Das NConf ein interessantes Web-Konfig-Tool für Nagios ist, haben wir ja hier im Blog schon ein paar Mal erwähnt. Hier eine kurze Anleitung zur Installation von NConf unter Debian Lenny.
Folgende Pakete müssen vor der Installation auf dem System vorhanden sein:

  • Apache Webserver
  • PHP4.4 oder höher mit php-mysql (bei LDAP Auth auch php-ldap)
  • MySQL 5.0.2 inkl. InnoDB
  • Perl 5.6 oder höher mit perl-DBI und perl-dbd-mysql
  • ein Nagios Binary

Zur Installation geht man nun die folgenden Schritte durch:

  1. Entpacken des Tarballs
    mv nconf-1.2.4-0.tgz /var/www
    tar –zxvf nconf-1.2.4-0.tgz
  2. Anpassen der Schreibrechte für den Webserver
    chown www-data:www-data ./config ./output ./temp
  3. Anlegen der Datenbank
    $> mysql -u root –p
    Enter password:
    mysql> create database nconf;
    mysql> grant select, insert, update, delete, create, drop, alter ON `nconf`.* to 'nconf'@'localhost' identified by 'PASSWORT';
  4. Importieren der Datenbank Grundstruktur
    mysql -u root -p nconf < INSTALL/create_database.sql
  5. Aufrufen des NConf Webinterface unter
    http://<IP Adresse>/nconf/INSTALL.php
    Dort startet nur der Installationsassistent von NConf, der nacheinander die folgenden Schritte durchläuft:

    1. Im ersten Schritt wird geprüft ab auf dem System alle benötigten Pakete vorhanden sind
    2. Im zweiten Schritt müssen die Angaben zur Datenbankverbindung gemacht werden
    3. Und zuletzt werden die erkannten Pfade angegeben, die man hier nochmal anpassen könnte
  6. Als aller letzer Schritt, bevor man das Webinterface starten kann, muss man an der Konsole noch die temporären Installationsdateien entfernen. Aus Sicherheitsgründen ist das sehr sinnvoll.

Nun kann man NConf über die URL http://<IP Adresse>/nconf/ starten und benutzen.
Viel Erfolg

Julian Hein
Julian Hein
Executive Chairman

Julian ist Gründer und Eigentümer der NETWAYS Gruppe und kümmert sich um die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Neben seinem technischen und betriebswirtschaftlichen Background ist Julian häufig auch kreativer Kopf und Namensgeber, beispielsweise auch für Icinga. Darüber hinaus ist er als CPO (Chief Plugin Officer) auch für die konzernweite Pluginstrategie verantwortlich und stösst regelmässig auf technische Herausforderungen, die sonst noch kein Mensch zuvor gesehen hat.