Zum Glück gibt es Mrs. Hilton

„Ich übergebe hiermit die Grafikabteilung und deren Leitung an Daniela…“ so sprach vor nun mittlerweile über einem Jahr mein Vorgänger Benjamin Berndt im allmontaglichen Standup-Meeting. Klar, dass ich auf mich alleingestellt sein würde, war mir von Anfang an klar, das wurde mir von Bernd im Vorstellungsgespräch auch des öfteren verdeutlicht, als er gefühlt 100 mal sagte: „du musst dir im klaren sein, dass dir keiner helfen kann, du bist nach der Einarbeitungszeit dann die Einzige, die von Grafik eine Ahnung hat; du musst dir ganz sicher sein, dass du das schaffst…“ Kein Problem, dachte ich mir. Das wird schon.
Ja und nun: gleich eine ganze Abteilung und deren Leitung?! Ich? Damals gerade mal im 3. Semester meines Design-Studiums? Ob das was wird, so ganz alleine? Ja wird es, kann ich aud heutiger Sicht sagen. Und falls es doch mal zu Problemchen kommen sollte: Google kennt sich mit den Adobe Gestaltungsprogrammen ziemlich gut aus und mit ein bisschen Geduld verrät es einem zu allem die Lösung.
Mrs Hilton
Aber wer sagt hier eigentlich was von alleine: schließlich habe ich eine sehr fleißige und hilfreiche Mitarbeiterin – von meinem Kollegen Markus geschenkt bekommen, als er meiner Quietscheentensammelleidenschaft auf die Schliche kam: Mrs. Hilton. Sie verwaltet meine Notizzettelsammlung, auf der die ganzen Termine zu den Veranstaltungen (OpenNebulaConf, OSMC, Puppet Camp und OSDC) vermerkt sind, ohne die sowohl ich als auch meine Kollegen Eva und Markus, die ich bevor ich Mrs. Hilton hatte, immer und immer wieder nach den Terminen fragen musste, schon längst verzweifelt wären. Weil was man über Designer, Ordnung und Gedächtnis so sagt. Nun ja. Ich bin froh, dass ich sie hab.