Ich möchte heute unsere Serie “Just fit – Just awesome” um das Thema Ernährung im Büro ergänzen.

Leider kommt das Thema aufgrund von Zeitmangel, fehlendem Wissen und manchmal auch einfach Faulheit, viel zu kurz. Jeder hat eine andere Auffassung von gesund und ausgewogen. Aber worauf kommt es wirklich an? Was ist wirklich wichtig? Worauf sollte man wirklich achten?

Solange man nicht an einer ernstzunehmenden Krankheit leidet, gibt es einige wenige Faktoren, auf die man achten sollte, damit ernährungstechnisch nichts mehr schief gehen kann:

 

1. Ausreichend aber nicht zu viele Kalorien zu sich nehmen

Kalorien werden in sogenannte Makronährstoffe aufgeteilt

  • Kohlenhydrate (50%) gehören zu den Energielieferanten Nummer eins. Sie sind unter anderem auch für den Großteil unserer Sättigung zuständig. Man sollte jedoch ein Auge darauf haben überwiegend komplexe Kohlenhydrate zu sich zu nehmen. Darunter zählen z.B. Vollkorn Produkte, Kartoffeln und Hülsenfrüchte
  • Eiweiße (30%) sind die Baustoffe für Zellen und Gewebe. Sie sind wichtig zum Aufbau, zum Erhalt und zur Erneuerung der Körperzellen. Das heißt unter anderem auch für die Heilung von Wunden und Krankheiten. Besonders wertvoll sind Proteine mit hoher biologischer Wertigkeit (Fettarme Milch und Milchprodukte, fettarmes Fleisch, Fisch und Eier)
  • Fette (20%) sind neben den Kohlenhydraten der wichtigste Energiespeicher unserer Zellen. Jedoch muss man zwischen gesättigten, ungesättigten Fetten und Transfetten unterscheiden. Wichtig für unseren Körper und die Energiegewinnung sind die ungesättigten Fette (Omega3, Omega6). Enthalten sind diese mitunter in Fisch, pflanzlichen Ölen, Nüssen und Avocados.

Der Bedarf an Makronährstoffen variiert von Mensch zu Mensch. Ausschlaggebende Faktoren sind Alter, Größe, Gewicht und Aktivitätslevel. Falls man es wirklich genau wissen möchte, gibt es hierfür unzählige Onlinerechner im Internet zu finden. Aufpassen muss man dabei nur, dass manche Rechner die Aktivität anders mit einbeziehen als andere. Am Besten wäre es hier wohl sich ein paar herauszupicken, mit seinen eigenen Faktoren durchrechnen und am Ende den Durchschnittswert daraus zu ermitteln. Dies ist aber wirklich nur wichtig, wenn man sich die Mühe machen möchte und alles haargenau notiert.

Reichen würde es im Großen und Ganzen schon zu wissen, wie viele Kohlenhydrate man heute bereits gegessen hat, oder ob man überhaupt schon Eiweiß zu sich genommen hat.

2. Mikronährstoffe aufnehmen

Mikronährstoffe werden in Vitamine und Mineralstoffe aufgeteilt und sind Nährstoffe, die unserem Körper keine Energie liefern, aber in vielen anderen Funktionen für unseren Körper notwendig sind. Die Aufgaben der Mikronährstoffe sind sehr spezifisch und völlig unterschiedlich, auch innerhalb der einzelnen Mikronährstoff-Gruppen. Wichtig ist hier deshalb, viel verschiedenes Obst und Gemüse essen.

3. Vergiss nicht ausrechend Wasser zu trinken.

Mehr Infos gabs hierzu unter Wasser marsch! – “Just fit – just awesome”

4. Nicht am Arbeitsplatz essen

Iss dein Mittagessen nicht am Arbeitsplatz. Gerade bei Schreibtischarbeiten:

Eine kurze Bildschirmpause tut auch den Augen und dem Kopf gut. Wenn man durch Arbeit abgelenkt ist, isst man meist mehr und fühlt sich am Ende gar nicht richtig satt. Triff dich doch mit deinen Kollegen, das fördert zusätzlich den Team-Zusammenhalt. 

5. Vorkochen ist die Devise

Selbstgekochtes Essen hat meist mehr Nährwerte, ist kalorienärmer und günstiger. Einfach am Vorabend eine Portion mehr kochen und diese für den nächsten Tag einpacken. Dies funktioniert sowohl mit warmen Speisen als auch mit kalten sehr gut.

6. Gesunde Snacks für den kleinen Hunger zwischendurch

Bereite dir auch kleine, gesunde Snacks am Vorabend oder morgens zu, damit der Griff zu den Süßigkeiten ausbleibt. Gute Beispiele sind hier etwa Studentenfutter, oder Nüsse im allgemeinen sowie Obst. 

 

Wenn man den genannten Punkten ein wenig Aufmerksamkeit schenkt, versorgt man seinen Körper mit ausreichend Nähstoffen und ist fit für alles was einem das Leben so bereithält. Meist dauern die Vorbereitungen nicht länger als 30 Minuten. Selbst für die Vorbereitung zählt: Planung ist alles.

Janina Tritschler
Janina Tritschler
Consultant

Janina ist seit Dezember 2018 Consultant bei NETWAYS. Als OSMC-Referentin und Icinga Camp Fan kennen wir sie aber schon länger. Vorher hat sie als DevOps Engineer gearbeitet. Ihr gefällt die IT im Allgemeinen und im Besonderen, sich als Frau in dieser Männerwelt zu behaupten. Außerdem mag sie Cupcakes und Kraftsport.