Science Corner: Der Temperatursensor

Science Corner: Der Temperatursensor

This entry is part 2 of 2 in the series Science Corner

Heute geht es um den Bereich Temperaturmessung. Jeder kennt dies von zu Hause, z. B. das Thermometer draußen im Garten, die digitale Wetterstation im Wohnzimmer oder das Bratenthermometer in der gut ausgestatten Küche. Auch in vielen Geräten, die wir im Alltag benutzen, sind Sensoren zur Temperaturmessung verbaut: Im Backofen, in der Spül- oder Waschmaschine, im eigenen Auto. Die Temperatur wird dabei durch unterschiedliche Typen von Temperatursensoren oder -fühlern gemessen, die je nach Einsatzzweck – hauptsächlich den Temperaturbereichen – unterschiedliche Bau- und Funktionsweisen inne haben.Die gängigsten Temperaturfühler sind Thermoelemente und Sensoren, die Temperaturen auf Basis von elektrischem Widerstand messen. Letztere unterscheiden sich nochmals in Thermistoren und Widerstandsthermometer (auch abgekürzt als RTD).

 

Eigenschaften der verschiedenen Sensoren

Thermoelemente werden hauptsächlich bei Temperaturen zwischen -200 und +1250 °C eingesetzt und führen eine vergleichende Messung aus. Dazu verfügt das Thermoelement über eine Messstelle und eine Vergleichstelle, mithilfe derer eine Thermospannung ermittelt wird. Diese Thermospannung stellt die Differenz zwischen dein beiden Messpunkten dar. Nun muss nur vom Wert der Messtelle mithilfe des Differenzwertes die absolute, gemessene Temperatur berechnet werden – also Summe aus Wert der Messstelle und dem Differenzwert.

RTDs oder Widerstandsthermoter und Thermistoren sind sich zwar sehr ähnlich in der Funktionsweise, unterscheiden sich aber dennoch in ihren Eigenschaften. RTDs bestehen zum Beispiel aus reinen Metallen (häufig Platin), sind daher teurer und werden dadurch auch eher in industriellen Bereichen eingesetzt. Gerade für den industriellen Einsatz ist es von Vorteil, dass RTDs in höheren Temperaturbereichen (bis zu 600 °C) arbeiten können und auch von der Bauart her stabiler sind.

Thermistoren, hingegen bestehen aus Metalloxidmischungen oder Halbleitern und haben mitunter eine höhere Genauigkeit als RTDs. Da sie auch mit längeren Anschlusskabeln umgehen und nur niederigere Temperaturbereiche bis 250 °C (die Temperatur, die manche Backöfen gerade noch so schaffen) abdecken können, werden sie eher im alltäglichen Gebrauch verwendet. Häufig finden Thermistoren Anwendung in Laboren, wo Sensoren in Kühl- oder Gefrierschränke über ein entsprechend langes Kabel eingeführt werden.

Funktionsweise von RTDs und Thermistoren

Die Sensoren, die wir im Shop zur Temperaturmessung anbieten, lassen sich hauptsächlich in diese beiden Kategorien aufteilen. Wenn man hier in die elektrotechnische Betrachtung geht, dann sieht es so aus:

RTDs sind sogenannte Kaltleiter (PTC) und erhöhen Ihren elektrischen Widerstand bei Temperaturerhöhung. Werden Platinmesswiderstände wie pt100 oder pt1000 eingesetzt, dann ist der Widerstandsverlauf nahezu linear zur Temperatur. Pt100-Sensoren bieten wir z. B. für die Produkte von TinkerForge an: TinkerForge Temperaturfühler pt100 2-Leiter.
Thermistoren hingegen werden Heißleiter (NTC) genannt und verringern ihren elektrischen Widerstand bei Temperaturerhöhung. Da bei Heißleitern die Linearität ein Problem darstellt, können diese nur in eingeschränkteren Temperaturbereichen genutzt werden. Zu diesen Heißleitern, die auf Halbleitermaterial-Basis arbeiten, gehört z. B. folgender Sensor aus dem Hause HW group: HW group Sensor HTemp-1Wire 3m.

Um nun das Sensorsignal weiterleiten und auswerten zu können, wird ein Messumformer genutzt, der ein standardisiertes Signal erzeugt. Dies wären im Falle von HW group z. B. das STE oder das STE2. Auch mathematisch lässt sich die Änderung des Widerstands in Abhängigkeit zur Temperatur darstellen: ΔR = k * ΔT

Bei Fragen rund um die Hardware aus unserem Shop helfen wir gerne persönlich weiter – wir sind erreichbar per Mail oder telefonisch unter der 0911 92885-44. Wer uns gerne bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter schauen oder den Shop und die angebotenen Produkte verfolgen möchte, kann uns seit kurzem auch auf Twitter folgen – über @NetwaysShop twittert das NETWAYS Shop Team!

Nicole Frosch
Nicole Frosch
Sales Engineer

Ihr Interesse für die IT kam bei Nicole in ihrer Zeit als Übersetzerin mit dem Fachgebiet Technik. Seit 2010 sammelt sie bereits Erfahrungen im Support und der Administration von Storagesystemen beim ZDF in Mainz. Ab September 2016 startete Sie Ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration bei NETWAYS, wo sie vor allem das Arbeiten mit Linux und freier Software reizt. In ihrer Freizeit überschüttet Sie Ihren Hund mit Liebe, kocht viel Gesundes, werkelt im Garten, liest...

Science Corner: Kick-Off

This entry is part 1 of 2 in the series Science Corner

Das Team vom Shop möchte Euch hier zu einer neuen Blog-Serie herzlich einladen: Die Science Corner!

 

Um was soll es gehen?

Gerne möchten wir hier mal ein bisschen schauen, was denn eigentlich in den Geräten und Sensoren steckt, die wir in Rechenzentren, Laboren und vielen anderen Bereichen einsetzen und welche elektrotechnischen und physikalischen Geheimnisse sich dahinter verbergen. Quasi ein “Wie geht das?” für die Produkte, die wir im Shop anbieten und mit denen nicht nur wir, sondern eine Vielzahl von Kunden jeden Tag arbeiten.

 

Welche Themen stehen auf dem Plan?

In den ersten Beiträgen möchten wir gerne mal bei Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensoren hinschauen. Des Weiteren finden wir auch die Funktionsweise von Rauch- oder Bewegungsmeldern sehr interessant. Vielleicht habt Ihr Euch ja auch schon immer mal gefragt, was in einem Modem passiert und wie da auf einmal SMS rauskommen. Fragen über Fragen, die wir versuchen werden zu beantworten!

 

Einführung

Da wir hier jedoch nicht nur eine Ankündigung machen wollen, sondern uns auch gleich im ersten Teil ein bisschen in der Thematik umsehen möchten, werfen wir doch einfach mal einen Blick auf ein paar Basics. Hier kann man schonmal vorausnehmen, dass Temperatursensoren mit Widerständen und Spannungsunterschieden bzw. Luftfeuchtigkeitssensoren z. B. auf Basis von Kapazitäten hygroskopischer Materialien arbeiten. Doch wer erinnert sich noch wirklich an den Physikunterricht in der Schule und kann sicher sagen, wie sich solche Werte definieren und berechnen lassen? Daher steigen wir doch einfach mal an diesem Punkt ein.

Jede Größe wie Spannung oder Kapazität werden grundsätzlich zusammen mit einer der sieben SI-Einheiten (dem internationalen Einheitensystem) oder mit einer Einheit, die sich aus diesen Basiseinheiten ableiten lässt, angegeben und haben zusätzlich auch ein Formelzeichen:

  • Stromstärke: Formelzeichen I, SI-Einheit Ampere (I = 11 A)
  • Spannung: Formelzeichen U, Einheit Volt (U = 24 V)
  • Ladung: Formelzeichen Q, Einheit Coulomb (Q = 2 C)
  • Kapazität: Formelzeichen C, Einheit Farad (C = 1 F)
  • Widerstand: Formelzeichen R, Einheit Ohm (R = 3 Ω)
  • Leistung: Formelzeichen P, Einheit Watt (P = 250 W)

SI-Einheiten

Bildquelle: Von International Bureau for Weights and Measures – https://www.bipm.org/utils/common/pdf/si-brochure/SI-Brochure-9.pdf, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=83239668

 

Um mit diesen Größen arbeiten und rechnen zu können – so wie es z. B. die obengenannten Sensoren machen – muss man diese allerdings auch in Zusammenhang zueinander bringen. Hier kommen wieder unsere aus der Schule bekannten Formeln ins Spiel:

  • Spannung: U = I * R
  • Ladung: Q = I * t (für einen zeitlich konstanten Strom)
  • Kapazität: C = Q / U
  • Widerstand: R = U / I
  • Stromstärke: I = U / R
  • Leistung: P = U / I

 

Hiermit haben wir bereits einiges an Werkzeug in der Hand, mit dem wir uns bereits recht gut mit dem Innenleben verschiedener Sensoren befassen können. Gerne kann hier auch auf die gute, alte und analoge Physik-Formelsammlung zurückgegriffen werden. Ansonten empfiehlt sich auch das Online-Nachschlagewerk Elektronik Kompendium. Wer bei den Rechenregeln bzgl. der Umstellung von Gleichungen nicht mehr so fit ist, kann hier Unterstützung finden: physikunterricht-online.de

Bei Fragen rund um die Hardware aus unserem Shop helfen wir gerne persönlich weiter – wir sind erreichbar per Mail oder telefonisch unter der 0911 92885-44. Wer uns gerne bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter schauen oder den Shop und die angebotenen Produkte verfolgen möchte, kann uns seit kurzem auch auf Twitter folgen – über @NetwaysShop twittert das NETWAYS Shop Team!

Nicole Frosch
Nicole Frosch
Sales Engineer

Ihr Interesse für die IT kam bei Nicole in ihrer Zeit als Übersetzerin mit dem Fachgebiet Technik. Seit 2010 sammelt sie bereits Erfahrungen im Support und der Administration von Storagesystemen beim ZDF in Mainz. Ab September 2016 startete Sie Ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration bei NETWAYS, wo sie vor allem das Arbeiten mit Linux und freier Software reizt. In ihrer Freizeit überschüttet Sie Ihren Hund mit Liebe, kocht viel Gesundes, werkelt im Garten, liest...

HW group bietet Produktvergleich auf Homepage

Seit kurzem bietet der Hersteller HW group auf der eigenen Homepage die Möglichkeit, individuell Produkte zum Vergleich in den sogenannten Comparator zu schieben. Somit können Kunden nun querbeet Produkte aus dem Protfolio vergleichen, um sich so mithilfe der hinterlegten Informationen für das am besten passende Produkt zu entscheiden. Das Beste: Es gibt keine Werbung mit tanzenden Familien.

Das ganze funktioniert denkbar einfach – man startet in der Produktübersicht und wählt sich die entsprechenden Produkte durch einen Klick auf das Waage-Symbol aus. Der Produktvergelich funktioniert aber auch in den anderen Bereichen des Portfolios wie Sensoren, Detektoren oder Convertern genauso wie bei Software-Produkten (egal ob eigene Software oder 3rd Party Produkte) .

 

Wenn man alle Produkte gewählt hat, dann kann man über ein kleines Pop-Up in der unteren rechten Ecke zum Comparator selbst gehen:

 

Im Comparator bekommt man nun eine schön gestaltete Übersicht, die sich sogar noch in Bereiche unterteilt wie Protokolle, Sensoren, Alarme, Stromversorgung, Maße und Gewicht, Betriebsumgebung und die entsprechenden Parameter, Anschlüsse sowie Anwendungsgebiete oder Produkttyp. Auch schön ist, dass man ausgehend von dieser Übersicht auch Produkte sofort wieder entfernen kann, wenn sich diese als nicht passend herausstellen. Dies funktioniert einfach mit einem Klick auf den X-Button neben dem entsprechenden Produktfoto. So muss nicht jedesmal von Vorne mit dem Vergleich begonnen werden.

 

Diese Art von agilem Vergleichstool bietet den Kunden einen gewaltigen Vorteil. Häufig hatte man bei statischen Vergleichen, die oft auch noch in Bildformat hinterlegt waren, das Problem, dass nicht alle oder nicht die richtigen Produkte verglichen werden konnten. Ein Vorteil hier ist auch, das richtiger Text einfach durchsucht werden kann – besonders, wenn man genau einen bestimmten Parameter betrachten will. Auch fallen bei solchen Vergleichen häufig noch Mehrwerte auf, die die entsprechenden Geräte mitbringen. Und mal ganz ehrlich: Wer aus der Technik-Community ist es denn nicht auch leid, stundenlang Manuals, Handbücher und Anleitungen zu wälzen, um Informationen zu sammeln? Das ganze dann vielleicht auch noch händisch in einer Excel-Tabelle aufbereiten?

Sollte der Comparator nicht zum gewünschten Erfolg führen, helfen wir selbstverständlich gerne bei Fragen rund um die Hardware von HW group weiter – wir sind erreichbar per Mail oder telefonisch unter der 0911 92885-44. Wer uns gerne bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter schauen oder den Shop und die angebotenen Produkte verfolgen möchte, kann uns seit kurzem auch auf Twitter folgen – über @NetwaysShop twittert das NETWAYS Shop Team!

Nicole Frosch
Nicole Frosch
Sales Engineer

Ihr Interesse für die IT kam bei Nicole in ihrer Zeit als Übersetzerin mit dem Fachgebiet Technik. Seit 2010 sammelt sie bereits Erfahrungen im Support und der Administration von Storagesystemen beim ZDF in Mainz. Ab September 2016 startete Sie Ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration bei NETWAYS, wo sie vor allem das Arbeiten mit Linux und freier Software reizt. In ihrer Freizeit überschüttet Sie Ihren Hund mit Liebe, kocht viel Gesundes, werkelt im Garten, liest...
Monthly Snap December 2019

Monthly Snap December 2019

Happy new year everybody!

After a few days of rest, the NETWAYS team is now ready for the new year. But let’s take a look at what we were up to in the last month of 2019!

Healthy living? In December?

Markus kicked off the month with his contribution to the blog-series “Just fit- Just awesome”. Luckily, he didn’t mention sugar or calories! He focused on a very important subject concerning life-work-balance; Reading work-related e-mails in your free time. And he also treated the disruptive effect of constant e-mail alerting, and how this can be avoided with a small change of settings. Read useful tipps in E-Mails und Bereitschaft nach der Arbeitszeit – “Just fit – Just awesome”.

News for travellers

Many of our colleagues travel a lot on their quest to simplify our customers’ monitoring. They were happy to read Vanessa’s blog on higher meal allowances in 2020 – Erhöhung der Verpflegungsmehraufwendungen ab 2020

Stackconf in Berlin!

Berlin is a great place to be in June. Julia announced, that the call for papers is finally open: Stackconf calls for papers | Share your stack! Read it and submit your proposal!

Shop’n’Hardware

Leonie reported from the SPS trade fair (Smart Production Solutions), the fair for industrial automation. In SPS Messe 2019: Automatisierung und IoT in Nürnberg, she recapped the day and informed us about new products and processes. And the shop had a visitor again! Our apprentices visit the different departments, und now it was Afeefs turn to visit the shop. He took a closer look at our range of products and shared his newly acquired knowledge with us in Vom Messwert zur Alarmierung. In 2020 we can expect news regarding ConiuGo Upgrades. Leonie reported of various changes for those concerned.

Tech-news

In his first Vault-related blogpost A journey with Vault – Teil 1, Max walked us through the installation of vault. Stay tuned for the next part! Lennart wrote about Consul and it’s features in Was ist Consul, und wozu dient es? Some of you have waited eagerly for the fifth part of the blog series OpenStack made easy. Now it is here! Martin gave us helpful advice again in OpenStack made easy – Autoscaling on Demand. How do you control Access Data and other data in Icinga 2? Markus let us know in: Zugangsdaten und globale Variablen in Icinga 2

#Lifeatnetways

And we have a new contribution to the blog-series NETWAYS stellt sich vor, where new colleagues share a little bit about themselves. Read about our junior-developer Justin. Alexander got political in Je suis #nginx! | Я/Мы #nginx! He treated a very important topic, don’t miss it!

Catharina Celikel
Catharina Celikel
Office Manager

Catharina unterstützt seit März 2016 unsere Abteilung Finance & Administration. Die gebürtige Norwegerin ist Fremdsprachenkorrespondentin für Englisch. Als Office Manager kümmert sie sich deshalb nicht nur um das Tagesgeschäft sondern übernimmt nebenbei zusätzlich einen Großteil der Übersetzungen. Privat ist der bekennende Bücherwurm am liebsten mit dem Fahrrad unterwegs.

ConiuGo Upgrade

Da wir uns mit großen Schritten dem neuen Jahr 2020 nähern, möchten wir gleich schon mal einen Blick auf das neue Jahr werfen und folgende gute Neuigkeiten aus dem Hause ConiuGo mit Euch teilen:

ConiuGo plant ab Januar 2020 neue Konditionen für das Upgrade aller Meldegeräte seit 1998 auf LTE CAT M! Für GPRS- und UMTS- Modems wird es eine Umtauschaktion geben.

In Zukunft wird sich die Technik und die Industrie auf 4G und 5G stützen, was im Gegenzug natürlich den Rückbau der 2G und 3G Technologie bedeutet. Daher sollten alle Nutzer von ConiuGo-Geräten sich die Teilnahme an der Umtauschaktion gut überlegen und davon profitieren. Folgende Fakten stehen fest für die Zukunft der Funknetze:

  • Die Versorgung mit 4G und 5G startet durch, wobei diese Netze kompatibel zueinander sind und langfristig nebeneinander bestehen.
  • Durch die Umstellung auf 4G und 5G wird die Leistungsfähigkeit der Funknetzwerke um eine Vielfaches steigen, was für die Industrie und alle anderen Nutzer von erheblichem Vorteil ist.
  • Es werden neue Frequenzbänder im MHz als auch im GHz-Bereich hinzukommen. Dies stellt unter anderem die Anbindung von Anlagen innerhalb von Gebäuden sicher (z.B. 700 MHz), aber auch besonders hohe Datenraten über den direkten Weg – sozusagen „auf Sicht“ (z. B. 3,5 GHz).
  • “Alte” Sendemasten der UMTS- und GPRS-Generation werden für neue Frequenzen freigegeben, was schlussendlich zur Einstellung des 2G und 3G Betriebes führen wird.

Da wir aber weiterhin den Service von SMS in den neuen Netzen nutzen können, werden auch weiterhin Modems und Meldegerät, die auf diesem Typ der Standardkommunikation aufbauen, nicht aus den Bereichen Alarmierung wegzudenken sein. Daher ist es nun an der Zeit, sich als Nutzer hier über einen Umstieg Gedanken zu machen, um auch in Zukunft Bereitschaftsdienste, Notrufe und andere Benachrichtungsfälle sicherstellen zu können. Mit der Upgrade-Aktion will ConiuGo seinen Nutzern den Umstieg hier erleichtern und diesen Weg gemeinsam gehen.

Auch zum Thema Umweltschutz hat sich ConiuGo hier Gedanken gemacht. Durch ein Upgrade sollen Geräte der 2G und 3G Generationen weiterhin im Einsatz bleiben können. Bei diesem Upgrade soll die Platine des Modems getauscht werden – die alte, nicht mehr benötigte Platine wird dann fachgerecht entsorgt und die Materialen können sich so wieder in den Kreislauf einreihen. Bei den Telematik- und Fernwirksystem wird im Falle eines Upgrades ein Austausch des Modems vorgenommen – auch hier natürlich mit korrekter Entsorgung aller nicht mehr benötigter Bauteile.

Die genauen Konditionen für diesen Umtausch werden uns Resellern dann im Januar 2020 mitgeteilt – selbstverständlich halten wir Euch hier auf dem Laufenden. Also, dran bleiben und die nächsten Blog-Posts nicht verpassen! Für alle, die noch kein ConiuGo-Gerät haben, können sich bei uns im Shop gerne schonmal nach ConiuGo-Produkten umsehen. Besonders interessant ist diese Produtkreihe auch für Nutzer der Monitoring-Lösung Icinga, da über die ConiuGo-Modems Alarmierungen bequem per SMS versendet werden können.

Ansonsten helfen wir bei Fragen rund um die Hardware von ConiuGo gerne weiter – wir sind erreichbar per Mail oder telefonisch unter der 0911 92885-44. Wer uns gerne bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter schauen oder den Shop und die angebotenen Produkte verfolgen möchte, kann uns seit kurzem auch auf Twitter folgen – über @NetwaysShop twittert das NETWAYS Shop Team!

Leonie Pehle
Leonie Pehle
Junior Office Manager

Leonie ist seit September 2019 bei NETWAYS und macht eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement. In ihrer Freizeit ist sie aktive Hobbyfotografin, immer auf der Suche nach dem perfekten Schnappschuss. Darüber hinaus ist sie immer im Stadion zu finden,  wenn der 1.FC Nürnberg spielt.
Vom Messwert zur Alarmierung

Vom Messwert zur Alarmierung

Unternehmen können heutzutage gar nicht von Überwachungsmaßnahmen ihrer Umgebung entkommen, da wir als Menschen den aktuellen Stand von hunderten von Geräten nicht im Griff haben können. Deshalb werden Tools und Equipment im Überwachungsbereich dauernd entwickelt. Aus dem vorherigen erwähnten Bedarf möchte ich ein paar Informationen über zwei Geräte teilen und zwar AKCP sensorProbe2+ und SMSEagle.

AKCP sensorProbe2+

Das AKCP sensorProbe2+ ist ein Messgerät, an das verschiedene Arten von Sensoren angeschlossen werden können. Beispielhaft sind Bewegungs-, Gas-, Schall-, Temperatur, Feuchtigkeit- und Spannungssensoren. Stecken Sie einen beliebigen Sensor in die sensorProbe2+ und eine Autosense-Funktion erkennt den Typ und konfiguriert ihn automatisch. Standardmäßig hat das SP2+ die IP-Adresse 192.168.0.100. Es ist über einen Webbrowser konfigurierbar – sogar die IP-Adresse lässt sich ändern unter Einstellungen  => IP-Einstellungen. Aber der angeschlossene PC muss im gleichen Netz wie der SP2+ sein, um die Verbindung herstellen zu können. Das Gerät kann in einem beliebigen Intervall sowohl seine Verfügbarkeit als auch sämtliche Messwerte durch SMS, Mail oder SNMP Trap mitteilen.

SMSEagle

SMSEagle ist ein SMS Gateway, das SMS und Mails schickt bzw. empfängt. Mails können in SMS umgewandelt werden und umgekehrt. Darüber hinaus gibt es eine eingebaute Überwachungsfunktion, die die Verfügbarkeit von Geräten und Ports überprüft (ICMP, SNMP, TCP, UDP) und beim Ausfall eine SMS oder Mail sendet. SMS können sogar weitergeleitet werden mit Nutzung von Filtern oder ohne. Zusätzlich können wir eine automatische Antwortregel konfigurieren. LDAP-Autentifizierung kommt auch als Feature mit.

Kombination von beiden Geräten:

Beide Geräte müssen nicht im gleichen Netzwerk sein, sondern es reicht, wenn beide einander anhand von einem SMTP-Server sehen. SMSEagle besitzt sogar einen integrierten SMTP-Server, der dafür benutzt werden kann. Dessen IP-Adresse habe ich beim SP2+ eingetragen. SMSEagle akzeptiert nur Mails, die an ihn gesendet sind und lehnt den Rest ab. In SMSEagle muss “Mail to sms” Plugin aktiviert werden, um eingehende Benachrichtigungsmails von SP2+ in SMS zu wandeln und an die gewünschte Nummer zu senden. Im SensorProbe2+ muss man eine Mail-Aktion unter Hauptmenü erstellen, in dem man Zieltelefonnumme@SMSEgale-FQDN als Zielmail einträgt. Zieltelefonnummer könnte man durch gespeicherte Kontaktnamen im Telefonbuch vom SMSEagle ersetzen, wenn es keine Leerzeichnen enthält. SP2+ akzeptiert nur FQDN als Zieladresse. Deswegen muss man folgende Konfigurationseinträge durchführen plus einen DNS-Eintrag für SMSEagle :

[ NXS Geräte unter]
/etc/postfix/main.cf

[NPE Geräte unter]
/mnt/nand-user/postfix/etc/postfix/main.cf

1. folgende Zeile finden “myhostname = localhost.localdomain” und ändern in “myhostname = yourdomain.com”

2. Konfiguration von  Postfix reloaden
postfix reload

Wir können eine Testmail von SP2+ schicken und im Eventslog nachschauen, ob sie versendet werden konnte , oder ob es eine Fehlermeldung gibt. Außerdem können wir unter “notification rules” einstellen, bei welchem erreichten Schwellenwert eine Mail geschickt werden soll. Hier haben wir fünf einstellbare Schwellenwerte Normal, High Warning, High Critical, Low Warning und Low Critical. Wir können auf der anderen Seite in den Maillog von SMSEagle unter /etc/var/log/mail.info, in Systemlog oder unter Einstellungen => sysinfo nachschauen, ob die gesendeten Mails vom SP2+ angekommen sind und als SMS weitergeschickt wurden.

Man kann SP2+ mit Icinga 2 verbinden, wofür man lediglich das entsprechende Plugin benötigt: check_sensorProbe2plus

Ansonsten helfen wir bei Fragen rund um die Hardware von AKCP und SMSEagle gerne weiter – wir sind erreichbar per Mail oder telefonisch unter der 0911 92885-44. Wer uns gerne bei der Arbeit ein bisschen über die Schulter schauen oder den Shop und die angebotenen Produkte verfolgen möchte, kann uns seit kurzem auch auf Twitter folgen – über @NetwaysShop twittert das NETWAYS Shop Team!

 

 

Afeef Ghannam
Afeef Ghannam
Junior Consultant

Afeef macht seit September 2017 eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration bei NETWAYS. Nachdem der gebürtige Syrer erfolgreich Deutsch gelernt hat, stellt er sich jetzt der Herausforderung Programmiersprache. Neben der IT schätzt er vielfältiges Essen. Sein Motto lautet يد واحدة لا تصفق لوحدها , was so viel bedeutet wie „Eine Hand wird nie allein klatschen“.