Google-Analytics in Prestashop richtig verwenden

Seit nun fast 4 Monaten betreiben wir unseren Online-Shop nicht mehr mit Magento, sondern mit PrestaShop. Dies bringt bereits ein Google-Analytics Plugin mit. Man gibt nur die Web-Property-ID ein und los geht’s.
Nachdem wir die Daten nun auswerten wollten, sind uns zwar die Nutzerzahlen zu den Vormonaten plausibel erschienen, jedoch waren alle Aufrufe in die Systemeigenen URLs gepackt.
So waren alle Produktaufrufe in /product und alle Kategorieklicks in /category gebündelt eingeordnet. Dies nützt ein natürlich wenig, wenn man genau sehen will, welches Produkt sich gut verkauft und welches nicht.
before
Mit wenigen Änderungen am Sourcecode des Google-Analytics Moduls behebt man jedoch diesen “Fehler”:

  • auf den Shopserver verbinden
  • in das Verzeichnis von PrestaShop wechseln
  • in das Verzeichnis modules/ganalytics/ wechseln
  • die Datei ganalytics.php vorher sichern
  • ganalytics.php mit einem Editor der Wahl öffnen
  • folgenden Abschnitt suchen
$file = str_replace(array('.php', '-'), '', basename($_SERVER['SCRIPT_NAME']));
  • um folgenden Code ergänzen
if($file == "category" ||
$file == "product" ||
$file == "search" ||
$file == "cms" ||
$file == "index") {
$file = $_SERVER["REQUEST_URI"];
}
  • noch einmal kontrollieren
$file = str_replace(array('.php', '-'), '', basename($_SERVER['SCRIPT_NAME'])); 
if($file == "category" ||
$file == "product" ||
$file == "search" ||
$file == "cms" ||
$file == "index") {
$file = $_SERVER["REQUEST_URI"];
}
  • speichern
  • fertig

after
Schon am nächsten Tag sammelt Google-Analytics die richtigen URLs ein.

Georg Mimietz
Georg Mimietz
Lead Support Engineer

Georg kam im April 2009 zu NETWAYS, um seine Ausbildung als Fachinformatiker für Systemintegration zu machen. Nach einigen Jahren im Bereich Managed Services ist er in den Vertrieb gewechselt und kümmerte sich dort überwiegend um die Bereiche Shop und Managed Services. Seit 2015 ist er als Teamlead für den Support verantwortlich und kümmert sich um Kundenanfragen und die Ressourcenplanung. Darüber hinaus erledigt er in Nacht-und-Nebel-Aktionen Dinge, für die andere zwei Wochen brauchen.

NETWAYS Online Store – mit PrestaShop

Einige werden sich bereits gefragt haben, welche Shop-Software wir in unserem neuen Store eigentlich verwenden. Die Antwort ist PrestaShop, eine elegante Open-Source Lösung aus einer französischen Softwareschmiede, welche  inzwischen schon über 115.000 aktive Shop-Systeme zählt. Nun haben wir sie auch und sind wirklich positiv überrascht. PrestaShop ist natürlich kostenlos und bringt viele wirklich tolle Features mit sich. Was noch nicht vorhanden ist kann relativ einfach mit (meistens) kostenfreien Plugins nachgerüstet werden. Der alte NETWAYS-Online-Store lief übrigens mit der weitaus bekannteren Software Magento.
Warum hat NETWAYS plötzlich PrestaShop im Einsatz?
Unser alter Shop hatte wirklich ein Redesign nötig, lange haben wir überlegt, das bestehende System nochmal komplett aufzuarbeiten, haben uns letztendlich dagegen entschieden. Aktuell kursiert das Gerücht, die Magento Community Edition wird nicht mehr weiter entwickelt, doch gerade bei einem Online-Shop mit sensiblen Kundendaten ist ein stets aktuelles und sicheres System sehr wichtig. Deshalb fiel die Entscheidung auf eine Migration auf ein neues System. Nach ein paar Vergleichen, mit spezieller Gewichtung auf grafische Anpassbarkeit, B2B-Shop Funktionalität und natürlich Open-Source ist die Wahl dann auf Presta gefallen.
War der Umzug kompliziert?
Wir haben uns außerdem dazu entschieden, die komplette Produktpalette anstatt sie einfach nur zu importieren, neu anzulegen, so wird eine gewisse Aktualität der Produkte sichergestellt. Außerdem wurden die Kundendaten aus unserem alten System exportiert und in das neue System importiert, dabei haben wir jedem Kunden ein eigenes, nahezu unknackbares Kennwort mit 32 Zeichen hinterlegt. Die Kunden wurden per Mail aufgefordert, ein neues Passwort anzufordern und dieses dann zu ändern. In Summe war die Migration der Daten zwar von der Menge her viel, jedoch war der Aufwand mit der richtigen “Taktik” überschaubar.
Wieso stimmen die Links mit dem alten Shop überein?
PrestaShop ist von Haus aus, was die Links angeht relativ einfach gestrickt und kann einen Artikel-Link im Normalfall nur so darstellen: http://shop.netways.de/28-produkt.html. Was natürlich problematisch ist, da wir unsere Links mit allen Unterkategorien darstellen möchten z.B. so: http://shop.netways.de/alarmierung/gsm-modem-ethernet/multi-tech-smsfinder.html. “alarmierung” ist die erste Unterkategorie und “gsm-modem-ethernet” die Unterkategorie von Alarmierung, dies ermöglicht unseren Kunden stets einen guten Überblick, in welcher Kategorie sie sich gerade befinden. Realisiert haben wir diese Link-Erzeugung mit dem AddOn URL Rewriting +.
Was ist so besonders an PrestaShop?
PrestaShop fand ich von Anfang an sehr interessant, z.B. die Möglichkeit von einem Produkt mehrere Varianten anzulegen, dadurch wirkt der Shop sehr aufgeräumt und erleichtert dem Kunden die Auswahl der richtigen Lösung. Anhand des Beispiels unserer SecurityProbe sieht man sehr deutlich das Feature der Variantenauswahl. So kann der Kunde auswählen, ob das Produkt eine SMS-Alarmierung mitbringen soll und ob und in welcher Anzahl Anschlussmöglichkeiten für potentialfreie Kontakte vorhanden sein sollen. Der Preis sowie die Artikelnummer werden automatisch angepasst. Magento sollte dieses Feature zwar auch mitbringen, jedoch funktionierte das nicht wirklich.
Außerdem besticht PrestaShop durch viele tolle Designs (welche zum Teil auch wieder Geld kosten) und tollen Effekten z.B. dem Ajax-basierten Warenkorb. Demnächst wird Version 5 von Presta angeboten, dieses besticht dann mit einer vollständigen B2B-Integration, sowie einem überarbeitetem Backend und reichlich neuen Features.
Welche Plugins sind verfügbar?
Eigentlich gibt es für alle denkbaren Anforderungen Add-Ons, sei es nur das PayPal Zahlungsmodul, über die Möglichkeit den Smarty-Cache zu leeren, URL-Rewrites, Slideshows usw. ..
Ist der neue Shop schon online?
Ja, der neue Shop ist seit Anfang August online und muss seither dem Ansturm unserer Kunden standhalten. Bisher können wir von keinen Ausfällen oder Schwächen berichten. Zu sehen ist unserer Shop rund um die Uhr unter http://shop.netways.de

Georg Mimietz
Georg Mimietz
Lead Support Engineer

Georg kam im April 2009 zu NETWAYS, um seine Ausbildung als Fachinformatiker für Systemintegration zu machen. Nach einigen Jahren im Bereich Managed Services ist er in den Vertrieb gewechselt und kümmerte sich dort überwiegend um die Bereiche Shop und Managed Services. Seit 2015 ist er als Teamlead für den Support verantwortlich und kümmert sich um Kundenanfragen und die Ressourcenplanung. Darüber hinaus erledigt er in Nacht-und-Nebel-Aktionen Dinge, für die andere zwei Wochen brauchen.

NETWAYS Online Store – Neuer Shop online

Während ein Teil unserer Kollegen auf der OSMB weilt, war der Rest der Belegschaft natürlich nicht minder fleißig. Wir haben in den letzten Tagen unseren Online Shop komplett auf eine neue Basis gestellt. Ab sofort setzen wir für unseren Shop die Open-Source Shoplösung Magento ein.
Wir haben uns natürlich zur Feier des Tages ein Eröffnungsangebot einfallen lassen. Bis zum 06.02.2009 bekommen Sie für Ihre erste Bestellung über unseren neuen Shop einen einmaligen Rabatt von 10%.

Martin Krodel
Martin Krodel
Head of Sales

Der studierte Volljurist leitet bei NETWAYS die Sales Abteilung und berät unsere Kunden bei ihren Monitoring- und Hosting-Projekten. Privat reist er gerne durch die Weltgeschichte und widmet sich seinem ständig wachsenden Fuhrpark an Apple Hardware.