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Azubi Tagebuch: Das erste Ausbildungsjahr ist um 

von | Nov 30, 2021 | NETWAYS, Soziales

Azubi Tagebuch: Das erste Ausbildungsjahr ist um 

Hallo mein Name ist André und ich bin jetzt im zweiten Jahr der Ausbildung zum “Fachinformatiker für Systemintegration” bei der Firma NETWAYS. Aber fangen wir doch der ‘Einfachheit’ halber auch am Anfang an. Grundlegend würde ich sagen, dass ich ohne größere Vorkenntnisse in mein jetziges Berufsfeld gestartet habe. Das heißt zwar nicht, dass ich einen Blind-Start hatte, jedoch würde ich mein Wissen zu diesem Zeitpunkt keinesfalls als ‘fachlich’ bezeichnen. Mein vorheriger Berufszweig hat zudem nichts mit Informatik zu tun gehabt. Also war es nur natürlich, dass bei der Bewerbung, dem darauf folgenden Bewerbungsgespräch und nach dem Ausbildungsstart immer wieder Unsicherheiten auftraten. Man stellt sich Fragen wie:


– Schaffe ich das?                           

– Kann ich dem Ganzen gerecht werden?

– Was wenn ich einen Fehler mache?                       

Aber jetzt mal ehrlich, wir Menschen machen uns manchmal einfach zu viele Sorgen. Noch befindet sich mein Kopf auf dem

 dafür vorgesehen Hals und das, obwohl ich sicherlich ein paar “kleinere” Fehler gemacht habe. Und wenn ich etwas nicht schaffe, dann frage ich eine:n Kollegen:in. Wie man vielleicht schon aus diesen mit leichtem Humor an

gereicherten Zeilen lesen kann, geht es mir schon seit Tag eins, ziemlich gut in meiner Firma.

Genug geredet – Was habe ich meinem ersten Jahr alles so gelernt?

Ich arbeite bei “ITSM” dem “IT Service Management”, d. h. wir sind für alle internen Angelegenheiten zuständig. 

“Mein Name ist Admin, Sys- ach lassen wir das.”

Ich habe in meinem ersten Ausbildungsjahr einen großen Teil unserer Server-Welt kennengelernt.  Der Aufbau, warum sich wo was befindet und wie ich darauf zugreifen kann. Linux war für mich persönlich auch ein komplett neues Universum, mit welchem ich mich auseinandersetzen musste. Die Nuss ist auch noch nicht ganz geknackt, aber wie man so schön sagt: “Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut”. In einer Server-Welt kommt natürlich auch die passende Hardware zum Einsatz. Ich habe hauptsächlich mit klassischen Netzwerkgeräten wie Switches, Server und Kabel zu tun. Zudem kommen die Geräte der Endbenutzer wie z. B. deren Laptops oder Arbeitsplatz Materialien, wie Tastaturen, Mäuse,

Telefone und Drucker hinzu. Wirklich cool war der Verbau und das Einrichten neuer Sicherheitskameras im Büro.

Des Weiteren hatte ich in diesem Jahr mit Containern/Docker, Ansible, VMs, ActiveDirectory, programmieren von kleineren Scripten und vieles mehr zu tun. Und damit hört die Liste noch lange noch nicht auf, jedoch verzichte ich aufgrund der Länge dieses Blogs auf weitere Auflistungen.

 

Was war der größte Schock, den ich bisher in meiner Ausbildung hatte?

Das ist relativ einfach, weil ich mich noch ganz klar an diesen einen Moment erinnere. Ich habe an diesem schicksalhaften Tag in unserem Kesselhaus einen Cloud-Key installiert, der unsere dortige Netzwerkstruktur überwachen und verwalten sollte. Ich hatte von Anfang an Probleme mit dem Gerät, da es sich erst nicht updaten lassen wollte und sich dann im Webinterface immer wieder verabschiedet hat. Probleme die eben gerne mal auftreten, wenn man ein neues Gerät in die schon vorhandene Netzstruktur migrieren möchte. Also sage ich dem Gerät den Kampf und nur um nach einem scheinbaren Erfolg zu merken, dass sich die komplette Netzkonfiguration im Kesselhaus verabschiedet hat. Zehn gefühlte Herzinfarkte in meinem kurzen Azubi-Leben später meldete ich mein Problem also meinen Kollegen. Wie oben schon verraten habe ich mich nicht von meinem Kopf verabschieden müssen. Im Gegenteil mein Kollege setzte sich gemeinsam mit mir hin und wir haben das Netz zusammen wieder konfiguriert. Trotzdem, diese paar Sekunden würde ich als den schlimmsten Schock meiner bisherigen beruflichen Karriere bezeichnen.

 

Was war für mich das absolute Highlight meines ersten Ausbildungsjahres?

Um diesen Punkt voll auskosten zu können, muss ich zwei Aspekte aufzählen 

Fangen wir mit einem Arbeitsablauf an, der für mich ein absolutes Highlight war. Für manche Menschen mag Hardware ein notwendiges Übel sein. Auf mich trifft das nicht zu, ich liebe Hardware. Das mag auch daran liegen, dass ich in meiner Freizeit so ziemlich jeden PC meines Freundeskreises konfiguriert und zusammengebaut habe. Von einem normalen Desktop bis hin zu einem SLI Full-Custom-Waterloop PC war da alles dabei. Als ich das Erste mal in meinen Leben einen Server unter die Finger bekam, war meine erste Frage, ob ich diesen öffnen dürfte. Diesen moment kennen viele bestimmt als Produktwerbung. 360° Kamerafahrten um ein Produkt. Ungefähr so hat sich mein Kopf um ein so “triviales” Produkt wie einen  Server gedreht. Trotzdem war es für mich ein toller Moment, der sich in jedem neuen Stück Hardware widerspiegelt.

Jetzt sagte ich bereits, dass ich auf diese Frage zwei Momente als Antwort geben möchte, denn neben dem Arbeitsleben bei NETWAYS gibt es auch ein soziales Leben. Und den Höhepunkt dieser Interaktionen hatte ich auf dem Sommerfest, welches Dank 3G-Regeln und freiwilliger Impfung durch den Arbeitgeber möglich war. Leckeres Essen, Top-Kollegen und ein schönes Ambiente sorgten für einen schönen Abend an welchem man fachsimpeln, genießen und sich austauschen konnte.

 

Gespannt ins neue Jahr.

Rückblickend kann ich sagen, dass ich ein Jahr voller Herausforderungen hinter mir habe. Aber diesen Aufgaben musste ich mich nicht allein stellen, sondern hatte immer ein Team hinter mir, das mich unterstützt hat. Mein Wissensstand hat sich in diesem Jahr merklich erweitert und ich bin mir sicher, dass noch viele lehrreiche Lektionen folgen werden. Ich bin froh bei NETWAYS zu arbeiten da ich die Kehrseiten vieler andere Firmen kenne. Müsste ich einen Menschen der diesen Beruf ausüben möchte eine Firma für eine Bewerbung empfehlen würde ich ohne zu zögern den Namen NETWAYS weitergeben. 

Soweit ein kleiner Einblick in das erste Jahr eines Azubis bei NETWAYS. Ich hoffe, ich konnte ein wenig unterhalten und wünsche noch eine angenehme Zeit auf unseren Blog.

André Paskowski
André Paskowski
Junior Systems Engineer

André startete im Herbst 2020 seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration im Bereich des NETWAYS IT Service Managements. Dort ist er zuständig für interne Angelegenheiten sowie Problembehebungen und Verbesserungen. Vor seiner IT-Ausbildung bei NETWAYS war André im sozialen Bereich der Erziehung tätig und hat zudem auch eine Ganztagsbetreuung geleitet. Wenn er nicht gerade Games am PC oder Retro-Konsolen spielt, bemalt und baut er Modellfiguren. Zudem ist er stolzer Besitzer einiger Reptilien, denen er ein liebevolles...
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