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Bareos - Backup Archiving REcovery Open Sourced

Bareos ist ein Fork der bekannten Open Source Backuplösung Bacula. Neben einigen Optimierungen, wie die Standardbelegung von Umgebungsvariablen, bietet die Lösung viele weitere Funktionen und Vorteile gegenüber seinem Gegenstück.

Darüber hinaus ist Bareos - anders als Bacula - ein reines Open Source Projekt und kann mit allen erhältlichen Modulen völlig kostenfrei genutzt werden.

Sicherung und Wiederherstellung

Natürlich deckt Bareos alle normalen Funktionen eines Backupsystems ab:

  • Scheduling von Backup- und Verify-Jobs nach individuellen Zeitplänen
  • Durchführung von vollen, inkrementellen und differenziellen Backups
  • Komprimierung der Daten vor der Speicherung
  • Steuerung von gleichzeitigen Jobs durch Priorisierung
  • Wiederherstellung eines kompletten Clients

Umfangreiche Netzwerkintegration

Mit dem Backupclient können alle relevanten Betriebssysteme (Linux, Windows, Unix, Macintosh, usw.) remote vom Server aus gesichert werden. Die Authentifizierung zwischen Server und Client wird dabei mit einem CRAM-MD5 verschlüsselten Passwort abgesichert. Da für das Sichern eines Systems nur ein einziger TCP Port benötigt wird, der auf Firewalls freigegeben werden kann, ist ein Backup auch durch eine Firewall möglich. Zur Einsparung von Bandbreite und Speicherplatz, können die Daten vor der Übertragung um bis zu 70% komprimiert werden. Vor und nach den Backups können Scripte auf dem Client ausgeführt werden, die beispielsweise eine Applikation offline schalten oder einen Datenbankdump durchführen.

Mit Bareos wurde zusätzlich die Möglichkeit eingeführt, den Filedaemon in einer DMZ zu platzieren und trotzdem mit entsprechenden Backupfiles zu versorgen. Hier wurde das Konstrukt sowie die Kommunikation zwischen den Agents um dem Bareos Server so angepasst, dass zunächst der Fieldaemon eine Benachrichtigung erhält, dass demnächst Updates von einem Client eingespielt werden und anschließend wird der Client informiert, dass der Backupprozess jetzt gestartet werden kann.

Veranschaulicht wird dies in dieser Grafik:

Datenbankbasierte Katalogverwaltung

Sämtliche Bewegungsdaten des Systems werden in einer lokalen MySQL Datenbank abgelegt und archiviert. Dadurch können einzelne Jobs, unterschiedliche Files oder komplette Clients wiederhergestellt werden. Sie können in der Datenbank sogar gezielt Files mit einem bestimmten Datum suchen und diese anschließend wiederherstellen. Mit einem individuell festgelegten Verfallsdatum werden diese Einträge später auch wieder aus der Datenbank entfernt.

Administrative Vorteile

Die gesicherten Daten werden entweder komprimiert oder unkomprimiert in einem betriebssystemunabhängigen Format gespeichert, so dass Linux und Windows Backups in derselben Archivdatei gesichert werden können. Falls im Desasterfall der Backupserver nicht zur Verfügung steht können durch entsprechende Low Level Tools die Daten direkt aus den Speicherdateien extrahiert werden. Für die normalen Administrationstätigkeiten bietet das konsolenbasierte Frontend ein schlankes und schnelles Verwaltungsinterface. Die generierten Logs können auch in diesem Interface eingesehen oder via eMail an einen Administrator gesendet werden. Dabei lässt sich natürlich konfigurieren, wie viele Informationen sie bekommen wollen.