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Oida, geht das nicht schneller?!

von | Jan 31, 2019 | Golang, Programmiersprachen, Technology

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Ich hatte etwas downtime, also habe ich ein kleines Programm geschrieben das Wortsalate erstellt: wordsalad, Code hier auf Github. Ist noch nicht ganz fertig, aber wie ihr sehen könnt tut es schon seinen Dienst. Es nimmt eine Liste an Wörtern und versteckt sie in einem Suchbild. Der Algorithmus hierfür ist: Schmeiß das Wort irgendwo aufs Spielfeld, wenn es klappt gehe zum nächsten. Wenn nicht versuche das ganze nochmal, bis zu 200 mal pro Wort. Sollte sich so kein freier Platz für das Wort finden, mach das ganze Spielfeld neu und starte von Null – bis zu 2000 mal. Nicht besonders intelligent aber wofür haben wir sonst Prozessoren im Gigahertz Bereich!

Die Hertz sind machen nur ein Teil der Geschwindigkeit aus, ein anderer ist die Anzahl der Threads. Parallelisierung erlaubt es modernen Programmen ihre Arbeit doppelt, vier mal, acht mal oder noch schneller zu verrichten (theoretisch zumindest). Aber was bietet Go in dieser Hinsicht? Concurrency. Und was ist das? “Irgendwas mit Multi-threadding und Parallelisierung” dachte ich anfangs. Sogenannte Goroutinen können einfach gestartet werden und haben mit channels eine simple und mächtige Form der Synchronisierung und Kommunikation.

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Aber ich lag falsch, Concurrency ist eben nicht Parallelisierung.

Meine Vermutung Concurrency sei nur ein anderes Wort für Parallelisierung kam von der Bedeutung und Verwendung außerhalb der IT Welt. “Concurrence” bedeutet Kooperation, Zustimmung und eben auch “zur gleichen Zeit stattfinden”, gemeint ist hierbei aber wohl die erste Bedeutung. Goroutinen laufen eben nicht gleichzeitig ab, sie wechseln sich ab. Sollte eine routine mal länger nichts zu tun haben, weil sie etwa darauf wartet etwas von der Platte zu lesen oder schreiben, kann eine andere arbeiten. So laufen sie nicht gleichzeitig, sondern miteinander ab – sehr praktisch für schnelle Prozessoren.

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Aber man hat eben mehrere Prozessoren, sollen die sich die übrigen etwa langweilen während einer arbeitet? Nein, go verwendet einen Prozessorpool der goroutinen wenn möglich parallel laufen lässt. So hat man das beste beider Welten, es ist einfacher mit Concurrency zu designen und die Sprache kümmert sich im Hintergrund darum das es möglichst schnell passiert.

Sollte euch das Thema weiter interessieren, kann ich diesen Talk von Rob Pike empfehlen.

Viel Spaß beim Suchen 🙂

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