Ein Knopf für alle Fälle

Wer hat nicht schon mal von einem Knopf geträumt der nach Betätigung einem die Probleme vom Hals schafft? Zugegeben, so einen Knopf zu bekommen ist ziemlich schwierig. Einen Hersteller gibt es allerdings, der besonders weit ist: The Button Corporation Oy.
Der Bttn ist ein internet fähiger Knopf mit Wlan Unterstützung. Ist kein Wlan in der Nähe kann man auch eine Sim Karte einlegen. Betrieben wird er mit vier Mignon Batterien und steht damit ca. 12 Monate dem drückenden zu Verfügung. Alternativ kann auch über einen USB Port Spannung zugeführt werden. Die Schnittstellen sind durchaus mannigfaltig und so stehen dem Anwender Dienste wie HTTP, RSS, IFTTT, SmartThings, Twitter, Facebook, E-Mail und SMS zur Auslösung zu verfügung. Nach einem Druck gibt der Button visuelles Feedback dass die Dinge nun so laufen wie sie sollen.
bttn_how
Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Von der Hausautomation über Software Steuerung lässt sich alles realisieren – Und genau da wo man eben so einen tollen Button braucht. Am Schreibtisch, im Auto oder auf der Toilette, z.B. um bei einem Drogerie Anbieter das Lieblings-Toilettenpapier per Expressversand zu bestellen. Jetzt muss man sich nur noch 6 Stunden entspannen 😉

Marius Hein
Marius Hein
Head of Development

Marius Hein ist schon seit 2003 bei NETWAYS. Er hat hier seine Ausbildung zum Fachinformatiker absolviert, dann als Application Developer gearbeitet und ist nun Leiter der Softwareentwicklung. Ausserdem ist er Mitglied im Icinga Team und verantwortet dort das Icinga Web.

Software und Komplexität

In dem Blog Coding Horror schreibt der Autor einen Artikel “The One Button Mystique“, dass er den Home-Button auf dem iPhone aus Usability Geschichtspunkten problematisch findet (Aber immer noch besser als gar keinen physischen Knopf). Man kann vermutlich geteilter Meinung sein, ob man das gut oder schlecht findet. Irgendwie kommen die meisten iPhone User aber ja wohl damit zu recht.
Sehr interessant finde ich allerdings wie er die Komplexität dieses einen Buttons veranschaulicht. Er hat sich die Mühe gemacht die verschiedenen Funktionen des Buttons, je nach der aktuellen Umgebung in ein Ablaufdiagramm zu packen:

Das ist doch ein wunderbares Beispiel für die Aussage “Der Teufel steckt im Detail”. Eigentlich denkt man, dass es sich bei diesem Knopf um eine recht einfache Sache handelt, die man ein, zwei oder dreimal drücken kann. In Wirklichkeit sieht das aber ein bisschen anders aus und erklärt eigentlich ganz gut, warum viele Softwareprojekte teuer werden als gedacht. Eine winzige Zusatzfunktion kann die Komplexität ungemein erhöhen ODER wenn man die Sache nicht gut durchdenkt, dann funktioniert es am Ende auch nicht ganz so wie gewünscht.
(via aptgetupdateDE)

Julian Hein
Julian Hein
Executive Chairman

Julian ist Gründer und Eigentümer der NETWAYS Gruppe und kümmert sich um die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Neben seinem technischen und betriebswirtschaftlichen Background ist Julian häufig auch kreativer Kopf und Namensgeber, beispielsweise auch für Icinga. Darüber hinaus ist er als CPO (Chief Plugin Officer) auch für die konzernweite Pluginstrategie verantwortlich und stösst regelmässig auf technische Herausforderungen, die sonst noch kein Mensch zuvor gesehen hat.