T-Systems CDS GmbH

Im Rechenzentrum in Göppingen werden Dienstleistungen für den Zentralbereich Billing Services der Deutschen Telekom erbracht. Durch Implementierung, Betrieb und Management von über 60 Anwendungen wird hier die Aufbereitung von rund 40 Millionen Kundenrechnungen pro Monat ermöglicht. In den Webservices Rechenzentren Kiel und Magdeburg der T-Systems hat das Open Source Monitoringsystem Nagios bewiesen, dass es auch sehr große Netzwerke optimal überwachen kann. In gerade 8 Wochen haben Mitarbeiter der T-Systems und NETWAYS eine Nagios Überwachung für fast 4.000 Netzwerkdevices implementiert. Mit 41.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 10,6 Milliarden Euro alleine im Gesschäftsjahr 2003 ist T-Systems der größte IT-Dienstleiter Deutschlands. Der Geschäftsbereich Webservices ist dabei auf Implementierung und Betrieb von komplexen Weblösungen, Hosting, Application Outsourcing und digitale Marktplätze spezialisiert. In den Rechenzentren Kiel und Magdeburg betreibt die T-Systems CDS GmbH unter anderem Anwendungen und Portale für die Victoria Versicherung, Canon, den ADAC und unzählige andere namhafte Kunden. AusgangssituationIm Hauptrechenzentrum Kiel und weiten 5 organisatorisch zugeordneten Standorten befindet sich eine sehr umfangreiche IT-Infrastruktur als Basis dieser Anwendungen: Alleine ca. 1.500 Server und Hosts und eine fast gleich große Anzahl an Routern, Switches und anderen aktiven Netzwerkkomponenten aller Hersteller, die sich am Markt finden lassen. Keine leichte Aufgabe, bei einem heterogenen Netzwerk dieser Größenordnung den Überblick und die Kontrolle zu behalten. Die einzelnen Abteilungen setzen daher schon immer Überwachungs- und Monitoringsoftware ein; allerdings meist nur in einzelnen Teilbereichen oder spezielle Aufgabenstellungen in Projekten.


Website URL: www.t-systems.de
Branche:        Informationstechnologie
Produkte:      Nagios/Icinga Monitoring, Cluster & HA Projekte

Success Story T-Systems CDS GmbH

In den Webservices Rechenzentren Kiel und Magdeburg der T-Systems hat das Open Source Monitoringsystem Nagios bewiesen, dass es auch sehr große Netzwerke optimal überwachen kann. In gerade 8 Wochen haben Mitarbeiter der T-Systems und NETWAYS eine Nagios Überwachung für fast 4.000 Netzwerkdevices implementiert.

Mit 41.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 10,6 Milliarden Euro alleine im Gesschäftsjahr 2003 ist T-Systems der größte IT-Dienstleiter Deutschlands. Der Geschäftsbereich Webservices ist dabei auf Implementierung und Betrieb von komplexen Weblösungen, Hosting, Application Outsourcing und digitale Marktplätze spezialisiert. In den Rechenzentren Kiel und Magdeburg betreibt die T-Systems CDS GmbH unter anderem Anwendungen und Portale für die Victoria Versicherung, Canon, den ADAC und unzählige andere namhafte Kunden.

Ausgangssituation

Im Hauptrechenzentrum Kiel und weiteren 5 organisatorisch zugeordneten Standorten befindet sich eine sehr umfangreiche IT-Infrastruktur als Basis dieser Anwendungen: Alleine ca. 1.500 Server und Hosts und eine fast gleich große Anzahl an Routern, Switches und anderen aktiven Netzwerkkomponenten aller Hersteller, die sich am Markt finden lassen. Keine leichte Aufgabe, bei einem heterogenen Netzwerk dieser Größenordnung den Überblick und die Kontrolle zu behalten. Die einzelnen Abteilungen setzen daher schon immer Überwachungs- und Monitoringsoftware ein; allerdings meist nur in einzelnen Teilbereichen oder spezielle Aufgabenstellungen in Projekten.

Ziele

Die Hauptaufgabe des Projekts war daher die Implementierung eines Tools, mit dem sich das komplette Netzwerk überwachen und sein Status transparent machen lässt. Bei der Suche nach dem optimalen Werkzeug wurden neben Nagios auch fast alle in Frage kommenden komerziellen Lösungen evaluiert. Da einige Monitoringsystemen an der komplexen Aufgabenstellung und den starken Sicherheitsanforderungen bereits in früheren Projekten gescheitert waren, war bei der Entscheidung die flexible Erweiterbarkeit und die Modifikationsmöglichkeiten von Nagios durch den offenen Quellcodes ausschlaggebend. Auch die Gesamtkosten des Projekts machten Nagios gegenüber der kommerziellen Konkurrenz äußerst attraktiv: Normalerweise müssen für jeden überwachten Server und jedes überwachte Gerät einzelne Lizenzen erworben werden.

Projekt

Die Implementierung von Nagios wurde in mehreren Workshops und teilweise parallel, mit den einzelnen Abteilungen in Kiel durchgeführt: Zuerst erfolgte die Installation der einzelnen Nagios Server in unterschiedlichen Netzsegmenten und Sicherheitsbereichen. Einige der Server wurden als Cluster implementiert, so dass auch beim Ausfall einer gerade aktiven Nagios Maschine ein weiterhin störungsfreier Betrieb gewährleistet ist. Danach erfolgte, zusammen mit der Abteilung Netzwerk die Einbindung aller Router, Switches und Firewalls in die Überwachung durch Nagios. Auf dieser Basis konnten die Mitarbeiter aus den unterschiedlichen Applikationsbereichen Ihre Maschinen, gleich an der richtigen Position in das Netzlayout integrieren. Dies erfolgte in einzelnen mehrtägigen Workshops, bei denen die T-Systems Mitarbeiter unter der tatkräftigen Anleitung von NETWAYS Consultants, die von ihnen betreuten Systeme selbst einbinden konnten.

 

Nach dem Ende des Implementierungsprojekts, also bereits nach 8 Wochen, waren die meisten der in Kiel und Magdeburg vorhandenen Systeme bereits in Nagios eingebunden. Weitere Rechner und vor allem spezielle Überwachungen können die T-Systems Mitarbeiter, die an dem Projekt beteiligt waren, eigenständig konfigurieren, da durch die gemeinsame Einrichtung in den Workshops entsprechende Kenntnisse bei T-Systems aufgebaut wurden.

Ergebnis

Die Ergebnisse aller Überwachungen an den unterschiedlichen Standorten laufen auf einem zentralen Nagios Cluster zusammen, so dass das Operating Team und die einzelnen Betriebsabteilungen an einer einzigen, zentralen Stelle, den aktuellen Zustand des kompletten Netzwerk überwachen können. Ebenso können aus den historischen Daten jederzeit Reports über die Qualität der Services erstellt werden. Durch die mehrfachen Nagios Server geht das sogar aus der Perspektive eines normalen Anwenders.