Immer im Takt bleiben – mit Gude

Der Hersteller Gude bietet nicht nur Messgeräte, Sensoren oder Stromleisten, sondern auch Funkuhrsysteme. Mit der Gude Expert GPS Clock 0508/0509 können Sie anhand eines GPS-Zeitsignals die interne Uhr Ihrer Hardware bequem synchronisieren. Interessant ist hierbei vor allem die Ausfallsicherheit des Zeitsignals, die sich aus der eingestzten GPS-Technik ableiten lässt:

Das Global Positioning System (GPS) ist ein globales Navigationssatellitensystem zur Positionsbestimmung auf der Erde. Die Satelliten besitzen jeweils eine Atomuhr und senden per GPS-Signal die genaue Uhrzeit aus. Damit das Signal empfangen werden kann, wird eine Antenne mit freier Sicht zum Himmel benötigt. GPS-Zeitserver sind überall auf der Welt einsetzbar. GPS-Funkuhren synchronisieren sich mit einer Referenzzeitquelle auf die koordinierte Weltzeit (UTC). Diese Referenzzeitquelle basiert auf exakt laufenden Atomuhren des Global Positioning Systems (GPS). Aus einer Zeitangabe in UTC ergibt sich die entsprechende in Deutschland, Österreich und anderen mitteleuropäischen Staaten geltende Mitteleuropäische Zeit (MEZ), indem man eine Stunde addiert. Die im Sommer geltende Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) erhält man, indem man zwei Stunden addiert

 

Folgende Features bietet die Gude Expert GPS Clock

  • Weltweiter Empfang von Uhrzeit, Datum und Standort über GPS
  • 20-Kanal GPS-Empfänger
  • Versorgung über USB-Schnittstelle
  • Anschluss über USB- oder serielle RS232-Schnittstellte
  • Für Windows- und Linux-Systeme
  • Entwickelt und produziert in Deutschland

 

Technische Daten

  • Kunststoffgehäuse mit LxHxT: 78 x 22 x 37 mm
  • Gewicht: ca. 130 g
  • Kabellänge RS232: ca. 2,40 m
  • Kabellänge USB: ca. 2 m
  • Betriebstemperatur: 0-50 °C
  • Lagertemperatur: -20 – 70 °C
  • Relative Luftfeuchtigkeit: 0 – 95 % (nicht kondensierend)

 

Als alternative Produkte zur Zeitsynchronisierung bieten wir noch zwei andere Funkuhrsysteme bei uns im Shop an: Die Gude Expert Mouse Clock 0100, die wiederum mit verschiedenen Anschlüssen oder auch als IP68 zertifiziert erhältlich ist, oder das Gude EMC Professional 3001/3011, das als NTP-Server betrieben werden kann und über ein Display verfügt.

Wer sich die Gude Funkuhrsysteme genauer ansehen möchte, kann sich bei uns im Shop gerne einen Überblick verschaffen. Bei Fragen rund um unsere angebotene Hardware können Sie uns per Mail erreichen – wir helfen wie immer gerne weiter!

IT-Mitarbeiter vs. Zeitplanung

IT-Mitarbeiter vs. Zeitplanung. Dies und nichts anderes beschreibt  die Problematik die bei mir bis ca. Ende letzten Jahres herrschte. Ich hatte schon ein wenig viel zu tun und war daher gestresst, im Rückblick gesehen habe ich mir das ganze Problem aber auch eigentlich selbst mit eingebrockt. Hier eine kleine Hilfestellung im Arbeitsalltag die zumindest bei mir unglaublich gut funktioniert.
Das Grundprinzip. Was kann ich gegen zu viel Arbeit tun? Da ich ein Vollblut-IT’ler bin funktioniere ich quasi mit 0 und 1. Es ist also ganz einfach. Die Arbeit die mir jemand gibt annehmen – Returncode 0 (keine Fehler) oder die Arbeit die mir jemand gibt ablehnen – Returncode 1 (Error Code). Damit stellt sich aber natürlich die Frage: Wann bin ich überlastet und müsste eigentlich Arbeit ablehnen? Der IT-Mitarbeiter an sich überschätzt sich bei genau dieser Frage sehr häufig. Um es auf dem Punkt zu bringen. Es gibt IT-Mitarbeiter (inkl. mir bis einschließlich letztes Jahr) die nicht einmal daran denken sich diese Frage überhaupt zu stellen. Returncode: 0 – keine Fehler. Immer her mit der Arbeit.
Warum passiert das? Ich denke dahinter stecken unter anderem zwei Gründe:
Grund 1: Mir gibt jemand Arbeit, wobei diese Arbeit technischer Natur ist und ich will den Fehler finden, das Problem lösen oder einfach nur mit einer technischen Neuerung spielen –> Returncode: 0 – kein Fehler. Arbeit annehmen.
Grund 2: Ich leide an einer schlechten Selbsteinschätzung was das Thema Zeit angeht und merke daher nicht einmal das die Arbeit, die mir gegeben wird eigentlich viel zu viel ist –> Returncode: 0 – kein Fehler. Arbeit annehmen.
Ich persönlich hatte Probleme mit Punkt 2. Meine Selbsteinschätzung in Sachen Zeit war einfach unglaublich schlecht. Daher bin ich dazu übergegangen meine Aufgaben in meinem Kalender zu visualisieren. Mal ein kleines Beispiel: Ihr habe auf eurer ToDo-Liste für Mittwoch einen Termin mit dem Chef, danach müsste ihr eine Zeitschätzung für einen Kunden machen und ein Konzept lesen, das ein Kollege für einen Kunden geschrieben hat. Erstmal kein Problem –> Returncode: 0 – kein Fehler. Arbeit annehmen. Am Nachmittag muss ein Skript für einen Kunden gebaut und ein Icinga Cluster Update erledigt werden. Auch kein Problem. Ich programmiere schnell und das Icinga Update ist quasi mit 3 Befehlen erledigt. Kein Problem –> Returncode: 0 – kein Fehler. Arbeit annehmen.

Was passiert nun wenn man sich für einen Arbeitstag ein fixes Zeitfenster von 9 Stunden (8h Arbeit + 1h Pause) einplant und alle Tätigkeiten des Tages einzeln schätzt und einträgt? Richtig. Man erlebt sein blaues Wunder. Anstatt eines ach so lockeren Arbeitstages ist der Tag – wenn man die Mittagspause von einer Stunde und ein wenig Stau an der Kaffeemaschine abzieht – eigentlich gelaufen.
Es könnte aber sogar noch schlimmer kommen: Der Chef redet in der Besprechung ohne Pause, Punkt und Komma, wodurch die Besprechung 1,5 Stunden dauert und die Zeitschätzung artet aufgrund der Größe des zukünftigen Projektes auf eine Stunde aus. Schon ist die Mittagspause zum Teil in Gefahr. Das positive Beispiel hingegen sind Skript und Update am Nachmittag. Auch wenn Das Update des Icinga Clusters theoretisch nur aus “clusterschwenk, kompilieren, installieren und clusterschwenk” besteht, kann auch hier immer etwas schief laufen, was euch dann den Fernsehabend mit Trash-TV versaut.
Daher das Fazit: JEDE Tätigkeit einzeln schätzen und in den Kalender eintragen. Wenn die Zeitfenster voll sind Returncode 1, ansonsten Returncode 0. Das coole an dem System ist, das man die Arbeiten je nach Priorität im Kalender verschieben und sofort einen neuen, realistischen Umsetzungstermin nennen kann.

Tobias Redel
Tobias Redel
Head of Professional Services

Tobias hat nach seiner Ausbildung als Fachinformatiker bei der Deutschen Telekom bei T-Systems gearbeitet. Seit August 2008 ist er bei NETWAYS, wo er in der Consulting-Truppe unsere Kunden in Sachen Open Source, Monitoring und Systems Management unterstützt. Insgeheim führt er jedoch ein Doppelleben als Travel-Hacker, arbeitet an seiner dritten Millionen Euro (aus den ersten beiden ist nix geworden) und versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen.