NETWAYS Event Services GmbH
Deutschherrnstraße 15-19
90429 Nürnberg

Phone:
+49 911 92885-0
Fax:
+49 911 92885-77
Email:
events(at)netways.de

Kontaktformular

Hier finden Sie alle Videos and Slides der OSMC 2012:

Dr. Sven Wohlfarth | Corporate-IT-Monitoring bei der ING-DiBa AG (DE)

Die über Jahre gewachsene Monitoring-Infrastruktur in einem großen Unternehmen wie der ING-DiBa ist ein sensibles und komplexes Konstrukt. Um unseren Fachteams einen flexiblen und robusten Monitoring-Service anbieten zu können, haben wir uns dazu entschlossen, unser Monitoring Tool gegen Icinga einzutauschen.

Dieser Vortrag wird zeigen, welchen Weg wir eingeschlagen haben und welchen Herausforderungen wir bei diesem Migrationsprojekt gegenüberstanden. Das Projekt war jederzeit ein voller Erfolg. Wir haben aber auch gelernt, dass wir nicht nur technologische Herausforderungen zu lösen hatten. Bei der hohen Anzahl an beteiligten Fachteams waren vor allem die richtige Kommunikation sowie ein angemessenes Risiko- und Erwartungsmanagement ausschlaggebend. Anhand konkreter Beispiele werden wir zeigen, wie wir jederzeit die richtige Balance gefunden und das Projekt zum gewünschten Termin umgesetzt haben.

Carsten John | Environmental Monitoring in der Praxis (DE)

Probleme bei der Energieversorgung oder Kühlung können massive Auswirkungen auf die Verfügbarkeit haben. Im Rahmen des Vortrages wird anhand praktischer Beispiele gezeigt, welche Parameter überwacht werden sollten und wie man das im Einzelfall konkret realisieren kann. Dabei wird insbesondere auf Details eingegangen, welche für die richtige Verarbeitung von Messdaten notwendig sind.

Konkret also welche Daten wie gesammelt und anschließend sicher weiterverarbeitet werden. Insbesondere werden auch die Fallstricke aufgezeigt, die ein (auf den ersten Blick perfektes) System im Ernstfall versagen lassen können.

Christophe Haen | Monitoring at CERN (ENG)

Das CERN, die Europäische Organisation für Kernforschung, ist das weltweit größte Forschungszentrum für Teilchenphysik. Es werden dort Experimente in der Hochenergiephysik mit Hilfe des Teilchenbeschleunigers durchgeführt sowie anderer bereitgestellter Infrastrukturen. Die Untersuchungen rund um den Large Hadron Collider (LHC), erfordern umfangreiche IT-Infrastrukturen, um die Daten, die durch die Kollisionen generiert werden, zu verarbeiten. Sogar die Überwachung des LHC selbst hängt von einer komplexen Infrastruktur ab. Die CERN-IT stellt den Mitarbeitern und den Usern viele unterschiedliche Services bereit und ist vor allem aber der Hauptakteur des LHC GRID. Das GRID ist das weltweit verteilte Rechen- und Speicher-Netzwerk, das die nötige Kapazität zur Verfügung stellt um die Menge an Daten, die anhand des Teilchenbeschleunigers gesammelt wird, analysieren zu können. Es besteht aus 200.000 Cores verteilt auf 34 Ländern. All diese großen Rechenzentren erfordern ein sorgfältiges Monitoring, aber jedes für sich hat Besonderheiten, was dazu führt, dass unterschiedliche Monitoring Strategien und Tools angewandt werden müssen. Die unzähligen Herangehensweisen an diese Herausforderung werden in diesem Vortrag aufgezeigt sowie ein Ausblick auf geplante künftige Entwicklungen.

Ralf Döring | Monitoring bei der DB Systel (DE)

Die DB Systel betreibt als IT Dienstleister der Deutschen Bahn unter anderem eine größere Anzahl an Linuxsystemen. Für das Plattformmonitoring kommt eine verteilte Nagiosumgebung zum Einsatz. Derzeit werden rund 40000 Host- und Servicechecks durchgeführt, Tendenz steigend.

Im Vortrag werde ich den Prozess und die verwendeten Techniken schildern mit denen sowohl alle Nagiosserver als auch die zu überwachenden Systeme kontinuierlich, mehrmals täglich, mit den für die Überwachung notwendigen Konfigurationen versorgt werden. Die Daten dazu stammen aus einer externen CMDB und einer Meta-Konfigurationsbeschreibung für die Definition von Services sowie die Zuordnung von Services zu Hosts und Hostgruppen anhand verschiedener Kriterien.

Jörg Sterlinski | Monitoring bei der GISA (DE)

Im Fokus der Systemüberwachung bei der GISA GmbH steht eine Automation und Integration in das Monitoring mittels Icinga. Wesentliche Merkmale sind hierbei die automatisierte Übernahme der CIs aus der CMDB und die automatische Einrichtung auf Basis von Templates. Somit orientiert sich der gesamte Prozess an die ITIL V3 Prozesse für Service Transition und Service Operation.

Derzeit werden 3100 Systeme aktiv überwacht mit insgesamt 22000 Checks. Das entspricht täglich etwa 10.000.000 ausgeführten Checks, Tendenz steigend. Um dieses hohe Aufkommen an Informationen verarbeiten und aufbereiten zu können wurden hierfür speziell angepasste Dashboards, beispielsweise für das Network Operation Center oder den Service Desk entwickelt. Im Vordergrund standen hier die Generierung von Usability im Icinga-Web, Verringerung der Komplexität im Icinga-Web, Aufbau einer Support und Wissensdatenbank zur Bewertung von Störungen, Vorlagen für Incidents und ein Absprung in das Incidentmanagement.

Andreas Ericsson | Neues in Nagios 4.0 (ENG)

Ein umfangreicher Überblick über Nagios 4.0.

Icinga Team | Icinga (DE)

Zum Zeitpunkt der Konferenz ist Icinga mit der Version 1.8 bei der dritten und letzten Version für dieses Jahr angekommen. Ein Beispiel für die gesteigerte Usability sind die integrierten Modulanbindungen für PNP4Nagios und dem BP-Addon aber auch die vielen neuen Features von Icinga-Classic und Icinga-Web. Neben einer kurzen Zusammenfassung der vergangenen Änderungen wird der Vortrag die neue Icinga-Version und deren Möglichkeiten präsentieren.

Jean Gabès | Shinken (ENG)

Neben den bekannten Forks Icinga und Centreon handelt es sich bei Shinken um einen kompletten Rewrite des Nagios-Cores in Python. Hauptmotivation für Shinken waren die bekannten Performanceprobleme der bestehenden Core-Implementierung. Seit 2009 geht das Projekt eigene Wege mit dem Hauptaugenmerk auf die global verteilte Architektur, mit einfachem Load Balancing innerhalb und zwischen den einzelnen Rechenzentren. 

Neben den technischen Inhalten wie Performance und verteilte Architektur wird der Vortrag auf Mehrwerte eingehen, die der Administrator von einer modernen Monitoringösung erwartet. So liegt der Schwerpunkt neben Business Impact Analyse vor allem auf Event Korrelation und Auto-Discovery.

Sven Nierlein | Mod-Gearman (DE)

Mod-Gearman verbindet Nagios mit dem freien MessageQueueing System Gearman und ermöglicht damit hochperformante und verteilte Monitoring-Installationen. Der Mod-Gearman Worker kann sowohl zur reinen Lastverteilung, als auch zum Monitoring entfernter Netzwerksegmente verwendet werden. Hierbei wird die Zuständigkeit der Worker über Host- oder Servicegruppen konfiguriert. Darüber hinaus ist eine Anbindung von PNP4Nagios möglich.

Der Vortrag wird die technischen Grundlagen von Gearman erläutern, auf typische Anwendungsfälle eingehen, sowie einen Einblick in die Werkzeuge rund um Mod-Gearman (send_gearman, gearman_top,...) zeigen.

Rihards Olups | Zabbix 2.0: Even Better (ENG)

Zabbix ist eine Open Source Monitoring Lösung die jeden Tag populärer wird. Seit der letzten Präsentation bei der OSMC vor zwei Jahren hat sich gerade der Zabbix-Remote-Collector stark weiterentwickelt, auf dessen Erweiterungen eingegangen wird. 

Der Vortrag wird eine Einführung in Zabbix und seine Grundfunktionalität geben und anschließend auf die neuen Features der im Mai erschienene Zabbix Version 2.0 eingehen. Eine Einführung in die Zabbix-Datacollectors, basierend auf nativen Agenten und dem neuen JMX support (neues Java Gateway in Version 2.9), sowie eine Betrachtung der besseren Inventarisierung und späteren Weiterverarbeitung in Netzwerkmaps runden den Vortrag ab.

Eric Lippmann | Performance graphing mit inGraph (DE)

Der ursprüngliche NagiosGrapher ist auf Basis von RRD einem der beliebtesten Tools zur Darstellung und Speicherung von Performancedaten aus Nagios entstanden. inGraph ist das Ergebnis langjähriger Erfahrungen, aber auch der Kenntnisse aus der Entwicklung des NETWAYSGraphersV2. Der neue inGraph ist das Resultat unzähliger Ideen, Feature-Requests aber auch der Anforderungen an die komplexe Datenhaltung und Visualisierung von Performancedaten in vielen Projekten. Die Erstellung und Erweiterung von Templates ist direkt im Browser möglich und lässt sich bequem in Views oder Custom-Cronk Elementen speichern.

Schwerpunkt des Vortrags ist die Vorstellung von inGraph und dessen Komponenten sowie eine Einführung in das Standalone-Interface und des Icinga-Web-Addons. Darüber hinaus werden mit check_ingraph und der bis dahin verfügbaren Prediction völlig neue Möglichkeiten in der Verarbeitung von Performancedaten demonstriert.

Christian Schneemann | Automatische Konfiguration von Nagios/Icinga mit Agordamon (DE)

Agordamon ist ein Perlmodul zur scriptgesteuerten Konfiguration von Nagios und Icinga. Es erleichtert dem Admin seine Aufgaben, indem es reproduzierbar und somit regelbasiert Konfigurationen auf Basis von verschiedenen Eingangsformaten generieren kann.

Diese Eingangsformate können sowohl Auszüge von Inventarlisten und CMDBs sein als auch Ergebnisslisten des Netzwerkanalysetools nmap. Hauptanwendungsbereich sind große Netzwerke, in denen unbemerkt vom Monitoringteam neue Hardware in Betrieb genommen und überwacht werden können muss. Der Vortrag gibt eine Einführung in Agordamon und erläutert seine Verwendung anhand praktischer Beispiele.

Michael Medin | Distributed Monitoring mit NSClient++(ENG)

Das umfangreichste Update von NSClient++  war zweifellos die Version 0.4.0, das im Mai diesen Jahres released wurde; die Version 0.4.1 wird bald folgen und sogar noch mehr neue Features beinhalten. 

Die neue Version wird das Monitoring für Windows und Unix drastisch vereinfachen können. Und da die neue Version abwärtskompatibel ist, kann es zu einer Herausforderung werden zu erkennen was neu daran ist.

In diesem Vortrag werde ich vor allem Hands-on-Ansätze verwenden, um das Grundkonzept von NSClient++ vorzustellen.

Ein Themenschwerpunkt wird das Real Time Monitoring sein und wie man es sogar im „Active Monitoring“ (NRPE) anwendet.

Folgende Inhalte werde ich in meinem Vortrag erläutern:

*Die ersten Schritte mit NSClient++, das Arbeiten mit Konfigurationen und vor allem: Wie man Hilfe bekommt!

*Real Time Log File Monitoring mit Linux (und Windows)

*Wie „Active Monitoring (NRPE) mit Real Time Ergebnissen funktioniert

*Wie man verschiedene Protokolle, wie NRPE, NSCA, NRDP, NSCP, SysLog, Graphite, SMTP, check_mk, DNSCP,  etc. anwendet

Pierre Waellemacq | PMp - another approach to configure Nagios (ENG)

PMp ist ein proaktives Konfigurations-Software-Paket, das entwickelt wurde, um das Einrichten eines Monitoring Setups zu erleichtern. Es kann Netzwerk IPs scannen und erstellt automatisch angemessene Monitoring Konfigurationen. PMP überlässt dem Endverbraucher die Wahl was im Monitoring UI sichtbar ist und wie es über ein intuitives Web Interface überwacht wird. Derzeit wird PMp am besten in Kombination mit OMD verwendet um Icinga oder Nagios Software zu konfigurieren. Des Weiteren kann es ebenfalls problemlos mit anderer Software erweitert werden.

Martin Gerhard Loschwitz | Monitoring with Pacemaker (ENG)

Pacemaker ist zur de-facto Cluster Management Solution für High Availability Clusters auf Linux Basis geworden. Eine Vielzahl von Administratoren jedoch setzt das interessante Monitoring Feature, das nahtlose automatische Neustarts von vorherigen fehlerhaften Ressourcen ermöglicht, nicht wirksam ein.

Dieser Vortrag wird zeigen, wie das Pacemaker Monitoring Feature funktioniert und wie Netzbetreiber es bestmöglich nutzen können. Ebenfalls erläutert wird, wie man Resource Agents  - die Hauptoberfläche für alle Services die innerhalb eines Clusters laufen –  so anpasst, dass aufwendigere Monitoring Features unterstützt und Probleme überwacht werden, bevor sie kritisch werden. Die vorgestellten Beispiele, werden existierende aber auch neu geschriebene Resource Agents sein. Schließlich wird dieser Vortrag Best Practices für Setups mit Pacemakers Monitoring Feature basierend auf Virtual Domain und Asterisk Resource Agent aufzeigen.

Simon Meggle | End2End-Monitoring von Webapplikationen mit SAHI (DE)

Bei modernen Web-Anwendungen sollten nicht nur die am Ergebnis beteiligten Komponenten aus technischer Sicht, sondern auch das Ergebnis aus der Warte des Anwenders überwacht werden.

Mit dem Open-Source-Tool SAHI lassen sich umfangreiche End2End-Checks für Web2.0-Applikationen schnell und komfortabel aufzeichnen und automatisiert abspielen. In diesem Vortrag wird gezeigt, wie SAHI-Tests in ein Nagios-kompatibles Monitoring-System integriert werden können. Ergänzt werden die Checks durch Zeitmessungen für Teilschritte, die Visualisierung der Laufzeiten in RRD-Graphen sowie die automatische Erstellung von Screenshots zur Fehleranalyse.

Alexander Wirt | Monitoring mit Nagios/Icinga und Debian GNU/Linux (DE)

Das Debian Nagiosteam hat fast alle wichtigen Komponenten des Nagios/Icinga Ökosystems paketiert. Dieser Talk wird einen Überblick über das Team, die paketierten Komponenten und das Arbeiten damit geben.

Er richtet sich insbesondere an Einsteiger in die Materie die in möglichst kurzer Zeit wartbare Nagios/Icinga Setups bauen möchten.

Benjamin Heisig | smartITSM – Monitoring weitergedacht (DE)

Icinga und Nagios, Request Tracker und OTRS, i-doit und iTop – im IT-Service-Management kommt seit Jahren großartige Open Source Software zum Einsatz. Jede für sich bringt einen enormen Nutzen, doch zusammen ergeben sich viele neue Möglichkeiten. In diesem Vortrag geht es genau darum:

Wir werden die Schnittstellen verschiedener ITSM-Tools aus Bereichen wie Monitoring, Issue Ticketing und CMDB kennen lernen und anschließend in einer Live-Demo sehen, welchen Mehrwert wir daraus gewinnen können. Durch geschickte Wiederverwendung vermeiden wir doppelten Aufwand in der Pflege von Daten. Bei einer vollständigen Integration sehen wir, wie Open Source das Versprechen nach einer besseren Interoperabilität gegenüber Closed Source halten kann.

Jens Michelsons | Monitoring by extending the Net-SNMP agent (ENG)

Die Frage ob ein Monitoring agentless oder agentbased erfolgen soll ist eine der Grundsatzfragen. Nicht immer ist die Installation von Agenten wie NRPE, NSClient++ und Co. gewünscht oder sogar möglich. In der Regel spricht jedoch selten etwas gegen die Installation von SNMP-Agenten.

Mit SNMP als etabliertem Standardprotokoll im Bereich Netzwerkmanagement können schon eine Vielzahl an Statusinformationen und Performancewerten ermittelt werden. Doch nicht immer beinhalten die Standard MIB-II und die Hersteller-MIBs alle gewünschten Informationen. Durch die Erweiterbarkeit des Net-SNMP Agenten bieten sich hier oftmals weitere Möglichkeiten.

Zum einen bietet sich Möglichkeit der Konfiguration von Build-In Funktionen des Net-SNMP Agenten wie Process Monitoring, Disk Usage Monitoring, Host Resources Group, Interfaces Group, System Load Monitoring und Log File Monitoring. Eine Schwellwertprüfung kann hierbei bereits erfolgen. 

Doch nicht nur die Nutzung der Build-In Funktionen machen ihn zu einem mächtigen Werkzeug, insbesondere die Ausführung und Erweiterung über die extend Funktion bieten weitere Möglichkeiten Statusinformationen und Performancewerte bereitzustellen.

Der Vortrag zeigt neben den Möglichkeiten der Build-In Funktionen wie man den Net-SNMP-Agenten durch die Ausführung eines Scriptes erweitern kann und selbstverständlich die Daten in Nagios verarbeiten kann.

Erol Ülükmen | Monitoring der IT-Infrastruktur mit opsi (DE)

opsi ist ein Opensource Client Management System zur Verwaltung von Windows-Rechnern auf Basis von Linux Servern und bietet die Kernfunktionen Software- und Betriebssystemverteilung, Patch Management und Inventarisierung.

Während opsi selbst auf jedem beliebigen Linux-System installiert werden kann, unterstützt es das Management für alle Windows Versionen von XP aufwärts, bis hin zu Windows 2008 R2 Server sowohl in den 32, als auch in den 64 Bit Varianten.

Der Vortrag gibt einen Überblick über den neuen opsi-Nagios-Connector, erläutert das zugrunde liegende Konzept und zeigt wie man seine Software-Rollouts, Windowsclients und sein gesamtes opsi-System mit der Kombination von opsi und Nagios/Icinga überwachen kann.

Christoph Mitasch | MySQL Monitoring & Management (ENG)

MySQL besitzt eine Vielzahl von eingebauten Möglichkeiten den Server zu analysieren. Dabei wird u.a. auf die Kommandos SHOW, EXPLAIN, das INFORMATION_SCHEMA sowie das Slow/General Query Log eingegangen. Neu seit Version 5.5 ist auch das PERFORMANCE_SCHEMA welches ebenfalls vorgestellt wird. Außerdem wird ein Überblick über Monitoring Lösungen von Drittanbietern für MySQL gegeben. Hier wird der Fokus auf freie Software gelegt. Ein GUI zum Monitoring bietet z.B. Kontrollbase, Jetprofiler und ganz rudimentär auch phpMyAdmin. Desweiteren bekommt man sehr umfangreiche Graphen beim Einsatz der mysql-cacti-templates/percona-monitoring-plugins.

Zur reinen Überwachung bieten sich diverse Icinga Plugins an. Dies ist vor allem dann besonders wichtig, wenn man MySQL Replikation einsetzt. In diesem Fall muss sichergestellt werden, dass der Slave Lag nicht zu groß wird und die Datenbestände auf Master und Slave Systemen identisch sind (Checksummen). Dieser Vortrag stellt verschiedene Methoden zum Monitoring und  Management von MySQL vor. Der Vortrag ist stark an praktischen Erfahrungen orientiert und soll auch einen Erfahrungsaustausch mit den Besuchern ermöglichen.

Mike Adolphs | Monitoring Behavioral Driven Infrastructures mit Cucumber-Nagios (ENG)

In zunehmend komplexeren IT-Infrastrukturen wird es immer wichtiger, nicht nur zu erfassen, ob ein Dienst läuft, sondern auch, ob dessen volle Funktionalität gewährleistet ist. Der am elegantesten konfigurierte Webserver nützt schliesslich nichts, wenn er den falschen Inhalt ausliefert!

Das von Lindsay Holmwood geschriebene Nagios plugin cucumber-nagios tritt an, dieses Problem zu lösen und ermöglicht die Überwachung des Verhaltens eines Dienstes mittels Integrationstests.

Der Vortrag umfasst erklärende Worte zum Thema "Behavioral Driven Infrastructure", eine generelle Einführung zu cucumber, sowie cucumber-nagios und die Vorstellung einzelner Features anhand eines Live-Beispiels.