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NETWAYS Blog

PhotoPrism, die Fotogalerie mit dem gewissen Etwas

Bei meiner Suche nach einer Mediengalerie für unser Unternehmen bin ich auf eine Anwendung namens PhotoPrism gestoßen, welche mich in ihrer grundlegenden Architektur überzeugt und somit Einzug in unser Unternehmen gefunden hat.

 

Was ist PhotoPrism?

PhotoPrism ist eine App welche sich das Archivieren und Verwalten von medialen Daten zum Ziel gesetzt hat. Hierbei überzeugt das Programm nicht nur mit seiner modernen und einfach zu bedienenden Oberfläche, sondern punktet mit vielen Features, welche einem das Arbeiten mit großen Fotosammlungen vereinfacht. Ein ausgereiftes Filter-System erlaubt das Vergeben von Schlagwörtern/”tags” auf Dateien, sodass sich diese später ohne Problem wieder finden lassen. Zudem versucht eine KI anhand von verschiedenen Metadaten Bilder und Videos in Kategorien einzuordnen. Live-Fotos und Videos lassen sich in PhotoPrism ohne Problem wiedergeben. Ein interessantes Feature ist eine Weltkarte, auf der aufgenommenes Material per Geodaten, fast auf den Meter genau, angepinnt wird.

Es gibt noch viele weitere Funktionen, die PhotoPrism zu einer ausgezeichneten Wahl werden lassen, wenn man sich ein privates oder Enterprise Foto/Video-Verwaltungstool zulegen möchte:

  • Gesichtserkennung
  • Erweiterte Metadaten
  • Duplikations-Erkennung
  • TensorFlow
  • Privatsphäre

 

Wie richte ich mir PhotoPrism ein?

Die Installation findet über ein “docker-compose file” statt, welches direkt von PhotoPrism in deren github angeboten wird. Man sollte kritische Werte wie das Admin-Passwort auf die eigenen Ansprüche anpassen.

 

Synchronisierung von Daten:

Es gibt verschiedene Wege, PhotoPrism mit Inhalt zu befüllen. In meinem Fall wollte ich neben dem händischen Prozess im Webinterface, einen automatischen Prozess zur Synchronisierung haben.
Als Massenspeicher nutzen wir einen unserer shares und mounten diesen direkt in das Arbeitsverzeichnis von PhotoPrism.

#Permanent mount in your fstab
//<<your.share.de>> /mnt/photoprism/mediagallery cifs credentials=<<your_credentials_to_mount>>,vers=3.1.1,ro 0 0

 

Ein Cronjob übernimmt dann die Aufgabe, stündlich alle Änderungen zu synchronisieren.

#Photoprism: sync-job-share
1 * * * * /usr/bin/docker exec <<your_photoprism_container>> /photoprism/bin/photoprism index

 

Falls ich Euer Interesse an PhotoPrism geweckt habe, könnt Ihr Euch die Demo auf deren Seite ansehen
Zudem bieten wir bei NETWAYS auch viele interessante Produkte an, schaut doch einfach mal rein.

André Paskowski
André Paskowski
Junior Systems Engineer

André startete im Herbst 2020 seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration im Bereich des NETWAYS IT Service Managements. Dort ist er zuständig für interne Angelegenheiten sowie Problembehebungen und Verbesserungen. Vor seiner IT-Ausbildung bei NETWAYS war André im sozialen Bereich der Erziehung tätig und hat zudem auch eine Ganztagsbetreuung geleitet. Wenn er nicht gerade Games am PC oder Retro-Konsolen spielt, bemalt und baut er Modellfiguren. Zudem ist er stolzer Besitzer einiger Reptilien, denen er ein liebevolles Zuhause bietet.

Azubi Tagebuch: Das erste Ausbildungsjahr ist um 

Azubi Tagebuch: Das erste Ausbildungsjahr ist um 

Hallo mein Name ist André und ich bin jetzt im zweiten Jahr der Ausbildung zum “Fachinformatiker für Systemintegration” bei der Firma NETWAYS. Aber fangen wir doch der ‘Einfachheit’ halber auch am Anfang an. Grundlegend würde ich sagen, dass ich ohne größere Vorkenntnisse in mein jetziges Berufsfeld gestartet habe. Das heißt zwar nicht, dass ich einen Blind-Start hatte, jedoch würde ich mein Wissen zu diesem Zeitpunkt keinesfalls als ‘fachlich’ bezeichnen. Mein vorheriger Berufszweig hat zudem nichts mit Informatik zu tun gehabt. Also war es nur natürlich, dass bei der Bewerbung, dem darauf folgenden Bewerbungsgespräch und nach dem Ausbildungsstart immer wieder Unsicherheiten auftraten. Man stellt sich Fragen wie:


– Schaffe ich das?                           

– Kann ich dem Ganzen gerecht werden?

– Was wenn ich einen Fehler mache?                       

Aber jetzt mal ehrlich, wir Menschen machen uns manchmal einfach zu viele Sorgen. Noch befindet sich mein Kopf auf dem

 dafür vorgesehen Hals und das, obwohl ich sicherlich ein paar “kleinere” Fehler gemacht habe. Und wenn ich etwas nicht schaffe, dann frage ich eine:n Kollegen:in. Wie man vielleicht schon aus diesen mit leichtem Humor an

gereicherten Zeilen lesen kann, geht es mir schon seit Tag eins, ziemlich gut in meiner Firma.

Genug geredet – Was habe ich meinem ersten Jahr alles so gelernt?

Ich arbeite bei “ITSM” dem “IT Service Management”, d. h. wir sind für alle internen Angelegenheiten zuständig. 

“Mein Name ist Admin, Sys- ach lassen wir das.”

Ich habe in meinem ersten Ausbildungsjahr einen großen Teil unserer Server-Welt kennengelernt.  Der Aufbau, warum sich wo was befindet und wie ich darauf zugreifen kann. Linux war für mich persönlich auch ein komplett neues Universum, mit welchem ich mich auseinandersetzen musste. Die Nuss ist auch noch nicht ganz geknackt, aber wie man so schön sagt: “Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut”. In einer Server-Welt kommt natürlich auch die passende Hardware zum Einsatz. Ich habe hauptsächlich mit klassischen Netzwerkgeräten wie Switches, Server und Kabel zu tun. Zudem kommen die Geräte der Endbenutzer wie z. B. deren Laptops oder Arbeitsplatz Materialien, wie Tastaturen, Mäuse,

Telefone und Drucker hinzu. Wirklich cool war der Verbau und das Einrichten neuer Sicherheitskameras im Büro.

Des Weiteren hatte ich in diesem Jahr mit Containern/Docker, Ansible, VMs, ActiveDirectory, programmieren von kleineren Scripten und vieles mehr zu tun. Und damit hört die Liste noch lange noch nicht auf, jedoch verzichte ich aufgrund der Länge dieses Blogs auf weitere Auflistungen.

 

Was war der größte Schock, den ich bisher in meiner Ausbildung hatte?

Das ist relativ einfach, weil ich mich noch ganz klar an diesen einen Moment erinnere. Ich habe an diesem schicksalhaften Tag in unserem Kesselhaus einen Cloud-Key installiert, der unsere dortige Netzwerkstruktur überwachen und verwalten sollte. Ich hatte von Anfang an Probleme mit dem Gerät, da es sich erst nicht updaten lassen wollte und sich dann im Webinterface immer wieder verabschiedet hat. Probleme die eben gerne mal auftreten, wenn man ein neues Gerät in die schon vorhandene Netzstruktur migrieren möchte. Also sage ich dem Gerät den Kampf und nur um nach einem scheinbaren Erfolg zu merken, dass sich die komplette Netzkonfiguration im Kesselhaus verabschiedet hat. Zehn gefühlte Herzinfarkte in meinem kurzen Azubi-Leben später meldete ich mein Problem also meinen Kollegen. Wie oben schon verraten habe ich mich nicht von meinem Kopf verabschieden müssen. Im Gegenteil mein Kollege setzte sich gemeinsam mit mir hin und wir haben das Netz zusammen wieder konfiguriert. Trotzdem, diese paar Sekunden würde ich als den schlimmsten Schock meiner bisherigen beruflichen Karriere bezeichnen.

 

Was war für mich das absolute Highlight meines ersten Ausbildungsjahres?

Um diesen Punkt voll auskosten zu können, muss ich zwei Aspekte aufzählen 

Fangen wir mit einem Arbeitsablauf an, der für mich ein absolutes Highlight war. Für manche Menschen mag Hardware ein notwendiges Übel sein. Auf mich trifft das nicht zu, ich liebe Hardware. Das mag auch daran liegen, dass ich in meiner Freizeit so ziemlich jeden PC meines Freundeskreises konfiguriert und zusammengebaut habe. Von einem normalen Desktop bis hin zu einem SLI Full-Custom-Waterloop PC war da alles dabei. Als ich das Erste mal in meinen Leben einen Server unter die Finger bekam, war meine erste Frage, ob ich diesen öffnen dürfte. Diesen moment kennen viele bestimmt als Produktwerbung. 360° Kamerafahrten um ein Produkt. Ungefähr so hat sich mein Kopf um ein so “triviales” Produkt wie einen  Server gedreht. Trotzdem war es für mich ein toller Moment, der sich in jedem neuen Stück Hardware widerspiegelt.

Jetzt sagte ich bereits, dass ich auf diese Frage zwei Momente als Antwort geben möchte, denn neben dem Arbeitsleben bei NETWAYS gibt es auch ein soziales Leben. Und den Höhepunkt dieser Interaktionen hatte ich auf dem Sommerfest, welches Dank 3G-Regeln und freiwilliger Impfung durch den Arbeitgeber möglich war. Leckeres Essen, Top-Kollegen und ein schönes Ambiente sorgten für einen schönen Abend an welchem man fachsimpeln, genießen und sich austauschen konnte.

 

Gespannt ins neue Jahr.

Rückblickend kann ich sagen, dass ich ein Jahr voller Herausforderungen hinter mir habe. Aber diesen Aufgaben musste ich mich nicht allein stellen, sondern hatte immer ein Team hinter mir, das mich unterstützt hat. Mein Wissensstand hat sich in diesem Jahr merklich erweitert und ich bin mir sicher, dass noch viele lehrreiche Lektionen folgen werden. Ich bin froh bei NETWAYS zu arbeiten da ich die Kehrseiten vieler andere Firmen kenne. Müsste ich einen Menschen der diesen Beruf ausüben möchte eine Firma für eine Bewerbung empfehlen würde ich ohne zu zögern den Namen NETWAYS weitergeben. 

Soweit ein kleiner Einblick in das erste Jahr eines Azubis bei NETWAYS. Ich hoffe, ich konnte ein wenig unterhalten und wünsche noch eine angenehme Zeit auf unseren Blog.

André Paskowski
André Paskowski
Junior Systems Engineer

André startete im Herbst 2020 seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration im Bereich des NETWAYS IT Service Managements. Dort ist er zuständig für interne Angelegenheiten sowie Problembehebungen und Verbesserungen. Vor seiner IT-Ausbildung bei NETWAYS war André im sozialen Bereich der Erziehung tätig und hat zudem auch eine Ganztagsbetreuung geleitet. Wenn er nicht gerade Games am PC oder Retro-Konsolen spielt, bemalt und baut er Modellfiguren. Zudem ist er stolzer Besitzer einiger Reptilien, denen er ein liebevolles Zuhause bietet.

Azubi-Abteilungswoche

Abteilungswoche Tag eins: Finance & Administration

von Constant Andrew

Beginnen wir einfach beim ersten Tag, an dem wir alles über Finanzen und Administration gelernt haben. Mein erster Eindruck von F&A war, dass sie nur Rechnungen machen, mehr hätte ich zuvor nicht sagen können. Eigentlich macht die Abteilung viel mehr als ich erwartet hatte und ich bin wirklich beeindruckt davon, wie vielseitig deren Arbeit ist. Es geht nicht nur um die Menge an Arbeit, welche sie bewältigen, sondern auch um die Genauigkeit und um den Fokus, den sie benötigen, dass alles reibungslos abläuft. Sie müssen viele Kundendaten bearbeiten und ins System eintragen, sie achten auf alle Kosten von NETWAYS und sind dafür zuständig, Rechnungen zu erstellen und weiterzuverfolgen. Im Großen und Ganzen kann man sagen: F&A hält die Ordnung im Unternehmen, ohne sie würde Chaos herrschen. Letztendlich sind sie ein wichtiges Puzzle-Teil von NETWAYS, ohne dem wir als Unternehmen überhaupt nicht funktionieren könnten.

 

Abteilungswoche Tag zwei: Marketing

von Hartmann Joshua

Am zweiten Tag der Abteilungswoche wurde uns Marketing vorgestellt. Hier haben wir erst einmal mit einem kleinen Stand-Up begonnen, um zu erfahren, woran jeder in seiner Abteilung derzeit arbeitet. Anschließend wurde uns eine Zusammenfassung unseres Tagesablaufs und der Aufgabenbereiche präsentiert, um einen groben Einblick zu bekommen, wie viel Arbeit hinter dem Namen Marketing eigentlich steckt.
Im weiteren Verlauf bekamen wir unsere erste Aufgabe, welche uns ein wenig Einblick verschaffen sollte. Es wurden zwei Teams mit jeweils zwei Azubis gebildet, beide Teams haben eine Aufgabe bekommen, welche sie für das jeweils andere Team bearbeitet haben. Team 1 sollte einen Fragenhagel für ein Video vorbereiten, Team 2 eine Art Drehbuch für ein Takeover Video. Nun wurden die gesammelten Ideen ausgetauscht und beide Teams haben sich ans Werk gemacht. Nach gut zwei Stunden waren beide Aufgaben bearbeitet und die Ergebnisse wurden vorgestellt. Nun ging es mit einer weiteren Aufgabe von Marketing weiter, nämlich mit der sogenannten SWOT Analyse. Hier durften beide Teams sich eine Website oder Social Media-Seite aussuchen und analysieren.
Nach Fertigstellen der Aufgabe wurde noch über das Erarbeitete diskutiert und es gab noch ein Feedback. Ja, das war es schon mit dem Tag, wir haben trotz der kurzen Zeit viel mitgenommen und hatten einen schönen Tag bei Marketing.

 

Abteilungswoche Tag drei: Events & Trainings

von Paskowski André

Am dritten Tag wurde uns die Events-Abteilung gezeigt. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde gab es eine tiefere Einführung in die Thematik. Wie weit im Voraus muss man welche Events planen? Welcher Aufwand ist mit der geplanten Veranstaltung verbunden? Wie erreiche ich meine Teilnehmer? Dies alles ist nur die Oberfläche des Eisberges. Schnell wurde uns klar, wie viel Aufwand und Verantwortung mit einer solchen Veranstaltung verbunden ist. Im Anschluss gab es zur Auflockerung ein Quiz, in dem wir beweisen konnten, ob ein guter Event-Planer in uns steckt. Nach der Mittagspause haben wir uns mit den verschiedenen Trainings/Schulungen beschäftigt, die NETWAYS anbietet. Darauf folgte eine Slideshow mit Fotos zu vergangen Events und Locations. In diesem Moment wurde uns allen klar, wie sehr wir uns wieder auf die Zeit freuen, in der wir uns präsent, unter Menschen zeigen können. Zu guter Letzt wurde uns ein Einblick in die Software gegeben, die bei Events für die tägliche Arbeit verwendet wird.

 

Abteilungswoche Tag vier: Sales

von Dolinic Patrick

Am Freitag wurde uns Sales vorgestellt. Hier liegt der Fokus auf dem direkten Planen/Bearbeiten von Kunden-Anfragen, Problemlösungen und Angebotserstellungen sowie der Übermittlung an NWS oder NPS. Von hier aus wird auch der NETWAYS Shop geleitet und hardwareseitige Lösungen zum Monitoring ergänzt. Christian Stein aus Sales spielt außerdem als Kernentwickler bei “Icinga for Windows” eine tragende Rolle and betreut zusätzlich den YouTube Kanal mit.

 

André Paskowski
André Paskowski
Junior Systems Engineer

André startete im Herbst 2020 seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration im Bereich des NETWAYS IT Service Managements. Dort ist er zuständig für interne Angelegenheiten sowie Problembehebungen und Verbesserungen. Vor seiner IT-Ausbildung bei NETWAYS war André im sozialen Bereich der Erziehung tätig und hat zudem auch eine Ganztagsbetreuung geleitet. Wenn er nicht gerade Games am PC oder Retro-Konsolen spielt, bemalt und baut er Modellfiguren. Zudem ist er stolzer Besitzer einiger Reptilien, denen er ein liebevolles Zuhause bietet.

VPN-Einrichtung leicht gemacht

Ziel des IT Service Managements ist es, Nutzer*innen durch automatisierte Prozesse möglichst viel Arbeit abzunehmen. NETWAYS hat bereits vor geraumer Zeit auf die aktuelle Corona-Situation reagiert und alle Mitarbeitenden ins Home Office geschickt.

Um auch Zuhause weiterhin auf firmeninterne Adressen zugreifen zu können, ist ein VPN (Virtuelles Privates Netzwerk) nötig und die Mehrheit nutzt eine “openVPN”-Lösung, welche aufgrund unserer Netzgegebenheiten aber weniger leistungsstark, als ein “L2TP” abschneiden kann. Um den Kolleg*innen den Umstieg von openVPN auf L2TP zu erleichtern, haben wir es uns zum Ziel gesetzt, einen automatisierten Ablauf zu schaffen, welcher dem*r User*in im Grunde genommen ermöglicht, den VPN-Zugang lediglich per “Knopfdruck” auf dem eigenen Windows-Gerät zu installieren.

 

Die Umsetzung

Da wir uns auf einer Windows-Plattform bewegen, stand außer Frage, dass ein Powershell-Script benötigt wird, um unsere VPN-Verbindung in das System einzubinden. Microsoft bietet unter “docs.microsoft.com” eine wundervolle Dokumentation zum Thema Powershell an. Unter anderem kann man dort nach einzelnen “tags” suchen und sich die dazu passenden Funktionen samt Syntax anzeigen lassen. Und so habe ich nach kurzer Suche die Funktion “Add-VpnConnection” gefunden!

Schnell wurde mir klar, dass ich fast mein gesamtes Konzept in einer Zeile Powershell umsetzen konnte. Es ist möglich, die Funktion mit verschiedensten Parametern zu beeinflussen. Man kann zum Beispiel den Namen, Typ des VPNs, einen Pre-Shared-Key (PSK) und noch vieles mehr einbinden. Eine besondere Erwähnung meinerseits erhält an dieser Stelle der Parameter “-SplitTunneling”, welcher erlaubt, das VPN nur dann zu nutzen, wenn die Netzwerkressourcen auch wirklich benötigt werden. Beim Verbinden zu nicht-internen Internetdiensten werden die Standardrouten des Clients und Providers genutzt. Dieses Feature war für mich bei der herkömmlichen Einrichtung eines VPNs, unter der grafischen Oberfläche von Windows, nicht ersichtlich. Nachdem man die einzelnen Routen in das Script mit aufgenommen hat, funktioniert das Ganze auch problemlos.

 

Die Herausforderung

Nachdem ich das VPN Script getestet hatte und die Einrichtung ohne Hindernisse funktionierte, stellten sich mir zwei Fragen: Wie meldet sich der*die Endbenutzer*in mit seinem AD-Account in dem VPN an und wie lässt sich ein Powershellscript ausführen ohne Powershell nutzen zu müssen?

Das Problem mit dem User-Login löste sich beim Probieren von selbst: Sobald das VPN installiert ist und der*die Nutzer*in auf “Verbinden” drückt, startet Windows eine Benutzer/Passwortabfrage. Wenn man in der Funktion noch den Parameter “-RememberCredential” implementiert hat, werden die eingegebenen Daten automatisch gespeichert und aus dem Cache entnommen.

Bei dem Ausführen der .ps1 Powershell-Datei gab es für mich nun zwei Möglichkeiten: Es gibt eine Vielzahl an Konvertern, die eine .ps1-Datei in ein .exe Format umwandeln. Dabei könnte die Datei aber durch eventuelle Fremdsysteme laufen. Da ich einen PSK zur Authentifizierung in das Script eingebunden habe, entschied ich mich gegen diese Lösung. Dafür fiel meine Wahl auf die zweite Option, nämlich eine Batch-Datei (.bat) anzulegen, mit der man die .ps1 in Powershell ausführt.

 

In der .bat-Datei selbst befinden sich drei Komponenten

Der Pfad zu Powershell, in dem unsere Datei ausgeführt werden soll:

  • C:\Windows\System32\WindowsPowerShell\v1.0\powershell.exe

Ein Kommando zum Ausführen:

  • executionpolicy bypass

Und dieser kryptische Name:

  • %~dp0%~n0.ps1

 

Diese Bezeichnung macht das Batch-Script zu einem dynamischen Script, welches, unabhängig von Location, ausgeführt werden kann ohne im eigentlichen Script etwas ändern zu müssen.

Wir haben zwei Batch-Variablen, die wir uns dafür zu Nutze machen. Mit “%~dp0 “ sucht man im aktuellen Pfad, in welchem die Batch ausgeführt wurde, nach dem Namen, den die Batch-Datei trägt (“%~n0”) . Da ich aber nicht die Batch-Datei selber öffnen möchte, nutze ich das “.ps1 “ Anhängsel unserer Powershell-Datei.

# Batch-Script zum Ausführen
C:\Windows\System32\WindowsPowerShell\v1.0\powershell.exe -executionpolicy bypass %~dp0%~n0.ps1

Und damit kommen wir zu den Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, damit die Batch- und Powershell-Datei funktionieren: Beide müssen denselben Namen tragen und sich im selben Verzeichnis befinden!

Fast geschafft! Am Ende lässt sich das Script einfach ausführen und kann – ohne weitere Eingaben in die Powershell/CMD – den VPN-Zugang anlegen. Die beiden Dateien müssten sich – wie oben beschrieben – nur im selben Pfad befinden und die Batch-Datei ausgeführt werden.

 

Das Script

#Add VPN

Add-VpnConnection -Name "L2TP-VPN" -Server_Address "Server_adresse" -TunnelType "L2tp" -EncryptionLevel "Required" -L2tpPsk "Generic_Key" -Force -RememberCredential -PassThru

#Setting Name
$MyVPNName = "L2TP-VPN"

#Call VPN via Name + SplitTunneling
Set-VpnConnection -Name $MyVPNName -SplitTunneling $TRUE;

#Routes
Add-VpnConnectionRoute -ConnectionName $MyVPNName -PassThru -DestinationPrefix IP.IP.IP.IP/Netzanteil #Beispiel-Route
André Paskowski
André Paskowski
Junior Systems Engineer

André startete im Herbst 2020 seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration im Bereich des NETWAYS IT Service Managements. Dort ist er zuständig für interne Angelegenheiten sowie Problembehebungen und Verbesserungen. Vor seiner IT-Ausbildung bei NETWAYS war André im sozialen Bereich der Erziehung tätig und hat zudem auch eine Ganztagsbetreuung geleitet. Wenn er nicht gerade Games am PC oder Retro-Konsolen spielt, bemalt und baut er Modellfiguren. Zudem ist er stolzer Besitzer einiger Reptilien, denen er ein liebevolles Zuhause bietet.

NETWAYS stellt sich vor – André Paskowski

Name: André Paskowski 

Alter: 26

Position bei NETWAYS: Junior System Engineer

Bei NETWAYS seit: August 2020

 

 

Wie bist Du zu NETWAYS gekommen und was genau gehört zu Deinem Aufgabenbereich?

Vor meiner Zeit bei NETWAYS habe ich die Ganztagsbetreuung einer Grundschule geleitet. Auch, wenn der Job wirklich Spaß gemacht hat, habe ich nicht die Erfüllung gefunden, die ich mir für meinen Arbeitsalltag gewünscht hätte. Die Entscheidung, mich beruflich neu zu orientieren, ist dann gefallen. Auf eine Vielzahl von Bewerbungen, mit dem Ziel, eine IT-Lehre zu beginnen, folgten erst einmal nur Absagen.

NETWAYS war die erste Firma, die mir die Möglichkeit geboten hat, mich im Bewerbungsgespräch zu beweisen. Und auch, wenn man eigentlich sagt, dass man nicht nach dem erstbesten Apfel, der einem gereicht wird, greifen sollte, wusste ich nach näherem Kennenlernen im Bewerbungsgespräch, dass ich in dieser Firma arbeiten möchte. Und zum Glück hat das auch alles so geklappt!

In meiner Abteilung arbeite ich mit meinen Kollegen daran, unsere internen Netzwerke zu verbessern. Gibt es ein Problem, das ein Mitarbeiter nicht lösen kann, sind wir für ihn da. Ansonsten ist der Bereich ziemlich weitreichend. Vom Einrichten eines Clients, Kabelmanagement, Arbeiten an Websites, Monitoring sowie erstellen von Virtuellen-Maschienen, ist alles dabei

 

Was machst Du, wenn du mal nicht bei NETWAYS bist?

Ich habe insgesamt 6 Haustiere. Jeder, der jetzt Katzen, Hunde oder Hamster erwartet, den muss ich leider enttäuschen: Ich habe zu Hause eine Kornnatter, 2 Blue-Tongue-Skinks, 2 Leopard-Geckos und zu guter Letzt eine Vogelspinne zu versorgen.

Darüber hinaus würden mich andere Menschen wahrscheinlich eher in die kreative Kategorie einordnen: Ich zeichne ab und zu, male und modelliere an Miniaturen herum und höre gerne Hörbücher. Ansonsten versuche ich, selbst Spiele am PC oder auf Papier (Pen&Paper) zu kreieren.

 

Wie geht es in Zukunft bei Dir weiter?

Als Erstes muss ich einiges an Wissen sammeln. Das bedeutet, ich muss Theoretisches in der Schule lernen, in der Praxis Erfahrung sammeln und Vieles ausprobieren. Aber das gehört ja zu einer Ausbildung dazu! Sobald ich in meinem Gebiet selbstständig bin und mir ein gutes Grundwissen angeeignet habe, möchte ich meine Programmier-Künste verbessern. Bis jetzt fasziniert mich das Programmieren sehr und ich habe viel Spaß daran, mit ein „paar“ Zeilen ein Script zu entwickeln, das am Ende funktioniert!

 

Wie gefällt es dir bisher bei NETWAYS?

Ich wage es, zu behaupten, in meinen jungen Jahren bereits einiges an Berufserfahrung in verschiedenen Institutionen gesammelt zu haben. Und es fasziniert mich sehr, wie menschlich der Umgang bei NETWAYS ist. Ich komme ja ursprünglich aus der sozialen Branche, aber eine Firma, die so viel Wert auf die Zufriedenheit der Mitarbeiter legt, habe ich noch nicht gesehen.

Der Workflow, der Arbeitsplatz, die Menschen: es macht einfach alles Spaß!

André Paskowski
André Paskowski
Junior Systems Engineer

André startete im Herbst 2020 seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration im Bereich des NETWAYS IT Service Managements. Dort ist er zuständig für interne Angelegenheiten sowie Problembehebungen und Verbesserungen. Vor seiner IT-Ausbildung bei NETWAYS war André im sozialen Bereich der Erziehung tätig und hat zudem auch eine Ganztagsbetreuung geleitet. Wenn er nicht gerade Games am PC oder Retro-Konsolen spielt, bemalt und baut er Modellfiguren. Zudem ist er stolzer Besitzer einiger Reptilien, denen er ein liebevolles Zuhause bietet.