

Während das STE2 der ersten Generation oder andere Geräte von HW group nur die Aktivierung oder Deaktivierung von Alarmen für jeden Sensor erlauben, bietet STE2 R2 die Möglichkeit, die Zielempfänger für jeden Alarm unabhängig zu definieren.

Die Ziele werden jetzt auf der neuen Registerkarte “Alarme” und nicht mehr auf den Registerkarten “SMS” oder “E-Mail” definiert. Die Ziele werden dann den Sensoren und Eingängen zugeordnet. Anstatt also nur SMS- und E-Mail-Alarme zu aktivieren/deaktivieren, kann für jeden Sensor oder Eingang ein Satz von Zielen zugewiesen werden. Da STE2 R2 erlaubt es, 2 Ziele zu definieren, die jeweils aus bis zu 2 Telefonnummern und 2 E-Mail-Adressen bestehen. Jedes Ziel kann einen benutzerdefinierten Namen haben.

 

 

Synchronisierung des sicheren Bereichs zwischen dem Gerät und dem SensDesk Portal

Ist der sichere Bereich oder die Hysterese falsch konfiguriert? Werden versehentlich zu viele Textnachrichten oder E-Mails verschickt? Kein Problem – STE2 R2 bringt eine weitere Funktion mit: Safe Range-Synchronisation zwischen dem Gerät und dem Portal. Wenn das Gerät mit SensDesk verbunden ist, können die Werte für den sicheren Bereich entweder am Gerät oder am Portal geändert werden, und mit dem nächsten Push werden auch die Min-, Max- und Hysteresewerte auf der anderen Seite geändert. Bald wird dies auch Delay und Delta AutoPush einschließen.

Das STE2 R2 ist das erste Smart Ethernet-Gerät von HW group mit dieser Fähigkeit (SD-Geräte können nur am Portal konfiguriert werden). Es wird jedoch weiterhin möglich sein, unterschiedliche Safe Ranges am Gerät und im Portal zu haben, falls gewünscht. SensDesk wird auch alternative Bereiche zulässiger Werte anbieten, die als Notice Range bezeichnet werden.

 

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Nicole Frosch
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STARFACE: Relevante Themen für Telefonie im Home Office

STARFACE: Relevante Themen für Telefonie im Home Office

Auch STARFACE unterstützt seine Kunden in der aktuell schwierigen Corona-Situation so gut wie möglich. Fast täglich kommen bei uns STARFACE-Partner Newsletter und Neuigkeiten an, die den Kunden die Arbeit und den Kontakt zu Kunden und Kollegen so einfach und angenehm wie möglich gestalten sollen. Vor allem vor dem Hintergrund, dass sehr viele Firmen vollständig ins Home Office umgezogen sind. Um hier nicht den Überblick zu verlieren und sich nichts entgehen zu lassen, wollen wir Euch einen Überblick über die wichtigsten, aktuellen Angebote geben:

Ratgeber Home Office

STARFACE bietet einen Ratgeber für alle, die kurzfristig ins Home Office wechseln müssen. Auch wenn viele Firmen dies nun Knall auf Fall getan haben, ist nicht nur Corona ein Grund dafür – auch Wassereinbrüche, längeranhaltende Stromausfälle oder Sanierungsarbeiten können hier Auslöser sein.

Umwandlung STARFACE User Light Lizenz

Die STARFACE User Light Lizenz bietet im Gegensatz zur STARFACE PBX Userlizenz nur einen eingeschränkten Nutzungumfang an. Diese User Light Lizenz ist auch nicht upgradebar auf eine volle Lizenz – normalerweise. Aktuell bietet STARFACE aber die Möglichkeit, die User Light Lizenzen gegen PBX Userlizenzen einzutauschen. Das Angebot ist gültig bis zum 31.05.2020. Bitte kontaktiert uns bei Interesse über shop@netways.de – gerne auch, wenn Ihr zusätzliche Lizenzen für Eure Anlage benötigt!

STARFACE Connect

Mit dem hauseigenen SIP-Trunk von STARFACE können Kunden den aktuellen Mehrbedarf an Sprachkanälen abdecken und auch Kosten durch günstige Tarife von STARFACE einsparen. Letzteres wird besonders bei Mobilfunkanrufen interessant, die mittlerweile auch zahlenmäßig sehr angestiegen sind. Des Weiteren bietet der STARFACE Connect SIP-Trunk selbstverständlich auch höchste Qualität und Kompatibilität. Weitere Infos findet Ihr hier auf dem STARFACE Blog. Den Telefonanschluss STARFACE Connect bekommt Ihr direkt hier.

STARFACE NEON

Mit STARFACE NEON bietet STARFACE eine Video-Meeting-Plattform, die sich aktuell in der Public Beta befindet. Diese Public Beta wurde von STARFACE auch aufgrund der aktuellen Lage und dem Mehrbedarf an Video-Conferencing von Frühsommer auf jetzt vorgezogen. Das Angebot ist bis zum 30.06.2020 kostenfrei nutzbar.

Kostenfreie UCC-Premium-Lizenz

Der STARFACE Softphone Client für PC und Mac wird aktuell kostenfrei bis 31.05.2020 angeboten. Damit kann sichergestellt werden, dass Eure Mitarbeiter auch im Home Office gut erreichbar sind. Die Lizenz läuft dann automatisch zum 31.05.2020 aus, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Danach sind die UCC-Premium-Lizenzen wie gewohnt bei uns im Shop erhältlich. Habt Ihr Interesse an einer kostenfreien Lizenz? Dann kontaktiert uns über shop@netways.de!

Mobile Client für Android und iOS

Für Android Smartphones und iPhones gibt es im App-Format das mobile Pendant zum STARFACE UCC Client. Damit hat man den gleichen Komfort wie im Büro, allerdings ohne örtliche Gebundenheit. Weitere Information und die entsprechenden Downloads findet Ihr hier.

STARFACE Telefonanlagen

Wer von Euch gerne eine eigene STARFACE Anlage hätte, der kann sich von uns eine zuschicken lassen. Unser Shop läuft trotz Corona-Situation weiter und STARFACE beliefert uns zuverlässig mit Euren Wunschanlagen. Egal, wie viele User Ihr habt, STARFACE bietet für alle Unternehmensgrößen die richtige Anlage. Und falls Ihr nur VoIP nutzen und auf ISDN oder analog verzichten wollt, könnt Ihr mit den entsprechenden reinen SIP-Anlagen sogar bares Geld sparen. Gerne beraten wir Euch hier bzgl. der für Euch passenden Anlage, der Art und Anzahl von User-Lizenzen sowie zum Thema Updatevertrag. Eine Übersicht zum aktuellen STARFACE Angebot bekommt Ihr bei uns im Shop.

Wir sind jederzeit für Euch erreichbar per Mail: shop@netways.de oder telefonisch unter der 0911 92885-44. Wer uns gerne bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter schauen oder den Shop und die angebotenen Produkte verfolgen möchte, kann uns auch auf Twitter folgen – über @NetwaysShop twittert das NETWAYS Shop Team.

Nicole Frosch
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Sales Engineer

Ihr Interesse für die IT kam bei Nicole in ihrer Zeit als Übersetzerin mit dem Fachgebiet Technik. Seit 2010 sammelt sie bereits Erfahrungen im Support und der Administration von Storagesystemen beim ZDF in Mainz. Ab September 2016 startete Sie Ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration bei NETWAYS, wo sie vor allem das Arbeiten mit Linux und freier Software reizt. In ihrer Freizeit überschüttet Sie Ihren Hund mit Liebe, kocht viel Gesundes, werkelt im Garten, liest...

HW group STE und STE PoE: Die kleinen Geschwister des STE2 Netzwerkthermometers

Bevor das HW group STE2 PoE das Licht der Welt erblickte, gab es bereits die Geräte STE und STE PoE. Da sich diese jedoch auch eigenständig sehr bewährt haben, hat HW group diese auch im Portfolio gelassen. Das STE und STE PoE unterscheiden sich jedoch bis auf die Power over Ethernet Option nicht untereinander.

 

Vergleich STE und STE2

STE / STE PoE Set STE2 PoE Set
Sensoranschlüsse 2 x 1-Wire Sensor Temperatur/Luftfeuchtigkeit bis zu 3 x 1-Wire Sensor Temperatur/Luftfeuchtigkeit
potentialfreie Kontakte keine 2 x potentialfreier Eingang
Netzwerk 10/100 Mbit Ethernet 10/100 Mbit Ethernet, WiFi
Protokolle HTTP, DHCP, SNMP, SNTP, SMTP, XML HTTP, DHCP, SNMP, SNTP, SMTP, XML, HWg-Push
Verschlüsselung keine TLS
Alarmierung 2 x E-Mail-Empfänger 2 x E-Mail-Empfänger, 2 x SMS und Ring-Alert
Stromversorgung über Netzteil (5V/150mA), optional über PoE über Netzteil (5V/300mA) oder PoE
Montage Tischgerät Hutschiene, Wand, Tischgerät
Lieferumfang
  • Basis-Gerät STE oder STE PoE
  • Netzteil
  • Temperatursensor 3m
  • Basis-Gerät STE2 PoE
  • Netzteil
  • Temperatursensor 3m
Online Demo verfügbar hier verfügbar hier
Ansicht

 

Beide Gerätegenerationen sind selbstverständlich hochwertig verarbeitet und ihre Qualität zieht auf Langelebigkeit ab. Auch der jeweils beiliegende Sensor sowie das zugehörige Netzteil spielen in der gleichen Liga. Eine ganze Reihe weiterer Sensoren für das STE oder STE2 finden Sie selbstverständlich bei uns im Shop.

Sehr schön ist auch die Tatsache, dass HW group einiges an zusätzlicher Software bietet, mit der man die Features der Geräte noch besser nutzen kann. Folgende Software ist für beide Gerätetypen einsetzbar:

  • HWg-PDMS: Log-Daten können hiermit als MS Excel exportiert werden
  • HWg-Trigger: Gibt eine Warnung aus bei ausgefallenem Gerät, remote Reboot oder Weiterleitung von Alarmen auf SMS

 

Als Fazit können wir unseren Kunden beide Geräte sehr empfehlen. Denn wer keinen Bedarf an den zusätzlichen Features des STE2 PoE hat, der kann ganz beruhigt auf das STE oder STE PoE zurückgreifen.

Bei Fragen rund um die Hardware von HW group helfen wir Ihnen gerne weiter – wir sind erreichbar per Mail: shop@netways.de oder telefonisch unter der 0911 92885-44. Wer uns gerne bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter schauen oder den Shop und die angebotenen Produkte verfolgen möchte, kann uns auch auf Twitter folgen – über @NetwaysShop twittert das NETWAYS Shop Team.

Nicole Frosch
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Unboxing a Beauty – SMSEagle MHD-8100

Nachdem wir uns letzte Woche schon ausgiebig mit dem SMSEagle MHD-8100 beschäftigt haben, waren wir vom Shop-Team natürlich besonders neugierig, das neue Gerät auch mal in Händen halten zu können. Diese Woche kam das 8-fach Modem bei uns an und den Moment des ersten Blickes möchten wir gerne mit Euch teilen. Hier ist unser Unboxing-Video für Euch:

 

Wir sind begeistert! Denn folgende Merkmale konnten wir feststellen:

  • Das SMSEagle MHD-8100 hat ein robustes, eloxiertes Metallgehäuse. Besonders schön ist das schlichte Schwarz, das verwendet wurde. Durch die leicht raue Oberfläche lässt sich das Gerät z. B. beim Einbau gut in der Hand halten.
  • Die Kompaktheit des Gateways lässt keine Wünsche übrig.
  • Material für eine Rack-Montage liegt in Form von Schrauben und Winkeln bei. Diese werden direkt am Gehäuse angebracht und passen anschließend für den 19″ Standard.
  • Für alle, die das Gateway nicht fest im Rack verbauen wollen, kommt das Gerät mit ordentlichen Füßchen, die nicht abfallen können. Des Weiteren bieten die Füßchen genug Abstand, so dass eine anständige Luftzirkulation gewährleistet ist.
  • Alle Ports und Schalter sind eindeutig und klar beschriftet, was insbesondere für das Einführen der SIM-Karten in der richtigen Richtung (diese ist aufgedruckt) wichtig ist. Der Druck ist gut und lässt nicht zu wünschen übrig.
  • Alle Spaltmaße und Aussparungen sind sauber und gerade. Sämtliche von außen sichtbaren Ports und Schalter sind in der entsprechenden Flucht.
  • Jedes der 8 Modems verfügt über eine eigene Status-LED, so dass das Troubleshooting vereinfacht wird.
  • Gut sichtbare Status-LED für das gesamte Gerät sowie einen leicht zu erreichenden Reset-Button auf der Vorderseite.
  • Auf der Unterseite des Gerätes wurden per Aufkleber alle wichtigen Infos zum Gerät vermerkt, u. a. MAC-Adressen der beiden Ethernet-Ports.
  • Wie gewohnt liegt dem SMSEagle MHD-8100 ein Quick-Start-Guide bei, mit dessen Hilfe das Gateway schnell und problemlos aufgebaut werden kann.
  • Die Verpackung bietet einen sehr guten Schutz für das Gerät und kann auch nach längerer Zeit im Supportfall wieder zum Versand des Gerätes hergenommen werden. Die Ausschnitte in der Polsterung bieten eine schöne Übersicht über den Inhalt.

 

FAZIT: Unser erster Eindruck vom neuen SMSEagle MHD-8100 ist durchweg positiv.

 

Wir hoffen, Euch hat unser kleines Video gefallen! Wenn Ihr noch mehr davon sehen wollt, dann lasst es uns wissen  – wir sind erreichbar per Mail oder telefonisch unter der 0911 92885-44. Hier beantworten wir auch gerne Fragen rund um die Produkte von SMSEagle. Wer uns gerne bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter schauen oder den Shop und die angebotenen Produkte verfolgen möchte, kann uns auch auf Twitter folgen – über @NetwaysShop twittert das NETWAYS Shop Team!

Nicole Frosch
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Wieder verfügbar! SMSEagle MHD-8100 – 8 Modems für parallelen SMS Versand

Nachdem das SMSEagle MHD-8100 sowohl in der 3G als auch in der 4G Version sich direkt nach dem Release größter Beliebtheit erfreute, ist das neue 8-fach Modem nun wieder erhältlich. Wir wollen nochmal beleuchten, was dieses Gerät so beliebt macht.

Mit dem MHD-8100 hat SMSEagle ein wunderbares Hardware-Upgrade geliefert: Vor dem Release des neuen Gerätes gab es zwar einen 8-Modem-Pool, dieser funktionierte allerdings nur in Verbindung mit einem Basisgerät. Dazu mussten dann auch unterschiedliche Einstellungen vorgenommen werden. Dies ist nun mit dem neuen MHD-8100 vorbei: Ein Gerät. 8 Modems. 8-fache Leistung.

 

 

 

Des Weiteren glänzt des MHD-8100 durch eine ganze Reihe von hochqualitativen Features, wie man es aus der SMSEagle-Schmiede kennt:

  • Abdeckung von 3G (GSM/UMTS) und 4G (UMTS/LTE) Netzen
  • Direktes Senden und Empfangen von SMS ohne Drittanbieter
  • Nachrichtendurchsatz von 240 SMS/min
  • Weiterleitung von E-Mail zu SMS und umgekehrt
  • Telefonbuchfunktion: Versenden an einzelne Benutzer oder Benutzergruppen mit zusätzlicher Schichtverwaltung
  • Automatisierte Antworten
  • Scheduling des Versands von Nachrichten sowie periodisches Versenden
  • voll SNMP-fähig durch vorinstallierten SNMP-Agent
  • Verschlüsselung durch volle Unterstützung von HTTPS
  • Bereits integriert: Webserver (Apache2), Datenbankserver (PostgreSQL), Mailserver (Postfix)
  • Failover-Funktion durch High Availability Cluster zwischen zwei Geräten

 

Auch für Kunden, die ein altes Gerät durch ein MHD-8100 ersetzen möchten, ist dies problemlos möglich, da Kontakte z. B. einfach per csv-Datei importiert werden können. Genauso werden Remote-Fans mit dem neuen Gerät gut bedient: Per API können SMS aus externen Anwendungen oder Systemen heraus versendet werden, SMS können an Remote-Skripte weitergeleitet werden und selbst die digitalen Ein- und Ausgänge können per SMS gesteuert werden. Umgekehrt kann das MHD-8100 in vielen Fällen auch autark per SMS alarmieren, z. B. beim Überschreiten von Umweltparametern, die durch eingebaute Temperatur- und Luftfeuchtfeuchtigkeitssensoren gemessen werden. Zusätzlich kann das Gateway auch Dienste wie Web- oder Mailserver oder die eigenen Modems überwachen und selbstständig alarmieren.

Zusätzlich überzeugt das neue Gateway durch weitere anspruchsvolle Qualitätsmerkmale:

  • Das Gerät ist in einem 1 HE Metallgehäuse untergebracht.
  • Sowohl für 3G als auch 4G werden pro Modem je eine 2dBi starke Rundstrahlantenne genutzt, die auch bei schwierigen Empfangsbedingungen das Senden und Empfangen garantieren.
  • Durch HDMI und USB Anschlüsse kann schnell und einfach auf die Konsole des Gerätes zugegriffen werden.
  • Für die bessere Bedienung und Übersicht verfügt das Gateway an der Vorderseite über ein knapp 1″ großes OLED-Display mit 128 x 64 px.
  • Für die einfache und optimale Konfiguration und Bedienung wird das MHD-8100 mit einer mehrsprachigen, reaktiven Web-Oberfläche ausgeliefert.
  • Eine Vielzahl von SMS-Typen werden unterstützt:
    • normale SMS
    • mehrteilige SMS
    • Flash-SMS
    • binäre SMS
    • USSD-Code
    • WAP Push-Link

Darüber hinaus zeichnet sich SMSEagle nicht nur durch exzellente User-Manuals aus (diese sind hier zu finden: https://www.smseagle.eu/downloads/), sondern auch durch einen äußerst freundlichen und reaktiven Support – selbstverständlich nur, wenn das NETWAS Shop Team mal nicht mehr weiter weiß 😉

Bleibt nur noch eins zu sagen: Spread your wings and fly!

Bei Fragen rund um die Hardware von SMSEagle helfen wir gerne persönlich weiter – wir sind erreichbar per Mail oder telefonisch unter der 0911 92885-44. Wer uns gerne bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter schauen oder den Shop und die angebotenen Produkte verfolgen möchte, kann uns auch auf Twitter folgen – über @NetwaysShop twittert das NETWAYS Shop Team!

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[Eine nicht ganz ernste] Betrachtung von Aggression am Arbeitsplatz

DISCLAIMER: Der Begriff “Kollege” in der männlichen Form wird nur aufgrund besserer Leserlichkeit genutzt und schließt alle Gender ein. Des Weiteren bezieht sich folgender Text in keiner Weise auf reale Personen.

Nachdem es in unseren letzten beiden Blog-Beiträgen ja sehr sachlich und wissenschaftlich zuging, wollen wir heute – vielleicht auch nicht mit all zu großem Ernst – mal wieder in eine andere Richtung über den Tellerrand blicken. Meine Inspiration für diesen Beitrag kam zum Teil von den ganzen lustigen GIFs, die zu diesem Thema im Netz kursieren — Hand aufs Herz: Wer hat noch nie über Mitarbeiter gelacht, die mithilfe der Tastatur einfach mal den gesamten Schreibtisch leerfegen? — und zum anderen von einer ZDF-Dokumentation “Klaus Kinski – Weltstar und Tyrann” (aka Max Giermann).

Quelle: https://oppositelock.kinja.com/office-rage-gif-compilation-1789090300, embedded via giphy.com

Wenn man dann in der Firma mal die Kollegen fragt, was denn die Auslöser sind, die einen in Sekundenschnelle aggressiv machen können, dann hat das gerade am Arbeitsplatz meistens mit der verfügbaren – oder eben nicht verfügbaren – Hardware und Software zu tun. Als Antwort habe ich unter anderem Aussagen bekommen wie “Bei dem Printer könnte ich jedesmal so ragen!” (Übersetzung der Autorin: “Bei dem Drucker könnte ich sehr oft die Contenance verlieren!”) oder auch “I hau glei alles zam!” (Übersetzung der Autorin: “Ich werde zeitnah hier alles durch Einwirkung von Schlägen zerstören!”). Auch “Anzünden” wird gerne als Problemlösung gesehen. Resignation wird dann eher durch “Einmal mit Profis” ausgedrückt.

 

Auslöser

Lasst uns doch einfach mal ein paar Situationen als Beispiele für Auslöser festhalten (für den Selbsttest einfach Liste ausdrucken und zutreffende Punkte abhaken):

  • Drucker druckt nicht. Selbst nach dem Abbrechen und Neu-Drucken der Dokumente passiert nichts. Neu-Starten der Druckerwarteschlange – nichts. Nach dem verzweifelten Aus-/Einschalten des Druckers macht dieser erstmal Reiningung und Justierung, druckt anschließend eine Testseite mit gefühlt 1000dpi und dann noch sämtlich hängengebliebene Seiten der letzten zwei Wochen.
  • Rechner friert ein. Meistens dreht dann gleichzeitig noch der Lüfter hoch und es entwickelt sich eine infernalische Hitze. Wenn man nicht rechtzeitig reagiert, kann man gerade auch bei Notebooks ein wahres Farbenspektakel auf dem Display erleben. Gern gesehen sind gerade im Windows-Bereich auch nichts-sagende Blue-Screens, wobei blau ja eher als Farbe mit beruhigender Wirkung gilt. (Microsoft hat wohl doch Humor)
  • Äußerst aggressionsfördernd ist auch der gutgemeinte Ratschlag “Have you tried turning it off and on again?” oder Dinge wie “Das habe ich schon immer so gemacht…” oder “Hättest vorher halt gefragt…” oder das von österreichischen Kollegen gern verwendete “Jo eh.” (Entspricht in etwa:?‍♀️)
  • Wenn es dann endlich soweit ist, dass man die Wut raus lässt, wird dies meistens durch ein irritiertes “Wos bisd’n heit so aggressiv?” (Übersetzung der Autorin: “Weshalb zürnst du denn heute so?”) und angewiderten Blicken quittiert.
  • Häufig hat Aggression auch ein hohes Ansteckungspotential. Es kann gut und einfach mal passieren, dass man sich von der Aggression eines Kollegen oder einer Kollegin mitreißen lässt. Vor allem wenn es gerade bei einem selbst rückwärts und bergab läuft.
  • Man hat ein Meeting und möchte in dem entsprechenden Raum das Notebook für Präsentationszwecke mit dem dafür vorgesehenen TV-Gerät verbinden. Als erstes poppt AppleTV auf. Nach Umschalten auf HDMI stellt man fest, dass es keinen HDMI auf was auch immer Adapter im Raum gibt. AppleTV fragt nochmal nach, ob man es sich nicht doch anders überlegt hat. Währenddessen hat ein Kollege einen passenden Adapter gefunden, der aber aufgrun mysteriöser Verformung in keine Buchse dieser Welt mehr passt. Schlussendlich sitzen dann 5 Kollgen vor dem 13″ Display des Notebooks.
  • Man möchte kurz etwas am Whiteboard ausarbeiten. Leider hatte vorher jemand mit Edding darauf gemalt. Jo eh.
  • Noch schnell einen Kaffee ziehen, bevor es in die Telko geht? Und dann ist nicht nur der Wassertank leer, sondern auch noch die Milch, dafür aber der Satzbehälter voll? Und dann soll man in den verbleibenden 2 Minuten 35 Sekunden noch die Maschine entkalken, den Wasserfilter wechseln und gleichzeitig noch den WMF-Kundendienst rufen.
  • Klopapier. Der Auslöser schlecht hin. Oft reicht schon der Anblick einer nicht ordnungsgemäß angebrachten Rolle Klopapier für den absoluten, mentalen Meltdown (Deutsche Übersetzung: “Kernschmelze”). [Anmerkung der Autorin: Bei einer Pipi-Pause während des Schreibens dieses Blog-Beitrags genau das erlebt.]
  • Das Wort “NAGIOS”.


 
 

Spezialfall

Eine  eigene Betrachtung bzgl. Auslöser von Aggression haben unter anderem auch Firmenreisen verdient, wie folgender, beispielhafter und auf nicht realen Erlebnissen basierender Ablauf darstellt:

Situation: Abfahrt zu einer Veranstaltung im Ausland um 15:00 Uhr

    • 1 Kollege steht bereits seit 30 Minuten am Abfahrtsort.
    • 1 Kollege holt das Auto. Dabei geht das Rücklicht auf mysteriöse Weise kaputt.
    • 2 Kollegen telefonieren noch mit Kunden.
    • 1 Kollege muss noch den Blog-Post für Freitag in drei Wochen fertig schreiben.
    • 4 Kollegen suchen derweil die Autopapiere vom Poolwagen.
    • 1 Kollege hat die Ausweispapiere zu Hause vergessen.
    • Da alle Kollegen den gleichen Firmen-Koffer benutzen, kommt es zu schwerwiegenden Verwirrungen.
    • Nachdem endlich alle im Auto sitzen, beschließt man, vorsichtshalber nochmal auszusteigen und eine zu rauchen.
    • Endgültige Abfahrt um 17:30 Uhr.
    • Nach Auffahrt auf die Autobahn fällt auf, dass man einen Kollegen vergessen hat. Rückkehr zum Abfahrtsort.
    • Am Abfahrtsort aufgrund des erlebten Stresses noch mal zwei Zigaretten rauchen.
    • 18:30 Uhr: Erneute Abfahrt.
    • 18:40 Uhr Besorgung von Not-Cheeseburgern, da mittlerweile alle hungrig sind.
    • 18:50 Uhr: Erste Rauchpause.

 

Bezüglich der Entstehungsweise von Aggressionen finde ich folgende Theorie gerade für den Bereich Arbeitsplatz sehr passend und nachvollziehbar:

Frustrations-Aggressions-Theorie: Aggression beruht auf aggressiven Impulsen, die nicht spontan, sondern als Reaktion auf störende und unangenehme Ereignisse entstehen. Sind die Frustrationen einmal entstanden, müssen sie sich irgendwie äußern. (Quelle: https://krank.de/aggression/) 

FAZIT

Jeder von uns kann mal einen schlechten Tag haben, gesundheitlich angeschlagen oder anderweitig belastet sein. Niemand ist jeden Tag perfekt, das sollten wir uns immer im Gedächtnis behalten. Auch sollten wir im Auge behalten, dass wir nur gemeinsam stark sind. Schaut aufeinander – ab und zu hilft es, einfach mal zuzuhören oder zu fragen, warum es gerade nicht so läuft wie erwartet. Eine kleine nette Geste kann großes bewirken 😉

Nachdem wir dieses wichtige Thema nun behandelt haben, werden wir uns nächste Woche wieder den seriösen Dingen zuwenden.

Ach, da ja auch allseits bekannt ist, dass viele Menschen aufgrund von Werbung (“Everybody dance now!”) aggressiv werden, wollen wir Euch dieses Erlebnis nicht vorenthalten:

Bei Fragen rund um die Hardware aus unserem Shop helfen wir gerne persönlich weiter – wir sind erreichbar per Mail oder telefonisch unter der 0911 92885-44. Wer uns gerne bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter schauen oder den Shop und die angebotenen Produkte verfolgen möchte, kann uns auch auf Twitter folgen – über @NetwaysShop twittert das NETWAYS Shop Team!

Nicole Frosch
Nicole Frosch
Sales Engineer

Ihr Interesse für die IT kam bei Nicole in ihrer Zeit als Übersetzerin mit dem Fachgebiet Technik. Seit 2010 sammelt sie bereits Erfahrungen im Support und der Administration von Storagesystemen beim ZDF in Mainz. Ab September 2016 startete Sie Ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration bei NETWAYS, wo sie vor allem das Arbeiten mit Linux und freier Software reizt. In ihrer Freizeit überschüttet Sie Ihren Hund mit Liebe, kocht viel Gesundes, werkelt im Garten, liest...
Science Corner: Der Temperatursensor

Science Corner: Der Temperatursensor

This entry is part 2 of 2 in the series Science Corner

Heute geht es um den Bereich Temperaturmessung. Jeder kennt dies von zu Hause, z. B. das Thermometer draußen im Garten, die digitale Wetterstation im Wohnzimmer oder das Bratenthermometer in der gut ausgestatten Küche. Auch in vielen Geräten, die wir im Alltag benutzen, sind Sensoren zur Temperaturmessung verbaut: Im Backofen, in der Spül- oder Waschmaschine, im eigenen Auto. Die Temperatur wird dabei durch unterschiedliche Typen von Temperatursensoren oder -fühlern gemessen, die je nach Einsatzzweck – hauptsächlich den Temperaturbereichen – unterschiedliche Bau- und Funktionsweisen inne haben.Die gängigsten Temperaturfühler sind Thermoelemente und Sensoren, die Temperaturen auf Basis von elektrischem Widerstand messen. Letztere unterscheiden sich nochmals in Thermistoren und Widerstandsthermometer (auch abgekürzt als RTD).

 

Eigenschaften der verschiedenen Sensoren

Thermoelemente werden hauptsächlich bei Temperaturen zwischen -200 und +1250 °C eingesetzt und führen eine vergleichende Messung aus. Dazu verfügt das Thermoelement über eine Messstelle und eine Vergleichstelle, mithilfe derer eine Thermospannung ermittelt wird. Diese Thermospannung stellt die Differenz zwischen dein beiden Messpunkten dar. Nun muss nur vom Wert der Messtelle mithilfe des Differenzwertes die absolute, gemessene Temperatur berechnet werden – also Summe aus Wert der Messstelle und dem Differenzwert.

RTDs oder Widerstandsthermoter und Thermistoren sind sich zwar sehr ähnlich in der Funktionsweise, unterscheiden sich aber dennoch in ihren Eigenschaften. RTDs bestehen zum Beispiel aus reinen Metallen (häufig Platin), sind daher teurer und werden dadurch auch eher in industriellen Bereichen eingesetzt. Gerade für den industriellen Einsatz ist es von Vorteil, dass RTDs in höheren Temperaturbereichen (bis zu 600 °C) arbeiten können und auch von der Bauart her stabiler sind.

Thermistoren, hingegen bestehen aus Metalloxidmischungen oder Halbleitern und haben mitunter eine höhere Genauigkeit als RTDs. Da sie auch mit längeren Anschlusskabeln umgehen und nur niederigere Temperaturbereiche bis 250 °C (die Temperatur, die manche Backöfen gerade noch so schaffen) abdecken können, werden sie eher im alltäglichen Gebrauch verwendet. Häufig finden Thermistoren Anwendung in Laboren, wo Sensoren in Kühl- oder Gefrierschränke über ein entsprechend langes Kabel eingeführt werden.

Funktionsweise von RTDs und Thermistoren

Die Sensoren, die wir im Shop zur Temperaturmessung anbieten, lassen sich hauptsächlich in diese beiden Kategorien aufteilen. Wenn man hier in die elektrotechnische Betrachtung geht, dann sieht es so aus:

RTDs sind sogenannte Kaltleiter (PTC) und erhöhen Ihren elektrischen Widerstand bei Temperaturerhöhung. Werden Platinmesswiderstände wie pt100 oder pt1000 eingesetzt, dann ist der Widerstandsverlauf nahezu linear zur Temperatur. Pt100-Sensoren bieten wir z. B. für die Produkte von TinkerForge an: TinkerForge Temperaturfühler pt100 2-Leiter.
Thermistoren hingegen werden Heißleiter (NTC) genannt und verringern ihren elektrischen Widerstand bei Temperaturerhöhung. Da bei Heißleitern die Linearität ein Problem darstellt, können diese nur in eingeschränkteren Temperaturbereichen genutzt werden. Zu diesen Heißleitern, die auf Halbleitermaterial-Basis arbeiten, gehört z. B. folgender Sensor aus dem Hause HW group: HW group Sensor HTemp-1Wire 3m.

Um nun das Sensorsignal weiterleiten und auswerten zu können, wird ein Messumformer genutzt, der ein standardisiertes Signal erzeugt. Dies wären im Falle von HW group z. B. das STE oder das STE2. Auch mathematisch lässt sich die Änderung des Widerstands in Abhängigkeit zur Temperatur darstellen: ΔR = k * ΔT

Bei Fragen rund um die Hardware aus unserem Shop helfen wir gerne persönlich weiter – wir sind erreichbar per Mail oder telefonisch unter der 0911 92885-44. Wer uns gerne bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter schauen oder den Shop und die angebotenen Produkte verfolgen möchte, kann uns seit kurzem auch auf Twitter folgen – über @NetwaysShop twittert das NETWAYS Shop Team!

Nicole Frosch
Nicole Frosch
Sales Engineer

Ihr Interesse für die IT kam bei Nicole in ihrer Zeit als Übersetzerin mit dem Fachgebiet Technik. Seit 2010 sammelt sie bereits Erfahrungen im Support und der Administration von Storagesystemen beim ZDF in Mainz. Ab September 2016 startete Sie Ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration bei NETWAYS, wo sie vor allem das Arbeiten mit Linux und freier Software reizt. In ihrer Freizeit überschüttet Sie Ihren Hund mit Liebe, kocht viel Gesundes, werkelt im Garten, liest...