Mockups, Mockups, wer braucht Mockups?

Nun, vermutlich die wenigsten. Wer nicht gerade im Software- oder Webseitenbau unterwegs ist, kommt ganz gut ohne aus. Trotzdem, Mockups sind Modelle von ihren echten Vertretern und erleichtern z.B. Kommunikation über ihre Designs. Das Thema ist nicht mehr Abstrakt, sondern man kann es anschauen und erkennt leichter Nachteile oder Unschönheiten.
Auch beim Testen kommen Mock-Objekte zum Einsatz. Tests können so mit unechten Datenbankobjekten umgehen – Eine Art Hülle, unter der unsere Schnittstellenmethoden stecken. Das Funktioniert allerdings nur wenn man sich an bestimme Modelle in der Entwicklung hält (Siehe: DI oder IoC).
Um Design Mockups (Wireframes) zu zeichnen werden wir heute von vielerlei Software unterstützt. Balsamiq ist z.B. ein Kanidat – Und es gibt viele die so aussehen wie Balsamiq ;-). Hiermit lassen sich schnell und einfach Fenster, Dialoge oder Browser-Inhalte entwerfen und mit ins Meeting nehmen. Änderungen sind so in wenigen Minuten realisiert.
So gut die Unterstützung der Technologie auch ist, der Dynamik eines Gespräches hält es nicht stand. Und so bedienen wir uns einem alten Bekannten. Der Dienst sneakpeekit.com unterstützt Web / RIA Entwickler mit Papier und bietet Blöcke und Vordrucke mit fertigen Wireframes zu Browsern oder Mobile Devices. Damit geht es besonder schnell, nebenher etwas zu krizeln oder sich auszutauschen. Einfach das PDF runterladen, runterladen und los geht’s. Nur nebenbei erwähnt: Hier schließt sich dann der Kreis zu CSS Grid Systemen. Einige der Sketch Books bauen auf bekannten Ideen auf. wie z.B dem 960 Grid System.
Dann mal ran an die Stifte. Aber nicht das jetzt alle nur noch zeichnen …

Marius Hein
Marius Hein
Head of Development

Marius Hein ist schon seit 2003 bei NETWAYS. Er hat hier seine Ausbildung zum Fachinformatiker absolviert, dann als Application Developer gearbeitet und ist nun Leiter der Softwareentwicklung. Ausserdem ist er Mitglied im Icinga Team und verantwortet dort das Icinga Web.