HW group Ares – Konfiguration per SMS

Wussten Sie, dass das Ares von HW group mit SMS-Befehlen remote konfiguriert werden kann? Im folgenden wollen wir ein paar Beispiele dafür vorstellen:

Erklärung der obigen Grafik

1234 ist das Standardpasswort, das verwendet werden muss, wenn Ihre Mobilnummer nicht als eine der 5 möglichen in der Liste der SMS-Empfänger gelistet ist. Wenn das Standardasswort nicht verwendet werde soll, muss ein Passwort ohne Leerzeichen gewählt werden. status ist dann der Befehl, der dem Ares übergeben wird. Als Antwort sendet das Gerät dann Informationen zum aktuellen Status.

Folgende Befehle können nun per SMS an das Ares gesendet werden:

Status oder Status SMS – sendet eine SMS mit dem aktuellen Status
Status Email – sendet eine E-Mail mit dem aktuellen Status
Reset oder Reboot – das Ares wird neu gestartet
Debug – gibt Debug-Informationen zurück
Upgrade – ohne Angabe weiterer Parameter wird die Firmware mit Hilfe der konfigurierten Adresse aktualisiert. Die vollständige URL kann in die Nachricht aufgenommen werden.
Push – sendet einen Test-PUSH an die AresConf. Der zurückgegebene Wert beinhaltet die Information.
Push http://address – sendet einen Test-PUSH an die Adresse in der SMS. Der zurückgegebene Wert beinhaltet die Information.

 

Konfiguration per SMS

GETCFG variable – ruft den Wert der Variable ab
SETCFG variable – setzt die Variable auf einen Wert

 

Syntax

SETCFG variable = value
SETCFG variable = value; variable1 = value1;… (max. 160 chars)
GETCFG variable SETCFG variable; variable1;… (max. 160 chars)

 

Beispiele

Die Namen der Variablen sind dabei die gleichen wie in der setup.xml.

 

Auch für die Einrichtung von SensDesk für das Ares per SMS gibt es hier eine Anleitung. Alle SMS-Befehle funktionieren sowohl für das Ares 12 als auch für das Ares 10.

Hierzu oder auch bei anderen Fragen zum Produkt  können Sie sich wie gewohnt per Mail an uns wenden – wir helfen gerne weiter!

Nicole Frosch
Nicole Frosch
Sales Engineer

Ihr Interesse für die IT kam bei Nicole in ihrer Zeit als Übersetzerin mit dem Fachgebiet Technik. Seit 2010 sammelt sie bereits Erfahrungen im Support und der Administration von Storagesystemen beim ZDF in Mainz. Ab September 2016 startete Sie Ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration bei NETWAYS, wo sie vor allem das Arbeiten mit Linux und freier Software reizt. In ihrer Freizeit überschüttet Sie Ihren Hund mit Liebe, kocht viel Gesundes, werkelt im Garten, liest...

OSMC | Take a glance back…

This entry is part 19 of 19 in the series OSMC | glance back

… and get excited about the future!

Today’s video-goodie for you: OSMC 2018 | Fokus Log-Management: Wähle dein Werkzeug weise! by D. Neuberger / T. Widhalm

The next #OSMC will take November 4 – 7, 2019. Save the date!

Psssst…

Call for papers is open until July 31, 2019

See you!

Keya Kher
Keya Kher
Marketing Manager

Keya ist seit Oktober 2017 in unserem Marketing Team. Sie kennt sich mit Social Media Marketing aus und ist auf dem Weg, ein Grafikdesign-Profi zu werden. Wenn sie sich nicht kreativ auslebt, entdeckt sie andere Städte oder schmökert in einem Buch. Ihr Favorit ist “The Shiva Trilogy”.  

Automatisierte Updates mit Foreman Distributed Lock Manager

Foreman Logo

Wer kennt das nicht am besten soll alle nervige, wiederkehrende Arbeit automatisiert werden, damit man mehr Zeit für spaßige, neue Projekte hat? Es gibt nach Backups wohl kein Thema, mit dem man so wenig Ruhm ernten kann, wie Updates, oder? Also ein klarer Fall für Automatisierung! Oder doch nicht weil zu viel schief gehen kann? Nun ja, diese Entscheidung kann ich euch nicht abnehmen. Aber zumindest für eine häufige Fehlerquelle kann ich eine Lösung anbieten und zwar das zeitgleiche Update eines Clusters, was dann doch wieder zum Ausfall des eigentlich hochverfügbaren Service führt.

Bevor ich aber nun zu der von mir vorgeschlagen Lösung komme, will ich kurz erklären wo die Inspiration hierfür herkommt, denn Foreman DLM (Distributed Lock Manager) wurde stark vom Updatemechanismus von CoreOS inspiriert. Hierbei bilden CoreOS-Systeme einen Cluster und über eine Policy wird eingestellt wie viele gleichzeitig ein Update durchführen dürfen. Sobald nun ein neues Update verfügbar ist, beginnt ein System mit dem Download und schreibt in einen zentralen Speicher ein Lock. Dieses Lock wird dann nach erfolgreichem Update wieder freigegeben. Sollte allerdings ein weitere System ein Lock anfordern um sich upzudaten und die maximalen gleichzeitigen Locks werden bereits von anderen Systemen gehalten, wird kein Update zu dem Zeitpunkt durchgeführt sondern später erneut angefragt. So wird sichergestellt, dass die Container-Plattform immer mit genug Ressourcen läuft. CoreOS hat dazu dann noch weitere Mechnismen wie einen einfachen Rollback auf den Stand vor dem Update und verschiedene Channel zum Testen der Software, welche so einfach nicht auf Linux zur Verfügung stehen. Aber einen Locking-Mechanismus zur Verfügung zu stellen sollte machbar sein, dachte sich dmTech. Dass die Wahl auf die Entwicklung als ein Foreman-Plugin fiel lässt sich leicht erklären, denn dieser dient dort als das zentrale Tool für die Administration.

Wie sieht nun die Lösung aus? Mit der Installation des Plugins bekommt Foreman einen neuen API-Endpunkt über den Locks geprüft, bezogen und auch wieder freigegeben werden können. Zur Authentifizierung werden die Puppet-Zertifikate (oder im Fall von Katello die des Subscription-Managers) genutzt, die verschiedenen HTTP-Methoden stehen für eine Abfrage (GET), Beziehen (PUT) oder Freigaben (DELETE) des Lock und die Antwort besteht aus einem HTTP-Status-Code und einem JSON-Body. Der Status-Code 200 OK für erfolgreiche Aktionen und 412 Precondition Failed wenn Beziehen und Freigeben des Locks nicht möglich ist sowie der Body können dann im eigenen Update-Skript ausgewertet werden. Ein einfaches Beispiel findet sich hierbei direkt im Quelltext-Repository. Ein etwas umfangreicheres Skript bzw. quasi ein Framework wurde von einem Nutzer in Python entwickelt und ebenfalls frei zur Verfügung gestellt.
(mehr …)

Dirk Götz
Dirk Götz
Senior Consultant

Dirk ist Red Hat Spezialist und arbeitet bei NETWAYS im Bereich Consulting für Icinga, Puppet, Ansible, Foreman und andere Systems-Management-Lösungen. Früher war er bei einem Träger der gesetzlichen Rentenversicherung als Senior Administrator beschäftigt und auch für die Ausbildung der Azubis verantwortlich wie nun bei NETWAYS.

DEV Retreat 2019 Recap

In this Episode: Everybody gets blown to smithereens (digitally).

Those team events are often paired with team-building exercises, causing possibly uncomfortable situations with your co-workers or let you find out things you never wanted to know about them. That’s at least what every comedy involving such an event leads us to believe. So for the breaks between remembering what we did well and not so well since our last DEV Retreat we had a game of “Keep Talking and Nobody Explodes“: The only game released since 2000 to require a manual, it’s also great fun.

The method for retrospection did not change much from last time but we had better sticky notes this time, which helped! We started off with a general assessment of our well being and mood and I am happy to report nobody was too grumpy. This was followed by thinking back what had happened, which projects did we do, what has changed and our unfinished business. Surprisingly a lot of us remembered not only big releases of Icinga 2, Icinga Web 2 or other larger projects but also small things, like our Trainees first merge, taking a break from PHP in favor of JS or making a brochure to advertise apprenticeship at NEWTAYS.

After making concrete plans on how to improve with out team dinner was served. The Hotel had a habit of making the portions a bit smaller than some would have liked but after the dessert nobody was hungry anymore and ready for a mellow evening with Gin and Tonic.

Of course not all is happy, rainbow and unicorns. But there weren’t any problems we aren’t confident we can solve. Except what to do for our next DEV Retreat. But our colleagues went for a round of arrow tag, maybe we’ll steal that idea for next time.

Diana Flach
Diana Flach
Developer

Geboren und aufgewachsen in Bamberg kam Diana, nach einem Ausflug an die Uni, als Azubi zu NETWAYS. Dort sitzt sie seit 2014 im Icinga 2 Core Entwicklungsteam.

Fahrt ins Blaue – das Teamevent 2019

Letzten Freitag war es wieder einmal soweit:

Alle Kollegen von Finance, Sales, Marketing und Events haben sich um 08.00 Uhr auf dem Parkdeck vom Netways HQ getroffen und schon ging es los zum einzigartigen Teamwochenende.

Der besondere Kick der Veranstaltung liegt darin, dass keiner (bis auf die Organisatoren) weiß, wo es hin geht und was dort unternommen wird.
Und so beginnt jedes Jahr aufs neue eine Woche vor dem Event das große Buschfunkraten: “Weißt du was? Wo geht´s denn hin? Ich hab gehört, dieses Mal fahren wir ins Bootcamp nach Kasachstan.” Neugier und Fantasie steigern sich ins Unermessliche und die Gerüchteküche brodelt.

Dieses Mal ging es auf nach Betzenstein im Herzen der fränkischen Schweiz. Hier liegt, umrahmt von Wald, Felsen und einem malerischen Schwimmbad, der Abenteuerpark Betzenstein, in dem unser Mut, Teamspirit und Kampfgeist auf die Probe gestellt werden sollte.

Weißwurstfrühstück zur Stärkung

Aber keine Schlacht wird mit leerem Magen ausgefochten und so gab es zu allererst ein ordentliches Weißwurstfrühstück zur Stärkung.

Arrow Tag im Abenteuerpark

Dann endlich fiel der Startschuss: unser Guide Tobias hat uns in die Welt des “Arrow Tag” eingeführt. Hierbei wurden wir nach einer kurzen Einweisung in die Kunst des Bogenschießens in zwei gegnerische Mannschaften aufgeteilt und mussten versuchen uns mit Soft-Pfeilen zu “taggen”. Die Mannschaft, die zuerst alle Gegner taggt, hat die Runde gewonnen.
Klingt einfacher als es gewesen ist. Im Vollsprint den Bogen abzuschießen und dabei wilde Haken zu schlagen, um nicht selbst getroffen zu werden, bedurfte einige Runden Übung.
Aber wir lernten schnell und hatten mächtig Spaß dabei, uns immer wieder eine neue Taktik zu überlegen, wie der Gegner am Besten überrumpelt werden konnte.

Pizza-Workshop mit Manolo

Nach unzähligen Runden waren die Akkus komplett leer und mussten dringend wieder geladen werden. Hier kam der Pizza-Workshop gerade recht. Schnell wurden die köstlichsten Zutaten geschnibbelt und in den wildesten Kreationen auf dem Teig platziert.
Der schöne Manolo, original Pizzabäcker aus Süd-Sizilien, hat uns dann den richtigen Dreh am Holzofen gezeigt – innerhalb von zwei Minuten war die Pizza kross durchgebacken und fertig zum Verzehr.
Highlight war hier sicherlich die Dessert-Pizza belegt mit Mascarpone und frischen Früchten und mit weißer Schokolade überbacken. Klingt komisch, schmeckt aber köstlich.

Höhenflug im Kletterpark

Als nächster Programmpunkt stand der Hochseilgarten an. Hier konnten alle ihren inneren Schweinehund auf den unterschiedlichsten Routen überwinden. Wir haben uns gegenseitig gepusht und jeder hat sein Limit Route für Route ein Stückchen nach oben verschoben. Die Krönung war am Ende die 100 Meter lange Seilrutsche, mit der man in zwanzig Meter Höhe direkt über das Schwimmbad geschwebt ist.

Chill & Grill im Schlosshotel

Nach neun Stunden Action und Abenteuer waren wir absolut platt – es war Zeit einzukehren.
Also auf nach Reichenschwand in das beeindruckende Domero Schlosshotel. Die ganze Anlage ist eine perfekte Fusion von alten Gemäuern und moderner Architektur. Es gibt einen großzügigen Schloßpark und die gesamte Restaurant-Terrasse ist direkt über der Pegnitz angelegt. Beim Essen plätschert der Fluß also direkt unter einem entlang.

In diesem Ambiente haben wir bei Barbecue, Weißwein und dem ein oder anderen Gin-Tonic den Tag noch einmal ausführlich Revue passieren lassen. Das Fazit war einstimmig: Es war wie immer ein perfekt organisiertes Event, das Wetter war ideal und alle waren mit Herzblut dabei. Wir hatten viel Spaß und sind als Team noch ein Stück enger zusammengerückt. Summa summarum ein voller Erfolg!!

Ich freue mich jetzt schon auf das Teamevent 2020. Hab gehört, es geht mit den nepalesischen Honigjägern in die Felsen des Himalayas… Ob´s stimmt, sehen wir dann ja nächstes Jahr!

Stefan Schneider
Stefan Schneider
Event Manager

Vor seiner Zeit bei NETWAYS hat Stefan als Projektmanager in einer Nürnberger Agentur dabei geholfen, Werbeprojekte auf die Straße zu bringen. Seit Juni 2017 ist er nun stolzes Mitglied der NETWAYS-Crew. Hier ist er Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Organisation unserer Schulungen. Die Freizeit vertreibt sich Stefan am liebsten mit Sport. Vom Joggen über Slacklining bis zum PennyBoard fahren ist er für alles zu haben.