Replace spaces with tabs in Visual Studio 2017

Visual Studio has several source code edit settings. This defaults to 4 spaces and no tabs by default and is slightly different to what we use in Icinga 2. There we put focus on tabs in our code style.
Editing the Icinga 2 source code on Windows with Visual Studio requires adjusting the editor settings. Navigate into Tools > Options > Text Editor > C# and C++ and adjust the settings to “Keep tabs”.

I accidentally forgot to specify these settings for C# too, and had the problem that half of the Icinga 2 setup wizard code had 4 spaces instead of tabs. Luckily I’ve found this blog post which sheds some lights in the comments.
Hit Ctrl+H to open the replace search window. Tick the icon to use regular expressions and search for “((\t)*)([ ]{4})”. Add “\t” as replacement text.

Happy coding for Icinga 2 v2.8 – ready for OSMC 🙂

Michael Friedrich
Michael Friedrich
Senior Developer

Michael ist seit vielen Jahren Icinga-Entwickler und hat sich Ende 2012 in das Abenteuer NETWAYS gewagt. Ein Umzug von Wien nach Nürnberg mit der Vorliebe, österreichische Köstlichkeiten zu importieren - so mancher Kollege verzweifelt an den süchtig machenden Dragee-Keksi und der Linzer Torte. Oder schlicht am österreichischen Dialekt der gerne mit Thomas im Büro intensiviert wird ("Jo eh."). Wenn sich Michael mal nicht in der Community helfend meldet, arbeitet er am nächsten LEGO-Projekt oder geniesst...

Die Suche nach dem heiligen Gral

Alle Monate aufs Neue mache ich mich auf die Suche nach einer neuen, tolleren IDE, die hoffentlich alle meine Probleme lösen kann. Bisher jedoch leider vergeblich, obwohl – wie ich finde – meine Anforderungen doch eigentlich gar nicht so unrealistisch sind:

  • Syntax-Highlighting und Code-Completion für C/C++
  • Plattformunabhängigkeit: Sollte unter Linux und Windows verwendbar sein
  • Unterstützung für autoconf/automake wäre ganz nett
  • Integration von GDB inkl. Remote Debugging
  • Ich möchte gerne mehr Zeit damit verbringen, Code zu schreiben, als die IDE zu konfigurieren oder gegen deren Macken anzukämpfen

Und so fange ich an, diverse IDEs zu testen – in der Hoffnung, dass die jeweils aktuelle Version inzwischen halbwegs erträglich ist.
Zunächst einmal Eclipse CDT und NetBeans. Plattformunabhängig sind sie ja, das muss man den Java-IDEs lassen. Aber da hört es für mich leider auch schon wieder auf. Mal eben Eclipse starten, um eine Datei zu bearbeiten?: Fehlanzeige – die IDE startet so träge, dass es mich wundert, dass die Entwickler nicht gleich noch einen Lade-Screen für den Splash-Screen implementiert haben.
Auch das Indexing für die Code Completion lässt sich bei beiden IDEs gerne mal etwas mehr Zeit. Im Allgemeinen scheinen sowieso viele Hintergrund-Tasks zu laufen, die meine CPU zum Kochen bringen wollen. – Nein, danke.
Der Vollständigkeit halber will ich Visual Studio erwähnen. Was die Editor-Features und v.a. IntelliSense angeht, ist Visual Studio wirklich absolute Spitze. Leider ist es für mich nur eingeschränkt verwendbar, da ich meine Software primär unter Linux teste. Und jedes Mal meinen Quellcode zwischen einer Windows-VM und meiner Linux-Workstation hin- und herzukopieren ist mir zu aufwändig.
Nach weiteren Versuchen mit Anjuta, KDevelop, Code::Blocks und diversen anderen unbekannteren IDEs bin ich dann wieder bei meinen “klassischen” Tools gelandet: GNOME Terminal bzw. PuTTY unter Windows, vim und gdb (mit cgdb-Frontend). Nunja, zumindest habe ich wohl nun wieder für einige Monate keinen Bedarf mehr, die ideale IDE zu finden.