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NETWAYS Blog

Kommentar in der Bash History

Heute stelle ich euch einen der „billigsten“ Tricks der Linux CLI vor, den erstaunlicherweise fast keiner kennt.

Kennt ihr es nicht auch? Ihr benutzt ein Kommando in der bash und könnt euch das Kommando einfach nicht merken. Das gemeine daran: Wenn ihr euch das Kommando nicht merken könnt, könnt ihr es auch mit Hilfe von Ctrl+r nicht suchen. Also bleibt nur „googeln“ oder mit den Pfeiltasten mühsam nach dem richtigen Kommando suchen.

Eine super Ergänzung dazu ist das Kommentieren von Kommandos.

Ein simples Beispiel:
~$ find . -mtime +30 -print # find files older than 30 days
./.bash_logout
./.bashrc
./.gnupg
./.profile
./.ssh
./.ssh/authorized_keys

Nun kann das Kommando in der Suche der Bash History (Ctrl+r) mit Hilfe des Kommentars gefunden werden:
(reverse-i-search)`older': find . -mtime +30 -print # find files older than 30 days

Zugegeben, das war jetzt sehr billig. Man kann dieses Vorgehen aber noch weiter „aufbohren“ in dem man Platzhalter einfügt. Als etwas komplexeres Beispiel dient hier ein zfs send der einen Snapshot auf einen Backup-Server archiviert und (für bessere Transferraten) mbuffer nutzt.
~$ zfs send -I <last-incremental-snapshot> data/test@<current-incremental-snapshot> | mbuffer -O <backup-server>:<port>   # transfer zfs snapshots to backup server
-bash: syntax error near unexpected token `|'

Durch die Platzhalter bekommt man beim Ausführen des Kommandos leider eine nicht so schöne Fehlermeldung, aber immerhin ist die “Kommando-Vorlage” nun in der Bash History verfügbar.
(reverse-i-search)`backup': zfs send -I <last-incremental-snapshot> data/test@<current-incremental-snapshot> | mbuffer -O <backup-server>:<port>   # transfer zfs snapshots to backup server

Um den unschönen Syntax Fehler und damit verbundene, potentielle Fehler zu vermeiden kann das Kommando auch direkt in die Bash History ($HOME/.bash_history) geschrieben werden. Nach einem Logout / Login oder history -a ist das neue Kommando dann verfügbar.

Solltest ihr viele Kommandos hinterlegen wollen, denkt bitte daran eure Bash-History entsprechend groß zu dimensionieren. Nicht das die “Kommando-Vorlagen” schon nach einem Tag wieder aus der History verschwunden sind.

Falls dieser Tip für euch völlig unverständlich ist kann ich unser Linux Training nur wärmstens empfehlen 😉

Tobias Redel
Tobias Redel
Head of Professional Services

Tobias hat nach seiner Ausbildung als Fachinformatiker bei der Deutschen Telekom bei T-Systems gearbeitet. Seit August 2008 ist er bei NETWAYS, wo er in der Consulting-Truppe unsere Kunden in Sachen Open Source, Monitoring und Systems Management unterstützt. Insgeheim führt er jedoch ein Doppelleben als Travel-Hacker, arbeitet an seiner dritten Millionen Euro (aus den ersten beiden ist nix geworden) und versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen.

Kroko Doc – Entscheidungsfindung leicht gemacht!

Für all diejenigen die den Kroko Doc nicht kennen, direkt zu Beginn eine kleine Erkläuterung: Der Kroko Doc ist ein Kinderspielzeug bei dem die Plastik-Zähne eines Krokodils gedrückt werden und das Maul des Krokodils irgendwann zuschnappt. Welcher Zahn den Kroko Doc zum zuschnappen bringt ist völlig zufällig und kann auch mit sehr viel Übung nicht 100%ig vorhergesehen werden. Üblicherweise versammeln sich zum spielen mehrere Teilnehmer und drücken reihum jeweils einen Zahn bis das Krokodil zuschnappt. 

Was hat das nun mit uns als Firma zu tun? Das hübsche, kleine Kinderspielzeug kann wunderbar verwendet werden um ungeliebte Entscheidungen schnell zu treffen.

 

Eine kleine Auswahl:

  • Gehen wir heute zum Italiener oder zum Thailänder essen?
  • Ein Kunde hat eine Telefonkonferenz über 2 Stunden angesetzt. Wer nimmt teil?
  • Zieht Team A oder Team B in das große Büro?

Was sich etwas komisch und auch lustig anhört hat tatsächlich einen tieferen Sinn. Das Spiel ist sehr kurzweilig und dauert auch bei mehreren Teilnehmern nicht mehr als 2 Minuten. Aber hauptsächlich verknüpfen die Teilnehmer durch den Kroko Doc lachend die positiven Gedanken des Kinderspiels mit der ungeliebten Entscheidung oder Aufgabe. Dies hat zur Folge das der „Verlierer“ nahezu immer mit der fair gefällten Entscheidung gut leben kann und dem daraus folgenden Ereignis (z. B. der Telefonkonferenz) positiv entgegen tritt.

Aktuell verwenden wir den Kroko Doc für Entscheidungen geringerer Tragweite, für die Zukunft planen wir aber auch den Einsatz bei Gehaltsverhandlungen oder der Einstellung von neuen Kollegen. Solltet ihr euch also für eine Stelle von jobs.netways.de entscheiden, kann es gut möglich sein das ihr beim Vorstellungsgespräch den Kroko Doc auf dem Tisch stehen seht 😉

Tobias Redel
Tobias Redel
Head of Professional Services

Tobias hat nach seiner Ausbildung als Fachinformatiker bei der Deutschen Telekom bei T-Systems gearbeitet. Seit August 2008 ist er bei NETWAYS, wo er in der Consulting-Truppe unsere Kunden in Sachen Open Source, Monitoring und Systems Management unterstützt. Insgeheim führt er jedoch ein Doppelleben als Travel-Hacker, arbeitet an seiner dritten Millionen Euro (aus den ersten beiden ist nix geworden) und versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen.

Neue Icinga Web Themes verfügbar! – Bayerisch, Fränkisch, Österreichisch

Zum Abschluss der Woche möchte ich noch unseren April-Scherz auflösen. Solltet ihr ernsthaft gedacht haben, dass wir diese Themes wirklich bauen…

 

Dann habt ihr genau richtig gelegen!

 

Bayerisch

Github: https://github.com/NETWAYS/icingaweb2-theme-bayerisch

 

 

 

 

Fränkisch

Github: https://github.com/NETWAYS/icingaweb2-theme-fraenkisch

 

 

 

 

Österreichisch

Github: https://github.com/NETWAYS/icingaweb2-theme-oesterreichisch

 

 

 

 

 

 

Viel Spaß damit!

 

Tobias Redel
Tobias Redel
Head of Professional Services

Tobias hat nach seiner Ausbildung als Fachinformatiker bei der Deutschen Telekom bei T-Systems gearbeitet. Seit August 2008 ist er bei NETWAYS, wo er in der Consulting-Truppe unsere Kunden in Sachen Open Source, Monitoring und Systems Management unterstützt. Insgeheim führt er jedoch ein Doppelleben als Travel-Hacker, arbeitet an seiner dritten Millionen Euro (aus den ersten beiden ist nix geworden) und versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen.

Icinga Web Themes coming soon – Bayerisch, Fränkisch, Österreichisch!

Als Icinga-Partner kümmert sich NETWAYS unter anderem um die Beratung und Umsetzung von Projekten rund um Icinga, aber auch um kundenspezifische Entwicklungen. Ein Beispiel für solche Entwicklungen sind Icinga-Plugins oder auch die Icinga Web Themes, die ich euch hiermit gerne ankündigen möchte: Bayerisch, Fränkisch und Österreichisch.

Von unseren Kunden bekommen wir konstant Input für neue Ideen und versuchen diese natürlich auch in die Tat umzusetzen. Diese Ideen sortieren wir sorgfältig nach Aufwand, Kosten und Nutzen, wodurch eine Priorisierung entsteht.

Nun mag sich der ein oder andere fragen: “Wenn es nach der Priorität geht? Warum dann solche Themes zuerst!?”

Die Antwort ist relativ einfach. Das beruht auf einem Versehen in der Planung. Eines schönen Morgens haben wir unsere Development-Ressourcen geplant und die To-Do-Liste lag verkehrt herum auf dem Tisch. Da ihr mir sicher nicht glaubt, folgt direkt das Beweisfoto. Aus Gründen des Datenschutzes musste ich einige Stellen schwärzen.

Was soll ich sagen… Nach monatelanger Entwicklung können wir heute schon mal eine kleine Vorschau der Themes veröffentlichen.

Bayerisch

Fränkisch

Österreichisch


In diesem Sinne: Seid gespannt! Coming soon – Bayerisch, Fränkisch und Österreichisch 🙂

Tobias Redel
Tobias Redel
Head of Professional Services

Tobias hat nach seiner Ausbildung als Fachinformatiker bei der Deutschen Telekom bei T-Systems gearbeitet. Seit August 2008 ist er bei NETWAYS, wo er in der Consulting-Truppe unsere Kunden in Sachen Open Source, Monitoring und Systems Management unterstützt. Insgeheim führt er jedoch ein Doppelleben als Travel-Hacker, arbeitet an seiner dritten Millionen Euro (aus den ersten beiden ist nix geworden) und versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen.

Warum bewerbt ihr euch nicht bei NETWAYS?

Wir suchen seit über 10 Jahren kontinuierlich neue Kollegen in allen Bereichen und speziell Open Source Berater (m/w/d). Ganz besonders hier müssen wir immer wieder feststellen, dass sich die Anzahl der Bewerbungen sehr in Grenzen hält. Da unsere Bandbreite von Basis-Linux-Diensten, über Icinga, Graylog und Elastic bis hin zu Puppet, Ansible, Foreman, Terraform und GitLab (und noch viele, viele mehr…) reicht, müsste doch für jeden etwas dabei sein.

Als Einstieg reichen ordentliche Linux-Kenntnisse aus, das Knowledge zu euren favorisierten Tools bringen wir euch bei. Die “Zielgruppe” an potenziellen Bewerbern ist also gar nicht so klein, in Bewerbungen schwimmen wir aber trotzdem nicht.

Nun würde ich sehr gerne herausfinden wollen, woran das liegt. Neben diversen Analysen möchte ich nun speziell dich als Leser fragen: Warum bewirbst du dich nicht bei NETWAYS?

Es wäre super, wenn ihr mir mit dem folgenden Voting hierbei ein bisschen helfen könntet 🙂

Tobias Redel
Tobias Redel
Head of Professional Services

Tobias hat nach seiner Ausbildung als Fachinformatiker bei der Deutschen Telekom bei T-Systems gearbeitet. Seit August 2008 ist er bei NETWAYS, wo er in der Consulting-Truppe unsere Kunden in Sachen Open Source, Monitoring und Systems Management unterstützt. Insgeheim führt er jedoch ein Doppelleben als Travel-Hacker, arbeitet an seiner dritten Millionen Euro (aus den ersten beiden ist nix geworden) und versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen.

Veranstaltungen

Dec 01

Icinga 2 Fundamentals Training | Online

December 1 @ 09:00 - December 4 @ 17:00
Dec 03

DevOps Meetup

December 3 @ 17:30 - 20:30
Dec 08

Terraform mit OpenStack Training | Online

December 8 @ 09:00 - December 9 @ 17:00
Dec 08

Icinga 2 Advanced Training | Online

December 8 @ 09:00 - December 10 @ 17:00
Dec 15

GitLab Training | Online

December 15 @ 09:00 - December 16 @ 17:00