NETWAYS Webinare 3.0 und Kubernetes mit Thomas-Krenn

Seit vielen Jahren führen wir aktuell Webinare durch und haben hier bereits die verschiedensten Tools im Einsatz. Damit wir künftig eine noch breitere Masse an Benutzern ansprechen können und vielleicht auch die “Hemmschwelle” für die Registrierung nehmen wollen, werden künftig all unsere Webinare auf unserem YouTube-Kanal per Live-Stream übertragen. Die Vorteile sind dabei, dass wir künftig keine Abhängigkeit mehr zu Software-Lösungen haben, welche Benutzer auf Ihren Systemen installieren müssen und eine noch bessere Interaktion über den Live-Chat führen können.

Unser Webinar-Kalender wird dabei stetig mit neuen Terminen ergänzt. Darüber hinaus werden wir künftig auch relativ spontan Live-Streams zu diversen Inhalten durchführen. Daher am besten gleich unseren YouTube-Kanal abonnieren!

Aktuelle Webinare

Aktuell haben wir zwei weitere Webinare geplant, für welche man direkt einschalten:

  • Icinga: Icinga for Windows v1.2.0 Vorstellung: 16. September 2020 um 10:30 Uhr
  • Icinga: Vorstellung der Monitoring Lösung Icinga 2: 14.10.2020 um 10:30 Uhr

Kubernetes Webinar mit Thomas-Krenn

Mit Thomas-Krenn pflegen wir bereits seit vielen Jahren eine erfolgreiche Partnerschaft im Server Umfeld für unsere NETWAYS Cloud und NETWAYS Web Services. Die Kollegen veranstalten mit uns gemeinsam am Mittwoch, den 26. August 2020 um 10:30 Uhr ein Webinar auf deren Plattform mit dem Thema “Kubernetes: Einstieg in das Container Management“. Die Registrierung und Teilnahme ist hier möglich.

Ziel ist es einmal grundlegend einen Einstieg zu bieten, was Kubernetes überhaupt ist, welche Einsatzszenarien damit abgebildet werden können und anhand eines Beispiels die Funktionsweise zu demonstrieren.

Wir freuen uns wie immer auf eine Rege Teilnahme und stehen bei Rückfragen natürlich gerne zur Verfügung! Hierzu gerne mit uns Kontakt aufnehmen.

Christian Stein
Christian Stein
Lead Senior Account Manager

Christian kommt ursprünglich aus der Personalberatungsbranche, wo er aber schon immer auf den IT Bereich spezialisiert war. Bei NETWAYS arbeitet er als Senior Sales Engineer und berät unsere Kunden in der vertrieblichen Phase rund um das Thema Monitoring. Gemeinsam mit Georg hat er sich Mitte 2012 auch an unserem Hardware-Shop "vergangen".

GTD ohne Equipment

Hallo Miteinand !

Ich wollte eigentlich aus dem Homeoffice nicht einen üblichen Home Office Blogpost veröffentlichen aber ich wollte euch kurz daran teilhaben lassen, wie man mit minimalsten Gegebenheiten doch noch sein Arbeitspensum ggf. durch die Tür bekommt.

Ich hatte das grosse Pech das mein privates Macbook Pro aus dem Jahr 2016 den Weg allen irdischen gegangen ist und sich mit einer kombi aus exhausted Battery und Display/Grafikkarten Fehler + Wlan Modul Tod verabschiedet hat. Die Batterie ist ersetzbar, aber die anderen Sachen wären aktuell nicht mehr rechtfertigbar. So kurz vor dem Release neuer Hardware.

Ich musste also 2 Tage bis mein Firmenersatzlaptop kam etwas Zeit überbrücken. Das funkionierte sogar besser als geplant und an einigen Stellen schlechter.

Als Ersatz hatte ich nicht viel zur Hand. Ich hatte mein privat genutztes IPad Pro (IOs 13.x) eine Tastatur + Maus der Marke Logitech. IOs 13 wegen dem Maussupport welcher brauchbar ist als OS auf dem IPad. Alternativ läge hier auch noch ein Kindle Fire 7 rum welcher auch seinen Dienst getan hätte.

Keyboard

Keyboard


Das Keyboard ist das K380 in weiss + eine M171 Funkmaus. Man kann das ganze wenn man einen aktuellen Screen hat gemütlich per USB-C verbinden damit wenigstens von der Bildschirmgrösse etwas mehr sichtbar ist. Das ist aber schon purer Luxus.

Das Tablet kann man aber auch durch ein beliebiges Android Tablet der Marke X austauschen. Ich versuche hier Software bzw. Hardware Agnostisch zu sein. Für Office schreibsachen bin ich auf Office 365 Web zurückgefallen. Was Datenschutztechnisch für eine menge Leute nicht in Frage kommt. Es gibt aber auch die dedizierten Apps für IOs und Android somit muss nichts in die Cloud geladen werden.

Kommen wir zum Codehacking Part. Nun da man schlecht direkt auf dem IPad eine virtuelle Maschine mit Vagrant hochziehen kann musste ich wohl oder übel auf gehostete Services zurückgreifen. Zum einen unser einges (https://cloud.netways.de) welches es mir ermöglichte per Openstack Teststellungen zu bauen und testen. Als auch Azure (Terraform) und Bernds Schmuddelkind Nummer eins (AWS). Keines machte grossartig Zicken per Safari. Dies sollte auch per Android (Chrome) keine Probleme darstellen. Es braucht aber einen Sinnvollen SSH Client für das jeweilige Tablett damit man sich in der gehosteten VM zumindest Anmelden kann Ich benutze Termius (https://www.termius.com/) auf IOs. Es hat auch bezahl Features welche ich eigentlich aber gar nicht brauche (SFTP). Die funktionale Alternative auf Android ist Juice (https://juicessh.com/).

Termius Screenshot


Oh natürlich kommt nun die Frage auf wie man nun denn Code editiert. Klar ich muss mir von der VM die Sachen nochmal ziehen oder auf den virtuellen Desktop was aber per dedizierter VNC Viewer App (IOs/Android) (https://www.realvnc.com/en/connect/download/viewer/ios/) oder dem Microsoft Remote Desktop gut gelingt. (https://apps.apple.com/de/app/microsoft-remote-desktop/id714464092?l=en) 
Auch die anderen Remote Desktop Tools sind vertreten wie der bei uns benutzte Anydesk Client (https://anydesk.com/en/downloads/ios) und das nicht Todzubekommende Webex ist am Start (https://apps.apple.com/de/app/cisco-webex-meetings/id298844386?l=en). Beide Tools sind natürlich auch in einer Android Version erhältlich.

Aber zurück zu dem Editor. Ich muss gestehen das ist der Part welcher mich am meisten begrenzt hat. Mit Begrenzt meine ich nicht das es keine Auzwahl gibt. Ich bin eher ein barebones Nutzer der nicht viele Ansprüche hat. Ich brauch keine Codeergänzung, keine Autokorrektur usw. Ich gestehe ich bin mit Vim auf den VMs vollkommen zufrieden gewesen. Auch mit git welches in den VMs installiert war.

Ich würde aber zu cloud9 tendieren (Bernd ist sicher begeistert 🙂 ) (https://aws.amazon.com/cloud9/). Die alten Hasen von Panic Software haben noch Coda 2 zur Hand. (https://www.panic.com/coda/). Wobei mir deren Preisgestaltung bitter aufstösst.

Last But not least gibt es sicher auch noch für Selbsthoster Eclipse CHE. (https://www.eclipse.org/che/). Zu der kann ich leider nichts sagen, keinerlei Erfahrung meinerseits im Handling.
Gitlab hat auch eine Web IDE welche aber einen seltsamen Workflow hat. Man muss die einzelnen Files nach änderung mergen :S.

Die üblichen Kollaborationstools wie Slack, Rocketchat, Microsoft Teams gibt es auch bzw. Funktionieren auch auf mobile Geräten relativ Problemlos. Wenn alles versagt muss man halt sich per Handy in die Online Telko einwählen was manchmal doch erstaunliche Sprachqualitaet zu Tage fördert. (NO More VBR in VOIP).

Fazit:
So bin ich bis mein Arbeitslaptop da war per UPS gut durch die Zeit gekommen und konnte meinen Aufgaben gerecht werden.
Ich würde einen nativen USB-C Monitor favorisieren und ggf. Im Nachblick mir einen Browser wünschen welcher an einem externen Monitor die seitlichen schwarzen 4:3 Balken verschwinden lässt. (IOs Problem)(Lost Screen Estate) und eine IDE welche entweder als App mit frei einhängbaren Online Speicher funktioniert oder eine simpel funktionierende Web IDE.

Ich freue mich wenn ihr mir Sagen würdet  wie ihr so etwas überbrückt.

Gruss

David

Nachtrag:
Just als ich den Blogpost fertig hatte fand ich die folgende App.
Shiftscreen (https://apps.apple.com/de/app/shiftscreen/id1498683180?l=en) scheint zumindest teilweise das Black Bars Problem (IOs) zu beheben.

David Okon
David Okon
Support Engineer

Weltenbummler David hat aus Berlin fast den direkten Weg zu uns nach Nürnberg genommen. Bevor er hier anheuerte, gab es einen kleinen Schlenker nach Irland, England, Frankreich und in die Niederlande. Alles nur, damit er sein Know How als IHK Geprüfter DOSenöffner so sehr vertiefen konnte, dass er vom Apple Consultant den Sprung in unser Professional Services-Team wagen konnte. Er ist stolzer Papa eines Sohnemanns und bei uns mit der Mission unterwegs, unsere Kunden zu...

NETWAYS ist offizieller Nextcloud-Partner

Nextcloud bietet die branchenführende lokale Plattform für Zusammenarbeit.

„Nextcloud – a safe home for all your data“, das Unternehmensmotto von Nextcloud, überzeugte uns bei NETWAYS Web Services von Anfang an, sodass wir stolz sind, unsere bisher schon sehr gute Zusammenarbeit ab sofort als offizieller Nextcloud-Partner fortführen zu dürfen.

Mit seiner Technologie kombiniert Nextcloud den Komfort und die Benutzerfreundlichkeit von Consumer-Lösungen wie Dropbox und Google Drive mit den im geschäftlichen Bereich unerlässlichen Anforderungen an Sicherheit, Datenschutz und Kontrolle. Keine andere Zusammenarbeitsplattform kommt an die Zahl der auf mehr als 250.000 geschätzten Nextcloud-Installationen im Netz heran.

NETWAYS Web Services bietet als offizieller Service Provider für Nextcloud ein zuverlässiges und GDPR-konformes Hosting in ISO 27001-zertifizierten Rechenzentren in Deutschland an. Mit unserem MyEngineer bieten wir darüber hinaus einen persönlichen Ansprechpartner, der unsere Kunden bei Ihrer IT unterstützt. Für den Zugang zu einer breiten Palette von Nextcloud-Anwendungen sowie zuverlässige Updates und Backups: NETWAYS Web Services ist der kompetente und persönliche Ansprechpartner, wenn es um den sicheren Betrieb von Nextcloud geht.

Als Gegenstück zu zentralen Cloud-Diensten bietet Nextcloud Software für dezentrale und föderierte Clouds. Viel Wert legt das Unternehmen dabei unter anderem auf Prinzipien wie Open Source, Community, Privatsphäre und Sicherheit, benutzerzentriertes Design und Barrierefreiheit.

Mit mittlerweile über 40 Mitarbeitern hat Frank Karlitschek in Zusammenarbeit mit einem Dutzend erfahrener Open-Source-Unternehmer und Ingenieuren ein Unternehmen ins Leben gerufen, das den Usern die Möglichkeit bietet, die Kontrolle über ihre Daten und Kommunikation zurückzugewinnen.

Mehr zu den Nextcloud-Produkten und Standards auf der offiziellen Nextcloud-Webseite.

Pamela Drescher
Pamela Drescher
Head of Marketing

Pamela hat im Dezember 2015 das Marketing bei NETWAYS übernommen. Sie ist für die Corporate Identity unserer Veranstaltungen sowie von NETWAYS insgesamt verantwortlich. Die enge Zusammenarbeit mit Events ergibt sich aus dem Umstand heraus, dass sie vor ein paar Jahren mit Markus zusammen die Eventsabteilung geleitet hat und diese äußerst vorzügliche Zusammenarbeit nun auch die Bereiche Events und Marketing noch enger verknüpft. Privat ist sie Anführerin einer vier Mitglieder starken Katzenhorde, was ihr den absolut...

Monthly Snap July 2020

Monthly Snap July 2020

July is typically a nice month at the NETWAYS HQ with our annual summer-meeting and our legendary barbecue. This year was a bit different with our first online summer-meeting, and a party with fewer guests, but nonetheless a great night!

Here is what we wrote about in July!

 

NETWAYS Web Services

Many a software for video conferences is found lacking in regards of data protection. Not “our” Jitsi though! Natalie shared the good news in DSGVO: Grün für Open Source Videokonferenzdienste.
In our blog series Kubernetes – so startest du durch! Sebastian wrote about managing Nodegroups in Kubernetes Nodegroups verwalten. Martin shared the advantages of APIs in NETWAYS Cloud: Alles im Griff mit API.

 

Icinga for Windows

A lot is happening in the world of Icinga for Windows! Read Alexanders` Plugins, Provider, PowerShell.

 

 

Technically…

Thomas was asked Is there a Company Backing PostgreSQL? His answer was: well, read it if you want to know! Marius told us of the new Gitlab hack in Gitlab Johnyj12345 Hack. Did you miss Afeefs blog on cluster and nodes? Read Cluster unter Proxmox virtual Environment.

 

Trainings and conferences

Pamela informed us that the stackconf 2020: Archives are now online. Browse through the slides, videos and photos, und look forward to the next stackconf!
Learn about the useful tool Terraform in our trainings! Julia gave us more info as well as the dates of upcoming trainings in Terraform Training: Provisionierung von Infrastruktur in der Cloud.
We are truly sorry to inform you that the DevOpsDays and the Open Source Monitoring Conference (OSMC) 2020 are cancelled. The decision was not easily made, but we feel that it is the right choice under the current circumstances.

 

Shop in our shop!

In Funk me Amadeus! Nicole let us in on upcoming changes in monitoring systems.
Which alerts are possible from the different products? Nicole showed us the shops overview in Neue Vergleichsseite zu unseren Messgeräten. Natalie put together a list explaining all of the SMS Gateway functions in Glossar für SMS Gateways.

 

OSMC 2019 recap

In our series OSMC 2019 | Recap Saeid wrote about the talk Vom Bordstein zur Skyline by Robert Waffen. Read about it or klick on the link to watch the whole talk!

 

#Lifeatnetways

In our blog series NETWAYS stellt sich vor you can get to know our team.

This month read about Ravi.

Catharina Celikel
Catharina Celikel
Office Manager

Catharina unterstützt seit März 2016 unsere Abteilung Finance & Administration. Die gebürtige Norwegerin ist Fremdsprachenkorrespondentin für Englisch. Als Office Manager kümmert sie sich deshalb nicht nur um das Tagesgeschäft sondern übernimmt nebenbei zusätzlich einen Großteil der Übersetzungen. Privat ist der bekennende Bücherwurm am liebsten mit dem Fahrrad unterwegs.

DSGVO: Grün für Open Source Videokonferenzdienste

Jitsi Open Source Video Conferencing

Bei einer Prüfung der Berliner Datenschutzbeauftragten Maja Smoltczyk sind die führenden Videokonferenzplattformen Zoom, Teams und Skype von Microsoft sowie Google Meet, GoToMeeting, Blizz und Cisco Webex durchgefallen. “Leider erfüllen einige der Anbieter, die technisch ausgereifte Lösungen bereitstellen, die datenschutzrechtlichen Anforderungen bisher nicht”, erklärte sie. Den entsprechenden Bericht könnt ihr hier nachlesen.

Wörtlich ist dazu in dem Bericht vom 3. Juli 2020 zu lesen: “Rot markiert sind Anbieter, bei denen Mängel vorliegen, die eine rechtskonforme Nutzung des Dienstes ausschließen und deren Beseitigung vermutlich wesentliche Anpassungen der Geschäftsabläufe und/oder der Technik erfordern…”.

Grün abgeschnitten haben in Deutschland gehostete Open Source Videokonferenzlösungen wie Big Blue Button und auch unser Jisti Angebot in den NETWAYS Web Services.

Jitsi

Jitsi ist eine super Lösung, um schnell Videokonferenzen im Browser aufzusetzen oder zu chatten, mit Möglichkeit zum Screensharing und ist sowohl am Desktop als auch mobil nutzbar.

Jitsi lässt sich für den Online-Unterricht von Schulen und Akademien und für Videokonferenzen in Unternehmen einsetzen. Und wie man oben sehen kann, nutzen wir für unsere Videokonferenzen im Homeoffice natürlich auch Jitsi :-).

Der Einstieg bei uns ist ganz einfach: Mit wenigen Klicks steht bei den NETWAYS Web Services deine Videokonferenz – sicher in Deutschland gehostet und 30 Tage kostenfrei zum Testen!

Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass unser Jitsi-Angebot gegen große Videokonferenzsystem so gut abschließen konnte. Wenn ihr weitere Informationen zu Jitsi und unseren Leistungen haben möchtet, meldet euch einfach bei uns.

Natalie Regn
Natalie Regn
Junior Office Manager

Natalie macht seit September 2019 ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement hier bei NETWAYS. Vor ihrer Zeit bei NETWAYS war sie ein Jahr als Au-pair in Schottland unterwegs. Passend dazu widmet sie sich seit vielen Jahren dem Spielen der Great Highland Bagpipe. Natalie ist in ihrer Freizeit nicht nur musikalisch unterwegs, sondern auch sportlich. Sie trainiert im Fitnessstudio, geht gerne in den Kletterpark und in die Trampolinhalle.

Kubernetes Nodegroups verwalten

Kubernetes Nodegroups verwalten

This entry is part 7 of 8 in the series Kubernetes - so startest Du durch!

Seit dieser Woche können unsere Kunden das “Nodegroup-Feature” für ihre NWS Managed Kubernetes Cluster nutzen. Was sind Nodegroups und was kann ich damit bewerkstelligen? Das und mehr erklärt unser siebter Blogpost der Serie.

Was sind Nodegroups?

Mit Nodegroups ist es möglich, mehrere Kubernetes-Node-Gruppen zu erstellen und unabhängig voneinander zu verwalten. Eine Nodegroup beschreibt eine Anzahl von virtuellen Maschinen, die als Gruppe diverse Attribute besitzt. Im Wesentlichen wird bestimmt, welches Flavor – also welches VM-Modell – innerhalb dieser Gruppe verwendet werden soll. Es sind aber auch andere Attribute wählbar. Jede Nodegroup kann unabhängig von den anderen jederzeit vertikal skaliert werden.

Wieso Nodegroups?

Nodegroups eignen sich, um Pods gezielt auf bestimmten Nodes auszuführen. Es ist zum Beispiel möglich, eine Gruppe mit dem “Availability-Zone”-Attribut zu definieren. Neben der bereits bestehenden “default-nodegroup”, die die Nodes relativ willkürlich über alle Verfügbarkeitszonen verteilt, können weitere Nodegroups erstellt werden, die jeweils nur in einer Verfügbarkeitszone explizit gestartet werden. Innerhalb des Kubernetes Clusters kann man seine Pods in die entsprechenden Verfügbarkeitszonen bzw. Node-Gruppen aufteilen.
Ein weiteres mögliches Szenario ist es, seine Nodegroups nach schnellen und langsameren VMs einzuteilen. Services und Anwendungen, die keine besonderen Ansprüche erheben, können der langsameren und somit meist auch günstigeren Nodegroup zugewiesen werden, während Pods mit mehr Anspruch ausschließlich auf schnellen Nodes betrieben werden. Der eigenen Fantasie und den eigenen Voraussetzungen wird durch die gewonnene Flexibilität Genüge getan. Neue Nodegroups lassen sich bequem über das NWS Web-Interface anlegen:

Existierende Nodegroups anzeigen


Im ersten Bild sieht man unseren exemplarischen Kubernetes Cluster “k8s-ses”. Dieser verfügt aktuell über zwei Nodegroups: “default-master” und “default-worker”.

 

Neue Nodegroup erstellen

Eine neue Nodegroup lässt sich über den Dialog “Create Nodegroup” mit folgenden Optionen erstellen:

  • Name: Name der Nodegroup, der später als Label für K8s genutzt werden kann
  • Flavor: Größe der eingesetzten virtuellen Maschinen
  • Node Count: Anzahl der initialen Nodes, kann später jederzeit vergrößert und verkleinert werden.
  • Availability Zone: eine spezifische Verfügbarkeitszone
  • Minimum Node Count: Die Nodegroup darf nicht weniger Nodes als den definierten Wert beinhalten.
  • Maximium Node Count: Die Nodegroup kann auf nicht mehr als die angegebene Anzahl Nodes anwachsen.

Die zwei letzten Optionen sind insbesondere für AutoScaling ausschlaggebend und begrenzen somit den automatischen Mechanismus.

 

 


Anschließend sieht man die neue Nodegroup in der Übersicht. Die Provisionierung der Nodes dauert nur wenige Minuten. Jede Gruppe lässt sich zudem individuell in ihrer Anzahl jederzeit verändern oder auch wieder entfernen.

 

Nodegroups im Kubernetes Cluster verwenden

Innerhalb des Kubernetes Clusters kann man seine neuen Nodes, nachdem sie fertig provisioniert wurden und einsatzbereit sind, sehen.

 
kubectl get nodes -L magnum.openstack.org/role
NAME                                 STATUS   ROLES    AGE   VERSION   ROLE
k8s-ses-6osreqalftvz-master-0        Ready    master   23h   v1.18.2   master
k8s-ses-6osreqalftvz-node-0          Ready    <none>   23h   v1.18.2   worker
k8s-ses-6osreqalftvz-node-1          Ready    <none>   23h   v1.18.2   worker
k8s-ses-zone-a-vrzkdalqjcud-node-0   Ready    <none>   31s   v1.18.2   zone-a
k8s-ses-zone-a-vrzkdalqjcud-node-1   Ready    <none>   31s   v1.18.2   zone-a
k8s-ses-zone-a-vrzkdalqjcud-node-2   Ready    <none>   31s   v1.18.2   zone-a
k8s-ses-zone-a-vrzkdalqjcud-node-3   Ready    <none>   31s   v1.18.2   zone-a
k8s-ses-zone-a-vrzkdalqjcud-node-4   Ready    <none>   31s   v1.18.2   zone-a

Die Node-Labels magnum.openstack.org/nodegroup und magnum.openstack.org/role tragen bei Nodes, die der Gruppe zugehörig sind, den Namen der Nodegroup. Zudem gibt es noch das Label topology.kubernetes.io/zone, das den Namen der Availability Zone trägt.

Mit Hilfe des nodeSelectors können Deployments oder Pods den Nodes bzw. Gruppen zugeordnet werden:

 
nodeSelector:
  magnum.openstack.org/role: zone-a

 

Du möchtest Dich selbst davon überzeugen, dass Managed Kubernetes bei NWS so einfach ist? Dann probiere es gleich aus auf: https://nws.netways.de/de/kubernetes/

Sebastian Saemann
Sebastian Saemann
Head of Managed Services

Sebastian kam von einem großen deutschen Hostingprovider zu NETWAYS, weil ihm dort zu langweilig war. Bei uns kann er sich nun besser verwirklichen, denn er leitet das Managed Services Team. Wenn er nicht gerade Cloud-Komponenten patched, versucht er mit seinem Motorrad einen neuen Rundenrekord aufzustellen.