Tips für Bahnreisende – Heute: Bahn Wagenreihungsplan

Für Menschen, die viel mit der Deutschen Bahn durch Deutschland gondeln, ist eine Sitzplatzreservierung oft unverzichtbar.
Wenn man nun, wie z.B. in Frankfurt oder München, in einem Kopfbahnhof ein- oder aussteigen will, stellt sich oft die Frage, welcher Wagen steht denn da wo.
Bisher ist diese Info, außer am Bahnsteig, schwer zu bekommen. Man konnte nur versuchen in der Datensammlung auf grahnert.de etwas brauchbares zu finden. Leider sind die Daten oft nicht aktuell.
Durch einen Tipp auf Twitter wurde ich auf die App Bahnhof Live aufmerksam (Android) (iOS), und das hilft – zumindest mir – schon mal sehr.


Und tatsächlich, dort kann man für den aktuell Tag bei jedem Bahnhof den Wagenreihungsplan finden. Das ist doch schon mal eine tolle Quelle.
Zumindest sagt die Bahn dass voraussichtlich dieses Jahr noch mehr kommen soll. (Hoffentlich direkt bei der Sitzplatzwahl)
Bahnhof-Live-2

Markus Frosch
Markus Frosch
Principal Consultant

Markus arbeitet bei NETWAYS als Principal Consultant und unterstützt Kunden bei der Implementierung von Nagios, Icinga und anderen Open Source Systems Management Tools. Neben seiner beruflichen Tätigkeit ist Markus aktiver Mitarbeiter im Debian Projekt.

check_by_ssh mit Icinga 2

tips and tricksAb und zu stehe ich vor dem Problem, dass ich auf einem zu überwachenden System den Icinga 2 Agent nicht benutzen kann.
Anstatt irgendwie das alte (und teils unsichere) NRPE zu benutzen, greife ich dann oft gerne auf check_by_ssh zurück.
Ein Remote-Check funktioniert relativ einfach:

.../check_by_ssh -H web1.example.com -l monitoring -i /etc/icinga2/secure/id_rsa -C '/usr/lib/nagios/plugins/check_users -w 3 -c 5'

Wie man an der Kommandozeile erahnen kann, rufen wir hier einfach per SSH ein Nagios Plugin auf.
Nun habe ich in der Icinga 2 Welt den Vorteil, dass ich saubere Kommandozeilen bauen kann, d.h. Icinga 2 kümmert sich darum, einen Befehl zu bauen, in dem alle Parameter sauber formatiert, und auch “escaped” sind.
Das by_ssh CheckCommand in der Icinga 2 ITL bietet ein kleines Hilfsmittel dafür an, hier ein einfacher Service als Beispiel:
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Markus Frosch
Markus Frosch
Principal Consultant

Markus arbeitet bei NETWAYS als Principal Consultant und unterstützt Kunden bei der Implementierung von Nagios, Icinga und anderen Open Source Systems Management Tools. Neben seiner beruflichen Tätigkeit ist Markus aktiver Mitarbeiter im Debian Projekt.

"git", wie geht das eigentlich?


Für viele Entwickler und Sysadmins ist “git” ein Tool des täglichen Gebrauchs, und dennoch gibt es immer noch viele die git noch nie benutzt haben. Dabei ist es so einfach.

Git ([ɡɪt], engl. Blödmann) ist eine freie Software zur verteilten Versionsverwaltung von Dateien.

Dabei kann man git für so ziemlich alles benutzen was man versionieren möchte, nicht nur Software, sondern Text, Bilder, und mit Addons sogar ganze Foto- und Film-Archive (git-annex).
Für Benutzer von CVS oder Subversion fühlt sich git vielleicht ein wenig seltsam an, aber dennoch glaube ich, dass wenn man mal mit git gearbeitet hat, nie wieder zu einem der alten Tools zurück will.
Da ich gerade gestern wieder gefragt wurde, wie das denn funktioniert, hier ein paar Links für gute Einführen in git:

Schulung_Stammlogo_200pxNatürlich können Sie auch unsere git Schulung besuchen, bei der einer meiner Kollegen Ihnen einen Tag lang alles wichtige erklärt und Sie in einer Testumgebung selbst Hand anlegen können.
 
 

Markus Frosch
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Principal Consultant

Markus arbeitet bei NETWAYS als Principal Consultant und unterstützt Kunden bei der Implementierung von Nagios, Icinga und anderen Open Source Systems Management Tools. Neben seiner beruflichen Tätigkeit ist Markus aktiver Mitarbeiter im Debian Projekt.

Poor man's Docker mit ownCloud

Docket basketFür mich privat betreibe ich momentan 3 eigene Server, für WordPress, ownCloud, GitLab, E-Mail und lauter anderer Kleinkram der mich privat interessiert, oder einfach nicht in die Cloud legen möchte.
Früher habe ich von Hand einen Apache Server kompiliert, dann Pakete verstanden und genutzt, und jetzt gibt es da diese Docker… – Magie für viele.
Ich habe mich längere Zeit gefragt, wie ich, oder eine kleinere Firma effektiv mit Containern arbeiten kann. Ganz ohne eine große Cloud, und komplexe Prozesse die man erst aufbauen muss.
Eigentlich ist es ganz einfach, nur ein paar Grundregeln muss man verstehen:

  • Eine Anwendung pro Container
  • Mehrere Container zusammen geben eine große Anwendung
  • Ggf. sorgt ein Webserver davor für Bereitstellung ans Internet, und SSL
  • Der Server auf dem die Container laufen sollte eingeschränkt werden

Im folgenden möchte ich erklären wie ich meine eigene private ownCloud betreibe, vielleicht hilft es jemandem.
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Markus Frosch
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Principal Consultant

Markus arbeitet bei NETWAYS als Principal Consultant und unterstützt Kunden bei der Implementierung von Nagios, Icinga und anderen Open Source Systems Management Tools. Neben seiner beruflichen Tätigkeit ist Markus aktiver Mitarbeiter im Debian Projekt.

Sponsoring DebConf 2015

DebConf 15Die jährliche Debian conference, kurz DebConf, findet dieses Jahr in Heidelberg statt. Gleichzeitig wird es wohl die größte DebConf aller Zeiten sein, mit über 500 Teilnehmern.
Wir als NETWAYS benutzen Debian für viele unserer eigenen Server und die unserer Kunden. Da ich selbst Debian Entwickler bin, lasse ich mir die Gelegenheit natürlich nicht entgehen.
Da wir auch der Community etwas zurückgeben möchten, haben wir uns als Sponsor gemeldet und unterstützen die Konferenz. Auch Icinga soll dabei nicht zu kurz kommen, deswegen erkläre ich “Why favor Icinga over Nagios?” in einem kurzen Talk am kommenden Sonntag.
Vielleicht findet sich bei der Gelegenheit ein paar Interessenten für unser Team, denn wir suchen immer nach neuen Kollegen!
Wer jetzt noch Lust hat die DebConf zu besuchen, den muss ich enttäuschen, es sind keine Anmeldungen mehr möglich. Falls jemand von unseren Lesern auch dort ist, ich bin immer für ein Gespräch zu haben!

Markus Frosch
Markus Frosch
Principal Consultant

Markus arbeitet bei NETWAYS als Principal Consultant und unterstützt Kunden bei der Implementierung von Nagios, Icinga und anderen Open Source Systems Management Tools. Neben seiner beruflichen Tätigkeit ist Markus aktiver Mitarbeiter im Debian Projekt.

Icinga 2 und SCOM

scom_logo
Als Consultant begegnet man vielen Kunden und vielen verschieden Computer Systemen, aber eben auch andere Monitoring Lösungen.
Für komplexe Microsoft Umgebungen ist System Center Operations Manager (kurz SCOM) sicherlich keine schlechte Alternative zu Icinga, nur leicht teurer… 😉
Bei einem Kunden habe ich mich in den vergangen Wochen mit SCOM beschäftigt, da er sich eine Integration von SCOM in Icinga gewünscht hat. Um den Status der Windows Systeme in der Oberfläche von Icinga sehen zu können.
Das Ergebnis dieser Arbeit ist der Icinga2 SCOM Connector, und natürlich Open Source.
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Markus Frosch
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Die Idee von freier Software

Wir als NETWAYS haben uns schon vor vielen Jahren Open Source auf die Fahnen geschrieben, und meinen damit freie Software. Man muss manchmal aufpassen mit den beiden Termini “Open Source” und “Free Software”, das ist nämlich nicht pauschal das Gleiche!
Open Source heißt einfach, dass der Quellcode offen ist, jeder kann ihn lesen, er ist nicht verschlüsselt oder vorkompiliert. Dies bedeutet aber noch lange nicht, dass Sie als Benutzer auch Änderungen daran vornehmen dürfen, oder diese gar weitergeben dürfen.
Free Software, dagegen ist die Idee, dass eine Software völlig frei ist, jeder darf sie benutzen, verändern, weiter verbreiten. Wie es ihm passt, und nur mit geringen Einschränkungen, wie z.B. Nennung des Ursprungs-Authors oder Hinweise auf Veränderungen.
Dabei sagt man: “Free as in liberty, not free beer” – also “Frei wie Freiheit, und nicht Freibier” – denn Freibier kann irgendwann zu Ende sein.

Tim O´Reilly und Richard Stallman


Es gibt viele bekannte Projekte hinter denen freie Software steht, Linux, GNU, Debian, Fedora, FreeBSD, Icinga und viele, viele mehr. Und das Konzept funktioniert, jeder kann es benutzen und jeder kann mitmachen, ob durch Meinungen, Bugs, Patches oder viele Zeilen Code.
Wir als NETWAYS möchten nicht einfach Software verkaufen, sondern unser Wissen. Sei es in Workshops bei Kunden, Schulungen, oder auch Programmierung, um unsere Kunden bei der Integration und Benutzung von freier Software unterstützen.
Organisationen wie die Free Software Foundation Europe (FSFE), die Open Source Business Foundation (OSBF) oder die Open Source Business Alliance (OSBA) versuchen die Politik und Öffentlichkeit mehr auf Open Source und freie Software aufmerksam zu machen. Und Diskussionen, wie sie in den letzten Monaten in München zum Thema LiMux stattfinden zeigen, wie nötig dies ist.
Zum Abschluss noch ein kurzes Video, genau richtig für die Mittagspause. Und dabei erzählt kein geringerer als Richard Stallmann (der Gründer des GNU Projektes) was zu seiner Vorstellung von “Free software, free society”. Natürlich auf Englisch!

Markus Frosch
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Foreman und die PuppetDB

foreman_small
Ein schönes, aber selten gewürdigtes Feature von Puppet sind wohl die sogenannten exported resources.
In einem Standard Setup mit Foreman funktionieren diese Resources jedoch nicht, ich möchte heute zeigen wie das zusammen mit der PuppetDB recht einfach umsetzbar ist.

Aber was tut das?

Mit exportierten Resourcen können Resourcen aus der einzelnen Node Konfiguration herausgehoben, und auf allen Nodes verwendet werden.
Hier ein kleines Beispiel, bzw. eigentlich das Standardbeispiel.

@@sshkey { $::fqdn:
  type         => rsa,
  key          => $::sshrsakey,
  host_aliases => [ $::hostname, $::ipaddress ],
}

Die Resource SSH-Key kümmert sich hierbei darum, den Key auf Basis eines Facts in die Datei /etc/ssh/ssh_known_hosts einzupflegen.
Grundsätzlich würde die Resource aber nur für den gleichen Node gültig sein, dies ändert das Prefix “@@” vor dem Resourcentyp, er macht die Resource exportierbar.
Um die exportierten Resourcen nun auch zu benutzen muss noch folgender Puppetcode ergänzt werden:

Sshkey <<| |>>

Dieser Collector sorgt dafür dass die Resourcen dieses Typs verwendet werden.
Es gibt noch ein paar Tricks mit Tags um unterschiedliche Bereiche dieser Resourcen zu unterscheiden und aufzuteilen, hierzu empfehle ich die Dokumentation zu Tags und Kollektoren zu lesen.

Wie funktioniert die Speicherung?

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Markus Frosch
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End2End Monitoring mit CasperJS

CasperJS LogoWas ist eigentlich dieses End2End Monitoring? Während viele Nutzer von Icinga haarklein jede Ecke ihrer IT-Landschaft überwachen, und sofort merken sollten wenn ein Dienst ausfällt oder ein Dateisystem voll läuft, werden Funktionstests aus der Endbenutzer-Sicht oft vernachlässigt.
Hier bietet CasperJS einen netten Funktionsrahmen um solche Tests für Webseiten einfach zu machen und z.B. den Inhalt zu prüfen oder mit der Webseite zu interagieren.
Ein kleiner Auszug der Funktionen von Casper:

  • Navigations-Schritte definieren und abarbeiten
  • Formulare ausfüllen und absenden
  • Interaktion mit der Webseite (Buttons und Links)
  • Screenshots zu jedem Zeitpunkt
  • Javascript Code im Context der Webseite (DOM) ausführen
  • Test Funktionen für den Inhalt der Webseite

Den Kern hinter Casper bildet dabei das Browser-Framework PhantomJS, dass einen Webkit Browser simuliert den man über Javascript steuern kann. Der große Unterschied zu einem echten Browser ist nur dass PhantomJS keinerlei Frontend bietet, alles geschieht im Hintergrund, und erfordert somit auch keine Desktop Oberfläche. Als Alternative lässt sich auch SlimerJS nutzen, was einen ähnlichen Funktionsumfang wie Phantom bietet, aber auf der Firefox Engine (Gecko) basiert.
Beide Tools liefern eine komplette Javascript API um den Browser zu steuern, was Casper beisteuert sind viele Hilfsfunktionen, die man sich sonst selbst schreiben müsste.
Aber wie sieht so ein CasperJS Skript eigentlich aus? Hier ein einfaches Beispiel:

/*
 * Webseite www.netways.de
 */
var url = 'http://www.netways.de';
casper.test.begin('NETWAYS.de', 4, function suite(test) {
  casper.start(url, function() {
    test.assertHttpStatus(200, "HTTP Request erfolgreich");
    test.assertUrlMatch(url, "auf der richtigen Webseite");
    test.assertTitleMatch(/NETWAYS/, "Titel der Webseite");
    test.assertExists('a[href="de/info/jobs/"]', 'Link auf Jobs');
  });
  casper.run(function() {
    test.done();
  });
});

Das Ergebnis auf der Kommandozeile sieht dann so aus:
CasperJS www.netways.de
Für einen Kunden integriere ich gerade CasperJS in Icinga, damit man zum einen die Ergebnisse melden, als auch Performancedaten sammeln und auswerten kann. Ich werde berichten sobald es etwas herzeigbares gibt!
Für alle die gerne jetzt, oder am Wochenende, mit CasperJS erste Gehversuche machen folgen noch ein paar Links. Am besten sollte man mit der Beta Version testen – dort sind viele neue Funktionen enthalten.
Weiterführende Links

P.S. Unsere Stellenanzeigen sollte man übrigens wirklich mal “von Hand” checken, Automatisierung ist nicht für alles gut…

Markus Frosch
Markus Frosch
Principal Consultant

Markus arbeitet bei NETWAYS als Principal Consultant und unterstützt Kunden bei der Implementierung von Nagios, Icinga und anderen Open Source Systems Management Tools. Neben seiner beruflichen Tätigkeit ist Markus aktiver Mitarbeiter im Debian Projekt.

Eindrücke vom LinuxTag 2014

Ende der vergangenen Woche fand der Linux Tag in neuer Umgebung in Berlin statt.
Nachdem die Konferenz nun einige Jahre in der Messe Berlin gastiert hat, hat man sich nun entschieden eine neue Umgebung zu suchen und bildet einen gemeinsamen Rahmen mit der re:publica und der droidcon.
Und dieser neue Rahmen funktioniert sehr gut, viele Teilnehmer, sehr interessante Vorträge und eine Ausstellung verschiedener Projekte und Firmen. Viele bekannte Gesichter, und auch, durch die unterschiedlichen Veranstaltungen, neue interessante Ideen.
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Markus Frosch
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Markus arbeitet bei NETWAYS als Principal Consultant und unterstützt Kunden bei der Implementierung von Nagios, Icinga und anderen Open Source Systems Management Tools. Neben seiner beruflichen Tätigkeit ist Markus aktiver Mitarbeiter im Debian Projekt.