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NETWAYS Blog

Herzlichen Glückwunsch zum 10-jährigen Jubiläum, Achim Ledermüller

This entry is part 3 of 3 in the series Hip, hip, hurray - NETWAYS Anniversaries

Unser Kollege Achim hat heute seinen Ehrentag und wir gratulieren ihm herzlichst zu 10 spannenden, aufregenden und erfolgreichen Jahren bei NETWAYS.

Anlässlich seines 10 – jährigen Jubiläums habe ich ihm 10 Fragen über sein bisheriges #LifeAtNETWAYS gestellt.

Hier sind seine Antworten:

 

Wie ist damals Dein Bewerbungsgespräch gelaufen?

Kurz und schmerzlos! Nach ein paar Fragen zum Lebenslauf, Monitoring und Linux im Allgemeinen war alles schnell erledigt.

 

Warum wird Dir bei Deiner Arbeit nie langweilig?

Weil die Weiterentwicklung und Betrieb einer Cloud-Plattform doch sehr viele Bereiche der IT abdeckt. Von NWS, OpenStack und Kubernetes bis hin zu Ceph, Cumulus, BGP und SDN. Von CSS bis I/O-Scheduler ist alles mit dabei. Da fliegt man immer wieder auf die Nase und lernt was neues dazu. Zudem wird es in unserer Branche vermutlich nie langweilig, weil sich alle 3 Jahre immer wieder alles neu erfindet und auf links gedreht wird.

 

 

Wie sieht die erste Stunde Deines Arbeitstages aus?

Ich drück auf die Snooze Taste und dreh mich erstmal um. Sobald ich dann im Büro angekommen bin, geht’s kurz weiter mit Mails, Chat und GitLab, um einen Überblick zu bekommen, wo gerade überall gearbeitet wird. Im besten Fall ist das schnell erledigt und ich hab etwas Zeit, um an den eigenen Issues zu arbeiten.

 

Was war Dein persönliches Highlight während Deiner 10 Jahre bei NETWAYS?

Bei NETWAYS sind natürlich die fast-jährlichen Skiseminare immer am schönsten, dicht gefolgt von Teamwochenenden und den Konferenzen. Hier gibt es natürlich immer eine super Verpflegung, man begegnet den Kollegen und Freunden nochmal von einer anderen Seite und nicht zuletzt steht man bei super Wetter auf der Piste!

 

Wie hältst Du Deine Work-Life-Balance aufrecht?

Indem ich meine Stunden reduziert habe und dadurch mehr Zeit für alles andere habe. Im letzten Jahr war das hauptsächlich die Baustelle daheim, aber im Normalfall kommt das all den Dingen zu Gute, die oft zu kurz kommen. Faul in der Sonne liegen, Freunde und Familie besuchen, lesen, zocken, Rad fahren.

 

Was war Dein absolutes Lieblingsprojekt in den letzten 10 Jahren bei NETWAYS?

Der Aufbau und die Weiterentwicklung unserer Cloud-Plattform. Mit OpenStack, Ceph und Cumulus als Grundlage wächst die Plattform Stück für Stück in die Breite. Mit dieser stabilen Basis können
auch unsere Produkte oben drauf, unsere Apps, Kubernetes oder auch unser MyEngineer-Team zuverlässig arbeiten!  Als ich bei NETWAYS begonnen habe, wurde gerade OpenNebula eingeführt. Es
ist schön zu sehen, was sich seit dem alles gedreht hat und hinzugekommen ist.

 

Welchen Beruf wünschten sich Deine Eltern damals für Dich?

Meinen Eltern war das immer ziemlich egal. Ich glaube, meine Oma wollte immer, dass ich Ingenieur werde. Laut Jobtitel bin ich das jetzt auch. Aber ich glaube, sie hat damals eher an Maschinenbau
gedacht.

 

Was war Dein peinlichstes Erlebnis bei NETWAYS?

Mir ist eigentlich nie was so richtig peinlich. Fehler macht man ja viele. Ich hab z.B. mal in das falsche Terminal gewechselt und aus Versehen einen produktiven NFS-Server herunter gefahren anstatt meinen Laptop. Aber vielleicht war das auch ein freudscher Vertipper.

 

 

Welche Ziele hast Du für die nächsten 10 Jahre?

NFS-Server abzuschalten! Aber die sterben vermutlich erst nach IPv4 aus. Ich hab keinen 10- oder 5-Jahresplan. Es kommt anders.

 

 

Wofür bist Du für Deine letzten 10 Jahre dankbar?

Dass ich einfach so in den Tag hineinleben kann ohne zu viele Sorgen. Dazu gehört auch, dass ich immer noch gerne jeden Tag gerne zur Arbeit komme.

 

 

Katja Kotschenreuther
Katja Kotschenreuther
Online Marketing Manager

Katja ist seit Oktober 2020 Teil des Marketing Teams. Als Online Marketing Managerin kümmert sie sich neben der Optimierung unserer Websites und Social Media Kampagnen hauptsächlich um die Bewerbung unserer Konferenzen und Trainings. In ihrer Freizeit ist sie immer auf der Suche nach neuen Geocaches, bereist gern die Welt, knuddelt alle Tierkinder, die ihr über den Weg laufen und stattet ihrer niederbayrischen Heimat Passau regelmäßig Besuche ab.

Natalie meets Stefan Schneider

This entry is part 20 of 20 in the series Natalie meets...

Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Natalie meets…! Dieses mal habe ich unserem Kollegen Stefan S. ein paar Fragen gestellt. Als er damals bei NETWAYS angefangen hat, war er noch in einer anderen Abteilung, warum und in welcher Abteilung er jetzt ist. Let´s see..!

 

Hallo Stefan!

Wie lange bist Du schon bei NETWAYS und in welcher Abteilung arbeitest Du?

Hi Natalie,

Ich bin seit Juni 2017 bei NETWAYS und bin als Account Manager für den Verkauf unserer Managed Services zuständig. Das heißt ich betreue alle Bestands- und Neukunden bei allen Themen, die sich um das Thema Hosting drehen.

 

Das war nicht immer so, in welcher Abteilung warst Du zuerst und was waren dort Deine Aufgaben? Was war der Grund für Deinen Wechsel?

Das ist richtig. Ursprünglich angefangen habe ich bei der NETWAYS Event Services GmbH. Hier lagen der Verkauf und die Organisation unserer Trainings in meinem Aufgabenbereich.

Im März 2020 hat Corona dann quasi über Nacht den kompletten Alltag lahmgelegt. Hiervon war unsere Event-Abteilung natürlich am stärksten betroffen. Keiner durfte mehr zu unseren Trainings und Konferenzen kommen – und wir waren zur Handlungsunfähigkeit verdammt. Es wurde zwar zügig auf Online-Veranstaltungen im Trainings- und Konferenzbereich umgestellt. Aber hierfür ist der organisatorische Aufwand natürlich wesentlich geringer als bei Präsenzveranstaltungen. Somit waren wir perspektivisch zu dritt schlichtweg überbesetzt.

Zur gleichen Zeit hat sich intern aber eine Chance ergeben: Manfred, unser Sales-Profi für unsere Hosting Dienstleistungen, hatte angekündigt, zum Jahresende in den wohlverdienten Ruhestand zu treten – und unser Oberhäuptling Bernd hatte das Vertrauen in mich, dass ich diese Lücke kompetent besetzen kann.

Ich gebe zu, dass der Schritt eine große Herausforderung und mein Respekt vor der Aufgabe groß war. Aber Manfred, mein neues Sales Team und vor allem unser Managed Services Team haben mich bei der Einarbeitung in das neue Aufgaben- und Themengebiet tatkräftigst unterstützt. Hierfür möchte ich mich an der Stelle auch noch mal bei allen herzlich bedanken.

 

Wie schaut ein typischer Tagesablauf bei Dir aus, was gehört zu Deinen Aufgaben?

Das lässt sich leicht beantworten: verkaufen, verkaufen, verkaufen!!!

Aber im Ernst: neben Verkauf und Beratung zu unseren Hosting Dienstleistungen zählt natürlich auch die Betreuung unserer Bestandskunden zu meinem Aufgabenbereich. Ich kümmere mich also einerseits darum, dass der Kundenstamm stetig wächst und zum anderen darum, dass die bestehenden Kunden zufrieden bleiben.  

 

Wie war Dein Werdegang, bevor Du zu NETWAYS kamst?

Nach Abitur und Grundwehrdienst habe ich zuerst eine Ausbildung zum Automobilkaufmann bei BMW absolviert. Danach habe ich ein Studium im Fach Business Economics and Administration drangehängt, bevor es dann mit dem Ernst des Lebens losging.

Dieser startete nach ein paar Irrungen und Wirrungen als Projektmanager bei einer Nürnberger Werbeagentur, bei der ich dann vier Jahre geblieben bin. Und danach hatte ich schon das große Glück mich bei NETWAYS vorstellen zu dürfen. Der Rest ist Geschichte…

 

Was ist Dein liebstes Reiseziel? Wo möchtest Du unbedingt mal hin?

Vor allem im Studium war ich damals viel unterwegs. Mit Rucksack und Minimal-Budget sind wir um die Welt gereist und sind (bis auf Australien) auf allen Kontinenten unterwegs gewesen. Mein aller liebstes Reiseziel ist aber wenig
exotisch und auch nicht weit entfernt: mein Favorit ist ganz klar Mallorca. Klettern, wandern, schlemmen und Traumstrände – hier findest du alles, was das Herz begehrt, und alles ist auch nur maximal eine Stunde Autofahrt entfernt. Und meine Lieblingsstadt ist Lissabon – auch hier muss man unbedingt mal gewesen sein. Alte Stadt, maroder Charme, junges Publikum. Das ist eine geniale Mischung.
Was noch auf meiner Wunschliste steht, ist Sri Lanka. Mal schauen, wann das klappt.

 

 

 

 

Womit kann man Dich auf die Palme bringen?

Mit Unzuverlässigkeit und damit einhergehend Unpünktlichkeit.

 

Für welche drei Dinge in Deinem Leben bist Du am dankbarsten?

An erster Stelle kommt hier ganz klar die Familie. Ich habe das große Glück, dass ich von alt bis jung ausnahmslos Weltklasse-Leute um mich habe, die ich über alles liebe.

An zweiter Stelle kommt die Gesundheit: ich bin froh, voll im Saft zu stehen und alles machen zu können, worauf ich Lust habe. Auch bei meiner Family sind alle bislang sehr gut durch die letzten zwei Jahre gekommen – und damit meine ich nicht nur physisch sondern vor allem auch psychisch. Den Kids wurden echt enorme Opfer abverlangt. Meine Kinder meistern diese Hürde zum Glück wirklich bemerkenswert – da bin ich froh und dankbar.

Und zu guter Letzt bin ich dankbar, dass ich das Glück hatte auf NETWAYS zu treffen.

Hier fühle ich mich wohl und respektiert. Ich werde gefördert und gefordert. Komme ich an einer Stelle nicht weiter, weiß ich, wo ich Unterstützung bekomme. Die Firmenkultur ist darauf ausgelegt, dass es dem Unternehmen nur gut geht, wenn sich die Mitarbeiter wohlfühlen. Natürlich gibt es Hierarchien. Aber man diskutiert hier stets auf Augenhöhe und Verbesserungsvorschläge werden ernstgenommen und schnell umgesetzt.

Das Fundament all dieser Punkte ist Respekt im Umgang miteinander.

 

Was sind die ersten drei Wörter, die Dir zu NETWAYS einfallen?

Analog zur vorherigen Antwort: Respekt, Unvoreingenommenheit/Offenheit, Neugierde

 

Zu guter Letzt: Gibt es etwas, womit Du nicht gerechnet hättest bzw. gibt es etwas, was Du noch erwähnenswert finden würdest?

Mit einer Dudelsack-spielenden Azubine auf den Startup-Days!!!!

Aber seitdem rechne ich wirklich mit allem 😉

Oh, das war dann wohl ich 😀

 

Vielen Dank, dass Du am Interview teilgenommen hast!

 

Ich hoffe, dass Du durch dieses Interview einen guten Einblick in das Leben bei NETWAYS erhalten hast. Schau gerne mal bei unseren offenen Jobs vorbei, vielleicht ist ja das Richtige für Dich dabei.

Mehr Eindrücke über das #LifeAtNETWAYS gibt’s übrigens auf unserem Instagram-Account.

Checkt den gerne mal ab, es lohnt sich!  😄

 

Natalie Regn
Natalie Regn
Marketing Manager

Natalie hat im September 2019 bei NETWAYS gestartet und ist Teil des Marketing-Teams. Hier kümmert sie sich hauptsächlich um die Social Media Accounts und ist regelmäßig in unserem Blog aktiv. Vor ihrer Zeit bei NETWAYS war sie ein Jahr als Au Pair in Schottland unterwegs. Passend dazu spielt sie seit vielen Jahren den schottischen Dudelsack. Außerdem trainiert sie im Fitnessstudio, bereist gerne das ein oder andere Land und verbringt Zeit mit dem Familienhund.

Herzlichen Glückwunsch zum 10 – jährigen Jubiläum, Christian Stein!

This entry is part 2 of 3 in the series Hip, hip, hurray - NETWAYS Anniversaries

Unser Kollege Christian hat heute seinen Ehrentag und wir gratulieren ihm herzlichst zu 10 spannenden, aufregenden und erfolgreichen Jahren bei NETWAYS.

Anlässlich seines 10 – jährigen Jubiläums wollen wir seine bisherige Laufzeit bei NETWAYS heute Revue passieren lassen und haben ihm dazu einige Fragen gestellt:

Hier sind seine Antworten:

 

Warum hast Du Dich vor 10 Jahren bei NETWAYS beworben, welchen Jobtitel hattest am Anfang und was waren Deine ersten Aufgaben, die Du übernehmen durftest?

Ich bin eher zufällig auf NETWAYS gestoßen. Mit meinem damaligen Job war ich nach über zwei Jahren aus vielerlei Gründen unzufrieden und wurde von einem Kumpel dann auf NETWAYS aufmerksam gemacht, dass hier eine Stelle im NETWAYS Online Store verfügbar ist. Damit hatte es damals leider nicht geklappt, weil der Posten intern von einem ausgelernten Azubi besetzt wurde. Nachdem ein anderer Kollege das Sales-Team verließ, wurde ein neuer Posten frei und ich habe mich erneut beworben (ich kann hartnäckig sein) und  ich hatte mich auch mit einem Bekannten unterhalten, welcher zufällig Bernd und Martin sehr gut kannte. Nach einem Gespräch und ein paar holprigen Missverständnissen wurde ich dann tatsächlich zum 15. April 2012 als Account Manager eingestellt.

 

Wie haben sich Deine Aufgabenbereiche innerhalb der 10 Jahre verändert?

Wie viel Verantwortung darfst Du mittlerweile übernehmen?

Das ist gar nicht so einfach zusammenzufassen. Als ich damals bei NETWAYS als Account Manager angefangen habe, war das gesamte Themengebiet komplett neu für mich. Nicht nur der Vertrieb von Dienstleistungen an sich, sondern auch generell die Arbeitsweise, das tolle Betriebsklima und vor allem der Open Source Aspekt – ich hatte vorher nur ganz grob Berührungspunkte mit Linux, da ich vollständig aus der Windows-Welt komme.

Die Aufgaben damals waren dann die Unterstützung im NETWAYS Online Store, aber primär der Vertrieb unserer Dienstleistungen wie beispielsweise Icinga. Anfänglich – vor allem wenn man vollkommen neu in dem Gebiet ist – hat man weder eine Ahnung, wie genau alles funktioniert und braucht deutlich mehr Unterstützung, sowohl technisch als auch kaufmännisch. Mittlerweile hat sich dies aber vollständig erledigt, da Projekte von Anfrage bis Vertragsabschluss inklusive Verhandlungen vollständig bei mir liegen und ich mir das technische Verständnis für unsere Produkte aneignen konnte. Daher ist auch bei Pre-Sales Terminen nur in Ausnahmefällen ein technischer Kollege dabei, da ich die meisten Fragen aus dem Stegreif beantworten kann.

Zu guter Letzt konnte ich dann auf den verschiedenen Konferenzen, die wir anbieten als Moderator fungieren, da es mich nicht stört, vor vielen Leuten zu stehen und zu sprechen.

Was mich in diese Situation gebracht hat, ist, dass ich mich in die Themen direkt einarbeiten konnte. Was daraus entstand, war meine Idee: auf dem NETWAYS YouTube Kanal Webinare zu veranstalten, welche ich eigenverantwortlich eingeplant und durchgeführt hatte. Anfänglich noch mit Unterstützung aus dem technischen Bereich, mittlerweile größtenteils vollständig allein, inklusive Vorbereitung der Themen und Evaluierung, was möglich ist. Dadurch beschäftigt man sich auch tiefgreifend mit den Produkten und Linux selbst und erhält ein deutlich besseres Verständnis über die Gesamtlösung, was dann auch wieder in Vertriebsterminen dem Kunden positiv zugutekommt.

Da ich mich privat auch schon von Kindesbeinen an sehr für technische Themen interessiert hatte und auch sehr viel mit .NET, PHP und C#/C++ gearbeitet hatte, gab es für mich vor einigen Jahren die Überlegung, unser Windows Monitoring für Icinga zu verbessern und vollständig neu zu gestalten – alles mittels PowerShell. Ich bin ein riesen Freund davon geworden, da über die CLI – auch unter Windows – vieles oftmals einfach schneller zu bewerkstelligen ist und man hier eine Reihe an Tools hat, um viele Informationen zu sammeln. Dadurch ist dann das heutige Icinga for Windows entstanden, welches ich als Projektmanager und Entwickler leite und stetig weiter ausbaue. Dadurch konnte ich auch auf diversen Konferenzen wie der Open Source Monitoring Conference und den Icinga Camps Vorträge halten und meine Lösungen oder Neuheiten vorstellen.

Zu guter Letzt bin ich dann noch Ausbilder bei NETWAYS geworden, durfte den AdA-Schein machen und bilde Auszubildende bei uns in der Abteilung zusammen mit dem Team aus. Hier freuen wir uns schon darauf, ab September unseren ersten Azubi in Bereich des E-Commerce begrüßen zu dürfen.

Im Laufe der 10 Jahre hat sich mein Themengebiet und mein Verantwortungsbereich doch sehr positiv verändert und habe viele Bereiche, in denen ich eigenverantwortlich aktiv und tätig sein kann. Von meiner initialen Position als Account Manager, über Senior Sales Engineer bis heute zum Lead Senior Account Manager und damit zum stellvertretenden Vertriebsleiter.

 

 

Auf was bist Du besonders stolz?

Ich glaube besonders stolz bin ich einerseits auf unser NETWAYS Studio, bei welchem mir Bernd freie Hand zur Gestaltung und Einrichtung gelassen hat und hier auch Geld investiert wurde, damit wir Online-Webinare oder Online Trainings in einem kontrollierten und technisch top ausgestatteten Umfeld durchführen können.

Zum anderen bin ich stolz, wie sich Icinga for Windows entwickelt und dass es mittlerweile zur Standardlösung von Icinga geworden ist, wie wir Windows überwachen und von einer Vielzahl von Kunden und Benutzern eingesetzt wird.

Natürlich bin ich aber auch unfassbar stolz auf das Team, das wir im Sales haben. Als ich angefangen habe, waren wir im Vertrieb drei Personen und sind mittlerweile sieben! Ab September mit der neuen Auszubildenden, sind wir dann acht Leute. Ohne ein tolles Team, auf das man sich verlassen kann, das einem den Rücken freihält und gut zusammenarbeitet, wäre es nicht möglich gewesen, all das zu bewerkstelligen. Daher auch ein ganz großes Dankeschön in diese Richtung!

 

 

Aus welchen Gründen hast Du es hier schon so lange ausgehalten?

Hier gibt es kostenlosen Kaffee und Müsli 🤷‍

Spaß beiseite. Ich glaube, es liegt vor allem am Team, welches wir in Sales haben, da wir sehr gut zusammenarbeiten und uns extrem gut ergänzen. Aber natürlich auch an jedem anderen, der bei NETWAYS arbeitet. Natürlich hat man auch mal Differenzen, Meinungsverschiedenheiten oder sieht Dinge komplett anders, aber insgesamt wollen wir am Ende alle dasselbe. Jeder hat ein offenes Ohr und sofern es doch mal etwas gibt, was einem auf der Seele brennt, findet man immer jemanden, dem man sein Leid klagen kann und versuchen etwas zu ändern. Das schafft eine super Atmosphäre und wird nicht von einem Sales-Ziel zum nächsten gedrückt mit monatlichen Zielen, die man erfüllen muss. Das gibt es bei uns nicht, da wir gemeinsam als Unternehmen den Weg nach vorne beschreiten.

Zum Schluss kommt noch für mich persönlich die unfassbar große Abwechslung dazu. Von unterschiedlichen, spannenden Projektanfragen, die Aufbereitung der Themen, die Vertragsverhandlungen am Ende und der erfolgreiche Abschluss, aber auch die regelmäßigen Webinare, Vorträge und Moderation auf Konferenzen, den Ausbau des Studios, die Ausbildung von jungen Leuten, bis hin zur Entwicklung eines Tools, von dem man weiß, dass es auf tausenden Systemen installiert ist.

All das macht diesen Job so mega spannend und ich freue mich, ein Teil von NETWAYS sein zu dürfen und an dieser Stelle auch Danke an alle, die mir damals empfohlen haben, mich hier zu bewerben!

 

Vielen Dank an Christian für die zahlreichen Eindrücke in Deine bisherige Laufbahn! Großen Respekt auch an dieser Stelle, was er die letzten Jahre für NETWAYS geleistet und aufgebaut hat.

Wir freuen uns schon auf die nächsten 10 Jahre mit ihm! 😀

Katja Kotschenreuther
Katja Kotschenreuther
Online Marketing Manager

Katja ist seit Oktober 2020 Teil des Marketing Teams. Als Online Marketing Managerin kümmert sie sich neben der Optimierung unserer Websites und Social Media Kampagnen hauptsächlich um die Bewerbung unserer Konferenzen und Trainings. In ihrer Freizeit ist sie immer auf der Suche nach neuen Geocaches, bereist gern die Welt, knuddelt alle Tierkinder, die ihr über den Weg laufen und stattet ihrer niederbayrischen Heimat Passau regelmäßig Besuche ab.

Natalie presents Thomas W.

This entry is part 19 of 20 in the series Natalie meets...

Hi und herzlich willkommen zurück zu einer neuen Ausgabe von „Natalie meets…“ , bzw. „Natalie presents…“. Diesmal habe ich mich für das Interview für jemanden aus der NETWAYS Professional Services Abteilung entschieden – für Thomas W.. Ich werde ihn ein paar Dinge über seinen Berufsalltag fragen, weshalb es zu der Unterserie „Natalie presents…“ gehört. 🙂

 

Hallo Thomas, zu Beginn eine einfache Frage: In welcher Abteilung bzw. in welchem Team arbeitest Du?

Ich leite das „Operations“ Team der NETWAYS Professional Services. Wir kümmern uns hauptsächlich um Produktsupport und Betriebsunterstützung.

 

Wie lange bist Du schon bei NETWAYS?

Uff.. seit 2013. Jetzt fühl ich mich wieder etwas alt.

 

Wie würdest Du Deinen Beruf jemanden erklären, der noch nie davon gehört hat?

Wir haben zwei recht unterschiedliche Aufgaben im Team. Da mach ich nicht nur Koordination, sondern arbeite auch „operativ“ mit, deshalb geh’ ich vor allem darauf ein.

Das eine ist der Support. Wenn Kunden mit Supportvertrag ein Problem mit einem unterstützten Produkt haben, schicken sie eine E-Mail an unser Ticketsystem, mit der Fehlerbeschreibung. Wir versuchen dann, das Problem zu lösen. Das kann ganz unterschiedlich sein. Mal sind es einfache Sachen wie Tippfehler in langen Konfigurationsdateien, die übersehen wurden. Mal sind es Softwareversionen, die nicht zusammenpassen. Manchmal sind es aber auch Bugs in der verwendeten Software. Entsprechend sieht unsere Unterstützung auch unterschiedlich aus. Von Antwortmails über Remoteunterstützung, indem wir auf den Rechner vom Kunden eingeladen werden oder Kommunikation mit dem Softwarehersteller wie Icinga, um einen Bugfix zu erhalten. Dieser Teil ist beschränkt auf „Dinge, die vorher funktioniert haben, jetzt aber kaputt sind“, also keine Neuinstallationen etc.

Der andere Teil ist die Betriebsunterstützung. Dabei handelt es sich um Zeitkontingent innerhalb dessen wir alles machen können, was der Kunde benötigt. Klar wird da im Vorfeld ein Rahmen abgesteckt, aber wenn man sich einigen kann, können die Arbeiten auch neue Themen beinhalten. Ich sag’ gern, solang der Kunde Kontingent hat, erzähl ich auf Wunsch auch gern 8h lang Witze. Nur singen tu’ ich nicht.

Daneben fällt immer wieder Zeit ab, um auch in den Community Portalen tätig zu sein, Open Source Projekte aus unserem Dunstkreis weiterzuentwickeln etc.

 

Wie schaut ein typischer Arbeitsalltag für Dich aus?

Sowas gibt’s nicht. 🙂 Es kommen immer wieder neue Anfragen rein, die priorisiert und entsprechend abgearbeitet werden müssen. Bei Betriebsunterstützung plant man oft gemeinsam mit dem Kunden die nächsten Schritte, weiß also meist, was auf einen zukommt. Im Support hängt’s komplett davon ab, was an Tickets reinkommt.

Viele von uns teilen (nach Absprache im Team) ihre Zeit zwischen den Themen auf. z.B. Dienstag und Donnerstag Kunde A Betriebsunterstützung, Mittwochnachmittag Betriebsunterstützung Kunde B, der Rest Support. So hat man etwas Stabilität und auch Flexibilität. Oft kommen unvorhergesehene Themen und man muss auch mal umpriorisieren. Das ist spannend, aber zugegebenermaßen auch anstrengend. Eine Balance zu finden ist bei uns wichtig. Dazu kommen für mich dann noch Themen wie das Onboarding (Meeting zum ersten Kennenlernen und Absprechen von Vorgehensweisen) neuer Kunden oder Meetings mit Sales und unserem Planungsteam, um potenzielle neue Projekte zu besprechen.

 

Worauf kann sich Euer neues potenzielles Teammitglied freuen?

Auch wenn wir alle ziemlich verteilt sind, haben wir meistens recht engen Kontakt. Wir suchen technische Lösungen, um tagsüber auch kurze Gespräche nicht zu kurz kommen zu lassen. Aus demselben Grund halten wir ziemlich viele Meetings im Team ab, wo nicht immer nur berufliches besprochen wird. Gerade in Pandemie-Zeiten kann’s schon mal vorkommen, dass man sich einsam fühlt oder einem die Decke auf den Kopf fällt. Das versuchen wir so gut wie möglich abzufedern.

Überhaupt haben wir einen guten Draht zueinander und haben auch mal abseits von der Arbeit Kontakt. Ob das mal eine kleine Aufmerksamkeit per Post oder Urlaubsbilder sind. Ich hoff, man kann sich bei uns gut aufgehoben fühlen, jedenfalls ist das auch ein Ziel, auf das ich hinarbeite.

Arbeitsmäßig ist es bei uns extrem abwechslungsreich. Bis zu einem gewissen Teil können sich alle ihre Nischen suchen, die dann garniert werden mit Wissen zu allgemeinen Themen, die wir auch brauchen. Fortbildung und Arbeit für die Community bzw. Open Source Projekte (wie der neue Support-Collector) wird hochgehalten und auch immer Platz bzw. Zeit dafür geschaffen, wenn’s irgendwie geht. Dabei passiert keine Gleichschaltung, sondern wir versuchen, dass alle ihre Stärken und Interessen ausleben können, soweit es die Anforderungen zulassen. Im Gegenzug unterstützen wir uns auch, wenn mal jemand in einem Punkt auf Probleme stößt.

 

Wie kam es dazu, dass Du in dem Beruf gelandet bist, in dem Du jetzt arbeitest?

Dass ich in die IT will, war mir eigentlich schon in der Mitte des Gymnasiums klar. Nach der Matura hab’ ich dann nur mehr den Zivildienst absolviert und ein Informatik-Studium begonnen. Das war nicht wirklich was für mich, weil es damals noch extrem auf Software Engineering fokussiert war. Ich bin dann als Quereinsteiger über einen Helpdesk und das Abhalten von Schulungen in der Administration von Linux- und Unixsystemen gelandet. Als das Klima im alten Arbeitgeber schlechter wurde, hab’ ich eine Anzeige von NETWAYS gesehen, dass die Leute suchen und hab’ mich beworben. Trotz der Entfernung (ich wohne ja in Salzburg) hat das super funktioniert. Erst als Consultant, dann im Support (damals noch ohne Operations) und jetzt eben Operations.

Streng genommen bin ich also Quereinsteiger. Sowas wie eine IT-Lehre gab es damals wohl noch nicht. Somit bin ich eigentlich Rettungssani mit Matura. Aber zu „meiner“ Zeit damals gab’s fast ausschließlich Leute mit ähnlichen Karrieren.

 

Ist es notwendig für die Tätigkeit in Nürnberg bzw. in der Nähe zu wohnen?

Nein, nicht mehr. Ich war da wohl so etwas wie ein Vorreiter bei uns, weil ich der erste in der Firma war, der nicht in Nürnberg wohnt oder dorthin gezogen ist, soweit ich weiß. Inzwischen sind wir immer stärker verteilt.

Zwar gibt es ein paar Termine, zu denen man schon ins Office schauen muss, aber das wurden mit Ausbruch der Pandemie deutlich weniger.

Ich vermisse zwar viele Kolleg:innen und freue mich schon wieder auf gemeinsame Treffen, Feiern und Ausflüge, aber arbeiten kann ich komplett von zuhause aus.

 

Du bist viel im Home-Office, wie schaut ein Home-Office Arbeitsplatz eines IT´lers aus? Welche drei Dinge, kann man immer auf Deinem Arbeitsplatz finden und warum?

Mindestens einen Stressball. Und sei es nur, um ihn während Meetings in die Kamera zu halten und meine aktuelle Stimmungslage auszudrücken. 🙂 Inkl. einer „Heavy-Duty-Ausführung“ für besonders harte Fälle.

Eine Menge Kabel, weil ich zu faul bin, die jedes Mal neu sauber zu verlegen.

Mindestens ein Messer. Ich sammle die Dinger und zum Herumspielen sind sie mir lieber als Fidget Spinner oder ähnliches.

 

Last but not least: Welche Arbeit inspiriert dich?

Davon gibt’s zu viele, als dass ich mir da was aussuchen könnte. Mehr oder weniger die meisten Projekte aus dem Open-Source-Umfeld. Nicht nur, weil man da üblicherweise keine Geheimnisse hat sondern auch, weil es da eher üblich ist, auch einfach mal was zurück zu geben. Und Leuten Produkte zugänglich zu machen, die sie sich sonst nicht leisten könnten.

 

Vielen Dank, dass Du an dem Interview teilgenommen hast!

 

Haben wir Dich mit Thomas’ Einblicken in seinen Berufsalltag neugierig gemacht und Du kannst Dir vorstellen auch bei NETWAYS zu arbeiten? Super! Dann schau Dir unsere offenen Stellen an oder bewirb’ Dich initiativ!  Wir freuen uns auf Dich!

 

 

Natalie Regn
Natalie Regn
Marketing Manager

Natalie hat im September 2019 bei NETWAYS gestartet und ist Teil des Marketing-Teams. Hier kümmert sie sich hauptsächlich um die Social Media Accounts und ist regelmäßig in unserem Blog aktiv. Vor ihrer Zeit bei NETWAYS war sie ein Jahr als Au Pair in Schottland unterwegs. Passend dazu spielt sie seit vielen Jahren den schottischen Dudelsack. Außerdem trainiert sie im Fitnessstudio, bereist gerne das ein oder andere Land und verbringt Zeit mit dem Familienhund.

IT-Consulting – Ein Berufsbild im Wandel der Zeit

Das Berufsbild des IT-Consultants bzw. IT-Beraters hat durch die Corona-Pandemie einen nie da gewesenen Wandel vollzogen. Während ich mich noch sehr gut an meine Anfänge im Consulting zurück erinnern kann (nun fühle ich mich direkt alt), bin ich aber sehr froh, dass es nun so ist wie es ist. Was hat sich für diesen Berufsstand verändert? Ein kleiner Vergleich…

Das Arbeitsumfeld

Bis Anfang 2020 waren Termine mit dem Kunden zu 75 – 80 % vor Ort. Durch die Pandemie und dem damit verbundenen Home-Office-Trend sank die Quote auf exakt Null. Nichts. Zero, Nada, Niente. Vom Schreibtisch im Kundenbüro ging es oft an den heimischen Ess- oder Wohnzimmertisch. Wohl dem, der ein Arbeitszimmer sein eigenen nennen konnte. Mittlerweile hat sich die Situation quasi ausnivelliert. Wir arbeiten gemischt aus dem Home-Office, dem Büro und manchmal geht es doch zum Kunden. Die Quote der Vor-Ort-Termine ist stand heute gering, aber einfach nicht komplett wegzudenken. Vermutlich wird auch in Zukunft ein Termin vor Ort bei einigen Themen weiterhin sinnvoll sein. Natürlich geht das auch über Jitsi, Telefon & Co., die Qualität eines Termins vor Ort schätze ich aber nach wie vor höher ein.

Das Reisen

Mit den Terminen vor Ort war natürlich ein Reiseaufwand verbunden. Während wir früher wahnsinnig viel mit der Bahn und dem Auto gefahren sind oder – wo notwendig und sinnvoll – geflogen sind, ist die Reisequote im Vergleich zu Terminen vor Ort aktuell sehr gering. Für die meisten IT-Consultants war die wegfallende Reisezeit ein Segen. Man war nun viel zu Hause und hatte deutlich mehr Zeit für Familie, Kinder, Freunde oder Hobbys. Insgesamt ist dies ein sehr deutlicher Anstieg der Lebensqualität. 

Aber wo Licht ist, ist auch Schatten. So trauert der eine oder die andere doch den alten Zeiten etwas nach. Andere Städte, andere Leute, schöne Hotels, große Frühstücksbuffets oder, je nach Anzahl der Übernachtungen, gar Hotel-Suiten. Es war nicht alles schlecht am Reisen. 😉

Mir bleiben speziell die Flüge Richtung Süden in Erinnerung. Ja, zugegeben, man musste sehr früh aufstehen. Aber man ist beim Flug über die Alpen dafür mit einem unfassbar schönen Sonnenaufgang belohnt worden. In Kombination mit den Alpen hat sich diese Ansicht bis heute in mein Hirn eingebrannt. And again: Es war nicht alles schlecht am Reisen. 😉

Das Fazit

Auch wenn der ein oder andere das Reisen und den Kontakt mit dem Kunden vor Ort vermisst, ist die weitestgehende Reduktion des Reiseaufwands durchaus von Vorteil. Man spart wahnsinnig viel Zeit, gewinnt Lebensqualität und zudem hat es einen sehr positiven Einfluss auf die Umwelt und unsere CO2-Bilanz. Mal eben für einen kurzen Termin nach Hamburg oder Zürich fliegen, ist aus heutiger Sicht undenkbar geworden. 

Dies führt auch dazu, dass man quasi von überall aus arbeiten kann. Wie bereits erwähnt arbeiten wir aktuell viel aus dem Home-Office und aus dem Büro. Je nachdem wie es den Leuten passt. Eine 100%ige Full-Remote-Company werden wir aber wohl nie werden. Dafür ist der persönliche Kontakt an der Kaffeemaschine, beim Grillen oder bei manchen Besprechungen einfach zu wichtig.

Da es quasi egal ist, wo man wohnt, der Hinweis für euch: Wenn ihr damit leben könnt, ein paar Tage pro Jahr unterwegs zu sein, einerseits beim Kunden und andererseits bei euren Kollegen im Büro in Nürnberg, bewerbt euch sehr gerne auf unsere offene Stelle des Open Source Consultant (w/m/d).

Wer nicht zum Kunden reisen möchte, kann natürlich auch den Open Source Support Engineer (w/m/d), den Developer (w/m/d), den Senior Developer (w/m/d) oder eine Initiativbewerbung wählen.

Egal ob hier in Nürnberg, in Voll- oder Teilzeit. Wir können über alles reden. 😉

Tobias Redel
Tobias Redel
Head of Professional Services

Tobias hat nach seiner Ausbildung als Fachinformatiker bei der Deutschen Telekom bei T-Systems gearbeitet. Seit August 2008 ist er bei NETWAYS, wo er in der Consulting-Truppe unsere Kunden in Sachen Open Source, Monitoring und Systems Management unterstützt. Insgeheim führt er jedoch ein Doppelleben als Travel-Hacker, arbeitet an seiner dritten Millionen Euro (aus den ersten beiden ist nix geworden) und versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen.