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NETWAYS Blog

Science Corner: Halloween Special oder wie man einen Geist jagt

This entry is part 4 of 4 in the series Science Corner

Nicht nur der 31. Oktober ist jedes Jahr wieder Spukzeit, sondern die gesamte dunkle Jahreszeit lädt ein, sich mal wieder mit dem schaurig-schönen zu beschäftigen. An Halloween ist die Chance ja groß, einen Geist zu fangen. Doch meistens handelt es sich dann um verkleidete Mitmenschen und nicht um paranormale Entitäten. Vorab aber noch ein Hinweis: Der Blogpost hier ist keine Beweisführung für oder gegen die Existenz paranormaler Erscheinungen! Das müsst Ihr schon für Euch selbst entscheiden 😉

 

Gibt es wirklich Geisterjäger? Und wenn ja, was machen die so?

Ja, es gibt Geisterjäger-Gruppen auf der ganzen Welt. Diese sind aber nicht vergleichbar mit den guten alten Ghostbusters, die jeder aus dem Kino und TV kennt. Es geht beim Geisterjagen auch nicht um das “Einfangen und Festsetzen” eines Geistes, sondern um den Nachweis, dass dieser präsent war und es sich tatsächlich um ein paranormales Ereignis handelt. Dabei wird versucht, das Geschehen oder Erlebte erstaml durch “normale” Vorgänge zu erklären – z. B. bei Zugluft durch das Vorhandensein eines offenen Fensters oder einer fehlerhaften Türdichtung. Sind alle diese Thesen widerlegt, kann das auf eine paranormale Aktivität hinweisen, ist aber kein eindeutiger Beweis.

 

Wie macht sich so ein Geist eigentlich bemerkbar?

In den meisten Fällen werden Geister da vermutet, wo etwas geschieht, man aber keinen “Täter” sehen kann oder konnte. Dies sind unter anderem:

  • Zuschlagende Türen
  • Plötzliche Temperaturabfälle
  • unerklärlicher Luftzug in einem geschlossenen Raum
  • Geräusche wie Klopfen, Schritte, Schreie etc.
  • Verrutschen von Gegenständen und Möbeln
  • Fliegende oder herunterfallende Gegenstände
  • Licht- oder Schattenerscheinungen, oft auch auf Foto oder Video festgehalten

 

Und wie jagt man jetzt Geister?

Die Jagd auf Geister erfoglt quasi dadurch, dass man versucht, mit technischen Hilfsmitteln die obigen Phänomene zu dokumentieren und aufzuzeichnen. Dazu gibt es eine ganze Reihe an Möglichkeiten. Hier möchte ich allerdings nur ein paar herausgreifen, da es den Rahmen dieses Blogposts sprengen würde! Als Uhrzeit eignen sich am besten die Stunden von 0 Uhr bis 4 Uhr, also wenn es so richtig schön dunkel ist. Und beim Geisterjagen bitte das Licht auslassen.

  • Über Bewegungsmelder kann z. B. nachgewiesen werden, wenn sich in einem Raum etwas bewegt. Bewegungsmelder gibt es bei uns z. B. von AKCP oder TinkerForge.
  • Temperaturabfälle sind relativ einfach per Thermometer messbar. Wir bieten hier Netzwerk-Thermometer von HW group an, die bei bestimmten Werten auch direkt alarmieren können. Hierfür gibt es auch eine Viehlzahl passender Sensoren.
  • Geräusche können einfach mit einem Handy aufgenommen werden. Je nach Speicherplatz und Qualität können bis zu mehrere Stunden gespeichert und im Nachgang ausgewertet werden. Des Weiteren gibt es auch das Electronic Voice Phenomenon, das an sich nicht wahrnehmber ist, sondern erst als Aufnahme auf einem Tonband oder ähnlichem hörbar ist. Dabei handelt es sich häufig um Geräusche, die mit viel Interpretation Wörter oder Sätz ergeben.
  • Türen oder Fenster, die sich von alleine öffnen, können mit einem Öffnungssensor z. B. von HW group versehen werden. Auch hier gibt es dann natürlich einen automatischen Alarm.
  • Luftzüge können selbstverständlich nicht nur nachgewiesen, sondern auch gemessen werden. Bei letzterem kann die durchströmende Luftmenge bestimmt werden.

 

Gibt es nun Geister oder nicht?

Puh, das kann meiner persönlichen Meinung nach keiner beurteilen. Sehr schön finde ich aber den Ansatz, den der Psychologe, Physiker und Parapsychologe Walter von Lucadou fährt. Daher möchte ihn hier noch zitieren:

“[…] Bei uns im Hausgang ist eine Lampe. Manchmal geht das Licht an, manchmal auch nicht. Der Hobbywissenschaftler sagt bestimmt: ‘Das ist ein Spuk.’ Aber es ist wohl ein Wackelkontakt. Ich habe ihn nur noch nicht gefunden.”

(Quelle: www.suedkurier.de vom 24. April 2019)

 

Wer nun Interesse am Geisterjagen gefunden hat, dem sei folgende weiterführende Lektüre empfohlen:

Ghosthunting – Auf Spurensuche im Jenseits

von Sebastian Bartoschek und Alexa Waschkau

 

 

 

 

 

 

Bei Fragen rund um das Geisterjagen helfen wir gerne persönlich weiter – wir sind erreichbar per Mail oder telefonisch unter der 0911 92885-44. Wer uns gerne bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter schauen oder den Shop und die angebotenen Produkte verfolgen möchte, kann uns auch auf Twitter folgen – über @NetwaysShop twittert das NETWAYS Shop Team!

Nicole Frosch
Nicole Frosch
Sales Engineer

Ihr Interesse für die IT kam bei Nicole in ihrer Zeit als Übersetzerin mit dem Fachgebiet Technik. Seit 2010 sammelt sie bereits Erfahrungen im Support und der Administration von Storagesystemen beim ZDF in Mainz. Ab September 2016 startete Sie Ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration bei NETWAYS, wo sie vor allem das Arbeiten mit Linux und freier Software reizt. In ihrer Freizeit überschüttet Sie Ihren Hund mit Liebe, kocht viel Gesundes, werkelt im Garten, liest...

NEU im Shop: Schalten und Messen mit NETIO Produkten

Ab jetzt bieten wir im Shop auch Produkte der Firma NETIO aus Prag an. Mit den NETIO Produkten bekommen Sie Geräte, mit denen Sie Ihre Stromversorgung sicher und einfach regeln können. Die Geräte werden von NETIO entwickelt und in Europa hergestellt. Die Einsatzgebiete sind vielfältig: Nicht nur in Industrieanlagen oder Rechenzentren können die NETIO-Geräte effizient eingesetzt werden, sondern auch in automatisierten Gebäuden, in der Energieerzeugung oder allgemein in großen Gebäudekomplexen wie Einkaufszentren oder Bürogebäuden.

 

Die Produkte von NETIO zeichnen sich besonders bei den Schaltvorgängen durch kluge Technik aus, die für langfristiges und einwandfreies Funktionieren sorgt:

 

Zero Voltage Switching (Nullspannungsschaltung)

ZVS steuert z. B. bei der NETIO PowerPDU 4PS den genauen Zeitpunkt, zu dem die mechanischen Relaiskontakte schließen und öffnen. Die Relaiskontakte schalten den Ausgang ein oder aus, wenn die Spannung den Nullpegel durchschreitet.

Langfristig reduziert die ZVS-Unterstützung die Ausfallrate des Produkts aufgrund von internen Relaisschäden. Da das Relais schaltet, wenn die sinusförmige Spannungswellenform den Nullpegel durchquert, werden die negativen Auswirkungen des Einschaltstroms erheblich reduziert.

Die ZVS- und PowerUp-Verzögerungsfunktionen verringern die Wahrscheinlichkeit, dass Leistungsschalter auslösen, wenn die Stromversorgung nach einem Ausfall wiederhergestellt wird. ZVS verlängert so die Lebensdauer der angeschlossenen Geräte, insbesondere bei häufigem Ein-/Ausschalten von Geräten, die dafür nicht ausgelegt sind (z.B. Schaltnetzteile).

 

Zero Current Switching (Nullstromschaltung)

Ein wichtiges Merkmal von NETIO PowerPDU 4C ist ZCS. ZCS bedeutet, dass das Steuerrelais den IEC-320 C13-Ausgangsstromausgang ein- oder ausschaltet, wenn der Strom den Nullpegel durchläuft.

Dank ZCS kann das Gerät Schaltnetzteile (Server, Computer und andere IT-Geräte) bis zur maximalen Nennleistung steuern. Die Verwendung von ZCS (Zero Current Switching) zum Einschalten der Ausgänge verringert die Wahrscheinlichkeit, dass ein Leistungsschalter auslöst, wenn die Stromversorgung nach einem Ausfall wiederhergestellt wird. Da das Relais schaltet, wenn die sinusförmige Stromkurve den Nullpegel kreuzt, werden die negativen Auswirkungen des Einschaltstromstoßes erheblich reduziert.

ZCS reduziert die EMV-Störungen, die durch das An- und Abkoppeln von 230V-Geräten entstehen, erheblich. Langfristig reduziert ZCS Ausfälle von Geräten aufgrund von internen Relaisschäden. ZCS verlängert die Lebensdauer der angeschlossenen Geräte; insbesondere bei häufigem Ein-/Ausschalten von Geräten, die dafür nicht ausgelegt sind (z.B. Schaltnetzteile). Wenn eine Last mehrmals am Tag geschaltet wird, belastet ZCS die angeschlossenen Geräte weniger und spart Wartungskosten (Ersatz der Stromversorgung bei häufig geschalteten Geräten).

 

 

 

 

Folgende Geräte von NETIO sind bei uns erhältlich

  • NETIO PowerPDU mit 4 Ausgängen in den Ausführungen
    • PowerPDU 4C misst unter anderem die elektrischen Größen Strom (A), Spannung (V), Frequenz (Hz), Leistung (W), Leistungsfaktor (TPF) und Energie (Wh) und kann zeitgesteuert und per IP-WatchDog im Stromnulldurchgang geschaltet werden. Das Gerät ist steuerbar über Schalter am Gehäuse, Browser, mobile App, M2M API/Protokolle  und LUA Skript und verfügt über eine umfangreiche API.
    • PowerPDU 4PS ermöglicht zeitverzögertes Schalten im Spannungsnulldurchgang und ist steuerbar per Browser, mobile App, OpenAPI/Protokolle oder NETIO Cloud.
  • NETIO PowerBOX mit 3 Ausgängen, die zeitverzögert im Spannungsnulldurchgang geschaltet werden können. Gesteuert wird die Stromleiste per Browser, mobile App, Open API/Protokolle oder NETIO Cloud.
  • NETIO PowerCable sind nur per WiFi ans Netzwerk anbindbar. Die folgenden Ausführungen verfügen beide über Druckschalter und LED-Leuchten. Gemessen werden können elektrische Größen wie Stromstärke (A), Spannung (V), Energie/Verbrauh (kWh), Ausgangsleistung (W), Leistungsfaktor (TPF), Phasenverschiebeung (-180° bis +180°) und Frequenz (Hz).
    • PowerCable REST unterstützt die M2M-Protokolle XMLJSON oder URL API.
    • PowerCable MQTT unterstützt die M2M-Protokolle MQTT-flexHTTP(s) Push – JSON oder HTTP(s) Push – XML und kann zusätzlich per NFC konfiguriert werden.

 

Bei Fragen rund um die Hardware aus unserem Shop helfen wir gerne persönlich weiter – wir sind erreichbar per Mail oder telefonisch unter der 0911 92885-44. Wer uns gerne bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter schauen oder den Shop und die angebotenen Produkte verfolgen möchte, kann uns auch auf Twitter folgen – über @NetwaysShop twittert das NETWAYS Shop Team!

Nicole Frosch
Nicole Frosch
Sales Engineer

Ihr Interesse für die IT kam bei Nicole in ihrer Zeit als Übersetzerin mit dem Fachgebiet Technik. Seit 2010 sammelt sie bereits Erfahrungen im Support und der Administration von Storagesystemen beim ZDF in Mainz. Ab September 2016 startete Sie Ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration bei NETWAYS, wo sie vor allem das Arbeiten mit Linux und freier Software reizt. In ihrer Freizeit überschüttet Sie Ihren Hund mit Liebe, kocht viel Gesundes, werkelt im Garten, liest...

Science Corner: Der CO2-Sensor

This entry is part 1 of 4 in the series Science Corner

In dieser neuen Folge unserer Science Corner möchten wir Euch heute die Funktionsweise eines CO2-Sensors vorstellen. Im Shop bieten wir von COMET System folgende Messgeräte an, die alle mit einem NDIR-Sensor arbeiten:

 

Nun stellt sich aber die Frage, was ein NDIR-Sensor ist und wie dieser arbeitet. Im Großen und Ganzen ist das kein Hexenwerk und wird im Folgenden erklärt.

Für was steht NDIR-Sensor?

 

NDIR sensor steht für nondispersive infrared sensor, im Deutschen also nicht dispersiver Infrarotsensor. Dabei handelt es sich um ein Gerät aus der Infrarot-Spektroskopie, das vor allem bei der Messung von Gasen zum Einsatz kommt.

Was passiert bei der Spektroskopie?

Bei der Infrarot-Spektroskopie wird die energetische Struktur von Atomen und Molekülen untersucht. Bei der Spektroskopie mit infrarotem Licht (der IR-Spektroskopie) wird mit dessen Hilfe in unserem Fall die Menge eines Gases bestimmt. Dies wird dadurch erreicht, dass man diese Gase mit elektromagnetischen Wellen aus dem Frequenzbereich des Infrarot-Lichtes bestrahlt und man im Anschluss – vereinfacht gesagt – misst, wie hoch der Anteil der Messstrahlung ist, die das Gas durchdrungen hat. Hieraus lässt sich der sogenannte Transmissionsgrad und somit die Konzentration des Gases – in unserem Fall des CO2 – bestimmen.

Wie wird der CO2-Gehalt angegeben und was sagt der Wert aus?

Der Wert der CO2-Konzentration oder eines anderen Gases kann mit der Einheit ppm angegeben werden. ppm steht für den englischen Ausdruck parts per million, zu Deutsch Teile pro Million Teile. Die unterschiedlichen CO2-Konzentrationen in einem Raum haben auch unterschiedliche Auswirkungen auf die körperliche Verfassung:

  • > 800 ppm: gute Raumluftqualität
  • 800 bis 1.000 ppm: mittlere Raumluftqualität
  • 1.000 bis 1.400 ppm: niedrige Raumluftqualität
  • 5.000 ppm: maximal erlaubte CO2-Konzentration am Arbeitsplatz bei 8 Stunden Arbeitszeit
  • 40.000 ppm: CO2-Konzentration beim Ausatmen
  • 50.000 ppm: Körperliche Beschwerden – Kopfschmerzen, Schwindel, Bewusstlosigkeit; Tod bei einer Dauer von 30 – 60 Minuten
  • 80.000 ppm: Bewusstlosigkeit und Eintreten des Todes nach 5 – 10 Minuten

 

Was ist beim Einsatz eines CO2-Sensors daher zu beachten?

Da ein Sensor immer nur einen sehr eingeschränkten Bereich überwachen kann, d. h. unser Infrarotsensor misst quasi nur das, was ihm vor die Linse kommt, muss die Stelle, an der der Sensor angebracht werden soll, gut überlegt sein. Daher sollte auf folgendes geachtet werden:

  • Vermeiden von direktem Anatmen des Sensors
  • nicht zu nahe an Auslassrohren oder Fenstern platzieren, da dies die Messung der durchschnittlichen Luftqualität stark beeinflussen und verfälschen kann
  • an einem Ort platzieren, der eine eher ausgewogene Luftqualität bietet: z. B. nicht direkt neben dem eigenen Schreibtisch
  • Zur Erkennung von Leckagen sollte der Sensor an Stellen angebracht werden, an denen Leckagen mit hoher Wahrscheinlichkeit auftreten können. Wird so ein Leck direkt entdeckt, bevor sich die allgemeine CO2-Konzentration im Raum rapide erhöht, kann einiges an Schaden abgewendet werden

 

Bei Fragen rund um die Hardware aus unserem Shop helfen wir gerne persönlich weiter – wir sind erreichbar per Mail oder telefonisch unter der 0911 92885-44. Wer uns gerne bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter schauen oder den Shop und die angebotenen Produkte verfolgen möchte, kann uns auch auf Twitter folgen – über @NetwaysShop twittert das NETWAYS Shop Team!

 

Nicole Frosch
Nicole Frosch
Sales Engineer

Ihr Interesse für die IT kam bei Nicole in ihrer Zeit als Übersetzerin mit dem Fachgebiet Technik. Seit 2010 sammelt sie bereits Erfahrungen im Support und der Administration von Storagesystemen beim ZDF in Mainz. Ab September 2016 startete Sie Ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration bei NETWAYS, wo sie vor allem das Arbeiten mit Linux und freier Software reizt. In ihrer Freizeit überschüttet Sie Ihren Hund mit Liebe, kocht viel Gesundes, werkelt im Garten, liest...

3G Abschaltung Juni 2021

Das 3G Netz läuft bereits schon reduziert. Nur noch 5 MHz mit einem Träger kommen zum Einsatz, davor waren es 10 MHz und zwei Träger. Jetzt hat die Deutsche Telekom angekündigt, dass ab Juni 2021 das 3G Netz abgeschalten wird. Aber das ist kein Problem, da unsere Gateways von brevis.one und SMSEagle auch 4G können.

Kurzer Reminder: was genau ist das SMSEagle und das Gateway von brevis.one eigentlich?

SMSEagle…

….ist ein professionelles Hardware-SMS-Gateway zum automatisierten Senden und Empfangen von SMS-Nachrichten. Es verfügt über ein integriertes Linux, eine moderne reaktionsfähige Web-Schnittstelle, ein Datenbank-Backend und ein eingebautes 4G-Modem mit Watchdog-Mechanismus. Darüber hinaus verfügt es über einen NTP client, SNMP Agent und vieles mehr!

Brevis.one…

….ist das marktführende SMS-Gateway im deutschsprachigen Raum. Mit ihm lassen sich SMS-Nachrichten schnell und kostengünstig über HTTP API und E-Mail versenden. Neben der leichten Handhabung und der hohen Usability erfolgt die Kommunikation über brevis.one sicher und datenschutzkonform. Dazu verfügt das brevis.one über Optionen wie:

  • E-mail to SMShttps://rt.netways.de/Ticket/Attachment/12610089/8287786/Banner_brevis.one_Desktop_01.png
  • Routing
  • Monitoring

und vielen mehr!

Also auch wenn das 3G Netz abgeschaltet wird, könnt Ihr mit diesen Gateways weiterhin mit Euren Kollegen und Systemen kommunizieren. Schaut doch einfach mal bei uns im Shop vorbei!

Ihr habt Fragen zu diesen SMS Gateways? Wir sind jederzeit für Euch erreichbar per Mail: shop@netways.de oder telefonisch unter der 0911 92885-44. Wer uns gerne bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter schauen oder den Shop und die angebotenen Produkte verfolgen möchte, kann uns auch auf Twitter folgen – über @NetwaysShop twittert das NETWAYS Shop Team. Bleibt gesund – wir freuen uns auf Euch!

Leonie Pehle
Leonie Pehle
Junior Sales Manager

Leonie ist seit September 2019 bei NETWAYS und macht eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement. In ihrer Freizeit ist sie aktive Hobbyfotografin, immer auf der Suche nach dem perfekten Schnappschuss. Darüber hinaus ist sie immer im Stadion zu finden,  wenn der 1.FC Nürnberg spielt.

HW group: Alarm Escalation mit dem SensDesk Portal

HW group bietet mit dem SensDesk Portal eine einfache Möglichkeit, nicht nur Alarme von den Geräten versenden zu lassen, sondern Alarme auch eskalieren zu können. Eine Alarmeskalation kann mit den HW group Produkten auf folgende Arten realisiert werden:

  • Erneutes Senden der Alarmmeldung
  • Weiterleitung der Alarmmeldung an einen anderen Benutzer
  • Eine Erinnerung senden, wenn sich die Situation verschlechtert

 

Erneutes Sende einer Alarmmeldung

Die meisten ausgereiften Geräte, wie z.B. Poseidon2, Damocles2, Ares, HWg-WLD oder WLD2, können Alarmmeldungen erneut senden. Diese Funktion wird als periodischer Alarm bezeichnet. Gebt einfach eine Zeit in Minuten oder Sekunden (je nach Gerätetyp) an. Dauert der Alarm länger als die angegebene Zeit an, werden die Alarmmeldungen erneut gesendet. Geräte, die für den Heimgebrauch bestimmt sind, wie HWg-STE-, STE2- oder SD-Geräte, unterstützen diese Funktion nicht direkt; die Funktion ist jedoch über das Portal Sensdesk.com verfügbar. Das Portal unterstützt die Funktion sowohl für den SafeRange- als auch für alle Notice-Bereiche:

 

Weiterleitung der Alarmmeldung an einen anderen Benutzer

Häufig ist es erforderlich, Alarme an einen anderen Benutzer oder an einen Vorgesetzten zu eskalieren. Diese Funktion wäre innerhalb eines Geräts nur schwer zu definieren, daher ist sie in ihrer Gesamtheit im SensDesk.com-Portal implementiert. Auf diese Weise ist es möglich, die Eskalation benutzerfreundlich zu konfigurieren, eine Übersicht über alle Alarmmeldungen zu präsentieren und eine zentrale Verwaltung bereitzustellen. Die Eskalation verwendet die Funktion Notice range und deren Parameter Delay. Richtet einfach einen neuen Benachrichtigungsbereich ein, dessen Grenzwerte einem vorhandenen Bereich entsprechen, und stellt die Verzögerung auf die gewünschte Eskalationsverzögerung ein. Erstellt am jeweiligen Sensor oder Gerät eine neue Aktion, legt deren Ziel für die Person fest, die die Eskalation behandelt, und wählt den Bereich mit der Verzögerung. Es ist möglich, mehrere Bereiche und Aktionen für mehrere Eskalationsstufen zu definieren, z.B. einen Alarm sofort an den diensthabenden Techniker, eine Stunde später an den Backup-Techniker und nach zwei Stunden an den Betriebsleiter zu senden.

Hinweis: Denkt bei bei der Definition von Benachrichtigungsbereichen daran, dass die PushPeriod die Verzögerung verlängern kann. Wenn die Verspätung z.B. 3600s (60 Minuten = 1 Stunde) beträgt, kann die Eskalation bis zu 4200s dauern, d.h. 75 Minuten (1 Stunde und 15 Minuten). Wenn die Eskalation nach höchstens 60 Minuten erfolgen muss, stellen Sie eine kürzere Verzögerung ein, z.B. 55 Minuten (3300s).

Eskalation, wenn sich die Situation verschlechtert

Diese Art der Eskalation gilt nur für Sensoren, d.h. Analogwerte. Sie kann nicht für binäre Ein- und Ausgänge definiert werden. Sie ähnelt der Eskalation an einen anderen Benutzer wie oben beschrieben: Statt einer Verzögerung gebt Ihr einen anderen Wertebereich an. So kann z.B. bei der Überwachung der Temperatur in einem Rack eine Aktion die Notstromversorgung bei 35°C einschalten, eine andere Aktion benachrichtigt die Hausverwaltung bei 45°C, eine weitere Aktion schaltet die Server bei 55°C ab und eine weitere Aktion benachrichtigt die Feuerwehr bei 85°C.

Nützliche Tipps

  • Immer eine Hysterese einstellen – Genau wie bei den SafeRange-Einstellungen im Gerät ist dies auch für die Notice Ranges sehr zu empfehlen.
  • Gebt den Bereichen und Aktionen beschreibende Namen – Wenn Ihr einen neuen Bereich oder eine Aktion erstellen, muss ein Name angegeben werden. Wählt Namen, die leicht verständlich sind. Dadurch wird es einfacher, Bereiche und Aktionen zu bearbeiten und neue zu erstellen. Beim Erstellen einer Aktion ist es erforderlich, einen vorhandenen Bereich auszuwählen. In diesem Moment sind Bereiche mit den Namen “Bereich1” und “Bereich2” nicht wirklich hilfreich. Auf der anderen Seite sind Bereiche mit den Namen “20-40C” oder “20-40C 60min” leicht zu unterscheiden.

 

Ihr habt Fragen zu SensDesk oder den Produkten von HW group? Ihr habt Interesse an Lizenzen für SensDesk? Wir sind jederzeit für Euch erreichbar per Mail: shop@netways.de oder telefonisch unter der 0911 92885-44. Wer uns gerne bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter schauen oder den Shop und die angebotenen Produkte verfolgen möchte, kann uns auch auf Twitter folgen – über @NetwaysShop twittert das NETWAYS Shop Team. Bleibt gesund – wir freuen uns auf Euch!

Nicole Frosch
Nicole Frosch
Sales Engineer

Ihr Interesse für die IT kam bei Nicole in ihrer Zeit als Übersetzerin mit dem Fachgebiet Technik. Seit 2010 sammelt sie bereits Erfahrungen im Support und der Administration von Storagesystemen beim ZDF in Mainz. Ab September 2016 startete Sie Ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration bei NETWAYS, wo sie vor allem das Arbeiten mit Linux und freier Software reizt. In ihrer Freizeit überschüttet Sie Ihren Hund mit Liebe, kocht viel Gesundes, werkelt im Garten, liest...

Veranstaltungen

Di 27

GitLab Training | Online

Oktober 27 @ 09:00 - Oktober 28 @ 17:00
Di 27

Graylog Training | Online

Oktober 27 @ 09:00 - Oktober 28 @ 17:00
NETWAYS Headquarter | Nürnberg
Nov 04

Vorstellung der Monitoring Lösung Icinga 2

November 4 @ 10:30 - 11:30
NETWAYS Headquarter | Nürnberg
Nov 24

Elastic Stack Training | Online

November 24 @ 09:00 - November 26 @ 17:00
Dez 01

Foreman Training | Nürnberg

Dezember 1 @ 09:00 - Dezember 2 @ 17:00
NETWAYS Headquarter | Nürnberg