Das Problem kennt vermutlich jeder: Festplatten haben einen eingebauten Mechanismus, der sie voll werden lässt. Jede neue Festplatte, egal ob in Arbeitsplatzrechner oder Notebook, platzt nach ca. 3 Monaten aus allen Nähten – und zwar unabhängig von der Ausgangsgröße. Zwar bekommt man mit jedem neuen Rechner eine Harddisk, die mindestens doppelt so groß ist, wie die des alten Rechners, aber trotzdem ist es besser den alten Schrott nicht einfach rüberzukopieren.
Aber so einfach ist das konsequente Aufräumen gar nicht, denn die Daten verteilen sich in der Regel ja schön gleichmäßig über die Harddisk und so nehmen auch viele kleine Dateien zusammen eine ganze Menge Platz weg. Oder besonders große Dateien verstecken sich in Ordnern in denen man sie gar nicht vermuten würde. Aber die findet man in den Standardtools wie Windows Explorer oder Mac Finder kaum.
Die beiden Tool WinDirStat (für Windows) oder Disk Inventory X (für den Mac) erledigen den Job wesentlich besser. Denn sie stellen den Platzverbrauch auch visuell dar. Die Größe der Blöcke symbolisiert den Platzverbrauch und durch die Farben werden gleichartige Dateien zusammengefasst. Also obwohl die private Fotosammlung aus lauter einzelnen Dateien besteht, ergibt sie doch einen großen, gleichfarbigen Block, den man sofort identifizieren kann. Am besten einfach mal ausprobieren. Beide Programme sind Open Source unter der GNU Lizenz. (via imgriff.com)


Julian Hein
Julian Hein
Executive Chairman

Julian ist Gründer und Eigentümer der NETWAYS Gruppe und kümmert sich um die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Neben seinem technischen und betriebswirtschaftlichen Background ist Julian häufig auch kreativer Kopf und Namensgeber, beispielsweise auch für Icinga. Darüber hinaus ist er als CPO (Chief Plugin Officer) auch für die konzernweite Pluginstrategie verantwortlich und stösst regelmässig auf technische Herausforderungen, die sonst noch kein Mensch zuvor gesehen hat.