Weekly Snap: OSMC 2013 & enTemp

weekly snap21 – 25 October was the week of the OSMC, which brought monitoring highlights and photos aplenty, plus an iOS app for environment sensors on the side.
As soon as Eva finished up her OSMC countdown with Christian Schneemann’s presentation on “Automatic Configuration of Nagios/Icinga with Agordamon”, she launched straight into the first day of the OSMC.
Dirk soon followed with his impressions of the first and second day of the OSMC, and Eva hers of the dinner and drinks in between.
To close the week, Georg took a look at enTemp, an iOS app to view HWgroup environment sensor results.

Only the NSA monitors more? – Teil 2

Die Abendveranstaltung war auch dieses Jahr wieder ein sehr geselliger Abend auf dem sich sogar Kölner und Düsseldorfer verbrüdert haben und dies trotz Bier- und Fußball-Debatten. Vielleicht sollten wir unser Ziel einfach von Weltherrschaft in Weltfrieden ändern, wenn Icinga so stark verbindet?
Die mir wohl am häufigsten gestellte Frage neben allem rund um Icinga 2 war, die wie es ist für Netways zu arbeiten. Ich denke meine Begeisterung für das Team, die Produkte, meine Aufgaben und auch unsere Kunden hat man mir angemerkt. Wer diese teilen möchte, kann gern mein neuer Kollege werden! 😉 Dies ist auch der günstigste Weg an unseren Konferenzen teilzunehmen, quasi nur für den Spottpreis einer Seele! 😀
Trotz des Abends war der erste Vortrag gut besetzt. Ich war nicht nur gespannt, ob Rihards Olups es schafft für den ersten Slot fit zu sein, sondern auch wie Zabbix (welches er im Vorjahr mehr theoretisch erklärt hat) sich in der Praxis zeigt. Mein Fazit ist: Die Ansätze sind so unterschiedlich, dass ein Vergleich mit Icinga kaum möglich ist, aber ich glaube ich könnte mich auch für Zabbix erwärmen! Und vor allem der Antwort auf ob es für Zabbix etwas wie Check_MK gibt muss ich beipflichten: “Ich bevorzuge zu monitoren was auf dem System laufen soll, nicht was gerade läuft”
Sehr gespannt war ich auf Alan Robertson vom The Assimilation Project, den ich bereits am Vorabend der Konferenz als sehr sympathisch und interessant kennenlernen durfte. Discovery und Monitoring aus 8 Dimensionen betrachtet mit StarTrek-Anspielungen gespickt ist sowohl amüsant als auch informativ.
Der dritte Talk, den ich am Donnerstag besucht habe, war Oliver Hankeln zu openTSDB. OpenTSB ist eine weitere Datensenke für metrische Daten, allerdings mit dem Ansatz alle Daten aufzuheben und ausgelegt für 100 Millionen und mehr Daten. Interessante Lösung + grausames Frontend erinnert mich irgendwie an Graphite! 😉

Im Anschluss an diesen Vortrag gab es wieder ein mindestens genauso gehaltvolles Mittagessen und etwas für das Wohlbefinden.

Frisch gestärkt ging es weiter mit OpenNMS präsentiert von Jeffrey Gehlbach. Bis jetzt habe ich mich noch nicht ernsthaft mit OpenNMS auseinandergesetzt, aber die neuen Features wie vereinfachtes SNMP- und JMX-Monitoring, dynamisch erstellte Karten und Integration in Ticketsysteme wecken Interesse. Wo nehme ich nur die Zeit her um all die interessanten Tools auszuprobieren?
Fernando Hönig präsentierte uns in einer guten Mischung aus Anforderungen und tatsächlicher Umsetzung “Distributed Monitoring and Cloud Scaling for Web Apps”. Interessanterweise kommen zur Umsetzung auch hier noch Komponenten zum Einsatz, die ich noch nicht kannte, auch wenn die Mehrheit bekannt ist.
Den Abschluss bildete Anders Håål von dessen Vortrag zu dynamischen und adaptiven Schwellwerten ich mir so einiges erwartet habe und ich mich somit schweren Herzens gegen den Parallelvortrag von Martin Fürstenau zu seinem Rewrite des beliebten Check_esx_api entschieden habe. Ich wurde auch nicht enttäuscht, die Lösung bischeck klingt sowohl durchdacht als auch nach der Lösung für einige bekannte Probleme. Der Release-Kandidat steht auch zum Testen bereit!

P.S.: Heute kann ich auch noch den Link zu Icinga Web 2 nachliefern.
P.P.S.: Ich glaube die NSA hat meinen Kommentar von gestern gelesen und noch einen drauf gesetzt! 😀

Dirk Götz
Dirk Götz
Senior Consultant

Dirk ist Red Hat Spezialist und arbeitet bei NETWAYS im Bereich Consulting für Icinga, Puppet, Ansible, Foreman und andere Systems-Management-Lösungen. Früher war er bei einem Träger der gesetzlichen Rentenversicherung als Senior Administrator beschäftigt und auch für die Ausbildung der Azubis verantwortlich wie nun bei NETWAYS.

Only the NSA monitors more? – Teil 1

Auch für diese Konferenz gibt es wieder einen kleine Bericht von mir in zwei Akten. Bereits aufgewärmt durch das Halten des SLA-Intensiv-Workshops und die ersten netten Kundengespräche beim Abendessen am Vortag, konnte die OSMC 2013 wieder gut mit Bernds Begrüßung starten. Beinahe Tränen gelacht habe ich bei dem Video zum Empfang unseres Ehrengastes Michael Medin.
Nicht so amüsant aber sehr informativ war der Vortrag von Luca Deri zu ntopng. Allein die Historie eines seit 15 Jahren existierenden Projekts und wie sich dieses an die Veränderungen in der IT-Landschaft anpasst ist sehr interessant zu sehen. Wer mehr über sein Netzwerk erfahren will ist bei ntopng richtig, simple Graphen und Deep-Packet-Inspection sind eine schöne Kombination.
Eine schwere Entscheidung stand für mich an zwischen Michael Medin zum NSClient++ und Sven Nierlein zu Thruk. Entschieden habe ich mich für Thruk, das eine technisch modernisierte Alternative zur klassischen Nagios/Icinga-Oberfläche darstellt. Vor allem gegenüber Nagios sehe ich hier deutliche Verbesserungen, ein paar der Gimmicks würden mir aber auch noch in Icinga gefallen. Wirklich modern sieht für mich ein Nachbau der klassischen Oberflächen allerdings leider nicht mehr aus.
Als nächstes Bernd zum zweiten mit Log- und Eventmanagement, in Software heißt die präsentierte Lösung diesmal Logstash inklusive Zusammenspiel mit Redis, Elasticsearch, Icinga, EDBC, StatsD und Graphite. Klingt bei Bernd wieder alles so einfach, dass ich endlich mal dazukommen möchte mit Logstash zu experimentieren und die ersten Teilnehmer überlegen bereits den Produktionseinsatz und Splunk abzulösen. Und wieder wäre ein kommerzielles Produkt durch Open Source abgelöst! 😉
Gestärkt vom Mittagessen ging es für mich mit Andreas Ericsson und den Neuigkeiten rund um Nagios los. Diese sind der Grund für den nächsten Fork von Nagios. Unter dem Namen naemon wird Andreas weiterführen was er bereits mit Nagios 4 getan hat. Und die geplanten Features klingen gut, ganz im Gegensatz zur Zukunft von Nagios.
Neugierig war ich auf unseren ehemaligen Kollegen Birger Schmidt und das Benachrichtigungssystem Flapjack. Hörenswert sind Gründe wie das menschliche Aufnahmevermögen als Auslöser für die Entwicklung. Von der Funktionsweise her klingt die Lösung für mich wie NoMa on Steroids!
Bernd in seiner dritten Inkarnation bildete den Abschluss für den ersten Tag. Diesmal präsentierte er als Teil des Icinga-Teams den aktuellen Status des Projekts und der Entwicklung von Icinga 1 und Icinga 2. Nette Features von Icinga 1 sind die Livesuche und Filter in der klassischen Oberfläche und das neue Menü bei Icinga-Web. Der Rewrite Icinga 2 liefert was letztes Jahr versprochen wurde: Performance, Clustering, Flexibilität und vor allem Schnittstellen
Wer mehr zu Icinga2 wissen möchte findet die Informationen online auf englisch und deutsch. Wer es ausprobieren möchte findet Pakete und auch Vagrant-Unterstützung.
Und als besondere Überraschung gab es den ersten Blick auf Icinga Web 2 inklusive seinem Kommandozeilen-Interface! Und wer nun Angst um seine Version hat alles davon ist und bleibt unter aktiver Entwicklung!
Sollte ich die Abendveranstaltung überstehen, gibt es am Freitag Teil 2 mit weiteren interessanten Vorträgen.
P.S.: Diesmal habe ich als Titel das Motto aufgegriffen unter dem ich Nagios kennengelernt habe. Die Konferenz lässt mich diese Aussage allerdings doch hinterfragen! 😉

Dirk Götz
Dirk Götz
Senior Consultant

Dirk ist Red Hat Spezialist und arbeitet bei NETWAYS im Bereich Consulting für Icinga, Puppet, Ansible, Foreman und andere Systems-Management-Lösungen. Früher war er bei einem Träger der gesetzlichen Rentenversicherung als Senior Administrator beschäftigt und auch für die Ausbildung der Azubis verantwortlich wie nun bei NETWAYS.

Weekly Snap: Upcoming Webinars, Bareos & NSClient++ tips

weekly snap26 – 30 August ended the month with much activity from our training and events team, online shop and consulting corner plus a backup migration to boot.
On events, Eva counted 57 days to the OSMC 2013 with Pierre Wallemaqc’s presentation on “PMp – Another Approach to Configuring Nagios” as Christian announced the dates for our first round of NETWAYS webinar classes on OpenNebula, LConf and Puppet.
Christoph then lamented the failed funding attempt for the Ubuntu Edge smartphone on Indiegogo and continued the NSClient++ series with his contribution on NSClient++ with SSL.
In the meantime, Martin S migrated our backup systems from Bacula to Bareos (Backup Archiving Recovery Open Sourced).
Finally, from our online shop, Georg introduced our “product trial” policy and latest product to hit our store shelves – the Wiesemann & Theis web thermograph.

Weekly Snap: MCollective, CCache & Apache Tips

weekly snap15 – 19 July offered tips for Puppet users, developers and sys admins alike, as well as news from the event circuit.
Starting with events, Eva counted 99 days to the OSMC 2013 with Rihards Olups’ presentation on Zabbix 2.0 while Lennart reported from DevOps Days Down Under in Australia.
Thomas then recommended Puppet users to try the MCollective orchestration framework as Gunnar upped the speed on his builds with ccache.
Lastly, Dirk offered a handy tip for large environments by showing how to integrate multiple LDAP servers in Apache authentication.

Weekly Snap: Puppet Camp Berlin, Decision Making & DevOpsDays Down Under

weekly snap8 – 12 July offered general advice for decision-making, started a new series on web programming architecture and announced the next Puppet Camp to come.
Eva counted 106 days to the OSMC 2013 with Dr. Sven Wohlfarth’s presentation on Corporate IT Monitoring at ING-DiBa and announced Puppet Camp no.2 in Berlin on 11 April 2014.
Bernd offered his thoughts on how to make the right decision in any situation while Jannis started a new series for web programmers on choosing the best architecture.
Lastly, Lennart headed south to DevOpsDays Down Under, sharing his impressions of Australia along the way.