Teamevent 2018: Professional Services

Wie Alexander letzte Woche bereits erwähnte, stand für uns, das Professional Services Team, das Teamevent an. Dieses Jahr war das Ziel Ingolstadt.
Aber bevor es losgehen konnte, hieß es erstmal frühstücken. Dafür war das Café Alex in Nürnberg der perfekte Ort. Beim All-You-Can-Eat, wurde jeder noch so hungrige Kollege satt. Nach dem Essen und einer guten Stunde Fahrt ging dann das eigentliche Programm los.
In Ingolstadt, als Audi´s Heimat bekannt, bat sich ein Besuch des Audi Geländes und des Audi Museum perfekt an. Für die Auto-Liebhaber unter uns war das Audi Museum wie, als wenn ein Kindheitswunsch in Erfüllung geht. Von Rennwägen bis hin zu Oldtimern war alles dabei.
Ehe man sich versah waren wir auch schon im Hotel GVZ. Dort angekommen wurde eine kleine Pause eingelegt, um für den kommenden Abend genug Energie tanken zu können.
Anschließend machten wir uns mit Taxis auf den Weg zum Abendessen.. Ziel war das Brauhaus 1516. Dort angekommen wurden sich mal wieder die Bäuche gestopft.
Am Abend haben wir alle gemeinsam eine Bowlingbahn aufgesucht. Trotz des unterschiedlichen Könnens der Teilnehmer und dem ein oder anderen Wutanfall, hatte jeder Spaß.
Um den Abend passend abzurunden, haben sich einige Kollegen an der Hotelbar getroffen, und das ein oder andere Bier zu sich genommen.
Am nächstem Morgen war es auch schon wieder Zeit für die Heimreise. Nach dem Frühstück machten sich alle auf den Weg Richtung Heimat.

Tobias Bauriedel
Tobias Bauriedel
Junior Consultant

Tobias ist ein offener und gelassener Mensch, dem vor allem der Spaß an der Arbeit wichtig ist. Bei uns macht er zurzeit seine Ausbildung zum Fachinformatiker. In seiner Freizeit ist er viel unterwegs und unternimmt gern etwas mit Freunden.

Canonical schließt Lücken in Ubuntu 18.04 LTS

Common Vulnerabilities and Exposures (CVE) ist ein Industriestandard, dessen Ziel die Einführung einer einheitlichen Namenskonvention für Sicherheitslücken und andere Schwachstellen in Computersystemen ist. Mehrfachbenennung gleicher Gefahren durch verschiedene Unternehmen und Institutionen werden um eine laufende Nummer ergänzt, um eine eindeutige Identifizierung der Schwachstelle zu gewährleisten. Dadurch ist ein reibungsloser Informationsaustausch zwischen den verschiedenen Datenbanken einzelner Hersteller möglich.

Canonical hat ein neues Kernel-Update für Ubuntu 18.04 LTS veröffentlicht, indem Lücken, die im VirtIO-Subsystem und dem ACPI Kernel stecken, gepatcht werden. Eine Lücke in der Speicherinitialisierung (CVE-2018-1118) im VirtIO-Subsystem des Kernels, die nicht immer funktionierte, wurde entfernt. Hier konnte ein Angreifer über einen lokalen Zugriff vertrauliche Informationen erhalten. Die zweite Lücke betrifft das ACPI (Advanced Configuration and Power Interface) des Kernels wodurch auch ein lokaler Angriff Erfolg hätte.
Außerdem gab es mehrere Schwachstellen in der PHP-Komponente FPM und EXIF bei denen Angreifer auch lokal mit speziell präpariertem PHP-Skripten die Vorbereitung von verschiedenen DoS-Angriffen ausführen konnten. Später dann auch aus der Ferne steuerbar. Die Schwachstellen CVE-2018-14851 und CVE-2018-14883 lassen den Angreifer beliebigen Programmcode ausführen. CVE-2015-9253 lassen sich aus der Ferne für DoS-Angriffe auf geteilte PHP-Server ausführen.
Die Updates stehen seit längerem für Ubuntu 18.04 LTS, 16.04 LTS und 14.04 LTS bereit.

Aleksander Arsenovic
Aleksander Arsenovic
Junior Consultant

Aleksander macht eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration in unserem Professional Service. Wenn er nicht bei NETWAYS ist, schraubt er an seinem Desktop-PC rum und übertaktet seine Hardware. Er ist immer für eine gute Konversation zu haben.

Portainer

Übersicht für Docker

Docker ist eine Open Source Lösung, welche eine sehr effiziente und einfache Möglichkeit bietet, deine App als Container problemlos zum Laufen zu bringen bei verschiedenen Umgebungen. Wer mehr über Docker erfahren will, kann den vorherigen Artikel durchlesen. Wir als Netways GmbH arbeiten seit langem mit Docker und bieten Hostings für Ihre gewünschte Umgebung. Als erfolgreiches Beispiel für Docker sind die Apps, die wir durch NWS anbieten.

Eine kleine Wissensrunde über Portainer

Portainer ist ein Container von Docker-Hub, welcher eine Web-Management-Schnittstelle darstellt, die es uns ermöglicht, Docker grafisch zu betreiben.
docker run -d -p 9000:9000 --name=portainer --restart always -v /var/run/docker.sock:/var/run/docker.sock portainer/portainer

Was kann man mit Portainer zaubern ?

  • Container starten, stoppen, killen, neustarten, löschen, addieren etc…
  • Images aufbauen, löschen, an eigens Konto auf Docker Hub oder an selber konfigurierte Registry exportieren und importieren.
  • Services auf einem Cluster “Swarm” als Hochverfügbarkeit hinzufügen oder löschen. Wir werden mehr über Swarm im nächsten Abschnitt erfahren!
  • Stacks addieren und löschen. Stacks sind Gruppen von Services, die mit einander kommunizieren und am Ende eine App liefern wie zum Beispiel wordpress mit Datenbank.
  •  Administrator oder normale User hinzufügen und zu einem bereitgestelltem Team zuweisen.
  • Zugreifen und managen von Docker-Endpoints. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten, entweder erstellen Sie eine Gruppe, weisen Docker-Endpoint/s zu ihr zu und geben Zugriffsrechte für Benutzer oder Team/s auf diese Gruppe, oder Sie geben Rechte direkt im Endpoint-Menü für Benutzer oder Team/s für jeden einzigen Docker-Endpoint .
  •  Eigne Registry anbinden und Zugriffe nach Benutzer oder Team vergeben. Allerdings können Sie Ihre Images nicht durchsuchen. Das heißt der Name des Images muss bekannt sein, bevor ein Container gestartet werden kann.
  • Authentifizierung lokal konfigurieren oder vom LDAP Server ziehen.
  • Einen Überblick über die Swarm “Cluster” Umgebung verschaffen z.B wie viel Leistung bietet das Cluster und welche Container laufen auf welcher Docker Engine. Außerdem können Sie die Availability von einer Docker-Instance auf active, pause oder drain setzen. Dies ist sehr hilfreich bei einem Update oder Backup. Bei active ist Docker immer bereit Tasks von einem Service anzunehmen. Bei Pause akzeptiert Docker keine Tasks mehr. Bei drain werden alle Tasks gestoppt und von anderen Nodes im Swarm übernommen.
Portainer kann auch Infos von einem Swarm visualisieren.

Was ist Swarm ?

Swarm oder Cluster entstehen einfach aus Manager/n und Worker/n, auf denen Docker läuft. Das Hauptziel von Swarm ist die Hochverfügbarkeit und Lastverteilung. Manager können alles konfigurieren und  managen, allerdings sind Worker nur dafür da, die Last zu vermindern und Tasks zum laufen zu bringen. Wenn ein Service bei Default auf dem ganzen Swarm verteilt wird,  können Sie entweder im docker-compose.yml einen Key definieren auf welchen Nodes die Services laufen sollen, oder den Service auf dem ganzen Swarm verteilt lassen. Von einem Swarm dürfen maximal (N-1)/2 Manager ausfallen, ansonsten funktioniert kein Swarm-Befehl bis die fehlenden Manager wieder up sind oder ein neuer Cluster erzwungen wird.
docker swarm init --force-new-cluster --advertise-addr "IP-Adresse von manager"
Trotz des neuen Cluster-Aufbaus synchronisieren sich die wieder up Server mit dem Swarm ganz normal. Ich würde gerne ein Beispiel von einer Swarm-Konfiguration von zwei Managern und einem Worker vorstellen.




Wie kann portainer swarm managen ?

Portainer kann andere Manger in Swarm als Endpoint betreiben, wenn ein overlay Network eingerichtet ist, auf dem portainer_agent als Service läuft.
docker network create --driver overlay --attachable portainer_agent_network
docker service create \
--name portainer_agent \
--network portainer_agent_network \
--publish mode=host,target=9001,published=9001 \
-e AGENT_CLUSTER_ADDR=192.168.56.150 \
--mode global \
--mount type=bind,src=//var/run/docker.sock,dst=/var/run/docker.sock \
--mount type=bind,src=//var/lib/docker/volumes,dst=/var/lib/docker/volumes \
portainer/agent

Für jeden neuen Agent muss ein neuer Service auf dem Overlay Netwok zum laufen gebracht werden mit neuem Namen, veröffentlichen Port und Adresse. Ansonsten bekommt man einen Duplikatfehler.


Für Leser, die sich für Portainer begeistert haben, gibt es eine Demo auf http://demo.portainer.io
Benutzername : admin
Passwort : tryportainer
Hinweis: Das Cluster wird alle 15 Minuten zurückgesetzt.
Ich hoffe der Artikel hat Ihnen weiter geholfen 🙂

Afeef Ghannam
Afeef Ghannam
Junior Consultant

Afeef macht seit September 2017 eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration bei NETWAYS. Nachdem der gebürtige Syrer erfolgreich Deutsch gelernt hat, stellt er sich jetzt der Herausforderung Programmiersprache. Neben der IT schätzt er vielfältiges Essen. Sein Motto lautet يد واحدة لا تصفق لوحدها , was so viel bedeutet wie „Eine Hand wird nie allein klatschen“.

Warum veranschaulichen wir?

Jedem fällt wohl auf die Schnelle ein Beispiel ein, wo er in seinem Leben schon mal etwas veranschaulicht hat, ob nun für sich Selbst oder für Andere:

  • Das fängt schon in der Schule an; man hält ein Referat über ein kompliziertes Thema und muss dieses seinen Klassenkameraden verständlich erläutern.
  • Man arbeitet in der Uni an einem Text mit einer schier unermessbarer Tiefe und muss sich selbst veranschaulichen, was da nun eigentlich vorgeht.
  • Oder man ist auf der Arbeit in einer Position in der man neue Kollegen in ein Thema einführen muss, um diese nicht mit der Fülle an Informationen zu erschlagen, zieht man zum Vergleich einen ähnlichen, bereits bekannten Ablauf her.

In meinem praktischen Beispiel habe ich das neue Projekt, dass mein Mitazubi und ich nun zu bearbeiten haben.
Wir schreiben im Moment einen “Parser”, der für uns Informationen aus Übersetzungsdateien von Icinga Web 2 auslesen und in eine sortierte Array-Struktur packen soll.
Diese sind in dem .po Format von Poedit strukturiert.
Das sieht ungefähr so aus:
#: /this/is/the/location/toTranslate.php
#| msgid “tranlsate this”
msgid “Translate this.”
“This too, please”
msgtxt “Übersetze dies.”
“Das auch, bitte”
Diese Datei wird nun sortiert nach den verschiedenen Zeilenanfängen, die bereits anzeigen was der sich dahinter befindende String aussagt.
Die Veranschaulichung zur Lösung ist bei uns eine Art Wasserfall/Trichtersystem:
Die Zeile #| msgid “tranlsate this” würde wie folgt sortiert werden
blogpic
 
Im Code haben wir das mit einer sehr verschachtelten Konstruktion mit einigen Switch-Cases gelöst.
(Und dieses Chaos auch schon längst Grundüberholt)

switches
Dies zeigt auch, dass die Visualisierungen die wir machen um uns das Konzept darzustellen teilweise von der Umsetzung her stark abweichen. Solange es uns jedoch hilft die Übersicht zu bewahren, ist eine visuelle Darstellung immer gut.
In den meisten Fällen führt das Programmieren ohne visuelle Umsetzung dazu, dass der Code ungeordnet ist und man viele Fälle übersieht, die man nachher durch “dirty” Fixes wieder zu richten versucht. Das macht den Code unleserlich und führt dazu, dass die gesamte Arbeit umsonst war, da man den Code komplett neu strukturieren und neu schreiben muss.
Dies zeigt sich auch an unserem Projekt. Wir arbeiten gerade an der zweiten Version des Parsers, da wir das Problem in der ersten Version relativ ungeordnet angegangen sind, da wir fälschlicherweise angenommen hatten, dass so ein “kleines” Progrämmchen keiner größeren Planung bedarf. Oh wie wir uns geirrt haben.
Die jetzige Planung hat sich etwas gedehnt…
parser
Also daran denken: erst planen, dann schreiben.

Jennifer Mourek
Jennifer Mourek
Junior Developer

Jennifer (von eigentlich jedem nur "Feu" genannt) verbrachte ihre Kindheit im schönen Steigerwald und kämpfte sich bis zum Abitur durch die Schule. Seit September 2016 unterstützt sie nun im Rahmen ihrer Ausbildung zum Fachinformatiker die Development Abteilung bei Netways und widmet sich dort dem Web Development. Ihre Freizeit verbringt sie hauptsächlich in den virtuellen Welten von 'Dota 2' und diversen anderen Games, an der Kletterwand in der Boulderhalle oder damit ihren Freunden und Kollegen auf...

Azubis erzählen: Oktober 2016 Jennifer

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mw-jmourek

Zuerst möchte ich kurz etwas zu meiner Person erzählen:

Mein Name ist Jennifer “Feu” Mourek, ich bin 19 Jahre alt und vertrete nun die Minderheit der Frauen in der
Development-Abteilung als Junior Developer.
Meine Freizeit verbringe ich zumeist damit mit meinen online Freunden Dota 2 zu zocken, mit meinen “Reallife” Freunden durch die Käffer (Substantiv, pl: Dörfer) zu ziehen oder mich um mein Pferdchen zu kümmern.

Ich habe vor einem Jahr mein Abitur erlangt und habe danach Deutschland mit fliegenden Fahnen hinter mir gelassen, mit dem Ziel Europa zu erkunden…
Letztendlich habe ich dann ein halbes Jahr bei meinem Freund in Holland gewohnt, wo ich die Restzeit bis zur Ausbildung verbracht habe; mit kurzen Unterbrechungen wie um zum Bewerbungsgespräch nach Nürnberg tuckern.
Dort habe ich zu meiner großen Freude eine Stelle bei Netways bekommen und bin wieder permanent nach Deutschland gekommen und zu meinen Eltern zurück in die Bude gezogen (6 Stunden pendeln ist dann doch etwas viel, dann gehen die anderthalb Stunden von Scheinfeld aus schon eher)…

Im Zug treffe ich immer mal wieder auf alte Bekannte die sich auch in einer Ausbildung befinden und -wie man es so macht- haben wir unsere Betriebe verglichen und da ist mir erst so richtig aufgefallen wie gut ich es in der Netways-Family eigentlich habe!

Dort wurde ich direkt herzlichst Empfangen und durfte mit meinem Mitazubi Noah und den “alten Hasen” aus dem Development Team mit auf das Dev-Retreat. Das coolste Wochenende seit langem!
Die Atmosphäre ist super gut, und es wird immer auf ein gutes Arbeitsklima und auf eine freundschaftlich-produktive Atmosphäre geachtet.
Angefangen mit einem Feierabends-Umtrunk am Freitag, LAN-Parties, gemeinsamen Team-Building Wochenenden mit Paintball (!) bis zu dem Dauerbuffet – Kaffeemaschine.

Nach der zweiwöchigen Einarbeitung in Linux/Unix, den Softwaretools, den von uns angebotenen Softwarelösungen und PHP bin ich jetzt sogar in der Lage kleinere Bugs in IcingaWeb2 zu fixen und mich nützlich zu machen 🙂
Es gibt viel zu lernen, aber es tut gut ständig gefordert zu werden und über sich hinauszuwachsen!

Jetzt aber zurück zur Arbeit –
Feu out!

Jennifer Mourek
Jennifer Mourek
Junior Developer

Jennifer (von eigentlich jedem nur "Feu" genannt) verbrachte ihre Kindheit im schönen Steigerwald und kämpfte sich bis zum Abitur durch die Schule. Seit September 2016 unterstützt sie nun im Rahmen ihrer Ausbildung zum Fachinformatiker die Development Abteilung bei Netways und widmet sich dort dem Web Development. Ihre Freizeit verbringt sie hauptsächlich in den virtuellen Welten von 'Dota 2' und diversen anderen Games, an der Kletterwand in der Boulderhalle oder damit ihren Freunden und Kollegen auf...

Azubis erzählen: Juli 2015 Jean

This entry is part 8 of 12 in the series Azubis erzählen

Name: Jean-Marcel Fach
Ausbildungsberuf: Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung
Abteilung: Icinga2 core development
Lehrjahr: 1

Nach einer längeren Berufsschul- und Urlaubsphase kam ich wieder in Firma, dort liefen schon die Vorbereitungen für Icinga 2.4. Nach einem ein-wöchigem Workshop war grob umrissen wie der Arbeitsplan für die nächsten paar Monate aussieht. Als erster Meilenstein gilt der HTTP Server, welcher Anfragen dieses Schemas entgegennimmt und antwortet. Einen Teil der Information machen die URLs auf die der Server angesprochen wird aus, für diese einen Parser zu schreiben wurde meine Aufgabe.
Nun sind *normale* URLs wie “https://www.netways.de/” allen bekannt und jedem der mal genauer hin geschaut hat wird aufgefallen sein, dass sich bei allen Seiten im Internet ein Muster erkennen lässt. Dieses URL-Muster wurde zuerst im RFC 1738 und später im RFC 3986 genauer beschrieben, diese 60 Seiten Dokument lassen sich grob so zusammenfassen: Das Muster einer URL ist immer `Schema:Autorität/Pfad?Anfrage#Fragment`. Nun haben die einzelnen URL-Teile wieder eigene Regeln. Etwa bedeutet ein ‘//’ in der Autorität, dass ein Hostname zu erwarten ist. Oder ein ‘gopher’ als Schema ändert nochmal mehr. Es ergeben sich so eine Reihe von URLs die gültig aussehen, es aber nicht sind und anders herum, aber dazu später mehr.
Im Bezug auf die Implementation, dachte ich zuerst an eine Zustandsmaschine: aus dem vorherigen Zeichen ergibt sich, wie das nächste zu verstehen ist. Leider konnte ich mich mit keiner Implementation in c++ so richtig anfreunden. Ein riesiges switch-case Konstrukt fällt aus da es eben riesig und daher unübersichtlich und hässlich würde. Und die Alternative mit Objekten schien zu dieser Zeit den Rahmen zu sprengen, würde mir aber dieselbe Aufgabe noch einmal gestellt werden, würde ich aber diesen Weg wählen. So fiel die Wahl am Ende, nach all dem Rumprobieren, doch auf eine sequentielle Abarbeitung der fünf Teile. Da die URLs nur http oder https sein werden, konnten viele Probleme umgangen werden.
URL tests
Die tatsächliche Implementation war dann relativ einfach, doch dann kamen die Randfälle. “/” ist gültig und “/??[]=?#?=@” auch, wenn sie auch unsinnig sind. Daher mussten Tests geschrieben werden. Und dann wurde so lange geschraubt, bis alle Tests erfolgreich durchgeführt wurden.
Der Code findet sich wie immer im Icinga 2 git.

Jean Flach
Jean Flach
Developer

Geboren und aufgewachsen in Bamberg, kam Jean (das "-Marcel" ist still) nach einem Ausflug an die Uni, als Azubi zu NETWAYS. Dort sitzt er seit 2014 im Icinga 2 Core Entwicklungsteam.

Azubis erzählen: Juni 2015 Marius

This entry is part 7 of 12 in the series Azubis erzählen

Name: Marius Gebert
Ausbildungsberuf: Fachinformatiker für Systemintegration
Abteilung: aktuell Support
Lehrjahr: 2

“Hol’ mir mal nen Kaffee!”, ist denke ich die Aussage schlechthin, wenn man an den Aufgabenbereich eines Auszubildenden denkt. Welche Aufgaben man jedoch tatsächlich bekommt, hat hiermit nichts zu tun.
Mein Aufgabengebiet hier bei NETWAYS ist nach wie vor der Kundensupport.
Jedoch möchte ich in diesem Artikel nicht erneut darüber reden, welchen Spaß man hierbei hat und welche Fähigkeiten und welches Wissen man sich hier aneignet, sondern über einen speziellen Auftrag, der mit zugeteilt wurde.
Es wurde mir ein neuer Vertragskunde übertragen, den ich in Eigenregie betreuen sollte.
Hier wurden in den ersten Gesprächen bereits gravierende Mängel an dessen System offengelegt, die es zu beheben galt.
Um euch ein Bild hiervon zu geben, möchte ich kurz beschereiben, worum es sich handelte:
Es war ein Monitoring-System installiert, das nicht alarmierte, das Konfigurationen nicht exportierte, bei dem die Icinga und die Lconf Version nicht kompatibel waren und bei dem keine Checks ausgeführt wurden oder sogar komplett fehlten, was dafür sorgte, dass der Kunde in Bezug auf seine Systeme blind war.
Außerdem konnten auf den Virt-Systemen keine VMs in der Cloud installiert werden, es konnten bestehende VMs nicht angesteuert werden, der Puppetmaster verteilte die Konfigurationen auf seine Nodes nur sehr langsam (wenn er das überhaupt getan hat) und es kam die Beschwerde auf, dass keine Graphen der Systeme einsehbar waren (was daran lag, dass hier keinerlei Plugins beziehungsweise passende Dienste und Programme installiert waren).
Die Liste der Probleme und der somit offenen Issues war noch länger, jedoch war das Wesentliche bereits dabei.
Als Azubi ist man mit einem derartigen Projekt, erst einmal überfordert. Man ist auf sich alleine gestellt, da es auch für den Rest des Teams, wie bei jedem Neukunden, etwas Einarbeitungszeit benötigt hätte. Die Möglichkeit tagelang Konfigurationen auszuprobieren, war nicht gegeben, da es sich hier um einen realen Kunden handelte, der so schnell wie möglich ein funktionierendes Setup haben wollte, und dann natürlich der Druck, zu wissen, dass man die Verantwortung hierfür alleine übernimmt.
“If i pass, i pass. If i fail, i fail!”
Um hier möglichst strukturiert die Probleme zu beheben, alles schriftlich festzuhalten, Arbeiten zu koordinieren und nicht allzuviel Zeit zu verlieren, galt es die oben beschriebenen Issues von einander zu trennen und eins nach dem anderen anzugehen. So entstand ein Ticket nach dem anderen, die Kommunikation mit dem Kunden nahm schnell an Fahrt auf und es wurden immer mehr Probleme bekannt.
Von Tag zu Tag tauchte ich tiefer in das Konstrukt des bestehenden Setups ein, kannte irgendwann die IP-Adressen der betroffenen Systeme auswendig, kannte im Schlaf den Pfad zu verschiedenen Konfigurationsdateien und erkannte Probleme deren Lösung wiederum anderen Kollegen bei anderen Kunden geholfen haben. Jedoch kam auch der verzweifelte Satz “Ich hau’ gleich alles ‘zam”, des Öfteren über meine Lippen, was wiederum für Schmunzeln bei den Kollegen sorgte.
Besonders wichtig bei solchen Projekten ist es ruhig und konzentriert zu bleiben, denn wenn man ein Problem gefunden hat, kann man davon ausgehen, dass noch mehr Fehler hiervon abhängen, die eventuell noch gar nicht bekannt sind.
Ich hau gleich alles zam!
Stunden wurden zu Tagen, Tage zu Wochen und ich wurde durch die Berufsschule gezwungen eine dreiwöchige Pause einzulegen, was mich nicht davon abhielt, diese Woche voller Stolz das fertige Setup zu übergeben und das letzte Issue zu resolven.
Letztendlich wurden alle Probleme von mir in Eigenregie gelöst, was für mich nun wiederum bedeutet, dass ich mich auch weiterhin um diesen Kunden kümmern werde, da ich am wenigsten Zeit benötige um neue Probleme zu beheben oder Anpassungen, zum Beispiel in Bezug auf Performance, durchzuführen und ebenso die installierten Programme up to date zu halten. In keinem Lehrbuch und auf keiner Schulung lernt man so viel, wie ich bei diesem Projekt gelernt habe.
Ich freue mich auf das nächste Projekt und lass mir meinen Kaffee jetzt schmecken!

Marius Gebert
Marius Gebert
Systems Engineer

Marius ist seit 2013 bei NETWAYS. Er hat 2016 seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration absolviert und ist nun im Web Services Team tätig. Hier kümmert er sich mit seinen Kollegen um die NWS Plattform und alles was hiermit zusammen hängt. 2017 hat Marius die Prüfung zum Ausbilder abgelegt und kümmert sich in seiner Abteilung um die Ausbildung unserer jungen Kollegen. Seine Freizeit verbringt Marius gerne an der frischen Luft und ist für jeden Spaß zu...

Azubis erzählen: Mai 2015 Nadja

This entry is part 6 of 12 in the series Azubis erzählen

Name: Nadja Hein
Ausbildungsberuf: Kauffrau für Bürokommunikation
Abteilung: aktuell Finance und Administration
Lehrjahr: 2

Heute melde ich mich aus der Buchhaltung zurück und möchte euch einen kleinen Einblick in meine tägliche Arbeit dort geben.
BuchhaltungAuch wir als Dienstleistungsunternehmen erhalten jeden Tag Rechnungen. Bei uns wird von Waren über Dienstleistung einiges bestellt. Die Rechnungen müssen zuerst zur Rechnungsprüfung wo sie zunächst auf die wesentlichen Bestandteile geprüft werden.
Folgende Bestandteile muss eine ordnungsgemäße Rechnung aufweisen:
 
• Vollständiger Name und Anschrift des leistenden Unternehmers und des Leistungsempfängers
• Steuernummer oder Umsatzsteueridentifikationsnummer
• Ausstellungsdatum der Rechnung
• Fortlaufende Rechnungsnummer
• Menge und handelsübliche Bezeichnung der gelieferten Gegenstände oder die Art und den
Umfang der sonstigen Leistung
• Zeitpunkt der Lieferung bzw. Leistung
• Nach Steuersätzen und -befreiungen aufgeschlüsseltes Entgelt
• Im Voraus vereinbarte Minderungen des Entgelts
• Entgelt und hierauf entfallender Steuerbetrag sowie Hinweis auf Steuerbefreiung
Ggf. Hinweis auf Steuerschuld des Leistungsempfängers
Wenn diese Angaben bei Rechnungen über 150,00 EUR nicht korrekt sind, dann ist der Vorsteuerabzug der Rechnung gefährdet bzw. nicht abzugsfähig (für Rechnungen unter 150 EUR gelten Sonderregelungen)!
Sobald die Rechnung geprüft wurde, kommen wir zum Vorkontieren und Verbuchen. Auch in diesem Arbeitsschritt gibt es einiges zu beachten:
Wenn ich eine Rechnung zum Vorkontieren erhalte, muss ich feststellen, was uns in Rechnung gestellt wird. Ist der Aufwand als Wareneingang, Bürobedarf, Dienstleistung, Anlagevermögen oder etwas anderem zuzuordnen (auf dem entsprechenden Aufwandskonto findet man dann die Rechnung am Ende in der Gewinn- und Verlustrechnung wieder). Da der Aufwand unseren Gewinn mindert, sind Rechnungen genauestens zu prüfen. Wir wollen am Ende ja nicht mehr bezahlen als wir müssen :).
Danach wird geprüft welcher Lieferant uns die Rechnung gestellt hat. So können wir die Rechnung auf das entsprechende Konto buchen.
Wenn die Rechnung vorkontiert und geprüft wurde, wird die Rechnung in unserem Buchhaltungsprogramm verbucht. Hier ist besonders wichtig, dass alle Angaben, die auf der Rechnung stehen, auch richtig in die Buchungsmaske übernommen werden. Das heißt: Datum, Rechnungsnummer, Bezeichnung (meist Firmenname und Artikelbezeichnung), Betrag, Steuersatz (gut darauf achten, welcher es ist, denn dieser fließt in die Umsatzsteuervoranmeldung!) und natürlich das richtige Aufwands- und Lieferantenkonto.
So das war nun ein kurzer Einblick in meinen Arbeitsalltag :-). Auch wenn einige Stimmen laut werden, dass diese Arbeit trocken wäre – mir macht meine tägliche Arbeit Spaß und ich habe meine Freude daran gefunden :-).
Und wenn ihr jetzt Lust bekommen habt eure Ausbildung bei uns zu machen, dann bewerbt euch jetzt als Kaufmann/-frau für Büromanagement.
blog2

Nadja Myers
Nadja Myers
Accountant

Nadja hat bei NETWAYS eine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation absolviert. Nach bestandener Prüfung unterstützt Sie nun die Abteilung Finance & Administration. Als Accountant sorgt sie jetzt gemeinsam mit ihrem Team für die Gewährleistung des internationalen Buchhaltungsmottos "Keine Buchung ohne Beleg".

Azubis erzählen: Februar 2015 Marius

This entry is part 2 of 12 in the series Azubis erzählen

Name: Marius Gebert
Ausbildungsberuf: Fachinformatiker für Systemintegration
Abteilung: Support
Lehrjahr: 2

Hallo ihr Lieben!
Da unser Blog durch Berichte der Azubis die etwas jüngeren Leser unter euch ansprechen soll, werde diese Woche ich euch etwas über meine Aufgaben als Azubi hier bei NETWAYS erzählen.
Doch zunächst zu mir: Ich heiße Marius, bin 21 Jahre jung und bin mittlerweile im 2. Lehrjahr der Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration . Ebenso wie Nadja, werde auch ich nächstes Jahr meine Abschlussprüfung ablegen.
Als Azubi bin ich in der Abteilung “Managed Services” tätig und hier hauptsächlich im Bereich der Infrastruktur und des Supports.
Im Bereich der Infrastruktur greife ich meinen Kollegen insofern unter die Arme, als dass ich mich um die Inventarisierung der Hardware kümmere, aber auch kleinere Arbeiten im Rechenzentrum oder im Büro verrichte.
Hier bestehen meine Tätigkeiten meist daraus, dass ich mich um eine ordentliche Verkabelung kümmere oder auch längerfristige Projekte zugewiesen bekomme, wie zum Beispiel das Einrichten von Dashboards, die meinen Kollegen über Monitore, alle wichtigen Infos wie Monitoring, Puppet, Queues und vieles mehr anzeigen.
Beim Einrichten der Dashboards bestand die Aufgabe darin, ein Dashboard (das von meinem Kollegen gebaut wurde) über einen Monitor für unsere Abteilung “sichtbar” zu machen.
Hierfür musste ich einen passenden TV suchen, über ihn recherchieren, mir überlegen, wo ich ihn wie anbringen kann. Dabei habe ich die dazu passenden Halterungen gefunden und mir überlegt, wie ich das Dashboard auf dem TV anzeigen lassen kann. Meinen Vorschlag habe ich dann meinem Chef und meinen beiden Abteilungsleitern präsentiert.
Letzendlich habe ich es so gelöst, dass ich den TV an eine passende Stelle an die Wand gehängt habe, einen Raspberry Pi angeschlossen habe und über den Browser mit ein paar Feineinstellungen und Konfigurationen das Dashboard gut sichtbar dargestellt habe. Da das Potential dahinter relativ schnell erkannt wurde, wurde ich gebeten eine weitere Einheit hiervon in unserem Büro anzubringen.
Mein Hauptaufgabengebiet liegt derzeit jedoch im Bereich des Supports.

Hier übe ich mich im sogenannten First-Level-Support. Ich kontrolliere das Monitoring, Fehlermeldungen vom Puppet, führe Serverwartungen durch, kommunziere Information an Kunden nach außen.
Der First-Level-Support befasst sich zunächst mit allen “neuen” Problemen oder Fragen der Support-Kunden.
Meine Aufgabe ist hier somit, alle neuen Probleme und Fragen soweit zu bearbeiten, bis ich an einen Punkt komme, an dem ich wirklich nicht mehr weiter weiß. In diesem Fall übergebe ich diese Problematik, mit allen wichtigen Infos, an meine Kollegen.
Ebenso zählt es jedoch auch zu meinen Aufgaben, Probleme mittels Puppet/Foreman und dem Monitoring frühzeitig zu erkennen, diese zu beheben und/oder dem betreffenden Kunden zu informieren und die Probleme gegebenenfalls in Zusammenarbeit mit dem Kunden zu lösen.
Die Komplexität der Aufgaben im Bereich des Supports sind sehr unterschiedlich. Manche Probleme sind in 15-30 min gelöst, andere benötigen mehrere Tage oder teilweise Monate, in denen man die Systeme kontrolliert, Logs sichtet, Graphen kontrolliert, und dabei versucht die Ursache des jeweiligen Fehlers zu lokalisieren.
IT
Der große Vorteil des Supports für mich als Auszubildender ist der, dass meine Tätigkeiten sehr abwechslungsreich sind. Ich lerne täglich neue Probleme kennen, dazu auch die Problemlösungen und lerne den richtigen Umgang mit den Aufgabenstellungen. Auch die Abwechslung der Betriebssysteme (Linux & Windows) bilden ein relativ weites Spektrum und eine gewisse Basis, auf der ich meine Fähigkeiten und mein Wissen aufbauen kann.
Jedoch bekomme ich hier bei NETWAYS auch die Gelegenheit, Tätigkeiten nachzugehen, die nicht mit einem Schreibtisch verbunden sind.
Als Beispiel kann ich hier das PuppetCamp 2014 und die OSMC (Open Source Monitoring Conference) anführen. Hier durfte ich als “Zuständiger für die Technik” die Kollegen vom Events-Team unterstützen, indem ich mich um eine ordnungsgemäße Aufzeichnung der Talks gekümmert habe, aber auch, dass die Mikrofone und das dazugehörige Equipment stehts einsatzbereit waren.
Aber auch als “normaler” Gast durfte ich vergangenes Jahr aktiv werden. Hier besuchte ich nämlich das DevOps-Camp in Nürnberg, welches mir unglaublich viel Spaß gemacht hat, und wo ich viele Leute kennen gelernt habe und sogar Freundschaften geschlossen habe.
Deswegen freue ich mich darauf, es dieses Jahr wieder zu besuchen und ebenso auf verschiedenen Veranstaltungen mitwirken zu können und auch darauf, außerhalb von Nürnberg zu arbeiten.
Von NETWAYS selbst werden auch einige Veranstaltungen für die Belegschaft organisiert. Hier kann ich als Beispiel unsere alljährliche Grillfeier, das Seminar-Wochenende und auch das Lasertag-Duell zwischen Ops & Devs am Sysadminsday anführen. Die Berichte sind verlinkt, lest es euch einfach mal durch, wenn es euch interessiert.
Ich hoffe, ich konnte euch einen groben Einblick in meine Ausbildung und meine Tätigkeiten geben und euch aufzeigen, dass die Ausbildung zum Informatiker doch ganz anders ist, als man es sich vorstellt.
DevOps

Marius Gebert
Marius Gebert
Systems Engineer

Marius ist seit 2013 bei NETWAYS. Er hat 2016 seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration absolviert und ist nun im Web Services Team tätig. Hier kümmert er sich mit seinen Kollegen um die NWS Plattform und alles was hiermit zusammen hängt. 2017 hat Marius die Prüfung zum Ausbilder abgelegt und kümmert sich in seiner Abteilung um die Ausbildung unserer jungen Kollegen. Seine Freizeit verbringt Marius gerne an der frischen Luft und ist für jeden Spaß zu...

Azubis erzählen: Januar 2015 Nadja

This entry is part 1 of 12 in the series Azubis erzählen

Name: Nadja Bock
Ausbildungsberuf: Kauffrau für Bürokommunikation
Abteilung: aktuell Finance und Administration
Lehrjahr: 2

Frohes neues Jahr, ihr Lieben!
Wir möchten wieder unseren Blog mit uns Azubis verschönern. Und ich mach den Anfang.
Als erstes möchte ich mich kurz vorstellen, mein Name ist Nadja und ich mach’ meine Ausbildung als Kauffrau für Bürokommunikation bei NETWAYS. Ich bin jetzt im 2. Lehrjahr und hab nächstes Jahr meine Abschlussprüfung.
Als Kauffrau für Bürokommunikation komm ich in mehrere Abteilungen. Hauptsächlich bin ich in der Abteilung Finance und Administration und misch’ dort die Buchhaltung auf. Aber auch im Bereich Event Management oder Sales war ich schon.
Da die Weihnachtszeit noch nicht allzu lang her ist möchte ich euch von meinen Erfahrungen bei Events berichten, wie ich die Weihnachtsfeier geplant hab:
Als aller erstes musste ein Termin gefunden werden an dem viele unserer Mitarbeiter teilnehmen können. Dafür hab ich ein Doodle erstellt, ein Doodle ist ein Tool für die Terminabstimmung mit anderen. Alle Mitarbeiter konnten dort eintragen, zu welchem der zur Auswahl stehenden Termine sie Zeit hatten.
Als wir dann einen passenden Termin gefunden haben, musste eine passende Location her. Das ist leider nicht ganz so einfach, wenn man nur einen bestimmten Budgetrahmen hat und aber gleichzeitig ein tolles Programm für seine Kollegen möchte. Und so bin ich auf die wildesten Ideen gekommen wie z. B. die Weihnachtsfeier mal im Büro stattfinden zu lassen oder mal etwas Sportliches machen, wie Bowling spielen zu gehen. Aber nach langem Überlegen und Recherche bin ich auf eine coole Location gestoßen. Dort konnten wir uns so richtig austoben. Auch was den Musikgeschmack des einen oder anderen Kollegen betrifft.
Im Großen und Ganzen ist eine Weihnachtsfeier nicht schwer zu planen. Man muss nur darauf achten, dass man eine Location findet die für die Kollegen ansprechend ist.
Nun zur meiner Ausbildung:
Als Kauffrau für Bürokommunikation (oder wie es jetzt heißt „Kauffrau für Büromanagement“) lernt man sehr viele Hintergründe einer Firma kennen. Ich hab bis jetzt alle Abteilungen die ich durchlaufen sollte besucht und muss sagen, dass ist sehr spannend. Ich durfte sehen wie unterschiedlich doch Rechnungswesenunterricht aus der Schule im Vergleich zu der Buchhaltung in der Arbeit ist. Oder wie unsere großen Konferenzen zustande kommen. Oder wie unsere Hardware an den Kunden kommt.
Ich kann diesen Beruf auch nur Leuten empfehlen die noch nicht zu 100 % wissen in welche Richtung sie später einmal gehen möchten. Man lernt so viel und findet sich so auch besser im Unternehmen zurecht.
Ich bin nun wieder zurück bei Finance und Administration und muss sagen, dort hat es mir bis jetzt am besten gefallen. Vor allem die Kombi aus Buchhaltung aber auch Sekretariat finde ich besonders spannend und du weißt nie was in der nächsten Woche auf dich zukommt.
Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt eure Ausbildung bei uns zu machen, dann bewerbt euch jetzt als IT-System-Kaufmann/-frau.
Aber genug erzählt für heute
Bis die Tage

Nadja Myers
Nadja Myers
Accountant

Nadja hat bei NETWAYS eine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation absolviert. Nach bestandener Prüfung unterstützt Sie nun die Abteilung Finance & Administration. Als Accountant sorgt sie jetzt gemeinsam mit ihrem Team für die Gewährleistung des internationalen Buchhaltungsmottos "Keine Buchung ohne Beleg".