On giving up and trying an IDE

I dislike IDEs, at least I tell myself and others that. A 200 line long .vimrc gives a lot more street cred than clicking on a colored icon and selecting some profile that mostly fits ones workflow. So does typing out breakpoints in GDB compared to just clicking left of a line. Despite those very good reasons I went ahead and gave Goland and CLion, two JetBrains products for Go and C/C++ respectively, a chance. The following details my experiences with a kind of software I never seen much use for, the problems I ran into, and how it changed my workflow.

Installation and Configuration

A picture of my IDE wouldn’t do much good, they all look the same. So here’s a baby seal.
Source: Ville Miettinen from Helsinki, Finland


First step is always the installation. With JetBrains products being mostly proprietary, there are no repositories for easy installation and updating. But for the first time I had something to put in /opt. When going through the initial configuration wizard one plugin caught my eye: “IdeaVim”. Of course I decided to install and activate said plugin but quickly had to realize it does not work the same simply running vim in a window.
This “Vim emulation plug-in for IDEs based on the IntelliJ platform” sadly does for one not offer the full Vim experience and the key bindings often clash with those of the IDE. Further I started getting bothered by having to manage the Vim modes when wanting to write code.
I sometimes miss the ability to easily edit and move text the way Vim allows, the time I spend using the mouse to mark and copy text using the mouse are seconds of my life wasted I’ll never get back!
Except for the underlying compiler and language specific things both IDEs work the same, identical layout, window options, and most plugins are shared, so I won’t talk about the tool chain too much. But it needs to be said that Goland just works, possibly because building a Go project seems simpler than a C++ one. Getting CLion to work with CMake is tiresome, the only way to edit directives is by giving them to the command like you would on the shell. This would not bother me as much if CMake didn’t already have a great GUI.

Coding and Debugging

Yet I wouldn’t be still using those programs if there weren’t upsides. The biggest being the overview over the whole project, easily finding function declarations and splitting windows as needed. These are things Vim can be made to do, but it does not work as seamless as it does in the IntelliJ world. It made me realize how little time is spent the actual typing of code, most of it is reading code, drawing things and staring at a prototype until your eyes bleed confusion (sometimes code is not well commented). The debuggers, again specifically the one of Goland, work great! Sometimes I have to talk to GDB directly since there are many functions but too few buttons, but the typical case of setting a breakpoint and stepping through to find some misplaced condition is simple and easy.

Alright, here it is.


There are a few features I have not found a use for yet e.g. code generators and I still manage my git repositories from the shell. The automatic formatting is cool, again especially in Go where there is one standard and one tool for it. Other than that I run into a few bugs now and then, one that proved to be quite a hassle is the search/search and replace sometimes killing my entire window manager. Were it free software, there’d be a bug report. But for now I work around it. Maybe I’ll drop CLion but I doubt I’ll be writing any Go code in Vim anytime soon.
If you think you have found the perfect IDE or just want to share Vim tips, meet me at the OSMC in November!

Monitoring Plugins in Go

Auf Twitter hat Jan Schaumann vor Kurzem begonnen eine Liste aufzustellen mit Dingen, die jeder Sysadmin in seinem Leben schon mindestens ein mal getan hat. Darunter zählen Sachen wie einen Parser für den ifconfig Befehl zu schreiben oder unvollständige Regexes für IP Adressen zu basteln. Beim Durchgehen dieser Liste habe ich mich immer wieder selbst ertappt. Es ist erschreckend, wie viele von diesen Dingen auf einen selbst zutreffen. Dennoch ist es sehr amüsant zu lesen.
Bei Netways arbeiten wir sehr viel im Bereich Monitoring. So ist es kein Wunder, das ich bei den Dingen die jeder Sysadmin schon mal getan hat, sofort auch an dieses Thema denken musste. Lange muss man da auch nicht überlegen: Jeder Sysadmin hat mindestens schon ein mal in seiner Karriere ein monitoring Plugin geschrieben. Das gehört einfach dazu und selbst DevOps wird uns vermutlich nicht davor bewahren.
Das Schreiben von monitoring Plugins ist auf den ersten Blick ein ziemlich einfaches Thema. So ein Plugin muss einen Rückgabewert von 0, 1 oder 2 liefert und im besten Fall einen Text ausgeben, der den Zustand beschreibt. Damit wären schon mal alle Grundvoraussetzungen gegeben. Weil es eben so einfach ist, gibt es auch so viele von diesen Plugins. Sie werden in nahezu jeder Programmiersprache geschrieben. Manche Plugins sind umfangreich mit vielen Optionen und noch mehr Performance Daten in der Ausgabe. Andere wiederum bestehen nur aus wenigen Zeilen und erfüllen einen einzigen speziellen oder simplen Zweck.
Was mich bei monitoring Plugins schon immer gestört hat, ist das Deployment von jenen. Je nachdem in welcher Sprache das Plugin entwickelt ist, müssen mit cpan, gem, pip, npm, pear, composer oder andern Package Managern Abhängigkeiten nachinstalliert werden. So richtig lästig wird das bei ein paar Hundert Plugins für ein paar Tausend Server mit unterschiedlichen Distributionen. Sind Windows Systeme dabei, … ach davon fang ich garnicht erst an.
Welche Lösung gibt es also dafür? Noch keine fertige, zumindest meiner Meinung nach. Selbst Configuration Management löst das Problem nicht ganz. Um das vernünftig zu machen, müsste man ja seine 3-Zeiler Plugins packetieren und vernünftige Module oder Cookbooks schreiben, die das dann auf die Systeme ausrollen. Bestenfalls natürlich auf jedes System nur die Plugins die dort auch wirklich hin gehören. Seitdem ich mich bezüglich eines Projekts aber mit der Programmiersprache Go auseinander setze, beschäftigt mich ein anderer Ansatz um das Problem zu lösen: was wäre, wenn so ein Plugin gar keine Abhängigkeiten hat?
Go ist eine Programmiersprache, deren Wurzeln bei C liegen. Sie ist dementsprechend auch keine Scriptsprache wie Ruby oder Python, fühlt sich manchmal aber trotzdem so an. Das führt dazu das Leute wie ich, die aus der Scripting Welt kommen, sich sehr schnell wohl fühlen mit Go. Ob Go eine objektorientierte Sprache ist, da scheiden sich die Geister. Objekte im klassischen Sinne gibt es nicht, zumindest werden sie nicht so genannt. Betrachtet man es im Detail, kann man aber nachvollziehen warum es Stimmen gibt, die Go als objektorientiert bezeichnen.
Wie bei anderen Sprachen auch gibt es bei Go viele Libraries die verwendet werden können, sie werden aber Packages genannt. Der in Go geschriebene Code muss kompiliert werden. Ein großer Vorteil dabei ist, dass die entstandenen Binaries standardmäßig statisch gelinkt sind. Das heißt im Umkehrschluss es muss nichts nachinstalliert werden mit gem, pip, cpan usw. Alles steckt schon in dieser einen Binary. Sicherlich lässt sich dasselbe auch mit C, C++ oder anderen Sprachen erreichen. Keine ist aber so einfach und einsteigerfreundlich wie Go. Das zählt für mich als sehr großer Vorteil, schließlich werden diese Plugins oft von Sysadmins entwickelt, deren Hauptbeschäftigung nicht das Programmieren ist.
Statisch gelinkte Binaries könnten also das Problem der Abhängigkeiten lösen. Spinnt man die Idee weiter, könnte man mit einem “monitoring plugin” Package für Go ein Framework schaffen mit dem einheitliche Plugins entwickelt werden. Eine tolle Idee, wenn ihr mich fragt. Das Problem des packetierens lässt sich übrigens wunderbar mit fpm lösen, dazu aber vielleicht ein anderes Mal mehr.
Mein Aufruf an dieser Stelle also: Schreibt eure monitoring Plugins in Go, denn ich möchte mich nicht stundenlang damit Beschäftigen sie zum Laufen zu kriegen!

Blerim Sheqa
Blerim Sheqa
Product Manager

Blerim ist seit 2013 bei NETWAYS und seitdem schon viel in der Firma rum gekommen. Neben dem Support und diversen internen Projekten hat er auch im Team Infrastruktur tatkräftig mitgewirkt. Hin und wieder lässt er sich auch den ein oder anderen Consulting Termin nicht entgehen. Inzwischen ist Blerim als Product Manager für Icinga tätig und kümmert sich dort auch um die Partner.