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NETWAYS Blog

Mein erstes Icinga Web 2 Modul

Im Laufe meiner Ausbildung habe ich nun ein PHP Projekt bekommen. Ich soll ein Modul für unser heiß begehrtes Icinga Web 2 schreiben. Thema des Modules, ist die Darstellung deiner aktuellen System und Icinga 2 Daten. Von Zonen bis Firewall eine komplette Übersicht.

Das Thema des Blogposts soll aber nicht das Modul sein. Sondern möchte ich euch einen kurzen und einfachen Überblick darüber geben, wie ein solches Modul aufgebaut ist:

Das wichtigste was du wissen musst: Icinga Web 2 Module basieren auf dem icinga Web 2 Framework! Was das für dich als Modul Entwickler bedeutet, möchte ich dir kurz erläutern.

Icinga Web 2 Framework

Bei dem Icinga Web 2 Framework handelt es sich um ein objektorientiertes Framework für PHP. So ist es zum Beispiel nötig, einen Controller und eine View, pro Anzeigeseite zu erstellen.
Die Ordnerstruktur dazu kann wie folgt aussehen:


└── example
|      └── application
|         ├── controllers
|         |   ├── BaseController.php
|         |   └── IndexController.php
|         └── views
|            └── scripts
|               ├── base
|               |   ├── config.phtml
|               |   └── index.phtml
|               └── index
|                  └── index.phtml
└── configuration.php

Durch den Controller und die view wird automatisch die URL gebaut: localhost/icingaweb2/”Modulname”/”Controllername”/”viewname”.

Controller

Was ist ein Controller im Icinga Web 2 Framework?

Der Controller ist der Ort an dem all deine Magie passiert. Also die ‘main’ der jeweiligen Seite.

Um einen Controller richtig zu definieren, hier einige wichtige Tipps, die unbedingt zu beachten sind:

Neben der korrekten Ordnerstruktur deines Modules und der richtigen Groß und Kleinschrebung, muss auch ein eindeutiges Namensschema deiner Dateiein eingehalten werden. Die Dateien müssen beispielsweise das dazu gehörige Schlagwort beinhalten.
Solltest du also einen Controller Index bauen wollen, besteht dein Filename aus dem ‘Controller Namen’ und dem Schlagwort ‘Controller’: IndexController.php

In deinem Controller werden Actions´s erstellt. Innerhalb dieser Actions wird der Quellcode geschrieben und deine Seitentabs erstellt.
Auch hier ist wieder auf Namensgebung und Groß und Kleinschreibung zu achten.

Beispielcode:

views

Was ist eine view?

Damit der Endbenutzer eine Ausgabe in seinem Icinga Web 2 erhält, werden die Ergebnisse deines Controllers an eine view weitergegeben.

Der Ordnername deiner view ist nicht frei wählbar. Er wird aus dem Namen deines Controller´s abgeleitet. Solltest du einen Controller namens Base haben, muss der Ordnername ebenfalls den Namen base haben (Man beachte, den Ordner klein zu schreiben).

In deinem Ordner werden nun die eigentlichen Views erstellt.
Die Standart Seite ist deine index.phtml. Solltest du eine Unterseite erstellen wollen, ist die view genauso zu nennen wie deine Action.

Ein Beispiel dafür wäre wie folgt:

configuration.php

In deiner configuration.php werden die Menüpunkte und sections erstellt. Solltest du für dein Modul also einen Reiter oder Unterreiter haben wollen, sind diese also hier zu definieren.

 

Solltest du ein eigenes Modul entwickeln wollen, oder dich nun mehr für das Thema interessieren, findest du unter dem Training-Module einen ausführlicheren Guide.

Tobias Bauriedel
Tobias Bauriedel
Junior Consultant

Tobias ist ein offener und gelassener Mensch, dem vor allem der Spaß an der Arbeit wichtig ist. Bei uns macht er zurzeit seine Ausbildung zum Fachinformatiker. In seiner Freizeit ist er viel unterwegs und unternimmt gern etwas mit Freunden.

Arbeiten aus dem Homeoffice!

Quelle: pexels.com

In der heutigen Zeit ist das Arbeiten von Zuhause für den ein oder anderen anstrengend oder ganz und gar belastend. Sei es eine schlechte Internetverbindung, die fehlende/falsche Hardware, oder einfach nur die falsche Software.

In diesem Beitrag möchte ich euch davon erzählen, auf welche Probleme ich gestoßen bin und wie ich diese gelöst habe.

Das  größte Problem was sich mir gestellt hat war die Internetverbindung. Ich lebe in einem Haushalt mit 3 arbeitenden Leuten. Alle 3 waren zu Beginn der Homeoffice-Ära Zuhause. Da hat es natürlich nicht lange gedauert bis sich alle beschwert haben, dass sie in einem Meeting sind, aber dass “ihr Internet” nicht funktioniert.

Warum das so war, wurde mir aber durch einen Blick in die FRITZ!Box-Oberfläche schnell klar. Wenn jeder Bewohner des Hauses mit 3 bis 5 Geräten durchgehend im Internet ist und dieses auch nutzt, kommt das WLAN schnell an seine Grenzen. Vor allem wenn das Signal über 3 Etagen das Haus versorgen soll! Was war also die Lösung? Ich habe alle Laptops oder Tower-PCs im Haus mit LAN versorgt und bei den Geräten, bei den man kein LAN legen konnte, habe ich die Priorität in der FRITZ!Box erhöht.

Dass führt uns aber auch schon zum nächsten Problem. Die richtige Hardware! Als ich anfangen wollte das Haus mit LAN zu versorgen, ist mir ziemlich schnell klar geworden, dass ich nicht ausreichend LAN-Kabel im Haus habe. Und auch wenn ich genügend hätte, die neuen Laptops haben so gut wie keine LAN-Anschlüsse mehr. Also mussten neben LAN Kabel auch noch Adapter “USB-C auf LAN” her.

Das Problem, was sich aber am längsten durch die Homeoffice-Zeit gezogen hat, war die richtige Software. Ohne eine gute Software zum Chatten und/oder auch eine geeignete Software um Meetings abzuhalten oder einfach einen Kollegen anzurufen läuft im Homeoffice gar nichts.
Glücklicherweise haben wir bei uns in der Firma kurz vor der Covid-19-Pandemie unseren alten und unzuverlässigen Chat-Client abgelöst und uns mit RocketChat ausgestattet. Die Rückmeldungen der NETWAYS Mitarbeiter sind zu 99 Prozent positiv. Wer auch an RocketChat interessiert ist, sollte übrigens mal bei NETWAYS Web Services vorbei schauen 😉

Nachdem dann mit der Zeit der Bedarf nach einer Software für Meetings kam, ist man schnell darauf gekommen, unser RocketChat mit Jitsi zu verbinden. Dadurch bekamen wir eine schnelle, simple und qualitativ hochwertige Lösung für Meetings oder Telefonate mit einem Mitarbeiter.

Wenn ihr jetzt denkt, dass euch mit einer der Umsetzungen aus dem Blogpost hier geholfen ist, probiert es einfach aus!

Tobias Bauriedel
Tobias Bauriedel
Junior Consultant

Tobias ist ein offener und gelassener Mensch, dem vor allem der Spaß an der Arbeit wichtig ist. Bei uns macht er zurzeit seine Ausbildung zum Fachinformatiker. In seiner Freizeit ist er viel unterwegs und unternimmt gern etwas mit Freunden.

Kubernetes Custom Resources with Kubeless and Metacontroller by Michael Grüner | OSDC 2019

This entry is part 1 of 6 in the series OSDC 2019 | Recap

 

This talk is about our journey from Nginx & Docker Swarm to Traefik & Nomad. At the Open Source Data Center Conference (OSDC) 2019 in Berlin, Jan Martens invited to audience to travel with him in his talk „Evolution of a Microservice-Infrastructure”. You have missed him speaking? We got something for you: See the video of Michael’s presentation and read a summary (below).

The former OSDC will be held for the first time in 2020 under the new name stackconf. With the changes in modern IT in recent years, the focus of the conference has increasingly shifted from a mainly static infrastructure approach to a broader spectrum that includes agile methods, continuous integration, container, hybrid and cloud solutions. This development is taken into account by changing the name of the conference and opening the topic area for further innovations.

Due to concerns around the coronavirus (COVID-19), the decision was made to hold stackconf 2020 as an online conference. The online event will now take place from 16 to 18 June 2020. Join us, live online! Save your ticket now at: stackconf.eu/ticket/


 

Kubernetes Custom Resources with Kubeless and Metacontroller

Mostly Michael is working with all the Kubernetes stuff in his company (also with Foreman). Developing additional tools e.g. scripts and tools for deploy applications. Custom Resources from Kubernetes and how to use them.

The goal of Michael‘s talk: Create your own Kubernetes resources that look like, behave like and can be used like every other Kubernetes resource. For example, if you want to let your users manage helm for Kubernetes, you have to give them access to your instance, what means, they can control the hole cluster. That’s not what you want.

The recipe:

  • A resource definition
  • Some logic to make it do something
  • Some API magic to make it all stick together

 

1) Resource definition

CustomResourceDefinition = It is used to tell Kubernetes about your new resource.

It consists of three parts:

  • API group
  • some metadata
  • the kind (the name of your resource)

 

2) Some logic to make it to something

For this, Michael uses a tool called Kubeless. It is a so called function as a service framework. It is basically a framework where you can say ‘Here is my code, make it work as a webservice’. (That’s a very oversimplified description of what it is, but for the use case in this presentation it is enough.)

Use Kubeless to create our actual resource logic in form of a web service. How do we do that? As everytime in Kubernetes we use a Kubernetes resource (in this case it is a function).

Example:

  • API
  • kind (function)
  • metadata (name, namespace, etc.)
  • spec (runtime, handler, checksum, function-content-type, the actual function)

The function (logic) can now be found at http://hello-world.test:8080.

 

3) Some API magic to make it all stick together

How to connect your custom resource with your logic? As always, we use a Kubernetes resource. The special feature here is to give the resource the parentResource, that means, the apiVersion of the custom resource. We also have to tell, what childResource it has to create. In our case just “pods”. 

Furthermore, we have to define what to do if the resource changes. For example, what should happen if we change the parent resource or add some configuration? At the end of the configuration we have to tell where to find the logic we built. In our example it is http://hello-world.test:8080.

And this ties our two pieces together. It connects our custom resource definition with our logic. Now we have on the right our logic, on the left our resource definition and meta controller for the communication in the middle.

 

If the user now creates a new instance of our custom resource, the logic gets notified by the API, that ensures the meta controller gets notified. After this, the meta controller calls our function and returns a JSON structure containing the status and the list of children. Meta Controller then uses these information to do whatever API requests are necessary to create these children.

If you are interested now, watch the full video to have a look at a live demo how this works!

Tobias Bauriedel
Tobias Bauriedel
Junior Consultant

Tobias ist ein offener und gelassener Mensch, dem vor allem der Spaß an der Arbeit wichtig ist. Bei uns macht er zurzeit seine Ausbildung zum Fachinformatiker. In seiner Freizeit ist er viel unterwegs und unternimmt gern etwas mit Freunden.

Meine ersten Start-Up Days bei Netways

Da ich letztes Jahr leider nicht dabei sein konnte, hatte ich dieses Jahr meine ersten Start-Up Days!
Für die Leute, welche nicht wissen, um was es sich dabei handelt, hier eine kurze Erklärung:
Die Start-Up Days sind eine Veranstaltung, die jedes Jahr stattfindet. In den zwei Tagen werden Themen bearbeitet, welche die netten Kollegen von NETWAYS vorgeschlagen haben. Dabei muss es sich nicht unbedingt um etwas aus der Technik handeln. Voraussetzung ist nur, dass es bestenfalls nachhaltig für die Firma ist, und Ziel, dass man auch mal mit Kollegen zusammenarbeitet mit denen man sonst nicht viel zu tun hat.

Wie läuft die Veranstaltung ab?

Im Voraus zu den Veranstaltungstagen werden in unserem internen Wiki, Themen von uns Mitarbeitern festgelegt. Da sich jeder ein Thema aussuchen muss, bei welchem er mitwirken möchte, haben die Leute, welche Themen vorgeschlagen haben, zu Beginn des ersten Tages 2 Minuten Zeit, ihr Thema vorzustellen. Im Nachhinein sucht sich jeder eine Gruppe und dann geht es auch schon mit dem Arbeiten los.

Welche Themen gab es dieses Jahr?

  • NETWAYS Merchandise
  • Sales DB
  • Icinga2 in Go
  • Save our Planet
  • Virales Marketing
  • Neue Dashboards
  • NETWAYS Band
  • NETWAYS kocht
  • NETWAYS Firmenkommunikation
  • “NETGAYS”

Wo habe ich mitgewirkt?

Das Thema, welches ich gewählt habe, ist “Virales Marketing”.

Worum geht es dabei?

Unsere Idee war es, ein “Werbevideo” zu drehen, in welchem wir die Firma NETWAYS “vermarkten”. Da wir keine geschulten Schauspieler, Filmregisseure, Kameraleute oder Filmschnittmeister sind, war von Anfang an abzusehen, dass bei dem Projekt kein professioneller Film bei rum kommt. Wir sind von Anfang an mit der Idee ran gegangen, eine Art von Comedy-Film oder einen “Trash-Movie” zu drehen. Die Themen des Filmes waren unsere NETWAYS Abteilungen. Wir haben versucht, zu jeder Abteilung einen ansprechenden Clip zu drehen. Auf unserem Twitter-Account, kann man sich demnächst kleine Schnipsel des Videos ansehen. 😉

Mein Eindruck zu der Veranstaltung

Die NETWAYS Start-Up Days bieten die Chance, versteckte oder unbekannte Talente der Teilnehmer herauszufinden. Zum Beispiel Filmschnitt, Instrumente, die man spielen kann, oder ähnliches. Durch die enge Zusammenarbeit an den Projekten gibt es außerdem meiner Meinung nach eine gute Möglichkeit den Teamgeist zu stärken.

Ich freue mich schon auf die kommenden Start-Up Days im Jahr 2020.

Tobias Bauriedel
Tobias Bauriedel
Junior Consultant

Tobias ist ein offener und gelassener Mensch, dem vor allem der Spaß an der Arbeit wichtig ist. Bei uns macht er zurzeit seine Ausbildung zum Fachinformatiker. In seiner Freizeit ist er viel unterwegs und unternimmt gern etwas mit Freunden.

NETWAYS stellt sich vor – Tobias Bauriedel

This entry is part 12 of 33 in the series NETWAYS stellt sich vor

Name: Tobias Bauriedel

Alter: 18 Jahre

Position bei Netways: Junior Consultant

Ausbildung: Fachinformatiker für Systemintegration

Bei NETWAYS seit: September 2018

 

Wie bist du zu NETWAYS gekommen und was genau gehört zu Deinem Aufgabenbereich?

Zu NETWAYS gekommen, bin ich so wie wahrscheinlich die meisten anderen auch. Ich habe nach meinem Schulabschluss einen Ausbildungsplatz gesucht, und habe NETWAYS gefunden und kurzer Hand eine Bewerbung geschrieben. Nach einem Bewerbungsgespräch hatte ich dann die Zusage und habe im September 2018 die Ausbildung begonnen. Meine Aufgabenbereiche sind sehr vielfältig. Es wird darauf geachtet, dass wir von allem etwas mitbekommen, so dass wir später als Consultants alles drauf haben.

Was macht Dir an Deiner Arbeit Spaß?

Es ist die Abwechslung und die Problemstellungen an meinem Aufgaben. Natürlich gibt es Momente, in denen man nicht weiter kommt, und man “keine Lust” mehr hat. Aber genau die Situationen bringen dich weiter. Du lernst das Problem richtig anzugehen und im Nachhinein doch noch zu lösen.

Was machst Du, wenn Du mal nicht bei NETWAYS bist?

Wenn ich mal nicht bei NETWAYS vor dem Bildschirm sitze, unternehme ich viel mit meinen Freunden oder schraube an dem ein oder anderen Auto. Außerdem spiele ich seit Kurzem wieder Fußball im Verein.

Wie geht es in Zukunft bei Dir weiter?

Wenn ich das jetzt schon wüsste, wäre ich Hellseher anstatt Fachinformatiker geworden 😉 . Aber ich hoffe natürlich, dass ich in meinen knappen zwei Jahren Ausbildung, die ich noch vor mir habe, viel lerne und mir einen Namen machen kann.

Tobias Bauriedel
Tobias Bauriedel
Junior Consultant

Tobias ist ein offener und gelassener Mensch, dem vor allem der Spaß an der Arbeit wichtig ist. Bei uns macht er zurzeit seine Ausbildung zum Fachinformatiker. In seiner Freizeit ist er viel unterwegs und unternimmt gern etwas mit Freunden.

Veranstaltungen

Dez 01

Icinga 2 Fundamentals Training | Online

Dezember 1 @ 09:00 - Dezember 4 @ 17:00
Dez 03

DevOps Meetup

Dezember 3 @ 17:30 - 20:30
Dez 08

Terraform mit OpenStack Training | Online

Dezember 8 @ 09:00 - Dezember 9 @ 17:00
Dez 08

Icinga 2 Advanced Training | Online

Dezember 8 @ 09:00 - Dezember 10 @ 17:00
Dez 15

GitLab Training | Online

Dezember 15 @ 09:00 - Dezember 16 @ 17:00