Aufmerksamkeit – ein super Mittel gegen schädliche Emails

Vor etwa einem halben Jahr stand der Autor im Kontakt mit einer lokalen Metzgerei im Vorwahlbereich 0911. Es ging um leckere Weißwürste mit ebenso leckeren Brezen.

Diese wurden geliefert und NETWAYS-typisch mit vollem Einsatz verzehrt.

Wir nehmen an, es wäre Mittwoch, 20.02.19, 09:19. Emaileingang am persönlichen Postfach:

Erstmal verblüffend:

a) Ich hatte keine Rechnungskopie angefordert.

b) Der Absender hat nichts mit der Metzgerei meines Vertrauens zu tun – die zensierte Emailadresse in der Signatur wäre allerdings korrekt.

c) Die Vorwahl in der Signatur zeigt ins Nirvana

Nun gut, aber man will ja ein verlässlicher Geschäftspartner sein, eventuell liegt es ja nur am “von meinem Samsung gesendet”?

Also klicken wir fröhlich den Link und landen auf einer Seite aus Beheshti Avenue,Tehra,1577837414,Iran??

Außerdem wird eine .doc-Datei angeboten. Auch die kleinste Metzgerei hat es mittlerweile hinbekommen, Rechnungen per pdf zu verschicken.

Aber gut, schauen wir doch mal, was LibreOffice damit so anfängt:

Hier habe ich dann das Experiment abgebrochen.

Es waren zuvor schon viele “Red Flags”, die einen aufmerksamen Emailbenutzer stutzig machen sollten.

Und im Zweifelsfall kann man seinen Geschäftskontakt auch schlicht anrufen, wenn man denn auf Nummer Sicher gehen will.

Wer sich weitere Beispiele anschauen möchte, kann bspw. hier klicken.

edit (TA): typos

Tim Albert
Tim Albert
System Engineer

Tim kommt aus einem kleinen Ort zwischen Nürnberg und Ansbach, an der malerischen B14 gelegen. Er hat in Erlangen Lehramt und in Koblenz Informationsmanagement studiert, wobei seine Tätigkeit als Werkstudent bei IDS Scheer seinen Schwenk von Lehramt zur IT erheblich beeinflusst hat. Neben dem Studium hat Tim sich außerdem noch bei einer Werkskundendienstfirma im User-Support verdingt. Blerim und Sebastian haben ihn Anfang 2016 zu uns ins Managed Services Team geholt, wo er sich nun insbesondere...

Der Abteilungsdurchlauf: Von Managed Services zum Eventmanagement

Gut vier Monate sind vergangen seitdem ich bei NETWAYS angefangen habe. Viel hat sich seitdem ereignet: Ein LAMP-Projekt, die Open Source Monitoring Conference, dann diverse interne Schulungen und ein paar eingestreute Berufsschulblöcke später finde ich mich zuerst bei Managed Services und dann bei Events wieder.

Wie war es bei Managed Services

Managed Services im Customer Hosting umfasst viele Themengebiete, die für mich als zukünftigen Consultant relevant sind. Die acht Wochen dort, waren zunächst vor allem eine Möglichkeit die anderen Kollegen kennenzulernen, aber auch eine Zeit, in der ich bei NETWAYS das erste Mal Verantwortung übernehmen durfte und für die Kunden direkt arbeiten konnte. Natürlich in einem abgesicherten Umfeld, da mir bei Fragen eine Reihe erfahrener Kollegen zur Seite stand.

Was hat dir Events gebracht?

Durch meine Zeit bei Events habe ich vielleicht noch ein bisschen mehr verstanden, wie die Zahnräder bei NETWAYS ineinandergreifen.

Wenn man so möchte, kann man Events unterteilen in  Training und Events (Konferenzen). Die Woche über habe ich mit Stefan ungefähr 80 % einer GitLab-Schulung vorbereitet. Ich habe die Handouts, Aufgaben, sowie Lösungen ausgedruckt, gestanzt, abgeheftet, eine Vielzahl an Laptops für die Schulung vorbereitet, Reservierungen und Bestellungen getroffen und so weiter.

Ich habe zum Beispiel auch Kontakt zu unserem Trainer für die Schulung aufgenommen und die Unterlagen für ihn vorbereitet. Eben dieser Trainer kann mit dem nötigen Know-How irgendwann ich sein und dann bin ich mir bereits über vieles im Klaren und kann so besser mit Stefan zusammenarbeiten.

Was ich sonst gelernt habe: Das Marketing braucht Input der anderen Abteilungen, um Produkte und Dienstleistungen möglichst konkret darstellen zu können und Events, wie die OSMC oder die bevorstehende OSDC, sind Veranstaltungen auf denen sich Leute austauschen können und bieten Experten eine Plattform, um ihr Wissen zu teilen. Eben diesen Experten, die mir helfen meinen Job besser zu machen.

 

Alexander Stoll
Alexander Stoll
Junior Consultant

Alexander ist ein Organisationstalent und außerdem seit Kurzem Azubi im Professional Services. Wenn er nicht bei NETWAYS ist, sieht sein Tagesablauf so aus: Montag, Dienstag, Mittwoch Sport - Donnerstag Pen and Paper und ein Wochenende ohne Pläne. Den Sportteil lässt er gern auch mal ausfallen.

CGo. Halb C – halb Go.

In meinem letzten Blog-Post, The way to Go, habe ich bereits einige Vorteile der Programmiersprache Go aufgezeigt. Und als ob es nicht schon genug wäre, dass man beim Umstieg auf Go nicht gleich das Kind mit dem Bade ausschütten muss: Ein einzelnes Programm muss nicht mal komplett in Go geschrieben sein…

Multilingual unterwegs

Ich arbeite für einen deutschen IT-Dienstleister, aber beim recherchieren von Lösungen für Kundenprobleme muss ich die russischen Quellen nicht erst ins Deutsche übersetzen, sondern kann direkt mit ihnen arbeiten. Genau so kann bspw. ein Go-Programm direkt von C-Bibliotheken Gebrauch machen – und umgekehrt. Vorausgesetzt, die Schnittstellen beschränken sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner.

Was wäre das auch wirtschaftlich für ein Fass ohne Boden wenn sämtliche benötigte Bibliotheken erst in Go neu geschrieben werden müssten. Umso mehr wundert es mich, dass so manche Datenbank-Treiber doch komplett neu geschrieben wurden…

Good programmers know what to write.
Great ones know what to rewrite (and reuse).

Eric Steven Raymond, The Cathedral and the Bazaar

Multilingual in der Praxis

Ich bin zwar kein Fernsehkoch, aber habe trotzdem schon mal was vorbereitet – eine extrem abgespeckte Version von go-linux-sensors:

package go_linux_sensors

/*
#include <stdio.h>
#include <string.h>
#include <sensors/sensors.h>
#include <sensors/error.h>

typedef const char cchar;

#cgo LDFLAGS: -lsensors
*/
import "C"

import (
	"reflect"
	"unsafe"
)

type Error struct {
	errnr C.int
}

func (e Error) Error() string {
	return cStr2str(C.sensors_strerror(e.errnr))
}

func Init() error {
	if err := C.sensors_init((*C.FILE)(nil)); err != C.int(0) {
		return Error{err}
	}

	return nil
}

func Cleanup() {
	C.sensors_cleanup()
}

func GetLibsensorsVersion() string {
	return cStr2str(C.libsensors_version)
}

func cStr2str(cStr *C.cchar) string {
	slen := int(C.strlen(cStr))

	bridge := reflect.SliceHeader{
		Data: uintptr(unsafe.Pointer(cStr)),
		Len:  slen,
		Cap:  slen,
	}

	return string(*(*[]byte)(unsafe.Pointer(&bridge)))
}

Diese schlägt eine Brücke zu libsensors, um die Hardware-Sensoren auszulesen.

Direkt nach dem Package folgt auch schon der Import des ominösen Pakets “C”. Dieses enthält sämtliche C-Standard-Datentypen und alle Datentypen und Funktionen, die über Header-Dateien im Kommentar direkt darüber eingebunden wurden. Ja, richtig, in diesem “magischen” Kommentar lässt sich nahezu beliebiger C-Code unterbringen, um auf jenen im Go-Code zuzugreifen. Des weiteren lassen sich die tatsächlichen Bibliotheken mit “#cgo LDFLAGS:” automatisch linken. Bei höheren Mengen an Code/Includes bevorzuge ich persönlich eine extra Header-Datei statt einem langen Kommentar.

Etwas weiter unten ruft Init() auch schon sensors_init() auf – als wäre es eine gewöhnliche Go-Funktion im Paket C. Und auch die Datentypen lassen sich verwenden als seien es die eigenen – wovon Error fleißig Gebrauch macht.

Lediglich cStr2str() macht einen etwas unorthodoxen Eindruck… aber hey – es funktioniert. 😉

Jeder gesparte Euro zählt…

… und jede wiederverwendete Zeile Code. Wir bei NETWAYS wissen das zu schätzen und arbeiten dementsprechend effizient – an euren Projekten!

Alexander Klimov
Alexander Klimov
Developer

Alexander hat 2017 seine Ausbildung zum Developer bei NETWAYS erfolgreich abgeschlossen. Als leidenschaftlicher Programmierer und begeisterter Anhänger der Idee freier Software, hat er sich dabei innerhalb kürzester Zeit in die Herzen seiner Kollegen im Development geschlichen. Wäre nicht ausgerechnet Gandhi sein Vorbild, würde er von dort aus daran arbeiten, seinen geheimen Plan, erst die Abteilung und dann die Weltherrschaft an sich zu reißen, zu realisieren - tut er aber nicht. Stattdessen beschreitet er mit der...

Landscape – On-Premise

Bei Netways muss jeder Azubi jede Abteilung durchlaufen. Grund hierfür ist die Arbeit der anderen Mitarbeiter besser zu verstehen und zu respektieren. Derzeit bin ich bei Managed Services, genauer noch im Customer Hosting. Im Zuge dessen sollte ich mich mit alternativen Verwaltungstools auseinandersetzen im speziellen mit Landscape.

Was ist Landscape?

Landscape ist ein Management-Tool von Canonical. Des Weiteren bietet Landscape einige kleinere Kapazitäten hinsichtlich Monitoring, darunter Netzwerk- und Speicherauslastung, aber auch verbleibende Speicherkapazität, Netzwerkbelastung oder derzeitiger SWAP-Verbrauch.

Der Kern der Anwendung ist jedoch die einfache Ausführung von Updates/Upgrades, sowie Scripts auf Systemen, sowie die Möglichkeit diese zu limitieren und individuell anzuwenden. Eine Reihe an weiteren Features werden von Canonical für Landscape beworben, die ihr hier finden könnt.

Was kostet Landscape?

Landscape’s Kosten variieren stark anhand der Umgebung, die man damit verwalten möchte. Jedoch gibt es die Möglichkeit Landscape in einer kleineren Umgebung – bis zu 10 Vms und 50 Container – umsonst zuverwenden, dies nennt sich Landscape On-premises.

Wie installiere ich Landscape On-premises?

Die entsprechende Software Repository hinzufügen:

sudo add-apt-repository ppa:landscape/18.03

sudo apt-get update

Und daraufhin installieren:

sudo aptitude install landscape-server

sudo aptitude install landscape-server-quickstart

Die Quickstart-Variante installiert App-Server, Datenbank etc. alles auf das gleiche System.

Sollte das nicht gewünscht sein, gibt es ebenfalls eine ausführliche Dokumentation zur manuellen Installation hier.

Falls es zu Fehlern aufgrund von Package-Dependencys kommen sollte, dann kann dieses einfach mit aptitude anstelle von apt-get gelöst werden.

Jetzt können bereits Clients hinzugefügt werden. Eine ausführliche Anleitung dafür ist zwar auch im Webinterface unter <IP_of_APP-Server>/account/standalone/how-to-register zu finden. Dort wird auch automatisch ein Befehl generiert, der die entsprechenden Parameter setzt die zum hinzufügen relevant sind.

 

Alexander Stoll
Alexander Stoll
Junior Consultant

Alexander ist ein Organisationstalent und außerdem seit Kurzem Azubi im Professional Services. Wenn er nicht bei NETWAYS ist, sieht sein Tagesablauf so aus: Montag, Dienstag, Mittwoch Sport - Donnerstag Pen and Paper und ein Wochenende ohne Pläne. Den Sportteil lässt er gern auch mal ausfallen.

Willkommen zurück, wir freuen uns auf Euch!

Es ist nun doch anzunehmen, dass es die überwiegende Mehrheit wieder so langsam in die Arbeit geschafft hat. Ja, es ist nicht einfacher geworden und der ein oder andere musste am Morgen ganz schön beherzt zugreifen, um den Gürtel im Vorjahresloch einzuhaken. Natürlich nutzen wir noch die Chance Euch nur das Beste für 2019 zu wünschen. Angeblich soll es jetzt noch möglich sein, jedoch verstreicht das Zeitfenster wegen der anstehenden Ostervorbereitungen bald.

Wir waren in den letzten Wochen bzw. Monaten richtig fleissig und freuen uns, Euch auf der neuen Website von NETWAYS zu begrüssen. So haben wir endlich Blog und Website in einem System vereint und werden Euch natürlich weiterhin hier im Blog-“Teil” mit dem Neusten aus unserer Welt auf dem Laufenden halten.

Nehmt Euch doch ein bisschen Zeit, um Euch auf der neuen Website umzusehen. Lernt das Team näher kann, bestellt 100 Tage Consulting (haben wir eigentlich in 2019 nicht mehr frei) und 300 OSDC Tickets. Jetzt geht so ziemlich alles in einer Plattform und das macht es uns und hoffentlich Euch in Zukunft einfacher bei uns. Apropos, Schulungen könnt ihr natürlich auch noch buchen. Eigentlich bedarf es keiner weiteren Erklärung und wir freuen uns natürlich sehr über Feedback.

Macht was aus 2019 und in diesem Sinn – Ready, set, go!

And of course we have most of the content in English as well. Click the button in the upper right corner of the website to see what’s going on “there”.

Bernd Erk
Bernd Erk
CEO

Bernd ist Geschäftsführer der NETWAYS Gruppe und verantwortet die Strategie und das Tagesgeschäft. Bei NETWAYS kümmert er sich eigentlich um alles, was andere nicht machen wollen oder können (meistens eher wollen). Darüber hinaus startet er das wöchentliche Lexware-Backup und investiert seine ganze Energie in den Rest der Truppe und versucht für kollektives Glück zu sorgen. In seiner Freizeit macht er mit sinnlosen Ideen seine Frau verrückt und verbündet sich dafür mit seinem Sohn.

OpenStack Summit Berlin 2018

Vom 13. bis zum 15. November 2018 fand in Berlin der OpenStack Summit statt, der etwa 2700 Interessierte aus aller Welt in die deutsche Hauptstadt lockte. Entsprechend der Releasezyklen des OpenStack Softwareprojekts, wird diese Veranstaltung alle sechs Monate an wechselnden Orten rund um den Globus abgehalten. Der nächste Summit steigt Ende April 2019 in Denver – dann jedoch unter dem neuen Namen „Open Infrastructure Summit“, was den universellen Anspruch von OpenStack deutlich macht.
Dass mit Berlin zum ersten mal ein Austragungsort in Deutschland gewählt wurde, liegt auch an der großen OpenStack Nutzergemeinde hierzulande. Gemessen an den Nutzerzahlen ist Deutschland laut User Survey eine der Top 3 „OpenStack-Nationen“. Als große Anwender wären unter anderem die Deutsche Telekom, BMW und VW zu nennen, die allesamt auf der Konferenz vertreten waren.
Auch bei Netways ist Openstack seit einiger Zeit produktiv im Einsatz. Folgerichtig ließ sich das Team von Netways Web Services dieses Event „vor der eigenen Haustür“ nicht entgehen. Auf dem Programm standen mehr als hundert Workshops und Vorträge auf dem Gelände des CityCube Berlin.
Besonders interessant war eine Keynote über den Einsatz von OpenStack im Bereich Network Functions Virtualization (NFV). AT&T eröffnete dem Publikum, dass OpenStack eine zentrale Rolle bei der Bereitstellung der Infrastruktur für den Mobilfunkstandard 5G spielt. Das Software-definierte Kernnetz läuft auf einer Openstack Undercloud, die komplett containerisiert ist und mithilfe von Airship verwaltet wird. Zur Demonstration der Verlässlichkeit des Systems startete der Referent von AT&T ein Videotelefonat mit einem Kollegen in den USA, der über ein 5G Testnetzwerk verbunden war. Die Virtuelle Maschine, auf der diese Session lief, wurde daraufhin heruntergefahren. Innerhalb eines Augenblicks übernahm eine andere VM diese Session, so dass das Videotelefonat ohne eine besondere Beeinträchtigung aufrecht erhalten werden konnte.
Ein weiterer eindrucksvoller Vortrag hatte den Anwendungsfall AI/Machine Learning zum Thema. Mit dem PCI Passthrough Feature von Nova werden PCI Geräte wie GPUs und FPGAs als Hardwareressourcen über die Cloud verfügbar gemacht, die dann vom Nutzer per REST API dynamisch angefordert werden können. So können aufwändige Machine Learning Anwendungen über die Cloud hardwarebeschleunigt werden. Die Spracherkennung und Übersetzung eines kurzen Videoausschnitts erfolgte in der Demo dank GPU-Hardwarebeschleunigung doppelt so schnell wie bei der alleinigen Nutzung von CPU. Im zweiten Beispiel verwendete man FPGAs zur Beschleunigung von Gesichtserkennungssoftware. Wichtige Funktionen hierzu liefert Cyborg, womit FPGAs in der Cloud verwaltet und programmiert werden können.
Wer es nicht zum Summit nach Berlin geschafft hat, kann sich hier Mitschnitte der Vorträge anschauen.

Dominik Seidel
Dominik Seidel
Junior Systems Engineer

Dominik ist seit Kurzem Azubi in der Abteilung Managed Services. Er interessiert sich für Geschichte, die Natur, und hört und macht gerne Musik. Wenn er nicht arbeitet, spielt er Gitarre oder wandert durch heimische Wälder.