Reminder für das morgige Icinga Web Webinar

Neben dem klassischen Webinterface für Icinga, gibt es bereits seit längerem das Icinga Web, welches in einer Vielzahl von Projekten aktiv eingesetzt wird. Auch wenn die Jungs vom Icinga Team aktiv an Icinga Web 2 schrauben, wird das jetzige Icinga Web 1 so schnell nicht verschwinden. Im morgigen Webinar will ich daher auf die Funktionalitäten des Interfaces eingehen und anhand von einigen Beispielen die Vorteile gegenüber Icinga Classic demonstrieren. Dabei werde ich unter anderem eigene Ansichten und Filter bauen, die Userverwaltung und die Integration der verbreitesten Addons demonstrieren.
Wer Icinga Web also noch nicht kennt oder einige weitere Informationen benötigt, sollte sich noch registrieren, um morgen um 10:30 Uhr dabei zu sein.
Um sich die Wartezeit etwas zu verkürzen, gibt es natürlich noch unser Webinar-Archiv, in dem alle bisher von uns durchgeführten Webinare inkl. Videos und Präsentationen archiviert sind.
Bis morgen!

Christian Stein
Christian Stein
Lead Senior Account Manager

Christian kommt ursprünglich aus der Personalberatungsbranche, wo er aber schon immer auf den IT Bereich spezialisiert war. Bei NETWAYS arbeitet er als Senior Sales Engineer und berät unsere Kunden in der vertrieblichen Phase rund um das Thema Monitoring. Gemeinsam mit Georg hat er sich Mitte 2012 auch an unserem Hardware-Shop "vergangen".

Catalot – cat a lot?

catalogNach dem erfolgreichen relaunch von MonitoringExchange stellen wir das eigens entwickelte Katalogsystem Catalot zu Verfügung. Geschrieben in PHP5, setzt Catalot auf die Frameworks Agavi und Doctrine auf,  wodurch mächtige Werkzeuge für Darstellung und Datenbankhandling zur Verfügung stehen.
Wir haben uns für die Neuentwicklung entschieden, da leider nicht viele freie Katalogsysteme existieren, welche einen ansprechenden Leistungsumfang aufweisen können. Mehr Features, bessere Links und AJAX Unterstützung, ermöglichen MonitoringExchange über 2000 Plugins für Benutzer und Admins, auf zeitgemäße Art und Weise, zur Verfügung zu stellen.
Hier einige Merkmale der aktuellen Version 1.2:

  • Sicherheit, RBAC Modell und Validierung aller Daten
  • CMS-Unterstützung für Einzelseiten
  • Einfache Erweiterungsmöglichkeit (Agavi-MVC, Modularisierung)
  • Datenbankabstraktion (Doctrine)
  • Erstellung von file bundles
  • Geschachtelte und referenzierbare Kategorien (nested sets)
  • Projektrollen: Admin, Eigentümer, sonstige Teilnehmer
  • Erweiterte Kommentar- und Rating-Funktion

Wie sind bei der Entwicklung auf die Wünsche und Anregungen der Benutzer von MonitoringExchange eingegangen und konnten somit eine Plattform schaffen welche das Arbeiten mit kleinen Projekten und Linkeinträgen vereinfacht.
Catalot wird unter der GPLv3 publiziert und ist unter netways.org zu Hause. Dort würden wir uns auch über zahlreiche Downloads, Bugreports und Patches freuen.
In diesem Sinne: Cat a lot …

Marius Hein
Marius Hein
Head of Development

Marius Hein ist schon seit 2003 bei NETWAYS. Er hat hier seine Ausbildung zum Fachinformatiker absolviert, dann als Application Developer gearbeitet und ist nun Leiter der Softwareentwicklung. Ausserdem ist er Mitglied im Icinga Team und verantwortet dort das Icinga Web.

Vorschau Grapher V2

grapherv2Für die Fertigstellung des neuen Graphers V2 haben wir nun deutlich länger gebraucht als erwartet. Neben einer Neuauflage des NETWAYS Portals für Nagios im Winter 2008, hatten wir uns nun auch dafür entschieden den Grapher auf Basis eines vernünftigen Frameworks zu implementieren.
Die Entscheidung ist hier auf Agavi gefallen, das Marius bereits vor einigen Monaten hier in unserem Blog vorgestellt hat. Agavi nimmt uns vieles im Bereich der Flusssteuerung, Logging und Userauthentifizierung ab, so dass wir uns aufs “Kerngeschäft”, nämlich die Visualisierung von Performancewerten konzentrieren können.
Wir arbeiten im Moment mit Hochdruck am Grapher und werden noch in dieser Woche den RC1 bereitstellen.
Die Installation des Graphers wird über das PHP Buildtool Phing erfolgen das uns bisher alle überzeugt hat. Gerade hier haben wir uns für Tests und Dokumentation etwas länger Zeit gelassen, um die Installation unter verschiedenen Plattformen so einfach wie möglich zu gestalten. Ich bin mir sicher, dass sich das Warten für alle gelohnt hat.

Bernd Erk
Bernd Erk
CEO

Bernd ist Geschäftsführer der NETWAYS Gruppe und verantwortet die Strategie und das Tagesgeschäft. Bei NETWAYS kümmert er sich eigentlich um alles, was andere nicht machen wollen oder können (meistens eher wollen). Darüber hinaus startet er das wöchentliche Lexware-Backup und investiert seine ganze Energie in den Rest der Truppe und versucht für kollektives Glück zu sorgen. In seiner Freizeit macht er mit sinnlosen Ideen seine Frau verrückt und verbündet sich dafür mit seinem Sohn.

The Agavi Way

Frameworks für PHP5 gibt es wie Sand am Meer. Mehr oder weniger gut sollen sie dem Entwickler helfen, Probleme zu vereinfachen. Dabei treten aber erstmal welche auf: neue Datenbankschnittstelle, Platzierung des Codes unklar, standartisierte Lösungsansätze fehlen – dies sind nur einige Dinge auf die man bei der Benutzung stoßen wird.
Bei einem Vergleich sind wir dabei auf Agavi gestoßen, wiedermal ein Framework welches aus dem Frust über Mojavi3 entstanden ist. Es basiert auf dem MVC Paradigma und hat einen entscheidenen Vorteil: Es zwingt dazu sauberen Code zu schreiben. Außerdem wird einem nicht ein neues Datenbank- oder Templatesystem vorgesetzt. Eher hat man die Qual der Wahl: Propel oder Doctrine,  PHPTal oder normales PHP. Natürlich sind viel mehr Kombinationen möglich.
Agavi beschränkt sich also auf die Kerngeschäfte eines Frameworks und bietet dem Entwickler einen sinnvollen Baukasten mit folgenden Features an:

  • Configuration Management
  • MVC (Models, Views, Controllers)
  • Security
  • Routing und Speaking URL’s
  • Generischer Benutzer mit RBAC
  • Template (Renderer) Baukasten
  • Outputtypes (Web, Console, Soap, JSON)
  • Sessions und deren Storagependants
  • Logging
  • Validation (GET/POST)
  • I18N

Alle Bauteile sind durch abstrakte Klassen und Interfaces beschrieben was eine Erweiterung einfach gestaltet, außerdem wird das PHP5 Exception Modell konsequent durchgezogen. Durch Phing wird zusätzlich ein Buildtool mitgeliefert welches dem Entwickler ermöglich alle Komponenten der Software zu erstellen. Somit werden Stubs für Actions oder Models schnell erstellt.
Natürlich sind die klassischen Probleme der Einarbeitszeit noch vorhanden, die Lernkurve ist allerdings hoch – Und hat man sich den ‘Agavi Way’ angeeignet, geht alles weitere schnell von der Hand!

Marius Hein
Marius Hein
Head of Development

Marius Hein ist schon seit 2003 bei NETWAYS. Er hat hier seine Ausbildung zum Fachinformatiker absolviert, dann als Application Developer gearbeitet und ist nun Leiter der Softwareentwicklung. Ausserdem ist er Mitglied im Icinga Team und verantwortet dort das Icinga Web.