Der Abteilungsdurchlauf: In der Umzugswoche bei Sales

Beim letzten Mal hab ich im Zuge des Abteilungsdurchlaufes ein bisschen von unserer Event-Abteilung erzählt und auch ein paar Informationen zu Managed Services umrissen. Diese Woche liegt Sales im Fokus. Wie der ein oder andere vielleicht auch schon auf Twitter gelesen hat stand bei uns ein Umzug vor der Tür, aber dazu gleich mehr.

Der Start in die Woche

Als erstes wurde mir aufgetragen mich ein wenig mit unseren Artikeln auseinanderzusetzen. Im Zuge dessen wurde mir zunächst eine STARFACE Compact V3 gereicht, die wir zu Demo-Zwecken verwenden. Dadurch, dass die Dokumentation von STARFACE relativ übersichtlich ist und das System nicht allzu komplex, war meine kleine Spielwiese auch direkt aufgebaut. In dieser sollte ich lediglich kleinere Dinge zur Wartung der Systeme testen. Sinn davon ist es, das nötige Know-How für das vollständige Zurücksetzen von Rückläufer-Modellen zu besitzen.

Ähnlich erging es mir beim AKCP sensorProbe2+, einem LAN-fähigen Umweltmonitor. Hier sollte ich testen, ob einer der Sensoren defekt ist. Entgegen der Erwartungen der Rücksendung war der Sensor voll funktionstüchtig.

Während der Woche bei Sales habe ich auch einen Einblick darüber bekommen, wie viel unsere Mitarbeiter im Verkauf, denn alles über unsere Produkte und unser Portfolio wissen müssen. Als ich Fragen eines potentiellen Kundens zu einem Icinga-Projekt beantworten sollte, waren die Kollegen um einiges fitter als ich. Natürlich bin ich noch ziemlich am Anfang meiner Ausbildung, aber trotz alledem war die Thementiefe der anderen beeindruckend.

Der Umzug

Doch dann stand der Umzug vor der Tür und mir wurde die Ehre zuteil das Lager mit umzuziehen. Das erste Mal das ich bei NETWAYS gesehen habe, dass alle – oder zumindest viele – aktiv körperliche Arbeit verrichten. 🙂

Regale abbauen, Inhalte in Kisten packen und ins neue Büro bringen, dann erneut aufbauen. Die ganze Hardware, die spezifisch für den Sales-Bereich ist, Drucker, PC, Etikettendrucker, Barcode-Leser usw. genauso wieder aufbauen wie vorher. Natürlich haben wir im Zuge des Umzuges das Lager gleich neu strukturiert und zwar so, dass es einfach für uns wäre neue Produkte ins Sortiment aufzunehmen. Rechts ein Bild einer der Umzugsphasen des Lagers.

Was hat dir Sales gebracht?

Das war meine Woche bei Sales, vielleicht hab ich nicht so viel von Sales gesehen wie von anderen Abteilungen, aber der Sinn und Zweck wurde trotzdem erfüllt, weil ich jetzt weiß, wie sich der Verkauf in unser Gefüge voller Abhängigkeiten einbindet. Ich habe gelernt, wie viel Ahnung die Kollegen doch haben und in manchen Bereichen sind sie wahrscheinlich sogar noch aktueller, als manch anderer. Auch hier wurde mir wieder klar, wie wichtig die Kommunikation zwischen den Abteilungen ist. Die Kollegen die NETWAYS Web Services auf die Beine gestellt haben und warten, haben natürlich mehr Ahnung als der Verkauf von den Produkt und helfen somit bei individuellen Kundenfragen aus.

Wir werden sehen was als nächstes auf mich zukommt, mittlerweile ist ja schon Juni und bald heißt es zum neuen Büro auch wieder neue Gesichter kennenlernen, wenn ich ins zweite Lehrjahr komme und diejenigen im Ersten ähnliche Erfahrungen sammeln dürfen.

Alexander Stoll
Alexander Stoll
Junior Consultant

Alexander ist ein Organisationstalent und außerdem seit Kurzem Azubi im Professional Services. Wenn er nicht bei NETWAYS ist, sieht sein Tagesablauf so aus: Montag, Dienstag, Mittwoch Sport - Donnerstag Pen and Paper und ein Wochenende ohne Pläne. Den Sportteil lässt er gern auch mal ausfallen.

Von Ausbildung und Grok Debuggern

Vor mittlerweile einigen Wochen hatte ich eine “Elastic Stack”- Schulung bei Daniel. Bei der in wenigen Tagen alle Bestandteile des Stacks erst oberflächlich und dann in Tiefe bearbeitet worden sind.

Elastic Stack ist ein Set von Tools, die zwar von der gleichen Firma entwickelt werden und entsprechend gut aufeinander abgestimmt sind, jedoch auch einzeln ihre Anwendungsmöglichkeit finden können. Dieser besteht aus:

  • Kibana – ein Web-UI zur Analyse der Logs in dem u. a. Dashboards mit benutzerdefinierten Grafiken angelegt werden können.
  • Elasticsearch – eine Suchmaschine beziehungsweise ein Suchindex.
  • Logstash – ein Tool zum Verwalten von Events und Logs.
  • Beats – werden von Elastic als anwendungsfallspezifische Daten-Shipper beworben.

Übung macht den Meister

Damit die Themen aus der Schulungen gefestigt werden wird uns in der Regel direkt ein Projekt zu teil, welches sich mit den Schulungsthemen beschäftigt. Nach der “Fundamentals for Puppet”-Schulung vom Lennart wurde mir ein Icinga-Puppet-Projekt zugewiesen und zwar eine kleine Test-Umgebung für mich selbst mit Puppet aufzubauen. Genau das Gleiche war auch nach der “Elastic Stack”-Schulung der Fall, ein kleineres Projekt mit Icinga-Logs bei dem ich einfach ein bisschen mit Grok Filtern rumspielen sollte.

Spätestens da ist mir wieder bewusst geworden, dass die meisten unserer Consultants für sich irgendein Spezialgebiet gesetzt haben und das Dirk uns bewusst viel mit den Themen arbeiten lässt um festzustellen, was uns liegt und was uns Spaß macht. Bis jetzt habe ich weder etwas gegen Puppet noch Elastic und bis im Juli die “Advanced Puppet”-Schulung ansteht, hab ich auch noch ein weiteres Puppet-Projekt vor mir, aber dazu vielleicht beim nächsten Mal mehr.

I grok in fullness

Wenn wir schon mal beim Elastic Stack sind dann können wir gleich zu Grok Filtern in logstash kommen. I grok in fullness bedeutet übersetzt so viel wie Ich verstehe komplett. Zwar kann man das nicht immer guten Gewissens behaupten, aber immerhin versteht man jedes Mal ein bisschen mehr. Dieses Zitat ist auf der Seite des altbekannten Grok Debuggers zu finden.

An dieser Stelle ist es vielleicht ganz interessant den nun schon zwei Jahre alten Blog-Post von Tobi aufzugreifen. Seit schon geraumer Zeit ist auch in Kibana direkt ein Grok Debugger zu finden. Den Debugger kann man unter dem Reiter Dev Tools finden. Hier ein kleines Beispiel:

Der Grok Debugger in Kibana sieht nicht nur besser aus und ist einfacher zu erreichen. Er hat mir auch in der ein oder anderen Situation geholfen, da er auch das ein oder andere Pattern kennt, dass der alteingesessen Grok Debugger nicht kennt. Viel Spaß beim Grok Filter bauen!

Alexander Stoll
Alexander Stoll
Junior Consultant

Alexander ist ein Organisationstalent und außerdem seit Kurzem Azubi im Professional Services. Wenn er nicht bei NETWAYS ist, sieht sein Tagesablauf so aus: Montag, Dienstag, Mittwoch Sport - Donnerstag Pen and Paper und ein Wochenende ohne Pläne. Den Sportteil lässt er gern auch mal ausfallen.

Der Abteilungsdurchlauf: Von Managed Services zum Eventmanagement

Gut vier Monate sind vergangen seitdem ich bei NETWAYS angefangen habe. Viel hat sich seitdem ereignet: Ein LAMP-Projekt, die Open Source Monitoring Conference, dann diverse interne Schulungen und ein paar eingestreute Berufsschulblöcke später finde ich mich zuerst bei Managed Services und dann bei Events wieder.

Wie war es bei Managed Services

Managed Services im Customer Hosting umfasst viele Themengebiete, die für mich als zukünftigen Consultant relevant sind. Die acht Wochen dort, waren zunächst vor allem eine Möglichkeit die anderen Kollegen kennenzulernen, aber auch eine Zeit, in der ich bei NETWAYS das erste Mal Verantwortung übernehmen durfte und für die Kunden direkt arbeiten konnte. Natürlich in einem abgesicherten Umfeld, da mir bei Fragen eine Reihe erfahrener Kollegen zur Seite stand.

Was hat dir Events gebracht?

Durch meine Zeit bei Events habe ich vielleicht noch ein bisschen mehr verstanden, wie die Zahnräder bei NETWAYS ineinandergreifen.

Wenn man so möchte, kann man Events unterteilen in  Training und Events (Konferenzen). Die Woche über habe ich mit Stefan ungefähr 80 % einer GitLab-Schulung vorbereitet. Ich habe die Handouts, Aufgaben, sowie Lösungen ausgedruckt, gestanzt, abgeheftet, eine Vielzahl an Laptops für die Schulung vorbereitet, Reservierungen und Bestellungen getroffen und so weiter.

Ich habe zum Beispiel auch Kontakt zu unserem Trainer für die Schulung aufgenommen und die Unterlagen für ihn vorbereitet. Eben dieser Trainer kann mit dem nötigen Know-How irgendwann ich sein und dann bin ich mir bereits über vieles im Klaren und kann so besser mit Stefan zusammenarbeiten.

Was ich sonst gelernt habe: Das Marketing braucht Input der anderen Abteilungen, um Produkte und Dienstleistungen möglichst konkret darstellen zu können und Events, wie die OSMC oder die bevorstehende OSDC, sind Veranstaltungen auf denen sich Leute austauschen können und bieten Experten eine Plattform, um ihr Wissen zu teilen. Eben diesen Experten, die mir helfen meinen Job besser zu machen.

 

Alexander Stoll
Alexander Stoll
Junior Consultant

Alexander ist ein Organisationstalent und außerdem seit Kurzem Azubi im Professional Services. Wenn er nicht bei NETWAYS ist, sieht sein Tagesablauf so aus: Montag, Dienstag, Mittwoch Sport - Donnerstag Pen and Paper und ein Wochenende ohne Pläne. Den Sportteil lässt er gern auch mal ausfallen.

Ausbilder erzählt – Professional Services – 2018

Ausbildung
Nachdem unsere Auszubildenden eine ganze Blogserie haben, in der sie immer mal wieder aus dem Nähkästchen plaudern, dachte ich mir ich dreh den Spieß mal rum. In den nächsten Zeilen kann der interessierte Leser also meine persönliche Sicht auf die Frage warum wir ausbilden, was mein Ziel für die Auszubildenden ist und wie ich versuche dies über die drei Jahre zu erreichen und natürlich noch kurz worauf ich deswegen bei der Auswahl der Auszubildenden achte.
Warum bilden wir aus?
Es ist jetzt etwa drei Jahre her, dass Bernd im Jahresgespräch die Altersstruktur der Firma thematisiert hat und dass wir eine junge Firma sind und dies auch bleiben wollen. Dadurch entstand die Rechnung wie viele Auszubildenden in welchem Durchschnittsalter wir brauchen um den Altersdurchschnitt zu halten in der Annahme auch allen alternden Mitarbeitern weiterhin eine Perspektive zu bieten. Als zweiter Faktor kam hinzu, dass es sich besonders in Professional Services (unserer Consulting- und Support-Abteilung) schwierig gestaltet mit dem Auftragswachstum personell schrittzuhalten, da hier Leute mit einem breiten Basiswissen, einigem Spezialwissen, Soft-Skills um sie auf Kunden loszulassen, Reisebereitschaft und um ehrlich zu sein ohne utopische Gehaltsvorstellungen brauchen. Diese beiden Faktoren haben also die Diskussion angefacht, ob wir auch in Professional Services ausbilden können. Nachdem einige mir wichtige Rahmenbedingungen wie ein Abteilungsdurchlauf und ausreichend Zeit zur Betreuung und Schulung der Auszubildenden festgelegt waren, hat also Professional Services sich mit dem Ausbildungsjahr 2017 den anderen Abteilungen angeschlossen, die schon wesentlich länger ausbilden.
Was ist das Ziel?
Mein erklärtes Ziel ist es den Auszubildenden nach drei Jahren eine fundierte Entscheidung für den weiteren Berufsweg zu ermöglichen und die Grundlagen vermittelt zu haben, für egal welchen Weg sie sich entscheiden. Die Optionen, die ihnen offen stehen, sind in meinen Augen Junior Consultant in Professional Services, eine andere Tätigkeit bei NETWAYS ohne Reisen, ein Wechsel zu einer anderen Firma oder gar ein Wechsel zu einem anderen Tätigkeitsfeld. Wobei mein erklärtes Wunschziel natürlich der Junior Consultant wäre!
Wie will ich das Ziel erreichen?
Als wichtigstes sehe ich im ersten Lehrjahr IT-Grundlagen und Soft-Skills, die bereits von Anfang an vermittelt werden sollen. Um die IT-Grundlagen zu vermitteln setzen wir auf eine Mischung aus Schulungen durch die erfahrenen Mitarbeiter, Projekte in denen die Auszubildenden selbstständig Themen erarbeiten und den praktischen Einsatz bei Managed Services.
Bei den Schulungen starten wir direkt in der ersten vollen Woche mit Linux-Grundlagen, denen später im ersten Lehrjahr SQL-Grundlagen, Netzwerkgrundlagen, DNS & DHCP folgt und im weiteren Ausbildungsverlauf sind dann noch geplant Linux-Packaging, Virtualisierung und Systemsicherheit zu vermitteln. Als erstes Projekt haben die bisherigen Jahrgänge immer einen LAMP-Stack gemeinsam aufsetzen sollen, bei dem jeder zwar eine Teilaufgabe umsetzen, dokumentieren und präsentieren muss, aber am Ende auch ein gemeinsames Ergebnis erreicht werden muss. Weitere Projekte kommen dann meist aus aktuellen Anforderungen oder Teststellungen und handeln sich nicht um so simple Tätigkeiten wie Benutzer anlegen. So haben die Auszubildenden beispielsweise Portainer getestet, die Hardwarewartung für einen Kollegen übernommen und anschließend getestet. Bei Managed Services werden die Auszubildenden dann mit Aufgabenstellungen aus der Praxis konfrontiert und dürfen sich beispielsweise mit der API unserer CMDB herumschlagen.
Zu den wichtigsten Soft-Skills zählt für mich Selbstmanagement, also lernen die Auszubildenden mit der selben Zeitregelung umzugehen wie alle anderen auch, die geleisteten Arbeitszeiten erfassen, ihre Tickets zu pflegen und was sonst noch dazugehört damit Alles rund läuft. Ebenfalls wichtig ist natürlich Kommunikation und Auftreten, adressatengerechte Präsentation und Dokumentation. Hier hilft sicherlich auch der Abteilungsdurchlauf, bei dem die Auszubildenden auch mal den Telefondienst übernehmen, Grundlagen der Buchhaltung vermittelt bekommen oder helfen eine Schulung zu organisieren und betreuen.
Im zweiten und dritten Lehrjahr bauen wir dann diese Grundlagen aus, indem zusätzlich zu den internen Schulungen unsere offiziellen Schulungen besucht und interne Projekte anspruchsvoller werden, mehr Vorgaben an Dokumentation und Präsentation zu beachten sind und zusätzlich kommen Fachgespräche nach der Präsentation hinzu. Außerdem unterstützt immer ein Auszubildender die Kollegen im Support und leistet Betriebsunterstützung für Kunden. Der Abteilungsdurchlauf setzt sich fort und Sales erhält technische Unterstützung bei Webinaren und Pre-Sales-Terminen und auch unsere Systemintegratoren lernen unsere Entwickler und das Entwickeln in Open-Source-Projekten kennen. Mir ist besonders wichtig, dass die Auszubildenden den Kundenkontakt lernen, indem sie erfahrene Consultants begleiten und auch dort eigene Aufgaben übernehmen oder in Schulungen die Rolle des Co-Trainers und einzelne Themenblöcke übernehmen.
Als Belohnung für gute Leistungen kommen dann noch Konferenzteilnahmen oder sogar das komplett selbstständige Abwickeln eines Kundenprojekts, wobei dies natürlich immer nur Remote durchgeführt werden kann, damit ein erfahrener Kollegen wie bei den internen Projekten unterstützen kann.
Um all dies zu planen, Projekte zu suchen, die Schwächen und Stärken der Auszubildenden individuell berücksichtigen und die Auszubildenden zu betreuen, wird natürlich entsprechend viel Zeit benötigt, welche ich und unterstützende Kollegen dankenswerterweise bekommen haben. Damit dies alles so funktioniert, ist Professional Services natürlich nicht nur auf die Mitarbeit aller im Team sondern auch auf die Unterstützung der anderen Abteilungen und das Verständnis der Kunden angewiesen. Hierfür an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön.
Auswahl der Auszubildenden
Wer jetzt denkt um das Ziel zu erreichen erwarten wir von unseren Bewerber schon bestimmtes Vorwissen, wird überrascht sein, dass ich sowas zwar als Bonus ansehe, aber es mir auf ganz andere Dinge ankommt. Den ersten Kontakt mit einem Bewerber habe ich, wenn mir Bewerbungsunterlagen weitergeleitet werden und ich um meine Meinung gebeten werde. Als erstes schaue ich mir daher das Anschreiben an um die Motivation für die Berufswahl und den bisherigen Werdegang zu erkennen. Schlecht ist wenn diese nicht nachzuvollziehen ist und sich der Bewerber auch nicht die Mühe gemacht hat Rechtschreibkorrektur oder Korrekturleser zu bemühen. Ein Lebenslauf sollte dann einfach nur schlüssig sein und Zeugnisnoten sind interessant, aber viel interessanter ist das Bild, das sich aus den Zeugnisbemerkungen ergibt.
Wer es schafft damit zu überzeugen, hat die erste Hürde genommen und bekommt eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Hier muss dann einfach das Auftreten überzeugen, ein technisches Verständnis und Interesse sowie natürlich Motivation auszumachen sein. Klingt eigentlich simpel und wer nicht selbst an so einem Bewerbungsprozess beteiligt ist, wird es kaum glauben wie viele an einfachen Dingen wie Pünktlichkeit scheitern oder dass die Begründung “Ich schraube gerne an Rechnern” nicht die beste Motivation ist. Ein Bewerber, der zum zweiten Lehrjahr nicht volljährig ist, muss hierbei etwas mehr überzeugen, da der organisatorische Aufwand bei Reisen welche im Consulting anfallen wesentlich höher ist. Aber ein Ausschlusskriterium wäre es genauso wenig wie ein höheres Alter bei beispielsweise einem Studienabbrecher oder zweiter Ausbildung.
Schlusswort
Ich hoffe jeder Leser hat ein gewisses Verständnis für und Einblick in die Ausbildung bei NETWAYS gewonnen. Der ein oder andere Kunde ist nun vielleicht nicht mehr überrascht, wenn er gefragt wird ob der Consultant von einem Auszubildenden begleitet werden kann. Andere Ausbildungsbetriebe dürfen sich gerne Anregungen holen und ich bin generell auch immer an einem Erfahrungsaustausch interessiert. Und vor allem freu ich mich, wenn nun jemand denkt, dass wir der richtige Ausbildungsbetrieb für ihn sein könnten und sich bewerben möchte.

Dirk Götz
Dirk Götz
Senior Consultant

Dirk ist Red Hat Spezialist und arbeitet bei NETWAYS im Bereich Consulting für Icinga, Puppet, Ansible, Foreman und andere Systems-Management-Lösungen. Früher war er bei einem Träger der gesetzlichen Rentenversicherung als Senior Administrator beschäftigt und auch für die Ausbildung der Azubis verantwortlich wie nun bei NETWAYS.

Außerhalb von NETWAYS: Projektwoche in der Berufsschule

Heute möchte ich einen Blick außerhalb der betrieblichen Ausbildung werfen und ein wenig über die Projektwoche in der Berufsschule berichten. Alle Auszubildenden, die die Berufsschule B3 in Fürth im Zweig Fachinformatik Systemintegration oder Anwendungsentwicklung besuchen, führen dort am Ende des 2. Ausbildungsjahres eine Projektwoche durch.
Innerhalb dieser Projektwoche arbeiten die Schüler einer Klasse in Gruppen von 12 – 15 Mitgliedern zusammen. Dabei wird vor allem darauf geachtet, dass die Stärken der Schüler gleichmäßig auf die Gruppen verteilt werden.
Das Projekt selbst bestand aus der Simulation eines Kundenauftrages an eine Firma, die sowohl die Umsetzung von IT-Infrastrukturen als auch Software-Entwicklung bietet. Die Belegschaft der Firma wurde dann wie folgt auf die Mitschüler aufgeteilt:

  • Abteilung Management: 3 Schüler
  • Abteilung Infrastruktur: 3 Schüler
  • Abteilung Entwicklung: 6 Schüler

Die Gewichtung ergab sich aus der Analyse des Lastenheftes, das vom Lehrerkollegium zuvor ausgearbeitet und ausgehändigt wurde. Darin ging es darum, dass für den Kunden eine Infrastruktur und Software aufgebaut werden soll, mit der der Kunde sämtliches IT-Inventar in seinen Räumlichkeiten verwalten kann. Der Kunde selbst wurde dabei durch unsere Schule und einen Teil des Lehrerkollegiums dargestellt. Folgende Punkte waren dabei besonders von Bedeutung:

  • Netzwerk mit VLANs (Trennung von Schul- und Administrationsnetzwerk) mit Access Points für WLAN
  • Web- und Datenbankserver, auf denen die Inventarisierungssoftware laufen soll
  • Mit der Software müssen folgende Aktionen machbar sein:
    • Auflisten von Inventar
    • Ändern, Löschen und Hinzufügen von Inventar
    • Zuordnung von Inventar zu Räumen und Klassenzimmern
    • Login mit User/Passwort und Vergabe von Rechten (Admin oder User)
  • Einrichten von Clients für die Nutzung des Webfrontends der Software
    • Aufrufbar über Browser
    • Ergonomie muss beachtet werden
  • Erstellung eines Pflichtenheftes, einer Kundendokumentation und eines Wartungsvertrages
    • Pflichtenheft und Wartungsvertrag muss von den Lehrkräften abgenommen werden
    • Kundendokumentation soll als Benutzerhandbuch fungieren
  • Abschließende Projekt-Präsentation vor Publikum mit abschließender Fragerunde
  • Zeitlicher Rahmen: Montag bis Donnerstag, Umsetzung des Projektes mit freier Zeiteinteilung, Freitag morgen Präsentation

Nachdem wir den Montagvormittag damit verbrachten, die Aufgabenstellung durchzuplanen, setzten wir im Laufe der Woche die folgenden Schritte um:

  • Erstellung Pflichtenheft
  • Aufbau Netzwerk
  • Aufbau LAMP-Stack auf Server
  • Aufbau der MySQL-Datenbank
  • Erstellung der Core Software aus php und javascript
  • Erstellung des Webfrontends mit html und php
  • Erstellung Wartungsvertrag
  • Erstellung und Planung Projekt-Präsentation
  • Ausführliches Testen der einzelnen Komponenten
  • Fehlersuche, Debugging und Korrekturen
  • Erstellung Kundendokumentation, direkt aufrufbar über die Hilfe-Funktion in der Software

Mit dem Ergebnis aus dieser Woche konnten wir dann auch unsere Lehrer überzeugen, die unsere Gruppe durchweg positiv bewerteten und sehen konnten, dass wir als Klasse viel Wissen aus den letzten beiden Schuljahren mitgenommen haben.
Als Fazit kann ich persönlich sagen, dass es auf jeden Fall eine tolle und konstruktive Erfahrung ist, einmal komplett eigenverantwortlich und mit eigener Zeiteinteilung eine solche Aufgabe zu bewältigen. Außerdem bringt dies die Schüler auch zwischenmenschlich und bzgl. der eigenen Persönlichkeit weiter, denn jeder lernt nicht nur die eigenen Stärken und die der Mitschüler kennen und schätzen, sondern muss auch mit Schwächen und Fehlschlägen zurechtkommen bzw. anderen aus diesen heraushelfen. Es ist eben doch ganz gut, wenn man ab und zu mal die eigene Komfortzone verlässt!
Wer sich nun angesprochen fühlt, auch mal in die IT-Welt zu schnuppern oder mit dem Gedanken spielt, eine Ausbildung im Bereich Informatik zu machen, dann schreibt uns doch einfach unter jobs@netways.de. Mehr Infos findet Ihr auch auf unserer Webseite oder in unserer Stellenausschreibung zum Azubi Fachinformatik. Mehr Informationen zum Thema Ausbildung Fachinformatiker findet Ihr auch auf der Webseite der IHK.
 
Bildquellen: 
https://www.unixmen.com/how-to-install-lamp-stack-ubuntu-17-04/
http://www.b3-fuerth.de/ 

Festplattenbenchmark mit bonnie++

Vor einigen Wochen haben Killian und Ich eine Serverwartung durchgeführt. Dabei haben wir nach der Aktualisierung einen sehr simplen Festplatten-Benchmark mittels dd durchgeführt. Im Nachhinein interessierte es mich, welche Performancewerte denn mein Arbeitslaptop bringen würde. Da ich genauere und ausführlichere Performancewerte haben wollte, suchte ich nach Benchmarktools. Nach einiger Recherche im Internet fand ich das Tool bonnie++, welches sich perfekt für einen Festplattenbenchmark eignet.
bonnie++ ist in den meisten Repositories verfügbar oder kann auf der Homepage heruntergeladen werden. Mit “aptget install bonnie++installiert man bonnie++ auf einem Debian/Ubuntu basierten System. Nun kann man schon mit den Tests starten!

Um  aussagekräftige Werte zu bekommen, muss man den Filecache so gering wie möglich halten. Man erreicht dies indem man Datasets schreibt, welche größer als der zu Verfügung stehende RAM ist (bonnie++ nimmt als Defaultwert  2 x RAM). Als Folge muss man also mindestens 2 x RAM freien Festplattenspeicher haben!

Wenn man bonnie++ ohne Parameter startet wird das Tool ausgeführt und liefert ein leicht unübersichtliches Ergebnis:

user@user-notebook:~$ bonnie++
Writing a byte at a time...done
Writing intelligently...done
Rewriting...done
Reading a byte at a time...done
Reading intelligently...done
start 'em...done...done...done...done...done...
Create files in sequential order...done.
Stat files in sequential order...done.
Delete files in sequential order...done.
Create files in random order...done.
Stat files in random order...done.
Delete files in random order...done.
Version 1.97 ------Sequential Output------ --Sequential Input- --Random-
Concurrency 1 -Per Chr- --Block-- -Rewrite- -Per Chr- --Block-- --Seeks--
Machine Size K/sec %CP K/sec %CP K/sec %CP K/sec %CP K/sec %CP /sec %CP
user-notebook 15664M 658 99 290591 40 180714 21 1909 99 498792 39 8705 159
Latency 38628us 193ms 269ms 22258us 14790us 5094us
Version 1.97 ------Sequential Create------ --------Random Create--------
user-notebook -Create-- --Read--- -Delete-- -Create-- --Read--- -Delete--
 files /sec %CP /sec %CP /sec %CP /sec %CP /sec %CP /sec %CP
 16 +++++ +++ +++++ +++ +++++ +++ +++++ +++ +++++ +++ +++++ +++
Latency 589us 1486us 935us 814us 71us 452us
1.97,1.97,nb-user-notebook,1,1524129932,15664M,,658,99,290591,40,180714,21,1909,99,498792,39,8705,159,16,,,,,+++++,+++,+++++,+++,+++++,+++,+++++,+++,+++++,+++,+++++,+++,38628us,193ms,269ms,22258us,14790us,5094us,589us,1486us,935us,814us,71us,452us

Falls man über eine GUI verfügt, kann man sich den Output auch in eine HTML-Datei speichern und diese über einen Webbrowser öffnen. Dies geht mit folgendem Befehl:

bonnie++ | tail -n 1 | bon_csv2html > $(date +"%Y.%m.%d.%S.%N")_bonnie.html

Die nun erstellte HTML-Datei listet alle Werte strukturiert auf und kann zugleich als Vergleichswert für spätere Tests verwendet werden.

Es ist auch möglich bonnie++ mit individuellen Einstellungen zu starten, im Folgendem die wichtigsten Parameter:

  • -r: Größe des Arbeitsspeichers in Megabyte und somit auch die Größe des zu erstellenden Datasets
  • -n: Anzahl der Dateien die zu einem Dataset zusammengesetzt werden
  • -x n: Der Test wird “n-mal” ausgeführt
  • -s: Definiert die Größe des Datasets in Megabyte
  • -b: Schaltet “write buffering” aus und führt einen “Sync” am Ende jeder bonnie++-Operation durch

(Alle Parameter mit ausführlicher Beschreibung findet man im Manual)
Man sollte bonnie++ mehrmals am Tag ausführen, denn nur so können Anomalien abgefangen werden und man erhält einen aussagekräftigen Durchschnittswert.
Quellen: UbuntuWiki, OCH-Group, JamesCoyle

Philipp Dorschner
Philipp Dorschner
Junior Consultant

Philipp hat im September 2017 seine Ausbildung zum Fachinformatiker gestartet. Er hat sogar schon eine Ausbildung im Gepäck und zwar zum technischen Assistenten für Informatik. Danach hat hat er sein Abi nachgeholt und anschließend begonnen Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Da sein Herz während des Studiums ständig nach technischen Inhalten geschrien hat, wechselte er zu Verfahrenstechnik. Aber auch dieses Studium konnte Ihn nicht erfüllen, weshalb er sich für die Ausbildung bei NETWAYS entschieden hat, "back to the...

Fast ein halbes Jahr NETWAYS

Am 01.September 2017 haben wir (Afeef, Killian, Philipp) bei NETWAYS unsere Ausbildung zum Fachinformatiker angefangen. Um uns auf die bevorstehende Arbeit im Professional Service vorzubereiten, bekamen wir gleich in der ersten Woche eine “Linux Basic”-Schulung. Damit wir das Gelernte weiter festigen können, wurde uns ein “LAMP”-Projekt aufgetragen. Ziel war es einen hochverfügbaren Webserver mit einer WordPress-Installation zur Verfügung zu stellen. Wir haben das Projekt in drei Teilbereiche aufgeteilt: LoadBalancer, Webserver und Datenbank. Nach erfolgreicher Zusammenarbeit haben wir das Projekt fertiggestellt und gemeinsam präsentiert.
Um Einblicke in andere Abteilungen zu bekommen, wurden wir in den daurauffolgenden Wochen aufgeteilt. Afeef durfte Managed Service unterstützten indem er ein automatisiertes Grafana-Dashboard mittels Puppet konfigurieren sollte. Besonders gefallen hat Ihm dabei die Hilfsbereitschaft der Kollegen aus Managed Service die Ihm bei Fragen über Puppet sofort geholfen haben. Meine Aufgabe war es derweil einen Maillserver aufzusetzen. Damit der Mailserver auch leicht zu benutzen ist, implementierte ich eine WebGUI mittels Roundcube.  Schon stand ein Wechsel zur Events-Abteilung an, die ich im November besuchen durfte. Ich half dabei, dass Schulungen richtig geplant und durchgeführt werden. In dieser Zeit kümmerte sich Killian um die neuen Schulungslaptops und konfigurierte ein neues Backupsystem namens ReaR. Schon stand auch die OSMC im November an, eine Premiere für uns Drei. Damit alle Vorträge auch aufgenommen werden hatten wir die ehrenvolle Aufgabe, als Raumwächter jeden Vortrag aufzunehmen, damit man diesen später anschauen kann.
Das nächste große Highlight war die Teilnahme unserer ersten NETWAYS-Schulung. “Fundamentals for Puppet” stand auf dem Programm, welche eine komplett neue Erfahrung für uns drei war. Damit meine ich nicht nur die technische Seite sondern auch, wie von NETWAYS gewohnt, die herzliche Umgangsweise und die super Verpflegung.
Damit wir das Gelernte gleich umsetzen können, stand das nächste große Projekt an und zwar mit Puppet. Killians Aufgabe ist es einen LAMP-Stack mittels Puppet zu realisieren, dazu benötigt er das Wissen von unserem ersten gemeinsamen LAMP-Projekt. Afeef kümmert sich derzeit weiter um das Grafana-Dashboard und ich realisiere meinen zuvor erstellten Mailserver mittels Puppet.

Philipp Dorschner
Philipp Dorschner
Junior Consultant

Philipp hat im September 2017 seine Ausbildung zum Fachinformatiker gestartet. Er hat sogar schon eine Ausbildung im Gepäck und zwar zum technischen Assistenten für Informatik. Danach hat hat er sein Abi nachgeholt und anschließend begonnen Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Da sein Herz während des Studiums ständig nach technischen Inhalten geschrien hat, wechselte er zu Verfahrenstechnik. Aber auch dieses Studium konnte Ihn nicht erfüllen, weshalb er sich für die Ausbildung bei NETWAYS entschieden hat, "back to the...

Ausbildung Julia – Mission completed

Ende Juli war es endlich soweit. Die letzte Prüfung war vorbei und somit auch meine Ausbildung bei NETWAYS. Schade? Auf der einen Seite schon, ja!
Es war nämlich ziemlich cool und vor allem spannend und abwechslungsreich, bei NETWAYS meine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement zu machen! Ich kam erst im 2. Ausbildungsjahr zu NETWAYS, wurde sofort super aufgenommen und fing vorne im Frontoffice bei Finance&Administration an. Das war ein super Einstieg, um die Firma und ihre Abläufe kennenzulernen und ich habe mich sofort pudelwohl gefühlt.
Nach vier Monaten durfte ich dann für 8 Wochen bei Sales reinschnuppern, wo bereits neue Herausforderungen auf mich warteten: Viele technische Begriffe, viel Neuland, wo es sich erst einmal reinzufuchsen galt. Hier durfte ich mich mit BAREOS auseinandersetzen und den Content für unsere Webseite zusammenstellen.  Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und mir als kaufmännischem Azubi in einer IT-Firma extrem viel für meine weitere Zeit bei NETWAYS gebracht. Schnell waren weitere zwei Monate vorbei und ich durfte weiter zur nächsten Abteilung hüpfen!
Die nächste Station war das Events&Marketing Team, welches mich sofort sehr herzlich aufgenommen hat. Auch hier warteten wieder allerhand neue spannende Themen auf mich. Wie schreibt man eigentlich eine Pressemitteilung und auf was muss bei Textanzeigen geachtet werden? Wie plant man eine Abendveranstaltung und was genau machen die da eigentlich immer auf den ganzen Konferenzen? Auf diese und viele weitere Fragen hatten Markus, Pamela und Co. stets eine Antwort parat. Und dann stand auch schon die erste spannende Exkursion auf dem Plan. Und zwar ging’s nach Berlin zur OSDC. Meine erste NETWAYS-Konferenz – herrje war ich da aufgeregt. Das einzige was ich vorher wusste war, dass es wohl ziemlich anstrengend werden würde! 🙂 Und genauso war’s auch. Aber wenn man so viel neues kennenlernt, überwiegt die Neugierde und der Spaß und der fehlende Schlaf wird zur Nebensache! Zu diesem Zeitpunkt wusste ich: Bei Events gefällt’s mir so gut, hier würde ich saugern bleiben. Aber eigentlich war ich als Azubi für Finance&Administration vorgesehen. Doch manchmal hat man das Glück auf seiner Seite. Und so bekam ich bald die Frage gestellt, ob ich nicht ganz bei Events&Marketing bleiben möchte. Freudestrahlend bejahte ich und so hatte ich mein Team gefunden – oder das Team mich. Wie auch immer, ich war überglücklich und so verbrachte ich die letzten 1,5 Jahre meiner Ausbildung hier. Mittlerweile fühle ich mich im Marketing zuhause und bin super glücklich, Kollegen zu haben, die sich sehr darum bemüht haben, dass ich einen Aufgabenbereich bekomme, der mir viel Spaß bereitet. Einfach war ich wahrlich auch nicht immer! 😉 Dass so gut auf einen Azubi eingegangen wird, ist sicherlich nicht selbstverständlich. Darum bin ich noch glücklicher, bei NETWAYS meine Ausbildung gemacht zu haben. Ich kann es jedem nur empfehlen, es lohnt sich!
Aber auf der anderen Seite bin ich natürlich auch überglücklich, dass die Ausbildung nun vorbei ist, ich ENDLICH nicht mehr zur Berufsschule muss, mehr Verantwortung übernehmen und auch weiterhin ein Teil von NETWAYS sein darf.
Und jetzt bleibt nur noch eins zu sagen: Danke für diese zwei wundervollen und lehrreichen Jahre als NETWAYS-Azubi! Das war spitze!
Und wenn auch DU Lust auf eine erstklassige Ausbildung hast und dich in einem jungen, sympathischen Team wohl und zuhause fühlst, solltest du dir mal unsere freien Stellen ansehen! Vielleicht ist ja genau das Richtige für dich dabei! Auf unserem Blog und in unserer Bildergalerie könnt ihr außerdem einen Eindruck davon bekommen, wie toll es bei uns ist und was wir neben der Arbeit alles für tolle Sachen machen! 🙂
 
 

NETWAYS stellt sich vor – Nicole Lang

Name: Nicole Lang

Alter:   33 Jahre
Position bei NETWAYS:   Auszubildende im 1. Lehrjahr als Fachinformatikerin Systemintegration
Bei NETWAYS seit:   1. September 2016
Was genau gehört zu Deinem Aufgabenbereich bei NETWAYS?
Es ist schwer, einen genauen Aufgabenbereich abzugrenzen, vor allem vor dem Hintergrund, dass die Azubis bei uns durch die verschiedenen Abteilungen wechseln. Da bekommt man zum einen sehr viel mit, lernt aber auch alle Kollegen gut kennen und weiß dann, wer Ansprechpartner bei welchen Fragen und Themen ist.
An welchen Projekten arbeitest Du gerade?
Momentan erstelle ich eine Webseite im Blogformat, die unsere Kunden über Wartungsintervalle ihrer gehosteten Server informieren soll. Außerdem beschäftige ich mich mit den Wartungszeiten unserer Hardware, die abgeglichen und kontrolliert werden müssen.
Welche größeren oder besonders interessanten Projekte stehen zukünftig an?
Momentan bin ich in der Abteilung Infrastruktur und hier haben wir einen größeren Hardwaretausch bei unserem internen Storagesystem vor – also eine Art Migration. Ansonsten kommen jeden Tag Aufgaben auf uns zu, die mal kleiner oder größer sind.
Was macht Dir an Deiner Arbeit am meisten Spaß?
Das schönste sind die vielfältigen Themen, die man als Fachinformatiker Systemintegration erledigt. Bei Netways geht es hier nicht nur um die Einrichtung von Mitarbeiterrechnern, sondern wir haben Aufgaben im Bereich Rechenzentrum, Monitoring und Einrichtung unserer eigenen Hardware und Software, Erstellen von Webseiten und Einträgen in unserem Blog, Kundensupport und gegenseitige Unterstützung zwischen den Kollegen – um nur ein paar Dinge herauszugreifen.
Was machst Du, wenn Du mal nicht bei NETWAYS bist?
Neben unserem kleinen Hund habe ich noch weitere Hobbies, die ich gerne verfolge. Dazu gehören Handarbeiten unterschiedlicher Art, Kochen und Backen, Treffen mit Freunden und Ahnenforschung mit einem mittlerweile recht umfangreichen Stammbaum.
Wie geht es in Zukunft bei Dir weiter?
Ich wünsche mir natürlich, die Ausbildung mit Erfolg abzuschließen und möglichst viel an Wissen mitzunehmen. Des Weiteren möchte ich auch bei Netways bleiben, was nicht nur an den interessanten Aufgaben und Projekten, sondern auch an der Arbeitsatmosphäre und den Kollegen mit ihren unterschiedlichsten Persönlichkeiten liegt.

Azubis erzählen: Oktober 2016 Feu

This entry is part 11 of 13 in the series Azubis erzählen

mw-jmourek

Zuerst möchte ich kurz etwas zu meiner Person erzählen:

Mein Name ist Feu Mourek, ich bin 19 Jahre alt und verstärke die Development-Abteilung als Junior Developer.
Meine Freizeit verbringe ich zumeist damit mit meinen online Freunden Dota 2 zu zocken, mit meinen “Reallife” Freunden durch die Käffer (Substantiv, pl: Dörfer) zu ziehen oder mich um mein Pferdchen zu kümmern.

Ich habe vor einem Jahr mein Abitur erlangt und habe danach Deutschland mit fliegenden Fahnen hinter mir gelassen, mit dem Ziel Europa zu erkunden…
Letztendlich habe ich dann ein halbes Jahr bei meinem Freund in Holland gewohnt, wo ich die Restzeit bis zur Ausbildung verbracht habe; mit kurzen Unterbrechungen wie um zum Bewerbungsgespräch nach Nürnberg tuckern.
Dort habe ich zu meiner großen Freude eine Stelle bei Netways bekommen und bin wieder permanent nach Deutschland gekommen und zu meinen Eltern zurück in die Bude gezogen (6 Stunden pendeln ist dann doch etwas viel, dann gehen die anderthalb Stunden von Scheinfeld aus schon eher)…

Im Zug treffe ich immer mal wieder auf alte Bekannte die sich auch in einer Ausbildung befinden und -wie man es so macht- haben wir unsere Betriebe verglichen und da ist mir erst so richtig aufgefallen wie gut ich es in der Netways-Family eigentlich habe!

Dort wurde ich direkt herzlichst Empfangen und durfte mit meinem Mitazubi Noah und den “alten Hasen” aus dem Development Team mit auf das Dev-Retreat. Das coolste Wochenende seit langem!
Die Atmosphäre ist super gut, und es wird immer auf ein gutes Arbeitsklima und auf eine freundschaftlich-produktive Atmosphäre geachtet.
Angefangen mit einem Feierabends-Umtrunk am Freitag, LAN-Parties, gemeinsamen Team-Building Wochenenden mit Paintball (!) bis zu dem Dauerbuffet – Kaffeemaschine.

Nach der zweiwöchigen Einarbeitung in Linux/Unix, den Softwaretools, den von uns angebotenen Softwarelösungen und PHP bin ich jetzt sogar in der Lage kleinere Bugs in IcingaWeb2 zu fixen und mich nützlich zu machen 🙂
Es gibt viel zu lernen, aber es tut gut ständig gefordert zu werden und über sich hinauszuwachsen!

Jetzt aber zurück zur Arbeit –
Feu out!