Pimp my source code!

Ich und andere haben bereits hin und wieder einmal in diesem Blog darüber berichtet worauf man bei der Programmierung achten sollte. Dass dazu jedoch auch die Schriftart gehören könnte in der der geliebte Quelltext dargestellt wird, kam mir bisher nicht in den Sinn. Adobe hingegen ist sich dieser Tatsache offensichtlich bewusst und hat aus diesem Grund eine spezielle Schriftart entwickelt.
An sich ist die Idee im Ansatz gar nicht mal so verkehrt, schließlich möchte man nicht erst beim kompilieren bzw. ausführen seines Programms auf Syntax-Fehler oder dergleichen hingewiesen werden. Man möchte stattdessen bereits während des Schreibens sehen was nicht stimmt, wofür es selbstverständlich jede Menge Plugins für die gewählte IDE gibt, doch auch solche Automatismen können nicht alles für einen erledigen.
Sei es nun die Unterscheidung der Null (0) und des großen “O”, des Bindestrichs (-) und des Minus-Zeichens (-), des kleinen “l” und des großen “I” sowie der Zahl Eins “1”. Selbst die Abgrenzung einzelner Buchstaben hat Auswirkungen darauf wie gut der Quellcode lesbar ist. Ganz besonders von Bedeutung ist jedoch die einheitliche Breite aller Zeichen, doch das weiß sogar ich bereits seit der ersten Schulstunde im Fach “Textverarbeitung”.
Was nun gerade die von Adobe entwickelte Schriftart so besonders macht und von anderen abhebt, muss jeder für sich entscheiden. Schließlich liegt Schönheit im Auge des Betrachters. 😉 Ich für meinen Teil konnte mich nicht auf Anhieb damit anfreunden, da die Unterschiede doch recht groß sind im Vergleich zu der Schriftart die ich gewohnt bin. Nach einigen kleineren Anpassungen, wie einzelne Bestandteile der Syntax formatiert werden, ist es jedoch ganz passabel und ich probiere “SourceCodePro” ein wenig länger aus.

Johannes Meyer
Johannes Meyer
Developer

Johannes ist seit 2011 bei uns und hilft bei der Entwicklung zukünftiger Knüller (Icinga2, Icinga Web 2, ...) aus dem Hause NETWAYS.