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NETWAYS Blog

NETWAYS Chefs – Feu und Babsi in der Gruselküche

This entry is part 13 of 18 in the series NETWAYS Chefs

Halloween steht vor der Tür und das herbstliche Ambiente reißt uns mit. Kürbisse am Straßenrand, die Blätter fallen bunt von den Bäumen und die Vorbereitungen für ein gruseliges Halloween laufen.

In unserer Kooperation kümmert sich Babsi um das Süße und Feu um das Herzhafte und schwingen je bei sich Zuhause den Kochlöffel.

 

Wir starten durch mit Feus Teil:

Wir machen vegane Kürbissuppe!

Zutaten für die Suppe:

Zutaten auf dem Tisch

Ein paar der Zutaten wurden vergessen und schlecht in das Bild editiert – könnt Ihr sie finden?

 

  • ca 1kg Kürbis (ich nehme gerne einen Hokkaido und einen Butternuss)
  • 250ml Kochsahne (mein Favorit ist die Hafer Cuisine von Oatly)
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 750ml Gemüsebrühe
  • 2EL Mehl
  • (optional) Zwiebelschmalz
  • getrocknete Gartenkräuter
  • Salz & Pfeffer
  • Muskatnuss

 

Optional dann für den Suppenteller:

  • Creme fraiche (ich nehme gern Dr. Oetker Creme Vega)
  • Kürbiskernöl 
  • Geröstete Kürbiskerne
  • Wienerle & Ketchup (ich richte die gerne wie Finger an)

 

Schnippelei

Schritte 1-4 visualisiert

1. Die beiden Zwiebeln grob schnibbeln. Muss nicht zu fein sein, die werden nachher noch püriert.
2. Butternuss Kürbis sollte man schälen, da die Schale sehr faserig ist und nicht weich wird. Ein Gemüseschäler ist da sehr praktisch, aber ein Messer tut es auch.
3. Nun müsst Ihr Euch entscheiden, ob Ihr Euren Hokkaido schnitzen oder komplett schneiden wollt – man kann die Schale problemlos mitkochen.
4. Wenn der Kürbis kleingeschnitten ist, wiegt Ihr circa ein Kilo ab. Den Rest könnt Ihr für die nächste Suppe einfrieren, oder am Tag drauf mit ein bisschen Gewürz im Ofen backen.

Jetzt gehts ans Köcheln

Schritte 5-10 visualisiert

5. Zuerst die Zwiebeln mit etwas Kürbiskernöl (falls man sparen mag, geht auch jedes andere pflanzliche Öl) in einem großen Topf glasig schwitzen.
6. Danach gebt Ihr das Kilo Kürbis mit in den Topf
7. Optional kann man auch noch einen guten Esslöffel Zwiebelschmalz mit dazu geben
8. Die 2 Esslöffel Mehl dazu, gut verrühren und 10 Minuten schwitzen lassen. Dabei gleich die 750ml Gemüsebrühe vorbereiten.
9. Die 250ml Sahne und die Gemüsebrühe in den Topf
10. 30 Minuten mit geschlossenem Deckel auf kleiner Hitze kochen

 

Feinschliff

Schritte 11 & 12 und Serviervorschläge

11. Mit dem Pürierstab solange über die Suppe herfallen, bis sie cremig aussieht
12. Muskatnuss, Salz, Pfeffer und Gartenkräuter ins Süppchen werfen. Das war, was in dieser Suppe gelandet ist – ich persönlich bin auch ein Fan von Paprikapulver und Chilli – räubert einfach euer Gewürzregal.

 

Richtet Euren Teller an mit der Creme Fraiche, ein wenig Kürbiskernöl, und vielleicht auch ein paar gerösteten Kernchen.

Ich finde die vegetarischen Wiener Wurstfinger von der Rügenwalder Mühle mit Ketchup-Blut geben noch einen netten Grusel-Touch.

Und dann könnt Ihr auch schon reinhauen!

 

Und weiter geht es mit Babsis süßen Augen:

Was wäre Halloween ohne schaurig süße Leckereien?
Daher habe ich Euch ein Rezept vorbereitet für schaurige Oreo-Pralinen-Augäpfel

Zutaten für die Augäpfel:

  • 1kg Oreo Kekse
  • 350-450g Frischkäse
  • 400g weiße Schokoladen Kuvertüre
  • Lebensmittelfarbe zum verzieren (rot, schwarz, Irisfarbe)

Vorbereitung:

1. Die Oreo Kekse zu feinen Krümeln zermahlen, dies funktioniert am besten mit einem Mixer.
2. Dann den Frischkäse dazu geben. Hier nicht alles auf einmal zugeben, da es schnell zu flüssig werden kann, erstmal nur die Hälfte mit den Knethacken eines Handrührgeräts unterheben, und dann löffelweise mehr dazu geben, bis die Konsistenz geschmeidig und fest ist. Die Masse zu einem Klumpen formen, dieser sollte jetzt schön dunkel glänzen.

 

3. Jetzt werden die Pralinen geformt. Dazu Einweghandschuhe anziehen (keine gepuderten) und mit einem Teelöffel gut gehäufte Stücke abtrennen und mit der Hand zu Kugeln formen.

 

4. Wenn die gesamte Masse zu Kugeln verarbeitet wurde, die Schokoladen-Kuvertüre langsam im Wasserbad schmelzen. Nacheinander die Kugeln in der Schokolade wälzen und auf ein Backpapier legen.

 

Dekorieren:

5. Die Pralinen gut auskühlen lassen und dann mit Lebensmittelfarbe dekorieren.
6. Die fertigen Augäpfel sollten innerhalb weniger Tage verspeist werden. Das sollte kein Problem sein, denn sie sehen zwar schaurig aus, schmecken aber superlecker und sind mega cremig. Sollten doch welche übrig bleiben am besten kühl lagern, jedoch nicht im Kühlschrank, da sie sonst zu schwitzen anfangen.

Viel Spaß beim Gruseln und HAPPY HALLOWEEN.

 

Feu Mourek
Feu Mourek
Developer Advocate

Feu verbrachte seine Kindheit im schönen Steigerwald, bevor es sich aufmachte die Welt zu Erkunden. Seit September 2016 unterstützt es Icinga zunächst als Developer und seit 2020 als Developer Advocate, und NETWAYS als Git und GitLab Trainer. Seine Freizeit verbringt es hauptsächlich damit Video-, und Pen and Paper Rollenspiele zu spielen, sich Häuser zu designen (die es sich nie leisten können wird) oder ganz lässig mit seinem Cabrio durch die Gegend zu düsen.

NETWAYS Chefs – Afeef kocht Falafel von A bis Z

This entry is part 12 of 18 in the series NETWAYS Chefs

Man merkt schon, dass es Herbst ist: Die Lust an gemütlichen Aktivitäten steigt, und für viele von uns gehört Kochen und gemeinsam essen einfach dazu. Afeef kocht immer gerne und sagt:

Ein leckeres Essen hilft dabei, die Motivation während der Arbeit zu steigern. Ich stelle mir im übertragenen Sinn das Essen wie ein Ladegerät und unser Körper wie ein Akku vor 😉 Je besser das Ladegerät ist, desto mehr leistet unser Körper. Heute erkläre ich euch, wie ihr einen leckeren Falafel zubereitet.

 

Wir brauchen:

  • Ein Kilo Kichererbsen
  • Ein Esslöffel Salz
  • Ein Esslöffel Korianderpulver
  • Ein halber Teelöffel gemahlener Kümmel
  • Ein Teelöffel gemahlener Muskatnuss
  • Ein Esslöffel gemahlener frischer Knoblauch- oder eine
    Knoblauchknolle
  • Eine Zwiebel
  • Ein Esslöffel Speisestärke
  • Natrium
  • Sesam nach Geschmack

 

Vorbereitung

Wir lassen die Kichererbsen mindesten zwölf Stunden im Wasser einweichen (zum Beispiel über Nacht). Dann mahlen wir die Kichererbsen auf feinster Stufe in einem Fleischwolf. Dann schälen und hacken wir die Zwiebel. Und auch der Knoblauch muss geschält und püriert werden. Jetzt fügen wir die gehackte Zwiebel und alle Gewürze zu den gemahlenen Kichererbsen hinzu und mischen alles gut zusammen. Dann ein zweites Mal alles auf feinster Stufe mahlen. Jetzt können wir die ganze Mischung verwenden (wenn viele Gäste sich angekündigt haben) oder z.B.in vier Teile teilen und einfrieren.

Bevor wir mit dem Anbraten loslegen können, muss mindestens eine halbe Stunde vorher ein Esslöffel Natrium untergehoben werden – oder ein Teelöffel falls nur ein Teil der Masse verwertet wird.

 

Jetzt wird es leicht knifflig!

Nach dem Formen in einer Falafel-Form muss der Falafel einerseits einfach und glatt aus der Form in das heiße Öl (Raps, Mais, Sonnenblume) rutschen, aber anderseits auch nicht auseinander fallen beim Braten (siehe Video unten). Nicht nur das zwei Mal mahlen, sondern auch die Wassermenge ist hier ein entscheidender Faktor. Beide dienen zu einer zusammenhängenden Mischung. Die Empfehlung ist, eine kleine Menge (für ca. 2 oder 3 Falafel-Stücke) in einem Teller zu legen und das Formen und Braten zu testen. Wenn Risse nach dem Braten auftauchen oder das Falafel-Stück in dem Öl auseinander fällt, muss ein bisschen Wasser zur Masse hinzufügt werden und so lange getestet werden bis alles passt. Nach dem Testen kann man grob einschätzen wie viel Wasser man für die komplette Mischung benötigt. Sollte die Masse aus Versehen zu wässrig werden, kann man mit ein wenig Mehl ausgleichen.

Vor dem Anbraten mit dem hinteren Teil des Löffels ein Loch in der Mitte des Falafels stechen. Dieses Loch lässt das Falafel-Stück besser durchbraten. Am besten noch Handschuhe tragen, um die Hände zu schützen.

 

YouTube player

صحة وعافیة 🙂

Viel Gesundheit und guten Appetit!

Afeef Ghannam
Afeef Ghannam
Systems Engineer

Afeef hat seine Ausbildung Als Fachinformatiker in Richtung Systemintegration im Juli 2020 bei NETWAYS absolviert, seitdem unterstützt er die Kolleg:innen im Operations Team der NETWAYS Professional Services bei der Betriebsunterstützung. Nach der Arbeit macht er gerne Sport, trifft Freunde oder mag es Filme zu schauen.

NETWAYS Chefs – Luxshana kocht ein pikantes Reisgericht

This entry is part 11 of 18 in the series NETWAYS Chefs

Wie bereits bekannt, essen wir bei NETWAYS sehr gerne. Da ist es ja eigentlich nur logisch, dass auch viele von uns gut kochen können! Diesmal stellt Luxshana ein Reisgericht vor. Sie kocht es sehr gerne weil es nicht nur gut schmeckt, sondern sich auch hervorragend zum Mitnehmen zur Arbeit eignet. Kurz aufgewärmt und schon hat sie ein richtig gutes Mittagessen.

 

Du brauchst:

Gekochter Reis (einfach 250g von deinem Lieblingsreis kochen)

Eine Hähnchenbrust

Ca 1/2 Paprika

2-3 Champignons

1 kleine Karotte

1 Frühlingszwiebel

Eine Handvoll Weißkohl

 

   

 

Und nun das Wichtigste: die Gewürze:

Sojasoße

Chillipulver

Curry

Paprika

Kurkuma

Pfeffer

Salz

 

Und so geht es!

  • Das Gemüse klein hacken und das Fleisch in Mundgerechte Stücke schneiden
  • Zuerst das Fleisch in der Pfanne angebraten und dann das Gemüse hinzufügen
  • Die Gewürze dazugeben (Menge je nach Geschmack)
  • Den gekochten Reis unterrühren
  • Dann mit Salz, Pfeffer und Sojasoße abschmecken

 

 

Wenn das Gericht ein Bisschen ziehen darf vermischen sich die Gewürze mit allen Zutaten und alleine vom Duft bekommt man Hunger!

Tipp:

Wer es nicht so gerne scharf mag kann einen Teil vom Chili wegnehmen, und wer es lieber vegetarisch mag lässt das Fleisch einfach weg.

Men Fazit:

Ein vielseitiges Gericht, bei dem man Gemüse der Saison verarbeiten kann und es schmeckt super lecker!

Viel Spaß beim Nachkochen!

 

 

Catharina Celikel
Catharina Celikel
Office Manager

Catharina unterstützt seit März 2016 unsere Abteilung Finance & Administration. Die gebürtige Norwegerin ist Fremdsprachenkorrespondentin für Englisch. Als Office Manager kümmert sie sich deshalb nicht nur um das Tagesgeschäft sondern übernimmt nebenbei zusätzlich einen Großteil der Übersetzungen. Privat ist der bekennende Bücherwurm am liebsten mit dem Fahrrad unterwegs.

NETWAYS Chefs – Andrew kocht Spaghetti con aglio e olio d’oliva

This entry is part 10 of 18 in the series NETWAYS Chefs

Wer uns kennt weiß, dass gutes Essen bei NETWAYS eine große Rolle spielt: Angefangen bei der phänomenalen Verpflegung bei unseren Schulungen und Events, über gesunde Snacks oder weniger gesunde Leckereien, die uns den Büroalltag versüßen, bis hin zu gemeinsamen Koch-Events in der NETWAYS Küche.

 

Wenn man im Büro kocht will man meistens dass es schnell geht aber natürlich trotzdem sehr lecker schmeckt, und Andrew entschied sich diesmal für ein schnelles Nudelgericht.

 

Zum Nachkochen benötigst du:

500g Nudeln deiner Wahl

1 ganze Knoblauch

10-14 Kirschtomaten

4 Chilischoten

Olivenöl zum Anbraten

Ein Bisschen frisches Basilikum

 

Und so geht`s:

– Spaghetti in Salzwasser kochen lassen.

– Knoblauch und Chili klein schneiden und in eine Pfanne mit Olivenöl auf hoher Hitze für 5 Minuten anbraten. Danach die Tomaten halbieren und hinzufügen.

– Wenn die Nudeln fertig sind, auch diese in die Pfanne hinzufügen und ein Schuss vom Nudelwasser mit dazu tun.

– Gut umrühren und für ca. eine Minute ziehen lassen und dann servieren.

– Mit frischem Basilikum dekorieren, dann schmeckt es noch besser!

 

Und das Beste am Gericht:

Bei der Menge reicht das Essen für mindestens zwei weitere hungrige Kollegen. (Möglichst alle aus einem Büro bei der Knoblauchmenge ;-))

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!

 

 

 

Catharina Celikel
Catharina Celikel
Office Manager

Catharina unterstützt seit März 2016 unsere Abteilung Finance & Administration. Die gebürtige Norwegerin ist Fremdsprachenkorrespondentin für Englisch. Als Office Manager kümmert sie sich deshalb nicht nur um das Tagesgeschäft sondern übernimmt nebenbei zusätzlich einen Großteil der Übersetzungen. Privat ist der bekennende Bücherwurm am liebsten mit dem Fahrrad unterwegs.

NETWAYS Chefs – Janina backt Brot

This entry is part 9 of 18 in the series NETWAYS Chefs

Wer uns kennt, weiß, dass gutes Essen bei NETWAYS eine große Rolle spielt: Angefangen bei der phänomenalen Verpflegung bei unseren Schulungen und Events, über gesunde Snacks oder weniger gesunde Leckereien, die uns den Büroalltag versüßen, bis hin zu gemeinsamen Koch-Events in der NETWAYS Küche. Manchmal wird zu Hause gekocht und das Essen ins Büro mitgenommen, manchmal wird in der tollen NETWAYS Küche gekocht und gebacken und der Duft von Gewürzen aus der ganzen Welt verteilt sich in unserem Büro.

„Das Deutsche Brotregister des Deutschen Brotinstituts verzeichnet derzeit über 3.000 unterschiedliche Brotspezialitäten, die täglich in Deutschland gebacken und verkauft werden. Vermutlich ist die tatsächliche Anzahl noch höher. Frühere Schätzungen, die von 300 Brotsorten in Deutschland ausgingen, gelten als überholt.“ – Deutsches Brotinstitute e.V.

Heute zeige ich euch wie man eines dieser vielen Brotarten backt, ein Bauernbrot.

Du brauchst:

  • 380 g Weizenmehl Typ 550
  • 100 g Roggenmehl Typ 1150
  • 100 g Anstellgut aus dem Kühlschrank
  • 360 g Milch
  • 4 g Frischhefe
  • 14 g Salz

Dazu kommt etwas Weizenmehl zum Kneten

Wie man ein Anstellgut für Sauerteig herstellt, kann ich gerne zu einem anderen Zeitpunkt erklären. Wahlweise kann man es mit fertigem Sauerteig oder Trockensauerteig versuchen. Bei diesem Rezept wird zusätzlich Frischhefe verarbeitet, da das Anstellgut direkt aus dem Kühlschrank verwendet wird und sich somit die Mikroorganismen, die für die Triebkraft und Verstoffwechselungsprozesse verantwortlich sind, mehr oder weniger in einer Art Winterschlaf befinden. Die Hefe wirkt hierbei wie Kaffee um die Sauerteigbewohner in Schwung zu bringen. 😉

Alle Zutaten werden 10 Minuten lang zu einem glatten, weichen Teig verkneten. Das geht natürlich entweder mit den Händen oder auch mit der Küchenmaschine. Das Salz erst gegen Ende hinzugeben.

Anschließend gebe ich den Teig in eine eingeölte Form. Nun 6 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen und während der ersten 2 Stunden alle 30 Minuten dehnen und falten. Das bedeutet der Teig wird dabei in die Länge gezogen und wieder zusammen gefaltet.

 

Das Dehnen und Falten ist ein Vorgang bei dem Teigen, die hauptsächlich aus Weizen bestehen, mehr Struktur verliehen wird. Das Klebegerüst (a. k. a. Glutenketten) wird damit schonend entwickelt. Außerdem steigt das Gashaltevermögen, wodurch die Luftbläschen im Brot, und damit auch das Brot selbst, größer werden. Die Teigtemperatur wird homogenisiert und damit auch die Hefeaktivität unterstützt.

Nach den 6 Stunden Stockgare wird der Teig geformt (Wirken).

Gut bemehlt mit Schluss nach unten kommt er in ein Gärkörbchen und darf  weitere circa 4 Stunden im Kühlschrank ruhen. Je nach Aktivität des Anstellguts kann diese Zeit auch verkürzt oder verlängert werden. Hierbei kommt der Fingerdrucktest zum Einsatz, um herauszufinden wann der Teig bereit ist gebacken zu werden.Der Teig wird dabei leicht mit einem Finger eingedrückt.

  • Kommt die Delle sofort wieder raus, ist der Teig noch untergarig und muss weiter reifen
  • Springt die Delle nur langsam und nicht ganz wieder zurück, ist knappe Gare erreicht und in den meisten Fällen ist der Teig bereit zum Backen
  • Springt die Delle überhaupt nicht mehr heraus, ist die volle Gare erreicht und der Teig muss sofort in den Ofen

 

Der Ofen wird auf 250 °C (Ober- und Unterhitze) mit einem Backstein/Pizzastein vorgeheizt. Falls dein Backofen am Boden keine Kerbe für Flüssigkeiten hat, im besten Fall noch ein kleines Backblech oder eine feuerfeste Form auf den Boden stellen und mit vorheizen.Das Brot nun vom Gärkörbchen auf einen bemehlten Brot-/Pizzaschieber stürzen und nach Belieben einschneiden. Sobald das Brot in den Ofen geschoben wird, sofort Wasser auf den Ofenboden bzw. Backblech schütten und die Ofentüre zügig schließen, damit möglichst viel Dampf erzeugt wird. Dies ist wichtig für eine schöne Kruste.

Insgesamt wird das Brot 50 Minuten gebacken. Nach 20 Minuten die Temperatur auf 230 °C reduzieren.

Zum Schluss gibt es verschiede Möglichkeiten zu überprüfen, ob das Brot fertig ist. Zum einen gibt es den Klopftest, dabei wird auf die Unterseite des Brotes geklopft. Klingt es hohl/dumpf, ist das Brot fertig (ähnlich wie bei Wassermelonen). Zum anderen kann man mittels eines Fleischthermometers die Innentemperatur des Brotes messen. Liegt diese über 95 °C ist das Brot durchgebacken.

Auch wenn es schwer fällt, am besten das Brot auf einem Gitter auskühlen lassen bevor man es anschneidet und sich eine wohlverdiente Kostprobe gönnt.

 

 

Janina Vogel
Janina Vogel
Assistant Manager Consulting

Janina ist seit Dezember 2018 bei NETWAYS. Zunächst hat sie uns als Consultant unterstützt, seit Ende ihrer Elternzeit im September 2021 arbeitet sie im Bereich der technischen Planung. Besonders gefällt ihr, dass es in der IT nie langweilig wird und man immer wieder neu gefordert ist. Außerhalb der Arbeit geht sie ihrer Leidenschaft fürs Kochen und Backen nach.