NETWAYS stellt sich vor – Dominik Seidel

This entry is part 2 of 30 in the series NETWAYS stellt sich vor


Name: Dominik Seidel

Alter: 24

Position bei NETWAYS: Junior Systems Engineer

Ausbildung: Fachinformatiker für Systemintegration

Bei NETWAYS seit: September 2018

 

 

Wie bist du zu NETWAYS gekommen und was genau gehört zu Deinem Aufgabenbereich?

Ich habe nach dem Abbruch meines Studiums nach einer Ausbildungsstelle in der IT-Branche gesucht. NETWAYS hat mein Interesse aufgrund der Spezialisierung auf Open Source-Software besonders geweckt. Ich bin im Team NETWAYS Web Services beschäftigt. Wir kümmern uns um den Betrieb und die Weiterentwicklung der gleichnamigen Software as a Service-Plattform.

Was macht Dir an Deiner Arbeit am meisten Spaß?

Am meisten Spaß macht es, wenn die Maschine am Ende das macht, was man von ihr will. Auf dem Weg dorthin eignet man sich neues Wissen an, versucht es in die Tat umzusetzen, beschreitet dabei nicht selten Irrwege, um am Ende doch ans Ziel zu kommen.

Welche größeren, besonders interessanten Projekte stehen künftig an?

Zur Zeit arbeiten wir von NWS an unserem NETWAYS Managed Kubernetes. Es ist klasse, dass man hier schon in der Ausbildungszeit an aktuelle und zukunftsweisende Software wie OpenStack oder Kubernetes herangeführt wird.

Was machst Du, wenn Du mal nicht bei NETWAYS bist?

Lesen, Sport, Musik…

Wie geht es in Zukunft bei Dir weiter?

Der Abschluss meiner Ausbildung ist bereits in Sichtweite. Aber “ausgelernt” habe ich noch lange nicht. Deswegen freue ich mich darauf, auch nach der Ausbildung weiter bei NETWAYS mitmischen zu dürfen.

Dominik Seidel
Dominik Seidel
Junior Systems Engineer

Dominik ist seit Kurzem Azubi in der Abteilung Managed Services. Er interessiert sich für Geschichte, die Natur, und hört und macht gerne Musik. Wenn er nicht arbeitet, spielt er Gitarre oder wandert durch heimische Wälder.

OpenStack Summit Berlin 2018

Vom 13. bis zum 15. November 2018 fand in Berlin der OpenStack Summit statt, der etwa 2700 Interessierte aus aller Welt in die deutsche Hauptstadt lockte. Entsprechend der Releasezyklen des OpenStack Softwareprojekts, wird diese Veranstaltung alle sechs Monate an wechselnden Orten rund um den Globus abgehalten. Der nächste Summit steigt Ende April 2019 in Denver – dann jedoch unter dem neuen Namen „Open Infrastructure Summit“, was den universellen Anspruch von OpenStack deutlich macht.
Dass mit Berlin zum ersten mal ein Austragungsort in Deutschland gewählt wurde, liegt auch an der großen OpenStack Nutzergemeinde hierzulande. Gemessen an den Nutzerzahlen ist Deutschland laut User Survey eine der Top 3 „OpenStack-Nationen“. Als große Anwender wären unter anderem die Deutsche Telekom, BMW und VW zu nennen, die allesamt auf der Konferenz vertreten waren.
Auch bei Netways ist Openstack seit einiger Zeit produktiv im Einsatz. Folgerichtig ließ sich das Team von Netways Web Services dieses Event „vor der eigenen Haustür“ nicht entgehen. Auf dem Programm standen mehr als hundert Workshops und Vorträge auf dem Gelände des CityCube Berlin.
Besonders interessant war eine Keynote über den Einsatz von OpenStack im Bereich Network Functions Virtualization (NFV). AT&T eröffnete dem Publikum, dass OpenStack eine zentrale Rolle bei der Bereitstellung der Infrastruktur für den Mobilfunkstandard 5G spielt. Das Software-definierte Kernnetz läuft auf einer Openstack Undercloud, die komplett containerisiert ist und mithilfe von Airship verwaltet wird. Zur Demonstration der Verlässlichkeit des Systems startete der Referent von AT&T ein Videotelefonat mit einem Kollegen in den USA, der über ein 5G Testnetzwerk verbunden war. Die Virtuelle Maschine, auf der diese Session lief, wurde daraufhin heruntergefahren. Innerhalb eines Augenblicks übernahm eine andere VM diese Session, so dass das Videotelefonat ohne eine besondere Beeinträchtigung aufrecht erhalten werden konnte.
Ein weiterer eindrucksvoller Vortrag hatte den Anwendungsfall AI/Machine Learning zum Thema. Mit dem PCI Passthrough Feature von Nova werden PCI Geräte wie GPUs und FPGAs als Hardwareressourcen über die Cloud verfügbar gemacht, die dann vom Nutzer per REST API dynamisch angefordert werden können. So können aufwändige Machine Learning Anwendungen über die Cloud hardwarebeschleunigt werden. Die Spracherkennung und Übersetzung eines kurzen Videoausschnitts erfolgte in der Demo dank GPU-Hardwarebeschleunigung doppelt so schnell wie bei der alleinigen Nutzung von CPU. Im zweiten Beispiel verwendete man FPGAs zur Beschleunigung von Gesichtserkennungssoftware. Wichtige Funktionen hierzu liefert Cyborg, womit FPGAs in der Cloud verwaltet und programmiert werden können.
Wer es nicht zum Summit nach Berlin geschafft hat, kann sich hier Mitschnitte der Vorträge anschauen.

Dominik Seidel
Dominik Seidel
Junior Systems Engineer

Dominik ist seit Kurzem Azubi in der Abteilung Managed Services. Er interessiert sich für Geschichte, die Natur, und hört und macht gerne Musik. Wenn er nicht arbeitet, spielt er Gitarre oder wandert durch heimische Wälder.