NETWAYS stellt sich vor – Loei Petrus Marogi

Name: Loei Petrus Marogi
Alter:
18
Position bei NETWAYS:
Junior Developer

Ausbildung: Fachinformatiker, Richtung Anwendungsentwicklung
Bei NETWAYS seit: September 2018

 

 

 

Wie bist du zu NETWAYS gekommen und was genau gehört zu Deinem Aufgabenbereich?

Ich habe mich wie jeder andere auch bei Netways beworben, wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen und man hat mir die Frage gestellt, ob ich ein Praktikum machen würde. Da habe ich natürlich zugestimmt und habe am Praktikumsende eine Zusage bekommen. Ich arbeite hauptsächlich an Web 2 sowie auch an kleineren Projekten wie an dem SMS Braintower oder an einer Tinkerforge Station.

Was macht Dir an Deiner Arbeit am meisten Spaß?

Es gab seit Ausbildungsbeginn viele kleinere Aufgaben in Icinga Web 2, von denen ich lernen konnte. Was mir auch Spaß macht, ist hier die Atmosphäre, Menschlichkeit und die Abwechslung zwischen Berufsschule, Schulungen, Projekte und mehr.

Welche größeren, besonders interessanten Projekte stehen künftig an?

Momentan sind wir drei Azubis Niko, Henrik und ich dabei im Reporting Modul die PDF’s konfigurierbar und schöner ausschauen zu lassen. Wenige Tage später werden Niko und ich unser erstes Kundenprojekt beginnen. Wir sind gespannt wie es werden wird.

Was machst Du, wenn Du mal nicht bei NETWAYS bist?

  • Auf Youtube neue Videos anschauen
  • Ins Fitnessstudio gehen
  • Lesen

Wie geht es in Zukunft bei Dir weiter?

Erstmal möchte ich die Ausbildung so gut wie möglich abschließen. Zudem versuche ich weniger am Handy rum zu hocken.

Loei Petrus Marogi
Loei Petrus Marogi
Junior Developer

Loei ist Fachinformatik-Azubi im ersten Lehrjahr und lernt momentan unseren Toolstack kennen. Nach der Linux-Schulung freut er sich besonders aufs Programmieren. Wenn er mal nicht bei NETWAYS ist, spielt er Fußball im Verein oder geht ins Fitnessstudio.

Python lernen?

Hier möchte ich meine Erfahrung teilen, wie ich in die Sprache Python eingestiegen bin.

 

Am Anfang der Ausbildung bin ich in PHP eingestiegen und fand die Sprache sehr angenehm.

Dazu gehören natürlich auch die Auszeichnungs-, Definitionsprachen HTML & CSS.

Doch mit der Zeit wurde PHP für mich als Programmier-Neuling immer komplexer.

Im Hinterkopf behielt ich Python, weil ich immer wieder von Programmierern hörte wie einfach diese Sprache sei

und diese auch von ihnen empfohlen wurde.

Zudem soll sie einer der beliebtesten und sehr gut für Beginner sein.

Also was spricht dagegen sie zu lernen?          Richtig. Gar nichts.

Aber wie lernt man eine Programmiersprache? 

Durch Blogs? Durch Videokurse?  Durch Bücher?

Der eine findet Videokurse gut, der andere Blogs und reinen Text. Das ist ganz ok.

Solange man Fortschritte macht, macht man nichts falsch.

Ehrlich gesagt muss man für sich selber herausfinden wie man am besten lernen kann.

Vielleicht mal alle Lernangebote durchstöbern und dann entscheiden was passt.

Ich persönlich habe Bücher sehr in mein Herz eingeschlossen. Ein Grund:

Das Buch liegt direkt vor einem. Videokurse sind etwas umständlicher.

Also habe ich mir ein Buch geholt. Sogar ein sehr gutes von O’REILLY.

Es ist echt wichtig das in einem Buch alles ausführlich erklärt wird. In dem Fall tut es das Buch.

Und wie komme ich mit der Sprache zurecht?

Anders als bei der anderen Sprachen gibt es eine kleine Umstellung.

Und zwar sind die Einrückungen (die Suiten) sehr wichtig. Da wird gleich die Syntax mit geübt.

Daran muss man sich erst gewöhnen. Sonst komme ich zurzeit gut zurecht.

So möchte ich mir mit Python ein weiteres Fundament aufbauen.

Ich kann Python nur weiter empfehlen!

Loei Petrus Marogi
Loei Petrus Marogi
Junior Developer

Loei ist Fachinformatik-Azubi im ersten Lehrjahr und lernt momentan unseren Toolstack kennen. Nach der Linux-Schulung freut er sich besonders aufs Programmieren. Wenn er mal nicht bei NETWAYS ist, spielt er Fußball im Verein oder geht ins Fitnessstudio.

NFC-Leser mit einem Raspberry Pi

In meinem letzten Blogpost habe ich schon etwas über NFC und RFID geschrieben. In diesem Blog erstellen wir einen Leser, mit dem man beispielsweise auch NFC-fähige Karten oder Chips auslesen kann.

Was brauchen wir?

  1. Einen Raspberry Pi
  2. Female-Female Jumperkabel
  3. RFID-Reader MFRC522 Modul

Hier benutze ich das zurzeit das aktuellste Modell des Raspberrys, den 3 B+.

Natürlich sind auch ältere Pi Modelle für dieses Projekt ausreichend.

Die Jumperkabel sowie das Modul können sehr leicht und kostengünstig auf Plattformen wie Amazon oder Ebay gefunden werden.

Verkabelung

Als Erstes nehmen wir uns sieben Jumperkabel her. Am besten verschiedenfarbige Kabel, zur besseren Übersicht.

3,3 V -> Pin 1,    RST -> Pin 22,

GND -> Pin 6,    IRQ -> bleibt frei,

MISO -> Pin 21,    MOSI -> 19,

SCK -> 23,    SDA -> Pin 24

Software

 

Wenn die Verkabelung abgeschlossen ist, können wir mit der Software beginnen.

Zunächst muss das SPI Interface aktiviert werden. Das kann unter “Einstellungen” -> “Raspberry-Pi-Konfiguration” ->

“Schnittstellen” gemacht werden.

Nach einem Neustart kann per Befehl überprüft werden, ob SPI aktiviert ist.

Konsolenbefehl: lsmod | grep spi

Es sollte so eine ähnliche Ausgabe kommen:

Den Code findet ihr hier: SPI Py als Zip Datei, der Ordner kann heruntergeladen und entpackt werden.

Nun wechselt ihr in das  /SPI-Py/MFRC522-python Verzeichnis und führt dort die Read.py Datei aus.

Dies kann man mit dem Befehl  python Read.py  machen.

Zum Schluss den Chip auf den Reader legen.

Wenn alles richtig ist, solltet ihr diese oder ähnliche Ausgabe bekommen:

 

 

Loei Petrus Marogi
Loei Petrus Marogi
Junior Developer

Loei ist Fachinformatik-Azubi im ersten Lehrjahr und lernt momentan unseren Toolstack kennen. Nach der Linux-Schulung freut er sich besonders aufs Programmieren. Wenn er mal nicht bei NETWAYS ist, spielt er Fußball im Verein oder geht ins Fitnessstudio.

RFID & NFC

Die Namen RFID und NFC sind uns bestimmt irgendwo schon mal begegnet, aber viele wissen gar nicht was das ist oder was diese zwei “Dinge” machen.
RFID steht für “radio frequency identification” und ist eine Technologie (Sender-Empfänger) mit der man Daten kontaktlos speichern, lesen und verändern kann.
NFC steht für “Near Field Communication”, basiert auf RFID und ist auch eine Art mit der man Daten über wenige Zentimeter austauschen kann. Merke: NFC ist eine spezielle RFID Technik.
Einsatz
Immer mehr Banken statten die Kredit- und Debitkarten mit NFC-Chips aus, damit die Kunden an den Kassenterminals der Märkte kontaktlos zahlen können. Zu erkennen ist es am WLAN-ähnlichem Symbol.

Natürlich gibt es diese Technologie auch woanders, zum Beispiel bei Zutrittskontrollen oder für die Zeiterfassung. Auch zwei NFC-fähige Smartphones können untereinander Musik, Bilder, Videos usw. austauschen. Im Teil “Projekte” dieses Blogpost werde ich ein paar Projekte ansprechen, die man auch zu Hause nachmachen kann.
Aber wie funktioniert das Ganze?
RFID arbeitet in drei verschiedenen Frequenzen: 125 kHz – 135 kHz, 13,56 MHz und 860 MHz – 960 MHz. Beim Hinhalten des Transponder erzeugt das Lesegerät ein elektromagnetisches Wechselfeld. Das dient während der Kommunikation als Stromquelle für den Chip. NFC arbeitet dagegen mit einer Frequenz von 13,56 MHz. Haben beide NFC-Chips, so muss man diese einfach nah aneinanderhalten und die Kommunikation kann beginnen.
Vorteile
RFID: mehrere Meter Reichweite. NFC: schnelles, bequemes Bezahlen an Kassen.
Nachteile
RFID: über größere Distanzen auslesbar (je nach Frequenz). NFC: nicht an jeder Kasse verfügbar.
Schutz
Wer denkt, dass diese Technologie sicher ist, der denkt falsch. Denn es gibt viele Angriffsmethoden. Beim “Sniffing” werden während der Übertragung die Daten mit einem Lesegerät ausgelesen. So können Kriminelle auch neuere Autoschlüssel kopieren und ins Auto einsteigen. Sie können sich auch zwischen Sender und Empfänger reinhängen, die zu übertragenden Daten ändern und dem Empfänger weiterschicken. Dagegen hilft ein Schreibschutz. Wer aber eine Bankkarte besitzt, die eine NFC-Funktion hat, der kann sich eine spezielle Hülle oder einen speziellen Geldbeutel kaufen (z. B. auf ebay: RFID-, NFC-Blocker). Wer aber keine Lust hat Geld auszugeben, kann die Karte auch mit Alufolie einwickeln. 🙂  Was wir also wissen ist, dass noch viel in der Sicherheit verbessert werden muss.
Projekte
Im Internet gibt es zahlreiche Projekte, unteranderem mit einem Raspberry Pi in Verbindung mit einem RFID-Reader. Man könnte für Zuhause mit Hilfe einer App einen NFC-Tag (oder auch Transponder genannt) so programmieren, sodass er beim Hinhalten an das Handys eine WLAN-Verbindung für das Gerät herstellt. Auch sehr beliebt ist ein Schließmechanismus für eine Box, der nur aufgeht, wenn man seinen Transponder dabei hat.

Loei Petrus Marogi
Loei Petrus Marogi
Junior Developer

Loei ist Fachinformatik-Azubi im ersten Lehrjahr und lernt momentan unseren Toolstack kennen. Nach der Linux-Schulung freut er sich besonders aufs Programmieren. Wenn er mal nicht bei NETWAYS ist, spielt er Fußball im Verein oder geht ins Fitnessstudio.