NETWAYS stellt sich vor – Yonas Habteab

This entry is part 18 of 18 in the series NETWAYS stellt sich vor

Name: Yonas Habteab

Alter: 20

Position bei NETWAYS: Junior Developer

Ausbildung: Fachinformatiker im Bereich Anwendungsentwicklung

Bei NETWAYS seit: September 2019

Wie bist du zu NETWAYS gekommen und was genau gehört zu Deinem Aufgabenbereich?

Bevor ich 2015 nach Deutschland gekommen bin, wusste ich nicht einmal, dass das Internet überhaupt existiert, geschweige denn, dass es den Beruf des Fachinformatikers gibt. In der Schule erfuhr ich, dass man als Computerbegeisterter gut für den Beruf des Informatikers geeignet sei. Ab dem Zeitpunkt wusste ich, was für einen Beruf ich erlernen will. Ich hatte aber ein Problem, denn früher wohnte ich in einem kleinen Dorf, in dem es so gut wie kein geeignetes Unternehmen – bei dem man seine Ausbildung als Informatiker machen kann – gab und so bin ich schließlich in Nürnberg gelandet. Als ich dann im Internet nach einer Ausbildung recherchierte, stieß ich auf die Anzeige von NETWAYS und bewarb mich ohne zu zögern. Ein paar Tage später wurde ich dann zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und erhielt einen Tag darauf die Zusage.

Mein Aufgabenbereich ist sehr abwechslungsreich. Im Moment habe ich das Vergnügen, mich mit Hilfe von Eric in Icinga einzuarbeiten.

Was macht Dir an Deiner Arbeit am meisten Spaß?

Die Erfolge, die ich durch meine Ausbildung erziele, und vor allem die Glückserlebnisse, die ich habe, wenn ein von mir programmiertes Programm einwandfrei läuft.

Welche größeren, besonders interessanten Projekte stehen künftig an?

Im Moment bin ich dabei, ein Testmodul für Icinga Web 2 zu programmieren. Das Hauptziel ist die Implementierung einer unkompliziert programmierten Drag & Drop- und Resize-Funktion. So wie ich mich kenne, wird das Testmodul noch einige Zeit beanspruchen. Ich stehe jeden Morgen mit einem Lächeln im Gesicht auf, weil ich weiß, dass ich an Icinga, einer der bedeutendsten Software der Welt, arbeite.

Was machst Du, wenn Du mal nicht bei NETWAYS bist?

Unter der Woche sitze ich fast immer am Computer, schaue Tutorials oder mache einfach weiter, womit ich bei NETWAYS angefangen habe. Wenn draußen schönes Wetter ist, dann spiele ich mit meinen Freunden Fußball oder sitze mit ihnen vor dem Fernseher.

Wie geht es in Zukunft bei Dir weiter?

Ich bin sehr froh, dass ich die Probezeit bestanden habe und hoffe jetzt, dass ich mit einem gutem Notendurchschnitt meine Ausbildung abschließe und hier bei NETWAYS übernommen werde. Mein Traum ist es eines Tages ein sehr guter Entwickler zu werden und Icinga auch zukünftig unterstützen zu können.

Yonas Habteab
Yonas Habteab
Junior Developer

Yonas fing im September 2019 bei NETWAYS seine Ausbildung zum Fachinformatiker an. Er freut sich darauf die Grundkenntnisse der Informatik kennen zu lernen und sich mit ein paar Programmiersprachen vertraut zu machen. Wenn er mal nicht am Programmieren ist, kickt er gern mit seinen Freunden Fußball oder geht in die Stadt spazieren und genießt ruhige Abende vor dem Fernseher.

Warum bewerbt ihr euch nicht bei NETWAYS?

Wir suchen seit über 10 Jahren kontinuierlich neue Kollegen in allen Bereichen und speziell Open Source Berater (m/w/d). Ganz besonders hier müssen wir immer wieder feststellen, dass sich die Anzahl der Bewerbungen sehr in Grenzen hält. Da unsere Bandbreite von Basis-Linux-Diensten, über Icinga, Graylog und Elastic bis hin zu Puppet, Ansible, Foreman, Terraform und GitLab (und noch viele, viele mehr…) reicht, müsste doch für jeden etwas dabei sein.

Als Einstieg reichen ordentliche Linux-Kenntnisse aus, das Knowledge zu euren favorisierten Tools bringen wir euch bei. Die “Zielgruppe” an potenziellen Bewerbern ist also gar nicht so klein, in Bewerbungen schwimmen wir aber trotzdem nicht.

Nun würde ich sehr gerne herausfinden wollen, woran das liegt. Neben diversen Analysen möchte ich nun speziell dich als Leser fragen: Warum bewirbst du dich nicht bei NETWAYS?

Es wäre super, wenn ihr mir mit dem folgenden Voting hierbei ein bisschen helfen könntet 🙂

Tobias Redel
Tobias Redel
Head of Professional Services

Tobias hat nach seiner Ausbildung als Fachinformatiker bei der Deutschen Telekom bei T-Systems gearbeitet. Seit August 2008 ist er bei NETWAYS, wo er in der Consulting-Truppe unsere Kunden in Sachen Open Source, Monitoring und Systems Management unterstützt. Insgeheim führt er jedoch ein Doppelleben als Travel-Hacker, arbeitet an seiner dritten Millionen Euro (aus den ersten beiden ist nix geworden) und versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen.

Danke 2019, danke NETWAYS!

Der Blick zurück auf das vergangene Jahr fällt mir dieses Mal besonders leicht. Denn 2019 war für mich persönlich ein absolut erlebnisreiches Jahr, das ich wohl in ewiger Erinnerung behalten werde. Der Grund dafür ist v.a. das erste Halbjahr (genauer 30.12.2018 – 28.06.2019), in dem ich eine Reise rund um die Welt durch insgesamt 17 Länder gemacht habe. Meine Route führte dabei von Zentral- und Südamerika über Neuseeland bis in den Südpazifik.

Der gewünschte Reisezeitraum von einem halben Jahr stand für mich aus verschiedenen Gründen relativ schnell fest: Ein Jahr wäre mir zu lange gewesen und ein halbes Jahr schien aufgrund der Auslandskrankenversicherung und der Dauer der Untervermietung der Wohnung als der perfekte Zeitraum. Auch die Abwesenheit vom Beruf wäre bei einer längeren Abwesenheit problematischer gewesen.

Stellt sich natürlich die Frage, wie es mit einem Vollzeitjob überhaupt möglich ist, so lange frei zu bekommen? In manchen Firmen existiert dafür eine feste Regelung, wie so ein “Sabbatical” auszusehen hat, nicht so bei NETWAYS. Allerdings ist das kein Nachteil! Und so habe ich meinen Wunsch nach einer Auszeit im i.d.R. jährlich stattfindenden Mitarbeitergespräch frühzeitig angesprochen. Nach 2-3 weiteren Sitzungen war dann eine Lösung gefunden, wie man Resturlaub, neue Urlaubstage und unbezahlten Urlaub so aufteilen kann, damit es für alle Seiten passt. Im Endeffekt ist es eben nur eine finanzielle Frage, auf wie viel man verzichten kann und möchte.

Meine Tätigkeit hier setzt sich jeweils ca. zur Hälfte aus Kundenterminen und Aufgaben im Büro zusammen. Für den Zeitraum wurden bei mir entweder keine neuen Kundentermine vereinbart bzw. Kundentermine aus langfristigen Projekten im Vorfeld auch an Kollegen übergeben. Im Büro wurde ich von Kollegen vertreten.

NETWAYS@Machu Picchu, Peru

Da ich am Freitag, den 28.06.2019 über Dubai (Vereinigte Arabische Emirate) aus Auckland (Neuseeland) zurück gekommen war, konnte ich das Wochenende nutzen, um meine privaten Angelegenheiten zu regeln. Montag darauf ging’s dann nach dem Umzug im neuen Büro schon gleich wieder voll los. Zugegeben waren die ersten Tage schon stark gewöhnungsbedürftig, aber nach ungefähr einer Woche war es quasi so, als ob ich nie weg gewesen wäre.

Natürlich bleiben für mich von der Reise viele Erlebnisse, Informationen und Bekanntschaften, von denen ich noch lange zehren werde und für die ich NETWAYS und v.a. auch den Kollegen hier unheimlich dankbar bin! Immerhin ist mein Reisefieber mit dem Besuch der PuppetConf 2014 in San Francisco (USA) erst so richtig ausgebrochen. Auch dazwischen hatte ich schon ein paar Gelegenheiten, über NETWAYS die Welt kennen zu lernen. So hat diese Firma nicht nur in beruflicher Hinsicht mein Leben verändert.

„Die Welt ist ein Buch. Wer nicht reist, sieht nur eine Seite davon.“ (Augustinus Aurelius)

Markus Waldmüller
Markus Waldmüller
Lead Senior Consultant

Markus war bereits mehrere Jahre als Sysadmin in Neumarkt i.d.OPf. und Regensburg tätig. Nach Technikerschule und Selbständigkeit ist er nun Anfang 2013 bei NETWAYS als Lead Senior Consultant gelandet. Wenn er nicht gerade die Welt bereist, ist der sportbegeisterte Neumarkter mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf dem Mountainbike oder am Baggersee zu finden.
Monthly Snap December 2019

Monthly Snap December 2019

Happy new year everybody!

After a few days of rest, the NETWAYS team is now ready for the new year. But let’s take a look at what we were up to in the last month of 2019!

Healthy living? In December?

Markus kicked off the month with his contribution to the blog-series “Just fit- Just awesome”. Luckily, he didn’t mention sugar or calories! He focused on a very important subject concerning life-work-balance; Reading work-related e-mails in your free time. And he also treated the disruptive effect of constant e-mail alerting, and how this can be avoided with a small change of settings. Read useful tipps in E-Mails und Bereitschaft nach der Arbeitszeit – “Just fit – Just awesome”.

News for travellers

Many of our colleagues travel a lot on their quest to simplify our customers’ monitoring. They were happy to read Vanessa’s blog on higher meal allowances in 2020 – Erhöhung der Verpflegungsmehraufwendungen ab 2020

Stackconf in Berlin!

Berlin is a great place to be in June. Julia announced, that the call for papers is finally open: Stackconf calls for papers | Share your stack! Read it and submit your proposal!

Shop’n’Hardware

Leonie reported from the SPS trade fair (Smart Production Solutions), the fair for industrial automation. In SPS Messe 2019: Automatisierung und IoT in Nürnberg, she recapped the day and informed us about new products and processes. And the shop had a visitor again! Our apprentices visit the different departments, und now it was Afeefs turn to visit the shop. He took a closer look at our range of products and shared his newly acquired knowledge with us in Vom Messwert zur Alarmierung. In 2020 we can expect news regarding ConiuGo Upgrades. Leonie reported of various changes for those concerned.

Tech-news

In his first Vault-related blogpost A journey with Vault – Teil 1, Max walked us through the installation of vault. Stay tuned for the next part! Lennart wrote about Consul and it’s features in Was ist Consul, und wozu dient es? Some of you have waited eagerly for the fifth part of the blog series OpenStack made easy. Now it is here! Martin gave us helpful advice again in OpenStack made easy – Autoscaling on Demand. How do you control Access Data and other data in Icinga 2? Markus let us know in: Zugangsdaten und globale Variablen in Icinga 2

#Lifeatnetways

And we have a new contribution to the blog-series NETWAYS stellt sich vor, where new colleagues share a little bit about themselves. Read about our junior-developer Justin. Alexander got political in Je suis #nginx! | Я/Мы #nginx! He treated a very important topic, don’t miss it!

Catharina Celikel
Catharina Celikel
Office Manager

Catharina unterstützt seit März 2016 unsere Abteilung Finance & Administration. Die gebürtige Norwegerin ist Fremdsprachenkorrespondentin für Englisch. Als Office Manager kümmert sie sich deshalb nicht nur um das Tagesgeschäft sondern übernimmt nebenbei zusätzlich einen Großteil der Übersetzungen. Privat ist der bekennende Bücherwurm am liebsten mit dem Fahrrad unterwegs.

NETWAYS stellt sich vor – Justin Müller

This entry is part 2 of 18 in the series NETWAYS stellt sich vor

Name: Justin Müller

Alter: 19

Position bei NETWAYS: Junior Developer

Ausbildung: Fachinformatiker im Bereich Anwendungsentwicklung

Bei NETWAYS seit: September 2019

 

 

Wie bist du zu NETWAYS gekommen und was genau gehört zu Deinem Aufgabenbereich?

In meiner damaligen Abiturklasse lernte ich einen Jungen namens Niko kennen, der dieselben Interessen wie ich teilt. Auch wenn sich unsere schulischen Wege nach gerade mal einem halben Jahr trennten, blieben wir in Kontakt und sind schlussendlich außerhalb vom Unterricht sehr gute Freunde geworden.

Nachdem ich mein Fachabitur dieses Jahr abgeschlossen hatte, entschied ich mich dazu eine Ausbildung zu suchen. Es musste auf jeden Fall ein Beruf sein, der etwas mit Programmieren zu tun hat. Folglich habe ich mich schlau gemacht und bin auf den Beruf des Fachinformatikers gestoßen. Mir fiel auf, dass sich mein Freund Niko vor einem Jahr für denselben Beruf bewarb. Ich kam auf ihn zu und er empfahl mir die Firma, bei der er seine Ausbildung macht und kurz darauf schickte ich meine Bewerbung an NETWAYS. Nach dem kurz darauffolgenden angenehmen Bewerbungsgespräch mit Eric und Marius war mir klar, ich muss in diese Firma. Am selben Tag des Bewerbungsgespräches erhielt ich die Zusage und nahm die Stelle ohne zu zögern an.

Mein Aufgabenbereich ist sehr vielfältig. Im Moment arbeite ich mich anhand von gegebenen Aufgaben in golang und Icinga ein. Neben dem Einarbeiten sind Henrik und ich außerdem für den Check Scheduler und den Process Spawner zuständig.

Was macht Dir an Deiner Arbeit am meisten Spaß?

Unbekannte Softwarte entdecken, eigene Programme entwickeln, Schulungen und die firmeninterne Kommunikation und Offenheit. Das sind alles Dinge, die sehr viel Spaß in meiner Ausbildung garantieren. Am meisten Spaß macht es jedoch, selbständig an einem eigenen Arbeitsplatz arbeiten zu dürfen.

Welche größeren, besonders interessanten Projekte stehen künftig an?

Wie oben schon erwähnt, sind Henrik und ich für den Check Scheduler und Process Spawner zuständig. Bis diese Aufgabe gemeistert ist, wird noch viel Zeit vergehen. Danach freue ich mich auf verschiedenste Abteilungswechsel und Schulungen zur Weiterbildung. Die Mitarbeit an Icinga bedeutet mir sehr viel und ich freue mich auf zukünftige Aufgaben, die das Ziel haben, Icinga besser zu machen.

Was machst Du, wenn Du mal nicht bei NETWAYS bist?

Wie man sich denken kann, verbringe ich viel Zeit zuhause vor dem Computer. Neben dem Fakt, dass ich gerne Computerspiele spiele und das auch sehr oft und lange, lasse ich meiner Kreativität in der Musik freien Lauf. Natürlich spiele ich nicht nur PC, sondern verbringe auch viel Zeit mit meinen Freunden. In dem Bereich bin ich sehr vielfältig, da mir immer Dinge einfallen, die man zusammen unternehmen kann. Auch nennenswert ist, dass ich sehr gerne mit Freunden andere Städte besuche.

Wie geht es in Zukunft bei Dir weiter?

Ich hoffe im Moment, dass ich die Probezeit bestehe und meine Ausbildung gut abschließe. Natürlich werde ich im Laufe der nächsten Jahre sehr viel Neues lernen, deswegen will ich soviel wie möglich davon im Kopf behalten, um dann zukünftig ein guter Fachinformatiker zu werden. Außerdem denke ich darüber nach, nach meiner Ausbildung, Ausbilder bei NETWAYS zu werden. Aber das sei mal dahin gestellt ;).

Justin Müller
Justin Müller
Junior Developer

Nachdem er genug von der Schule hatte, hat sich Justin dazu entschieden eine Ausbildung bei NETWAYS zu beginnen. Die Zeit, die er bis jetzt in der Firma verbracht hat, war für ihn sehr lehrreich und spaßig. Als Frühaufsteher freut er sich täglich auf die Arbeit bei NETWAYS und hofft zudem, dass er noch viel als Fachinformatiker im Bereich Anwendungsentwicklung lernen und erleben wird. Natürlich ist Arbeit nicht alles. In seiner Freizeit betreibt er neben dem...

E-Mails und Bereitschaft nach der Arbeitszeit – “Just fit – Just awesome”

This entry is part 10 of 10 in the series Just fit – Just awesome

Heute möchte ich unsere Blogserie “Just fit – Just awesome” fortführen und mich dem Thema “E-Mails und Bereitschaft nach der Arbeitszeit” widmen.

E-Mails sind heutzutage ein “notwendiges Übel” und stellen bei durchschnittlichen Büroarbeitern den häufigsten Grund für Unterbrechungen dar. Im Schnitt werden wir während der Arbeitszeit alle 11 Minuten unterbrochen. Eine 2005 vom King’s College in London dazu durchgeführte Studie bestand aus 3 Gruppen:

  • Gruppe A: Probanden, die nicht unterbrochen wurden
  • Gruppe B: Probanden, die unterbrochen wurden
  • Gruppe C: Probanden, die Marihuana geraucht hatten

Das Ergebnis der Studie macht es relativ deutlich: Die Personen der Gruppe B, die während der Tätigkeiten unterbrochen wurden, benötigten ca. 50 % länger für ihre Aufgaben als die Personen der Gruppe A. Das ließe sich vielleicht noch durch Mehrarbeit auffangen. Was noch viel schwerer wiegt, ist allerdings auch die um ca. 50 % erhöhte Fehlerquote im Gegensatz zur Vergleichsgruppe A. Selbst Gruppe C unter Einfluss von Marihuana, schnitt besser ab als Gruppe B, aber auch deutlich schlechter als Gruppe A.

Als Erkenntnis daraus sollte man sich also Gedanken machen, um die Unterbrechungen möglichst zu minimieren. Beim Thema E-Mail gibt es da verschiedene Ansätze: Beispielsweise lässt sich die automatische Benachrichtigung des Mailpostfachs für neu eintreffende Nachrichten abschalten, um Ablenkungen zu vermeiden. Für Microsoft Outlook findet sich hier eine Anleitung. Je nach Aufgabengebiet macht es dann natürlich trotzdem Sinn, zu gewissen Zeiten einen Blick ins Postfach zu werfen, um die angefallenen Nachrichten gezielt abzuarbeiten. Dafür sollten allerdings fixe Zeiten eingeplant werden. In der Praxis kommt es sehr häufig vor, dass auch diese fest eingeplanten Zeiten nicht eingehalten werden und vielleicht aufgrund von vermeintlich zu niedriger Priorität gegenüber anderen Aufgaben verschoben werden. Abhilfe schafft hier, diese Zeiten wie Meetings mit anderen Personen zu behandeln und vielleicht auch strikt in den Kalender einzutragen. Kommen trotzdem Unterbrechungen zustande, ist es sehr effektiv, wenn man sich angewöhnt, in dem Moment Notizen zu machen, um schnell den Wiedereinstig zu finden.

Quelle: https://stockata.de/

Ein weiterer Ansatz ist, die erhaltenen E-Mails grundsätzlich in Frage zu stellen: Viele E-Mails sind nur informativer Natur und ziehen keinen Handlungsschritt nach sich. So kann man sich beispielsweise von einigen Mailverteilern austragen (lassen) und teilweise gegen alternative Methoden wie Übersichtsseiten à la GitHub), RSS-Feader (z.B. für den NETWAYS Blog) und eigene Suchen im Ticketsystem ersetzen. Auch hier sollte man sich den Interessensgebieten dann zu festen Zeiten widmen und die angefallenen Meldungen sichten. Somit lässt sich auch die “Mailflut” nach dem zweiwöchigen Sommerurlaub eindämmen und die Urlaubsstimmung hält vielleicht doch noch ein oder zwei Tage länger an ;-).

In der Regel ist es sowieso meistens so, dass wirklich wichtige Nachrichten auch ohne permanenten Zugriff auf das Mailpostfach ankommen. Zugegeben verschafft der zeitliche Informationsvorsprung manchmal schon Vorteile, verglichen mit den Massen an Mails, die dazu sofort gelesen werden müssen, heben sich diese aber auch schnell wieder auf.

Gerade im IT-Bereich fühlen sich viele auch in der Freizeit verpflichtet, ständig und überall erreichbar zu sein. Neben dem Zugriff auf E-Mails ist das v.a. auch die telefonische Erreichbarkeit. Können wirklich Störungen oder Kundenanfragen auftreten, die sofort behandelt werden müssen, sollte es dafür einen offiziell geregelten (und bezahlten) Bereitschaftsdienst mit wechselnder Belegschaft geben. Wenn sich das Ganze mal “eingeschlichen” hat, ist die Hemmschwelle, dem Kollegen auf dem Privathandy anzurufen, sonst deutlich geringer. Aus meiner Zeit als Systemadministrator weiß ich nur zu gut, dass man sich für sein “Baby” irgendwo auch verantwortlich fühlt und schon alleine aus Gründen der Arbeitsplatzerhaltung manchmal doch außerhalb der Reihe eingreifen muss, das sollte jedoch die große Ausnahme bleiben.

Ein etwas schwammiges Thema ist noch die Arbeit im “HomeOffice”. Hier hilft v.a. eins: Selbstdisziplin! So ist es sehr hilfreich, die normalen Gewohnheiten beizubehalten und sich beispielsweise in “Berufskleidung” zu festen Zeiten an den Schreibtisch zu begeben. Umso besser, wenn dieser in einem eigens dafür vorgesehen Raum steht und so die Trennung zwischen privat und beruflich genutztem Bereich leichter fällt. Auch private Tätigkeiten wie Einkaufen, Abholen von Paketen oder die tägliche Wäsche sollte auf die Pausen- bzw. Feierabendzeiten verlegt werden. Somit gibt es eine klare Trennung zwischen Arbeits- und Freizeit.

Als Fazit lässt sich also sagen, dass weniger manchmal mehr ist bzw. besser formuliert: Umso geordneter die Abläufe sind, desto besser! Damit lassen sich viele Reibungsverluste vermeiden und insgesamt auch effizienter, fehlerfreier und stressfreier arbeiten. Ich wünsche dabei auf jeden Fall viel Erfolg bei der Umsetzung!

Markus Waldmüller
Markus Waldmüller
Lead Senior Consultant

Markus war bereits mehrere Jahre als Sysadmin in Neumarkt i.d.OPf. und Regensburg tätig. Nach Technikerschule und Selbständigkeit ist er nun Anfang 2013 bei NETWAYS als Lead Senior Consultant gelandet. Wenn er nicht gerade die Welt bereist, ist der sportbegeisterte Neumarkter mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf dem Mountainbike oder am Baggersee zu finden.