Alle Logdaten zentral verfügbar und zugänglich? Ja, mit Graylog!

Was Graylog ist und wie das alles funktioniert, können euch unsere erfahrenen Trainer in einer unserer Graylog Schulungen beibringen.
Diese besondere Open Source Log Management Plattform kann Logdaten von Anwendungen, Betriebssystemen und Netzwerkinfrastruktur zentral sammeln, verarbeiten und verwalten. Darüber hinaus können alle Netzwerkaktivitäten überwacht werden, zudem wird der Netzwerkverkehr analysiert, um eventuelle Einbrüche bei Zeiten zu erkennen und somit größeren Problemen entgegenzuwirken.
Hier die genauen Inhalte der zweitägigen Schulung:

  • Einführung in Graylog
  • Auswahl einer für Sie geeigneten Installationsmethode und Konfiguration von Graylog
  • Erstellen von Inputs und Extraktoren zum Sammeln und Bereinigen von Logdaten
  • Einsatz von Streams zur Kategorisierung von Logdaten
  • Einführung in Dashboards und Widgets zur Visualisierung von Logdaten
  • Einführung in Alerts – Graylog als Teil eines Monitoringsystems
  • Nutzung der Processing Pipelines für flexibles Routing, Filtern, Modifizieren und Anreichern von Logdaten
  • Skalierung von Graylog und Bau einer hochverfügbaren Umgebung
  • Suche und Analyse aufgezeichneter Daten

Die nächste Graylog Schulung am 05.12.2017 findet schon kurz nach der OSMC statt (hier gibt’s übrigens auch einen Graylog-Vortrag). Plätze sind aktuell noch verfügbar!
Zu den genauen Infos und zur Anmeldung geht’s hier entlang.
 

Grok Debugger

So kurz vor dem Wochenende möchte ich euch eine Webseite vorstellen die mir schon einige Tage Lebenszeit gespart hat: Der Grok Debugger!
Da ich immer wieder mit erstaunen feststellen muss das nur sehr wenige diese Seite kennen, sei sie hiermit auf unserem Blog verewigt 🙂
Solltet ihr nicht wissen welche tollen Sachen man mit Grok anstellen kann müsst ihr unbedingt mal in unserem Elastic Stack Training vorbei schauen 😉

 

Tobias Redel
Tobias Redel
Head of Professional Services

Tobias hat nach seiner Ausbildung als Fachinformatiker bei der Deutschen Telekom bei T-Systems gearbeitet. Seit August 2008 ist er bei NETWAYS, wo er in der Consulting-Truppe unsere Kunden in Sachen Open Source, Monitoring und Systems Management unterstützt. Insgeheim führt er jedoch ein Doppelleben als Travel-Hacker, arbeitet an seiner dritten Millionen Euro (aus den ersten beiden ist nix geworden) und versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen.

Update NETWAYS Trainings – Hallo Graylog!

Ab sofort findet ihr in unserem Schulungsportfolio eine neue Schulung zum Thema Open Source Log Management. Und zwar Graylog – Centralized Logfile Management.
 
Das ist Graylog: Die Open Source Management Plattform sammelt, verarbeitet und verwaltet Logdaten von Netzwerkinfrastruktur, Betriebssystemen und Anwendungen. Besonders an Graylog hierbei ist das Monitoring aller Netzwerkaktivitäten, sowie die Analyse des Netzwerkverkehrs. Dadurch können Einbrüche früh erkannt werden, sodass Problemursachen schneller behoben werden können.
Schulungsinhalte:  Nach einer Einführung in Graylog, sowie der Konfiguration lernt ihr das Erstellen von Inputs und Extraktoren , den Einsatz von Streams zur Kategorisierung von Logdaten, eine Einführung in Dashboards und Widgets, sowie Alerts. Außerdem werden die Nutzung der Processing Pipelines, die Skalierung von Graylog, der Bau einer hochverfügbaren Umgebung und letztlich die Analyse der aufgezeichneten Daten Teil der zweitägigen NETWAYS Schulung.
Voraussetzungen: Grundlegende Kenntnisse im Betrieb gängiger Linux/UNIX Systeme und eines Texteditors.
Selbstverständlich gibt es neben Essen, Schulungslaptops, Unterlagen, WLAN und geballter Info vom Profi auch Best Practices, sodass ihr direkt üben und das Gelernte in die Tat umsetzen könnt!
Hier die ersten Graylog-Termine:
30.-31.05. 2017 | Nürnberg
18.-19.07. 2017 | Nürnberg
05.-06.12. 2017 | Nürnberg
Tipp: Wer jetzt schon ganz heiß auf Graylog ist und nicht bis Ende Mai warten möchte, kann bereits auf der Open Source Data Center Conference vom 16-.18. Mai 2017 in Berlin einen Intensiv-Workshop dazu besuchen!

Puppet zum Schulbeginn

training_sidebar_puppet-trainings_200x155Mit dem Schulbeginn starten auch wir bei NETWAYS wieder voll mit allen Schulungen durch! Diesen Monat haben wir für euch noch unsere Fundamentals for Puppet Schulung vom 20.-22. September 2016.
In dieser Schulung lernt ihr das Open Source Tool Puppet kennen, dass sich aufgrund seiner einfachen Beschreibungssprache zum Quasi-Standard für Konfigurationsmanagement entwickelt hat. In der Schulung für Puppet-Neulinge lernt Ihr alle Basics, die man zu Puppet wissen sollte.
Neben der grundlegenden Funktionsweise und dem Aufbau von Puppet-Modulen einschließlich deren Entwicklung vom lokalen Prototyp zum Deployment auf dem Puppet Master, wird auch auf die Verwendung von Modulen aus der Puppet-Forge eingegangen. Auch die Visualisierung mittels einer grafischen Oberfläche zur Überwachung und die Neuerungen in Puppet 4 werden in der Schulung behandelt.
Um einen optimalen Lernerfolg zu garantieren, legen wir Wert darauf, dass unsere Schulungen in kleinen Gruppen stattfinden und unsere Trainer so optimal auf alle Wünsche und Fragen eingehen können.
Oft ist es der Fall, dass man nicht als einziger in seinem Unternehmen eine Schulung benötigt. Wenn Ihr also zur Schulung noch einen oder mehrere Kollegen mitnehmen wollt, gewähren wir euch selbstverständlich einen Rabatt.
Wir würden uns freuen, euch vielleicht bald in unserem eigenen Schulungsraum in Nürnberg zur Fundamentals for Puppet Schulung begrüßen zu dürfen.

Konfigurationsmanagement mit Puppet Open Source

training_landingpage_puppet_fundamentals_250x155Sie und Ihr Unternehmen sind auf der Suche nach einer geeigneten Lösung für die wichtige zentrale Konfiguration Ihrer IT-Landschaft? Sie wissen aber nicht, wie sie das umsetzen sollen? Oder Ihnen fehlt ein wenig Know-How? Dann laden wir Sie ganz herzlich zu unseren Puppet Schulungen ein.
Die Schulungen vermitteln sowohl die grundlegende Funktionsweise von Puppet als auch den Aufbau von Puppet Modulen, sowie deren Entwicklung vom lokalen Prototyp zum Deployment auf dem Puppet-Master.
Des Weiteren sind die Versionierung von Puppet-Modulen mit GIT, sowie die Unterschiede zwischen Puppet-Master zum Puppet Server Inhalte der dreitägigen Schulung.
Darüber hinaus wird auf die Verwendung von Modulen aus der Puppet-Forge eingegangen. Abschließend lernen die Teilnehmer noch die Erstellung eines Reportings mit PuppetDB und dem Puppet Explorer.
Die Fundamentals for Puppet Schulung findet an drei Tagen in kleiner Gruppe statt und richtet sich an Administratoren mit guten Linux-Kenntnissen, die auf der Suche nach einer Lösung sind, Ihre IT Landschaft zentral zu konfigurieren.
Um unseren Teilnehmern die teils langen Fahrtzeiten zu ersparen, haben wir im Schulungshotel ein Zimmerkontingent für unsere Teilnehmer reserviert. Bei Interesse den Wunsch einfach bei der Anmeldung mit angeben.
Und das Beste ist: Die nächste Schulung liegt schon in naher Zukunft!

             UND ZWAR VOM 16.-18. August IN DÜSSELDORF

Interesse? Dann ganz schnell anmelden und bei Fragen, nicht verzagen, NETWAYS fragen! 🙂

Icinga 2 – Ein praktischer Einstieg ins Monitoring – ab heute verfügbar!

Ich bin seit fast 9 Jahren bei NETWAYS und in regelmäßigen Abständen wollte einer meiner Kollegen ein Buch zu Nagios und später dann zu Icinga schreiben (oder hat zumindest seine Absicht bekundet). Und nachdem wir mittlerweile große Erfahrungen im Schreiben von Schulungsunterlagen sammeln konnten, gab es keine Ausreden mehr. Wir dürfen also mit großem Stolz verkünden, dass meine Kollegen Thomas Widhalm und Lennart Betz das erste Buch zu Icinga 2 verfasst haben: Icinga 2 (ix Edition): Ein praktischer Einstieg ins Monitoring (ab heute verfügbar!)
Icinga 2 Ein praktischer Einstieg ins Monitoring»Icinga 2« gibt eine umfassende Einführung in das gleichnamige Monitoringprodukt, das als Fork einer etablierten Lösung für Verfügbarkeitsmonitoring entstanden ist, in Version 2 jedoch einen kompletten Rewrite mit vielen, meist massiven, Verbesserungen erhalten hat. Dabei zeigt es Umsteigern von anderen freien Monitoringlösungen genauso wie Monitoring-Neulingen, wie eine Umgebung aufgebaut und Schritt für Schritt immer umfangreicher und umfassender gestaltet wird.
Die Beispiele haben einen sehr starken Praxisbezug und sollen nicht nur Wege zeigen, wie übliche Probleme irgendwie gelöst werden können, sondern welcher Ansatz sich vielfach in unterschiedlichsten Setups bewährt hat. Dabei bekommt der Leser aber nicht nur ganz konkrete Lösungen für immer wieder auftretende Aufgaben an die Hand, sondern erfährt auch, wie er sich selbst weiterhelfen kann, wenn eine Anforderung einmal nicht vom Buch abgedeckt ist.
Gezeigt werden die Überwachung von Linux, Unix und MS Windows Hosts, Netzwerkgeräten, Virtualisierungsplattformen, Netzwerkdienste wie Web- und Mailserver, Verzeichnisdienste, Datenbanken, etc. Für die Überwachung werden bewährte Plugins vorgestellt, darüber hinaus aber auch Lösungen für Logmanagement und Perfomance-Graphing aufgezeigt.
Zielgruppe:

  • Monitoringverantwortliche
  • Rechenzentrumsverantwortliche
  • Administratoren mit Linux/Unix Erfahrung

Jetzt könnte man das Buch einfach kaufen (was uns und vor allem die beiden Autoren sehr freuen würde), aber noch einfacher kommt an das das Werk beim Besuch unserer Icinga 2 Fundamentals Schulung. Und mit viel Glück hält auch noch einer der beiden Autoren die Schulung, da kann man sich gleich noch ein Autogramm abholen.
 

Martin Krodel
Martin Krodel
Head of Sales

Der studierte Volljurist leitet bei NETWAYS die Sales Abteilung und berät unsere Kunden bei ihren Monitoring- und Hosting-Projekten. Privat reist er gerne durch die Weltgeschichte und widmet sich seinem ständig wachsenden Fuhrpark an Apple Hardware.

DEV-Trainings: Git und Jenkins

training_jenkinstraining_gitWir starten 2016 voll durch mit einem erweiterten Schulungsportfolio – neben Foreman und Ceph fokussieren wir uns im Development auf Git und Jenkins.
Die ersten Schulungen mit frisch erstellten Unterlagen fanden letzte Woche In-House bei einem unserer Kunden statt, sozusagen die “Feuertaufe” für die kommenden Schulungen.
git_introduction_basics_03_three_statesNach einer kurzen Einführung in die Geschichte von VCS und der Entstehungsgeschichte von Git haben wir anhand von praktischen Beispielen erste Schritte mit Git gemacht – wie initialisiere ich ein Repository, was bedeutet “modified”, “staged”, “committed”, was passiert bei “git add” und “git commit”? Bevor wir uns in die Tiefe mit Remote Repositories gestürzt haben, kam auch noch das Arbeiten mit Branches und unterschiedlicher Commit-Historie und – natürlich absichtlich provozierten – Fehlern beim Merge und Rebase dran.
Um das Gelernte auch in der Praxis weiterhin verwenden zu können, wurde die Arbeit mit einem lokalen Git-Server und fetch, pull, push und Branches vertieft. Das ganze kombiniert mit den unterschiedlichen Workflows (Feature-Branch, Gitflow, Forking) und praktischen Beispielen und nachgehender Analyse.
Die Brücke zur Jenkins-Schulung haben wir mit einem Git-Hook geschlagen, der für einen Git-Commit einen Jenkins-Job ansteuert.
jenkins_job_chuck_norrisNach der Installation des Jenkins-Installationspakets haben wir uns sogleich in die Konfiguration gestürzt – und natürlich in den ersten gemeinsamen Job. Ein Python-Script will gebaut werden, und später dann auch paketiert. In erster Linie haben wir uns Code Coverage und Qualität für CI und Test-Frameworks angesehen. Mit verschiedenen Build-Schritten und der Hilfe des Trainers gings dann auch gleich weiter mit der Einbindung an einen Jenkins-Agenten, der dediziert die Jenkins-Jobs ausführen sollte. Hierbei gibts einige Fallstricke zu beachten, gerade was SSH-Keys und shared Workspaces betrifft. Die Köpfe haben geraucht – aber spätestens dann als der frisch installierte Git-Hook den Jenkins-Paket-Bau angestossen hat, gabs für jeden das persönliche Erfolgserlebnis.
git_integrations_jenkins_git_hook
Neben den praktischen Beispielen haben wir uns auch Zeit genommen, gezielt Fragen zur eigenen Umgebung zu diskutieren, oder auch aus dem Nähkästchen zu plaudern. Git und Jenkins ist Teil unserer täglichen Arbeit an Icinga & Co und da gibts schon ein bissl Best Practice zu erzählen 😉
Für kurz entschlossene wissbegierige Anwender und jene die ihr Wissen auffrischen wollen – es gibt noch Plätze in unserer Git-Schulung am 28.6.2016 und Jenkins-Schulung am 30.8.2016 🙂
Und für all jene, die das Git-Fachwissen schon in sich aufgesaugt haben – wir hosten auch die eigene GitLab CE Instanz in unserer Cloud. Lust auf mehr? Kommt einfach auf uns zu!
PS: Trainings machen mir Spass – darum werd ich auch den diesjährigen Git-Workshop auf der OSMC halten 🙂
 

Michael Friedrich
Michael Friedrich
Senior Developer

Michael ist seit vielen Jahren Icinga-Entwickler und hat sich Ende 2012 in das Abenteuer NETWAYS gewagt. Ein Umzug von Wien nach Nürnberg mit der Vorliebe, österreichische Köstlichkeiten zu importieren - so mancher Kollege verzweifelt an den süchtig machenden Dragee-Keksi und der Linzer Torte. Oder schlicht am österreichischen Dialekt der gerne mit Thomas im Büro intensiviert wird ("Jo eh."). Wenn sich Michael mal nicht in der Community helfend meldet, arbeitet er am nächsten LEGO-Projekt oder geniesst...

Darf ich vorstellen: Die offiziellen Foreman Schulungsunterlagen by NETWAYS

Selbstverständlich sind wir ständig darauf bedacht, die Qualität unserer Schulungen zu verbessern. So auch die unserer Foreman-Schulungen, die wir Anfang des Jahres in unser Schulungsportfolio aufgenommen haben.
Das Lifecycle Management System Foreman kommt bei der Unterstützung der Provisionierung virtueller und physikalischer Systeme und beim Konfigurationsmanagement zum Einsatz.
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In der Schulung lernen die Teilnehmer von Architektur und Installation, über Provisionierung und Konfiguration, bis hin zu Grundlagen der Automatisierung. Die genauen Inhalte der Schulung findet Ihr hier. Alle Themen behandelt Ihr sowohl theoretisch als auch praktisch.
Neue Schulung – neue Unterlagen! Dementsprechend hat unser Dirk sich im Rahmen des Configmanagement Camp mal schlau gemacht und sich allerhand Anregungen geholt und drauf losgeschrieben. Harte Arbeit wird belohnt! So auch die von Dirk! Und so kam es, dass die beiden Manager des Foremanprojekts so begeistert waren, dass man beschloss, die Unterlagen als gemeinsames Open Source Projekt zu veröffentlichen.
Wir sind super stolz und setzten die Unterlagen natürlich ab sofort bei allen unseren Foreman Trainings ein.
Ihr habt Lust auf eine Foreman-Schulung? Dann gleich anmelden!
Hier die nächsten Termine:

  • Juli – 27. Juli | Foreman Schulung | Nürnberg
  • Oktober – 07. Oktober | Foreman Schulung | Nürnberg

Falls euch keiner der Termine passt, weil Ihr viel beschäftigt seid, können wir für euch und eure Kollegen selbstverständlich auch eine speziell auf Eure Wünsche abgestimmt Inhouse-Schulung organisieren. Einfach anrufen, oder eine E-Mail schreiben.

Foreman/Puppet vs. Gnome – Einstellungen automatisieren

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Der Gnome Desktop ist prinzipiell eine sehr schöne Software, da durch seine Hilfe die Bedienung eines Linux Betriebssystems als Desktop deutlich einfacher wird. Ähnlich zu Windows Systemen können Einstellungen durch wenige Klicks mit der Maus getätigt werden.
Aber wie Automatisiert man diese Einstellungen? Und warum will man das? Für alle Teilnehmer unserer Schulungen stellen wir Notebooks zur Verfügung. Diese sind je nach Schulung (Icinga, Puppet, Ceph, usw.) unterschiedlich vorbereitet. Daher betanken wir alle Notebooks vor jeder Schulung mit unserem Foreman neu. Nach der frischen Grundinstallation müssen Einstellungen wie z. B. das Keyboard Layout dementsprechend neu konfiguriert werden.
Keyboard Layout ändern? Ja und? – Genau das dachte ich mir auch. Kann doch nicht so schwer sein…
Aber die Praxis belehrt eines besseren. Ändert man mit Puppet die /etc/default/keyboard ist dies bei unserem Debian 8.4 zwar theoretisch global gültig (z. B. für den Login-Screen), die einzelnen Benutzer-Accounts (mit Gnome) interessiert dies aber herzlich wenig. Wurde das Grundsystem in englischer Sprache installiert, ist das Tastaturlayout englisch und das völlig unabhängig von den Einträgen der /etc/default/keyboard.
Aber nichts leichter als das. Mit einem beherzten gsettings set org.gnome.desktop.input-sources sources "[('xkb', 'de')]" lassen sich solche Einstellungen schnell korrigieren. Pustekuchen! Das Kommando gsettings verlangt einen Execute über eine grafische Oberfläche, was Puppet und sein Manifest ziemlich uncool finden.
Rätsels Lösung ist in diesem Fall der für meine Begriffe etwas “dreckige” Workaround:
/usr/bin/sudo -u training dbus-launch --exit-with-session gsettings set org.gnome.desktop.input-sources sources "[('xkb', 'de')]"
Tja, wer hätte das gedacht. Es ist nicht sonderlich hübsch, funktioniert aber tadellos. In Zukunft kümmere ich mich lieber wieder um Serversysteme und behaupte nie wieder das die Umstellung des Keyboard Layouts nicht so schwer sein kann 😉

Tobias Redel
Tobias Redel
Head of Professional Services

Tobias hat nach seiner Ausbildung als Fachinformatiker bei der Deutschen Telekom bei T-Systems gearbeitet. Seit August 2008 ist er bei NETWAYS, wo er in der Consulting-Truppe unsere Kunden in Sachen Open Source, Monitoring und Systems Management unterstützt. Insgeheim führt er jedoch ein Doppelleben als Travel-Hacker, arbeitet an seiner dritten Millionen Euro (aus den ersten beiden ist nix geworden) und versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen.

NETWAYS stellt sich vor – Tim Albert

Name: Tim Albert

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Alter: 32

Position bei NETWAYS: Systems Engineer

Bei NETWAYS seit: Februar 2016

Was genau gehört zu Deinem Aufgabenbereich bei NETWAYS?

Bei NETWAYS bin ich als Systems Engineer für den reibungslosen Betrieb unserer Infrastruktursysteme zuständig.

An welchen Projekten arbeitest Du gerade?

Als neues Mitglied der NETWAYS-Familie bin ich natürlich erst einmal am „Ankommen“. Ich lerne gerade intensiv die internen Prozesse und technischen Eigenheiten kennen, um danach mit vollem Einsatz das Team Infrastructure und somit auch unsere Kunden zu unterstützen. Die Kollegen helfen mir hierbei sehr gut, so dass ich mich ausgezeichnet aufgehoben fühle. Auch das Umgewöhnen aus der Linux-Welt auf meinen aktuellen Arbeitsrechner (MacBook) verlangt nach Aufmerksamkeit (Wo ist gleich wieder das „Pipe“-Symbol?).

Welche größeren oder besonders interessanten Projekte stehen zukünftig an?

Letzte Woche besuchten wir „Neuen“ eine intensive Puppet-Schulung von unserem Kollegen Ufuk Sentürk, die viel von meiner Zeit in  Anspruch genommen hat. Dazu kommen noch die weiteren Einarbeitungstasks, z.B. zu den Themen HA-Netzwerke, CoreOS, Ceph, Hiera und tagesaktuelle Projekte.

Was macht Dir an Deiner Arbeit am meisten Spaß?

Am meisten Spaß macht mir mit Sicherheit, mit einem sehr guten Team zusammen zu arbeiten und das in einem Bereich, den ich lange als Hobby betrachtet habe.

Außerdem sehe ich ich jetzt bisher ganz alltägliche Dinge in einem anderen Licht, nachdem ich hier die Möglichkeit habe, einen Blick hinter die Kulissen zu bekommen.

Die Entwicklungen im IT-Sektor hautnah mitzuerleben und nicht nur als bloßer Beobachter dabei zu sein ist auch ein besonderes Gefühl.

Welche Technologie oder Entwicklung der letzten Jahre ist Deiner Meinung nach die wichtigste, bzw. herausragendste im Bereich Open Source?

Dadurch, dass jedem der Zugriff auf die Software möglich ist, wurde die IT egalitärer. Jeder, der ein gewisses Maß an Interesse mitbringt und natürlich die Fähigkeiten und Hardware besitzt, kann sich damit auseinandersetzen und mitarbeiten. FOSS sind auch keine reinen Nischenprodukte für professionelle IT-Anwender mehr, sondern erreichen jeden durchschnittlichen Anwender.

Wie geht es in Zukunft bei Dir weiter?

Mit dem Ankommen ist es natürlich nicht getan. Im Infrastrukturbereich haben wir selbstverständlich auch nicht nur den Status quo zu erhalten, sondern auch neue Lösungen und Prozesse zu implementieren. Was da genau auf mich zu kommt, ist erstmal offen, – Ich weiß nur, es bleibt spannend!

Tim Albert
Tim Albert
System Engineer

Tim kommt aus einem kleinen Ort zwischen Nürnberg und Ansbach, an der malerischen B14 gelegen. Er hat in Erlangen Lehramt und in Koblenz Informationsmanagement studiert, wobei seine Tätigkeit als Werkstudent bei IDS Scheer seinen Schwenk von Lehramt zur IT erheblich beeinflusst hat. Neben dem Studium hat Tim sich außerdem noch bei einer Werkskundendienstfirma im User-Support verdingt. Blerim und Sebastian haben ihn Anfang 2016 zu uns ins Managed Services Team geholt, wo er sich nun insbesondere...