Weekly Snap: Clever Elements, Teltonika Modems, NConf & Apprentice sought

5 – 9 July called out to IT apprentice hopefuls, reviewed NConf and saw the arrival of Teltonika modems and a new Managed Services client.
To begin, hardware man Martin announced the arrival of his latest shipment of Teltonika USB/G10 modems, the replacement for Falcom Samba 55/56/75. Perfect for monitoring SMS alerts with the handy SMS Server Tools 3, this sought after modem will be available as long as stocks last (till the next delivery in autumn) – so get in quick.
Following on, Tobias posted part 2 of his Nagios Config Interface series with a look at NConf. The PHP based configuration tool for Nagios is of course free under GPL to download and needs just an Apache web server, PHP, MySQL and Perl to get started. Tobias gave it the thumbs up for its user-friendly (albeit full) web interface with ‘multi-modify’, search filters, entry clone capabilities and ‘host dependency viewer’ for graphical visualisations of parent/child relationships. However, with config imports restricted to one object type at a time, he sympathised with admins who would flinch at the idea of sorting configs into individual files.
Bernd E gave a last minute reminder to IT apprenticeship seekers , that one in Systems Integration is still available. The position is perfect for students interested in open source data center solutions, with more information available at jobs.netways.de.
Meanwhile Bernd L introduced our newest Managed Services client – Clever Elements GmbH, a small online email marketing provider from Berlin with big customers the likes of Siemens, BMW and IBM. With all services moved onto a new high availability cluster, Clever Elements is now equipped to grow without fears of downtime. From our data center, we’re happy to support the most user-friendly email marketing software ever – yes we’re fans!

Nagios Config Interfaces – NConf

Der zweite Blogpost der Serie. Besser spät als nie 😉
Heut ist NConf an der Reihe! NConf ist ein auf PHP basiertes Konfigurationstool für Nagios, welches seine Daten in einer MySQL Datenbank speichert. NConf steht auf nconf.org frei verfügbar (GPL) zum Download bereit.
Installationsvoraussetzungen

Als Vorraussetzungen zur Installation werden Apache Webserver, PHP, MySQL und Perl benötigt. Nichts, was nicht auf einem aktuellen Nagios bzw. Webserver zu finden wäre. Zusätzlich hilft ein webbasierter Wizzard mit einem “Pre-installation check” bei der Einrichtung. Gleich zu Anfang fällt die gute Dokumentation auf. Die Installation ist im nconf.org eigenen Wiki sauber in einzelnen Schritten dokumentiert.
Handling / Usability
Der erste Blick auf das Webinterface ist übersichtlich aber auch gleichzeitig ein wenig überladen. Übersichtlich, da alles auf einer Menüleiste gelistet ist – überladen, da diese Liste mittlerweile doch etwas lang geraten ist. Die Entwickler haben die vielen Funktionen aber gut in Gruppen (Basic, Additional, Server und Administration) unterteilt.
Ansonsten ist das Webinterface gut bedienbar und lädt zügig. Möglichkeiten zum klonen von Einträge, Multi-Modify und Suchfilter. Einige Select Boxen bieten eine “Live-Search”. Im Allgemeinen wäre ein wenig mehr Web 2.0 wünschenswert.
Eine Feature das ich immer wieder toll finde ist der graphische Host-Dependency-Viewer. Über die Betittelung des Features kann man streiten. Hierunter verbirgt sich eine graphische Darstellung der Nagios Parent-/Child Beziehungen. Nicht – wie man evtl. meinen könnte – eine Abbildung der Nagios Hostdependencies.
Funktionsumfang
Der Funktionsumfang des Tools ist relativ umfangreich. Neben den Nagios Basics sind auch Host- und Servicetemplates realisierbar. In Sachen Host-/Servicedependencies und Eskalationen ist noch nacharbeit erforderlich. Diese beherrscht NConf ebenso wenig wie das zuweisen eines Services zu einer Hostgruppe. Die Features stehen allesamt auf der Liste der Upcoming Features für NConf 1.2.7.
Enterprise Environments
Durch das Monitor/Collector Prinzip von NConf ist es möglich mehrere “Nagios Slaves” unter einem Master zusammen zu fassen. Der Collector ist der aktive Sammler der Checkergebnisse, der Monitor konsolidiert mehrere Collector zentral in einer Ansicht. Die hierfür nötige, passive Konfiguration des Monitors wird beim generieren der Konfiguration automatisch erstellt.
Datenimport
Für das Importieren einer bestehende Konfiguration beinhaltet NConf Import-Skripte. Da diese je Lauf immer nur einen Objekttyp importieren können, ist eine Aufteilung der Nagios Konfiguration in einzelne Dateien nötig. Diese Vorbereitungen und der damit entstehende Mehraufwand für Hosts, Timeperiods & Co erfreut leider nicht jeden Administrator.

Tobias Redel
Tobias Redel
Head of Professional Services

Tobias hat nach seiner Ausbildung als Fachinformatiker bei der Deutschen Telekom bei T-Systems gearbeitet. Seit August 2008 ist er bei NETWAYS, wo er in der Consulting-Truppe unsere Kunden in Sachen Open Source, Monitoring und Systems Management unterstützt. Insgeheim führt er jedoch ein Doppelleben als Travel-Hacker, arbeitet an seiner dritten Millionen Euro (aus den ersten beiden ist nix geworden) und versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen.

Installation von NConf unter Debian

Das NConf ein interessantes Web-Konfig-Tool für Nagios ist, haben wir ja hier im Blog schon ein paar Mal erwähnt. Hier eine kurze Anleitung zur Installation von NConf unter Debian Lenny.
Folgende Pakete müssen vor der Installation auf dem System vorhanden sein:

  • Apache Webserver
  • PHP4.4 oder höher mit php-mysql (bei LDAP Auth auch php-ldap)
  • MySQL 5.0.2 inkl. InnoDB
  • Perl 5.6 oder höher mit perl-DBI und perl-dbd-mysql
  • ein Nagios Binary

Zur Installation geht man nun die folgenden Schritte durch:

  1. Entpacken des Tarballs
    mv nconf-1.2.4-0.tgz /var/www
    tar –zxvf nconf-1.2.4-0.tgz
  2. Anpassen der Schreibrechte für den Webserver
    chown www-data:www-data ./config ./output ./temp
  3. Anlegen der Datenbank
    $> mysql -u root –p
    Enter password:
    mysql> create database nconf;
    mysql> grant select, insert, update, delete, create, drop, alter ON `nconf`.* to 'nconf'@'localhost' identified by 'PASSWORT';
  4. Importieren der Datenbank Grundstruktur
    mysql -u root -p nconf < INSTALL/create_database.sql
  5. Aufrufen des NConf Webinterface unter
    http://<IP Adresse>/nconf/INSTALL.php
    Dort startet nur der Installationsassistent von NConf, der nacheinander die folgenden Schritte durchläuft:

    1. Im ersten Schritt wird geprüft ab auf dem System alle benötigten Pakete vorhanden sind
    2. Im zweiten Schritt müssen die Angaben zur Datenbankverbindung gemacht werden
    3. Und zuletzt werden die erkannten Pfade angegeben, die man hier nochmal anpassen könnte
  6. Als aller letzer Schritt, bevor man das Webinterface starten kann, muss man an der Konsole noch die temporären Installationsdateien entfernen. Aus Sicherheitsgründen ist das sehr sinnvoll.

Nun kann man NConf über die URL http://<IP Adresse>/nconf/ starten und benutzen.
Viel Erfolg

Julian Hein
Julian Hein
Executive Chairman

Julian ist Gründer und Eigentümer der NETWAYS Gruppe und kümmert sich um die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Neben seinem technischen und betriebswirtschaftlichen Background ist Julian häufig auch kreativer Kopf und Namensgeber, beispielsweise auch für Icinga. Darüber hinaus ist er als CPO (Chief Plugin Officer) auch für die konzernweite Pluginstrategie verantwortlich und stösst regelmässig auf technische Herausforderungen, die sonst noch kein Mensch zuvor gesehen hat.

NConf 1.2.5 released

nconfLast week, the creators of NConf, a new Nagios configuration tool, released a new version. Tobias Redel and I wrote an article for the last issue of Linux Magazin. We were both very impressed, because the tool is the first config tool that works in environments with multiple Nagios servers. It can create active configuration for the polling server and also create a passive config for the central Nagios server, recieving all of its checkresults passive via NSCA.
Another problem of webbased configtools is speed. Normaly it takes significantly longer to configure hundreds of hosts via web than with vi or other editors. NConf helps speeding up configuration times by providing time saving tools like host cloning or bulk updates of multiple hosts or services.
Version 1.2.5 now added the folowing features:

  • clone services between different hosts
  • a graphical treeview of host dependencies
  • an editor for static configuration files
  • an importer of existing Nagios configuration files
  • a database API

Even with the last two features being still in beta, we think NConf is heading into the right direction. The importer will make it much easier to integrate NConf into existing Nagios environments. The tool can be downloaded at http://nconf.sourceforge.net/

Julian Hein
Julian Hein
Executive Chairman

Julian ist Gründer und Eigentümer der NETWAYS Gruppe und kümmert sich um die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Neben seinem technischen und betriebswirtschaftlichen Background ist Julian häufig auch kreativer Kopf und Namensgeber, beispielsweise auch für Icinga. Darüber hinaus ist er als CPO (Chief Plugin Officer) auch für die konzernweite Pluginstrategie verantwortlich und stösst regelmässig auf technische Herausforderungen, die sonst noch kein Mensch zuvor gesehen hat.

Nagios Konfigtool NConf im Linux Magazin

lm_logo_onlineFür das nächste Linux Magazin, Ausgabe 07/2009, die am 04.06.2009 erscheinen wird, haben mein Kollege Tobias Redel und ich gemeinsam einen Artikel über NCconf geschrieben. Das Konfigurationtool für Nagios wurde von einem schweizer Telekommunikationsanbieter für den internen Einsatz entwickelt und inzwischen unter der GPL veröffentlicht. Im Gegensatz zu vielen anderen Konfigurationstools für Nagios ist NConf stark auf den Einsatz in großen Umgebungen zugeschnitten. Es bietet beispielsweise die Möglichkeit ein verteiltes Nagios Monitoring abzubilden und generiert dann automatisch die entsprechenden Konfigurationen für verteilte Satelliten und einen zentralen Master. Weitere Details zu dem Tool gibt im bald erscheinenden Heft.

Julian Hein
Julian Hein
Executive Chairman

Julian ist Gründer und Eigentümer der NETWAYS Gruppe und kümmert sich um die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Neben seinem technischen und betriebswirtschaftlichen Background ist Julian häufig auch kreativer Kopf und Namensgeber, beispielsweise auch für Icinga. Darüber hinaus ist er als CPO (Chief Plugin Officer) auch für die konzernweite Pluginstrategie verantwortlich und stösst regelmässig auf technische Herausforderungen, die sonst noch kein Mensch zuvor gesehen hat.