Home Automation mit Home Assistant

Ich bin vor wenigen Wochen nach Nürnberg umgezogen, um mir die tägliche Zugfahrt von Ansbach her sparen zu können. Aber anstatt wie jeder andere vernünftige Mensch darauf zu schauen, dass Möbel in der Wohnung stehen, habe ich erstmal ein komplettes Wochenende damit verbracht, die Technik meines neuen Zuhauses soweit wie möglich zu automatisieren.
Seitdem mir ein Kollege (hallo Bernd!) schon vor einer ganzen Weile Home Assistant ans Herz gelegt hat, wollte ich dies ausprobieren, habe allerdings nie wirklich Zeit dafür gefunden. Beim Scrollen über 500 unterschiedliche Esszimmertische auf Amazon ändern sich aber die persönlichen Prioritäten ganz schlagartig und ich brauchte eine Abwechslung. Als Erstes habe ich mir in meinem persönlichen Datacenter (andere würden es als Abstellkammer bezeichnen) einen Linux-Container eingerichtet:

Als Hardware habe ich mir für das Projekt folgende Komponenten ausgesucht:

  • Philips Hue Color (E27, dimmbar, bunt, toll)
  • Philips Motion Detector (um die Lampen im Flur und Bad ansteuern zu können)
  • Sonos PLAY:3 (in der Küche und auf meinem Schreibtisch), PLAY:5 (im Wohnzimmer)
  • eQ-3 S 300 TH (Temperatur- und Feuchtigkeitssensor; inzwischen nicht mehr erhältlich, aber hatte ich zufälligerweise aus einem anderen Projekt übrig)
  • iPhone (dient zur Erkennung, ob ich zu Hause bin)
  • GAMMA-SCOUT Geigerzähler (braucht man unbedingt)

Und so sieht das ganze dann aus (inkl. strukturierter Verkabelung):

Ich werde hier niemanden mit der Config-Datei von Home Assistant langweilen, deswegen müsst ihr mir einfach glauben, wenn ich behaupte, dass es ein Kinderspiel ist, die einzelnen Hardware-Bausteine so darin zu integrieren, dass es ein sinnvolles Ganzes ergibt.
Besonders cool sind bei Home Assistant die Möglichkeiten, auf Events zu reagieren. So kann man beispielsweise abhängig vom Sonnenstand die Beleuchtung aktivieren bzw. deaktivieren. Meine Wohnung ist nun so eingestellt, dass automatisch alle Geräte ausgeschaltet werden, sobald ich das Haus verlasse. Wenn ich mich auf dem Weg nach Hause befinde, werden sie wieder eingeschaltet – kurz bevor ich tatsächlich an der Wohnungstür stehe. Dies funktioniert dadurch, dass Home Assistant über “Find my iPhone” weiß, wo ich mich gerade befinde.
Natürlich gibt es dazu auch ein tolles Webinterface, über das man diese Aktionen steuern kann:

Zusätzliche habe ich mir von Happy Bubbles Bluetooth-Beacon-Detektoren bestellt, die hoffentlich im Laufe der nächsten Tage hier eintreffen werden. Danach sollte Home Assistant in der Lage sein, zu erkennen, in welchem Zimmer ich mich aktuell befinde.
Fazit: Nichts zu Essen im Haus – außer Joylent, aber die Beleuchtung lässt sich bis ins letzte Detail steuern. 🙂

Übrigens haben wir in unserem Shop auch Hardware, die sich in eigene Home Automation-Projekte integrieren ließe.

Monthly Snap November: OSMC, Icon Fonts & Jaspersoft Studio

November presented an exciting 10th OSMC, featured Jasper reporting and offered DevOps tips for sys admins, developer and tinkerer.weekly snap
Beginning with events, our 10th Open Source Monitoring Conference with many special guests took place and Daniela reported on day one and Dirk summarized the other days of the conference while Jean-Marcel gave us an overview of his two favorite presentations.
Eric then described how to create Icon-Fonts and Alexander explained how to upgrade python-driven servers.
Lastly, Christoph looked at Jaspersoft Studio and Kay shared a guide to control home automation components with Rasperry PI and a web interface.

Stephanie Kotilge
Stephanie Kotilge
Accountant

Steffi kümmert sich bei NETWAYS ums Office-Management und ist die gute Seele der Fabrik. Auch unsere Kunden kommen an ihr nicht vorbei und wollen dies natürlich auch nicht. Da sie ein überdurchschnittliches sprachliches Talent besitzt und neben Deutsch noch fliessend in Englisch und Französisch unterwegs ist, kümmert sie sich auch um einen Großteil der Übersetzungen. In diesem Sinn ... Merci