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Herzlichen Glückwunsch zum 10-jährigen Jubiläum, Dirk Götz

by | Jun 3, 2022 | Team

Wie die Zeit vergeht… Unser Kollege Dirk hat genau heute vor 10 Jahren mit seiner Karriere bei NETWAYS begonnen und wir sind superhappy, dass er es schon so lange bei uns aushält und man ihm noch immer mit einem Lächeln im Gesicht über den Weg läuft. 😉

Anlässlich seines 10 – jährigen Jubiläums haben wir ihm 10 spannende Fragen über sein #Life@NETWAYS gestellt.

Hier sind seine Antworten:

1. Wie hast Du damals vor 10 Jahren den Weg zu NETWAYS gefunden?

Mein Lebenslauf ist relativ geradlinig. Mein IT-Interesse kam schon früh in der Kindheit und stand dann auch schnell als Berufswunsch fest. Ich habe dann nach Schulabschluss und Grundwehrdienst eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung beim Verband deutscher Rentenversicherungsträger (jetzt Deutsche Rentenversicherung Bund) in Kooperation mit Siemens Professional Education angefangen, da ich die Wahl zwischen dieser Option mit der eigentlich anderen als gewünschten Fachrichtung oder einem kleinen Betrieb als Systemintegrator aber verbunden mit viel Selbststudium hatte.

Nach der Ausbildung waren dann nur Stellen im Rechenzentrum frei und so war ich dann doch in der Systemintegration angekommen. Nachdem ich dort irgendwann immer unzufriedener wurde, hab ich meine Fühler ausgestreckt und bin dabei über NETWAYS gestolpert.

Als bei einer Beurteilung rauskam, dass ich die interne Stelle nicht bekommen konnte, da sie für jemand anders vorgesehen war, hab ich mich abends zum Abreagieren hingesetzt und eine Bewerbung geschrieben. Vorstellungsgespräch und Vertragsverhandlung bei NETWAYS gingen dann schnell und ich musste nur die Kündigungsfrist abwarten. Wobei ich dann sogar aufgrund des Resturlaubs für einen Monat offiziell bei zwei Arbeitgebern beschäftigt war.

 

2. Was hat sich innerhalb der 10 Jahre beruflich bei Dir verändert?

Bei meinem alten Arbeitgeber war ich am ehesten Linux-Administrator und interner Dienstleister und hatte gerade angefangen, das Thema Ausbildung wiederzubeleben. Mit dem Wechsel zu NETWAYS wurde daraus dann der Senior Consultant und der Fokus hat sich von Linux selbst zu gewissen Anwendungen verschoben. Irgendwann habe ich dann den Fehler gemacht zu sagen, dass ich für die Ausbildung bereits bei der Rentenversicherung Trainings gehalten habe. Schon hatte ich Kollegen beerbt und zeitweise einen Großteil unserer Schulungen gehalten.

Thematisch hat sich immer mal der Schwerpunkt und die damit verbundenen Tools verschoben, aber der nächste größere Aufgabenbereich kam hinzu, nachdem Bernd auf einem Jahresmeeting die Demografie der Firma vorgestellt hat. Im Anschluss hat Tobi mich gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, wie eine Ausbildung bei NETWAYS Professional Services funktionieren könnte. Ich hab also ein Konzept dafür ausgearbeitet und kurze Zeit später haben wir schon die ersten Ausbildungsverträge unterschrieben.

Dabei habe ich wohl so einiges richtig gemacht. Nach einem Heads-Wochenende wurde an mich herangetragen, ob ich nicht über die ganze Firmengruppe die Koordination der Ausbildung übernehmen könnte, um diese zu verbessern. Mehr oder weniger gleichzeitig wuchs NETWAYS Professional Services so an, dass wir mehr Struktur brauchten und ich neben der fachlichen auch die organisatorische Leitung der Ausbildung angetragen bekam. Dass ich schlecht im Nein-Sagen bin, sieht man nun daran, dass ich all diese Aufgaben habe und als Zeichen für die damit verbundene Unternehmensverantwortung den Titel Principal Consultant trage.

 

3. Was macht Dir an Deiner Aufgabe als Verantwortlicher für unsere Azubis besonders Spaß?

Verantwortung hab ich nur für die Ausbildung bei NETWAYS Professional Services, allgemein kümmere ich mich nur um Koordination also Planung und Kommunikation. Ich bin aber gerne (wie eigentlich bei allen Themen) Ansprechpartner bei Fragen und Problemen und unterstütze, wo immer ich mit meiner Erfahrung helfen kann. Mir macht es allgemein Spaß, Wissen zu vermitteln und gerade „junge“ Leute über die 3 Jahre Ausbildung wachsen zu sehen. Jung in Anführungsstrichen, da es mehr ein „Neu in der professionellen IT“ ist, als tatsächlich jung, da wir bei Einstellung von 17 bis 33 schon alles dabei hatten.

Ich bin jemand, der gerne fordert und fördert. Der gerne dabei hilft, Stärken auszubauen aber auch Schwächen zu überwinden. Daher würde ich sagen, es macht mir am meisten Spaß, wenn ich sehe, wie Auszubildende einfach gewisse Meilensteine nehmen. Das können ganz simple Dinge sein: sie finden die für sie richtige Herangehensweise an Projekte, verlieren die Scheu davor zu präsentieren oder sehen die Notwendigkeit von Dokumentation ein. Oder es sind ganz klare Ausbildungsabschnitte wie der erste Support- und Consultingeinsatz oder natürlich das Übernahmegespräch zum Schluss der Ausbildung.

 

4. Was war Dein persönliches Highlight während Deiner bisherigen Zeit bei NETWAS?

Ich bin niemand, der nach großen Highlights strebt. Mich begeistert es immer noch, etwas technisch zum Laufen zu bringen oder einfach was in die (für mich) richtige Richtung bewegt zu haben. Ein gewisses Highlight war bestimmt das Feedback von Greg (damals Community-Manager beim Foreman-Projekt) und Ohad (Entwickler des Foreman-Projekts) zu der von mir geschriebenen Foreman-Schulung und dass Greg geschafft hat, Bernd zu überzeugen, die Unterlagen zur Unterstützung des Projekts als Open Source zu veröffentlichen.

Auch immer ein Highlight waren die verschiedenen Foreman-Birthday-Events, einfach weil ich die Community dort sehr schätze und es mal wieder eine ganz andere Herausforderung ist. Damit verbunden auch die Einladung zum eigentlich internen Strategie-Meeting der Foreman-Entwickler in Brno, weil es eine sehr hohe Wertschätzung ausdrückt. Aber auch auf Firmenkosten beispielsweise in die USA zu reisen, als Philipp, der erste Auszubildende bei NPS, erfolgreich abgeschlossen hat, oder Alex, der erste der dann auch tatsächlich ins Consulting ging. Auch das Feedback, wie gut sich Afeef und Tobi nach kurzer Zeit im Operationsteam gemacht haben, sind Momente, die ich zu schätzen weiß.

 

5. Was war Dein peinlichstes Erlebnis bei NETWAYS?

Ähnlich wie mit Highlights habe ich es auch nicht so mit dem Gegenteil davon. Ich kann wie vermutlich jeder meinen Anteil an „falsches System“-Geschichten beitragen. Ich habe zum Beispiel erst vor Kurzem statt auf dem Client auf dem Puppet-Server die Zertifikate gelöscht. Aber Fehler sind menschlich und mir deswegen nicht peinlich. Außer natürlich ich lerne nicht daraus und mache denselben Fehler mehr als zweimal! 😉

Dementsprechend ist es mir auch nicht peinlich, wenn ich immer noch nervös bin bei manchen Dingen. Einfach die ersten paar Minuten des letzten Foreman-Birthday schauen, wenn ihr wissen wollt was ich meine! 😀

 

6. Was war Dein Berufswunsch als Kind?

Ich hab schon meinem Deutschlehrer in der 5. Klasse auf seine wenig hilfreiche Anmerkung zu meiner Handschrift, ob ich Arzt werden möchte, geantwortet, dass ich ITler werde und dann einfach Dokumente ausgedruckt. Natürlich gab’s auch mal andere Überlegungen, aber in der Nachbetrachtung hätte ich wohl sonst nirgends so viel Talent mitgebracht und auch nirgends entsprechend gut verdient. Also ich bin ganz froh, wie es gekommen ist. Allerdings muss nicht nur ich schmunzeln, wenn ich zurückdenke und sage, dass ich in der IT bin, weil ich nicht so gut mit Menschen kann. Consulting und Ausbildung setzen da doch ein anderes Zeichen.

 

7. Was schätzt Du am meisten bei NETWAYS als Arbeitgeber?

Wie oben schon erwähnt, ich freue mich, noch Dinge bewegen zu können und dafür bin ich hier meist noch an der richtigen Stelle, zumindest was Ausbildung und NETWAYS Professional Services angeht. Ansonsten mag ich einfach das Consulting so als Einzelkampf mit Teamwertung, womit ich meine, dass ich selbstständig arbeiten kann, aber immer auch Fragen stellen kann.

Ich bin auch immer wieder froh über Tobi als Führungskraft, da ich leider in der IT immer noch zu oft Vorgesetzte sehe, die wirklich nur vorgesetzt sind, aber definitiv nicht führen.

Und ich weiß auch die „Gehaltsbausteine“ wie private Nutzung des Kesselhaus zu schätzen, die eben nichts mit Gehalt zu tun haben.

 

8. Wie hältst Du Deine Work-Life-Balance aufrecht?

Auf die Frage hätte ich vor Corona eine klare Antwort gehabt, mit den letzten Jahren ist die aber etwas aus der Balance gekommen. Das versuche ich aber gerade wieder hinzubekommen. Zum einen haben die Clubs ja wieder aufgemacht, somit suche ich wieder nach guten Partys, um einfach abzuschalten. Zum anderen finden damit auch wieder Tabletop-Turniere statt, sodass ich auch diesem Hobby wieder mit allen Aspekten nachkommen kann. Während Corona haben sich die Treffen mit Freunden mehr in Restaurants oder aufs Wandern verlegt, was ich aber auch weiter beibehalten will. Frag mich am besten beim nächsten Jubiläum wie es geklappt hat, wieder die richtige Balance zu finden!

 

9. Was ist das Verrückteste, das man auf Deinem Schreibtisch findet?

Mein Schreibtisch ist eigentlich relativ leer und aufgeräumt. Die Karten mit dummen Sprüchen an der Trennwand auf der einen Seite und den Foreman-Merchandise auf dem Container auf der anderen Seite würde ich nicht als verrückt bezeichnen.

In der Homeoffice-Phase haben sich einige über die Kissen mit STRG, ALT und ENTF amüsiert (übrigens das perfekte Nerd-Geschenk von meinem Bruder) und über das Schaukampfschwert an der Wand gewundert (welches ich mir stilecht als Ritter der Beerenwein-Tafelrunde verdient habe).

 

10. Wofür bist Du für Deine bisherige Zeit bei NETWAYS besonders dankbar?

Auch hier wieder eher für die kleinen Dinge. Also die Orte, die ich sehen durfte, die Kontakte, die ich weltweit geknüpft hab, die ein oder andere gemeisterte Herausforderung, etc.!

Und ohne das Kesselhaus wären meine Geburtstagsfeiern (bzw. unsere, da ich immer mit einer meiner besten Freundinnen feiere) doch um einiges langweiliger gewesen. 😉

Katja Kotschenreuther
Katja Kotschenreuther
Marketing Manager

Katja ist seit Oktober 2020 Teil des Marketing Teams. Als Online Marketing Managerin kümmert sie sich neben der Optimierung unserer Websites und Social Media Kampagnen hauptsächlich um die Bewerbung unserer Konferenzen und Trainings. In ihrer Freizeit ist sie immer auf der Suche nach neuen Geocaches, bereist gern die Welt, knuddelt alle Tierkinder, die ihr über den Weg laufen und stattet ihrer niederbayrischen Heimat Passau regelmäßig Besuche ab.
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