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NETWAYS Blog

Natalie presents Janina

Hallo an alle Leser:innen und willkommen zurück zu unserer neuen Unterblogpostserienreihe „Natalie presents…“ hier wird es sich um unserere Kolleg:innen bei Professional Services drehen. Hier erfahrt ihr ein paar Anekdoten zu deren Jobs und was deren Aufgaben bei NETWAYS Professional Services (NPS) sind.

Als erstes wird uns Janina ein bisschen was über ihren Job erzählen!

 

Hallo Janina, zu Beginn wollen wir natürlich erstmal wissen in welcher Abteilung bzw. in welchem Team Du arbeitest und wie lange Du schon in der Abteilung bist?

Ich arbeite bei NETWAYS Professional Services im Team Services bei der Planung. Dieses Team ist noch sehr jung. Den Beginn nahm es so gesondert erst im Frühling letzten Jahres. Ich unterstütze das Team seit September, das Ende meiner zweijährigen Elternzeit.

 

Was ist Deine Position bei NETWAYS?

Offiziell trägt meine Stelle den Namen Technical Service Manager. Ich kümmere mich überwiegend um die (Ver)Planung unserer Consultants und die technische Evaluierung der Kundenwünsche.

 

Wie kam es genau zu Deinem Positionswechsel, was waren Deine Aufgabenbereiche davor und was genau sind jetzt Deine Aufgaben?

Zuvor unterstütze ich das Team unserer Consultants, reiste zu Kunden und kümmerte mich vor Ort um deren Projekte und Anliegen rund um Icinga 2. Inzwischen haben mein Mann und ich eine Familie gegründet, deshalb wollte ich nicht mehr in diesem Maße unterwegs sein und eher sesshaft werden. Da kam mir die Gründung unseres neuen Teams ganz Recht. Nun kümmere ich mich, zusammen mit meinen Kollegen, unter anderem um die technische Organisation und Planung unserer Consultants.

Da ich nur halbtags arbeite ist die erste Tagesaufgabe mir einen Überblick darüber zu verschaffen, was am Vortag nachmittags noch alles passiert ist. Anschließend geht es fließend in die Bewertung, Ein- und Abschätzung und Planung anstehender Anfragen über. Dabei ist interne Kommunikation und Zusammenarbeit mit meinen Kolleg:innen für mich sehr wichtig. 

 

Wie ich hörte, ist die Geschichte wie du zu NETWAYS gekommen bist etwas außergewöhnlich, magst Du uns das genauer erzählen?

Auf vergangenen NETWAYS bzw. Icinga Veranstaltungen wurde ich des Öfteren gefragt, ob ich nicht Lust hätte bei NETWAYS zu arbeiten. Am Icinga Camp 2018 in Berlin wettete ich mit Bernd und Eric, dass sie nicht beim Karaoke im Irish Pub mitmachen und „Enter Sandman“ von Metallica singen. Der Wetteinsatz war meine Bewerbung. Ich hätte nicht gedacht, dass sie es wirklich machen, aber Wettschulden sind Ehrenschulden. So bin ich bei NETWAYS gelandet und habe es seitdem nicht eine Sekunde bereut.

 

Wie war Dein Werdegang, bevor Du zu dieser Firma kamst?

Mein Werdegang ist tatsächlich eher unspektakulär: Schule, Ausbildung, Arbeit. In der Vergangenheit war ich bereits als Linux Admin, DevOps und Consultant angestellt.

 

Was magst Du an Deiner Arbeit bei NETWAYS besonders?

Am allerbesten finde ich definitiv wie flexibel ich meine Arbeitszeit und meine Arbeit gestalten kann. Für mich ist das alles andere als selbstverständlich. Umso mehr schätze ich diese Möglichkeit und bin dankbar dafür mein Privatleben und meinen Beruf unter einen für mich optimal passenden Hut zu bringen.

 

Wie schaffst Du es eine Work-Life-Balance zu schaffen?

Dieses Thema hängt, wie ich finde, von vielen Faktoren ab. Nicht zuletzt auch von der Unterstützung des Arbeitgebers, die bei NETWAYS mehr als gegeben ist. Alle achten aufeinander und halten sich, vor allem in stressigen Situationen, den Rücken frei. Darüber hinaus sehe ich meine Aufgaben gerne als erledigt, halte mir jedoch täglich vor Augen, wofür ich dankbar bin und was wirklich wichtig ist in meinem Leben.

 

Drei Dinge, die Dir: 1. beim Organisieren helfen, 2. beim Konzentrieren helfen, 3. beim Entspannen helfen?

Ich gehöre noch zu Team Oldschool und brauche auf jeden Fall immer Block und Stift auf meinem Schreibtisch, das hilft mir meine Arbeit, To-Dos oder auch schnelle Notizen zu organisieren. Beim Konzentrieren hilft mir Ordnung. Ein aufgeräumter Schreibtisch ist das A und O gegen Ablenkung. Und für die Entspannung zwischendurch darf der Kaffee nicht fehlen. 😉

 

Last but not least: Was war Dein Berufswunsch als Du ein Kind warst?

Solange ich zurückdenken kann, wollte ich Polizistin werden. Wenn mich jemand fragte, was ich werden möchte, musste ich keine Sekunde überlegen und antwortete mit größtem Stolz: „Polizistin“.

 

Vielen Dank für Deine Antworten! 😊

 

Haben wir Dich mit Janina‘s Einblicken in ihren Berufsalltag neugierig gemacht und Du kannst Dir vorstellen auch bei NETWAYS zu arbeiten? Super! Dann schau Dir unsere offenen Stellen an oder bewirb’ Dich initiativ!  Wir freuen uns auf Dich!

Jahresrückblick 2021

2021 neigt sich dem Ende zu, auch dieses Jahr hat uns die Pandemie noch mehr begleitet, als anfangs erhofft. Wie schon Alber Einstein sagte: „Wenn´s alte Jahr erfolgreich war, dann freue dich aufs Neue. Und war es schlecht, ja dann erst recht.“ Aber was war dieses Jahr sonst noch los, was hat uns bei NETWAYS noch so beschäftigt? Lasst uns das Jahr gemeinsam Revue passieren.

Wer könnte einen besseren Rückblick geben, was in dem Jahr 2021 firmentechnisch passiert ist als unser Chef Bernd. Er wird darüber berichten, was uns über das Jahr hinweg beschäftigt hat. Markus N., der Abteilungsleiter von Events & Trainings wird uns verraten, welche Konferenzen und Schulungen stattgefunden haben und was es neues gibt.

 

Firmenrückblick

“Eigentlich war ich sehr zuversichtlich, dass wir Ende dieses Jahres wieder einen gewissen Grad an Normalität zurückgewonnen haben, wenngleich ich mir zugegebenermaßen nicht wirklich sicher bin, was Normalität heute bedeutet.

Es ist anzunehmen, dass wir vor dem größten gesellschaftlichen Umbruch der letzten 200 Jahre stehen. Der Klimawandel und seine kurz- und langfristigen Folgen, das notwendige Umdenken zu einem nachhaltigen Leben und eine enorm beschleunigte Digitalisierung sind nicht alle, dennoch wohl aber die wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit. Hinzu kommt, dass die Pandemie viele bereits in Gang gesetzte Prozesse beschleunigt und Schwachstellen in unserer Gesellschaft und ihrer Ordnung sichtbarer gemacht hat.

Wenngleich wir im Grunde freier sind denn je, fühlt es sich für viele nicht so an. Anders gesagt ist unser Leben nicht mehr so unbeschwert wie früher und wenngleich viele Veränderungen notwendig sind, belasten sie unsere innere Gelassenheit und Leichtigkeit. Trotz allgemein großem Wohlstand haben viele Menschen Angst vor der Zukunft und Sorge nicht mehr mitzukommen. Der Gedanke treibt mich um und wirft die Fragestellung auf, welche Verantwortung wir als Unternehmen hier haben oder besser gesagt haben können.

Auch NETWAYS und unsere Arbeitsweise hat sich situationsbedingt anpassen müssen und wird dies auch weiterhin tun. Die Größe des Unternehmens bringt hinzu Veränderungen mit sich, die regelmäßige Anpassung des Gewohnten erfordern. Und um das auch klarzumachen, dies ist wichtig und richtig so. Auch wenn ich persönlich sagen kann, dass mir der oft intensive Kontakt mit meinen Kolleg:innen sehr fehlt, erkenne ich die Freiheit und das hohe Maß an Individualität, die gerade Remote-Arbeit jeder und jedem einzelnen ermöglicht.

Unsere engen Bindungen untereinander haben sich an manchen Stellen verändert und gerade für neue Kolleg:innen ist es nicht mehr ganz so einfach uns alle kennenzulernen. Umso wichtiger sind die Kontakte in den Teams und Abteilungen. Diese zu stärken und Mehrwerte aus der persönlichen Zusammenarbeit zu ziehen, wird eine der großen Aufgaben der nächsten Monate und Jahre sein. Gerade deswegen bitte ich alle Kolleg:innen, deren Vorstellung von einem gemeinsamen Miteinander einzubringen und unsere Gemeinschaft mitzugestalten.

Auch nach vielen Jahren gibt es stets Neues aneinander zu entdecken und manchmal werden aus Kolleg:innen dann auch Freunde.”

 – Bernd Erk –

 

Schulungen und Konferenzen

“Gerne möchte ich zum Jahresende die Gelegenheit nutzen, um unseren Teilnehmer:innen, Referent:innen, Sponsoren und Kolleg:innen aufrichtig „Danke“ zu sagen.

Es waren bewegte Zeiten mit Remote-Veranstaltungen, strengen Maßnahmen und vielen Einschränkungen. Gewohnte Prozesse wurden durcheinandergewirbelt und mussten neu geordnet werden. 2021 war für uns ein weiteres Jahr, in dem wir uns planerisch auf die Veränderungen einstellen mussten, die die Pandemie mit sich brachte.

Wir sind froh darüber, dass wir trotzdem zahlreiche Schulungen und Workshops veranstalten und weiter an unserem Portfolio arbeiten konnten.
So haben wir z. B. die Fortgeschrittenen Schulung GitLab und Ansible Advanced neu aufgenommen. Mit dem Kubernetes Quick Start und der InfluxDB & Grafana Schulung konnten wir unser Angebot zusätzlich erweitern.
Unsere Terraform Schulung konnten wir dahin gehend verändern, dass Teilnehmer:innen wählen können, ob Sie die praktischen Übungen mit OpenStack, AWS oder Azure meistern möchten.

Seid gespannt, welche Veränderungen es im neuen Jahr geben wird!

 

Neben unseren Schulungen konnten wir auch unsere Konferenzen veranstalten:

Die stackconf 2021 fand wie auch im letzten Jahr online statt. Zur diesjährigen „Open Source Infrastructure Conference“ trafen sich in diesem Jahr über 400 registrierte Teilnehmende und 31 hochkarätigen Redner:innen aus 57 Ländern! Wir waren sehr überwältigt und freuen uns über die große Resonanz.

Unser Highlight dieses Jahr war allerdings die OSMC. Sie fand On-site statt! Das Gefühl, das wir so lange vermisst hatten, wurde wieder zum Leben erweckt. Einfach großartig!
Vielen Dank an alle, die die OSMC 2021 unvergesslich gemacht haben, für all das Expertenwissen und den Spaß drum herum! 😊

 

Das schöne ist, dass ein Zurück schauen bei unseren Konferenzen immer möglich ist. In unserem Archiv wartet eine umfassende Dokumentation aller Vorträge mit Videoaufzeichnungen, Folien, aber auch Fotos von den Konferenzen selbst.

Wirf doch einfach einen Blick in unser diesjähriges Archiv und lass die OSMC und auch die stackconf auf Dich wirken.

Aber das Wichtigste ist: Merke Dir die Termine für 2022 vor!

stackconf 2022 | Berlin | 16. + 17. Mai 2022
OSMC 2022 | Nürnberg | 14. – 16. November 2022

Vielleicht sehen wir uns dort?! 😊

Nochmals vielen Dank für das Vertrauen und für die Bereitschaft, neue Wege mit uns zugehen und uns zu unterstützen.”

–  Markus Neder – 

 

 

Vielen Dank an Bernd und Markus N. für den kleinen Rückblick.

Mir bleibt nicht mehr viel zu sagen, außer an gudn rutsch und a gsunds Neis. 😉

Natalie meets Achim

Zum Abschluss des Jahres 2021 gibt es heute nochmal ein Natalie meets… .  Mein heutiger Interviewpartner Achim wird uns ein paar Einblicke in seine Arbeit bei NETWAYS geben und hoffentlich auch ein paar persönliche Anekdoten erzählen!

 

Hallo Achim, wie geht es dir? Zu Beginn eine einfache Einstiegsfrage: Wie lange bist Du bereits bei NETWAYS und in welcher Abteilung arbeitest Du

Ich bin seit April 2012 bei Managed Services, der Hosting Abteilung von NETWAYS.

 

Dann bist Du schon fast 10 Jahre bei NETWAYS! Was sind Deine Aufgabenbereiche, was macht Dir daran am meisten Spaß und wie hat sich das im Laufe der letzten Jahre geändert?

Aktuell bin ich für Betrieb und Weiterentwicklung unserer NWS-Cloud verantwortlich. Thematisch ist das ein sehr großes Feld und beinhaltet grundlegende Komponenten wie Netzwerk, Storage, OpenStack aber auch die drauf aufbauenden Ebenen wie unsere NWS-Apps und Kubernetes.

Genau diese Vielfalt an Themen machen die Arbeit abwechslungsreich und spannend. Projekte zu planen und Stück für Stück zu sehen wie die Komponenten zusammenwachsen und ineinander greifen fühlt sich gut an!

 

Wie bist Du zu NETWAYS gekommen und wie war Dein Werdegang, bevor Du zu dieser Firma kamst?

Vor NETWAYS habe ich in Regensburg Wirtschaftsinformatik und Informationswissenschaften studiert. Neben den technischen Vorlesungen ging es dort auch häufig um Themen wie OpenAccess und OpenSource weshalb ich mich auf die Suche nach einem Arbeitgeber wie NETWAYS gemacht habe. Um während des Studiums etwas Geld zu verdienen habe nebenbei bereits als Admin gearbeitet.

 

Welche war die beste Entscheidung in Deiner beruflichen Laufbahn?

Während des Zivildienstes und daraufhin auch während meiner Ausbildung habe ich mehrere Jahre im Pflegedienst gearbeitet. Die gemachten Erfahrungen in diesem Bereich möchte ich nicht missen und haben mir wahrscheinlich mehr genützt als viele Stunden in der Schule und Uni.

 

Was ist das Ungewöhnlichste, was auf Deinem Schreibtisch zu finden ist?

Das ungewöhnliche an meinen Remote-Arbeitsplatz ist wohl der häufige Wechsel und so bin ich den letzten Wochen und Monaten an sechs verschiedenen Schreibtischen gesessen. Ungewöhnliches gibt es hier eigentlich auch nicht. Das seltsamste ist ein 3cm dickes Handbuch für ein Lasermessgerät mit vier Knöpfen (wer liest schon Handbücher). Die Dicke habe ich übrigens mit einem herkömmlichen Meterstab gemessen, der komischerweise auf fast allen meiner Arbeitsplätze liegt. 

 

Was war Dein Lieblingsevent bei NETWAYS?

Die Skiseminare gehören immer zu meinen Lieblingsevents. Tagsüber Skifahren, Abends gemeinsam kochen, Bierpong, Schafkopf und sinnbefreite Gespräche. 😉

 

Wenn Du eine berühmte Persönlichkeit – egal ob lebendig oder tot – treffen dürftest: Wer wäre es und warum?

Keine Ahnung! Wer kann mir den Sinn des Lebens erklären und Ruhe und Gelassenheit beibringen?

 

Das Jahr neigt sich dem Ende, kaum zu glauben, dass am Samstag schon der 01.01.2022 ist! Hast Du Dir was für 2022 vorgenommen? Hast Du Neujahresvorsätze?

“Probier’s mal mit Gemütlichkeit” & “Scheiß da nix, dann feid da nix!”

 

Wenn Du eine Sache auf der Welt verändern dürftest: Was wäre das?

Menschenrechte und stabile Verhältnisse für alle, so dass sich jeder selbst aus seiner eigenen Scheiße ziehen kann. Spenden dafür gehen bitte an www.amnesty.de

 

Zu guter Letzt: Was kannst du Menschen, die sich überlegen, bei NETWAYS zu bewerben sagen? Wieso ist NETWAYS besonders?

Weil bei uns der Mensch wichtiger ist als die Arbeit. Natürlich ist bei uns nicht jeder ein barmherziger Samariter. Wenn aber privat mal nicht alles läuft und man mit kleinen und großen Katastrophen zu kämpfen hat, zeigen wir immer wieder, dass NETWAYS unkompliziert hilft.

 

Vielen Dank für Deine Antworten und dass Du Dir Zeit für das Interview genommen hast!

 

Wenn Du in Achims Fußstapfen treten und Deine Karriere bei uns starten möchtest, schau Dir unsere offenen Stellen bei NETWAYS oder die Karrieremöglichkeiten bei Icinga an! Wenn nichts Passendes für Dich dabei ist, schicke uns einfach eine Initiativbewerbung. Wir freuen uns darauf, von Dir zu hören!

O du fröhliche…

Es ist Heiligabend! Die perfekte Gelegenheit ein paar Mitarbeitende zu fragen, wie sie Weihnachten verbringen, ob sie es überhaupt feiern, was deren Gedanken dazu sind und oder was deren Lieblingsbräuche sind.

Zuallererst habe ich Rania gefragt, wie sie die Feiertage am liebsten verbringt:

Rania: „Ich feiere Weihnachten nicht selber, aber meine Eltern haben es ursprünglich gefeiert, da sie Christen sind. Mittlerweile wird daraus aber eher ein Themen Weihnachten gemacht, wie zum Beispiel dieses Jahr wieder Harry Potter dran ist. Das heißt, wir spielen diverse Brettspiele zum Thema Harry Potter, schauen uns ein oder zwei Filme an und trinken gemeinsam Butterbier. Es hat ursprünglich mit meinem Vater begonnen, der die Idee hatte, so etwas mal zu probieren. So ist es zur Familientradition geworden, sich für jedes Weihnachten ein anderes oder ähnliches Thema zu suchen. Dementsprechend ist Weihnachten für mich mehr ein Familientreffen geworden, bei dem die Familie gemeinsam daheim Zeit miteinander verbringt.“

Keya kommt ursprünglich aus Indien, von ihr erfahren wir, wie man dort Weihnachten feiert und wie sie jetzt in Deutschland die Feiertage verbringt.

Keya: “In India, malls and shopping centers are not only decorated with colorful lights, and a big Christmas Tree – there is also a Santa handing out sweets! Christmas is a public holiday there. When I was in India, we used to visit my mother’s christian friend and celebrate every year. I like the decoration and different variety of food, plus the fruit cake was a delight! Now here in Germany, we continue to visit our friends during Christmas Eve – we go to church and eat dinner together.”

Thomas W. wohnt in Österreich. Ihn habe ich gefragt, was seine Gedanken zu Weihnachten sind.

Thomas W.: Die Feiertage am Ende vom Jahr haben für mich zwar einen ähnlichen Effekt wie für die meisten bei uns, aber was sie mir im Detail bedeuten, ist bis heute nicht ganz klar für mich. Die meisten Traditionen haben für mich zu sehr den christlichen Touch, neuheidnische Ableger sprechen mich zwar mehr an, treffen für mich aber auch nicht ganz ins Ziel. Im Endeffekt schauen wir, dass wir uns unsere eigenen Traditionen schaffen, so wie sie uns am meisten zusagen. Und zwar völlig unabhängig davon, ob jemand anderer das als “passendes Weihnachtsfest” empfinden würde oder nicht. Wir machen uns eine gute Zeit, dekorieren unser Heim und lassen es uns gut gehen. Bei verschiedenen Feiern in meinem Umfeld, die ihre Ursprünge in verschiedenen Glaubensrichtungen/Philosophien/Traditionen haben, nehme ich, außerhalb von Pandemien, teil, solange es um die Gemeinsamkeit und nicht die Hingabe zu etwas geht, das mir nichts bedeutet oder mir sogar widerstrebt. Das kann ich nur im Einzelnen entscheiden. Ganz abseits davon haben wir in unserer Kernfamilie übrigens einen Ansatz für das übliche “Wir sagen, wir schenken uns nix, aber ich hab’ halt doch was besorgt”- Dilemma gefunden: Wenn jemand von uns sich übers Jahr selber was für’s Hobby oder eine Leidenschaft kaufen möchte, tun wir das meist nicht, sondern setzen es auf eine Wunschliste. Wenn Feiern anstehen, schenken wir uns gegenseitig etwas von der Liste. Wenn die lang genug ist (das geht mit Kleinigkeiten ganz gut), dann ist auch die Überraschung nicht dahin. Das ist so etabliert, dass oft Freunde oder Verwandte jemand von uns fragen, ob wir nicht einen “Tipp von der Liste” haben, wenn man was schenken möchte, aber nicht weiß was.“

Wie man in Südtirol im Vergleich zu Franken Weihnachten feiert wird uns Thomas G. erzählen.

Thomas G.: “Weihnachten ist bei uns immer recht traditionell und entspannt. Na ja, so entspannt wie eine Familienfeier eben sein kann. Ich komme ja eigentlich aus Südtirol, so viel anders als hier in Franken feiert man Weihnachten dort aber auch nicht. Mittlerweile weiß ich auch, wo man im Nürnberger Land in familiärer Atmosphäre bei gutem Schnäpschen seinen Tannenbaum kaufen kann. Denn auch wenn man als IT’ler und insbesondere im Consulting schon ein ziemlicher Einzelgänger ist, bin ich letztlich doch ein sehr geselliger Mensch.

Wenn wir hier in Franken feiern, gestalten wir den Abend mittlerweile zweiteilig. Bei Eltern, Großeltern, Tanten und Onkeln werden das ansonsten einfach viel zu viele Pakete. Nach dem Essen gibt es meist unter unserem Baum die Bescherung für die Kinder. Sind die Kinder dann durch und im Bett, geht bei den Schwiegereltern die Bescherung für die Großen los. Da holt sich dann reihum jeder ein Paket und öffnet es vor allen anderen am Tisch. Das kannte ich so früher noch nicht, und so ein Prozedere in Kombination mit der berühmten Extrovertiertheit der Franken hat mich anfangs schon ein wenig irritiert.

Mittlerweile finde ich es aber richtig schön – und freue mich auch heuer wieder darauf!”

 

Vielen Dank an Rania, Keya, Thomas W, und Thomas G., die mit uns geteilt haben wie sie die Feiertage verbringen und was die Gedanken zum Fest sind. Ich finde, dass man gut erkennen konnte, dass jede:r Weihnachten anders verbringt, und das ist auch wichtig und richtig so!

 

Ich wünsche Euch allen ein fröhliches Fest, wie auch immer Du es verbringst. Und falls Du gar kein Weihnachten feierst, wünsche ich Dir trotzdem ein paar schöne & ruhige Tage am Jahresende.

 

Merry Christmas!

Azubi Tagebuch: Das erste Ausbildungsjahr ist um 

Azubi Tagebuch: Das erste Ausbildungsjahr ist um 

Hallo mein Name ist André und ich bin jetzt im zweiten Jahr der Ausbildung zum “Fachinformatiker für Systemintegration” bei der Firma NETWAYS. Aber fangen wir doch der ‘Einfachheit’ halber auch am Anfang an. Grundlegend würde ich sagen, dass ich ohne größere Vorkenntnisse in mein jetziges Berufsfeld gestartet habe. Das heißt zwar nicht, dass ich einen Blind-Start hatte, jedoch würde ich mein Wissen zu diesem Zeitpunkt keinesfalls als ‘fachlich’ bezeichnen. Mein vorheriger Berufszweig hat zudem nichts mit Informatik zu tun gehabt. Also war es nur natürlich, dass bei der Bewerbung, dem darauf folgenden Bewerbungsgespräch und nach dem Ausbildungsstart immer wieder Unsicherheiten auftraten. Man stellt sich Fragen wie:


– Schaffe ich das?                           

– Kann ich dem Ganzen gerecht werden?

– Was wenn ich einen Fehler mache?                       

Aber jetzt mal ehrlich, wir Menschen machen uns manchmal einfach zu viele Sorgen. Noch befindet sich mein Kopf auf dem

 dafür vorgesehen Hals und das, obwohl ich sicherlich ein paar “kleinere” Fehler gemacht habe. Und wenn ich etwas nicht schaffe, dann frage ich eine:n Kollegen:in. Wie man vielleicht schon aus diesen mit leichtem Humor an

gereicherten Zeilen lesen kann, geht es mir schon seit Tag eins, ziemlich gut in meiner Firma.

Genug geredet – Was habe ich meinem ersten Jahr alles so gelernt?

Ich arbeite bei “ITSM” dem “IT Service Management”, d. h. wir sind für alle internen Angelegenheiten zuständig. 

“Mein Name ist Admin, Sys- ach lassen wir das.”

Ich habe in meinem ersten Ausbildungsjahr einen großen Teil unserer Server-Welt kennengelernt.  Der Aufbau, warum sich wo was befindet und wie ich darauf zugreifen kann. Linux war für mich persönlich auch ein komplett neues Universum, mit welchem ich mich auseinandersetzen musste. Die Nuss ist auch noch nicht ganz geknackt, aber wie man so schön sagt: “Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut”. In einer Server-Welt kommt natürlich auch die passende Hardware zum Einsatz. Ich habe hauptsächlich mit klassischen Netzwerkgeräten wie Switches, Server und Kabel zu tun. Zudem kommen die Geräte der Endbenutzer wie z. B. deren Laptops oder Arbeitsplatz Materialien, wie Tastaturen, Mäuse,

Telefone und Drucker hinzu. Wirklich cool war der Verbau und das Einrichten neuer Sicherheitskameras im Büro.

Des Weiteren hatte ich in diesem Jahr mit Containern/Docker, Ansible, VMs, ActiveDirectory, programmieren von kleineren Scripten und vieles mehr zu tun. Und damit hört die Liste noch lange noch nicht auf, jedoch verzichte ich aufgrund der Länge dieses Blogs auf weitere Auflistungen.

 

Was war der größte Schock, den ich bisher in meiner Ausbildung hatte?

Das ist relativ einfach, weil ich mich noch ganz klar an diesen einen Moment erinnere. Ich habe an diesem schicksalhaften Tag in unserem Kesselhaus einen Cloud-Key installiert, der unsere dortige Netzwerkstruktur überwachen und verwalten sollte. Ich hatte von Anfang an Probleme mit dem Gerät, da es sich erst nicht updaten lassen wollte und sich dann im Webinterface immer wieder verabschiedet hat. Probleme die eben gerne mal auftreten, wenn man ein neues Gerät in die schon vorhandene Netzstruktur migrieren möchte. Also sage ich dem Gerät den Kampf und nur um nach einem scheinbaren Erfolg zu merken, dass sich die komplette Netzkonfiguration im Kesselhaus verabschiedet hat. Zehn gefühlte Herzinfarkte in meinem kurzen Azubi-Leben später meldete ich mein Problem also meinen Kollegen. Wie oben schon verraten habe ich mich nicht von meinem Kopf verabschieden müssen. Im Gegenteil mein Kollege setzte sich gemeinsam mit mir hin und wir haben das Netz zusammen wieder konfiguriert. Trotzdem, diese paar Sekunden würde ich als den schlimmsten Schock meiner bisherigen beruflichen Karriere bezeichnen.

 

Was war für mich das absolute Highlight meines ersten Ausbildungsjahres?

Um diesen Punkt voll auskosten zu können, muss ich zwei Aspekte aufzählen 

Fangen wir mit einem Arbeitsablauf an, der für mich ein absolutes Highlight war. Für manche Menschen mag Hardware ein notwendiges Übel sein. Auf mich trifft das nicht zu, ich liebe Hardware. Das mag auch daran liegen, dass ich in meiner Freizeit so ziemlich jeden PC meines Freundeskreises konfiguriert und zusammengebaut habe. Von einem normalen Desktop bis hin zu einem SLI Full-Custom-Waterloop PC war da alles dabei. Als ich das Erste mal in meinen Leben einen Server unter die Finger bekam, war meine erste Frage, ob ich diesen öffnen dürfte. Diesen moment kennen viele bestimmt als Produktwerbung. 360° Kamerafahrten um ein Produkt. Ungefähr so hat sich mein Kopf um ein so “triviales” Produkt wie einen  Server gedreht. Trotzdem war es für mich ein toller Moment, der sich in jedem neuen Stück Hardware widerspiegelt.

Jetzt sagte ich bereits, dass ich auf diese Frage zwei Momente als Antwort geben möchte, denn neben dem Arbeitsleben bei NETWAYS gibt es auch ein soziales Leben. Und den Höhepunkt dieser Interaktionen hatte ich auf dem Sommerfest, welches Dank 3G-Regeln und freiwilliger Impfung durch den Arbeitgeber möglich war. Leckeres Essen, Top-Kollegen und ein schönes Ambiente sorgten für einen schönen Abend an welchem man fachsimpeln, genießen und sich austauschen konnte.

 

Gespannt ins neue Jahr.

Rückblickend kann ich sagen, dass ich ein Jahr voller Herausforderungen hinter mir habe. Aber diesen Aufgaben musste ich mich nicht allein stellen, sondern hatte immer ein Team hinter mir, das mich unterstützt hat. Mein Wissensstand hat sich in diesem Jahr merklich erweitert und ich bin mir sicher, dass noch viele lehrreiche Lektionen folgen werden. Ich bin froh bei NETWAYS zu arbeiten da ich die Kehrseiten vieler andere Firmen kenne. Müsste ich einen Menschen der diesen Beruf ausüben möchte eine Firma für eine Bewerbung empfehlen würde ich ohne zu zögern den Namen NETWAYS weitergeben. 

Soweit ein kleiner Einblick in das erste Jahr eines Azubis bei NETWAYS. Ich hoffe, ich konnte ein wenig unterhalten und wünsche noch eine angenehme Zeit auf unseren Blog.

André Paskowski
André Paskowski
Junior Systems Engineer

André startete im Herbst 2020 seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration im Bereich des NETWAYS IT Service Managements. Dort ist er zuständig für interne Angelegenheiten sowie Problembehebungen und Verbesserungen. Vor seiner IT-Ausbildung bei NETWAYS war André im sozialen Bereich der Erziehung tätig und hat zudem auch eine Ganztagsbetreuung geleitet. Wenn er nicht gerade Games am PC oder Retro-Konsolen spielt, bemalt und baut er Modellfiguren. Zudem ist er stolzer Besitzer einiger Reptilien, denen er ein liebevolles Zuhause bietet.